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Hallo den hätte ich als dcp, kann man aber auch per ftp runterladen, zusammen mit einigem anderen, netten Zeug. Freundliche mail an Real-D, und es gibt die Zugangsdaten. e-mailen ist schwierig, hat so um die 1GB. Stefan
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Erdungsstrukturen prüfen. Stefan
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SPD fordert "Abrüstung überzogener DCI-Spezifikationen"
stefan2 antwortete auf EIX's Thema in Digitale Projektion
Der DCI Normstandard wurde von allen Beteiligten gemeinsam beschlossen. Beteiligt waren auch die Vertretungen der Kinoseite. Hier jetzt nach Verringerung eines an Sich brauchbaren Standards zu fordern, warum erscheint mir schleierhaft. Über einige Dinge, die im Sicherheitskonzept sicher überzogen sind, kann man diskutieren, aber die technische Norm an Sich ist praktikabel, läuft problemlos und zuverl#ssig auf allen konformen Mediaplayern, Projektoren und TMS Systemen, und das sogar weltweit. Änderungen wird es geben, aber die werden durchführbar sein. Nun gut, der Kauf eines neuen BMW 530d kostet Geld, und die im mittleren Segment des 5 stelligen Preises gelegene Katalogsumme sieht aus erste erschreckend aus, ein 25 Jahre alter VW Golf kostet weniger. Plant man eine (steuerlich begründete) Mindestnutzungsdauer von 6 Jahren für den Kauf-Wagen ein und rechnet man den Preis dann auf Tage um, dann kommen da plötzlich vertretbare Beträge heraus. Selbst wenn der Restwert am Ende der Zeit mit 0 oder 1 EUR angenommen wird. Wer einen wirtschaftlich laufenden Betrieb hat, kann sich DCI leisten, der Gegenwert von 6 Popkornschachteln oder Eintrittskarten zu 6,40 Euro ermöglicht die Bezahlung. wer diese Beträge nicht erwirtschaftet, arbeit eh schon lange mit Selbstbetrug, hat kaum den Strom und die Heizung eingespielt, und sollte sein Geschäft schließen. Unabhängig von einer Sentimentalität gegenüber der Tradition eines Ortes, etwas, das nicht angenommen wird, und ads ist bei Zahlen unter 25000 Karten nun mal der Fall, stellt auch keine notwendige Kulturstätte dar. Genügend Mittelständler haben bewiesen, daß sie ohne Förderung, ohne VPF, in der Lage waren, moderne Systeme, sehr gute, brauchbare, aber auch zweifelhafte, zu kaufen. IOch kenne keinen dieser Mittelständler, der sein Tun bisher bereut hätte, vielmehr härte ich, daß sich die Investmaßnahme sogar rasend schnell refinanziert hatte, und man war froh, den Schritt getan zu haben. Tut mir leid, wenn jetzt Filmtheaterbetriebe jammern, die eigentlich nicht klmn, sondern defacto Teilbetrieb der Sparkasse in ABC heißen, dagegen sind, dann begründet sich dieses nicht rational, sondern aus der derzeitigen finanziellen Lage heraus. Und die beruht auf Fehlern in der Vergangenheit. Auch in wesentlich ärmeren Ländern Europas, wo Eseen 2,50 Euro im Restaurant kostet, damit konstatiert, daß < 250 Euro Monatsverdienst die Regel sind, wird in moderne Systeme investiert, fortlaufend und kontinuirlich. An Förderung und VPF denkt dort keiner. Beispiel aus der letzen Woche unten. Kontraproduktiv sind eigentlich nur VPF Zahlungen, so schön sie auf den ersten Blick sind. Sie verhindern Nach-, Zweit- und Repertoirespiel nachhaltig, wenn man darüber nachdenkt. Und das schadet dem Bestand an Kunst-Theatern, kleinen Spielstellen und Filmkunstreihen. Fördermittel werden nicht einheitlich bezahlt, bei 15 Kulturhoheiten sieht das selbst im Neuen Deutschland überall anders aus. Damit werden Wettbewerbsstrukturen verzerrt, und ich lehne jede Form der Förderung aus der Sicht als kinobetreiber ab. Eine Notwendigkeit besteht nämlich nicht, siehe Rechnung oben. Grüße Stefan Photo taken during installation: -
Hallo Hans, es geht doch mit gut akzeptablen Ergebnissen, wenn Du eine professionelle, brauchbare Umrüstlösung benutzt. Das sind leider nur wenige, die Meisten sind inferior und kompromißbehaftet. Obwohl die guten Lösungen wie BACP RSTR aufgrund des minimalen Zeitaufwandes beim Einbau (ca 15 min - 1h) im Endeffekt sogar die billigsten waren. Die Lösung von Thomas geht auch ganz gut, nurt man muss dann im Alltag immer Umbauen und nachjustieren Eine relativ einfache Lösung ist auch, sich ein zweites Tongerät oberhalb des Projektorkopfes zu installieren. Dieses mit Photozelle, Glühlampe und Spaltopzik bestückte Gerät wird über ein digitales Verzögerungsgerät, was die zu frtühe Abtastung kompensiert (Lichtton eilt vor) an den Verstärker angeschlossen, und ergibt dann ohne Umbau immer den korrekten Abtastweg. Allerdings braucht man dazu etwas Platz. Die Beschaffung eines gut erhaltenen TG sollte nicht so schwierig sein, digitale delays kosten relativ wenig. Nur, das lohnt kaum, wenn es nur um 5 - 10 Trailer geht Grüße Stefan
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Hallo Bei den beschriebenen Problemen tippe ich nicht auf fehlerhafte Kopierung, diese ist nicht all zu häufig anzutreffen, obschon die Normen häufig nur mit zugedrückten Augen eingehalten werden. nur die mechanische Lage ist wichtig, sondern der gesamte Aufbau der Optischen Einrichtung mit Zelle, Impedanz des Eingangsverstärkers und der Filmspur. Nur bei einer bestimmten, von der Zelle gesehenen sensiometrischen Dichte stimmt die weitestgehende Linearität des Abtastvorganges, solange Verstärkerkreis, Abfallkompensation und Anpassung zueinander passen. Rotlicht stört da immens, denn wie schon oben erwähnt ist die gesehene Dichte der Abtastung bei Infrarot der Masstab gewesen. Es ist allgemein bekannt, und auch in allen Veröffentlichungen beschrieben, daß bei Rotlicht und altem Material diese Bedingungen nicht mehr eingehalten werden, was im einen oder anderen Fall zu schlechterer Wiedergabe führen kann. Die Theorie der komplexen Vorgänge hatte @MArtin schon beschrieben. Letztendslich wissen wir auch zu wenig, über die Bedingungen des Projektionsaufbaues bei hansbear. "Ne Bauer mit Profitonteil" sagt gar nichts. Bösartig gesagt, gab es m.W, zu keiner Zeit 35 mm Amateur Tonprojektoren. Amateure haben ja theoretisch auch nie lagalen Zugang zu 35 mm Tonfilmkopien gehabt. 35 mm Projektoren sind daher immer professionell. Tontechnik nur selten. Auch Laser sagt wenig. Es gibt miese semiprofessionelle Kinolaser (Cinelaser z.B.) und professionelle Spalt (Fächerlaser) mit definierter Ausleuchtung und definierter Spaltgeometrie. Diese entstammen der Industriellen Technik, und kosten kommerzielle Preise. Dann diverse Systeme, bei denen ein roter Laser als Lichtquelle für die existierende Spaltlinse genutzt wird. Wir wissen nicht, welcher Verstärker mit welchem Spalt usw genutzt wird. Die kommerziellen Laser Versionen mit gutem Anpassungsverstärker, das funktioniert gut mit alten Filmen, mit nur minimalen Mod- Verzerrungen. Jederzeit probezuhören. Auch ist Rotlicht mit makroskopischem Tonabtaster wie BACP noch recht gut kompatibel mit älteren Filmen. Das hab ich häufig genug gezeigt, übrigens an professionellen Bauer Maschinen mit professionellen Tonverstärkern. Anders sieht das aus bei Makrokits mit der Dolby Platine, finger weg, das geht nur bei Überbrückung des internen Verstärkers und Verwendung eines Anpassungsverstärkers mit passenden Daten. Fazit: Um hier eine Lösung zu bringen bedarf es mehr Angaben, die detaillierter sein sollten. Also: Aufbau des Tonabtasters, Verstärker/ Processor, Lautsprecher,... Grüße: Stefan
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Dann verstehe ich das jetzt so. Die beste Garantie geben die Projektorenhersteller auf ihre selbst vertriebenen Lampen. Dann kommt die Garantie der Lampenhersteller, die variiert, aber bei Markenprodukten relativ problemlos alle auftretenden Fälle abdeckt. Und dann kommt der sonstige Markt, bei dem man sehr genau hinsehen muß, was in der Vereibarung steht. Zu Dokumentation der Lampe. In der SRX Maschine z.B. muß ich jede eingebaute Lampe mit ihrer Seriennummer anmelden. Daraus übernimmt das Gerät die Leistung und die Betriebsparameter für das Netzteil. Die Daten werden zusammen mit der Brenndauer in einem logfile festgehalten, und eigentlich über die Lebensdauer des Gerätes auslesbar, und damit rückverfolgbar. Tatsächlich sin >99% aller Frühausfälle, ähnlich wie im 35 mm Bereich, nicht Platzer, sondern Bogenunruhe und schlechtes Zündverhalten. Doch selbst diese Fälle sind bei Markenlampen, sehr selten. Freigegeben sind bei z.B. SRX für den Kinobetrieb 3 Hersteller, für die Präsentationsbeamerausführung nur Ushio 4,2 kW. Stefan
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Stimmt @ showmanship, im internationalen Vergleich doch recht angestaubter Technik, schlichtweg veraltet, sieht man von den SRX und Real D ab. Ein solches Objekt nicht voll digital mit 4k, das ist antiquiert. Und abgeranzt, auch das stimmt leider. Aber die Statistik sagt aus: Dem Besucher ist das egal. Berlin 1990 zu 2010: Nahezu Verdreifachung der Bildwandzahl (+183%) unter fast vollständigem Wegfall des Ostberliner Kinonetzes. Steigerung des Besuches: 1,2%. Fast 40% des Umsatzes mit Kinokarten am Po-Platz (Insel, eigentlich NICHT BERLIN). So war es am 03.10. in der Presse zu lesen, unter statistisches zum Anschluß. Stefan
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Kann doch auch ein HDCAM SR Rekorder sein, spielt ja auch die alten Formate. Den hab ich schon in Kinos gesehen. Einfacher dürfte jedoch sein, am Heim Mac in JPEG 2000 DCI zu konvertieren. Das ist ein eigentlich in jeder Stadt spielbares Format, ohne die Notwendigkeit irgendwelcher (heute obsoleten) Bandspieler heraufzubeschwören, deren Miete dann schnell richtig Geld kostet. St.
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Hallo Martin, das Überblendlöappending braucht aktiv Spannung zum Aufhalten und zum Schliessen. Da sind 2 Spulen, die, soweit ich erinnere, über ein Relais im Fuß geschaltet wurden, wodurch auch PJ 2 gesteuert wurde. Im Anleitungsbuch war eine Zeichnung mit der Schaltung, die auf Aufkleberpapier gedruckt war, wohl um sie unten in die Tür zu kleben. Mehr fällt mir von hier jetzt nicht ein. Entweder ist die eine Spule am Überblender defekt, oderdas Relais ist verdreckt. Grüße Stefan
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Hallo Micky Ja, bei DTS werden die Daten auf einer Festplatte abgelegt, bis die voll ist, dann mußt du welche löschen. (DTS XD 10) Allerdings nur bei dem aktuelleren Modell, bei den alten Kisten geht das nicht. Grüße Stefan
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Hallo Wenn ich DCI richtig verstanden habe, dann ist der Ton vom Server AES / EBU 3 digital, und kann symmetrisch (110 Ohm) oder unsymmetrisch(75 Ohm) ausgeben werden. In der Regel werden dazu 4 Tonpaare benutz. L und Rechts Paar 1, Mitte und LFE Paar 2, SL SR Paar 3, Innen L, Innen R Paar 4, letzteres nicht unbedingt vorhanden, obschon erwünscht. Zurzeit wird 24 bit / 48 kHz gefahren. Der alte Kino- Tonprozessor wird durch einen Wandler ersetzt, der zum Einen die AES / PCM Wandlung vornimmt, aber auch noch andere Aufgaben hat. Im Falle des "CP" 750 ist das noch Prgrammquellenumschalter und Lautstärkeregler. Ein sehr teurer Lautstärkeregler, der an Sich wenig Sinn macht, sonst wären hier nicht noch die "Behringer" 75 Euro Aktivweichen mit drin (Viel Leistung für preiswertes Geld). Doch das steht nicht zur Debatte. Auf die Technik beschränkt sich also auf eine Kette aus D/A Wandlung, Lautstärkesteller 8 kananalig und Analogausgängen. Dann eine aktive Weiche, Eingang elektronisch symmetriert, Ausgänge elektronisch symmetriert (beides nicht erdfrei). Dann die Endverstärker mit elektron. symmetriertem Eingang und dahinter die Lautsprechergruppen. Das kann ein elektrisches Problen mit Geräten sein, was ich aber nicht vermute. Zumindest werden die Weichen arbeiten. Ein Problem mit der Audiokarte des Servers, dann dürfte aber nur ein Paar betroffen sein, also entweder L/R oder C/LFE. Und die Artefakte währen anders, etwa so wie schlechter Mobiltel Empfang. Rackaufbau? Liegen zufällig analoge Audioleitungen hinter dem CP750 parallel mit Lautsprecherleitungen in direkter Näherung? Dann können nämlich große Lautstärkeimpulse dazu führen, daß die Schaltung sich aufschwingt, durch magnetische Kopplung. Und dann ist es doch die Weiche.Es wäre nicht das erste Mal, das mir so etwas untergekommen ist. Sauber miteinander verstrapste Lautsprecherkabel im Schrank, zusammen mit den Audio Zuleitungen vom CP zur Weiche. Und bei hohen Pegelspitzen fing es an zu fiepen, leise, manchmal brach das ab, weil kein weiterer lauter Puls kam, oder es schwang sich auf, mit dem Ergebnis Sicherungen HT defekt, später auch die Treiber. Ich würde mal in dieser Richtung forschen. Denn das Aufschwingen deutet für mich auf eine Rückkopplung hin. Den Server kann man ja durch Anschluß eines Aktivlautsprechers mit AES in (K+H 51D o-ä.), wie er eventuell als Abhöre verbaut ist, testen. Grüße: Stefan
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Jedes Magnetitmaterial hat unterschiedliche el-magn. Eigenschaften, und fordert daher zu unterschiedlichen Aufzeichnungskennlinienund Entzerrkennlinien, weil die Arbeitspunkte anders liegen. Auch können sich magnetischer Fluß für Referenzpegel gewaltig unterscheiden, und somit in einer Wiedergabeanlage unterschiedliche klangliche ERgebnisse erzielen. Auch unterscheiden sich angewandte Entzerrkennlinien zwischen den mit Klangfilm Anlagen arbeitenden Deutschen Synkronbetrieben, die auch 70 mm Magnetfilme bespielt haben, von jenen der anglo- amerikanischen Länder. Zu Breitfilmen werden "Referenzbänder" mitgeliefert, das sind die identischen Magnetit beschichtet und tragen Pegeltöne mit gleichem Pegel bei 100, 1000 und 10000 Hz. Sinn und Zweck ist es jetzt, mit den Einstellern HF 1, HF2, NF und Pegel die Pegelstücke hinter dem Verstärker "gleich zu machen". Ziel der 70mm Wiedergabe 1968 war ja "die höchste mögliche Wiedergabequalität im Kino zu sichern, und das galt besonders in jenen Häusern mit Bauer U2/ Klangfilm Studio Anlagen. Bei Phillips war dieser Anspruch nie so hoch, das ließ auch die Schaltungstechnik von deren Verstärkern und der wesentlich schlechtere Magnetkopf Kopf (war noch kein Bogen oder Winkler) nicht zu. Ich vermute mal Dr. Z., die Magnetaufzeichnung des Dr. Z. kam aus dem Ausland, und nutzte eine US Kennlinie. Stuyvesant war in Berlin synkronbespielt. Somit nutzten beide unterschiedliche Aufsprech und Wiedrgabekennlinien. Und da kann es für den kritischen Zuhörer durchaus hörbare Artefakte geben. Es ist ein Märchen, das es "Universal" Wiedergabeverstärker für Magnetbandwiedergabe gibt, wie irgendwelche MPU eines semiprofessionellen Anbieters. Letztendlich muß ein Wiedergabeverstärker an den Tonkopf und dessen Charakteristik angepaßt werden, und auf das vorhandene Bandmaterial eingemessen werden. Der Vorgang gilt dann theoretisch nur für eine Type, und im Studiorahmen mit Aufnahme und Wiedergabebetrieb sogar nur eine Liefercharge. Beispiel aus der Praxis: Von Studer existiert eine mehrseitige Modifikationanleitung, um bei deren Studiomagnetbandgeräten die Verstärker auf die nach der Übernahme von AEG Magnetophontechnik dort ebenfalls erhältlichen Longlife Tonköpfen umzubauen. Solche Punkte waren dem Weischer wohl von den Studioleuten in Berlin mit auf den WEg gegeben worden, und deshalb sein Schreiben. Heute machen wir im Ton Riesen Kompromisse, freuen uns dennoch über das Ergebnis und geniessen die historischen Kopien. Man könnte ja mal versuchen, das korrekt zu machen. Neuer KLangfilmkopf, V073 Siemens Verstärker oder Telefunken Sitradyn Studiovorverstärker, Vollhorn Kugelwellensysteme in 3 WEg. Und Einmessung mit den gelieferten Referenzbändern. Das wird anders klingen, als wir es jetzt kennen. Und noch etwas. Wer 70mm "plattert" handelt fahrlässig. Es gibt keinen Grund, Breitfilme nicht zu überblenden. Teller schädigen Filme, das zeigt JEDE nachgezogene Kopie der Gegenwart deutlich auf. Billigheimer ohne ausreichende Ausstattung machens vom Teller, nicht jeder hat 3 Breitfilmmaschinen betriebsbereit, so wie es gehört. Grüße: Stefan
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Mindestanforderung Helligkeit nach DCI für 3D
stefan2 antwortete auf Pudding's Thema in Digitale Projektion
RealD möchte diese 4,5 ftlb haben, allerdings sieht es mit 17 ftlb (60cd/m²) wesentlich geiler aus, die Farbe kommt viel besser rüber, trotz aller Unkenrufe eines speziellen colorgrading und ghostbusting im DI Prozeß. Vergleich ruhig mal machen: Lampe maximal (110%) stellen und Film schauen, dann auf Minimum (50%) - wird eigentlich unabhängig von der tatsächlich erreichten Leuchtdichte klar, was ich meine. Geht auch bei 35mm Ohne Stereo... wird dort genauso sichtbar, und zeigt, warum Großbildtheater (<14m Breite) so grottige Bilder haben. Die Lichtstärke ist halt endlich. Die Kontrolleuchte am Gefrierschrank hat 600 cd/m². Grüße: Stefan -
Ja Carsten, die Sache mit der Garantie ist etwas konfus. Da verkaufen Hersteller selbst Lampen, da kann man welche zertifiziert für D-Kino bei Leuchtmittelherstellern beziehen, da gibt es Endhändler, und jeder gewährt eine andere Garantie. Zunächst einmal haben alle Lampen vom Hersteller an Sich so etwas wie eine Mindestbrauchbarkeitsdauer garantiert. Fällt sie vorher aus, so gewährt der Hersteller Ersatz für das Leuchtmittel solage Betriebsgerät, Eibaubedingungen und Kühlung den Vorgaben entsprechen. Allerdings nicht unendlich, sondern eine bestimmte Zeit nach Herstellung. So war es immer. Ersatz wird meist als "Pro Rata" geleistet, d.h. es wird der nicht verbrauchte Stundenwert dem Neukauf gutgeschrieben. Fällt also eine 1000 Stunden Lampe nach 900 Stunden aus, so gibt es 10% Gutschrift auf die Ersatzlampe vom Hersteller. Dann gibt es die Haftung eines Lieferanten gegenüber dem Endkunden, die dann greifen würde, wenn es sich um Lagerbestand handelt ("NOS") der aus der Herstellergarantiefrist ab Herstelldatum heraus ist. Was da ersetzt wird, muß man vereinbaren, und das ist das primäre Anspruchsverhältnis als Kunde. Nun gibt es aber auch Angebote, die heute über "Pro Rata" hinausgehen, und jeden Ausfall vor Garantiedauerende als mit 100% ersetzen, du bekommst eine neue Lampe auch mit 900h auf der Uhr. Kritischer, als der Fall, Lampe zündet nicht mehr, ist das Zerknallen, was ja idR mehr Schaden, als nur Lampe mit beinhaltet. Meist ist der Reflektor hin, und der kann mehr kosten, als der Brenner. Bei einem D-Kino Gerät können noch ganz andere Schäden an der optischen Ausstattung geschehen, die schnell 5 stellig werden können. Und da unterscheiden sich in ihrem Haftungsumfang die verschiedenen Lieferquellen. Einige ersetzen den Reflektor, andere den kompletten Schaden. Allerdings immer nur den Materialwert (parts), nie die Arbeitsleistung (labour). Ein Beispiel: Lampe 3 KW Dann gibt es von allen Herstellern eine Garantie von 1000 Stunden. Der Rest unterscheidet sich wie folgt: Ushio gewährt im Falle der Nichtzündung einen vollen Ersatz bis 500 h, danach wird "pro rata" nur der Restwert vergütet. Osram und Philips versprechen 1000h. Im Falle des Zerknallens ersetzt Ushio und Phillips während der gesamten Garantiezeit die Lampe und den Reflektor, Osram deckt sämtliche Ersatzteile ab, also mehr als nur den Spiegel. Alle drei ersetzen hingegen keine Arbeitskosten und keine entgangenen Einnahmen. Wird die Lampe über den Hersteller des D-Kino Gerätes bezogen, so wird z.B. während der kommerziellen Garantiezeit von 24 Monaten im Falle des Zerknallens der gesamte Schaden an der Maschine einschl. Arbeitsleistung ersetzt. Entgangene Einnahmen auch hier nicht. Über Händler bezogene Lampen können da ganz andere Vereinbarungen mitbringen, und gerade die unterschiedliche Haftung im Zerknallfall macht einen großen Anteil im geforderten Preis aus. Ich hoffe, das jetzt etwas klarer dargestellt zu haben. Grüße: Stefan
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25 mm geht auch, wenn man den CS Haltering absägt.
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Nicht zu vergessen Phillips EL 5000 und EL 5100, mit dem Stiftradschaltwerk. Das hat wesentliche Vorteile gegenüber dem Selecton 2: Kein Zwischengetriebe, wie es das 4 tlg. Kreuz braucht, und damit nie perfekten Bildstand ermöglicht. Zweiter großer Vorteil, das Stiftradschaltwerk hat einen sehr hohen Offensektor, und damit um Längen bessere Lichtausbeute. Eine der gerößten Probleme des Selecton ist die geringe Lichtausbeute, der riesige Dunkelsektor schluckt immens. Selbst die S2 ortsfest mit 2kW Lampe bringt es nur auf knapp 2000 Lumen bei 70 A Strom, eine Eiki EX 4000 braucht für 2500 Lumen nur eine 400 Watt Lampe. Ganz so negativ bin ich diesem Eiki nicht gegenüber eingestellt, wird er gut gewartet und justiert, dann stimmt die Filmschonung und Bildwiedergabe. Allerdings ist die Xenonversion selten und jede scheint eine Einzelhandfertigung zu sein. Amerikaner würden noch Bell und Howell in die Diskussion bringen, wobei nicht die Plastemonstren gemeint sind, sondern die klassischen Metallmaschinenb im Holzkoffer, wie die jetzt heißen, fällt mir nicht ein, zumindest sind es liebevoll gearbeitete Metallgeräte. Allerdings auch mit dem Nachteil der 100 Volt Niederspannungslampen mit viel Energieverbrauch, viel Wärme bei 1 kW undkurzer Lebensdauer, wenn die Farbtemperatur halbwegs gut sein soll (2 - 5 h Lampen). Für den Nichttechniker dürfte tatsächlich eine Bauer der P Serie , ab der Halogen / Transistorversion der P6 (ja, es gibt auch noch P28S mit Röhrenuntersatz, selten!). Die laufen gut und zuverlässig. Allerdings, alle Geräte gibt es seit 20+ Jahren nicht mehr "Neu", wird der Verstärker eine Überholung und der Motorkondensator eine Erneuerung brauchen, auch bei "NOS" Bundeslagerware! Martins Hinweis auf die Variooptiken kann ich auch bestätigen, da gibt es kaum Gute, der Preis war wohl auch entsprechend niedrig. Lohnen tut die 20-60 mm von Isco, und der goldene Anamorphot. Beides heute noch im 4 stelligen Eurobereich zu bestellen. (Schmalfilm ist halt tot) Aber manch Schnäppchen kann ja der Gebrauchtmarkt bieten. Grüße: Stefan
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Hallo, Martins Aussage stimmt. Die Original Philips Xenonröhren sind seit Jahren Geschichte. Philips sind in China mit dxer Technologie von LTI hergestellte Lampen. Auch diese sind für die Verwendung in D-Kino Anlagen zugelassen. Ich vermute mal nicht nur bei Sony. Die klassischen Lieferanten sind halt, alphabetisch, Osram und Ushio, und daher weiter verbreitet, weil Erstausrüstertypen. Welche Lampe der Einzelne kaufen möchte, das kann jeder selbst entscheiden. Ob nun Philips schlechter ist, auch von Osram werden Qualitätsprobleme berichtet, die zum temporären Wegfall der Zulassung für die 4,2 kW Lampe bei Sony geführt haben. Mir liegen da keine Erfahrungen mit Phillips vor, mit LTI die von Martin erwähnten. Letztendlich ist wichtig, was der Garantiefall abdeckt, ob nur die Lampe, ob Spiegel oder auch weitere Folgeschäden abgedeckt sind, und ob dieses als Pro-Rata Ersatz oder 100 % Ersatz innerhalb der Nutzungszeit erfolgt. Da unterscheiden sich auch bei gleichen Fabrikaten verschiedene Lieferquellen. Die Hochintensitätslampen, die in D-Kino Geräten verwendet werden, sind nun einmal etwas anfälliger, als die Kino- Standard Lampen, die mit geringerer spezifischer Belastung betrieben werden. Grüße Stefan
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Das war doch so gewollt durch die Politik, sonst hätten die Städte nicht Unsummen unter Hand in die Subventionierung der Multiplexneubauten gesteckt, und auch heute gehören Mietzahlungen der Plexe gern zur Ausnahme. Wird diese Duldung wegfallen, dann schließen die Plexe. Und sie gelten am Po - Platz, wie auch in anderen Städten zum wichtigen Bestandteil der entsprechenden Kaufzentren, als nach außen sichtbarer Indikator des Prosperierens. Letzendlich will das die Politik unter keinen Umständen, denn das Scheitern dieses "Modells", soll unter allen Umständen verhindert werden, würde es eine völlig fehlgeleitete Standortpolitik offenlegen. (EKZ und Co.) Eine mittelständisch orientierte Kinowirtschaft will eigentlich politisch von den Herrschenden und den Medienkonzernen niemand. EKZ und Plex bedeuten Fortschritt, Bestandskinos und Traditionsgeschäfte bestenfalls Stillstand, wobei die Subventionen, die als Kinoprogrammpreise unberechtigterweise in einigen Bundesländern an bestimmte Unternehmer gezahlt werden, durchaus als Subvention dieser Betriebe gedacht ist. Das Feigenblatt der Länder, halt. Noch ein Medi* Sonstwas, Satan oder Kinoplex, zeugt von Moderne und Aufschwung.Von Voranschreiten wer liberalistische Wirtschaftspolitik will, muß haltr die Folgen mit in Kauf nehmen. Stefan
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Die XICOR X 9141 sind 4 fach elektron. Potis, die sind auch als electronic Schrottmeter bekannt, d.h. recht fehlerträchtig. Dann wärs aber nur auf 1 Kanal, oder ein Kanalpaar begrenzt. (L-R). Die Relais scheinen den Bypass zu machen, fallen auch aus, wqeil auch dann nicht alle gleichzeitig fehlerhaft sind. Da der Effektkreis nicht betroffen ist, und nur die Bühne über Bypass läuft, muß der Fehler dort liegen. Wirklich interessant, dass alle Frontkanalgruppen betroffen sind (DAC 1 = L/R, DAC 2 = C/LFE, // DAC 3 = SL/SR). DIE DAC sitzen aber auf einer anderen Karte, also dort mal das Signal abnehmen. Adapterkarten 1:1 für die DIN 41612 Steckverbinder sind industrieüblich, und nicht gerade selten, ich hätte einen mit 1 m Kabel dazwischen, was sich wg. Digitalbus jedoch verbietet, d.h. mehr Probleme als Nutzen bringen wird. Der schnellste Test wäre, eindeutig, eine als funktionsfähig bekannte Karte aus einem anderen Prozessor einzusetzen, und zu vergleichen, das würde schon mal weiterer Suche auf der 682 ersparen. Liegt der Fehler auch im Betrieb mit externer analoger 6 Kanalquelle vor (Über Katalog Nr. 685)? Die 662, das ist die 2. Karte im oberen Rahmen, ist eine 16 bit DAC Karte. Sie sitzt neben der 685, was eine 6K ADC 16 bit Karte ist, die den 6 Kanal Eingang steuert. Auf der 662 sitzen 3 DAC Bausteine und 6 VCA Bausteine, was jetzt die Ausgangspegelung macht, weiß ich nicht. Vermutlich werden die einzelnen Offsets der verschiedenen Eingangsquellen mit den E-Potmetern gemacht, während der Filmkreis mit dem VCA gepegelt wird? Auch hier sollten sich Testpunkte mit etwas gogglen, nach den DAC Chips suchen, herausfinden. Analog ACC Konnektor: Pin Signal 2 Direkteingang Katalog 682 X15 3 Direkteingang Katalog 682 X14 bis 7 Direkteingang Katalog 682 X10 8 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten SW 9 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten C 10 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten RS 11 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten LS 12 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten R 13 Ausgang Katalog 662 zu Zusatzgeräten L 14 bis 19 Eingänge zu Rauschverminderungssystem, Kanalfolge wie unter Ausgang Katalog 662 20 bis 29 Bezugspotential Analogschaltungen (Masse) 30, 31 + 13 Volt Strom für Extern 32, 33 - 12 Volt Strom für Extern 34 Bezug für Stromversorgungskreise 35 Ausgang Lichttonverstärker Kanal Rechts 36 Bezug für Lichttonverstärker 37 Ausgang Lichttonverstärker Kanal Links Also liegen hier Buchsen parallel zu den Ausgängen der DAC Karte und den Eingängen der Poti / Ausgangstreiber / Bypasskarte. Hier kann man gut messen. (37 pol Stecker Mini D Format) Übrigens, die Belegung enstammt den mit dem Gerät gelieferten, deutsschspragigen Handbuch. Solltest Du auch besitzen, wenn Du das Gerät hast. Eine Bitte an der Herrn Dolby Consultants. Da das Gerät seit vielen Jahren nicht mehr supported wird, was spricht dagegen, mal einen Link auf die Schaltungsunterlagen und Softwareprotokolle zu posten, schließlich lohnt wg. Digitalisierung kaum der Neukauf eines Kinoprozessors, und Dolby hat ja zudem keine mehr im Programm. Andere Hersteller haben so etwas von Anfang an zur Verfügung gestellt. Grüße: Stefan
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Sehr nett, wahrlich. Und die sind zu reparieren, alles große und noch erhältliche Teile. Kein SMD, keine Mikrocontroller. Dennoch mit DSP und digitalem Mischer geht das heute ohne Zusatzgerät und sehr eindrucksvoll. Und für jene mit Alt-Dolby (CAT 150) oder Ultra Junior Serie, da gabs von MD electronics eine Einsteckkarte anstelle des Dekoders. Persept A Sound, Vorbild für SRD. Stefan
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Ich vermute eher, daß Du echtes 4k zunächst auf Sony SRX sehen wirst. Letztendlich ist das System verfügbar, wird installiert und auch mit der 2D Optik genutzt. Sicher, die Multiplexe nutzen wohl überwiegend die Doppeloptik mit stereoskopischen Filmen. Doch nicht nur Plexe kaufen die SRX, auch diverse Mittelstandsbetriebe in Europa, und die zeigen gerne mit der 2D Optik "programminhaltlich bessere Filme". TI 4k kann zurzeit gar keine 4 k 1 Zoll Chips liefern, zumindest zu Preisen, die als kinotauglich angesehen weerrden dürfen. ZUdem scheinen auch die Fertigungslinien mit 2k DLP mittelfristig durch vorliegende Aufträge ganz und gar ausgelastet zu sein, aber das wissen unsere Industrievertreter besser, und können mich gern korrigieren. Die Vermarktundgsstrategie DLP 4k auf die großen Häuser mit Riesenlwänden, zeigt dieses ganz klar, daß man einen Massenmarkt zur Zeit nicht will. Obschon gerade 4k die Grenze einer gewissen Zukunftssicherheit darstellt. (Bedenke das CCIR B AV System hatte 10.000.000 Lichtpunkte, DLP 2k CS nicht mal 1.000.000, und die Heimtechnik hat heute 1080p als Allgfemeinstandard, dem Kino bildmäßig kaum etwas drausetzt.) Gerade in großen Häusern braucht man kein 4k, da sind die Sichtwinkel eher klein. Den größten Benefit haben Studiokinos mit wandfüllender Bildwand, der Unterschied fällt jedem Zuschauer auf, und wurde schon mal als "wettbewerbsverzerrend" von einem Programmanbieter erkannt. Grüße Stefan
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@ Pudding: Ja, Du hast recht. Die Belieferung kann derzeitig besser sein, um die Branche anzufüttern. Langfristig jedoch ist festgelegt, daß "Die Bewährten Vertriebsstrukturen erhalten bleiben." Das bedeutet, wer an Nummer 2556 der Startliste steht, wird seine D-Kopieschlüssel auch erst mit Woche X(>3) freigegeben bekommen. Auch wenn diverse, umgerüstete Mittelbetreiber, derzeitig noch etwas Anderes erleben. "Nett ist man zu denen, von denen man etwas will!" sagt ein deutsches Sprichwort. Hat es in den Vergangenheit jeh einen Vorteil für technische Innovationsbetriebe gefgeben? Hast Du je einen Film schneller bekommen, weil Du in der Kleinstadt Cinemascope Magnetton, "Farbfilmprojektoren" oder SRDTSDDS installiert hattest? Nein, das hat es nie gegeben. Warum soll sich das jetzt ändern? Kinoverleih lebt nun mal von hirarschischen Strukturen, die durch Omnipräsenz von Starts in ihrem Gesamtergebnis gefährdet werden. Und nocheinmal wiederholen möchte ich, daß gerade Nachspiel und Sonderprogramme am Meisten unter den D-Kino Kosten leiden, und damit langfristig eher komplizierter werden. D-Kino soll auch helfen, eine gewisse, als notwendig erachtete Marktbereinigung durchzuführen, die an Sonsten durch kartellrechtliche Vorgaben nicht einleitbar wäre. Grüße Stefan
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"Variety"-Artikel: Kein Grabgesang für Zelluloid
stefan2 antwortete auf magentacine's Thema in Allgemeines Board
Das habe ich schon immer geschrieben, es ist so! Eine Digitale Festplatte ist nicht der Wert der billigen USB 2.0 Platte, sondern der Dienstleistung. Währenmd die Filmlagerfirmen in alten, herabgewirtschafteten Hallen, teils im bezahlten Eigentum sitzen, und Ihre Leistungen günstig anbieten können, sitzen die D-Kino Dienstleister in gemieteten Stahl- Glas Luxusbüros mit Designermöbeln und Leasing BMW. Das kostet, und zwar relativ viel. Für Schlüsselerstellung und Plattenlieferung wird pro Einsatz manchmal mehr Geld fällig, als eine mehrfach weiter zu gegbende Massenkopie kostet. Wenn dann auch noch sog. VPF Geschäfte abgeschlossen werden, was in einigen Ländern der Fall ist, dann kostet jede Belieferung in D-Kino mehr, als 2 Kopien kosten würden. Der Verlierer der D_kino Systeme ist letztendlich die Vielfalt und ein Nachspiel, denn kostendeckend muß eine Belieferung schon sein, und gerade das geht nicht, mit VPF und teurer Festplattenbespielung, Lieferung und Schlüsselerzeugung. Die Kostenstruktur des Nachspiels per weiterversandter 35 mm Kopie ist geradezu bestechend günstig (< 40 Euro), wobei im Falle des Weiter-Transport von Kino zu Kino die Transportkosten auch noch vom abgebenden Kino bezahlt werden. Das kann und wird DCI nie leisten können. Somit haben die Schreiber des Aufsatzes Recht, Film wird uns noch eine lange Zeit erhalten bleiben, und mein Traum einer digital in 4k präsentierten Filmkunstreihe einmal pro Monat, wird nie Realität. Stefan -
Hallo, was die Verwendung mit den SRX 320 Projektoren angeht, so ist dieses genau so möglich, wie bei Infitec. Jede Maschine erhält einen Filterblock im LRK 001 unit. Allerdings ist wohl im Kino die Dualprojektorversion relativ selten, und dort wird dann die Einprojektorversion mit Doppeloptik benutzt. Die Zweiprojektorversion ist relativ weit in der Industrie und im kommerziellen Bereich verbreitet, derzeitig in der Infitec Einmoden Version. Der Doppeloptik ist es egal, ob dort Circularpolfilter, Einmoden Anaglyph Filter Type Infitec oder Mehrmoden Anaglyph Filter "Kammfilter" der Type Panavision sitzen. Der SRX ist kompatibel mit jedem System, wobei ich die Shuttersysteme mal außen vor lasse, auch aufgrund ihrer im Kinobetrieb nur bedingt sinnvollen Handhabung der aktiven Brillen. Was jetzt die Lizenzrechtliche Seite angeht, so ist dieses anderswo zu klären, die interessiert mich persönlich nur am Rande. Sie ist aber insofern wichtig, als das derzeitig Real D das Stereopobjektiv subventioniert zur Verfügung stellt, und somit anscheinend eine Art "Monopol" besteht. Sicher wird sich die Stereolinse auch "normal" kaufen lassen, zu welchem Preis, ????. Anderseits muß man auch sagen, daß die Real-D Dijektionen auf nicht zu großen Bildwänden schon genial gut aussehen, da sind doch Welten zu den DLP 2k Anlagen dazwischen. Kann es nur jedem empfehlen, den Vergleich zu machen. Grüße Stefan
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Zum Start der THX Re-edit von Star wars gabs mal folgenden Text, fand sich jetzt beim Altpapier wieder, der jedoch nicht für die Oeffentlichkeit war. (War Englisch, habs versucht sinngemäß zu schreiben) Ref: Dolby THX EX Herkunft: Interne Info an THX Sound Consultants Nicht offizielle Memo (nicht zur Öffentlichen Verbreitung!): Das Format ist an Sich von zweifelhaftem technischen Wert, die erzielten Verbesserungen der Surroundwiedergabe sind marginal, zudem wird wieder ein zusätzlicher artefaktbehafteter analoger Prozess in die digitale Wiedergabekette eingefügt. Wohl bekannte Effekte der 4:2:4 Matrix Kodierung / Dekodierung -- wie Verschmälerung und Instabilität des Stereobildes -- können möglicherweise im Surround mit bestimmtem Programm Material hörbar werden. Zusätzlich, da der AC 3 Kodierungsprozeß gelegentlich zufällige und/ oder falsche Ergebnisse und Anomalien ergeben kann (kaum wahrnehmbarer "Müll" in den Surrounds), kann es bei bestimmter Programmkonstellation vorkommen, daß der analoge 2:4 Dekoder auf diese Artefakte anspricht, und unvorhersehbare Ergebnisse im Surroundbild erscheinen. Bei der Nutzung von DTS kann es prinzipbedingt, der Tiefbasskanal liegt unterhalb 80 Hz auf den Surrounds, zu Steuerungsproblemen kommen. Insofern bitte Vorsicht bei der Anwendung des Prozesses und gegenhören. Ironischerweise dürfte unser Verfahren am besten mit SDDS und seinen diskreten Kanälen arbeiten! Der einzige echte Wert dieses Verfahrens liegt für Dolby und uns darin, einen zusätzlichen Marketingauftritt zu haben, obschon das u.U. nicht gesichert ist. Durch Einführung eines 6.1 (3.3.1) Verfahrens als Variante des 5.1 (3.2.1) Verfahrens, kann es nämlich am Markt zu Problemen mit der betriebenen 5.1 Marketing Strategie im Konsummarkt für das AC 3 Format kommen. Für Dolby ergibt sich jedoch der Vorteil, eine plausible Begründung für den Verkauf einer Abart des schwer zu verkaufenden "Low End" Prozessors CP 45 darzustellen. In Anbetracht der Lagerbestände an CP 45 Teilen sollte dieses Vorgehen im Sinne guter Partnerschaft beachtet werden. Nun darf ich erschlagen werden? Glaube kaum, denn Dank volldigitaler LPCM Wiedergabe mit bis zu 16 Kanälen bei DCI gilt die Problematik heute nicht mehr. Gibt mir auch die Erklärung, warum die Anzahl der Filme nie besonders groß war, die so beworben wurden. Grüße: Stefan