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Au weia, was hab ich da gestartet. Eigentlich ging es mir darum, einmal die Diskussion weg von gut-böse zu lenken. Und vielleicht von anderen Forumsteilnehmern mal zu hören, was es sonst noch so an interessanten und weniger interessanten Entwicklungen gegeben hat. Das hat nicht geklappt, geht es hier wieder um Digital NEIN! Leider nicht die gewünschten neuen Formate. Schade Grüße aus dem Urlaub: Stefan
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Hallo. Die digitale Bildübertragung ins Kino, das ist ein Thema, welches hier ausgiebigst diskutiert wird, und sehr leidenschaftlich. Auch sind es in der historischen Sektion des Forums immer wieder Filmvorführungen, die diskutiert werden. Dabei sind Filmkopien doch nur "the necessary evil to run the machines", und damit unbedeutend. Doch denken wir einmal 20 Jahre zurück, wo der digitale Filmton aufkam. Ich möchte hier nicht über die Verfahren diskutieren, die wir alle kennen, und die praktisch von den VStvA zu uns gekommen sind. Letztendlich gab es da Bemühungen der europäischen Industrie den Filmton zu digitalisieren, in Ost wie in West. In der DDR war man sich Mitte der 80er Jahre im Klaren darüber, daß der in den Lichtspieltheatern gebotene Ton in dieser Form wohl kaum den Besuchern zugemutet werden konnte. Letztendlich verfügten immer mehr Jugendliche über kleine Compakt Kasetten Abspielgeräte nach Art des "Walkman", die eine erstaunlich natürliche Tongüte boten. Aber auch die Konsum Elektroindustrie konnte (bruns) Stereogeräte anbieten, die in allen Parametern den technischen Güteanforderungen für hohe Tontreue entsprachen, und solche Geräte waren in vielen Haushalten mittlerweile vorhanden. Mit dem anb 1981 vorgenommenen Aufkommen der CD und deamit dem Digital Audio zuhause, blieb nicht mehr verborgen, daß sich im Kino auch im Sozialismus etwas ändern mußte. Die Wiedereinführung des Magnettones schied aus ökonomischen Gründen aus, der Kostenfaktor in der Kopienherstellung war nicht verkraftbar. Auch die teilweise schon gebräuchlichen Wiedergabesysteme nach Dolby schienen keine Lösung darzustellen, da diese zumindest teilweise auf patentierten Lösungen beruhten und damit im Import beschafft werden müßten und zweitens im aufkommenden Digitaltonzeitalter eine veraltete Lösung darstellten. Die Rahmenbedingungen wurden festgelegt, 4 Kanäle wie beim Magnetton (3.1.0 System), digitale Speicherung und Abtastung, aber Rückwärtskompatibilität für die noch in größerer Zahl vorhandenen mobilen Anlagen, für die im Gegensatz zu ortsfesten Theatern eine Umstellung nicht ökonomisch vertretbar ist. Eine Anbringung der digitalen Informaton außerhalb des Bild- Tonbereiches schied aus Gründen internationaler Normung und VErwendung dieser Bereiche für andere Zwecke, aus. (Perforation= vorgeschriebene Safetykennung!) Hier als kleines Land den Normungsprozeß international zu ändern, wäre wohl auch aussichtslos gewesen. Die Lösung war "einfach": Da die Lichttonanalogabtastung nur das Integral der Helligkeitsschwankung sieht, konnte man die Pixel der Lichttonspur aufmodulieren, durch den breiten Abtastspalt sah der Lichttonabnehmer die Trennstriche nicht, und eine Monokompatible Wiedergabe war möglich. Der Digitale Lesekopf hingegen vermochte die Pixel in der Spur zu erkennen, und zuz verarbeiten. Durch die Wende wurde dann das System nicht mehr zur Serienreife gebracht, der Defa Bereich wurde plattgemacht. In der BRD ging man einen anderen Ansatz, der aber auch zum Digitalton auf Film führen sollte. Zwar war durch das Dolby Rauschunterdrückungsverfahren die Möglichkeit zu einer brauchbaren Stereoaufzeichnung auf Film gegeben, doch befriedigend war diese im Digitalen Zeitalter nicht. Der Dynamikumfang einer neuen, unzerkratzten Kopie beträgt bekanntermaßen etwa 55 dB, die nutzbare Frequenzbreite geht von ca 40 Hz bis 10000 (12000) Hertz beim Analogen Farbfilm. Eine der wesentlichen Probleme bei der Umrüstung ist, daß ein digitales System unter Einhaltung der geltenden internationalen Normen, nur im Bereich der Tonspur unterzubringen wäre. Damit entfällt u.U. eine Rückwärtskompatibilität. Andererseits ist es die Stabilität eines digitalen, fehlerkorrigierten Systems, welche doch erhebliche Vorteile mit sich bringt. Der geräteseitige Aufwand im Studio beschränkt sich auf eine Modifikation der vorhandenen LLC 3 Lichtonkameras, während tausende FTH schon ein Problem darstellten. Filmmaterialen zur Herstellung von Kopien haben ein Kornraster von etwa 0,1 um. Würde man jedes einzelne Korn ansprechen können, ließen sich beim Normalfilm (475 mm/min) etwa 4,75 MB/s speichern. Praktisch geht das nicht, etwa 1 MB/s ist real. Hieraus konnten die Systemparameter abgeleitet werden: Es wurde ein zweikanaliges System vorgeschlagen, welches (im Gegensatz zur DDR) die Surround Dekodierung beibehielt, und somit "kompatibel" mit bestehenden Anlagen sein sollte. Der Frequenzbereich 30 Hz bis 15 kHz (= 33 kHz Samplerate), 12 bit Audiokodierung und 72 dB Störabstand sind etwas anderes, als der optische Stereo Lichtton, und bleibt über die ganze Kopienlebensdauer erhalten. Macht man jetzt die modulierte Linie nur sehr dünn, etwa o,5 um breit, läßt sie sich sogar neben der Lichttonspur unterbringen. Bei der Wiedergabe bedarf es nur eines kleinen Lasers, der diesen Teil des Filmbandes belichtet, und auf einer Photodiode einen hochfrequenten Datenstrom erzeugt, der im Dekoder zu 2 Analogspuren dekodiert wird, und in den Surroundprozessor eingespeist wird. Gleichzeitig wird vorgeschlagen, die analoge Tonspur mit dem Telcom C4 Rauschunterdrückungssytem der AEG (ANT Backnang) zu versehen, was auch hier wesentliche Verbesserungen mit sich gebracht hätte. Gerade Telcom C4 hätte einen echten Fortschritt beim analogen Lichtton gebracht, da vom Referenzwert unabhängige Arbeitsweise. Dolby SR mit seiner sehr starken Referenzpegelabhängigkeit verspielt in dieser Anwendung leider seine theoretischen Vorzüge. Doch auch diese an Sich herausragenden Ingenieuerleistungen wurden nie realisiert, schlichtweg war die Marktmacht der deutschen Elektroindustrie in diesem Bereich Ende der 1980er nicht mehr vorhanden. Vielleicht hat jemand anderes noch weitere Vorschläge in seiner Erinnerung... Stefan
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Hallo. Zunächst mal eine Illustration: Das ganze ist herstellungsmäßig relativ teuer, so etwa 55000 USD für die Optik. Der Kunde bekommt sie zusammen mit der Steuersoftware für die übliche Lizenzgebühr. Für die Einführung sprachen viele Gründe: Sequentielle Projektion wird von sehr vielen Erwachsenen als deutlich erkennbare "2 Ebenen Stereoskopie" erkannt, die Verhältnisse sind bei gleichzeitiger Bilddarstellung für einen Großteil weitaus besser, das Bild wirkt räumlicher. Sequentielle Bilddarstellung vermindert den Kontrast und wirkt stark ermüdend auf den Betrachter. Blitzimpulse füren u.U. zum Auslösen epilleptischer Anfälle bei entsprechend veranlagten Personen. Ein Verantwortungsbewußter Lieferant kann dieses Szenario (zumindest in den USA) nicht übernehmen. Möglichkeit zur Nutzung aller derzeitigen Technologien mit passivem Filter gegeben ist, d.h. sowohl Lin Pol, Circ Pol und Einmoden Interferenz wie auch Kammfilter Interferenz genutzt werden kann, wobei mit der derzeitigen Software eine individuelle Farbsteuerung bei Einmoden Interferenz nicht möglich wäre. Daß die Sache derzeitig nur mit Real D Vertrag günstig zu bekommen ist, hat wohl Gründe in der Subventionierung der Optik und dem "pay as you go" Modell dahinter. Zum realen Herstellpreis wäre die Vermarktung, Linse so teuer wie die Maschine, wohl kaum an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Ob die fehlende individuelle Farbsteuerung bei Einmodeninterferenz in der Praxis stört? Nach meinen Erfahrungen mit Dolby Filtern bei 35mm over-/under Film gleicht das Gehirn beide Farbräume ganz gut aus. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, daß auf diese Weise die mögliche Auflösung des Projektors nicht genutzt wird, auch nicht im 2 k Mode, da auf die Implementierung einer anamorphen Optik, die die volle Chipbreite nutzen würde aufgrund von DCI Vorgaben, die bei DLP Pixeln wohl Sinn machen kann, aber bei SRXD Pixelform unerheblich ist, verzichtet werden mußte. Grüße: Stefan
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Das Objektiv gibts von Real D im Lizenzabkommen. Damit läßt sich theoretisch auch 2D screenen, deckungsgleich, aber mit verminderter Auflösung. Und bei 2D aus §D Content deckt man eine Linse mit Pappe ab, und entfernt das Filter der zweiten aus dem Strahlengang. Obschon 2D hochskaliert und mit der Originaloptik viel besser, und für den erwachsenen Menschen durchaus "plastisch" aussieht, besser m.E. , als jede Stereoskopie, . St
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Der GLR kann ja theoretisch 2-3 Lichtbögen in Reihe betreiben (fehlende Fensterüberwachung, Gefahr bei lockeren Schrauben, Verbindungen). Dann reicht sogar 10 mm2 aus. 16 mm2 ist besser, das ist klar. Der Spannnungsabfall auf der Zuleitung bringt nur Elektrowärme, keine Funktionssicherheit. Vorschriftengemäß wäre allerdings 25 mm2 Kupfer. DEnk daran, daß auch die Potentialausgleichsleitung ("Schutzleiter") für den Lampenstrom und nicht für den Wechselstrom zu bemessen ist, da der Lampenblock einseitig geerdet ist. Stefan
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Danke für die aufschlußreichen Informationen, die ich so nicht unbedingt formulieren konnte. Das überlegene Verhalten bei Paralellprojektion kann eigentlich jeder an Sony SRX Doppeldijektion sehen, die Effekte sind flüssiger. Einchip DLP, auch die neueste Generation hat immer das störende Regenbogenverhalten, auch Einprojektor Digital Stereobild hat mich nie überzeugt, zu deutlich wird der "2 Ebenen" Effekt, der jede plastische Wirkunfg ausschließt. M.E., und das ist mir bestätigt worden, sind 80% des Filmerlebnisses Ton, dem Haupt Sinnesorgan des Menschen. Das Bild kann da nur unterstützend sein. Und in der Tonwiedergabe, da unterscheiden sich die Theater, es gibt kaum anhörbare, und Geld für Erlebnis ist nicht vorhanden, für bedeutungslose Zweibildverfahren schon. St
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Schönes Fundstück aus einem Kodak-Patent
stefan2 antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Gemeint ist der NTSC Standard der Amerikaner und magnetische Aufzeichnung der damaligen Form. Unzureichend halt. Direktgesendet reicht die Güte der 8S Positive nach einer Untersuchung des CCITT bei weitem NICHT aus, für das PAL 625Z Farbenfernsehen. 16mm ist grenzwertig. Nachzulesen in der entsprechenden Literatur für Funkbeamte. Stefan. -
Ist keine Konkurrenzerfindung zur Xenonröhre! Quecksilber Höchstdruck Blitzlampen gibt es Bei der NV Gloielampenfabrik Phillips schon in den 30er Jahren. Bekanntester Kinoprojektor ist der Phillips FP 2 Doppelprojektor, der in einem Gehäuse zwei kleine Projektorwerke übereinander nebst Spulentrommeln beinhaltete. Dieses Gerät war mit Hg Impulslampen ausgestattet, die mit "triple flash" ein 72 Hz Bild schrieben. Allerdings noch mit der Hg typischen Lichtfarbe und einer massiven 253Å Quecksilberlinie, damit für Farbenfilme nicht tauglich. FP 2 sind, wie auch der Portalux Portabel Projektor und der FP 4, echte "Phillips" Projektoren gewesen, keine Leipziger Konstruktionen. In den 1950ern wird die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt, und durch höhere Drücke zusammen mit einem "HiCor" Filter eine Farbenfilmeignung erreicht. Der Energieverbrauch ist wesentlich geringer, als bei Xenonröhren, auch ist das Licht kalt, durch Kühlung. Allerdings befriedigt die Lichtfarbe immer noch nicht, und Lebensdauern von 33 h - 50 h plus Einbau der Brenner in ein wassergekühltes Gehäuse machen die Sache gegenüber Xenonröhren zu umständlich, hierdurch wird der Wettbewerb entschieden. Phillips fertigt selber ebenfalls Xenonbrenner und Beleuchtungsoptiken, die sich stark von den gängigen Spiegeloptischen Systemen der Siemens Gruppe (Bauer / Osram / Siemens) unterscheiden: Kleeblattkondensor. Die HG Ultrahochdruckentwicklung läuft heute noch bei Phillips in Aachen. Moderne Beamerlampen mit unbegrenzter Lebensdauer und sehr guter Lichtfarbe sind das Ergebnis. (Theorie) Allerdings bei super höchsten Drücken. Stefan
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Der Hintergedanke war dabei, daß sehphysiologisch nur Paralellprojektion einen einwandfreien 3D Effekt für den größtmöglichen Zuschauerkreis sicherstellt. Flash birgt zudem die sehr große Gefahr, epilleptische Anfälle zu triggern, ein Risiko mit Schadenersatzfolge, dem man sich als verantwortungsbewußter Hersteller nicht aussetzt. Kontraste: Im real life Modus erreicht kein Digiprojektionssystem mehr als 180:1 im Bewegtmodus, SRX liegt (selber nachgemessen) da an der oberen Grenze DLP eher an der unteren, aber fürs Auge eng beeinander. Film ist da tatsächlich um den Faktor 10 (moderne Linse, ausreichend Licht, justierte Maschine, G 4.0 Schwarzweiß Testfilm) im echten Saal mit Sicherheitslicht besser. Daß reale FTH dann daraus keinen Vorteil ziehemn, die Gründe wurden ausführlich zu tausenden hier diskutiert.# Nachgemessen und belegbar. St.
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Hallo Ich kenne den Shreck 3D nur als YYYYY/XXXXX/ Master Image Version, woi einem speiübel wurde, weil weder Licht noch Kontrast noch Schärfe vorhanden waren- Masterimage und lausige Implementierung lassen grüßen. Leider ohne "Geld zurück Garantie" gesehen. So bitte nicht. Und als SRX Doppeldijektion auf kleiner Bildwand bei 17 fl nach Brille. Überzeugte schon besser, war plastisch und sah brauchbar aus, doch der Filme funktioniert auch ohne 3D. Und da würde mich auch TC 3D noch mal interessieren, um einen Eindruck zu gewinnen, ob er mich damit überzeugt. Allerdings halte ich 12 m breite Bilder mit 35 mm nicht für vernünftig ausleuchtbar, lasse mich aber gerne überzeugen. Das bestreite ich nicht. Doch darüber geht auch eine technische Diskussion nicht. Offensichtlich zeigen die in Betrieb gegangenen Installationen, daß die Technologie, wenn sie korrekt implementiert wird, einwandfrei funktioniert, was zu erwarten war. Die von einigen hier genossenen Werbevorstellungen der Industrie litten unter dem gleichen Manko, wie jene zur Einführung digitaler Töne, daß Hollywood verwöhnte Studiobosse einfach glaubten, ähnlich gute Wartungsstandards, wie sie auch in "Bruchschuppen" ihrer Heimat üblich sind, irgendwie in "normalen Kinos" der europ. Welt zu finden. Wo schon ohne die neue Technik in der Regel die SMPTE Bild und Ton Normen nicht erfüllt werden, kanns in der an einem Tag improvisierten Vorstellung nur schief gehen. Abgewandelt vom Einleitungssatz gilt genauso: Man kann es drehen und wenden wie man will, egal wie brauchbar DLP 2k ist oder nicht, es ist eine Technik mit eingebauter Zeituhr. Wobei ich vermute, daß sich die DLP Technik noch schneller, als der chem. Film in die Versenkung verabschiedet, denn die Heimtechnik lebt vom "Größer, Breiter, Besser". Und das fordert permanente "Innovation", die letztendlich auch vom Werbemarkt Kino mit bereitgestellt werden muß, um zu überleben. Film hat halt jene derzeitig nicht ausgenutzten Reserven an Auflösung, die bei 2k Projektoren nur durch Austausch des Komplettgerätes zu erzielen sind. So traurig das ist. St.
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Jede Ähnlichkeit mit einer anderen Rauschunterdrückung ist natürlich kein Zufall. ;-) War eine Reaktion auf den Markt, da Dolby damit anfing die NR2 Analogspur ohne Extra Lizenzkosten bei Bestellung von SRD mit auszuliefern. Die Kompatibilität liegt "nur" an der Aufnahmekamera, die "zufällig" ISO NR 2 kodiert schreibt, und damit die gleiche ISO Norm erfüllte, wie Dolby mit seinem "SR"... St.
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Das Verfahren fuktioniert auch seit 8 Jahrzehnten ohne größere Fehler, sonst hätte man es wesentlich verändert. Erwartungsgemäß, da zeitgleiche Doppelprojektion und kein serieller flash. Das Hauptmanko des Film 3D: Zu wenig Lichteffizienz! Noch weniger, als bei Digital, daher ist selbst bei kleinen Wänden geößte Lampe erforderlich. An der Bildwandgröße liegt das nicht, eher an zu wenig Licht, wenn sich kein brauchbarer Effekt einstellt. Ja, das sind dümmliche Vertriebsargumente, die der Laie nicht nachprüfen kann. Dem Auge ist das Trägermedium zunächst egal. (Layer 2 Diskussion...) Da gab es zunächst den Wunsch der Vertriebsseite mit digitaler Exklusivität, die erst die kapitalistische Realität in "normale Bahnen" gelenkt werden mußte. Trotz all dieser Tatsachen, ich bin nicht unbedingt ein Freund von Zeiss Ikon Sterivision / Arrivision / Iscovision / Sirioscope / Technicolor 3D auf Film (Ist letztendlich alles das selbe Positiv auf Film). Bisher hat mich auch, siehrt man von wenigen Schwarzweißen 2 Streifen Titeln aus 1953/54 ab, kaum ein 3D Film je überzeugt. Unschlagbar wird das TC 3D Verfahren, mit den Panavision Kammfiltern, da dann weisse Bildwand genügt, bei brauchbarer Lichteffizienz. Und das kommt ab 3Q . Mit Master Image "Nipkowscheibe", lächerlicher geht 3D wohl kaum... Nicht als Wertung gedacht, die Trägermedium Diskussion aus 2 Lagern nervt ungemein, weil der sachliche Blick beiden Seiten abgeht. St
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Hallo. Irgendwie klang das doch so, als sollte hier "in kleinem Kino" eion Heimbeamer laufer. So was wird leider zu gerne gemacht, und ich habs mit Mißfallen oft genug gesehen. Vielleicht kein Heimbeamer, sondern ein Powerpoint Beamer des Präsentersortiments. Im Kino hat das alles, wofür auch immer, m.E. Nichts zu suchen. Ich würde ja sogar gern bei Euch einen Heimfilm sehen. Dieser hat natürlich SDDS 8 Channels mit expanded Surround und voller Dynamik. Das konnst Du doch sicherlich 100% artgerecht wiedergeben, Ihr seit doch ein gewerblicher Betrieb. So und nicht anders, Kundenbindung erzielt man nur dadurch, daß man Mehr bietet, als das Heimsegment. Und das bietet Full HD, THX, DTS ES, Dolby 7.1 usw. St.
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80 volt...PE PEN Wir messen mit Digitalmultimeter und da digital= exaktes Original gilt ist das Genau. Im Studium lernte man jedoch: "Wer mißt, mißt Mist"... Für solche Messungen braucht man ein klassisches Meßgerät mit endlicher Impedanz. St St
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Nennspannung ist 230 Volt; zulässig. plus 5%, minus 10% . Also im Bereich 205 bis 242,5 Volt. Moderne Anlagen mit längeren Verteilnetzen werden, um den unteren Grenzwert in Netzausläufern sicherzustellen, daher gern auf Trafo sekündär 242/ 420 V eingestellt. Damit wird die Strombelastbarkeit der Leitung in Grenzen gehalten, Leitungsverluste verringert und die untere Grenze eingehalten. Wenn man jetzt direkt am Trafo "wohnt", bzw im Hause, dann ist der Wert dort auf der oberen Grenze, permanent. Folge: Röhrengeräte sind auf 240 V Stellung zu setzen. Der Rest kanns ab, aber ohne Schaltnetzteil halt mit höheren Verlusten zu meinen Lasten... St. [/b]
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Zunächst einmal, wer von Bell and Howell spricht, meint wohl kaum die Plastikgurken der Letzten Bauzeit, sondern eher die klassischen Filmosound Projektoren, wie sie zu hauf in allen bays zu finden sind. http://cgi.ebay.com/BELL-AND-HOWELL-FILMOSOUND-185-16mm-OPTICAL-STRIPE-/150434761067?cmd=ViewItem&pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item23069c496b Ja, auch die laufen mit 110 Volt, wie übrigens fast alle klassischen Schmalfilmapparate 110 oder 127 Volt Netz brauchen. Liegt halt an der Glühlampe mit 100 V / 5A. 110 oder 127 V waren vor einigen Jahrzehnten auch im 240 Volt Europa mal ganz normale Haushaltsspannungen. Den Siemens oder P5 Apparat mit Widerstandsheizung, mag ja im Winter gut sein, zeitgemäß ist das nicht, und deshalb mochte ich die nie wirklich. Der Siemens Standard Projektor aus den 30ern, nun, nur wenige laufen noch. Meist sitzt irgendein Lager fest, und das Zerlegen und Gangbar machen ist ziemlich gruselig, der Tisch später voll mit diversen, kleinen Schrauben. Auch ist die Filmschonung nicht gerade optimal, fürs Regal, zum Staubfangen hab ich auch mehrere, mit und ohne Ton. Die Tonversion gruselt, darüber laufen nur Filme mit dem Führer oder Josef G in halbwegs verständlicher Tonwidergabe. 193X war halt die Verstärkertechnik und der Feldlautsprecher noch weit von gut entfernt, auch wenn Klangfilm draufsteht... Die Filmosound Projektoren mögen altmodisch aussehen, haben aber kaum Plastik verbaut, und wenn dann ist es Bakelit für Knöpfe. Die Wellen zu den Spulen sind aus Federn, somit gibt es kaum Verschleißteile, ausser den Motorkohlen. Die Lampen mit ihren 1 kW können auf Halogen umgebaut werden, also von der Dauerfestigkeit ist das keine schlechte Wahl, allerdings, das Manko, die Geräte sind nicht Deutsch oder (West) Europäisch. Es gibt Versionen auch mit Magnettonaufnahme... Grüße: Stefan
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Guido: Womit Du genau Recht hast und den Punkt getroffen! Die Lebenserwartung der Technik für viel Geld wird hier bei 40°C und Popcorndünsten aus dem Foyer (Die Abluft zieht ca 2k m3 / h durch den BWR/ die Projektoren.) recht kurz sein. Da fehlt noch vieles an anderer Stelle, wie z.B. Tonwiedergabe. Übrigens diente der Becher tatsächlich für die Gehäuseschrauben. Ich habs zur Kenntnis genommen, und fand an diesem Beispiel nur interessant, daß sich trotz allgemeinen Katzenjammers jeder willige Betreiber Digitale Apparate selbst ohne Unterstützung kaufen können müßte. Das abgebildete Haus ist für mich ein weiterer Beweis dafür... Grüße St
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Gut beobachtet. Doch leider nicht beim Blödmarkt für die Flachglotze geordert, sondern vom Schreinermeister für 500 kg Belastbarkeit aus 38er Multiplex gebautes Untergestell. Hier ist ein Privatbetreiber am Werk, der ohne Notwendigkeit für Kredite von Bankstern, eine sicher geschäftlich sinnvolle Investmaßnahme in sein Einsallkino vorgenommen hat. Übrigens ohne direkte Kokurrenz zu haben. Mir zeigt das mal wieder, daß stattliche Förderung eigentlich nicht notwendig ist, den wenn sich ein Einsaalunternehmer mit 150 Plätzen einen SRX 320 mit 3D kaufen kann, dann kann es jedes, nicht vollständig defizitär laufende Kinounternehmen, seine Vorstellung auf 3D zu modernisieren. Was ist daran verkehrt, ein Bild das zuvor mit der Meo wie S******E aussah, wesentlich im Sinne der Zuschauer zu verbessern? Und eine Meoption 5 Hauptmaschine auf die Kippe zu fahren? Ach ja, die Filmkopie von Schreck sieht nach 1,5 Wochen unspielbar aus, weil die Schicht nicht genügend gehärtet war (3000 ft Massenkopie halt), Abrasion überall, grüne Kratzer in Masse. Sicher liegts am Tellerbetrieb, und wär mit Filmspule und Überblendung nicht pasiert. Das letztere gibts aber heute kaum noch. Schönes Wochenende St.
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Thomas, das ist ja nun Blödsinn! Photodioden und Solarzellen sind beides identische Technik. Eine "Solarcell" ist nur eine großformatige Photodiode. Daß der Solarverstärker die bei verkehrter Polung nicht nimmt, ist normal, denn das ist ein Strom zu Spannungswandler (0 Ohm) Eingang. Pol die Zelle um, und es geht. Photodioden gehen sogar besser, weil kleinere Fläche und daher schneller und genauer tolerierte Bauelemente. St
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SRX wird ja heute wohl von Broadcastfirmen+Professional Fernsehfirmen geliefert, und ist nach deren Aussage "innerhalb von 6 Wochen" lieferbar, über diese Schiene. Preislich in der gleichen Liga, wie DLP 2k angesiedelt, ist das kein Hindernis. Auch die REAL D Doppeloptik ist idR derzeitig noch innerhalb 8 Wochen zu bekommen. Ich würde somit die Aussage: nicht gelten lassen.Harkness Silberwände haben extreme Lieferzeiten zum bekannten Preis ohne Aufschläge, Stewart verkauft an den meistbietenden mit kurzer Lieferfrist. Muß jeder selbst entscheiden. Und am 3D Bild der SRX Technik führt leider derzeitig kein Weg vorbei, 2D ist eh eine ganz andere Welt, auch bei hochskalierten Filmen. ES gibt auch in D Betreiber, die vor einiger Zeit mit KiTo 2Dk starteten, und mittlerweile auf 4K SRX gehen... Beispiel: Vom Betreiber bestellt vor ca 7 Wochen, Anfang der Woche mit 3 D installiert durch Broadcast und Professional : Real 3D mit ca 70 cd/m2, geiler geht nicht! (Bildschirm 8m, Lampe 4,2 kW) Ich hatte schon einmal vorhergesagt, die Zeit der mechanischen Projektorenlieferanten ist zugunsten der Fernseh GmbHs mit entsprechender Video- und Beamer Erfahrung wohl abgelaufen. Grüße: Stefan
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Dafür hat man Überspannungsschutz im Zählerkasten, wie Dehnport TNC oder ählich je nach Netzform. Wirkt aber nur zusammen mit einer strukturiert aufgebauten Erde. Kirchen sind übrigens keine einsxhlaggefährdeten Gebäude, ganz wie die Umwelt. Und um statistisch wären dazu 4400 Jahre notwendig, damit der Blitz dort wieder einschlägt. Überspannungsschutz kostet nicht viel, hilft aber gut. Ach ja, Netzspannung, 242,5 V im Mittel, min 237,5, max 243 V. Moderner Trafo, gemessen mit schreibendem Elavi. Grüße St
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Warum der Streit? Ich kenne diesen Film nur mit Tonspur und einer symphonischen Musik. Als Einleitung spricht der NS Wochenschausprecher einen kommunistischen Text, herausgebracht für die KPD und um 1930 SO in weimardeutschen Filmtheatern gezeigt, gezogen auf Agfa Nitratmaterial, ist das die Kopie, die mir vorlag und die ich als der dem Entstehungsjahr nächstliegende kenne. Im großen Saal vorführen, das ist mit dieser Kopie aus Sicherheitsgründen heute verboten. Warum die Kritik an einer Vorführung einer neueren Fassung? Diese ist bestimmt nicht suboptimaler, als irgendeine andere. Ich kenne den P. nicht aus meiner Programmkinozeit der 80er, sondern nur aus der privat archibvierten KPD Kopie bei uns. Nimm mir die Kritik nicht übel, aber das hier lkann ich so nicht stehenlassen. Das Filmtheater stammt nämlich aus 1953, der Originalbau ging im NS Größenwahn in den Bomben unter.
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Ja und Nein. Schönes Haus, ohne Widerrede. Sessel o.K., Businessgüte gut, aber nicht super Bequem, doch gibts das Ideal? Technisch unteres Mittelfeld. St
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Der Heise Artikel ist in der Tat nicht dumm oder einseitig. Letztendlich gibt es nirgendwo nur ein Schwarz oder Weiß, nur das Marketingkonzept der TC 3D ist nicht unbedingt markt- und ERfolgskonform ausgedacht. Alle jene, die etwas "leasen" können idR ja nicht mit 12 multiplizieren, sonst würden Sie den Vertrag nicht unterschreiben, und gerade bei TC 3D wär ein prozentuales Umsatzmodell (10% mehr Leihmiete) sicher sehr viel erfolgreicher am Markt, als Vorrauszahlung von viel Geld, ohne Belieferungsgarantie. Die Kommentare sind tatsächlich lustig, durch permanente Wiederholung gleichgeschalteter Depeschen einzelner Schwarz und Weiß Schreiber wird der Inhalt nicht richtiger. 144 Hz triple flash ist das einzige, abzulehnende 3D System. Gefahr der Epillepsietriggerung, für das Gehirn des Erwachsenen wird überdeutlich, daß nichts plastisch ist, sonder nur 2 Ebenen dargestellt werden usw. 3D bedarf zumindest der Paralellprojektion beider Teilbilder als Dauerstrich, oder mit identischen Triggerpunkten beider Augen. Diese Diskussion ist theoretisch technisch, und bringt uns nicht weiter, letztendlich, jede Form hat Vor- und Nachteile, entscheidend sollte ein "showmanship" Ansatz der besten Güte dem Kunden gegenüber sein. Lediglich beim Ton hat der Ocenic Vertreter recht, Linear PCM, in der Realität wird 48 khz, 24bit, und nicht 96 khz, genommen ist besser, als Kino-Filmton. Doch da nur SRD als Negativbeispiel des Filmtones und Realität herauszustellen, ist inkorrekt. Schließlich gibt es noch mehr Tonsysteme, die alle mit TC 3D kompatibel sind. Und immerhin 188 Major releases in D hatten 2009 SDDS Ton (zumindest der Lizenzgebühr nach). Somit ist dieses Argument eher schwach, denmn DTS und SDDS sind an Sich hervorragend im Kino. M.E. ist durch Schaumänner auch im Ton die bessere Güte von den Filmlieferern einzufordern, für ein Rundumerlebnis, denn 80% der Filmrezeption ist heutzutage Ton. Da möchte ich eher den hier zitierten Kommentar zur Preisgestaltung ansprechen. Ich hatte die Gelegenheit mit meiner Tante zufällig über Kino zu sprechen, diese sagte, daß sie und Ihre Schwestern als Mädchen jeden Sonntag um 5:10 Uhr einen Film in den Tonbild-Lichtspielen ansahen, zu 50 Pfennig auf dem Balkon, erste Reihe, das Parkett kostete 25 Pfennig. Zu Fuß ging man in den Stadtkern, um dann halb Acht mit dem Bus zuzückzufahren. Das Tonbild gibt es nicht mehr, ihre Tante, die zu dem Kinoclan gehörte und die Karten reservierte, weil stets auverkauft war, erinnere ich nur noch als Kleinkind. Wie sie mir erzählte, war sie mit Ihren beiden Enkeln im in den 50ern erbauten, und heute noch existierenden Kino, des Ortes.(Ein sehr schönes Einzelhaus! St.) Da war man für den 3D Film mit "Cola und Popkorn etwa 40 Euro los, 80 Mark", was sie sich "mit meiner Rente nicht mehr leisten kann". Und deshalb heute Filme "in ihrem Heimkino" (Ferseher) schaut. Irgendwie stimmt das, und darüber denkt keiner nach, stattdessen höre ich auf die Frage, wie die Digital 3D Anlage denn bezahlt werden soll, "durch 1,50 Aufschlag für Digitalgüte. Und noch mal 3,00 für 3D". Ob das klappt? TC3D aus dieser Sicht, eher die Alternative?!! St.
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Bei manchen Kunden geht das auch einige Zeit lang gut, die zahlen und es scheint zu klappen. Irgendwann fließt dann kein Geld mehr, und während sonst ab und zu noch mal ein freundlicher Anruf aus "Freundschaft" heraus erfolgt, unterbleiben diese dann, denn da könnten ja lästige Fragen kommen. Sicher, das man bei Folgejahren dann erst Geld verlangen könnte, wenn dann Folgemaßnahmen überhaupt stattfinden. Oder im Falle technischen Services geht es enigen nur darum, den notwendigen Dienst zu erhalten, und dann hat der Mohr die Schuldigkeit getan. Das Finanzamt will jedoch zunächst auf Basis der Rechnung schnell sein Geld, so daß man neben gutem noch ärgerliches Geld hinauswirft. Da hilft der Trost, daß bei nachgewiesener Uneinbringbarkeit die Steuern zurückerstattet werden (können) recht wenig. Da wartet man dann mehrere Jahre drauf. Auch das angesprochene Problem, irgendwann, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, per Telefon vom Standort aus Hilfe abzufordern, ist leider real, wenn man nicht rechtzeitig vorgebeugt hat. Vorbeugen hieße, es wie der Artzt oder Anwalt zu handhaben, und eine telefonische Beratung, nachts auch mit entsprechender Honarforderung gebührend zu unterstreichen, und dieses auch durchzuziehen. Denn im Vorwege eines selbst organisierten Freiluftkinos fallen manchen die Mängel erst am ersten Abend auf. Genug davon, auch wenns Talk ist, muß jeder selbst sehen, wie solche Sache geregelt wird. St