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stefan2

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Alle erstellten Inhalte von stefan2

  1. Texted: Texte einkopiert . Textless gibts auch: Ohne US Amerikanische Texte im Negativ. Werden dann in der Landessprache nachträglich an betreffender Stelle eingefügt. In der BRD wurde gerne mit US Text genommen, und dann eine Übersetzung nachträglich druntergelegt, in anderen Ländern steht man zu seiner Muttersprache, und bestellte "textless". Stefan
  2. Es ist der gleiche Joachim Gluer Bau. Savoy hat eine runde Vorbühne, das Cinemascope Grindel eine Auftreppende Bühne, die nach Cinerama Umstellung nicht mehr sichtbar war. So zumindest nach meinen Zeichnungen aus der Bauzeit. Ich kann als ebenfalls Grindelgeschädigter Schüler und zeitweiser Savoybetreiber sagen, daß ich eine gewisse Beziehung zu den Häusern habe. Aber eines bitte NICHT vergessen. Bdeide entstammen der Haupt Wiederaufbauzeit nach dem 2. Weltkrieg. Baumaterial stand nur für Wohnbau zur Verfügung, schließlich war Hamburg massiv zerstört. Sowohl Savoy wie auch Grindel sind "Mehr Scheinen als Seien" Bauten in minderwertiger Bauweise. So ist z.B. das Savoydach nicht schneelastfähig, der Trick: Schneelast einfach wegheizen. Kann katastrophale Folgen haben, wenn da nachträglich isoliert wird, siehe Polen und ex UdSSR. Herr Gluer sagte mir mal, sie hätten den Statiker 5 mal rechnen lassen, wie wenig Zement und Stahl in den Beton der Savoy Konstruktion hineinmuß. Ergebnis: Gerade eben tragfähig und zulässig, für das Grindel gelten gleiche Vorgehensweisen. Ein Kollege mit dem ich in einem Projekt zusammengearbeitet habe, langjährig erfahrener Architekt und Sanierer historischer Postämter, hatte sich seinerzeit das Savoy auch aus Interesse angesehen, mit den vernichtenden Ergebnissen über Bauqualität und unästhetische Formsprache, z.B. bei Fenstern, resultirend aus der Tatsache, daß man das im Wohnungsbau übrigbleibende Restglas verwendet hat, und somit die Fensterformen zwangsvorgeben wurden. Und wir haben die mangelhafte Stahlbetoqualität gesehen, sein Veto führte dann auch zur uneingeschränkten Zustimmung zum Verkauf. Letztendlich sind Gebäude dieser Baualtersklasse besser rückzubauen, weil eh nicht wirtschaftlich zu betreiben. Baumaterial gabs in den 1950ern nicht für gewerbliche Zwecke, aber Heizoel. Betriebskosten in horrender Höhe als Folge. Damit sollte man sich abfinden. war sine CineXXXX keine Lösung mit ihrem Kaufhauscharakter, doch auch die SCheinbauten sind keine. Stefan
  3. Fehlte noch die Antwort. Die Pflicht zur A lizenz hatte ich in Holland, in Belgien, den nordischen Ländern und in Teilen der USA vorgefunden. Obs überall noch so ist, müßte nachgeprüft werden. St
  4. Wenn ich mir die Bilder unter Besonderes "Oberstauffener Musiknacht" dann sind das keine 100 m2, eher 30. Und für 100 m2 wär 2 kW Xenon zu wenig. Aber das ist egal, traurig ist die Sache allemal, und den Betreibern kann ich nur alles Gute für die Zukunft wünschen, und das auch wieder ein richtiges Kino ersteht, mit Breitfilm und allem Digital, wies mal war. Stefan
  5. Mag für die BRD stimmen, in den USA siehe webster, facility = public toilets oder aus einem Film: Leiterin der Rest.-Abt zu den Aushilfskräften: "We are food servers, not a fancy job like... Just one step above the facility managers, the toilet servants." Im Deutschen abgeleitet vom Barackenwart der US Militärbasen... ... werden diese in Großunternehmen tatsächlich hoch gehandelt, ein FM Posten bringt in einer Stufung von 1 - 10 eine 7 oder 8, ein studierter Sachverständiger (Dr.Ing.) für Gebäude wird mit Stufe 6-7 vergütet. St.
  6. In den gewerkschaftlichen Vorgaben der USA hieß es einmal: "Ein Filmvorführer (projectionist) kann selbständig jedes beliebige Kino bedienen, auch wenn er dort noch nie zuvor gewesen ist, und die technische Ausstattung nicht kennt. In der Praxis bedeutet das, wenn ich als Unternehmer gewerkschaftliche Löhne anerkenne, wurde sichergestellt, daß die Vorstellungen immer laufen, auch wenn mein Mitarbeiter ausfällt. Der Springer kommt einfach eine Stunde früher, als notwendig, und sucht sich die entsprechenden Bedienorgane, versucht sie verstehen, und kann arbeiten. Dazu bedarf es aber nicht der Kenntnis der BDA eines Filmprojektors, sondern einer wesentlich weitergehenden Forderung an Bildungsqualität, nämlich eine "grunddlegende und überbetrieblich absolvierte Ausbilbildung, mit den fachlichen Anforderungen der Mechanik, Optik und Elektrotechnik, wie sie die Störungsbeseitigung erfordert." So etwas lernt niemand in 10 Tagen im "learning by doing". Das letztere entspräche der klassischen Managertätigkeit, nämlich das "how to manage a certain function", was durchaus in 2 Tagen erlernbar ist. (In der BRD bezeichnet anscheinend Manager etwas hochwertiges, gutbezahltes: im Original ist da z.B. der Facility Manager = Toilettenwart, der Broil Manager = Bräter am Grill, der Food Manager = Bufettkraft ..., alle angelernt) Parallelen zum Bankwesen sind gewollt. Ja, in der DDR gab es die Ausbildung, mit Qualifikation, in Westdeutschland nicht. Das bedeutet aber im Umkehrschluß nicht, das in vielen europäischen Ländern jeder Hans eine Filmvorführanlage selbständig nach Einweisung bedienen kann. In vielen Ländern ist eine Ausbildung zum Bioscop Operateuer notwendig, die durch ein Zertifikat nachgewiesen wird. Hintergrund sind Arbeitsschutzanforderungen, denn Maschinen mit drehenden Teilen und Getrieben bilden eine erhebliche Gefahr. Auch stellten Kopien einmal einen Wertfaktor dar, mit dem es sorgfältig umzugehen galt. Letztendlich war es auch für die Theaterbetreiber wichtig zu wissen, das qualifiziertes Personal vor Ort einen Großteil der Störungen beheben konnte, und eine Vorstellung nie ausfiel, denn "the show must go on", nicht nur in den USA Und da geht es keinesfalls nur um den Feuerschutz beim Umgang mit Zellhornfilmen, das mag eine der Hauptargumente in der BRD gewesen sein, die Ausbildung auf Wunsch der vor der Privatisierung stehenden, halbstaatlichen Ufa abzuschaffen. Ob die DDR Ausbildung in der Form, wie sie durchgezogen wurde, heute noch berufspraktisch verwertbar wäre, vermag und will ich nicht beurteilen. Ein sehr guter Ansatz war das allemal. Doch andererseits, auch im Sozialismus galt sicherlich: Wer interessiert sich für einen Beruf (wenn die Person nicht schon von zuhause geimpft war), dessen Arbeitszeiten dann liegen, wenn alle Übrigen Menschen Freizeit und Feierabend haben, das paßt garantiert nicht in ein geregeltes Familienleben. Und das ist wohl der andere Schwachpunkt der Kinotätigkeiten. Andererseits, mit einer nachgewiesenen Qualifikation kann jemand viel leichter einen besseren Lohn durchsetzen, auch wenn sich das in der neuen BRD stark gewandelt hat. Stefan
  7. stefan2

    ;-)

    Am bekanntesten dürfte die 30 A / 30V Lampe sein, die seit den Mittleren 20ern als Alternative zu Reinkohlelicht in der Filmprojektion benutzt wurde, und in Deutschland und Nordeuropa die Bildwerferklasse 2 für portable Geräte (Bsp.: Sonolux) normmäßig vertrat. Die größeren Wattagen eignen sich NICHT zur Filmprojektion, der Wendel ist zu groß, Einsatz in Theater und Bühnenscheinwerfern. Stefan
  8. Zustimmung! Auch ø æ å Ø Æ Å gabs zusätzlich mal im Deutshen Theater - Literatur, denn da Æ wird anders als das Ä betont. So wie OE (wie in Bad Oldesloe sprich Oldeslohe) ist etwas anderes als ein Ö ( wie Österreich), so ein Æ (wie in Cat Cat)... Diese Buchstaben haben Ihren Sinn, dem Schauspieler die Betonung vorzugeben, und deshalb existieren sie noch in den verschiedenen germanischen Abarten der Ursprache. Die Finnen sprechen keine germanische Sprache, daher auch nicht zu vergleichen, aber die Schweden haben fast alle nämlich auch ö ä, halt zur Unterscheidung bei der Aussprache. Genauso gehört die Groß- und Kleinschreibweise dazu. Aber das ist jetzt alles "off topic". Schluß damit. Es sei denn: Ein Kinovorhang dient als Analogie zur Sprache. Stefan
  9. Aber warum gerade in Berlin? In anderen Bundesländern ist man von der Nutzlosigkeit des Kinobetriebes überzeugt, den will und braucht keiner, z.B. bei uns in Vorpolen. Wie schon die bisherige Subventionspraxis, durch Programmpreise und direkte / indirekte Förderungen, Förderkopien, etc. verzerrt so etwas massiv den Wettbewerb. Und deshalb lehne ich jede Form eines Zuschusses ab. Wer sich die Kosten der technischen Grundlagen nicht lreisten kann, betreibt einen nicht lebensfähigen Betrieb, der besser geschlossen gehört. Und immer daran denken "Filmtheaterbetriebe beuten in verbrecherischer Art die Bevölkerung aus", warum sollen Verbrecher Unterstützung erhalten. (Diese Sichtweise entstammt der Aeußerung eines ostdeutschen Landkreises) St.
  10. Da hilft kein Entschuldigen, oder das Gebell, warum jemand dieses öffentlich postet. Es ist Realität in den Schwarzen Schuhkästen ohne Vorhang. Wir haben uns letzte Woche ein deutsches Fersehvideo angesehen, welches hier vor der Tür und um die Ecke in einem Haus videographiert wurde, mit kleinen 720p Sonykameras, auf Chip. Der Produktionsleiter war ganz begeistert von dieser Art des Filmemachens, man kann am 17" Schirm gleich sehen, Kurier, und weg mit den Daten, kein Warten aufs Kopierwerk und die Daylies, etc. Reine Neugier trieb uns in ein Multiplex eines Konzerns in Ostberlin, 3 S-Bahnhaltestellen über den Ring, klingt bequem. Daß der NonSync Ton nur von rechts kam, nun das ist bei der gespielten Musikauswahl egal, halt Untergrundlärm. Das ganze Programm startete automatisch zur angegebenen Zeit, und die durchlaufenden Werbespots waren von nicht vorhandener Schärfe, die Hoffnung blieb. Nach einem Eistrailer gabs ne kurze Pause, und irgendwann startete der Hauptblock (vermutlich ebenfalls Uhrwerkgesteuert) mit weiteren Vorspannfilmen, die massive schwarze Balken hatten, also nicht formatgerecht kopiert waren, oder mit falschem Objektiv vorgeführt wurden. Schärfer war das auch nicht. Bisher zeichnete sich die Tonqualität durch das übliche Verzerrung Cyanfarbiger Tonspuren mit Rotlichtabtaster und Dolby Vorverstärker aus, da stimmt halt keine Grafdationskurve und Linearität, was solls, der Hauptfilm kann nur besser werden. Der Hauptfilm war zumindest am unteren Rand irgendwie scharf, der Rest wies keinerlei Schärfe auf. Ich vermag sehr wohl den Unterschied zwischen mangelnder Auflösung des Quellmaterials und nicht vorhandener Kornschärfe, auch bei modernem Kopiermaterial zu unterscheiden. Hier wurde eindeutig nicht nach Start die Güte kontrolliert. Das ist wohl auch zu viel verlangt. Was die Tonwiedergabe anging, der analoge Zerrton wurde durch gelentliche Sekunden in SRD aufgewertet. Nun gut, der Film war Niveau Erdmittelpunkt (und wir haben mehrfach überlegt aus diesem Grund zu gehen), so ergab sich ein schlüssiges Ganzes. Ja, ich sehe die Probleme im Betrieb von Multisaalkinos, aber habe so etwas auch schon selber gemacht. Die Zeituhrsteuerung hilft doch mit dem Start, und dann kann man während die Filme laufen seinen Rundgang beginnen und Bildwiedergabe sowie Ton kontrollieren, und selbst bei 10 Sälen gelingt es, alle 20 - 25 Minuten einen neuen Rundgang zu starten. Wir haben es dabei bewenden lassen. Es hat keinen Sinn ins Kino zu gehen, der letzte Film im Kino vorher war "Quantum of Solace" in Schleswig- Holstein. 3 Grüne Schrammen, am Dienstag nach Start, total unscharfes Bild und Sumpfklang, wo die oberen 2 Oktaven fehlten, vermiesen jedes Kinoerlebnis. Und da das in ALLEN Multiplexen landauf landab gleich zu sein scheint, kann man das heute nur noch knapp vorhandene Geld eben nicht mehr im Kino lassen. Und darunter leiden auch jene, die Ihre Arbeit korrekt und fehlerfrei machen, doch woran soll ich die erkennen? Stefan
  11. Warum gerade die kleinen? Ich kann doch nicht jemand dafür belohnen, jahrelang nichts getan zu haben, böswillig: Neue Reifen sollte der LKW Spediteur schon selber kaufen. Wer sich die Technik nicht leisten kann, arbeitet schon lange unwirtschaflich. Und gerade jene Partei, deren Vertreter mir gesagt haben, daß die BRD durch Lizensierung von 138 Satelliten AV-programmen, Videoverleih, Internet in ISDN Geschwindigkeit bundesweit und bundesweit empfangbarem Deutschland Radio Kultur und Deutschlandfunk genug für die Massenversorgung mit Kultur getan haben, und das Kino nicht erforderlich ist, denn dafür gibts heute genug Alternativen (s.o.) jene Partei die mir heute durch ihr Finanzamt sagen läßt, die mit Kinobetrieb aufgelaufenen Verluste seien private Interessen, jene Partei heuchelt mal wieder gewaltig. Die "Spezialdemokratie" wird nicht einen Cent den Kinos geben, sie wird wie immer hinter der Werktätigen Klasse stehen, und rechtzeitig mit dem Dolch zustoßen. Wie schon bei den "300 Euro" für alle Ideen, die heute der Presse zu entnehmen waren, der Abwrackprämie für Schrottwagen, die letztendlich Gebbrauchtautopreise auch für mieseste Rostlauben auf mindestens 2500 Teuro angehoben hat, daß mancher sich nicht mal mehr einen billigen Altwagen kaufen kann, während andere ein sinnloses Geschenk bekommen (und den veramten Banken durch neue Konsumkredite "geholfen" wird), viele Fahhrad- und U-Bahn nutzende Städter nichts davon haben, für das ALLE jahrzehntelang zahlen werden, so etwas ist sozialdemokratischer Wählerfang und Verdummung. Vorsicht also! Die kleinen Kinos haben nur dann eine Chance, wenn sie mit der bestehenden Infrastruktur weiterspielen können, alles andere ist Augenwischerei, und führt zur letztendlich politisch gewollten Auslöschung dieser Betriebe, die Plexxbetriebe haben in der Vergangenheit immer schon Gelder in 7 stelliger Höhe vom SPD geführten Senat erhalten. St
  12. over/under verfahren ist nicht anamorphotisch gewesen. jedes (teil)bild bei over/under nimmt 2-pef. höhe ein und hat somit ca. eine CS-ratio (unverzerrt) ... ähnlich techniscope bei der aufnahme. Es gab nicht nur ISCO-objektive für dieses verfahren, auch eine menge anderer ... JAWS 3-D z.b. war nicht-anamorph und over/under ... kann bei bedarf einen scan aus einer 3-kopie einstellen ... Im Falle des NORMALFORMATIGEN "M" schon. Da wird das Normalbild zwecks Ausnutzung der Filmbildfläche gezerrt 1:2 kopiert, um dann anamorphotisch bei der Projektion gestaucht zu werden. So hat dieser Film den Vorteil der vollen Filmbildfläche, und behält das originale Seitenformat des Normalbildes. Denn mit Minibildchen in der Mitte macht over / under keine Freude mehr, dieses ist aber eine Sonderkopierung, und ansonsten nicht angewandt. St.
  13. In Summe 300 Euro... teurer, als Filmkopienversand. Eben High Tech New Media, imk Stahl-Glas Design mit Leasing S-Klasse, statt alter Fabrikhalle und Paletten / Regale- und 1989er Mercedes 300D Kombi. St
  14. Und wenn das geschnittene Originalkameranegativ unterwegs verloren ging, gab es den Titel dann nicht mehr oder was? Da wurde dann der Lichtausgleich und die Farbkorrektur inclusive Über- und Abblendung jedesmal für jede einzelen Kinokopie gefahren? Kann ich nicht glauben macht keinen Sinn. Die meisten Kopien wurden wohl vom Dupnegativ kopiert. auch wenn es paradox klingt, bei Low Budget Produktionen mit geringer Kopienzahl war das wohl eine eingeführte Praxis, das Geld für Interpositive oder Internegative war einfach zu viel. Und dann war eben Schluß, wenn das Negativ nicht mehr kopierbar war. Kann man auch gerne bei entsprechenden C Titeln in BRD Fassungen sehen: Ausgezeichnete Schärfe des O-Negatives, aber einkopierte Verregnungen. Stefan
  15. Große Markennamen sagen immer noch nichts über die Funktionalität. China ist alles, ob mit Marke oder ohne. Böse Menschen bestellen online, testen, und bei Nichtgefallen gibts ja die Rücktrittsrechte gemäß Fernabsatzgesetz. Also zurück damit. Und ein anderes Paar getestet. Der örtliche Fachhandel andererseits ist manchmal gern zur Hilfe bereit. Da war doch was mit der Resonanzfrequenz von Wasser... Stefan
  16. Restaurierte Fassung gibts im Isco over/ under Verfahren. Zur Entzerrung braucht man einen Anamorphoten, der um 90 Grad gedreht, wieder das Normalformat herstellt. Ich bezweifele, daß der Film im Sputnik so gelaufen ist, diese Form der Kopie ist abber für München real. Artgerecht wäre nur die 2 Projektor Variante mit Polarisation, man braucht dann aber 4 Projektoren, 5 mit Vorprogramm. Dann wäre es historisch korrekt. Ob jetzt eine 3D Digital Variante sinnvoll ist, damit der DLP Heimmarkt zum Ziel erkoren werden kann, bleibt jedem selbst überlassen, denn von einer wirtschaftlichen Kommerzkinoauswertung gehe ich nicht mehr aus, und Museumsspielstellen können idR 35 mm Zweistreifen oder Isco 3D Verfahren spielen. Für diese Sondereinsätzes reichen die existierenden Filmkopien. St
  17. Ja, der gute UKW Funk hatte viele Vorteile, die der neue digitale UHF Standard nicht mehr hat. Dafür ist jetzt alles besser geschützt, bis hin zum Antennenzugang. Schließlich muß es ja Vorteile geben, wenn man schon so viel Geld ausgibt. (Wie sagt der Amerikaner: Don't fix anything not actually broken!) PMR dürfte keine so schlechte Wahl sein, 460 MHZ ist noch nicht zu hoch, und wenn man bessere Geräte mit der maximalen Senderleistung von 0,5 W nimmt, kann es gut gehen, auch in Betonstrukturen. Eine simple Möglichkeit zu schlecht versorgte Bereiche anzubinden wäre die Kopplung mit "Passivrepeater": Dazu reichen zwei miteinander über HF-Kabel verbundene Antennensysteme in den verschiedenen Bereichen. Stefan
  18. stefan2

    druckluft

    Pressluft, oberflächlich betrachtet ne tolle Sache. Ist der Staub zunächst verschwunden. Genauer betrachtet wird der Staub aufgewirbelt, und ist in Kürze zurück. Zudem gelingt es mit Pressluft, den Staub in Lagerhülsen und Dichtringe hineinzuschleudern, was dort zusammen mit den Oelresten sicher positive Effekte haben wird. An Maschinen ist Pressluftreinigung der falsche Weg, abpinseln und einsaugen, mit Reiniger angefeuchteter Lappen und regelmäßige Feuchtreinigung mit anschließender Oelung der Fußböden zwecks Staubbindung sind der korrekte Weg, des Drecks Herr zu werden. Stefan @UlliTD, Nicht nur Mutti, sondern auch der Wind bläst. Auf Fernsehtürmen manchmal ganz schön heftig.
  19. Hallo, das Bild hatte ich gesucht, aber in Berlin nicht vorrätig. Deine Zeichnung entspricht ja meiner Illustration, und zeigt das Prinzip des Delrama auf Glasprismen, um gleiche Ein und Austrittshöhe zu bekommen. Das Photo zeigt die Spiegelkastenvariante, hier bedarf es nur der beiden Spiegel, konkave und konvexe Zylinderspiegel, ohne das lichtschluckende und wärmeempfindliche Prismensystem. Die Entzerrung funktioniert, genau wie bei Linsenanamorphoten mit konvexer und konkaver Zylinderoptik, wobei der Hersteller natürlich nur den Vorteil der Fehlerfreiheit von linsentypischen Aberration herausgestellt hatte, was bei Spiegeln ja zutrifft. Eigentlich ging es aber um einen anderen Vorteil: Die Patentlage für Linsenanamorphote, wie sie 1955 bestand, zu umgehen. Was die Eignung für kurze Brennweiten angeht, so kann man sich das relativ einfach an der Zeichnung vorstellen: Das Strahlenbündel muß ja vollständig durch die Spiegelsysteme hindurchkommen, und bei entsprechender Baugröße gibt es wohl keine Probleme... ... das abgebildete Teil wird wohl für SMPTE konforme Projektionsverhältnisse, Sichtwinkel letzte Reihe <36 Grad, gebaut sein und wohl ab 95 mm Brennweite funktionieren. Für den Einsatz bei kurzen Distanzen bedarf es, genau wie jedem anderen System, eines Korrekturgliedes, welches von oo auf endliche Werte korrigiert. Bei unter 5 m haben sich dann Schmalfilmanamorphote wie Proskar C, Kowa 16H, Isco, Möller gut bewährt. Vom Winkel her paßt es meist bei dichter Kopplung, und bei 4 m Abstand gehe ich auch nicht von großer Lampenleistung aus, so daß die thermische Last beherrschbar bleibt. In unserem Heimkino im elterlichen Haus hatte ich ganz normale Projektionsoptiken mit dicht vorgesetztem Proskar C Anamorphic aus Japan, was bei der kurzen Entfernung sehr gut funktioniert hatte. Stefan
  20. Bisher hat nur Schwarzweiß Nitrofilm und säurefreies Papier den Test der Zeit bestanden: Mehr als 100 Jahre nachgewiesene Haltbarkeit, müssen elektrochemische Datenträger erst beweisen. So weit ich mich erinnere, geht man in ernsthafter Archivierung von ca 5 Jahren aus, danach ist eine Neuspeicherung erforderlich, weil die Datenkorrektur einen nicht mehr vertretbaren Wert erreicht hat, zumindest für diesen Zweck. Herstelleraussage ist die Eine, gesetzte Kriterien die andere Sichtweise. Da wissen andere sicherlich mehr darüber. St
  21. Da gibt es auch noch die gute, alte Eisenbahn: City Night Line und Anschlußzüge bringen einen auch über Nacht kostengünstig nach Italien und zurück. Es muß nicht immer der Low Budget Flug sein. Und Mailand ist ziemlich im Norden. Stefan
  22. Das ist kein Spiegelanamorphot! Das Prinzip ist prismatisch. Hier werden 2 Prismen gegeneinander verdreht, das Ergebis ist eine quasi "entzerrte Wiedergabe". Den Strahlengang des Prismenteils zu verstehen, geht am besten, sich 2 Prismen aufzumalen und die Strahlenverläufe einzuzeichnen. Verdreht man die gegeneinander, wird schnell deutlich, wie es zur Verbreiterung in 1 Ebene kommt. Leider funktioniert das nur in oo Stellung, für endliche Abstände bedarfs einer Korrekturlinse(nsystem), die vor der Prismeneinheit sitzt, und deren Brennweite dem Projektionsabstand entsprechen. Prismenanamorphoten waren in den 1950ern ein beliebtes Spielzeug, um Patente zu umgehen, Tuschinsky Superscope, Super- und Ultra Panatar, HiLux Prismatic, KaLee Leeds, Carl Zeiss Jena, ... Allen gemeinsam, das "No-Lux" Prinzip: The art of creating a lens, where all the light stays within the lens, durch die große Glasmasse der Prismen ist der Lichtverlust immens. Spiegelanamorphote: Hier ist der "Delrama" aus Delft (Optische Werke Old Delf, Holland) der bekannteste Vertreter. Leider liegen hier prinzipbedingt Aus- und Eintrittspupille nicht in einer Achse, sondern sind horizontal verschoben, wie bei Umlenkspiegeln, zumindest wenn man die Spiegelkastenversion nimmt. Bis auf die Verstaubung des unteren Spiegels, ist die optische Leistung herausragend besser, als bei Anamorphoten aus 2 Gruppen (2 oder 4 Linser) üblicher Bauform. Eine andere Möglichkeit, die dort benutzt wird, wo keine große Wärmeleistung vorkommt, wie Schmal- und Kleinfilm, sowie Kinofilmaufnahme (Technirama), hier gab es Delrama Vorsätze, deren Spiegelflächen auf Glasprismen aufgebracht waren, und die das Licht in gleicher Höhe der Pupillen austreten ließen. Die sehen auf den ersten Blick aus, wie Prismenanamos, sind es aber nicht: Die Entzerrung geschieht an den Spiegelflächen entsprechender Formgebung: Allerding bieten heute übliche, 6 Linsige Projektionsanamorphote ein MTF und Schärfeverhalten, das besser ist, als all diese historisch überkommenen Lösungen, mit 2-5 Linsen, mit Spiegeln oder Prismen, die aber sehr wohl als Prismen und Spiegelvorsätze als Bestandteile von Kameraobjektiven ihre Bedeutung weiterhin haben. Offensichtlich tauchen Prismenvorsätze mit variabler Entzerrung im Videoprojektionsbereich wieder auf, zu Preisen, die mehr mit Magie, als mit christlicher Preisgestaltung zu tun haben. Stefan
  23. Erwartest Du wirklich eine digitale Auslieferung im Nachspiel? Ganz schön blauäugig! Das ist viel zu teuer! Schlüsselgenerierung und Dateiversand wird durch die High Tech New Media mit sehr viel Geld berechnet (hinzu kommen in einigen Märkten exorbitante Virtuelle Kopienzahlungen). Die Standard Aussage des erwähnten Verleihers ist dann immer"Gibt es nicht auf DCI" "Gibt es nicht in Z-Server" , sondern nur als 35mm Kopie (und da ist keine frei/ eine ab dem XX.YY verfügbar). Ich glaube kaum, daß Du >500 Euro Garantie bezahlen willst, um die Datei zu bekommen. Den Verleih kann ich mittlerweile verstehen, denn man kann von keiner Firma erwarten, etwas mit Verlust zu liefern. Alternative war doch verfügbar: Milk hab ich seit Mitte März als Blue Ray in Full HD vorliegen. Sieht in der Projektrion sehr gut (nicht überwältigend) aus, und reichte voll bei diesem Film, den man sich eh nur 1x ansieht. Wenn die Filmkopie mangelhaft ist, dann muß der Verleih nachbessern, aber das ist im Geschäftsverhältnis untereinander zu klären Stefan
  24. Vollkommen richtig! Überflüssig sind auch die Wandbespannungen, macht doch nichts, wenn man nackten Stein oder Beton sieht, wenn der Film läuft sieht man das ja eh nicht - und dann reichen auch ein paar Billiglampen aus dem Baumarkt, um den Saal zu erhellen. Teppichboden ist auch nutzlos, kleckert ja doch nur voll. Ach ja, und im Foyer können sie den Kartenverkauf und Concierge ja auch von einem Tapeziertisch aus machen. Noch zu viel. Sowjetische Lampe reicht. Hoch genug angehängt gibts auch keine ernsten Sicherheitsprobleme. St
  25. Geht, Projektor und Untersatz sind theoretisch trennbar, ob das legal DCI konform ist -->? Und mehr Stellplatz, als ein Barcoi braucht die Maschine auch nicht. Und m.E. laufen die störunanfälliger, als die Barco mit externen Servern der Billigklasse. Wer soll das bezahlen? Unter 10% Mehrpreis, dafür 22 M Pixel und SRX Füllfaktor, die Unterschiede sieht jeder Kunde, auch mit Heimklasse 2k Datei. Kann sein, mehr Besuch, und durch Mehr Umsatz schnellere Gesamtammortisation. St
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