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Lass sie stöhnen, ich frage mich, wie das betriebswirtschaftlich machbar ist; 7€ für eine Karte halte ich angepasst an die Lebenshaltungskosten zu billig. Ich errinnere mich noch an Star wars, da hat die Karte vor 32 ! Jahren bei Riech am Nachmittag 8DM gekostet, jetzt haben wir gerade einmal 7.-€ was nicht einmal einer Verdopplung des Eintrittspreises von vor 32 Jahren entspricht ! Im Gegenzug sind einige Lebensmittel im gleichen Zeitraum um das 5 -fache teurer geworden ! Kinobesucher sind bereit etwas für die Unterhaltung zu bezahlen; modernes Kino mit moderner Technik wird ohne zu maulen angenmmen, wer mit dem Komfort in seinem Saal oder der Technik auf dem Stand der 80´er Jahre ist, der wird auch nur dem Alter seiner Ausstattung angemessen geringere Eintrittspreise nehmen können. Bitte argumentiere nicht so. Ein etwas abseits gelegenes Beispiel. Im Lehrbuch ist eine Karte des POI Alfred H. abgedruckt, der 1964 mit 1370 West-DM brutto alimentiert wurde. Darauf zahlte er damals ca 66 Mark Einkommenssteuer und 25,50 DM Krankenkassenbeitrag. Jn den anderen 168 Mark Abzüge waren Rückzahlung des Heimstättenkredites, Sportverein, Gesangverein, Gewerkschaft, KdF (Urlaubswerk), Waisenhort... enthalten. 2010 werden vom D....staat von ca 2400 Teuro 1003 Euro Lohnsteuer und SollZ einbehalten, die Krankenkasse gönnt sich 287 Euro. Zwischen 2006 und 2010 stieg der Bruttoverdienst von 2300 auf 2950 hoch, nach Steuern verblieben monatlich 123 Euro, von denen sich die KK knapp 65 nimmt. Im städtischen, mit vielen Gutverdienenden Singles mag ja ein höherer Preis durchsetzbar sein, im ländlichen Raum, verdienen viele nicht einmal das Beispiel, ist heute KEIN Spielraum mehr für höhere Ausgaben. Dem Staat sei Dank. Bis 2001 betrug unser E-Preis zuletzt DM 6,80, dafür wurden Filme in 8 Kanal SDDS, Surround EX usw ohne Kompromisse geboten. Ab 2002 zwangen die Verleiher, in Regelvorstellung mit 6,50 EUR abzurechnen. Mehr ist heute auch nicht drin, wovon der größte Anteil an die Gaswerke für diesen Winter geht. Und mehr Geld für die 4k Anlage und vernünftige, kopfschmerzfreie 3D Technik, zahlt uns keiner. Nur soviel: Bei Kino kann man am ersten sparen, was die ländlichen Betreiber am ersten spüren. Und bei 2k DLP / 3D ist ein Aufpreis sogar frech, weil er nicht einmal das heute machbare darstellt. St
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20 mA.
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Hallo, vielleicht den Startfaden mal genauer lesen, da war extra groß gedruckt: "REVERSE SCAN" Tongerät, also keine wie mach ichetwas bei unendlichem Zeiteinsatz billiger Lösung gefragt. Und da ich irgendwie als wissend hingestellt wurde, meine Antwort: Ich besitze jene portable Sommerkinoanlage, der wir im Jahr 1999 (!!!!- Rotlich sollte vor 7 Jahren eigentlich kein Thema mehr sein) ein Kombi Reverse Tongerät der Kinotone angebaut haben. (Diesen Projektor meint wohl der US Schreiber, der mich vor 7 oder 8 Jahren mal besuchte...) Dieser Umbau war kinderleicht, Schwungscheiben runter, 4 Schrauben ab, neues Tongerät rein, 4 Schrauben dran, Schwungscheibenbleche wieder aufsetzen und festdrehen. Netzgerät an die Rückseite des abklappbaren Deckels geschraubt, wozu 4 Löcher gebohrt werden mußten. Kaum Zeitaufwand, aber der integrierte Vor Vorverstärker war schon grottig (halt Doppel D). Der flog irgendwann raus, einfach Zellen direkt an den DFP, und gut. Keine Einstellarbeiten, das Gerät kam vorjustiert, keine lange Fräserei oder Dreherei, alles paßte perfekt, kein Elektronikschrauben. Eine Lösung, die Sinn und Freude machen kann, wäre da nicht der falsche mechanische Aufbau des Filmweges, mit seiner Aufschwingneigung, nein hier hat das Kinotone Entwicklungsbüro schlicht versagt, der Filmweg ist halt falsch. Nachträgliche Beruhigungsrollen helfen da kaum etwas, wenn Klebestellen den Film zu Frequenzmodulation anregt... ... da finde ich mittlerweile die BACP Reverse-Scan Lösung besser, der Kinoton Einrüstkit paßt exakt, brauchte in der Regel kaum Nachjustage und funktionierte idR nach ca 1 Stunde störungsfrei im alten TG der FP 30, ohne daß der bewährte "S-Filmlauf" mit seiner selbststabilisierenden Form verändert wird. Und die Optik ist um einiges hochwertiger, so daß der LED Strom mit 150 mA eine lange LED Lebensdauer ergibt, bei 750 mA im Originalgerät, ist die LED nach 1000 h hinne, und der Pegelabgleich muß doch häufig durchgeführt werden. Wer Digital will, kauft halt dann eine DSTR 2000 Aufsatzkamera zusätzlich, die ebenfalls um Längen bessere Lesewerte bringt, als das Kombitongerät (2-3 Stufen), und immer noch um 1 Stufe besser, Dank höherwertiger Optik, als bei den letzten CAT 702. In Summe ist man dann mit 2k $ um minsestens 2/3 billiger davogekommen, als beim Kombi-Reversegerät. Wer nur Analog braucht, zahlt mit dem BACP wohl ca 700 Euro, bis vor die Tür, hat aber keine Justage, Dreh- Fräs und soinstige Kosten, die man jka fairerweise auch mit 65 - 90 Euro pro Stunde ansetzten muß. Im Endeffekt ist die BACP die günstigste Lösung, auch gegenüber jeder LED Bastelei. Und der Vor-Vorverstärker, sowie die LED Speisung sind integriert und von sehr hochwertiger Güte. Ich hoffe das reicht an Informationen Stefan
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Wie heisst es? Membranfläche kann durch nichts anderes als noch mehr Membranfläche ersetzt werden ;-) Falsch! Nicht Membranfläche, sonder "abstrahlende Fläche" ist entscheidend.
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Ja! War IMMER Zweistreifen. Anaglyph eine Krücke der 70 er und 80er hat NIE befriedigt. Bitte solchen Schrott nicht als Regelfall der Projektion darstellen. Die Titel liefen in L.A. in Zweistreifen, wie auch bei uns in Oslo. Noch was. Selbstredend wurde 3D Zweistreifen überblended, war auch 1953 rechtlich gar nicht anders machbar, denn beispielsweise das Sicherheitsfilmgesetz in der BRD datiert auf 1958. Zwar nicht immer mit 5 gleichen Apparaten wie im unteren Bild, z.B. Delphi mit B12 und E VIIb Anlagen, aber immer mit Überblendung. Auch in den nordischen Ländern Überblendung mit 22 min Rollen, hier in Stockholm mit Aga-Baltic HJ Maschinen für Farbfilmprojektion: Vorführen war mal eine Kunst. St.
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Probleme NEC mit Masterimage und Doremi Serv.
stefan2 antwortete auf weddy82's Thema in Digitale Projektion
Wie war das noch mit NEC und Europa... ??? Die verkaufen eigentlich nur in USA und Fernost, da gibts guten, schnellen Service. Aber wer nicht hören will, muß fühlen. An Sich für 2k DLP Verhältnisse, ein guter D-Kino Projektor, doch was nützt das, wenn der Support über L.A. oder Tokyo geht, da verliert man min 1 Tag in der Woche, und 4 am Freitag. Nicht umsonst hatte ich immer darauf hingewiesen, den Implementierer mit 2h/ 4 h Serviceantritt mit in das Boot zu nehmen, als Vertragsbestandteil. Ich habe meine ganz klaren Favoriten, was Kino Beamer angeht. Aus der Praxis, aber das steht hier nicht zur Debatte. St. -
Retrospektive mit 3D-Filmen im Filmmuseum München
stefan2 antwortete auf Unforgiven's Thema in Nostalgie
Schöne neue Zeit in 3D auf 2k sequentiell. DAS KANN JEDER. Sterikon Linsen Zur artgerechten Wiedergabe von "Zum Greifen Nah" und "VW" sind auch nichts seltenes, selbst ich als musealer Laie besitze alle Varianten, was auch bekannt ist. Und nur zur Full HD Heimdijektion reicht es München (darüber ist man eigentlich lange hinaus), irgendewie ärmlich, und erinnernd an Versuche des Koki Kiel "Spartacus" als gefadete 16 mm Pan and Scan US AV Kopie vor Jahren als "großes Kino" zu verkaufen. Liebe Technikverliebte, ich bin mittlerweile auch nicht mehr der Filmverfechter der Vergangenheit, doch irgendwo gibt es Grenzen, und die werden leider im digitalen Heimtechnikzeitalter zu gerne überschritten. Minimalstandards, erst recht im musealen Bereich, sehen heute anders aus. Trotzdem gilt weiterhin der Standard "Wenn es Film ist, kann ich es zeigen". (Außer Film 8-S) Freundliche Grüße: Stefan aus dem Norden -
Spricht auch nichts dagen, wenn mehrere user die gleichen Erfahrungen mit einer Person oder Institution gemacht haben, trotz mündlicher Absprache (Epost ist ebenfalls rechtlich genauso unbedeutsam!) eine Strafanzeige wg § 263 STGB zu formulieren. Da wird dann schon ein Verfahren eröffnet werden, da mehrere Zeugen unabhängig gleiches behaupten. Daß es das Geld nur zivilrechtlich zurückgibt, ist etwas anderes. Der Vorgang ist aber mit einem "gewonnenen Strafprozeß (=Verurteilung)" um vieles einfacher. Zu behaupten, etwas liefern zu können, Geld im Vorwege zu nehmen und dann nichts mehr hören zu lassen, ist Betrug, der Verurteilung zur Folge hat, also keine Angst davor, Anzeige zu erstatten. Und das ist, im Gegensatz zum Mahnbescheid, ohne Kostenrisiko. Ach ja, "Aber frag mal den Wi*****, was der bei dem da an Verlust einstecken mußte." . Da kommen einem ja fast die Tränen, schon trauriig, was Gier alles zur Folge haben kann... St
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3D auf 4K Feature auf youtube.com
stefan2 antwortete auf Sony Digital Cinema's Thema in Digitale Projektion
Eigentlich nichts hinzuzufügen, das 3D on 4k ist die einzig logische Variante, und gerade kleine Bildwände haben besonders einen Vorteil auch bei 2d 4K. Tut mir leid, meine tetzten Erfahrungen lassen wieder makl 2k in der bisher häufigsten Varianter richrtig "shitty" aussehen... Mit SRX 320 war das identische Programm eine ganz, ganz andere Welt. Die Lasertechnik wird die Zukunft, auch preislich wird das in Richtung Marktkompatibilität in der Serie gehen, und dann auch helle 3D Bilder mit Infitec ermöglichen. St. -
RS Components Best Nr. 194-032, auch Farnell hat einen. Boardsuche ---> ausführliche threads mit tips sind genug da.
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3.4.1 ein uralter Hut, das gibt es seit 10 Jahren, bei uns seit ca 2000. Daß das ganze jetzt einen neuen Handelsnamen braucht, peinlich. 4 Kanaliger Effekt, entsprecht der Theorie, und mit diskreten Kanälen geht das ja auch im Gegensatz zu Surround EX mit SA 10, was NIE funktioniert hat. St
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Norwegen: Komplettumstellung aller Kinos auf DCI bis 2011
stefan2 antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Die Refinanzierung läuft über VPF und Karten. Daher darf es keinen Kostenvorteil für Analog geben, weil die schnelle Refinanzierung unterlaufen wird. Und wie will msan die Filmanbieter sonst zu einer "schnellen" Digitalisierung ihres Bestandes bewegen? IUch finde die VPF für 35 mm macht so betrachtet durchaus Sinn. So solls halt nicht sein: St. -
Norwegen: Komplettumstellung aller Kinos auf DCI bis 2011
stefan2 antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Genau, 90% des Marktes für Europas Firma mit der bisher größten Anzahl installierter digitaler Kinosysteme, man hat sich gezielt den Erfahrensten Implementierer gewählt, der leider in D nicht antritt. Bedacht werden sollte aber die andere Struktur des norw. Kinowesens, das kommunal betrieben wird. Staatliche betriebenes Filmagenturgeschäft macht auch auf Verleihseite die Vertragspartner einer DCI Lösung überschaubar. Entscheidend kommt auch noch hinzu, daß einen Reichskulturetat (Kulturministerium) gibt, und nicht 15 Bundesländer von ganz arm und defakto pleyte bis reich und kinointeressiert, und somit eine landesweit einheitliche Förderung sicher gestellt werden kann. Der Bund kann nur mit seiner Filmförderungsanstalt im gesetzlich sehr begrentzten Rahmen agieren. Und ein überwiegend kommunales Kinowesen ist sicher einfacher unter einen Hut zu bringen, als diverse, untereinander den Besucher neidende Mittelständler, gemischt mit wenigen Multinationalen Konzernbetreibern, wie das Kinowesen in D und I aufgestellt ist. Auch unser Verleihwesen, mit dem "MPEA-Kartell" und seinen Kartellamtsbedingten Vertriebsstrukturen, neben diversen Aghenturen und Produzenten schafft keine Basis für gemeinsame Auftritte und Interessenvertretung im VDF. Das gewählte System ist fair, teilt die Kosten zwischen Staat, Verleih (per VPF) und Kino (Kartenabgabe). Gefördert wird ein Basispaket. Wer jetzt mehr möchte, sei es ein besserer Projektor oder 3D oder die 10% Aufpreis für 4k, sowie ggf. notwendige neue Tonalagen muß diese Dinge lokal finanzieren. An den DCI Anlagen verdient der Verkäufer kaum etwas, die wirtschaftlichen Zuversichten liegen im "after sales" Geschäft der notwendigen Betreuung und im Service. Auch eine hohe Strafabgabe für die Nutzung von 35mm Kopien außerhalb von Festivals hilft, den Verleihern und Kinos die Notwendigkeit einer schnellen Repertoirelieferung auf DCI nahezubringen. An den Vertriebsstrukturen, Erstaufführung und Nachspiel, wird sich durch die Digitalisierung nichts ändern. Wer bisher in Woche 6 dran war, bleibt es auch. Kinoleiter in N sehen das nicht, und erhoffen sich dann per DCI schnellere Starts. Leider falsch. Problem auch in D: Politisch gesehen ist Kino gewerbliche Wirtschaft. DCI unterhalb 25000 Saalkarten pro Jahr unwirtschaftlich. Von derartigen Sälen haben wir zu viele, diese könnten nur per Subvention umgestellt werden, was aber kartell- und wettbewerbsrechtlich sehr zweifelhaft ist. Ein Interesse der Verleihwirtschaft diese Häuser über VPF zu unterstützen ist nur begrenzt wahrscheinlich, zahlt man i.E. mehr, als man einnimmt. St -
Technisch das bessere 3D System. Allerdings Lichtverluste nach Brille und Filter 96 - 98% (gemessen!)... braucht daher die größten Projektoren. Und ermöglicht dann trotzdem nur kleinere Bildwände. Brillen derzeitig noch sehr teuer, ab 22 EU, Verlust durch Mitnehmen oder "Zerknippeln" daher sehr ärgerlich und nur durch 3 weitere Kartenverkäufe zu decken. Der Versuch mit alternativ erzeugten "kopiertechnisch" hergestellten Filtern fur Wegwerfbrillen ergab zu geringe "Kanaltrennung", oder wie immer das im optischen heißt. (Die Originalfilter sind sind so gut, daß sie auch dem 4 kW Xenonlicht bei Einstreifen 35 mm over - under Iscovision Optik als Projektorfilter lange Zeit standhalten. Tip für jene, die ernsthaft über TC 3D nachdenken...) Einsammeln, reinigen, desinfizieren und ausgeben ist vielen Betreibern zu lästig, und mehrere mir betreute Betriebe haben mittlerweile auf Real D downgegraded, um mit billigen wegwerf Brillen zu arbeiten, auch wenn die "Kanaltrennung" schlechter ist. Sicher auch deswegen, weil innerhalb von 10 Monaten ein realer Schwund von 25% der Brillen zu verzeichnen war, trotz gutem Aufpassens.... Wer sich die Arbeit des Brillenkreislaufes und Entwendeschutzes (Zerknippeln durch Kinder nicht vergessen) sicher zutraut, sollte sich ruhig für Infitec/ Dolby entscheiden, wenn das Bild nicht zu groß wird, und der Etat den leistungsstärksten Projektor zuläßt.
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Größte erreichbare Lichtstärke bei 35 mm Maschinen: Ca 14 000 Lumen! Lichtverlust Real D (Circularpolfilter) gemessen durch Filter und Brille 90% bei Infitec 96 - 98 %. Daraus kann die maximale Größe leicht berechnet werden. Einfach Metallwandgewinn 2,4 und maximale Nutzlumen 1400 auf die Fläche umsetzen. 3D beschränkt sich - auch bei DCI - auf kleine bis mittlere Wände. 3 fl kann nie zu scharfen und kontrastreichen Bildern führen. Am besten wirkts in der Heimvorführung, da gibts prozentual genügend Lichtr aus modernen 1080p Beamern. 4k Dijektion auf kleiner Leinwand mit 2 k HDCAM SR Master - wirkt für den erwachsenen Menschen auch plastisch. St
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Neues 180 Grad Kino mit 128 Lautsprecher und 7 Beamer
stefan2 antwortete auf filmempire's Thema in Allgemeines Board
schön ... 15kw infraschall werden wir toppen :-) Nierenvdenenresonanz bei 10 Hertz. 15 kW Pak, wie ihr das erzeugen wollt, wißt ihr wohl nur selber, und überleben wird das keiner. Ich empfehle ganz einfach eine herkömmliche 500 lbs Bombe der Engländer (gibts ab und zu noch zu finden), diese in der Schauburg zünden, und dann sinds 10 kW Infraschall. -
Nachdem mich viele privat gefragt haben,und wußten, daß ich der Veranstaltung am Kudamm beiwohnte, mich zu der Präsentation zu äußern, zu der ich eigentlich nichts sagewn wollte, doch ein paar Worte. 3D gehört ins private Heim. Das gebotene war üblich, für over / under, und wenn so etwas im Kino läuft, dann ist das eine Antiwerbung für 3D, auch der nicht informierte Besucher wirds merken. Wenn Kino mit 3D unbedingt sein muß, dann mit 2 Streifen Film und kräftiger Lichtquelle, oder halt auf mittleren Bildwänden, m.E. 8 - 10 m per leistungsstärkstem Digi Projektor, bevorzugt in der 4 K Doppeloptik Variante. Dann könnte, bzw ist bei gut eingestellter Installation der Bildeindruck i.O. . Ca 15 cd/m², wie es in den Spezifikationen angegeben wird, gute Bilder ergibt das nicht. Das ist etwa so hell, als wenn 3 weiße LEDS der 5 mm Version mit 1500 mcd einen 1 x 1 m² Tisch beleuchten. Farbe und Details sind beim besten Willen nicht zu erkennen. Schon die geforderten 48/55 cd PER QM des 2D Films s für das Farbsehen ja grenzwertig, also 3D lieber in kleinerem Saal installiert, und damit unwirtschaftlich. Wobei für obige Verfahren gilt, Digital ist besser, denn Bildstandsfehler und Flackern, sei es 48, 50, 72 oder 75 Hz stört doch erheblich, und kein PC Monitor oder moderner AV Apparat flimmert mehr oder hat Bildstandsfehler, Flimmern wird demnach vom Konsumenten auch gar nicht mehr akzeptiert. TC 3D 3D für jeden? Nun, besser, als mit meiner Isco Stereovision Optik war das schärfemäßig nicht, Kontrast und Farbeindruck grottenschlecht, und kreischend schreiender Ton wurde schon von anderer Seite bemängelt. Doch sicher wittern jene Morgenluft, die mit geringem Aufwand bei 3D mitverdienen wollen. Über 20.000 EUR, nun das ist zu viel. 1500 Euro pro Termin im "Pay as you go" Modell. Immerhin 2000 Karten bei 3 Euro Aufpreis. Wenn man die in 2 - 3 Wochen bekommt, ja dann gern. Aber dann verdient man ja richtig Geld, und kann gleich zukunftssicher werden. Das Dritte Modell des geteilten Risikos, das wär wohl noch am angängigsten: TC 3D Kopien mit Optik und Service für 7 - 10% Leihmietenaufschlag, damit ist das Risiko auf alle Seiten geteilt, Kinobetreiber, Verleih (Duales Kopieninventar), TC-3D (Systemlieferant) verdienen dann etwas, wenn es gut läuft. Aber dieses Modell gibt es nicht. Neu entwickelt ist wohl nur die Verpackung der Linse... doch dazu gabs ja keine Infos, der promovierte Protagonist des Lieferanten konnte technisch nichts sagen, und verwies auf Servicekräfte eine einer Technikfirma, die letzte Woche Fabrikschulung hatten. Sinnvoll könnte das System dann sein, wenn es nur mit komplettem Service erhältlich wäre, also Test, ob Schärfe Helligkeit, Ausleuchtung und Bildstand im 35 mm mit den Herstellerforderungen übereinstimmen. Sonst passiert das, was der Kudamm (wohl durch die übereilte Implementierung)bot: Grottigste Ergebnisse durch veraltete, schon bei 2D nicht ausreichende über 30 Jahre alte Kinomaschinen sollen plötzlich die immensen Lichtverluste der Polfilterung und Minibildchen bringen. Auch sollte man wirklich überlegen, ob nicht DTS 96/24 Vorschrift wird, denn mit SRD oder gar Analog, ja dann wird es zur Stolperfalle für die ganze Branche, zumindest im Ton muß mit DCI gleichgezogen werden... Und das ganze gibt, zusammen mit Filmprodukten wie, war das jetzt "Fast and Furious 10. Aufguß, oder Final Destination in der 25.Runde, ich brings auch immer durcheinander, eben jenes Bild für den teuer Aufpreis zahlenden Besucher, welches 3D bisher aller 10 wieder verschwinden ließ. Mein persönliches Horrorscenario: Das System kommt, und nach einiger Zeit gibt es auch genügend in Rom erzeugte Kopien, die JedeR BestetellerIN geliefert bekommt. Und dann mit den vorhandenen Projektoren und vorhandenen Over / Under Projektionsvorsätzen aus den 80ern im Monosaal spielen kann, natürlich zum Premiumpreis. Nein, bitte nehmt die Werbeverkaufsveranstaltung vom 12. als das, was sie war, "WIR WOLLEN NICHT". Und nun verabschiede ich mich wieder aus diesem Forum. Eine gewisse sarkastische Sichtweise der Totengräberveranstaltung ist gewollt. Sie zeigte mir auf, daß es besser ist, sich anderen Projekten zu widmen. Grüße aus Berlin: Stefan
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Wer mehr bezahlt, als einen Preis für die "blueray" gleichen Titels ist schlichtweg bescheuert und dumm. Es besteht keine Notwendigkeit irgendwelchen illegalen Steuerbetrügern ihr Haus und den Luxus zu bezahlen,... Auch wenn Film ein anderer Spaß ist: Was soll eine Kopie, die nicht mal SDDS oder DTS hat, deren krächzTon niemand vom Hocker haut, wo BR mit Linear PCM 24 bit oder HD Formaten kommt. Und das Bild kanns bei 3 m Bildbreite auch nicht mehr sein. "!Film ist just the neccessairy evil to run the projector!" Dafür viel Geld, wer das macht ist schlichtweg bescheuert. Jörg hat Recht, mehr auf keinen Fall, und nicht nur in IT. St.
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Heutige Hochleistungsvorsätze sind 6 Linser, die einfachewren 5 Linser. Damit wird eine wesentlich bessere Kontrast- und Gesamtfehlerfreiheit erzielt, die 4 Linser nicht bieten. Bei den älteren 4 Linsern wird mit 4 Linsen in 3 Gruppen gearbeitet, die äußeren sind Zylinderlinsen. Kleinfilmanamorphote kommen mit 2 Linsen aus, denn wo kein Bildinhalt vorhanden, braucht es auch keine maximale Güte oder so. Bei Prismen oder Spiegelanamorphoten kann die Frontlinse verdreht werden, die sollte sphärisch sein und nur die Korrektur auf endliche Entfernung machen. St.
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Blödsinn. Texas Chainsaw ist und bleibt FSK freigegeben, in der DVD sogar mit FSK 16. (Entspricht meiner Kino Fasung sehr genau) Im Kino als "Blutgericht in Texas" mit FSK 18 / nffr. Dawn of the dead als dt Fassung: FSK ab 18 nffr. Indziert als Video sollte nicht mit KINO verwechselt werden. Und umgegekehrt sind Videofreigaben im Kino nicht gültig. (Siehe Aufführung von DVDs und Bluerays) Auf die Verleihfrage, da kann ich nicht mit Antworten dienen, mit Kopien will ich es nicht. St.
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FFA-Präsidium erklärt Digitalisierungsmodell für gescheitert
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Wunderbar! Es gibt also auch gute Nachrichten in einer Zeit der überwiegend schlechten. Aber nichts neues, das hatte ich doch vor Wochen schon mit diesem Ergebnis vorhergesagt. Warum sollten die Konzerne zu klagen aufhören? Das, was sie in den Folgejahren Mehr zahlen, da ist der Zuschuß banal. Und der Rest? wer seinem Auto keine neuen Reifen bezahlen kann, der kann sich kein eigenes Auto leisten. Schluß, das ist meine Meiunung, und dazu stehe ich. St. -
Es gibt doch diese kleinen B250 C 1500 Siliziumgleichrichterbrücken für wenig Geld, im DIL Gehäuse. Anschlüsse wegbiegen, Drähte anlöten und mit Schrumpfschlauch Lötstellen isolieren. Dann den SELEN gleichrichter zerlegen und ausweiden, der Silizium Mini paßt in die Mitte des Selengehäuses. Dähte mit den originalen Anschlüssen verbinden, und kein Mensch sieht, das neue Innenleben. Geht auch mit 4 Einzeldioden wie 1N4007, die sind wirklich Mini. Der Originale Anblick bleibt erhalten. Ähnlich lassen sich auch heutige, moderne Elkos (47uF 450 V) in die alten entleerten Becher der 50er Jahre Elkos 2 x 50 uF 350/385V "tarnen". Auch die Kohleschicht Widerstände der Verstärker sind es wert, genauer untersucht zu werden. Theoretisch neue rein, rauscht um einiges weniger. Aber dann ist ja fast allen "neu". (Und zum Benutzen ist ein Bauer P7 oder P8 allemal die bessere Wahl). St.
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Panzerlampe kommt von der Form, weil das Teil irgendwie an einen Kampfpanzer des ersten WK erinnerte. Der Projektor selber wurde in verschiedenen Versionen auch als Anhängegehäuse seit den 30ern verwendet. Mit der Kohle war das Bild auch hell. Der Bauer Dialux war allerdings viel heller, weil hier ein Hauptspiegel mit Kondensoroptik benutzt wurde. Doch über eines sollte man sich nicht täuschen. Die benutzten "Dia"-Optiken haben keine besondere Güte, meist einfachste 2 linsige Konstrukte (Aplanate) mit allen möglichen Abbildungsfehlern. Für "bildmäßige" Dia Wiedergabe ist das ganze nicht zu gebrauchen, aber für die gezeichneten Werbedias wie "Luftschutz ist Selbstschutz", "Am 21. Oktober Eintopfsonntag für das Winterhilfswerk", "Frohe Festtage wünscht die Theaterleitung", oder die gezeichnete Ortswerbung reichts allemal. Mein Schulfreund war bitter enttäuscht, als er zu seiner E VIIb das Anhängegerät nutzte, um seine Hasselblad Dias anzusehen. Das sah richtig schlimm aus... halt 2 Linser. Trotzdem, so ein Gerät gehört, ob Zeiß, Pentacon oder Bauer in jeden echten BWR. Ich habe so ein Gerät auf dem Boden gelagert, da war allerdings keine 400 W Lampe drin, sondern 220 V 700 Watt Halogen. Ist ähnlich schummrig, und kein Vergleich zur Kohle... Stefan
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Zeiß Ikon (Pentacon) Doppeldiawerfer. Abgebildet Lampenhaus und Kondensoreinheit. St.
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Die 1,6 A sind ein typischer Wert, die Sicherung soll ja nur Feuerschutz bieten. Bei 110 Volt auch nicht einmal verkehrt, bei 220 würde man 0.8 A vorsehen können. Die Wima Kondensatoren sind Folienkondensatoren, die sogar mit dem braunen Verguß als "Tropenfest" beworben wurden. Leider waren sie das nicht, und fingen schon kurze Zeit nach der Einführung an, Probleme zu machen. Nimm heutige MKP Folien, mit 400 Volt, die passen allemal rein, egal ob axiale oder radiale Typen. Und 0,05 uF heißt heute genormt 0,047 usw. Die Werte sind auch eigentlich völlig unkritisch, ob der Koppel C zur nächsten Stufe nun original 0,05 uF (=50 nF) hat oder 220 nF, das ist egal. Manch Freak stört sich an solchen Modernisierungen, weil nicht original... geht es nur darum, die Funktion herzustellen, dann verfahre wie angegeben. Ansonsten mußt Du halt alte Kondensatoren der Zeit (Siemens Keramikgehäuse o.ä.) suchen. Ach ja, die Netzelkos in jedem Fall raus, Askarelhaltige Isolierelektrolyte sind nicht nett, wenn sie abbrennen. Es sei denn, du liebst den würzigen Geruch frischer Dioxine. St.