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Hallo Filmtechniker, ja du hast recht. Das war grob vereinfacht. Xenonröhren sind Infrarotstrahler mit einer in der Projektion nutzbaren Kontinuumsschleppe. Der Wirkungsgrad liegt, ähnlich wie bei Kleinspannungs Glühlampen mit hoher Belastung, unter 40 lm/w., typisch 25 - 35 lm/W. Kleine Lampen unter 1500 Watt haben schlechtere WG. Damit ist dann die Effizienz nicht höher, als einige Prozent sichtbare Strahlung. Und hier hab ich halt Leistungsaufnahme mit Wärmestrahlung vereinfacht. Was jetzt die Hitzewirkung zum Bildband hin angeht, so muß der Verlust mit einkalkuliert werden, den Sektor-Blende und Optisches System erzeugen. Typischerweise bleiben von den 30 - 40 lm/W sichtbarer Strahlung noch 2,5 - 4 lm/W (ohne Objektiv) zur Projektion nach, ähnlich dürften sich die Verhältnisse bei Wärmestrahlung ergeben, wobei die Verhältnisse des Unterschiedes zwischen Interferenz- und Silberspiegel erhalten bleiben. Unabhängig von absoluten Größen, kommt immer noch die Überlegenheit größerer Lampengehäuse mit besserer Filterung heraus. Stefan
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Hallo, kleine Anmerkung: Gerade unter 1600 Watt werden häufig Warmlichtspiegel verwendet, die eine wesentlich größere Wärmebelastung an Bildfenster und Film bedeuten, als dieses mit größeren Lampen der Fall ist. Ab 3 kW werden ja nicht nur Interferenzspiegel, sondern zusätzlich Interferenzreflexionsplatten in den Lichtstrahl eingefügt. Ein guter Kaltlichtspiegel leitet 85% der Wärmestrahlung durch, ein Warmlichtspiegel reflektiert 100%. D.h. eine Warmlichtlampe mit 1 kW bedeutet 1 kW auf kleiner Fläche, eine 4kW Lampe mit gutem Interferenzspiegel reflektiert nur 600 W in Richtung Film , wovon noch einmal 300 W in Richtung Abzug reflektiert werden, hat also eine wesentlich geringere Wärmelast zur Folge, nämlich nur noch 1/3 der 1kW Warmlichtquelle. Und was moderne Optiken angeht, das hat Filmtechniker schon gesagt: Die können das ab. Generell nimmt man heute auch im Bereich kleiner Brennweiten andere Konstruktionen, ein langbrennweitiges Grundobjektiv mit großer Eintrittsöffnung wird per Vorsatzkonverter auf die benötigte Brennweite gebracht, eine Technik, die schon in der Hochzeit der 70mm Projektion üblich war. Und sehr wärmefest für Großprojektion. Konstruktionen aus der Kohlelampenzeit, da kann Vorsicht sinnvoll sein, aber die geben auch mit Film irgendwann auf, durch Kittschäden. Die sind auch für andere Spiegelgeometrien berechnet. Stefan
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Für Film-kann man auch mal das Grundgesetz über Bord werfen
stefan2 antwortete auf hasilein's Thema in Allgemeines Board
Bitte mal eine Erklärung zu Schadenszahlen, die durch illegale Weiterverbreitung entstehen. Dazu 3 hypothetische Beispiele: Wenn bei mir eingebrochen wird, der Tresor aufgebrochen, und 20000 Euro gestohlen werden, dann ist das Einbruchdiebstahl in besonders schwerem Fall. Der Schaden ist bezifferbar: 20000 Bargeld 576 Reparatur Fenster 287 Reparatur Bürotür und Zarge 370 Reparatur Tresor Schadenssumme 21233 Euro, leicht zu ermitteln. Fall 2 Einbruch in den BWR, Alle Objektive entwendet. Nennt man Einbruchdiebstahl. Schaden 2 Anamorphoten und 4 Grundoptiken weg Nachkaufpreis 6400 Euro. Reparatur der Tür 350 Euro. Hier ist der Schaden schon unklarer, ist es der buchmäßige Restwert von 6 Euro, oder der Nachkaufpreis? Und was ist mit dem entgangenen Gewinn aus 20 Vorstellungen, bis zur Neulieferung ab Werk? Sicher ist nur die Tischlerrechnung. Die Objektivneukäufe sind im Jahr der Anschaffung absetzbar, also vielleicht doch der Neukauf? Der entgangene Gewinn, den wird niemand ermitteln, und den wird auch im Falle, daß man den Täter faßt niemand ersetzen. Fall 3 Bisher jedes Jahr 30 Aufträge für Filmmischung erhalten, und dafür jeweils 500 Euro von der Produktionsfirma bekommen. Heute keine Aufträge mehr, da das Geschäft schlecht läuft. Sagen wir mal es wird durch Piraterie nichts verdient, und man spart daher den Posten. Ist das ein einzufornder Schaden von 15000 Euro? Daher bitte ich um Aufklärung durch jene, die da sagen, ein Schaden durch nicht genehmigte Weiterverbreitung ließe sich mathematisch beziffern, wie das geschehen soll. Hätte denn jeder "Jäger und Sammler" den Artikel auch wirklich gekauft? Stefan -
Gut, die LED ist ja auch ein Anfang, jedoch ist diese Lösung eigentlich nicht all zu gut. 1 Watt ist grenzwertig, erst recht mit dem Makrotongerät der B12, sollte bei sorgfältiger Justage aber gehen. Die Idee mit der Photozelle(n) ist antiquiert, und sicher nicht zeitgemäß, doch ich war überrascht, wie gut das funktioniert hat. Wer im Elektronenröhrenbasteln ERfahrung hat, kann so etwas machen, ein Servicetechniker wird so etwas heute kaum noch machen. Wie gesagt, die Güte war überzeugend. Umrüstbar auf Laser dürfte das B12 Gerät sein, dazu wird der Halter an der Abtasterseite aufgeschraubt, der B14 Typ wird es tun, und ein "normaler" Mikrozellenhalter an der Lampenseite montiert. Hierbei Achtung: Keinen von DOLBY gelieferten Halter benutzen, die passen nie und sind schlecht verarbeitet. Es gibt verschiedene Alternativen am Markt. Oder der Austausch des Tongerätes gegen ein Klangfilm. Hier gibt es Laserhalterungen vorgefertigt, und auch Stereozellenhalter als Standdardteil, aber auch hier: Finger weg von den Dolby Dingern, nes sei denn gebraucht und schon mal dringewesen. Stefan
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Patrick, für B12? Bist du da sicher? Schon U4 war ein Problem, mit mehr als dem Muster, die weiteren mußten gefertigt werden. DP 75 stellte ein noch größeres Problem dar, und zu einer Zeit, wo die Umstellung seit 6 Jahren hätte vollzogen sein müssen, wird es wohl noch schwieriger Sam von der Notwendigkeit einer Sonderversion zu überzeugen. Und bei B14 haben wir sehr viel selbst machen dürfen, einschl. zentrischer Paßhülsen und Verstärkereinpassung. Daher bezweifele ich die B12 Lieferbarkeit. Doch probieren und Ergebnis posten, wärs wert. Was die Technik angeht, sicher der beste Weg... ... oder Preßler Photozelle mit Rotüberzug und Zellenkoppler, geht auch wunderbar, unter Beibehaltung der Glasbirme. B12 bietet serienmäßig bilinguale Abtastung. Wir haben das gerade letzte Woche in Mono bei einem Freund eingebaut, in seine Vorkriegs Ernemann, mit 40er Jahre Verstärker. Cyan in bester Qualität, ich war platt. Geht auch in der B12. Stefan Stefan
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Für Film-kann man auch mal das Grundgesetz über Bord werfen
stefan2 antwortete auf hasilein's Thema in Allgemeines Board
Die Lösung des Problemes wird erst nach Lösung der sozialen Frage möglich. Von der Lösung der wichtigsten Fragen der Zeit sind wir im Jahr 2009 allerdings weit entfernt, viel weiter, als 1888, 1908, 1938 oder 1988. St. Seit es Photokopierer gibt, wurden Bücher, Zeitschriften und Noten kopiert, eine Abgabe beim Kauf an die VG Wort, und niemand führte sich geschädigt. Bücher kann man immer noch in Buchhandlungen kaufen, mehr als jeh zuvor. Seit es Drahttongeräte gibt (1898), haben Menschen Musik überspielt und aufgezeichnet, illegal durch Mitschnitt vom Rundfunk (BIEM Abgabebedingungen für Deutschland: "Das Mitschneiden von Rundfunksendungen unserer Schallplatten, auch zum privaten Gebrauch, ist polizeilich verboten"). Eine Kasettenabgabe und das wars. Verhaftet und bestraft, das ist nicht bekannt geworden. Tonträger gibt es auch noch zu kaufen, auch on-line, mehr denn jeh zuvor. Bis zur Änderung des Jugendschutzgesetzes war es Kindern unter 6 Jahren nicht gestattet, Laufbilddarbietungen zu sehen (Auch in der Audiovision). Hat man jeh Eltern dafür bestraft, daß ihre Kinder die Sendung mit der Maus oder Sesame Street sehen durften? Mir nicht bekannt. Seit es Fernsehaufzeichnungsapparate (1956) gibt, wurden Filme und Sendungen aufgezeichnet, obschon "vor der Aufzeichnung eine Genehmigung durch den Inhaber der Urheberrechte einzuholen ist", was niemand tat. Heute haben wir nicht nur zwei oder fünf deutsschsprachige Programme, sondern mehr als 138 deutschsprachige Fernsehprogramme, und die können alle leben. Was ist da für eine unbedeutende Form des Laufbildes anders? Nichts. Außer das sich langfristig durch digitale Freiheit die Vielfalt erhöhen wird. -
Eigentlich sollte man auch die DVD verbieten, die digitale TV-Ausstrahlung nicht empfehlen und maximal analoges VHS von dem Film anschauen, so in etwa? Oder gleich auch ohne Ton und in s/w, damits richtig klassisch mechanisch wird? :) Dann bitte klassische Rembrandt Gemälde bestenfalls als analoge Farbkopie im Museum, keinesfalls Originale! Mich hat es seit Jahren gestört, das im Zuge des Konsumwahns jedes auch nur endenkliche Laufbild aus chemischer Aufnahme in irgendeiner digitalen oder analog- elektronischen Form in den Handel gebracht wurde. Bitte, laßt die Dinge im Ursprungsformat. Für viele Dinge war eine Massenverbreitung nie vorgesehen, was auch gut ist. St.
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Auf der Blende und im Umfeld haben sich in Jahrzehnten Staub, Dreck- und Oelkrusten festgesetzt. Durch die absorbierte Energie verbrennen diese. Der Spuck ist nach einiger Zeit vorbei. Durch Blick vom LH aus in Richtung Augenschutzkonus (Mittels Kobaltglasscheibe) läßt sich sehr schnell sehen, wo der Lichtkegel die Blende bzw. Konstruktionsteile berührt, und ob dieses eine Gefahr darstellt. Man erinnere sich daran: "Was tun wenns' brennt? --- Brennen lassen!" Stefan
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Für Film-kann man auch mal das Grundgesetz über Bord werfen
stefan2 antwortete auf hasilein's Thema in Allgemeines Board
Wer4 digitale Welten als Realität nimmt, ist sich auch der Nicht Verhinderbarkeit digitaler Kopien in Masterqualität bewußt. Sonst würde der Produzent nicht digital arbeiten / kopieren/ ausgeben. Sicher sind Urheber- und Leistungsschutzrechte etwas wichtiges, aber darauf zu bestehen ist aussichtslos, deer Hydra einen Kopf abzuschlagen, wachsen diverseste nach. Mit den §§§§ und Gesetzen etwas erreichen zu wollen, ist noch dümmlicher, denn ein Verständnis wird so beim "Rechtsbrecher" nie erzeugt. Schuld hat die digitale Industrie selber, ein überzeugendes Argument, ihre Produkte zu kaufen, ist ihr nie gelungen. Phillips begann vor einigen Jahren, für den CD- Kopierer in Rundfunk Reklamesendundungen zu werben, indem "Mutti die Schlagerplatten kopiert haben wollte, die Freundin eine Kopie der XYZ CD, der Arbeitskollege Partymusik, usw. Phillips war zu diesem Zeitpunkt Eigentümer von Polygram Musik, der größten Schallplattenorganisation der Welt. Das Interesse am Profit durch Verkauf von digitaler Hardware wurde hier deutlich höher bewertet, als das Interesse an den Urheber- und Leistungsschutzrechten. Beispiele dieser Art gibt es diverseste, daran hat sich bis heute nichts geändert. Und noch etwas, nur finanzkräfzigen Produzenten und Künstlern dürfte es gelingen, die Rechte durchzusetzen. Independent Künstler oder kleinere Produktionen haben hierzu weder die Mitarbeiterstärke oder Zeit, und vor allem kaum die finanziellen Reserven, im großen Spiele Prozesse und Verfolgungen zu führen. Und zum Schluß. Es handelt, im Gegensatz zu Ladendiebstählen oder Raub, um Vermögensschäden (z.B. entgangener Gewinn). Und für Vermögensschäden ist in der BRD nur sehr selten ein Schaden zu ersetzen gewesen. Der Beweiß entgangenen Gewinnes ist sehr schwer rechtssicher zu führen. In vielen Bundesländern wird auch niemand rechtlich gegen Downloader vorgehen. Es liegt nicht im Interesse des Staates große Teile der Unter- und Mittelschicht zu kriminalisieren, und eine Strafverfolgung ist noch nicht einmal bei Einbrechern, die 17000 Euro aus dem Tresor klauen, gewollt, weil die Kosten für den Staat höher sind, als der angerichtete Schaden. Digitale Welten sind nun einmal Massenweltemn. Und noch einmal, ich habe es persönlich genommen, wenn mir Besucher historische Filmplakate, Bilder, zusammen mit Nielsen-Rahmen, oder wertige Abortspiegel entwendet haben. Das ist ein direkt spürbarer Schaden, der sich beziffern läßt, und mich schädigt. Aufzeichnungen (in mieser Qualität) hingegen sind mir völlig egal, weil ersten zum privaten Gebrauch nicht unbedingt verboten und sie zweitens kein materielles Gut, sondern Eindrücke sind. Verwerten lassen sich solche Sachen eh nicht. Niemand wird einen Photographen zur Rechenschaft ziehen, der ein modernes Gebäude oder die Möbelausstellung bei Möbel Höffner photographisch oder videographisch festhält. Auch Architektur und Innenarchitektur unterliegt dem gleichen Urheberschutz wie Filme, lediglich sind die Schutzfristen bei Laufbildern unterschiedlich. Es gibt nur einen Ausweg im Digitalzeitalter: Produkte zu liefern, die dem Konsumenten einen MEHRWERT zu einem Preis bieten, der zum Kaufen anreizt. In einem amerikanischen Groß Plattenladen hatte man das verstanden: CDs für 3,95 bis 6,95 US $. Stefan -
Wochenendrätsel (Achtung: Enthält Spuren von digitalem Kino)
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Talk
Soooo besonders war das nicht! Nitratvorschriften forderten häufig die Überblendung des plastischen Films, dementsprechend hatten viele Lichtspielhäuser Zweiband- Überblendeanlagen. Hier halt ein Beispiel, mit 5 AGAs und "elektrischer Welle": Der 5. Projektor - die Reklame- und Vorspannmaschine. (Bild hängt bei mir seit Jahre im BWR...) Stefan -
Digitales Kino braucht kein Stück von Dolby, das ist die positive Nachricht. Solange ein analoges Signal bereitsteht, kann dieses an den DCP 1000 geleitet werden. Nicht alle Server geben Mehrkanal Analog aus, eventuell nur als Lt Rt, dann muß man halt im DCP dekodieren, was gut geht, aber die Sparvariante ist, und den Vorteil der Linear PCM Mehrkanaltöne nicht im geringsten ausnutzt, halt "Kompatibilitätsmodus" (geht für jeden alten Analog-Prozessor). Garantiert hat ein Digitalserver mehrere AES/ EBU out - und dafür gibt es preiswerte Wandler EBU --> Analog, das Analogsignal dann in dn 8 Kanal Eingang des DCP einspielen, und es läuft. .Die etwas bessere Version, die auch bei jedem Prozessor mit Mehrkanaleingang geht. Klug ist das nur bedingt. Ich persönliche finde den Einsatz eines digitalen Mischers, wie eines Yamaha DME wesentlich besser. Da gehe icich über AES/ EBU vom Server her in einen AES/ EBU Eingang, und über analoge Eingänge von der Restkinoanalage hinein. Die gesamte Steuerung und Signalverarbeitung einschl. EQ und Weichen, Monitor,... erfolgt in Studioqualität, und sichert beste Wiedergabe und größte Flexibilität für Quellen jetweder Art. Das ist ein anderes Projekt. Nur um nochmal auf die Frage zurückzukommen, etwas Von Dolby muß niemand kaufen, das sollte man sich nicht einreden lassen. Monopole haben im Digitalzeitalter ein Ende. Stefan
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Babylon Berlin Mitte - Wo Kino gar nicht mehr schön ist
stefan2 antwortete auf hasilein's Thema in Allgemeines Board
Zustimmung! Bedenkt bitte bei Eurer Diskussion, wir haben um 1981 18,75 DM/H, bei einem anderen Betreiber 30 Dm/ Vorstellung bekommen, bei einer Kaufkraft von 10 DM / 10 DM. Heute werden Leute für 5-8 Euro, bei einer Kaufkraft von 3 - 54,5 DM abgespeist. So etwas ist asozial. Soweit folge ich. Kann ich jemand nicht menschenwürdig entlohnen, dann muß ich die Arbeit selber machen, oder sewlber arbeiten gehen, um zu leben, und das Kino noch in den verbleibenden Stunden machen. Ich weiß übrigens sehr wohl, welche Nebenkosten mittlerweile anfallen, und welche Abzüge Arbeitnwhmer haben. Der Fehler liegt im Staatssystem, und dort sind Änderungen unumgänglich... doch das führt in einem Vorführerforum zu weit, und wird schnell mißverstanden. St. -
Einsteiger/Anfänger sucht Hilfe - Welcher Projektor / Film
stefan2 antwortete auf sunny-ko's Thema in Schmalfilm
Das Asbest ist eigentlich kein echtes Thema, das hat mich nie gestört, gehört dazu, und ist ein nicht chemischer Baustoff seit über 3000 Jahren in Verwendung. Heutige Kunstfasern sind kein bisschen gefährlicher oder ungefährlicher. Die Angst ist vielfach übertrieben und unbegründet. In jedem U-Bahn Tunnel gibt es höhere Belastungen (kein Regen, der den Bremsstaub weggespült hätte...), als dir je der Projektor entgegenbringt. Ich habe mit dem Siemens einige Probleme: Der Universalmotor mit Fliehkraftregelung ist zwar schön, weil er mit jeder Frequenz von Gleichstrom bis 400 Hertz läuft, aber das ist ja zuhause unerheblich. Heute haben wir 50 Hz wechselstrom. Das Objektiv hat zwar 42,5 mm Fassung, sitzt aber sehr tief, so daß häufig nur die Astro Kino Color Linsen passen. Und die sind nicht so das pralle. Auch ist der Cinemascop Vorsatz nicht so genial gelöst. Ich bevorzuge den Bauer P 5, den ich liebe. Wechselstrommotor ohne Kohlen, tlw. polumschaltbar zur Geschwindigkeitsänderung. 42,5 er Optiken, die es von Jsco und Kowa auch in neuerer Rechnung gibt (gab), und somit gute Bilder erhält. Und kompatibel sind mit der Selekton II-o im Kino. Einfach mein Favorit. In meinem Projektor befand sich nie Asbest, das gibt es nur bei den Modellen, wo mit Vorwiderstand die Wohnung im winter elektrisch geheizt werden sollte, der war auf Asbest gebaut. Mit dem (damals aufpreispflichtigen) Transformator entfiel der Widerstand, und damit das Asbest. Der VErstärker ist gut, klingt sauber und 15 Watt Gegentakt mit Isophon Orchester Lautsprecher sind schon klasse. Der S 2000 hatte auch nicht diese einfache Zugänglichkeit zu den Komponenten des Werkes, das war wirklich so ein typisches Fermeldeprodukt mit unendlich vielen, kleinen Schrauben... ... Bauer ist Bauer, und eben besser. Bell und Howell und andere USA Typen, für den, ders mag... ... Elmo und Eiki, o.K. gute Maschinen, doch bei allen Typen bröseln 20 Jahre nach Verkauf die Kunststoffzahnräder, und das ist für den "Normalnutzer" dann der Tod des Gerätes. Eine mechanische Werkstatt mit Fräse zum Zahnradnachfertigen (empfehle dann Bronze und Messing gepaart mit Stahl) hat nicht jeder zuhause. Machen lassen kostet mehr, als der Apparat in der bay gekostet hat. Sozialistische Lösungen, haben sozialiste Toleranzen, mal kanns gut gehen, aber nicht immer. St. -
Das sollte gehen, ist es richtig, Meoklub hat 52,5 mm Linsen verbaut, wie auch Singer und Bell und Howell in den VStvA. In Europa war 42,5 mm gebräuchlich. Insogfern ist eine Anpassung durch einen Ring, der in wenigen Minuten an der Drehmaschine entsteht, schon zu machen. Als niedrigste Brennweiten waren wohl one inch (25 mm) zu sehen, obwohl es auch noch ein 10 mm Objektiv füpr Rückprojektionszwecke gegeben hat. Neu sind Schmalfilmoptiken heute nahezu unbezahlbar, es gibt keinen Markt mehr. Gebraucht in gutem oder neuwertigen Zustand ist, wie Josef Grassmann schon schrieb, noch einiges zu bekommen. Einfach mal herumfragen, denn jedes Objektiv kleiner 52 mm mFassungsdurchmesser müßte verwendbar sein. St
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Kennt sich jemand mit Gleichrichtern von JOVYATLAS aus?
stefan2 antwortete auf ernemann-x's Thema in Technik
Der Transistorverstärker kann auch durch einen einfachen Lastwiderstand (ca 150 bis 200 Ohm / 100 Watt Drahtpoti) ersetzt werden, wie in den älteren GLR vor der Transistorzeit. Dieser kommt zwischen den Gleichrichter des Hilfskreises und der Steuerwicklung. Oder ein einfacher Darlington (gebaut aus z.B. 2N3055 und BD 139), angesteuert über ein 1 k OHm Poti) geht auch, hatte ich als Schüler in ERmangelung des originalen Widerstandes bei einem SAF Glr so gemacht. Allerdings wird das Kühlblech groß, vergl. den Steuerwiderstand oben, da werden so um die 50 - 80 Watt verbraten. In diesen Fällen entfällt jedoch die echte Konstantstromregelung, die in gewisser Weise ein Vorteil dieser Geräte war. Da die Steuerung des Jovy Trafoduktors mit einer Art niederfrequenter Pulsbreitenmodulation funktioniert, dürfte eventuell auch ein PWM Motorreglerbausatz ala Pollin funktionieren, wobei sich dann die Regler- Verluste dann in Grenzen halten. Die Verlustleistung bleibt, wie schon mal gesagt zu hoch! ca 160 Watt im Steuerkreis, 200 Watt in dem Hauptgleichrichter und 100 Watt im Trafo und 40 Watt im Lüfter, attraktiv ist das nicht, und dann noch die stark induktive Leistungsaufnahme... Nein danke. Doch das ist aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Vielleicht gelingt es Dir ja das Ding zum Laufen zu bringen. Wir haben noch einen solchen GLR zu stehen... nur zur Selbstabholung ohne Garantien für Funktion, steht seit 20 Jahren ohne Einsatz herum. Auch keine Hilfe beim Aufladen... :lol: (es ist einfacher Deinen zm laufen zu bringen, sollte klappen) St. -
Tatsächlich? Ich dachte immer, dass bei damaligen DTS-Kopien die Lichttonspur mit dem DTS-eigenen "DTS Stereo" kodiert waren. Gebräuchlich war auch das Format DTS Digital und MONO Lichtton, für Indische Filme, macht auch Sinn: Großstadtfilmpaläste mit (Digital) Stereo, und Landauswertung mit Nachbauten sowj. Koffermaschinen, die keine Stereospur gebrauchen können. Heute kommen die aber auch in ISO NR2 mit SRD und DTS Spur ins Kino. DTS und SVA A (ISO_NR Typ1) oder SSDS und SVA A (ISO-NR Typ1) sind in den USA längere Zeit das gebräuchlichere Release Format gewesen. Warum: Der Zwischenschritt SR (ISO-NR Typ2) ist nicht so gebräuchlich gewesen. In der BRD hatten 1993 erst weniger als 25% aller Leinwände Stereoton, über 75% waren MONO! Daher wurde meist von Mono auf Digital erweitert, und dann war NR2 ein integraler Teil des Prozessors, im Gegensatz zu USA, wo NR1 zu diesem Zeitpunkt wesentlich gebräuchlicher war, und man nur den Digitaladapter kaufte. DTS-Stereo ist ein weiteres Handelsname für ISO-NR 2 Tonspuren, mehr nicht, direkt über die gleichen Apparate erzeugt, wie das Produkt mit dem Handelsnamen Dolby-SR. St.
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FFA: 40Mio € für beschleunigte Digitalisierung in D.
stefan2 antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
UNd: Das ist doch ein schlechtes Geschäft, der auszuzahlende Betrag der FFA Förderung ist viel kleiner, als die mögliche Ersparnis... ich würde die Klagen bestehen lassen. St -
Es geht los mit "Die Wurzel des Hasses sitzt tief" (OT:Missisippi Burning), der in A und SR geliefert wurde. Das war um 1989. The "Rain Man", aus 1988 ist SVA - A oder Mono gewesen. Stefan
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Ich kenne Programmkinos, da hat die ganze Einrichtung weniger gekostet, als die erste Subvention durch den Staat betrug ("Programmpreis" 15000 DM). 40 Plätze (doppelte Wohnstube) ist etwas zu klein, das ist für Filmanbieter nicht interessant genug, als Vertragspartner. 100 Sitze sollten das schon sein, stärkt die Abschlußkraft. Projektoren muß man nicht kaufen, in der derzeitigen Lage gibt es beim Hinhören genügend gebrauchte, spielbereite Projektoren gegen Selbstabholung abzufahren. Ich habe von einigen gehört, wo nachher der Schrotti die Geräte bekam, weil niemand interessiert war, bzw. die Interessenten auch noch Verpackung und Organisation eines Speditionstransportes erwarteten. Man sah sich nicht in der Lage, mit einem Auto 300 km zu fahren. Nicht ganz so einfach, aber ähnlich sieht es mit Tonanlagen und anderem Zeugs aus. Manch ein Gebäude muß besenrein rückgebaut übergeben werden, und da ist die Chance, diese Aufgabe zu übernehmen, und auf diese Weise gute Technik und Ausstattung abzufahren. Für das Dolby Zeugs würd ich nichts mehr zahlen, es gibt seit Jahren keine Ersatzteile und Reparaturen für alles unter CP 650 mehr, die Netzteile sterben nach längerem Stillstand, und dann ist der Kram reif für den Müll. Leider gibt es heute kaum noch Alternativen in neuen Analogprozessoren, aber da gab vor zwei Jahren noch fabrikneu lieferbare Stereoprozessoren um die 1300 - 1500 Euro, mit deutlich besseren Leistungsdaten. Bei der hier geplanten "Wohnstubengröße" sind die Anforderungen nicht all zu groß, was das Audiosystem leistungsmäßig bringen muß. Und noch etwas zum Raum: Der sollte eine gewisse Höhe haben, unter 4 m Deckenhöhe hinten ist nicht viel zu machen, wirkt erdrückend, und das Surroundfeld- Layout wird komplex und sehr teuer. (Bei 2,5m Deckenhöhe besteht die Rückwand nur aus digital verzögerten Lautsprechern...keine Freude)... Stefan
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http://www.jackroeusa.com/Cinema-carbons.html Marble Carbons light the world. Sind japanische Kohlen, die ich selber auch sehr gerne benutzt habe, und immer noch zum Spaß nutze. Marble Kohlen sind sehr gute Beckkohlen. Hinweis allgemein: Farbfilmwiedergabe mit Reinkohlen ist nicht gestattet und wird polizeilich verfolgt.(Reichskulturkammer, 1936) Ich hätte noch einiges an VEB Elektrokohle in 8/7 mm Beck... aber das macht wenig Freude, ist ja auch soz. Altbestand, aber für zuhause? Von den Marble hab ich nicht mehr genug, um welche abzugeben, eventuell noch einige Ringsdorff Beckkohlen. Stefan
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...oder alternativ, wenn man Crown Endstufen hat, darfs auch gerne HiQ Net AV sein ^^ allerdings kommt da erst noch so wie man aus Fachkreisen hört. Fiel mir halt dieses ein, aus dem FM Bereich, auf dem Tisch eines Kollegen für eine neue Gefahrendurchsageanlage, war Cobra Net, auch bei der Bahn schon gesehen. ...wir hatten das als Kinosystem zur Bühne benutzt, und nutzen damit nur die bequeme Verkabelung. St
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Erster 4K Projektor im offiziellen Tagesbetrieb
stefan2 antwortete auf young-indy's Thema in Digitale Projektion
Sorry, immer diese Diskussion das Publikum hörts, siehts oder sonstwie nicht. Es ist ein typisches Argument jener Menschen, die ihren gerade getätigten Kauf irgendwie rechtfertigen müssen. Wie ein Dacia Logan Käufer, der auch den Unterschied zum BMW 5er nicht erkennen will, denn beide Wagen sind Autobahnzugelassen. Daß ein 4 k Bild selbst mit 2 k Material besser aussieht, ergibt sich alleine schon dadurch, daß der Füllfaktor bei identischer Bildgröße ein ganz anderer ist. Und die intelligente Hochskalierung sorgt auch dafür, daß die Bilder besser aussehen. Aber es ist immer das selbe, wie Geschlechtsverkehr bei Unterprimanern: Alle sind Weltmeister darin, aber ausprobiert hat es noch keiner am lebenden Objekt. Ich kann den Unterschied auch mit 8 oder 11m Bildwand sehr wohl wahrnehmen, obschon meine Sehkraft nicht zu den besten gehört. SRX Bildwiedergabe ist e ine andere Welt. Und was soll an ehrlichen 18k Lumen zu schwach sein? Damit lassen sich doch knapp 120 m2 mit den geforderten 48 cd/m2 ausleuchten. Die größten 35mm Projektoren erreichen (gemessen nach DIN 15749) etwa 17 - 23000 Lumen... womit sich die maximale Bildgröße in ähnlichen Dimensionen ergibt. Kohlemaschinen haben Schluß bei ca. 10000 Lumen. Also sind mit Kohle etwa 70 - 80 m2, bei Xenon immerhin 130 m2, möglich. Bei 35mm beträgt das größtmögliche Bild mit normgerechter Helligkeit auf weißer Wand halt 7 x 15 m. St. -
Wird bzw wurde gern in Durchsageanlagen benutzt. Da ist heute der Stand der Technik Cobra Net über IP, wo ich Zonen gezielt mit Informationen versorgen kann, einfach und flexibel. 100 V (im US Raum 70,7 V) bedeutet keinesfalls minderwertige Wiedergabe ala Bahnhof. Unter Benutzung hochwertiger Trafos - oder entsprechend gewickelter Schwingspulen - ist wiedergabemäßig kein Unterschied zur heute üblichen Niederimpedanztechnik zu sehen. Prinzipiell wird - hochwertige Übertrager sind teuer - der Weg geringster Kosten begangen. Im 4 Ohm Bereich hat bestimmt der Einfluß der Leitungen einen Effekt auf den Dämpfungsfaktor, obschon vernachlässigbar, sind 30 - 40 m doch nicht unerheblich. Bei 200 Ohm Technik wird dieser Einfluß entrsprechend geringer. In Surrounds glaub ich nicht so recht daran. gute, und seit Jahren geübte Praxis ist es, im BWR einen Verteilerkasten zu setzen, in dem alle Effektlautsprecher abgelegt sind. Hier wird jetzt so parallel aufgeklemmt, daß sich 2 Ohm Impedanz ergibt (idR 4-5 Lautsprecher) Diese werden dann über eine Endstufenhälfte angesteuert. !00 V machtr da wenig Sinn, da wir j a hjeute min 4 Effektgruppen unabhängig steuern, bei THeatern mit niedriger Rückwand <4 m und / oder Balkon sogar erheblich mehr, manchmal bis zu 20... Stefan
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Bildstandsproblem FP30D - Buchse verschlissen?
stefan2 antwortete auf Projektormann's Thema in Technik
Hallo. Ich habs nachgesehen. Der Getriebeservomotor ist über Kette direkt mit der Verstellachse verbunden. Verstellen tatsächlich nur per Mikrocontrollersteuerung! Beim Handverstellen schädigt man das Getriebe, was gut zu hören ist. Also ist der Knopf tatsächlich Zierde. Stefan -
Übelkeit und "Pille" wegen 3-D? Wer hat Erfahrunge
stefan2 antwortete auf cinerama's Thema in Allgemeines Board
Das trifft den Punkt. "3 Dimensionales Sehen" funktioniert hier nur, weil wir gelerntes durch ungewohntes ersetzen. Mit neuer Brille (andere Gläser) empfindet man auch ein neues Raumgefühl, zumindest für einige Stunden oder wenige Tage,der Körper nlernt Größenverhältnisse neu. Andererseits wirken ja auch kornfreie Schwarzweißfilome mit Tiefenschärfe (Deutsche Nitrofilme der 30er und 4oer) vielfach auf Erwachsene 3 Dimensional, weil bei Kameraoptik und Projektion ein "natürlicher Bildeindruck" auftritt. Allerdings ist die hohe Transparenz des Trägers und die geringe Korngröße eine wichtige Bedingung für ein Raumgefühl. Sicher kaum jemand. Ich kann nur die Verfahren 2 Streifen 3D mit Polarisation sowie Sirioscope over under (Paramount 1978-981) sowie Arrivision (Iscovision/ over under) und Zeiß-Ikon Sterikon K (seite-seite mit Prisma) auf verkleinerter 6m breiter Metallbildwand mit Polarisationsbrillen spielen. Das ist leider durch Polfilter und metallisierter Bildwand suboptimal, wie Real D im Vergleich auch fast immer unbefriedigend aussieht ließe sich aber einfach auf dielektrische Interferenzfilter umbauen. Einen Vorteil haben die Systeme auf Filmkopie: Sie sind kein Zeitmultiplex, und damit entfällt eine weitere nicht unerhebliche Belastung des Sehapparates, die auch Auslöser epilleptischer Anfälle seien kann. Heutige Neubauten, aber auch kommerzielle Bestandskinos können idR kein 3d, lediglich einige Kinematheken verfügen über diese Möglichkeiten. St