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stefan2

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Alle erstellten Inhalte von stefan2

  1. stefan2

    Klipsch im Kino

    Nicht so bekannt, wie im Ausland? Und welche Klipsch Syteme präferierst Du? Ich eigentlich KPT MCM 4T Grand. Liegt wohl auch am fehlenden Kinohändlernetz. Grüße Stefan
  2. Dürfte in den Bereich recht häufig sein. TT Netz ist eine Form, die sich in ländlichen Bereichen fand, weil durch Freileitungen großer Länge die Abschaltbedingung der Trafosicherung bei Erdschlußnicht zu erzielen wäre, wie sie bei TN gefordert ist. TT findet sich historisch in diesen Versorgungsgebieten heute noch, z.B große Teile Niedersachsens oder Westfalens. Auch in Gebieten mit sandigen Böden, bergigen Landen usw, wo Erdungsanlagen nur schwer mit guten Werten hinzubekommen sind, findet sich TT Netz. Übrigens auch IT 3x220V gibt es in einigen Ländern und bestimmten Anwendungen immer noch... Zurück zu Jörgs Fragen: Ohne ge/gn: TT Netz. Der FI in der Kundenanlage des Kinos ist eine Forderung der TT Struktur "nur über FU Schalter oder FI Schalter", um bei Auftreten einer gefährlichen bErührungsspannung auf dem Neutralleiter ein rechtzeitiges Abschalten zu erzielen. Auch aus Gründen des Feuerschutzes. Der dürfte dann >300 mA haben, nicht 30mA für Personenschutz, wie heute für Steckdosenkreise jedweder Art gefordert. Damit ist Dein 30 mA Schalter an dieser Stelle "falsch", der hat 300 oder 500 mA zu haben, und für die Steckdosen wird dann je Kreis ein FILS Kombi mit 13 A/ 0,03A eingesetzt. Entstörfilter sitzt z.B. im Lampenhaus, dauernd unter Spannung, Zündgerät wird dahinter geschaltet. Den eigentlichen Hinweis hast Du selber schon gegeben: Hinter den verschiedenen FI darf es keine VErbindung der "N" Leiter oder "N" nach "SL" geben. Dieses führt unweigerlich zu unkontrollierbaren Ausgleichsströmen, die dann bei bestimmten Lastkombinationen ggf. einen der FI zum Auslösen zu bringen, löst jetzt Dein 30 mA aus, gibt es eventuell einen Transienten auf dem zweiten Kreis, der den Scvhalter mit 20 ms Verzögerung auslöst. Eine Möglichkeit ist, einen gemeinsamen FI mit 100 A / 300 mA (sehr teuer!) im ZAS Raum unterzubringen, und von da aus die Verteilungen ohne eigenen FI zu betreiben. Nur ist dann beim Auslösen des FI gleich das ganze Haus dunkel, was sicher auch nicht im Sinne der Sache ist. Der beste Fall wäre: Kino für Kino neu strukturiert aufbauen, dauert, aber lohnt. Ja, in jedem Fall! Gerade bei Kinotone Lampen mit einseitig geerdeter Halterung MUSS der Querschnitt zum PAS Punkt dem Querschnitt der Lampenzuleitung (z.B. 35 mm2) entsprechen. Mindestens werden hier 16mm2 gefordert, dieser Mindestquerschnitt gilt heute auch aus EMV Überlegungen für Geräte mit FU Motorantrieben. Stefan
  3. Irgendwie geiler, als die alten Trailer. Stefan
  4. Kann auch die Summe der Fehlerströme durch Störschutzfilter in verschiedenen Geräten, oder defekte Störschutzfilter sein. Wobei das "letztgeschaltete" dann den RCD auslöst. Fachmann bestellen, der die BGV A3 Prüfung (wird ja eh min. jährlich in Kinos gemacht) vielleicht etwas vorziehen kann, und dann den Fehler ermittelt. Die Störschutzfehler sind tückisch, weil u.U. nicht messbar, erst Recht nicht im Ersatzableitstromverfahren. Nur halte ich die bei Filmprojektionsanlagen für nicht so relevant, es sei denn, es wird mit Frequenzumrichtern oder Schaltregelgleichrichtern gearbeitet. Es gibt heute auch selbstrückstellende RCD Schalter, die nach Auslösung die Anlage messen, und bei Transienten wieder einschalten. Hat sich entlang Elt. Bahnbetriebe bewährt. ICE fährt durch, durch Paralellverlegung zur Strecke Induktion auf dem Nsp Kabel, FI löst aus, setzt zurück. Grüße Stefan
  5. Mir gefiel gerade die räumliche Tiefenwirkung sehr gut, besser, als die paar entgegengestochenen Schwerter, weil das vom Sehmechanismus leider nicht funktionieren kann. Nur, es gibt Riesen Unterschiede in der Wirkung, die ganz stark vom Licht abhängen. Mehr Licht heißt mehr Kontrastwirkung , Farbe und Raumbildeffekt. Der Helligkeitswert "durch die Brille" geht schon ein. Und die Art der Projektion, ob Dualbild oder sequentiell, letzteres mit schlechterem Raumbild. Ich sah Karibik 4 mit excellenter Wirkung und mit übelster Wirkung. Gut, Projektor mit 21000 Lumen Doppelbild auf 40 m2 ist was Anderes, als 25000 Lumen Sequentiell auf 240 m2, das kann nicht funktionieren. Grüße Stefan
  6. Pegel der Quelle reduzieren, und hinter der Box die Verstärkung anpassen. Übersteuern ist ein Problem zu großen Pegels. Der Sub hat da die größte Aussteuerung, und ist zudem mit höchstem Pegel (+10dB) drauf. Aber was sollen bei Dino Installationen MA 6, DME 8, CP 750 ? Letzteres ein überteuerter Programmquellenwähler mit Lautstärkeregler, erstere Lösungen bei PCM Linear 24 bit unsinnig, weil die Qualität der Quelle vernichtet wird. Zur D-Kino Installation geghört nun einmal auch ein neues Tonsystem, und da braucht man nichts mehr aus dem Kinobereich. Die professionellen Mischer erfüllen den Zweck für bezahlbares Geld, mit zukunftssicherer Flexibilität. 15 - 20 Jahre alte Audiotechnik ist irgendwann auch an der Grenze ihrer Nutzbarkeit. Es lohnt nicht, es lohnt eher alles neu zu machen, der Aufpreis ist gegenüber Mediaadaptern sehr gering. AlsoÖ Nicht so: Diese Lösung besteht B-Ketten mäßig aus seit Jahren unbrauchbaren Komponenten. Lediglich der Kinomonitor als solcher könnte ja bleiben, die Lautsprecherfilter sollten besser in >30 bit floating point DSP realisiert werden. 24 bit D-A, 16 bit 44 A-D, die Rauschweische von Component Eng. (akustische Einschaltkontrolle), prall war das nie, aber mit 24/48 oder 96 Ton ist das Ergebnis gruselig.. Sondern, wenn Film bleibt: So: Sollte der Film nicht bleiben fliegt der CP raus zur AWS. Grüße: Stefan
  7. Hallo. Wir waren dann neugierig und haben eine Karte erworben. Freitag Abend, 19.45 Uhr. Piraten 4. 2 Personen, und die Geldbörse war um 35 Euro erleichtert, Getränke und Snacks muß man dann selbst mitbringen. Dafür wurde dann allerhand versprochen. 80000 Watt Ton mit 7.1 Austattung. Real D XL Superoptik Die größte Bildwand der Stadt. Nun, um es vorweg zu nehmen: Das Geld war rausgeworfen. Die Businessbestuhlung hat keinen Langzeitkomfort, wenigstens der Abstand zur Vorderreihe war ok, und erfüllte die Anforderungen der Stadionarchitektur mit ca. 120 cm. Die gestoppte Gesamtlaufzeit mit ca 136,5 min, gut Handy ist nicht präzis auf die Sekunde, schien 3-4 min zu kurz zu sein, verglichen mit der Datei, die ich am 16. in Händen hatte. Also auch hier: es wurde gekürzt und vorenthalten. Was wohl der Verleih tat. Der 80000 Watt Ton waren dann etwa 20 Watt akustische Leistung maximal, mit der von vielen Besuchern geäußerten Kritik, es war zu laut. War es auch. Frei von Tiefbass und den letzten 1,5 Oktaven nach oben(Was soll der Rolloff ab 3 kHz?) präsentierte sich ein in den Mitten komprimiert wirkender, aber besser verständlicher Ton, als in den Meisten anderen Kinos. Dennoch: Die 2 Wege Säle im Keller haben mehr Wums. Also Schulnote E (4+). Das war nicht High End, sondern unteres Mittelmaß. Das Bild, VIEEEEEL zu wenig Licht! Meine Begleitung beschwert sich, man kann kasum Effekte ausmachen, die dunklen Szenen saufen ab. Aber auch in den Hellen Szenen auf der Insel ist es gerade eben mit abgenommener Brille zu ertragen. Schulnote E (4) Sehr ärgerlich: Die Notausgangsleuchten links und rechts vom Bild sowie hinten waren der hellste Punkt im Raum, die von hinten störend als Reflexion in der Brille, die von vorne als Punkt des Auges, um die Suche nach Licht vorzunehmen. Note F (5=. Das geht mit etwas Willen und Kompetenz besser! Es flimmert, und das nervt irgendwann und mach Übelkeit. Gut, ich bin etwas empfndlicher, als viele andere, und kann wohl bestimmte Effekte noch ausmachen. Bewerte ich jetzt nicht. Das Bild wurde mit konstanter Breite ausgegeben. Dunkelgraue Balken unten und oben (War das jetzt Reflex der Notausgangsleuchten oder der mangelhafte Schwarzwert des Projektors?, Nicht zu ermitteln.). Und eine kissenförmig verlaufende Linie durch die Abwärtsdijektion und leichte Krümmung. Theoretisch kann man diese Linie nach oben legen, oder, DCI bietet zwar keine elektronische "Trapezkorrektur", jedoch die Möglichkeit einer harten Maskierung, die der Krümmung angepaßt wird. Oder sollte das auch nur die schreckliche "Sägeblattlösung" sein? Und, statt der letzte Woche erlebten, in Real D XLS präsentierten Vorstellungen, wo sich eine sehr schöne räumliche Tiefenstaffelung ergeben hat, und kameraseitig gut mit den Möglichkeiten die das Verfahren bietet umgegangen wurde, war in dieser Vorstellung kaum eine Tiefe wahrzunehmen. Vermute mal, das mangelnde Licht mit der Flimmerprojektion gepaart. Kaum kam der erste Schrifttitel schalteten sich die blendenden Scheinwerfer ein, und nicht einmal ein ruhiger Filmauslass war gewährleistet, man wurde regelrecht gezwungen, den Saal zu verlassen. Wenn schon Licht, dann gedämpft und nicht blendend mit dem Beginn der Rolltitel für die Beteiligten, eigentlich erst mit dem Durchlauf der IATSE Symbols. Die größte Bildwand der Stand, wirkt konventionell im Vergleich zur Raumgröße, und dürfte etwa 20 - 21 Meter umspannen. Da gab es größeres, und eindrucksvoller kleineres. Eines war zu erkennen. Es war ein 4k Projektor, denn mit 2k wär das Bild nicht zu ertragen gewesen, Fliegengittereffekt unvermeidlich. Nein, für 17,50 Euro darf man mehr erwarten. Doppelprojektion wär das Minimum in einem "Premiumhaus", und von der Größe und der Lage her auch finanzierbar. Fazit: Hier macht jemand den Luxusbegriff kaputt, indem nur der Preis "Premium" ist. Weder waren Service und Konzessionsangebote besser oder schlechter, als im normalen Kinoplex, noch der Komfort angenehmer. Technisch im unteren Mittelmaß gelegen rechtfertigt dieses Haus keinen auch noch so geringen Aufpreis. Zwar war Imax DMX auch nicht deer WEisheit letzter Schluß, einen vernünftigen Ton und ein beseres Bilderlebnis war das, ohne heftigen Aufpreis zu zahlen, immer gewesen. Für viele Besucher, die wir sprachen, war eVent eine zweimalige Sache: Zum ersten und zum letzten Mal. Nicht das das jetzt an der Technik an Sich läge, mit etwas Liebe zur Sache, mit einer sorgfältigen Einstellung des Tonsystems und einem zweiten Bildwerfer, das ERgebnis für wenig Geld würde den Saal zu einem echten Erlebnis machen. Habe ich das bei dem Betreiber erwartet? Nein, kaum. Tegel im großen Saal zeigt ja auch, welche Helligkeit man dem geneigten Publikum zu bieten bereit ist. Übrigens für die 17,50 muß ein Dr.Ing., Abteilung Bauplanung, gemäß des Auszahlangebotes für Überstunden seines Arbeitgebers, das auf dem Verditarif beruht, etwa 2,5 Stunden arbeiten gehen. Grüße aus Berlin: Stefan
  8. stefan2

    Leinwandreparatur

    Nach 10 Jahren mal ein neues Tuch kaufen, das ist dann wieder schön weiß. Der Weißmacher, aber auch die Weichmacher wandern im Lauf der Zeit raus. Bildwände sind für Nutzungsdauern von etwqa 10 Jahren vorgesehen. Reinigen bei PVC eher suboptimal und bei beschichteten Wänden fast unmöglich. Stefan
  9. *Danke, Oliver. aber da gibt es ja noch viele Menschen mit noch mehr Wissen in Köln, Basingstoke, Europa und Japan, USA, ....ach überall. Zumindest im Bereich der DCI 3D Installationen ist Real D XL mit SRX weltweit unangefochtener Marktführer, so weit ich weiß. Daher dürfte es, nicht nur im hohen Norden des ewigen Eises, den VSA, England ... auch in unserer Heimat noch wesentlich mehr Anlagen geben, als jene, die hier im thread genannt wurden. Mir fällt noch Kühlungsborn an der Ostsee ein, und der Forumsteilnehmer svdo erwähnte in einem anderen thread, daß er eine Anlage im Würtenbergischen betreibt. Aktuelle TDL Liste wäre mal interessant, nicht nur für mich. Gerade an "schwer zugänglichen Orten", wie Grønland hat sich der SRX 320 bestens bewährt. An solchen Orten ist ein Technikereinsatz sehr teuer und schwierig, bedingt es lange Flugzeiten kombiniert mit nur wenigen Flügen pro Woche. Zuverlässigkeit ist da erstes Gebot, und das hat mir SRX 320 in diesen entfernten Gebieten immer geboten. Gehört zwar nicht zum thread, aber da Du mich darauf ansprichst, Polarbären habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Beim nächsten Besuch sicherlich. Ein paar Bilder mögen ja die Forumsteilnehmer vielleicht auch gerne sehen. Grønland hat nur etwa 50 000 Einwohner, die auf der größten Insel der Welt leben, die zwar größer, als mach ein Kontinent ist, doch keinen eigenständigen Kontinent darstellt. Grønland ist selbstverwaltet, gehört aber politisch zum Dänischen Königreich, ist Bestandteil von Schengen, jedoch nicht mehr Mitglied der EU. Etwa 1/3 der Bevölkerung leben der Hauptstadt Nuuk. Zu dieser gehören im einige 10000 km2 großen Kommunalgebiet noch zwei weitere Einheiten mit Siedlungen und ca 308 Einwohnern. Kino gibt es nur in 3 Städten, wobei Nuuk das größte Kino hat, eingebettet in das Katuaq Kulturhaus befindet sich der Kinosaal mit seinen 508 Plätzen in Parkett und Balcon. Der Balcon ist nur bei Teenagern in der letzten Reihe für die üblichen Sachen, nein nicht Film sehen, beliebt. Alle Anderen stören, wie überall, Sichtlinie, Reihenabstand und Tonqualität doch erheblich. Kino gab es allerdings schon vor dem Bau des Kulturhauses vor 15 Jahren, in einem einfachen Holzgebäude mit weiß gestrichener Wand. Blick zur Wand, beim Umbau auf Kinobetrieb. Bisher wurde dort mit einer Kinoton FP 30D aus 2006 mit ST 200E Filmteller, Isco Ultra Star HD Plus Optik sowie CP 500 mit Cat 700 (beide aus der Vorgängerinst.) gemacht. Als Lautsprechersystem dient ein 3 Wege Apogee Soundsystem mit Apogee Surroundlautsprechern. (Die "geflogenen" Lautsprecher auf dem Bild gehören zu einem PA System des Saales.) Einige Monate wird der Projektor noch bleiben, bis dann der D-Bio Apparat die Position bekommt. Filmspeditionskosten sind einfach zu hoch, bei 35 mm Film. Ich habe Sony SRX 320 mit Real D XLS und für den Ton Yamaha DME 24 Digitalmischer (96/24) nachgerüstet. Bild und Ton übertreffen vieles, was wir in unserem Land normalerweise so kennen. Ich weiß, Eigenlob stinkt, aber es ist zutreffend. Volldigitale Signalverarbeitung, 3 Wege Systeme, ausreichend Leistungsreserven und mittlere Bildwandgröße mit größter Lampe gepaart ergeben beste Ergebnisse. Die Kaufpreise der Hochleistungsbrenner sind erstaunlicherweise gar nicht so hoch, im Vergleich zu Standard Kinobrennern nicht unbedingt teurer. Insgesamt dürften die Betriebskosten durch Stromersparnis sogar geringer sein. Auch der bei "Piraten" gebotene 3.4.1 Ton konnte somit sofort und ohne Probleme (die Verdrahtung und Endstufen waren Wand - Rückwand getrennt) mit implementiert werden, und wird automatisch per Showplaylist angewählt. Dolbyfreiheit bedeutete die beste Tonqualität aus Linear PCM. Der letzte 35 mm Film "Kongens store tale" (The king's speech) zeigte deutlich auf, was Filmvorführung heute real bedeutet: Mangelnder Bildstand ohne Brillanz und Farbe, mangelnde Schärfe mit Sumpfton gepaart. Trotz neuester Objektive. Man bedenke, auch im Norden haben die Menschen 55" Flachschirme zu Hause. Dagegen war "Piraterne 4" ein echtes Erlebnis: Kristallklares, farbiges, kontraststarkes und blendend helles 3D Bild ohne Geisterbilder, kristallklarer Ton von überragender Dynamik, der auf Referenz gespielt keine der sonst auch in diesem Haus üblichen Beschwerden über "zu laute" Wiedergabe brachte. Ohne die technische Perfektion, schon bei Verringerung der Leuchtdichte auf "kinoübliche" Werte, wurden die scriptmäßigen Schwächen und die klamaukhafte Handlung stark in den Vordergrund gedrängt. Ich mag gar nicht daran denken, welche Wirkung der Film in 2D 35 mm SRD 2 Wegetechnik böte. Ich würde enttäuscht nach kurzer Zeit abschalten. Und noch überragender: 4k Material, einschl. "refurbished movies", also jener restaurierten klassischen Filme, die so aussehen, wie sie wohl kaum jemand kennt. Interessante Testclips. Dank an T.M. Was den Betreibern auch noch sehr gut gefällt, obwohl bei Piraterne 4 nicht benötigt, ist die Funktion an beliebiger Stelle eine Pause zu programmieren, die dann sogar einen kleinen Pausenspot (oder ein weiteres Filmprogarmm aus einer "Sub-Playliste" oder vom DVI Rechner) spielt, und dabei automatisch alle Funktionen steuert. Um dann entweder auf Knopfdruck oder zeitgesteuert wieder mit dem Film nahtlos fortzufahren. Grüße: Stefan
  10. Natürlich lohnt es sich bei längeren Betriebspausen den Projektor abzuschalten und den Mediaplayer mit Shutdown zu beglücken. Das Hochlaufen dauert nun wirklich nicht länger, als bei einem PC. Ein Mediablock mit Plattencluster und Anzeige frisst gerne schon um die 300 Watt permanent, der Projektorkopf verschiedener Fabrikate brachte es auf 1,2 - 1,6 A mit laufenden Lüftern. Auch wenn das nicht voll Sinuslast wäre, es lassen sich in Summe wohl 500 Watt einsparen. Der Verbrauch liegt damit ähnlich, wie bei einem klassischen Filmprojektor, wo allerdings auch nicht immer in Spielpausen Lampenlüfter abgeschaltet werden. Stefan
  11. Während der Installation werden verschiedene Formatpresets angelegt, wie auch sonst üblich. In der Regel für die 4k / Flat Optik ein Scope (2.39) und ein Breitwand (1.85) preset, bei der 3D Optik zwei verschiedene Presets, nämlich 2.39 und 1.85 mit Polfiltern im WEg über die Doppeloptik und 2D Projektion ohne Polfilter über Doppeloptik. Jedem dieser Presets wird eine Lampenleistung zugeordnet, welche die genormten und geforderten Helligkeiten erfüllt, z.B. 72 cd/m2 gemessen und abgespeichert, zusammen mit einer entsprechenden Farbkorrektur. Bei 2D über Doppeloptik mit anderen Werten, als bei 3D mit Filter und Brillen oder der 4k Optik. Theoretisch kann, da das ganze Panel genutzt wird mit 4096 x 2160, bei 2D und 4K Optik ein größerer Gesamtlichtstrom erzielt werden, als bei der Real D XL Optik im Doppelbetrieb, die höhere optische Verluste zudem durch die Prismen mit sich bringt. Da bei 2D die Polfilter ausgeschwenkt werden und die Brillen wegfallen kann nur im Falle verkehrter Speicherung der Stromwert zu gering sein, um das Bild dunkler erscheinen zu lassen, denn theoretisch muß er bei gleicher Einstellung höher sein. Nur, es handelt sich hier um Software gesteuerte Einstellungen Mittels Tragbarem PC. Es ist relativ leicht, z.B. durch versehentlich vergessenes Speichern nach dem Ändern eines Formates tatsächlich einen falschen Luminanzwert im Projektor zu hinterlassen. Ähnlich wie auch eine fehlen "harte" Maskierung des Bildes. Dieses ist dann relativ einfach wieder zu ändern, wenn denn jemand sich der Sache annimmt. Beim beschriebenen Fehlerbild gehe ich daher von Desinteresse der Betreiber aus. Sollte jedoch nicht der Normallfall sein. Eigentlich sollte man die Formate nach der Installation noch einmal visuell überprüfen. Der Wechsel der Optiken ist verdammt schnell gemacht, bei etwas Training in unter 5 Minuten. Allerdings habe ich auch eine gewisse Sympathie für jene, die sich aus Angst die Linsen herunterzuwerfen, wiegen schließlich über 16 kg, nicht trauen den Wechsel vorzunehmen. Nur sollte auch das nicht der Regelfall sein. Denn gerade das 4k Bild, selbst hochskaliert von 2k oder einer 1080p Quelle sieht verdammt gut aus. Aber auch das 2D Bild mit der Real D XL Optik braucht sich nicht zu verstecken. Das sind ganz hervorragende optische Systeme. Richtig zu dunkel kann es eigentlich nur sein, wenn die Lampenleistung zu klein bemessen ist. Mit 20000 Lumen bei 2D ist bei 1.0er Bildwand bei ca 15 m Schluß, bei 1.8er Bildwand bei etwa 20 m Scope Breite. Bedenkt man, dass 35mm Film maximal 14000 Lumen leistet, dürfte es zumindest in Bestandstheatern keine zu dunklen Wände geben. Und eines ist m.W. alle D-Bio Anlagen gemeinsam: Die Lampenlebensdauer wird in Stunden unabhängig von der eingestellten Leistung angegeben, und entsprechend ein Wechsel nach der vorgegebenen Zeit gefordert. Mit Unterstrom für die Bildgröße spart man daher nur Strom. Wer aber eine kleinere Lampe kauft, wird mit längerer Garantiedauer bei etwas niedrigerem Kaufpreis belohnt, so daß der Incentive eher hier liegt, als im Absenken der Betriebsparameter. Stefan
  12. Eine gerechte Entlohnung muß mit normalen 8 Stunden Tagen und 35 - 40 Stunden Wochen ein menschenwürdiges Leben ergeben. Wer das niccht bezahlen kann (oder will) sollte sich überlegen, ob sich sein Betrieb rechnet. Wenn es eben mit Angestellten nicht vernünftig bezahlt geht, dann muss halt auf subventienierten EU in Berlin, München, Cannes, Baden-Baden verzichtet werden. Und ggf. sewlbst alle Tätigkeiten vorgenommen werden Moderne TMS Systeme helfen dabei. Die Digitalisierung, dabei bleibe ich, sind die neuen Reifen des LKW, die der Speditionsunternehmer auch mal braucht, man vergleiche den Kaufpreis mit dem Gebäude. Bitte nicht argumentieren, Räume sind gemietet. Ob Eigentum oder Mieträume, letztendlich bezahlt man für beide in ordentlichen Zustand gleich viel. Und Verdi war noch nie für vernünftige Forderungen und Abschlüsse bekannt, das, was die Sozialdemokratische Gewerkschaftsbewegung herausbekam, war immer unter dem Motto verkauft "Das Horrorkabinett des AG wurde abgewendet, wir haben das möglichste erreicht. Nimmt man 3,1 % Erhöhung unter die Lupe bleiben bei Verrechnung 0,65%. Das ist Verdi, eher auf AG als AN Seite stehend. Seit Jahrzehnten in den Sozialdem. Gewerkschaften. Also, was bleibt da zu befürchten? Die Forderungen sind berechtigt und stellen ein Mindestmaß da. Aus der Sicht der geringfügig Bezahlten des Kinogewerbes zu wenig. St.
  13. Naja Deoz. Hast Recht, nur wenn, dann wollen die Leute auch aktuelle Filme ala Piraterne 4 sehen, in Stereoskopie. Und nicht Lehrfilmchen oder Jahrmarktsattraktionen im klassischen Sinne. Harald Schaefer hat das ganz gut bestätigt, die Projektion ist nicht problematisch, so was ist tägliche Butter und Brot Arbeit entsprechender Fachanbieter. Die gibt es nicht zum Fielmann Nulltarif, aber sie ist kalkulierbar. Problem: Mehrwegbrillen geht nicht, selbst im mittelgroßen Plex waren die Verlustraten zu hoch, um das Verfahren zu behalten, von der absolut unbefriedigenden Lichtausbeute und Farbgüte nach der Anaglyphfilter mal abgesehen. Und Real D sieht in der Praxis bei 2 Linsen / im OAK dann 2 Projektorversion richtig gut aus, mit dem Vorteil der Wegwerfbrillen. Bleibt nur die Bildwand. Wer mal beobachtet hat wie eine solche aufgehängt wird, oder selber mitgeholfen hat, weiß wieviele Schäde eine Harkness Silver 3D schon bei vorsichtigstem Handhaben erleidet. Da mag ich an Windhosen, Gewitter, Regen oder halt nur normale Umgehensweise von jugendlichen Besuchern gar nicht denken. Für eine von Disney bezahlte OA Premiere sicher machbar, für alles andere zu teuer und wettermäßig zu inkonsistent. Ich bezweifele, daß es daher 3D OAK in einer mir zusagenden Güte geben wird, bin aber gern an entsprechenden Hinweisen interessiert. Stefan
  14. Klingt irgendwie NICHT nach DCI: Problem bei den OAK ist doch häufig, daß nicht mehr die früher üblichen Projektionspreise erzielt werden, weil zu viele Anbieter mit Ost- Alttechnik im Segment sich tummeln. Da wird kaum jemand mit Silberwand und Real D Anlage auftauchen, das ist im Etat wohl meist nicht drin, und verständlich, wenn man an die Wetterkonstanz in Deutschland denkt, auch nur richtig. St
  15. Ich hab auch noch einen, der befindet sich, da vom Format her für nichts zu gebrauchen gewesen, als Vorsatz an einem sowj. Schmalfilmprojektor der frühen 1960er, wo sich das Ding optisch ganz gut macht, und ruhig von den Besuchern begrapscht werden darf. Ich erachtete das, trotz der Kenntnis des 1.5 Formates und seiner Bedeutung beim Schmal- und Kleinfilm, als bedeutungsloses Teil. Kommerzielle Schmalfilme hatten immer die "falsche" 2.0 Kompression. Für Vista Vision habe ich ja die großen Zeiss Anamorphoten mit "normalem" Durchmesser und der 1.5er Kompression, obschon mir da außer einem Violett- Clip aus einem Hitchkock kein Material zur Verfügung steht. Aber, "If it is Film, I can play it" war der Ansatz. Und dann so was? Vidioten.... St
  16. Da steht doch "Make an Offer". Ich hab 12.-- Euro geboten, macht 30 mit Versand. Und das ist für den analogen Filmkrempel mehr als angemessen. Sorry im Zeitalter von HDCAM SR, XDCAM und Co braucht so was keiner mehr, erst recht nicht zum 5 fachen Neupreis. So "Vintage" ists dann doch nicht. Es ist wohl eher so, dass der Verkäufer keine Ahnung hat, und Heimtechnik mit Profitechnik verwechselt. Und nur weil er sa was zum ersten Mal verkaufen darf, die Lage überschätzt. St.
  17. stefan2

    supergau

    Beim Verfielfaeltigen kaum. Da wurde etwas falsch angelegt. Ist doch eigentlich auch kein Problem. Im Digitalmischer einfach die vertauschten Kanaele (die Kanalpaare sind ja ermittelbar) umrouten, fertig. Warum neues DCP, neuer KDM. Wer halt Zeit hat... St.
  18. stefan2

    Roadshow

    Inge Herzog ("Steppan") sagte mir einmal, sie hätten 1956 beim Bau des Savoy bei 70 mm Roadshow mit 15 Westdeutschen Mark gerechnet. Meisterlohn war damals etwa 300 Mark, allerdings ist das durch die astronomisch gestiegenen Steuersätze in allen Bereichen nicht mehr direkt vergleichbar mit dem Brutto. 35 mm EA gabs in den guten Kinos für 3 Mark, Bezirkskino um 1 - 1,5 Mark. Stefan
  19. Stand an der Stelle des Lessing Theaters, der eigentliche UFA Palast im Blochschen Deutschlandhaus befand sich einen Block weiter, Dammtorstraße/ Eingang Valentinskamp und war seinerzeit das größte Filmtheater Europas, mit Vollbühne, und einer ähnlichen Bildwandgröße. Allerdings war der architektonische Entwurf um einiges schöner, fuktionalistischer, nicht so bider, wie der 55er Neubau. Bei einem Bombenangriff fing das Bühnenhaus Feuer, und schädigte den Saal mit. Da schon zu Friedenszeiten die Plätze nicht ausreichend zu besetzen waren, der Senat keine "Theatervorstellungen" genehmigte - die Stödtische Oper vis-a-vis - verzichtene man nach dem Krieg auf eine Wiederherstellung, und zog es vor, das kleinere Lessingtheater, welches den Krieg mit kleineren Schäden überstand, abzureißen und einen kleineren Ufapalast Neubau mit 1000 Plätzen zu bauen. Projektion zunächst Ernemann X vom Ufa Handel, später Norelco AA für Breitfilm. 1959 3 Streifen Engagement im Strassentheater. Die Bilder sind zu finden in Phillips Kinotechnik oder Zeiß-Ikon Kinotechnik Heften. Nur mehr weiß dazu auch nicht. Doch in dem großen Saal lief ein schwarzweisser Film mit der Weltkugel, der schrecklich langweilig war, bevor Pipi Långenstrømpe die Bildwand erfüllte, in 1.66:1. Stefan
  20. Hallo Christian. Die Bilbreite blieb zunächst, zumindest bei der ersten Umbauaktion nach Riech Übernahme. Nur, ob das mit den 16 oder 17 Kinos noch so war, erinnere ich nicht. Da ist man einfach nicht reingegangen, das war zu schlecht. Aus der Platzzahl von 620 in 1989/90 möchte ich mal behaupten, da blieb die Bildgröße. So weit ging Riechs Umbauliebe dann doch nicht. Salong 1 hatte auch Dolby Stereo, und war einer der platzmäßig größten im Riech Imperium in Hamburg. Stefan
  21. Hallo Volker Wurde nur 1947 in sehr kleiner Stückzahl hergestellt, der Kunert aus Wilhelmshaven. Herrr Kunert (wenn ich Tümmel aus dem Gedächnis zitieren darf, der sich auf den Betriebsleiter Dipl.-Ing G. Heermann (?) beruft) starte 1946 in Alfeld (Han) a.d. Leine mit einer Fabrik für Photoerzeugnisse, wie Kopierrahmen. Am Im Herbst1946 verlegte er den Betrieb nach Wilhelmshafen, um dort in einem ehem. Rüstungsbetrieb bessere Produktionsbedingungen zu finden. Hannovermesse 1947 wird der Doppelprojektor Gigant vorgestellt, es werden 20 Stück gefertigt, die wohl auch "verkauft" wurden.(Wohl eher getauscht gegen Schweine oder ähnliches Anm. St.) Mit der "Währungsreform" am 20.06.1948 mußte der Betrieb eingestellt werden. Die erste Version hat Feuerschutztrommeln und ein Lampengehäuse aus Blech, die späteren verwenden Leichtmetallguß für diese Teile. Zur Überblendung wurde das Lampengehäuse hinter den Rechts- und Linkswerken die Rücken an Rücken auf dem Tisch befestigt waren, verschoben. Inbetriebsetzen läßt sich das Ding sicherlich, wäre sehr interessant. Allerdings bin ich etwas zu weit weg von PLZ 63XXX. Ist auch das erste Mal, das ich höre, das ein Kunert die Jahre überlebt hat. Meist wurden diese Sonderkonstruktionen in den 50ern gegen "marktgängigere" Fabrikate ausgetauscht, um eine bessere Ersatzteillage zu haben. Ich würde den tatsächlich spielbar machen, und als Schaustück ausstellen, auch wenn sicher dekorativeres gibt, als alte Kinomaschinen, zumindest ist der wife acceptance factor meist sehr klein. Definitiv nicht zum Schrott, und gegen Geld, da hatten wir das in einem anderen thread schon, bin ich bei solchen Sachen halt anderer Meinung. Es läßt sich kein vernünftiger Wert feststellen, der der Sache gerecht wird. Grüße Stefan
  22. tzuka hat ja schon eine Möglichkeit erwähnt. Genauso brichst Du den vollständig geladenen Titel ab, und entfernst das Medium bevor der Prozess vollständig beendet wurde, dann kann die Fehlermeldung "Not enough space to ingest title XYZ erscheinen, obschon der Titel einwandfrei kopiert wurde. Wie bei allen digitalen Systemen: Geduld und Ruhe bewahren. Weitere/ Andere Probleme: FRage stellen, sollte zu lösen sein. Stefan
  23. Wie war es denn bei Potter 7-1. Der sollte doch stereoskopisch flimmern. Es gibt da die Geschichte eines Kollegen, der die 3D Veranstaltung vor dem WB Vorstand in London abhielt. In etwa so: Frage an den Techniker durch Chef: Das war aber grausam. Keine Farben, dunkel, trübe, wirkt unscharf. Antwort: Das ist 3D, da haben Sie kein Licht. F: Wiso? Ist der Projektor nicht hell? A: Wir haben hier 11 fl, durch die Brile gemessen. F: Das ist zu wenig!? Die Kinos werden doch sicher viel heller sein?! A: Nein. Die haben idR weniger als 4fl, wir haben hier zu viel Licht. Chef: Ogott! Das geht nicht. Dann lieber 2D und bessere Bilder. (Sonst fällt unser Film durch) Man entschloß sich dann zum Standardrelease. Mal sehen, ob das auch für 7-2 so wird... St.
  24. Christian, das dürfte stimmen. Ich war in dem Palast als Junge vor der Zerstückelung, und als Schüler waren es dann sogar 17 Kinos, glaube ich. Teile waren der große Saal. Der Einbau sog. "Dolby" Anlagen hat nicht immer besseren Ton gebracht. Im Savoy blieb die GRoßbildwand erhalten, dafür hörte der Bestuhlungsbereich nach den "billigen Platzen" auf. Bild schrieb damals: 5 neue Kinos in 3 Wochen. Besitzer Riech packte selber mit an. Daß ein zu großes Foyer und ein Notausgang als Kino geeignet waren, ergab sich von selbst. Daß dsie Phillips Breitbänder hinter der Großbildwand hängen blieben, und jetzt mit Bahnhofsendstufen statt Röhren befeuert wurden, denen ein Dolby CP vorhing war einfach nur mit grausam zu bezeichnen. Ich erinnere mich an eine Vorstellung "In 70 mm" beworben, die war kontrastfrei, dunkel (vert. 2,5 kW auf 21 m Bild, Todd AO Cine Apergon Linse No- 1), unscharf und quälend krächzig. Die Erwachsenen Besucher darauf "Das ist also 70mm, Schlechter als das normale. da gehn wir nie wieder hin". Von guter Machart konnte bei Riechs Stuben keine Rede sein. Nein danke, da war uns jedes der noch existierenden Stadtteilkinos, vom Rialto in Wilhelmsburg, über das Smoky in Langenhorn, den Bahrenfelder Spiegel, Fama, Elbe, Blankeneser Lichtspiele bis zum Palette Cinemasdcopetheater in Garstedt lieber, auch wenn diese nur Monoton boten, so war der wenigstens Klangfilm kompatibel.... Stefan
  25. stefan2

    Ton im D-Cinema

    Da stimme ich zu. Leider ist man da heute bei vielen Produktionen zu sehr mit der Geldschere unterwegs, um sich die Mühe zu machen. Noch mal etwas zu der 5 Kanal Front bei 5.2.1 oder 5.4.1. Die braucht man gerade nicht bei Großbildwändenmoderner PLexe, obwohl auch diese davon erheblich profitieren. Insbesondere kleinere Bilder erhalten auf diese WEise durch für das Ohr wahrnehmbare Phasenlaufzeiten eine wesentlich bessere Ortung. Ebenfalls für die Ortung hilft es, höhere Bitraten, als 44.1 kHz zu nutzen. Da ist wiederun D-Kino stark im Vorteil, mit 48 und 96b kHz ist die Ortungsschärfe hörbar besser, als in den 44.1 16 bit Systemen der hergebrachten Kinotechnik. Die THeorie für die Kanalzahlen wurde extensiv scvhon seit den 1930ern untersucht, immer kam das Optimum mit 5 Frontkanälen heraus. 4 individuelle Effekte sind nett, aber der Gehörmnechanismus hat seine Hauptlokalisierung nach Vorne, und solange das Effektfeld eine gleichmäßige "Ausleuchtung" des Sitzplatzbereiches ohne ortbare Schallquellen (echte Diffusfelder) bringt, ist der Vorteil der 4 Effektspuren nur marginal und kaum wahrnehmbar. Ich hatte schon mal weiter vorn geschrieben, das optimale ERgebnis erzielen 5 Fronten mit 4 Effektgruppen und 2 unabhängigen Woofern. Dafür bedarf es keiner diskreten Spuren, das ganze kann durchaus per DSP Algorithmus aus 3.2.1 errechnet werden, und ergibt einen sehr guten, reproduzierbaren Effekt. Es reicht dann aus, eine "Standardmischung" zu erzeugen. Doch man betrachte Dolby Aussagen zunächst als "Werbesendung", denn mit den sinnvolleren 5 Frontkanälen können die sich nicht mehr schmücken. Auch sonst ist das Ende Dolbyspezifischer Technik mit DCI gekommen, alles frei von "Rechten", unter Verwendung frei nutzbarer Technologie, im Ton Linear PCM Spuren. Wesentlich wichtiger, als die Kanalzahl, ist es, den zur Verfügung stehenden Dynamikbereich digitaler Kinosysteme auch auszunutzen, und nicht mit Blick auf Heimauswertung von vorneherein mit der "Freiwilligen Selbstkonbtrolle" im Kopf zu normalisieren, komprimieren und zu limiten. Wir wollen Laut sein im Kino, aber als Effekt, nicht als "Baustellenkrach". Mir gefällt Akt 5 von U571 so gut. LEq 98,7 über die ca.20 Minuten, mit sehr vielen und langen Szenen absoluter Stille. Herrlich, die Wasserbomben. So ist Krieg im Kino!. Mit dem Spiel mit dem Dynamikbereich läßt sich viel mehr Eindruck und Effekt erzielen, als durch die Erhöhung der Zahl an Kanälen möglich ist. Finde ich zumindest. Zwar ist in der Praxids der Dynamikbereich begrenzt, nach oben durch unzureichende Lautsprechersysteme in vielen Fällen, nach unten durch lärmendes Publikum, und Popcornfresser, chattende Kinder, ..., doch > 50 dB sind immer noch drin. Grüße Stefan
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