-
Gesamte Inhalte
5.588 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
50
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von stefan2
-
2.0, idR nein im Kino, geht nicht, weil es mehr Plätze als das Stereodreieck gibt. Im Kino am gängigsten ist 3.2.1. 5.1 ist eigentlich falsch beschrieben, man gibt in der Formatbeschreibung die Zahl der Front, der Effekt und der Low Frequency Effekt Kanäle an. In den OV Fassungedn mag das u.U. anders sein, daß da vereinzelt 5.2.1 oder 5.4.1 auftaucht. Nur wohl selten. In Deutschland braucht man das nicht anzudenken, zu wenige Installationen. Hürgeschädigte. Im Ausland ist das teilweise gesetzlich vorgeschrieben, die Übertragung erfolgt mit Induktion in die Hörgeräte, wobei eine Leiterschleife um den Sitzblock gelegt wird. Hörgeräte mit "T" Spule koppeln daran an. Hier gibt es verschiedene Meinungen, ein Teil meint, das ist überflüssig, andere Betroffene finden den Dienst sehr hilfreich. Nur auch hier gilt in Deutschland: Ohne gesetzliche Forderung, keine Installation. Ich kenne nur wenige. In der DDR war die Hörschleife ebenfalls Pflicht. Kopfhörer sind wohl noch weniger Installationen. Betrieb einer D-Kino Anlage ist teuer, der Projektor hält wohl 5 - 7 Jahre, die Lampenkosten höher, als beim Film, und somit wird niemand eine Testvorführung kostenlos anbieten können. Aber frag doch einfach mal nach, ich kenne da keine Zahlen. Grüße Stefan
-
Genau, in Japan Standard. Hatte solche Dosen früher als Schüler, und wir haben den Dorn abgesägt, weil ja die in der BRD üblichen Holzkerne da nicht reinpassten. Ja, Jacobsen und seine Dancans. Zu teuer, obwohl sehr schön. St.
-
Volker, ich suchte einen Koffer, da mein geliebter Reisekoffer auf der letzten Flugreise einen Totalschaden am Reißverschluss erlitt. Auf dem Dachboden des Hauses (350m2) suchte ich meinen alten Koffer. Nicht gefunden. Was fand ich stattdessen: Die liebevoll eingelagerte, und ca 1991 abgebaute Luftschutzsirene. Ein Warnnetz war ja nicht mehr notwendig. Schließlich hatte der Bund jetzt andere Aufgaben. Grüße Stefan
-
Technisch geht das ohne irgendwelche Ænderungen. Nur: Sony hat keine 3D Optik im Programm, die ist vertraglich durch den Kunden bei RealD 3D zu bestellen, wird von dort in time geliefert und die Installation durch RealD 3D veranlasst. Das kann der selbe tEchniker sein, wie der Projektor. Stefan
-
Filmprojektoren 35 mm mit Xenonlichtquelle erreichen Nutzlichtströme, die etwa bis 14000 (vlt., bei korrekter Justage, moderner Optik 15k) Lumen gehen. Bei HJ Kohle bis etwa 10 - 11000 Lumen. Mit der von Carsten genannten 2kW Lampe erreicht das Gerät max. 4-5 k Lumen. Dann kommt die Apertur des Bildfensters ins Spiel, welches die Lichtmenge begrenzt. Also ca "2-3 lm/ W". Auf dieser Tatsache beruhen auch die Konstruktionen moderner D-Kino Projektoren, die etwa 20000 Lumen als Maximum geben, weil die Entwickler die 35 mm Grenze kannten, und mit 30% Sicherheitszuschlag sich auf der sicheren Seite wähnten, sie erreichen dann, trotz komplexerer Optiksysteme (Spiegel, Linsen, Prismen, Filter) etwa 3 - 5 Lumen pro Watt. Mit Optik ist es tatsächlich so, daß der Lichtverlust sich nicht aus der Blende ablesen läßt. Filmtechniker wies schon auf das Verhältnis wirksame Apertur zu Brennweite hin. Nimm jetzt ein Objektivkonstrukt aus sehr dünnen Einzellinsen, und wenigen, die gut oberflächenbeschichtet sind. Dann kann dort, korrekt angepaßt viel Licht durchkommen. Eine Konstruktion identischen wirksamen Durchmessers aus sehr dicken Glasklötzen absorbiert wesentlich mehr Energie, was wohl klar ist. Wenn jetzt im Aufnahmeobjektiv der Kamera eine Irisblende sitzt, die verstellbar ist, dann stimmt der Ansatz mit Halber Menge, weil die Glasverluste gleich bleiben, aber nur unter dieser Bedingung. Stefan
-
Theoretisch ändert sich mit DCI nicht nur das Bild, sondern auch der Ton. Nämlich zu Linear PCM mit 24 bit, derzeitig meist 48 kHz, aber auxch 96 kHz. Je höher die Abtastrate, desto "offener" und besser ortbar das Klangbild. Ene gewisse Standardisierung gibt es da schon. Die AES Paare 1, 2, 3, 4, 5 sind an Sich belegt wie folgt, und sollten so vom Media Block ausgegeben werden: 1 Links Rechts 2 Mitte Low Frequency Effects 3 Effektgruppen Links und Rechts 4 Links und Rechts Innere Bühnengruppe 5 HI und Narration 6 ... Nr fest und relativ sicher ist dabei eigentlich nur die Belegung der ersten 3 Paare für das Format 3.2.1 . 5.2.1 eventuell auch noch, und HI und Narration sollten ebenfalls so belegt werden. Da es aber keine richtig feste Normung gibt, wird, da in der Praxis neue Tondekoder und Steuerung benötigt wird, als Tonsteuerung gern ein "digitales Mischpult" benutzt, z.B. Yamaha DME 24 (64). Hier kann ich jedes beliebige Routing einstellen, kann damit Kanäle nach Bedarf zuordnen, habe volle Flexibilität, 96 kHz Fähigkeit, vernünftige digitale EQ und Weichen etc. In dieser Form, geeignete Lautsprecheranlage vorausgesetzt, und kein 2 Wege aus 1990, ist D-Kino ein Erlebnis. Doch häufig sieht die Realität anders aus. Da wird ein Digital auf Analog Wandler mit fester Kanalzuordnung benutzt, der dann asymmetrisch an einen existierenden Tonprozessor über den Eingang des DTS angebunden wird, sei es per Relaisumschalter, oder durch den DA 20 geschleift. Die Wandler der Box sind nicht einmal schlecht, denn solche gibt es 2010 nicht mehr, Analog geht das hochwertige Signal dann auf 16 bit 44,1 kHz A-D Wandler, minderwertige EQ und geringe DSP Leistung auf 16 bit 44,1 kHz D-A, fragwürdige (Konzept und Alter) Endverstärker und 2 Wege Lautsprecher. Womit ein Vorteil des D.Kino verspielt wird, denn das klingt nicht herausragend, eventuell ein bisschen besser, als SR-D, weil unkomprimierte Quelle. Ich fand diese Lösung bisher immer unbefriedigend. Glücklicherweise gibt es Betreiberfirmen, die nicht nur Bild, sondern auch den Ton gegen hochwertige, moderne, aktive Anlagen tauschen, wo dann keine Engpässe mehr vorhanden sind. Für micht kommt die bestehende Anlage nur im Falle von Filmzuspielung in Frage, falls jemand seine 35 mm Technik behält. Der Filmtonprozessor wird über den Digitalmischer analog zugespielt geroutet, und damit ist dieser Teil für sich ohne Einfluß auf das D-Kino. Dolby 7 ist nun 3.4.1, was von der Gehörphysiologie wenig Sinn macht. Nach hinten ist das menschliche Richtungshören eingeschränkt, aber gut, diesein der Heimtechnik schon länger eingeführten Layouts machen da auch Sinn, vgl. Griesingers Untersuchungen am MIT vor etwas über 10 Jahren- Nur im Kino haben wir keine "beschränkte Hörerplatzzahl", da muß ein größerer Bereich mit Richtungsinformationen versorgt werden, als zu Hause in der Stube. Dann kommt der Vorteil des 5.2.1 Layout zum Tragen, bessere Ortung, und gerade in kleineren Räumen sehr von Vorteil, zeigen die theoretischen und praktischen Ergebnisse, was man schon 1955 wußte, Todd AO. Dolby 7 ist trotzdem eine Option, und am einfachsten im Digitalmischer zu routen, Knopfdruck, und es spielt. Auch zukünftige Ändewrungen erfordern keinen Aufwand. Ja, die Audioausgabe des LMT 300 Media Players kann geroutet werden, aber nur die Stereopaare und nur durch den Servicetechniker, eigentlich nicht durch den Nutzer. Insofern ist dieses eher eine Anpassungsoption für Sonderfälle. Das Kanalrouting macht man im hinter dem Player liegenden Equipment. Ich vermute mal andere Player bieten diese Option auch. Stefan
-
Nun ja, die originalen SRD Spuren waren ja auch schon immer ohne Silberbild, d.h. auf Schwarzweissfilm belichtete Pixel, die nach der Kopierung halt ein 3 Farb Schwarzweissbild ergaben. Auch das war IR durchlässig, und somit mußte der sichtbare Lichtkontrast ausreichen. Es wurde immer behauptet, das "Schwarze Bild" wäre notwendig, um genügend Abtastkontrast zu erzielen, ein Farblayer reicht nicht aus. Offensichtlich wird jetzt im Kopierprozeß rote LED verwendet, was nicht vorgabekonform ist. Andererseits werden die Digital Lesekameras seit über 10 Jahren mit roten LEDs ausgeliefert, und daher ist es wohl in der Meinung der Hersteller so, daß keine "Glühlichtbasierten" Lesegeräte mehr im Einsatz sind. Das Kinotone Teil ist ein Exot, wie Cinealta schrieb, ihm ist es auch nur 1x untergekommen, mir nur in, war das Virnheim bei FFM? Die Kameras mit Glühbirne, sind auch nicht all zu viele. Also kann man die Umstellung versuchen, und mal warten, wieviele Beschwerden eingehen. Meine Vorhersage: Kaum nennenswerte Zahlen. Stefan
-
Mit Xenon Licht (> 1 kW) sind mir folgende Modelle Bekannt. Die erwähnte KT FP 23 / FP 25 / ... Semiportabel! aber mobil, da schwer. Mit großer Lampe: Veronese, beliebter Projektor beim Landfilmdienst in großer Anzahl eingesetzt, sehr kompakt, leicht (1,6 oder 2,5 kW) Typen SX 1600 und 2500, nicht viel größer als ein Schmalfilmgerät (kompakt und irgendwie oK, ca 7 k EUR) Microcine 19 mit bis zu 2,5 kW (Microcine-Bologna) Wassmann Madrid (Dregg, oelt) Pio-Pion Milano (Solide und schweres Portabel) Prevost Milano Cinemecc Vic 5 portatile Marin MP 30 Xenon (oelt wie Sau) Tokiwa-Seiki TSR Mini (Japan) First August Precision Machine Factory Shanghai (China Film Equipment Corp.) Gibts in CE/ VDE Version bei Wassmann auf Langlauf Unterbau.(Fliegengewichtsklasse) Eventuell noch Cineforward FSP-3 C (Nippon Denshi Kogaku Corp/ Japan Electronics Optical Corp./ FujiFilm) Discontinued: DeVry Chicago (1960er) mit Kompakt LH von beliebigem Hersteller. (Schwerer Gußeisenfuß als Manko) Ernemann 12P Ostblock und India bewußt außen vor gelassen. Empfehlenswert: Kauf der Veronese SX 1600. Leichter und portabler geht nicht, bei vertretbarer Güte der Qualität des Gerätes. Preis durchaus bezahlbar, gute Ersatzteillage. Relativ wenig Probleme in der Praxis. Lasertonataster, ggf. mit SRD lieferbar. Micron 19 immer noch lieferbar aus Bologna. Ital. Sprachkenntnisse und Vor-Ort Besuch macht die Kommunikation leichter, sind mit E-Post und Netz nicht vertraut. Maschine kann nach Wunsch gebaut werden. In der Vergangenheit waren viele im Umlauf in Europa. India und Ostware scheidet aus, aufgrund Güte und Ersatzteillage. " Auch brauchbar die "Shanghai First August 105. Relativ leicht, im Original für 2000ft Spulen mit Überblender Doppelanlage. Muß eh elt. für Europa angepaßt (Sicherheit) werden. Auf 4000m Unterbau gute Kombination. Gibts fertig bei Elementos Wassmann. Die Spanier brauchen idR eine Oelwanne darunter, mit Pumpe, die das durchfliessende Oel zurückführt. Zweifelhafte Güte. Sehr gut gefällt mir noch die TSR MIni von Tokiwa, doch ob das Gerät je in Europa verbreitet war? Grüße Stefan
-
Besser Informieren. Anfang April, seit 6. um genau zu sein liegt die BRD Luxus Box hier. Für ca 9 Euro zu bekommen. Das hab ich auch nie behauptet, nur das "früher alles besser war", ist so nun auch nicht richtig. Genausowenig, wie hier über bestimmte BR Titel hergezogen werden sollte, die man schon seit längerem kaufen kann, aber halt nicht kennt, weil der Irrtum im Monat der Veröffentlichung liegt. Eine DVD kann zwar ein in Sich stimmiges Gesamtbild ergeben, aber alleine wg der technischen Limitationen nie irgendeinen Hinweis auf das Original darstellen, obschon sicher manche DVD heute besser aussieht, als der Film vor 40 Jahren in seiner üblichen Dorfkinokopie. Dieses Wochende Besuch gehabt, haben wir uns davon sehr schön überzeugen können. Kopierwerksfehler ohne Ende, mangelnde Lichtbestimmung, optische Tricks mit < Fernsehauflösung, gruseliger Ton, sowohl optisch wie magnetisch, nein da war kaum etwas richtig gut. Und die Schäden aus vielen Jahren (Programm)Kino Auswertung wurde von allen Beteiligten mal außen vor gelassen. Ja. es gab Dinge, die waren tatsächlich außergewöhnlich gut. Nur war das der seltene Einzelfall und nicht die Regel. Der Taxidriver von der BR kommt ein anderes mal dran, dieses war ein Filmwochenende und kein SRX Wochenende. Dann sollten wir uns weiter darüber unterhalten, und vielleicht auch einmal die Sache im direkten Vergleich ansehen. Filmkopienmäßig haben wir da leider kaum noch eine Chance, der Eindruck ist durch Farbenveränderung verloren. Grüße Stefan
-
Warum hast Du nicht zum Vergleich die entsprechenden Stellen aus der BR Disc dazugestellt? Das dürfte doch nicht schwieriger sein, als bei der technisch veralteten DVD. So ist das ganze sinnlos. Theoretisieren über etwas unbekanntes? Weiß nicht Recht. St.
-
Gelber Sack geht zur MVA, da iss das Zeuchs rischtich. Je besser der Müll brennt, je mehr Kohle kricht das DSDS, und spart uns Konsumenten viel Kohle.
-
asking too much 200 would a fair trade for - crap - these days.
-
Stimmt, das war mir nur unterschwellig bewußt. Doch ich hatte auch geschrieben, daß in den 30ern nur noch wenige Theater errichtet wurden. Die Bilder stammten aus einer Architekturmonatsschrift der 30er, und waren dort als herausragendes Beispiel funktioneller Tag-/ Nacht Architektur geschildert. So etwas wie einen "Nazi Baustil" gab es ja auch gar nicht. Drei Formen lassen sich ausmachen: 1) Für Staats und Repräsentanzbauten im offiziellen Umfeld ein modifizierter Klassizismus, zum Teil auf sehr moderner Bauunterlage aus Stahlskelettbau oder Stahlbeton, Spannbeton oder Spanndrahtbeton verziert. 2) Das was unter "Heimatschutzstil" läuft und Bauentwürfe der Umgebung aufgreift, also Alpen Häuser oder nordd. Backsteinbauten. Findet sich heute noch in Ortssatzungen und Bauvorgaben wie "Muß in Rotklinker verklinkert werden, Dachneigung 42 Grad, Deckung mit roten S Pfannen". Im Kinobereich ist mir da ein Füssener Kino mit dem Fraktur-Neon "Alpen-Filmtheater" in Erinnerung. Von der Abmessungen her der Standard Bau der Speerschen Vorgaben. Von außen für den Norddeutschen befremdliche Architektur. Ebenfalls in der 30er Jahre Literatur gefunden, spielt dieses Kino heute noch. Alpenfilmtheater Füssen 3) Wesentlichster Baustil war der seit den 20ern mit Bauhaus und anderen eingeführte Funktionalismus, der letztendlich Moderne Ästhetik mit zeitgemäßer Funktion und Form zu verbinden hatte. Ganze Ämterstellen (Amt für Schönheit der Arbeit etc) wurden mit ex-Funktionalisten der 1920er aus Bauhaus und anderswo besetzt. Alles Bauen hatte sich zunächst an der Funktion zu orientieren, und der Heimatschutzstil oder Repräsentanzstil wird dann außen aufgesetzt. Fast der gesamte Werkstatt, Fabrik und Geschäftshausbau erfolgt ausschließlich funktionell, und wirkt heute auf Bildern sehr modern und noch zeitgemäß. Bauhaus wurde aufgelöst, weil es ab dem Zeitpunkt der Beendigung "Staatsdoktrin" wurde. Man darf eines nicht vergessen. Zu keiner Zeit gab es größeres wirtschaftliches Prosperieren, und damit auch die finanziellen Möglichkeiten zum Bau in allen Parametern entsptrechenden Bauten. Daß ab 1937 durch boomende Industrie Stahl relativ teuer wurde, und daher wieder zum Ständer Mauerwerksbau zurückgekehrt wird, ist nicht etwa geänderten Vorgaben zu schulden, sondern der wirtschaftlichen Lage und dem Bedarf im Maschinenbau- und Rüstungssektor. Und genau aus diesem Grund der Hauptaufgabe "funktionelles Bauen" ist dann wohl der Ufa Palast in der Zeitung noch einmal dargestellt worden, als Vorbild für derartige Bauten. Wie gerne hätte ich die Bilder Serie gescannt, Urheberprobleme sie einzustellen gäbe es da nach mehr als 70 Jahren wohl kaum, doch es war nicht meine Zeitschriftensammlung, sondern in einem Verkaufsladen für Antikpapier, zu entsprechend überzogener Preisforderung. Da macht es sich nicht so gut, die Kamera herauszuziehen. Nur, auch die Plexe haben die Projektionsbedingungfen nicht neu erfunden, das wurde zwischen 1930 und 1954 standardisiert und in Normenentwürfe gepackt. Der zulässige Sehwinkel, 1953 aus Gründen der Körnung des CinemaScope Films gewählt, konnte trotz besserer Negativ- und Printmaterialien später nicht erweitert werden, weil der Filmvorführer durch Automaten ersetzt wurde, und somit eine laufende Schärfekontrolle unterblieb, was wieder den 1953 er Schärfekreis ergab. Auch bei 2k Digital DLP kann nicht mehr, als 36 - 38 Grad Sehwinkel zugelassen werden, der Fliegengittereffekt stört sonst zu stark. Wenn jetzt besonxders europ. Plexe "Größtbildwände" anstrebten, Vorderwand als Bildwand, eingebettet in vorhandene EKZ Räumlichkeiten, und das ganze von Architekten geplant wurde, die zuvor nie Kino gemacht hatten (habe da selber die Forderung nach 20 mm 1.85 Optik erlebt), dann ergibt sich der vielfach bekannte Stil, der leider auch nicht funktioniert. Und tatsächlich, Unterhosenpolyester als Stuhlbezug auf Schaumstoff hat eine andere Lebenserwartung, als Mohairwolle auf Sisal Federkern. Man sieht der Ausstattung halt 15 Jahre sehr gut an, mehr als dieses eienm klassischen Filmtheater anzusehen war, wo die alternativen Materialien verwendet wurden. Stefan
-
Nein, in die Nähe des totalitären wollte ich die Forderungen beileibe nicht schicken, sie entsprechen im Großteil meinen persönlichen Vorstellungen und Wünschen. Nur da gab es tatsächlich einmal so etwas wie die Reichsfilmkammer, die mit Macht ausgestattet war, und tatsächlich eine Art Wiedergabe TÜV durchführte. Und da gab es aus nachvollziehbaren Begründungen die beschränkte Zahl an Neustarts, die einem Film die Chance zum Dauerläufer gaben. Und Gremien, "Freiwillige Selbstkontrolle" zeigt das heute noch im Namen, mit "Schere im Kopf" zu übersetzen, die tatsächlich nur ausgesuchte In- und Ausländische Filme ins Kino zuließen, Subventionierte "Selbstbefriedigung" hätte keine Chance gehabt. Und halt die gezielte Vorgabe wo und wieviele Theater zu bauen waren, findet sich in den Bauordnungsvorgaben des Ministeriums Speer. Wer einmal Architekturzeitungen der 1930er ansieht, und dort die Beispiele "modernen Filmtheaterbaues", der übrigens nur beschränkt vorkam, sieht, ist irgendwie fasziniert von der Funktionalität und Gesamtästhetik dieser Bauten. K+rzlich fand ich Aufnahmen des Kölner "UFA Palastes" aus 1938, war schon wahnsinnig, welche Formensprache die Tag und Nachtarchitektur gesprochen hatte, und die Wertigkeit, die das ganze ausstrahlte. Durch den verheerenden Krieg war dann in den 1950ern nicht mehr der Aufwand finanzierbar, der bis 1939 getrieben werden konnte. Dennoch versuchte auch die Nachkriegs Kinoarchitektur strikt den Vorgaben der Speer Baulehren entsprechend immer noch Individualität mit Funktionalität zu verbinden, aufbauend auf den vorgegebenen Standardentwürfen. Alle Fth hatten seit den 30ern mehr oder weniger ca 13,5 m Saalbreite, ca 8m Deckenhöhe und ca 21 m Raumlänge, bei 4m Bildhöhe (11 m CS Bildbreite, ca 6m Normalbild). Achte mal gezielt auf diese Maße in Neubauten der 50er... Auch in der DDR wurde das System noch viele Jahre beibehalten, auch die Überprüfung der Wiedergabegüte. Klingt jetzt wie eine Werbeveranstaltung, soll es aber nicht sein. Wie auch bei Vorgaben zur Sicherheit in Gebäuden bewirken architektonische und künstlerische Vorgaben immer Mindeststandards, die eingehalten werden, zum Schutze und Nutzen aller. In einem rein auf kapitalistischen System geht es hingegen nur darum, wie wenig geboten werden muß, um nicht aufzufallen, bzw Kunden zu verprellen. Hauptziel ist, den Shareholder Value zu maximieren. Versuche einer Art "Kino Überwachungsverein" wie Golden Cinema (von der Zeitung ausgehend) oder Kodak Screen Check und der Substandard THX, alle diese Programme waren freiwillig und wurden nie konsequent akzeptiert. Es ist wie mit Brötchen. Wenn Stiftung Warentest die Knusperbrötchen zum Aufbacken mit "Gut" bewertet steht es drauf, auf der Packung. Sind hingegen Hxxxxs "Meisterkrüstchen" mit mangelhaft bewertet ziert halt der aus 2007 stammende "Bronzene DLG Preis" die Packung. Und nur wenige Betreiber würden einen mangelhaften "Projection System Analize Report" aushängen, wenn das keine Pflicht ist. Vieles geht halt nur durch Lenkung, und nicht durch Marktkräfte. Stefan
-
Vieles davon gab es schon mal.- Im III. Reich.
-
SMPTE 169M fordert 55 +20 / -10. Und wird heute bei der Kopienerstellung als Standard genommen, die DIN Angabe der Kohlebogenzeit ist überholt. Die 55 cd/m2, gemessen ohne Blankfilm, entspricht den 48 cd/m2 einer D-Kinoanlage, wo ja zusätzlich kein Verlust durch den Blankfilm/ Filmträger hinzukommt. Insofern sind beides identische Aussagen, 48 "Kerzen" bei DCI, 55 "Kerzen" bei Filmbetrieb, sind die optischen DCI Bedingungen ja unabhängig von weißem Signal oder Regelbild. In beiden Fällen übrigens mit gleichem zulässigen Randabfall von 20%. Der wird allerdings bei Filmprojektionen nur in den wenigsten Kinos beachtet, denn dann würde schnell klar, daß die kleinste verwendbare Lampe 3kW ist. Bei der Lampeneinstellung werden seltenst Meßgeräte benutzt, obschon da sehr gute computergesteuerte 45 Feld Verfahren existieren. Bei DCI Installs scheint zu mindest ein Spot meter / Spectrophotometer (wie Minolta Konica CS 100A) doch recht verbreitet zu sein, allerdings eher, um sicherzugehen, daß der Weißpunkt erreicht wird. Daß man sich bei Stereoskopie mit 12 "Kerzen" zufrieden gibt, ist ein Armutszeugnis der Branche, denn selbst 55 sind im Dämmersehbereich des Auges, und "bey der Nacht sind alle Katzen grau". Die grüne Kontrollampe am Kühlschrank bringt es auf 600 cd/m2, und die ist nicht einmal hell. Stefan
-
450 Watt Kolben sind eine veraltete Baugröße der Vergangenheit (60er Jahre), da gab es diese von @Tamara benannte Verpackung noch nicht, das waren noch die Plastikcontainer aus Polyplast. Kann mir schon vorstellen, daß der WEichmacher auf dem Glas die Feldverteilung beeinflußt... Ursachen gibt es da viele. Einphasengleichrichter? Egal eigentlich, meist ist Zündunwilligkeit auf mangelhaften Stromübergang zurückzuführen, d.h. verschmutzte Kontaktbacken, lockere Schraubverbinder oder Ableitungen zur Erde (Hochspannungsseite zu dicht zu Metallteilen. Gerade bei 1 Phasengleichrichter und 450 Watt ergibt sicht das Problem der Kontaktwiderstände, da hier nicht genügend Ruhespannung (Leerlaufspg aus Boosterschaltung) mit Leistung zur Verfügung steht. Wie bei Relais mit Silberkontakten, hat ein strombegrenzter 3 Pahasengleichrichter eher die Möglichkeit die schlechten Kontakte "wegzubrennen", oder ganz zu zerstören. Ein transduktor- oder Nebenschlußgesteuerter 50 Hz Eisengleichrichter kann 3 Lichtbägen in Folge am Brennen halten, weshalb diese Technologie heute so nicht mehr zulässig ist, brennt aber schlechte Stellen sicher frei. 1 phasig gibts dann nur einen 24 Volt Trafo, mit Boosterdiode und Hilfswicklung, was trotz intaktem Startkondensator nicht gegen Widerstände in der Verkabelung ankommt. Abhilfe: Alle Kontakte, auch Lampe, sauberschmirgeln (1000er Sandpapier), sorgfältig wieder verschrauben (Momente beachten) und nochmal probieren. Stefan
-
U2 Fan hatte schon die richtige Antwort parat. Also brauche ich jetzt nichts mehr zu ergänzen. Es ist nicht schwer. LG Stefan
-
Nur, der Verkäufer hat relativ wenig Verkäufe getätigt, zumindest in den letzten Wochen. Da fällt der Gegenbeweis schwer, daß es sich nicht um gewerbsmäßiges Zeugs handelt. Obschon es naheliegt, vielleicht hat er das Zeug geschenkt bekommen? Manchmal hätt man ja schon Lust gegen notorische "Privatverkäufer" vorzugehen, und sie mal mit fehlerhaften AGB (Ausschluß der Rücknahme und Haftung "nach neuem EU Recht", fehlende Steuer- und Fernsprechnummer, fehlendem Rücknahmehinweis) und bewußt geschönten Texten für Müll zu konfrontieren. Nur, die Zeit ist mir dafür zu schade, das sollen lieber Profis machen. St.
-
Vergesst auch eines nicht, die bay ist ein WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN, ein börsennotiertes zudem. Deren allererstes Interesse ist das Interesse des "Shareholder Value", also des Gegenwertes für den Anleger. Da wird eine Kategorie nur dann hoch gehalten, wenn Sie genügend Profit einspielt, also gute Umsätze erzielt. Da ist selbst Handyzubehör mit täglich tausenden von Cent Artikeln einträglicher. Würde ich auch so sehen. Auf der bay war die Rubrik mit 35mm Filmprojektion ja nur voller Müll und uninteressantem Altschrott. Seriöse und qualitativ hochwertige Angebote wurden dann relativ schnell von ebay abgemahnt, und in Folge herausgenommen. Es gibt genügend Alternativen, diese zu nutzen ist doch wirklich nicht so schwer. Nur weil die bay ein gewisses Monopol hat, muß das nicht in alle Ewigkeit so bleiben. Und was ist daran so schlimm, sich durch eine Rubrik "Dia- und Filmprojektoren zu klicken". Bei der Suche nach einem bestimmten Artikel geht man doch eh mit Suchfunktion vor "Akku für K 700i", da wird kaum jemand Handies, Zubehör, Akkus anklicken, um dann in 100000 Typen nach K 700i zu suchen. Schlimmer noch ist da die immer weitere Verpflichtung der Verkäufer beim Einstellen bestimmte Bedingungen an Produktbeschreibung und Präsentationen einzuhalten. Diese vorgegebenen Beschreibungen sind dann Besrtandteil des Angebotes, und damit verbindlich für den Verkäufer, auch als Privatmensch. Damit wird zum Schutz des Käufers vorgebeugt, Schrott zu verkaufen. Als Online Shopping Plattform ist die Bay doch in Ordnung, und gerade als Käufer bin ich verhältnismäßig gut abgesichert. Was die private Entsorgung angeht, nehmt die geeigneteren Plattformen doch an. St
-
manuals teller kinoton st200 alte version 70-80jahre
stefan2 antwortete auf philips dp70's Thema in Technik
Zustimmung, @Theo. Ein Hersteller, der auch seine "Klassiker" noch nach Kräften unterstützt. Grüße Stefan -
Steuerlich absetzbar, was soll das Problem sein. Hält "Privates Glotzvolk" fern, ist doch auch gut, und muß ja nicht jedes Jahr sein. Oder? St
-
Cinestar IMAX wird CineStar EVENT Cinema
stefan2 antwortete auf THHOFMA's Thema in Allgemeines Board
Stimme damit überein. Bei 300 m2 bleibt auch nur Doppelstack, sonst gibts auch mit der größten Lampe wohl kein Licht. Weitere Diskussion gern nach der Eröffnungsnacht... Grüße: Stefan -
Wird ja doch schwieriger, als erwartet. Wenn das Problem gelöst ist, halt Rueckwaertssichelhammel und "biblisches", das verträgt sich nicht. Dollars, der Christus jagte die Händler aus dem Tempel, geht auch nicht... Was nun. Oder brauch ich eine Singer Nähmaschine? UNd die Altenburger läuft nur mit Orwo und Sovcolor? Stefan