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Gesundes Mißtrauen ist immer angebracht: Dixi
stefan2 antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Gehe ich recht in der Annahme, daß der Verstärker sdafür ordentlich ist, denn Perfectone galt alt als hervorragendes Aufnahmeformat bei 35 mm. Ich liebe Filme, bei denen im Vorspann steht Toverfahren "Perfectone-Klangfilm"... Das beschriebene leichte Brummen dürfte heute normal sein, ist doch der Vorverstärkerteil nicht im Gegentakt geschsaltet, und die Siebkette wohl heute hin. Den abgebildetten Projektor erinnere ich ansonsten nur schwach, in meiner Schülerzeit hatte ein Freund einen solchen, aber nicht zum Benutzen, der sah nur schön aus. Aus Le Locle besitze ich nur eine vom Großvater geerbte Taschenuhr, mit Zahnrädern, die nur unter einer Lupe oder Mikroskop zu erkennen sind. Das muß eine Hochburg der Feinmechaniker Künste gewesen sein... Stefan -
Im privaten Screening room muß die Schalldämmung exquisit sein, im gewerblichen Kino nimmt das Publikum sehr viel hin. Da braucht es auch nicht unbedingt eine Planscheibe zu sein, neuere Plexe haben schon mal gerne Trübbilder durch T90 Glas, der zahlende Gast nimmts hin. Kino ist halt so. Zuhause, geht nur das beste. 3mm ist zu dünn, schwingt. Optiwhite das einzig brauchbare von Schott, aber bitte Amiran Mehrschichtentspiegelung, zumindest projektorseitig, nennst sich dann Optiwhite AR. St
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Aber der Erfolg des Tricks kam doch ins Kino. Brauchte nur seine Zeit. Seit 1993 in Digital. Da nennt es sich "bit bucketing" und benutzt die gleichen Tricks, wie in der Analogversion: Schnelles Schalten und Dominanzsteuerung. Eben Spectral- Digital (lat. specter /spectre: Das Gespenst, Englisch: spectral- fake, false, illusory, imaginative) Also bitte nicht über Per -spect - a Sound lästern. Das ist ein Industrie (Sub)standard mit Erfolg. Und in Deutschland fast exklusiv im Einsatz. Stefan
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Ja, das ist Verrottung durch Feuchtbiotoplagerung in Halle im Keller und auch in Rehhorst. Die Schwungmasse läßt sich relativ einfach mit Abzieher runterziehen, bei dem verbliebenen silberfarbigen (unverrotteten) Gerät geht das gut. LG Stefan
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REGAL: rüstet komplett auf digital um. 1500 davon 3D.
stefan2 antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Und damit haben wir in Kürze 15000 4 k Installationen, mehr als für 2k bisher kontraktiert sind. Damit dürfte der Industriestandard DCI 4k sein. St. -
Wieviele Effektlautsprecher? Unter 4 m Aufhängehöhe nimmt die Anzahl drastisch zu. Da irgendetwas vorherzusagen, müßte der komplette Raumplan vorliegen. Zieh dir die Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher und spiele mit entsprechenden Dreiecken auf der Zeichnung, bis eine komplette Ausleuchtung erreicht ist. Effektkanallayout ist komplex und wird in 99% aller Fälle verkehrt gemacht, häufigster Fehler: Sich vom Innenarchitekten Vorgaben einreden zu lassen. Zweithäufigster Fehler: Lautsprecher nach Art der Heimbox mit Omni Charakteristik und geringem Wirkungsgrad. Ein 12" sollte der Bass schon haben, aber solche (PA) Monitore lieben Architekten nicht... Stefan
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Speisen oder Getränke mitzubringen, wenn Ihr Verzehr im Saal erlaubt, ist uneingeschränkt gestattet, alles andere wären Koppelgeschäfte mit dem Filmeintritt, die rechtlich unzulässig sind. Niemand muß sich als Besucher gefallen lassen, die überteuerte Kino Cola oder Chips zu kaufen... Der Besucher ist jedoch genauso verpflichtet, so wie er die Sachen mitgebracht hat, den Müll auch wieder mitzunehmen, und auf eigene Kosten zu entsorgen. Und zum eigentlichen Thema der Taschenkontrolle, diese steht tatsächlich nur Behördenmitarbeitern zu, nicht uns als Privatpersonen, die wir sogar als Eigentümer eines Hauses sind. Noch mal zur Erinnerung des Prozederes: Ein Kino ist ein öffentlich zugänglicher Privatbereich. Ich kann jemand auffordern, eine unerwünschte Handlung zu unterlassen. Das kann das Parken auf meinem Grundstück sein, das videographieren im Saal. Das ist Schritt Eins. Schritt Zwei wäre, die Grünen zu rufen. Die können der Person auch nur mitteilen, daß sie hier unerwünschtes tut, weitere Rechte bestehen nicht. Und wenn die Person ihr Handeln fortsetzt, habe ich das Recht die Personalien feststellen zu lassen, und kann dann in Schritt Drei vor dem Amtsgericht eine Unterlassungsklage einreichen. Diese im Eilverfahren durchboxen, und dann erst darf die Polizei eingreifen, indem ich meinen richterlichen Unterlassungsbescheid zeige. (Die Gerichtskosten zahle ich.) Das Verfahren unterscheidet sich nicht von den Unterlassungs- / Abmahnverfahren wie z.B. im Internet. Zum Beispiel ist zunächst Mitvideographieren nicht strafbar! Erst das Veröffentlichen gegenüber Dritten macht daraus einen verbotenen Tatbestand. Und erst dann können polizeiliche Ermittlungen eingeleitet werden. Uns als Kinobetreiber stehen hier keine Rechte zu. Wir können nur den Weg der Einstweiligen Verfügung gehen, wenn es um Hausrecht oder AGB geht. Verweise ich jemand (aus Seiner Sicht unrechtmäßig) des Saales, so muß ich den Schaden ersetzen, der kann (unvorhergesehen) groß werden, wenn jemand vor Gericht beweisen kann, was er beweisen muß. Mit einer U-Bahn Fahrkarte ist es nicht getan. Vorsicht bei "Hausrechtsmaßnahmen" sagte mir ein befreundeteter Dr. jur. . Manche Leute legen es auf diese Sachen an, und wissen sehr genau um ihre Rechte. Stefan
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Ja, Amiran auf Optiwhite oder Mirogard auf Optiwhite. Geschliffen und absolut planparallel sind aber auch diese Schott Gläser nicht, für Vitrinen und Schaukästen oder Schaufensterscheiben, wo diese Gläser eingesetzt werden, reicht es es ohne Schliff. Optiwhite ist die Mindestanforderung der Projektion. Sehr häufig wird, um die brandschutztechnisch geforderte Abschottung zu erzielen statt einer Fallklappeneinrichtung mit Brandmeldersteuerung Pyran eingesetzt. Pyran ist brandbeständig, aber optisch ungeeignet, weil zu Schlieren neigend und sehr lichtfressend (Soll ja Wärme blocken). Für eine Qualitätsprojektion ist das ungeeignet, wird aber aus Geiz gern gemacht, denn die Fallklappenlösung kostet viel Geld. Bilderglaser haben häufig nur 2 mm oder 3 mm Stärke im Programm, was zur Projektion zu dünn ist. Schott liefert mit Mindestberechnung eines halben m² plus Frachtkosten, was man ausnutzen kann, und sich beim Glaser aus der Mindestmenge die benötigten Scheiben schneiden zu lassen. Warum 2 unterschiedliche Glasdicken? Beide etwa gleichgr0ßen Scheiben hätten bei identischer Dicke gleiche Resonanzeigenschaften. Durch den luftdichten Abschluß des Zwischenraumes werden beide gekoppelt, und die Schallübertragung erreicht nicht das Maximum. Unterschiedliche Glasstärken haben unterschiedliche Resonanzen, und damit schlechte Kopplung für den Schall. Ist Theorie, aber was dran. Scheinen sollten gegeneinander gekippt sein, um Querreflexionen zu vermeiden, die kontrastverringernd sind. St
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Was die Jmprägnierung angeht, die geht auch im Laufe der Zeit von alleine heraus, durch die Luftfeuchtigkeit. Auf diesen Umstand wird auch immer in den mitgelieferten MPA Bescheinigungen hingewiesen. Ich glaube nicht, daß man das selber nachimprägnieren darf, denn bei diesen Dingen wie harmonisierter Brandschutz in Europa gibt es sicherlich die Pflicht vorher eine entsprechende Zertifizierung zu haben. Trotz dieses Umstandes der notwendigen Nachimprägnierung von Baumwolle (Wolle ist schwer entflammbar), kenne ich kaum jemanden, der das im Lauf der Jahre gemacht hätte, ich auch nicht. Bei Kunstfasern tlw nicht nötig, aber da kann man auch nicht umfärben. Stefan
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Du magst insofern Recht haben, als unsere E X im Hamburger Kinozu Schülerzeiten auch nur die ganzen Gleitbahnen mit Ausbruch hatten, die EIX der späteren Generation hatten dann wie bei der VIII/VIIIb den Vorfensterschieber. St
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Eigentlich erreicht jede vernünftig geplante und gewartete Kinoanlage den Vorgabewert. Auch mit 3 Flügel Blenden. Daß viele Kinos später nicht mehr hell genug sind, hängt nur mit mangelnder Wartung in der Folgezeit zusammen. Auch Spiegelschichten verbrauchen sich, und spätestens beim 3. neuen Kolben sollte ein neuer Reflektor mit rein, sofern es keine Bauer /Balzers Spiegel verwendet werden, diese halten vielfach länger. Beispiel Ein Kino mit 17 m Bild, Ernemann 15 mit Taifun 7000 Lampe, Schneider Cinelux Optik 65 mm mit Schneider Scope Vorsatz brachte bei Eintreffen 17 cd/m² in Bildmitte und etwa 5 in den Ecken, auf einer Harkness Mattweiß Bildwand. Nach Ausrichten von Spiegel, Bildfenster, Objektiv auf Achse, Erneuern der Lampe und des Objektives auf Ultra Star Plus mit Blue Star Vorsatz hatten wir 68 cd/m² erzielt, wobei sicherlich der größte Teil auf das genaue Mittenjustieren und Ausleuchten zurückzuführen war. Aus einem unbrauchbaren Bild war ein sehr schönes Bild geworden. Unser Meßhilfsmittel war und ist das beschriebene PSA 200 Gerät, was einem das Ausleuchten sehr stark erleichtert. Ansonsten müßte ich ein spezielles Spotmeter verwenden, was eine Integration, wie Martin beschreibt, auf die lichtdurchlässige Phase vornimmt. Da gibt es m.W. ein Gerät von Konica- Minolta, was für diese Zwecke geeignet ist, der Preis ist professionell. Normale Luxmeter zeigen irgendetwas an, was, weiß ich nicht. Und für Digiprojektoren braucht es noch andere Meßverfahren. Stefan
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Lediglich das Digital Dolby System bietet keine Möglichkeit, den Pegel zu justieren. Es wird davon ausgegangen, daß bei gegebenem Nominalpegel -8,2 dBu asymmetrisch am Eingang des CP sich bei korrekter A Kettenjustage gleiche Pegel am Ausgang ergeben. Das ist dann auch so, und somit nicht wahrnehmbar. Schöne Theorie, aber immerhin hat man 6 Spindelpotis gespart, was das Gerät billiger macht. Eben Dolby. Ich kenne das praktische Problem auch, und habe damals, nachdem der DA 10 tot war, Service kannte man nicht, wegeworfenes Geld, später noch einmal den Dreck CP500 gekauft, denn der hatte einstellbare Ausgangspegel, Steuerspannung 10V an der Anzeige und auf Eingangspegel sorgfältig mit Analogton abgeglichen. Die bessere Lösung, aber bitte nicht auf den Trick verfallen, den CP 65 dann zu entbehren, für einen guten Analogton ist die Kiste nämlich ungeeignet. Andere Lösung: DA auf "Digital always" einstellen, dann fält er nicht mehr in Analog zurück. Manchmal kommenm dann zwar komische Töne heraus, aber da die Jugend das Spoink vom Handy her kennt, wiird es akzeptiert, und zwar eher, als der Rückfall mit Pegelsprüngen. Oder der bessere Weg: Auf SRD verzichten, und wenn möglich immer DTSDDS nutzen, den Rest in Analog spielen. Stefan
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Das verstehe ich nicht ganz, ich habe damit eigentlich keine Probleme, solange der Mechanismus gleitfähig gehalten wird. Man muß doch eigentlich nur die seitlichen Spannfedern lösen, lästig mit Leiter und sicher nicht mehr EU Arbeitsschutzkonform. Und wenn die Bildwand abgehängt ist, den Motor ein, und alles wickelt sich doch in die Schnecke, wobei sich die Teile der Bildwand nicht berühren. Das PVC Tuch von Harkness übersteht das seit Jahren anstandslos, bei mir. Das Bildwandsystem System gefällt mir eigentlich gut. Und was die Bildfläche angeht: Nach max 10 Jahren muß die eh getauscht werden, ob mit oder ohne Aufrollvorrichtung. Grüße: Stefan
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Hat Martin schon alles erklärt, aber eine weitere Funktion des Vorfensters war einmal wichtig: Überschüssige Hitze vom Bildfenster fernhalten, um möglichst geringe Erwärmung des BF zu erzielen, und damit die Entflammungsgefahr klein zu halten. Bei Kinotone findet man dieses heute noch, mit der wassergekühlten Vorfensterplatte, die ab glaub ich, 2,5/3 kW geliefert wird. Bei Bauer wird die Vorfensterplatte durch den Luftstrom gekühlt, der vom Gebläserad auf dem Motor durch das Blendengehäuse gesogen wird. Im LH ist dann die Linse, oder eine Planglasplatte einzusetzen, damit nicht die Warmluft aus der Lampe gezogen wird, übrigens die effizienste und preiswerteste Art der Projektorkopfkühlung. Auch die E IX hat doch den 2 teiligen BF Schieber, hinten die Vorfensterschieber, davor die Bildfensterplatte. Achte mal darauf, der hintere Schieber existiert auch in 2 Versionen, einmal mit großem Ausbruch für Scope und Normalbild, und einmal mit kleinerem für die Kaschierungsformate. Die Korrekturlinsen waren häufig auch im Lampenhaustubus zu finden, weil sie da größer ausgeführt werden konnten, und somit die thermische Belastbarkeit großer war. Bei Kohle mit seinem ineffizienten arbeiten und Silber Warmlichtspiegel ein wichtiger Auspekt. Die kleinen Korrekturlinsen brauchte man dann nur bei sehr kurzen Brennweiten zusätzlich. (Bauer) Heutige Objektive haben trotz kurzer Brennweiten große Eintrittsöffnungen (Ultra HD Plus - rot), die Linsen sind nicht erforderlich.
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Foot Lamberts sollten wir vergessen. Es gint seitz 1912 das metrische ASystem, und was man in US Amerika macht, interessiert eigentlich nicht. Das sind Candela pro Quadratmeter. :lol: So wie beschrieben hat man das tatsächlich gemacht, Lochblech rein, mit Luxmeter die Helligkeit gemessen. Ohne Lochblech ist der Punkt der Messung nie wieder zu treffen. Heute übliche Kinoptiken ohne Verkittung der Linsen schaffen auch mehr als 1,6 kW ohne Schäden über einige Minuten. Im Zeitalter der Elektronenrechner gibt es dafür Meßgeräte http://www.uslinc.com/products-light.html Hier wird an 45 Punkten die Helligkeit gemessen. Das heute übliche Verfahren. Stefan
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Viel wichtiger, als das Fabrikat ist es, sich vom Lieferanten garantieren und vertraglich einbinden zu lassen, 1) daß dieser eine Störungsantrittszeit von 2 Stunden 365/24 gewährleistet 2)n dafür Gewähr übernimmt, daß die Technik mindestens 10 Jahre nach Installation nutzbar bleibt. Und es ist eine schmerzende Pönale für den Fall der Nichterbringung zu vereinbaren. Firmen, die sich da herausreden wollen, wissen genau, warum. Denn bei einwandfreien Produkten kann man als Lieferant diese Bedingungen erfüllen. Die 10J Funktion mag manchmal eine "Versicherungsprämie" kosten, die Antrittszeit auf keinen Fall einen Aufpreis. Im kommerziellen Bereich sind heute solche Verträge üblich. Da kauft man die "Funktion" und nicht das Gerät. St
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Die gerinsten Probleme mit dem LMT 200 der SRX Maschinen, aber das ist ja außer Konkurrenz, da gerätespetzifische Hardware. Doremi und Dolby: Computertechnik der Crappola Class, allerdings find ich den Dolby doch noch besser verarbeitet, doch (Früh) Ausfälle gibts bei allen, häufiger, als bei Filmprojektoren.. St
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Auf die gestellte Frage vermag ich nur wie folgt zu antworten: Ein Einsaalkino normaler Größe mit 2 Vorstellungen wochentags und 3(4) am Wochenende hat bei Standardausstattung etwa 15 - 18000 kWh pro Jahr verbraucht, eine Zahl, die mir von mehreren individuell bestätigt wurde. Zu Projektierender Anschlußwert eines Filmtheaters für den Elektroprojektanten war (ist) 20 kW, bei max 70% Gleichzeitigkeitsfaktor, beinhaltet alles. Dabei verbraucht eine Filmvorführung etwa 4 - 5 kW im Betrieb, die Saal- und Rampenbeleuchtung liegt in ähnlicher Größenordnung, und ist dann eingeschaltet, wenn die Projektion nicht läuft. Bei meiner Untersuchung verschiedener Objektewaren dann folgende Hauptverschwender zu finden: 1) Heizungs- / Klimapumpen, laufen 24/365 und sind selten bürstenlose GS Motore hohen Wirkungsgrades, sondern Asynchromaschinen ineffizienter Konstruktion. 2) Kühlschränke mit Glastüren oder Show Gefriertruhen Marke Nestle / Langnese. Laufen ebenfalls 24/365 im beheizten Raum. Glas hat nun mal 6 W/Km2, bei Doppelscheibe bleiben 3 W/Km2 Dämmwert. Zusätzlich wird noch innen mit bis zu 2 x 50W (Leuchtröhre mit VG) geheizt. Dann ist mir noch zum Sparen eingefallen: 3) Werbeschaukästen / Leuchtkästen mitT8 Leuchtstoffröhren mit klassischem Drosselvorschaltgerät. Meist lange Laufzeit an 365 Tagen. Ersparnis durch Einsatz von T4 mit EVG: Statt 36W (=46W mit VG) nur noch 21,7 W Effektverbrauch bei gleicher Helligkeit. 4) Neonanlage mit Streufeldtrafos. Aus 850 Watt (davon sehr viel Trafowärme) wurden mit EVG (20kHz, Neon Hansen / Klinger) 210 Watt effektiv. Was dann als Strompreis dabei herauskommt, weiß ich nicht, ich (und viele Freunde als Einzelbeteiber) bezahlen den EOn- Standardtarif mit um die 20ct/kWh. Bei größeren Betrieben eventuell Mittelspannungskunde, oder Tarife mit Leistungs und Blindstromerfassung, ggf. bundesweite Bezugsverträge mit Gesamtabrechnung usw., das ist individuell. Strom ist aber nicht alles, Heizungs / Klimakosten hängen auch ab vom Luftwechselverhalten, Besatz, angewandte Technologie und sind so einfach pauschalierbar. Dann fällt in die Rubrik BK auch noch Müllentsorgung, Versicherungen, Haustechnische Reparaturen, lokale Steuern und Abgaben etc hinein, die ebenfalls fallabhängig sind. Stefan Noch ein Hinweis: Bei Digitalprojektion (DP 2000, das Standardgerät kleinerer Säle) ist mit Abwärme von ca 35000 BTU zu projektieren, in Metrisch: 10 kW Abwärme, mit Wärmepumpe herauszuziehen, EN Klimamodell << 35 C einzuhalten das ist einiges Mehr, als die klassischer Filmprojektionsanlage verbraucht. Durch WP in die Heizung gespeist, und nicht über Dach verblasen kann das aber in 8 Monaten des Jahres zum Heizen dienen.
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stefan2 antwortete auf iwailoschmidt's Thema in Nostalgie
Kleine Korrektur: Die Cinemiracle Bildwand im Grindel hatte 27,4 m x 10 m über den Bogen. Mehr geht von der Gebäudegröße nicht, Deckenhöhe, wie im Savoy ca 11 Meter. Geht aus den mir vorliegenden Zeichnungen des Architekten hervor. Savoy hat laut Aufschrift der Rechnung der Fa Harkness 9,8 x 21 m2, eröffnet wurde 1957 mit 17 Meter, aber kurz danach schon der Wirksamkeit wegen vergrößert, so die Rechnungen. Echten Tiefbaß hat es im Gerindel, wie auch sonst in HH, nie gegeben, das war ein Standard 2 Wege THX System, mit typischen Verzerrungen und eigentlich nur scheußlich laut. Schöne Lautheit klingt anders, echter Tiefbaß auch. Trotzdem, mehr Seele, als die Plexe hatte der Saal allemal, und da hängen sehr viele schöne Erinnerungen meiner Jugend, in der Vor THX Zeit dran. Und ich war immer der Meinung, daß die Savoybildwand größer war, als im Cinemaxx 1, und das schien auch zu stimmen. Da wird gerne übertrieben, machen ja kleine Jungs auch immer in der Schule, mit dem längsten... Und wir hatten 68,5 cd/m2 geboten, da konnte CmxX nie nie mithalten, "denn 4 Stunden Ausleuchten, das geht im Kommerzbetrieb nicht, wer soll denn den Techniker bezahlen können?" wuar der Kommentar eines technischen Leiters. Ich hätte auch gerne weiter Savoy, oder sagen wir mal dort überhaupt ein vernünftiges Programm gemacht. Doch es fehlte auch an willigen Mitstreitern, nicht nur solchen, die sich mit den Federn schmücken wollten, sondern solchen, die auch mal nur lächerliche 20000 Euro pro Jahr aus ihrem Gehalt mitgebracht hätten. Wärst Du bereit dazu (wenn das Geld nicht reicht, dann halt Kredit aufnehmen oder Erbtante umschmeicheln) gewesen, in dieser Größenordnung mitzuspielen? Stefan -
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stefan2 antwortete auf iwailoschmidt's Thema in Nostalgie
Ein dänischer Freund wies mich darauf hin, daß wir die einzigen NORDEUROPÄER in 500m Straße waren. Wer sich vom Hauptbahnhof durch die Nutten gekämpft hatte erreichte auch da Haus, und kam bestimmt nie wieder, zum City war nur die Halbe belästigte Strecke. Und einmal im Notausgang herausgetreten stolperte man über Drogenabhängige mit Spritze, was durch den SPD Senat politisch gewollt war, denn am Hbf wollte man die nicht mehr haben. Wie sollten wir uns zur Wehr setzen, es wurde empfohlen mit Schlauch und hohem Druck auf die Individuen zu spritzen... unmenschlich. Und zu Betriebszeiten der Moschee gibts da kaum noch Europäer, auch die ital. Mafia gab irgendwann auf, "denn andere hatte übernommen". Vielleicht sieht das heute anders aus, aber 2002 war da kein Geld zu verdienen. Was einen Abriß angeht, substanzmäßig sicher richtig, an der Stelle Pulverteich darf nicht höher, als jetzt gebaut werden, was die Sache nicht richtig richtig rentabel für eine Neuentwicklung macht. und es bliebe das rechtliche "Problem" der Gaststätte bestehen, das seit 60 Jahren besteht... ganz so einfach wird ein Rückbau da nicht. Das bestehende Gebäude Aufstocken geht auch nicht, siehe Bauqualität "Wie wenig Zement und Eisen"... Es bleibt denjenigen überlassen, die das Haus erhalten wollen, sich dafür einzusetzen. Denn schließlich ist Savoy das erste Todd AO Filmtheater der Welt gewesen! Zumindest als Todd Zweckbau, der keine Konversion war. Ich habe es immer geliebt, dort Film zu genießen, mit 5 Kanal HPS 4000 und DTSDDS war das ein Erlebnis auf 21 x 9,8 m Bild... ... das Tonerlebnis zu Ufa Zeiten muß gräuslich gewesen sein, wie auch davor mit den 20cm Valvo Breitbändern in Holzplatte.("Phillipsmaterial") Mehr Scheinen, als Seien. Letztendlich waren beim Grindel zwar dermaßen viele Fürsprecher zu finden, aber regelmäßig mit dem Kinobesuch einmal pro Woche hat keiner abgestimmt. Und das ist, was zählt. Stefan -
Per S-DSL schon, zu professionellen Preisen. ADSL in der Heim / Small Office Version mit vertragsgemäß 65% Verfügbarkeit im Jahresmittel wird nicht als stabil genug zuz betrachten sein. 65% heißt defacto: Eine Verfügbarkeitsgarantie gibt der Netzbetreiber nicht, das ist eine rein rechtliche Sache. Und ISDN wird 2011 abgeschaltet...und ist zu langsam. V-Sat und DVB (S)H sind schon vernünftige und gangbare Wege. St
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Das ist nur Eine der möglichen Verteilarten. Sat Kanäle sind in der Regel teuer, und erste Versuche gab es doch vor Jahren von Boing Digital Cinema, die Sat Kapazität als Zuspieler verkaufen wollten, zu Preisen des kommerziellen Segmentes minus, sagen wir mal 50%, was für Filmverteilung nicht tragbar war. Heute gibt es noch ein Modell, von TDF Media Broadcast, die dafür die vorhandenen, aber nicht genutzten Kapazitäten des DVB-H Systemes (Digital Video Broadcast for Handhelds = Praktisch ("Handy") Audiovision) nutzen wollen. Auf Mobiltelephonen wird nämlich heute WCDMA (UMTS-3G) in der Netzbetreibertechnik vorgezogen, statt die installierten Systeme eines Drittanbieters (TDF-MB) zu nutzen. Die Kapazität der Kanäle ist zwar beschränkt, aber das Zeitfenster für die Übermittlung aller neu startenden Filme an die Kinos reicht ja von Freitag Morgen bis Donnerstag Nacht (in Europa starten Filme idR Freitags), diese werden auf einem Zentralserver gespeichert, und an Abspielserver mit LAN übermittelt. Auf dem Zentralserver kann man sich die Filme der letzten 26 Wochen vorstellen, auf den Abspielservern, die im Lauf der Woche benötigten Titel. An Sich ein sehr intelligentes und nutzerfreundliches System, das m.E. durchaus Einzug finden sollte. Und warum gerade MBC? Kino ist mit Digital Cinema nur eine (zudem unbedeutende) Form des Broadcast - Betriebes. Und diese Leute sind Jahrzehntelang im Broadcast- und Verteilservergeschäft tätig, und ich vermute, daß dort durchaus marktgängige Konditionen zu bekommen sind. Folgendes habe ich auf deren webseite gefunden: http://www.media-broadcast.com/de/unternehmen/presse/megaplex.html In diesem oesterreichischen Projekt wird wohl die DVB-SH Version genutzt, mit Sat- Downlink. Nein, ich hab mit diesen Leuten nichts zu tun. Stefan
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Zustimmung, Jens. hatte das doch vor Jahren schon gesagt. Mein Schaltgleichrichter versorgt die U4, Größe Schuhkarton, seit Mai 2000 mit Strom. Lampe Osram 3 kW, Betrieb bei 95 A,entsprechend ca 2650 Watt. Primäraufnahme bei 242 Volt Netzspannung (Netzform TN 240/ 415V 50 Hz = heutiger Standard) ca 11,5 A. Also etwa 2750 Watt. Verluste etwa 100 W Hingegen alte Elektropristroj Gleichrichter im Keller: Dioden: 2 V x 95 A = 190 Watt Boosterdiode 1V Xx 95 A = 95 Watt Steuerkreis 42 V x 8 A = 336 Watt B4 Brücke Steuerkreis 2 V x 8 A = 16 Watt Ohne Trafo- und Leitungsverluste vom Gleichrichterkeller zum BWR etwa ca 640 Watt Heizleistung, hinzu Lüfter 25 Watt ca 665 Watt zum Kellerheizen. Davon entfallen allein auf Ruheverluste, also Lampe "Aus", da Schaltung der Gleichstromseite erfolgte, 375 Watt plus Traforuheverlust... bei 3 Gleichrichtern war das richtig viel Stromverbrauch. Die Schaltnetzteiltechnologie rechnet sich wirklich, und der Vorteil des schnelleren reparierens eines 8 Bauteile Geräte, gut, den bietet das Schaltnetzteil nicht, doch die bisher aufgetretenen Fehler sind einfach gewesen: 1) Primärgleichrichter (Abhilfe 25 A Typ mit größerem Kühlkörper) 2) trockene Primärelkos (Abhilfe besser 470 uF/ 400 V 130 Grad Type einbauen, hält länger als 85 Grad Serientype) Für Schweißinverter sinnvoll: Und kräftigeren 120 mm Gleichströmlüfter einsetzen, als Serientype. St.
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stefan2 antwortete auf iwailoschmidt's Thema in Nostalgie
Das war ein Jubiläumsphoto, hab ich auch in Schwarzweiß Photo. Ich glaube, er schaffte die 36 Monate im Erstaufführungshaus nicht ganz, doch tatsächlich ein Phänomen. Denn so herausragend war Dr. Z. nun wieder nicht. St -
der SRX ist der einzige 3D Projektor, der helle Bilder bringt. Wo Ohne 2. Projektor kein sequentielles Wechselbild, sondern beide Augen parallel gezeigt werden, auch der ermüdungsfreieste. Allerdings mit Doppeloptik. So kann auch Real 3D befriedigend aussehen, obschon Dolby und das Interferenzverfahren besser wirkt. Und kompatibel mit allen 3D Verfahren ist die SRX zudem. Der Aufpreis für die 4k Anlage ist knapp 10%, zugunsten einer Zukunftssicherheit sicherlich gut angelegt. Ach ja, die lästige Finanzierung: Reifen muß jeder Autobesitzer auch selber ohne Zuschuß kaufen. Zuschüsse wären absolut unfaire Wettbewerbsverzerrung. Stefan Bei Digital spart nur das Kino etwas - den Filmvorführer, den bezahlt jetzt die Agentur für Arbeit.