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2.4.09 - Nostalgie Vorführung mit Nitrokopie - FEUER!
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
When we returned to the booth, we found that fire damage was restricted to the projector and was less than I had expected (thanks to the sprinklers). The sprinklers did not prevent the nitrate from burning but did limit collateral damage. We use Simplex XL projectors with carbon arc lamps. Sagt auch etwas aus: Wir nutzen SIMPLEX Excel, mit Kohlelicht. Diese Maschinen haben weder Kaltlichtspiegel noch Pressluftkühlung der Filombühne, beides Maßnahmen, die in den meisten europäischen Ländern teilweise gesetzlich vorgeschrieben wearen, zumindest die Druckluftkühlung. In den USA werden Feuerschutztrommeln nach Sichtweise von SMPTE luftdicht verschlossen, die Sichtfenster haben Drahtglaseinsätze, es gibt keine Gazefenster, wie in Europa. SMPTE Empfehlung geht davon aus, daß der Schaden bei fehlender Sauerstoffzufuhr (kleinere Reaktionsgeschwindigkeit) geringer ist. DKG (Deutsches Reich) empfiehlt Gazefenster, um den Schaden durch Giftgasbildung und die Bildung explosiv brennbarer Teiloxidationsprodukte (unter Sauerstoffabschluß entstehen Blausäure und gefährliche Stickstoffverbindungen, sowie explosiv brennbare Gase, unter Sauerstoffzufuhr nur harmlose Oxidationsprodukte) zu limitieren. Auch einer der Gründe, warum US Maschinen Türen vor dem Filmweg haben. Amerikanische Projektoren haben kurze, gerade Feuerschutzkanäle, während die Deutschen und viele Europäische Maschinen, ab Mitte / Ende der 30er große Rollenkanäle haben. Durch gerade Kanäle greift das Feuer in die Trommel per Karminwirkung, bei schweren Rollen wird der Film durch die Metallmasse unter Entflammungstemperatur abgekühlt, und ein Hineinbrennen in die Trommel ist fast unmöglich. Haben wir selber im Freien schon ausprobiert, mit einer Ernemann Trommel von der E X. Insgesamt sind die Sicherungsmaßnahmen an europ. Maschinen wesentlich höher gewesen, als eine Simplex Excel es bietet. Wer so "dumm ist" wie ich, und Nitrofilm auf Bauer U4 (aus 1978!) oder sogar Kinoton FP 230/ 30 nutzt, wird bestraft... ... aber auch da, der Schaden im vorschriftsmäßigen BWR bleibt gering: Die Filmrolle brennt in 20 Sekunden ab, ein zwar sehr heißes Feuer, denn immerhin enthalten 3,5 kg Nitratfilm (etwa 1/4 Energiedichte von Oel oder Kerzenparrafin) noch ca 12 kWh Brennwert, der innerhalb 20 sec verbrennt, also mit 36 kW Heizleistung (!) abbrennt. Der Schaden an 72 cm Mauerwerk und 50 cm Betondecke bleibt gering, und solange kein entflammbares Material (vorschriftsgemäß) in der Nähe ist, passiert selbst ohne Trommel wenig, doch 3 Stunden staubsaugen und die Asche einsaugen macht wenig Spaß. Mit den U2 wär es, wie auf deer B11 des Vorbesitzers des Filmes noch Hunderte Male ohne Zerstörung des Filmaktes gelaufen. Moderne Maschinen haben Zahnrollen für durchschnittlichen Triazetat Film, für ältere gibt es solche, die geschrumpften Nitrofilm beinhalten. In einer Bauer mit Gebläse entzündet sich der Film selbst bei 140 A Xenon in moderner Horizontal KL Lampe nicht, das Bild bleibt sogar über 10 sec in Schärfeebene, und verkohlt dann ohne Flammwirkung. Bei 65 A bleibt der Film sogar fast 1 h scharf, bei laufender Abdeckblende, bräunt aber etwas. Phillips (Nitsche) Portabel FP 3 zum Beispiel. Insgesamt ist die Diskussion so sinnvoll, wie über die brennende Friteuse, richtig behandelt und unter Einhaltung der Vorschriften machen Technicolor Nitrofilme Spaß, bei geringem Risiko. Sprinkler empfehle ich nicht, denn der Wasserschaden dürfte größer sein, als der verhinderte Brandschaden. Und ein schnelles Ausbrennen des gesamten Materials erzeugt am wenigsten Problemstoffe, nichts ist besser, als offener Türen und Fenster zur Sauerstoffzufuhr. Trotzdem Eines: Manch ein Dachstuhlbrand in alten Häusern (Wohnhäuser und Kinos), der von der Kripo nie ursächlich festgestellt werden konnte, ist wohl auf dort eingelagerte Zellhornmaterialien (Negative, Filmschnipsel, Spielzeugprojektorfilm, Puppen, Tischtennisbälle, Kämme, ...) zurückzuführen, Zersetzung und Selbstentzündung inmitten von weiterem Gerümpel... ... also Lagerung unter Kontrolle. St. -
2.4.09 - Nostalgie Vorführung mit Nitrokopie - FEUER!
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
When we returned to the booth, we found that fire damage was restricted to the projector and was less than I had expected (thanks to the sprinklers). The sprinklers did not prevent the nitrate from burning but did limit collateral damage. We use Simplex XL projectors with carbon arc lamps. Sagt auch etwas aus: Wir nutzen SIMPLEX Excel, mit Kohlelicht. Diese Maschinen haben weder Kaltlichtspiegel noch Pressluftkühlung der Filombühne, beides Maßnahmen, die in den meisten europäischen Ländern teilweise gesetzlich vorgeschrieben wearen, zumindest die Druckluftkühlung. In den USA werden Feuerschutztrommeln nach Sichtweise von SMPTE luftdicht verschlossen, die Sichtfenster haben Drahtglaseinsätze, es gibt keine Gazefenster, wie in Europa. SMPTE Empfehlung geht davon aus, daß der Schaden bei fehlender Sauerstoffzufuhr (kleinere Reaktionsgeschwindigkeit) geringer ist. DKG (Deutsches Reich) empfiehlt Gazefenster, um den Schaden durch Giftgasbildung und die Bildung explosiv brennbarer Teiloxidationsprodukte (unter Sauerstoffabschluß entstehen Blausäure und gefährliche Stickstoffverbindungen, sowie explosiv brennbare Gase, unter Sauerstoffzufuhr nur harmlose Oxidationsprodukte) zu limitieren. Auch einer der Gründe, warum US Maschinen Türen vor dem Filmweg haben. Amerikanische Projektoren haben kurze, gerade Feuerschutzkanäle, während die Deutschen und viele Europäische Maschinen, ab Mitte / Ende der 30er große Rollenkanäle haben. Durch gerade Kanäle greift das Feuer in die Trommel per Karminwirkung, bei schweren Rollen wird der Film durch die Metallmasse unter Entflammungstemperatur abgekühlt, und ein Hineinbrennen in die Trommel ist fast unmöglich. Haben wir selber im Freien schon ausprobiert, mit einer Ernemann Trommel von der E X. Insgesamt sind die Sicherungsmaßnahmen an europ. Maschinen wesentlich höher gewesen, als eine Simplex Excel es bietet. Wer so "dumm ist" wie ich, und Nitrofilm auf Bauer U4 (aus 1978!) oder sogar Kinoton FP 230/ 30 nutzt, wird bestraft... ... aber auch da, der Schaden im vorschriftsmäßigen BWR bleibt gering: Die Filmrolle brennt in 20 Sekunden ab, ein zwar sehr heißes Feuer, denn immerhin enthalten 3,5 kg Nitratfilm (etwa 1/4 Energiedichte von Oel oder Kerzenparrafin) noch ca 12 kWh Brennwert, der innerhalb 20 sec verbrennt, also mit 36 kW Heizleistung (!) abbrennt. Der Schaden an 72 cm Mauerwerk und 50 cm Betondecke bleibt gering, und solange kein entflammbares Material (vorschriftsgemäß) in der Nähe ist, passiert selbst ohne Trommel wenig, doch 3 Stunden staubsaugen und die Asche einsaugen macht wenig Spaß. Mit den U2 wär es, wie auf deer B11 des Vorbesitzers des Filmes noch Hunderte Male ohne Zerstörung des Filmaktes gelaufen. Moderne Maschinen haben Zahnrollen für durchschnittlichen Triazetat Film, für ältere gibt es solche, die geschrumpften Nitrofilm beinhalten. In einer Bauer mit Gebläse entzündet sich der Film selbst bei 140 A Xenon in moderner Horizontal KL Lampe nicht, das Bild bleibt sogar über 10 sec in Schärfeebene, und verkohlt dann ohne Flammwirkung. Bei 65 A bleibt der Film sogar fast 1 h scharf, bei laufender Abdeckblende, bräunt aber etwas. Phillips (Nitsche) Portabel FP 3 zum Beispiel. Insgesamt ist die Diskussion so sinnvoll, wie über die brennende Friteuse, richtig behandelt und unter Einhaltung der Vorschriften machen Technicolor Nitrofilme Spaß, bei geringem Risiko. Sprinkler empfehle ich nicht, denn der Wasserschaden dürfte größere sein, als der verhinderte Brandschaden. Und ein schnelles Ausbrennen des gesamten Materials erzeugt am wenigsten Problemstoffe, nichts ist besser, als offener Türen und Fenster zur Sauerstoffzufuhr. Trotzdem Eines: Manch ein Dachstuhlbrand in alten Häusern (Wohnhäuser und Kinos), der von der Kripo nie ursächlich festgestellt werden konnte, ist wohl auf dort eingelagerte Zellhornmaterialien zurückzuführen, Zersetzung und Selbstentzüngung inmitten von weiterem Gerümpel... ... also Lagerung unter Kontrolle. St. -
Der Lieferant des JSD 80 wird sicherlich gern fachlich zur Seite stehen, ansonsten bitte mehr Infos, FP 30 gibts in vielen Versionen seit fast 40 Jahren. Mit der Aussage "bei mein VW polo geht der Motor nich gut, ich hab einen 17 Schraubeschlüssel", kann auch niemand was anfangen. Und für die Einstellung brauchst du mehr, als nur nen sogenannten Dolbytestfilm. St
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Bei der Erstauswertung komme ich als Zeitzeuge nicht in Betracht, daher andere Quellen (Wiki):Creature from the Black Lagoon was filmed and originally released in 3-D requiring polarized 3-D glasses, and subsequently reissued in the 1970s in the inferior anaglyph format (this version was released on home video by MCA Videocassette, Inc. in 1981). Dass es von der Anaglyphenversion 35mm Kopien gab, ist mir neu. Seinerzeit wurden in Berlins Kud-Damm-Kinos 16mm Projektoren installiert, um den Film plastisch zeigen zu können. Der kurzeitige Einsatz der Anaglyphentechnik dürfte darauf zurück zu führen sein, dass der Einsatz „zwischen den Wellen“ erfolgte. Die zweistreifige Technik war durch und einstreifige Verfahren kamen erst einige Jahre später. Creature und andere Haben wir 1979 in Analglyph in HH gezeigt. Mir war als Schülrer damals nicht bewußt, daß diese Filme eigentlich in 2 Streifen 3D 35mm Schwarzweiß gezeigt wurden. Viele Bekannte behaupten daher, daß diese Filme nur anaglyph gelaufen sind. Die herausragende Qualität 2 streifiger 3D Filme kennen viele, selbst Filmbegeisterte, nicht. (Wen interessieren eigentlich Video- und Fernsehformate, als Filmmensch?) Die Wirkung dieser klassischen Filmwerke der 1950er ist überzeugend, und in dieser Güte hat kaum ein modernes Digital 3D Erzeugnis bei mir Wirkung gezeigt. Stefan
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Ja war ne Einweg-Polarisationsbrille. Aha, das billigste System! Geht damit nicht besser, zumindest wenn nur 2 Projektor benutzt wird. Beim Kino beschweren, und Geld einschl. Schaden zurückholen. Diese Technik der Geizigen Gauner ist nicht die heute MÖGLICHE 3 D Wiedergabe. Und die steht dem Gast zu. Haus sollte benannt und davor gewarnt werden... St
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30 W / m2 ???? Lm/ W als Maßstab, auch nicht richtig, denn dann empfehle ich eine T4 Leuchtstoffröhre mit EVG, ca 100 lm/ W. Bei 1,5 m Länge. HTI kommt für Filmprojektion nicht in Frage, weil die Farbwiedergabe unbefriedigend ist. Bei FTI / HMI werden Metallsalze und Salze seltener Erden zum Leuchten gebracht, wobei die Farben in verschiedenen Zonen des Lichtbogens entstehen. Zwar kann der Bogen kurz genug sein, trotzdem würde ein ellyptisches Spiegelsystem nur einen TEil des Fabspektrums korrekt übertragen. Es gab für Schmal- und Kleinfilmprojektion eine HTI Lichttechnik, die tatsächlich gute Effizienz brachte. Die Farbwiedergabe war nie gut, Rottöne fehlten, aber für manche Großprojektion sicher brauchbar (zB Bauer P8-HTI 400). Hier bestand der Trick darin, daß die Entladungslampe zusammen mit einem Spezialspiegel justiert war, der 3 verschiedene Brennpunkte im Bildfenster überlagerte und damit die verschiedenen Spektrumsanteile befriedigend zur Projektion nutzte. Im Normalfilmbereich bleibt eigentlich nur ein Kontinuumsstrahler, also die altbewährte Xenonröhre. Oder eben hochbelastete Glühlampen, wenn die Weißqualität nicht unbedingt ein Kriterium ist. 30 W / m2 ... Nun bei Xenonröhren beträgt die Spannung zur Herauslösung von Elektronen 10...12 Volt, bei einer Brennspannung von 17 - 24 V bei den kleineren Einheiten bleibt nur wenig Energie zum Erzeugen von Strahlung nach, der Wirkungsgrad kleiner Einheiten ist schon erheblich geringer, als bei hochbelasteten Kleinspannungs Halogenglühlampen, wo schon etwa 45 lm/ W erzielt werden. Eine 75 W Xenonlampe gibt es für Mikroskopie und Farbwertbestimmung im Labor, der Weißlichtgüte wegen. Oder in Maglite Taschenlampen, die von in Hollywood z.B. von Filmpolizisten benutzt werden. Coole Idee, denn das paßt vom Spektrum zum Tageslichtfilm. Für den B11 würde ich das originale Lampenhaus nehmen, eine 900 Watt Xenonlampe reinsetzen. Inverter dran, und gut. Und vor allem, zu viel Licht gibts nicht, die Farbwiedergabe wird nur besser. Das Originalgehäuse, weil dann die Maschine am besten aussieht. St
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Ostern, Lange Frei, Extra Urlaubstage und Ferien, zusammen mit gutem Wetter (Ostern dieses Jahr spät), das ist kein Kinogarant. Meine berechte Frage, warum "betrügen" Deutsche Kinobesitzer das Publikum mit 2D Aufführungen, zeigt doch @ prestons Bericht wieviel mehr Entertainment Value 3D hat. Es gibt 2009 keinen Grund, nicht in 3D mitzumachen. St.
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S-Bahn Rumpeln im 3 min Takt, im THX cert Saal... - Mehr fällt Dir nicht mehr ein, um Bild und Ton in diesem Haus zu beschreiben? Hätte man die S-Bahn verlegen sollen, wegen der THX-Bewertung? THX ein Werbejoke an Sich. Nicht die S-Bahn verlegen, bauliche Schalldämmung schaffen! Oder nen anderen Standort wählen. Ich hab dieses Haus stets gemieden. St.
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Eindeutig ist die Wiedergabe mit 24 -0,5 +1 (Nur für kompatible Wiedergabe in der Audiovision, Nicht für Filmtheater) genort. Viele Asynchronmaschinen liefen schneller stimmt auch, aber Ernemann IX und Ernemann VIIb, E IV, hatten Synchronmaschinen mit Zwischengetriebe. Bauer U2 läuft ebenfalls mit Zwischengetriebe und 24 Bildern in Lieferversion per Synchronmotor. (Gibts bei mir nicht mehr, hier FU mit 48/ 60 Hz und Direktkopplung) Bei SRD ist die Verschiebung ebenfalls hörbar, hier gibt es keine interne Taktquelle! Takt ist die vom Film gelieferte Drehzahl. DTS und SDDS halten die Tonhöhe, indem kurze Segmente unter Hörschwelle (20 ms) weggelassen werden oder doppelt ausgegeben werden. In jedem Falle ist bei allen Formaten bei Abweichung von 24 Bps mit Verschlechterung der Fehlerkorrektur und Tonqualität zu rechnen. Heute 25 Bps zu spielen, ist Betrug, und es gibt keinen Grund dafür. Einige Fernsehspiele werden mit Hinweis 25 Bps geliefert, die gehören nicht ins Kino! Ein ZUschlag ab 120 min wird dann ja gern aufgrund der FSK Laufzeit erhoben. Dreist wird es, wenn dann bei 25 Bps die 120 min nichtr erreicht werden. Ob es Betrug ist, das vermag ich nicht zu entscheiden. Schließlich ist dem Gast der Filmbesuch ja den Kartenpreis wert. Wir haben nie irgendwelche ZUschläge erhoben, auch meine Freunde nicht. Auch nicht für Digitalvorstellungen. Denn eine im Osi Modell Schicht 2 (Transportschichtumstellung) Änderung verändert die REzeption auf der Bildwand nicht. Kosten? Einen Kinosaal zu bauen kostet < 1000000 Euro. Neue Reifen für den LKW odser PKW muß es auch mal geben, im Verhältnis zum Kaufpreis eine ähnliche Ausgabe, wie SRX Dijektion. St St
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Da gab es auch eine Originalzelle mit Photoelement im Gehäuse zur Selector. Dann blieb der Umlenkspiegel, und es konnte der modernere Verstärker benutzt werden. Original ist übrigens auch der P5 Verstärker mit 15 Watt, Anschluß über Fernmeldestecker mit Gehäuse, zur SIIo in den 60ern geliefert worden. Die Siemens Version der 70er und 80er hat ja TRansistorvorverstärker in der Säule. Da befindet sich die Lichtleiterzelle hinter dem Film, wie bei der P5. St.
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Auch da gibts als Hamburger Zustimmung, der Standard war häufig grauslich. Aber wesentlich besser sind dann Bild- und Ton im neuen CmxX Festivalhaus Dammtor auch nicht gewesen, mit S-Bahn Rumpeln im 3 min Takt, im THX cert Saal... Die CmxX hat erhebliche Steuergelder überall zum Bau der Objekte bekommen, nicht nur in den Festivalstandorten. Darüber redet keiner gerne. Unglückliche Frage "Was wäre Wenn" diese Gelder den Bestandsbetrieben ausgezahlt worden wären. Hätte sich mit dem Geld nicht ein sehr schönen Bestand an Qualitätstheatern nach Restaurierung erstellen lassen? Diese Frage gehört auch in den Kontext hinein, denn es ist nicht nur Investorenidealismus gewesen... St
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Uneingeschränkt Zustimmung! Während Finanzinvestorgesteuerte Kinoplexfirmen wie UCI / Terra Firma sich i.W. überwiegend auf neue Kundenschichten in suburbanen Einkaufsparadisen beschränkten, war es doch gerade Herr Flebbe und seine CmXX AG, die gerade in intakten Innenstadtlagen durch Eröffnung von (Hauptbahnhof)nahen Plexen im Einheitsstil den Verdrängungswettbewerb hin zur Monokultur betrieben hatte. Das die Politik da mitgespielt hat, und sogar Millionenschwere Unterstützung an den Kinomagnat erfolgte, dürfte bekannt sein, daß die mit der Annahme der Unterstützung gegebenen "ver"sprechungen von Spieldauer und Vollzeitstellen nie erfüllt wurden, ist auch ein offenes Geheimnis, nicht erst, seit finanzierende Banken beim Verwerten der Gelände plötzlich (grundbuchgesicherten) staatlichen Rückzahlungsforderungen in erheblicher Höhe gegenüberstanden, weil die Verträge nie eingehalten wurden. F. ist ein typisches Beispiel des Raubtierkapitalismus, der mit der Ära Kohl 1991 als Folge der Annexion der DDR mit den USA vereinbart werden mußte. Jetzt soll er der Retter der Kinokultur werden? Ich glaube, da hat selbst Heinz Riech mehr für die Erhaltung des klassischen Kinospiels erreicht, als es dieser Typ, der einmal "für die Förderung des künstlerisch wertvollen Filmes" angetreten war. St.
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Der arbeitende Teil hier wirds wohl kaum schaffen. Bei mittlerweile 1800 km im Wochenmittel von Montag Morgen bis Sonnabend Morgen, bleibt kaum noch die Lust und die Zeit zum breiten Film, denn Prüfberichte muß man heut auch noch selbst schreiben... ... und auch das Geld ist nicht mehr vorhanden, Breitfilme schauen ist ein Luxus, der dann nur noch zuhause geht... ... und nur ein bißchen, au wei, und dann war der Film auch noch schlecht und weinrot. Aber wenigsten wurde mal wieder das Oel der Bauer Maschinen bewegt. St.
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Der wurde bei mir gegenüber im letzten Herbst videographiert... ... mit vielen gesperrten Parkplätzen, Silent Generator im Wohngebiet(trotz Bewag Möglichkeit) ohne nachweisbare Genehmigung der Behörde, und die Szenen, die man mitbekam, Kammerspieltheater provinzieller Art. Muß Müll sein. St
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Noch ein paar Infos: Und hier eine FH 77 mit den Kippschaltern und XENONlampe Und, threadfremd, für jene, die nicht wissen, wie eine FH 99 aussieht, eine Kurzillustration: Die Scans gibts auch in besserer Güte, allerdings nicht on-line. Dank an Hr. Kaczmarek für die damalige Übergabe der Prospekte und Infos vor vielen Jahren. Stefan
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Ja, die gibt es. Ich habe mehrere kleine Empfänger (Phillips) mit daran angeschlossenem Ohrhörer. Könnte natürlich auch ein Kopfhörer sein. In dieser Form ließ sich dann die Induktionsanlage als Kommandosystem benutzen... Ich habe noch einmal in mehreren Hörakustikläden gefragt. Fast alle besseren Geräte unterstützen die Induktionstechnik, und fast alle Mitarbeiter betonten den Vorteil für den Schwerhörigen, da er nur das Nutzsignal, und nicht die Umweltgeräusche, zudem Hörfrequenzkorrigiert, geliefert bekommt. Teuer ist eine solche Anlage nicht. In der DDR gab es die Schwerhörigen und Abhörverstärker, wo einfach ein Ausgangsübertrager mit einer niederohmigen Wicklung die Schleife und einer 16 Ohm Wicklung den / die Kontrollautsprecher speiste. Geht heute ähnlich einfach. Stefan
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Kinofilme jetzt ohne Download im Internet
stefan2 antwortete auf cinemartin's Thema in Allgemeines Board
Ich kenne einen Fall, wo im ÖR Audiovisionswesen Film ohne Rechte daran lief. Man wußte genau, daß der Produzent privat und klein, heute bedeutungslos ist, und nicht über die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten zum Kampf gegen die Staatsmonopolsendeanstalt verfügt. Illegal ist das Verbreiten von geschützten Inhalten, in welcher Form auch immer, aber es gibt gleichere. Im obigen Beispiel müßte nach Eurer Sichtweise auch der Zuschauer der AV Sendung sich strafbar gemacht haben. Es ist weltfremd, zu glauben, daß Nutzern strafrechtlich nachgestellt wird. Da klauen gewisse Subjekte Inhalte aus den Briefkästen der Nachbarn, lösen Cheques ein und buchen von Konten der Nachbarn mit ergaunerten Kto Daten ab, das Geld wird durch die Bank ungeprüft weitergereicht. Zurückbuchen geht nicht, da Asseln mit Hartz 4 Guthabenkonto. Der Betrogene haftet gegenüber seiner Bank. Hinweis eines Polizisten "Als Mensch, und nicht dienstlich" "Dieses Bundes-Land ist arm. Wenn wir die / den Täter überführen, kommt es zu einem Prozeß, der in 3 Jahren Haft endet, wegen der fortgesetzten Taten. Das kosten den Steuerzahler 180 EU pro Tag, also über 180000 EU. UNd das steht in keinem Verhältnis zum Schaden, der derzeit bei etwa <10000 EU liegt... Und das will hier niemand... Sage ich Ihnen als Mensch, nicht als Beamter." Tut mir leid, genau diese Aussage ist der einzig gangbare Weg gegen illegale Inhalte - Erlebnisewelt Kino, kompromißlos gut in allen Punkten und preiswert. St -
Jetzt kann man sich im Kino endlich wohlfühlen
stefan2 antwortete auf RaKna's Thema in Allgemeines Board
Noch einmal kurz zusammengefaßt. Viele Filmtheater nutzen auch heute noch Lautsprechersysteme, typischerweise 2 Wege, die zur Zeit ihres Ersteinsatzes im FTH Bereich, mit frequenz- und dynamikbeschränkten Tonspuren beaufschlagt wurden. Weder mußten hohe Frequenzen, noch echte Tieffrequenzen oder größere Dynamikumfänge als 45 - 50 dB wiedergegeben werden. Auch im Zeitalter der SR Tonspur, der dolbysierten Magnetspuren oder letztendlich bei SDDS bzw DTS / SRD wurde zunächst am Konzept nicht viel verändert, außer das man zusätzliche Low Frequency Effects hinzufügte. Geblieben sind die CD Großhorn mit 2" Treiber / 2 x 15" Helmholtz Gehäuse. Naturgemäß ist die Ankopplung an die Luft surch die Größe der abstrahlenden Fläche gegeben, bei 380 mm Lautsprecher, beschränkt. Tiefe Frequenzen unter 120 Hz könnenm damit kaum ohne merklichen Pegelabfall wiedergegeben werden, Physik. Der Hochtontreiber, typischerweise ein 5 cm Titantreiber, hat eine derartig große Masse, trotz Titan, daß er oberhalb 7 - 8 KHz kaum noch partialschwingungsfrei arbeiten kann. Letztendlich ist mit Bildwanddämpfung bei 14 kHz bis zu 16 dB elektrischer EQ erforderlich. Bedenkt man jetzt, die maximale thermische Belastung dieser Treiber liegt bei ca 40W, die lineare Auslenkung wird bei 1 W el erreicht. Forderung ist, daß bei bei einem erzielbaren mittleren Effekt von 108dB / 1W/1m und geforderten Höchstpegeln in 2/3 (manche Theoretiker vereinfachen auf 1/2) Raumlänge , 105 dB verzerrungsfrei erreicht werden müssen. Die Treiber befinden sich daher schon bei kleineren Räumen stets und schon bei mittleren Anforderungen im linearen Grenzlastbereich. Bedenkt man die zusätzliche elektrische Korrektur, dann wird die Misere deutlich, ein permanenter Betrieb im nichtlinearen Bereich, mit der Folge kräftiger Modulationsverzerrungen (Summen und Differenzfrequenzen). Und gerade diese sind im Gegensatz zu harmonisch liegenden Verzerrungen (geradzahlige Vielfache) für das menschliche Wahrnehmungsvermögen äußerst unangenehm. Sie erzeugen den Eindruck des "zu Lauten". Daß im Tieftonbereich viel fehlt, fällt letztendlich nicht auf, hat aber einen anderen Effekt beim Einmessen. Mit Rosa Geräusch wird auf 85 dB (C bew) in 2/3 Raum eingestellt. Gerade tieffrequente Anteile beinhalten erhebliche Energiepotentiale (z.B. Druckwelle einer Explosion ist sehr tieffrequente Luftdruckschwankung und zerstörerisch), da die Lautsprecher diese aber nicht wiedregeben, fehlt dieser Anteil im summierten Meßergebnis, und wird durch Erhöhung der Lautstärkepegel im Mitteltonbereich durch Einstellung auf 85 dB Summenschallpegel ausgeglichen. Einige Einstellungen wurden mit nicht kalibrierten Geräten vorgenommen, wie den beliebten "Danish Lego Apparat (es ist Spielzeug!)" Type Abacus Electric, dessen Kalibration zumindest nach der ersten Flugreise hin ist. Der gemäß ISO / ANSI 201M zu verwendende Mikrophon- Multiplexanalyzer "R2THX" hat von Hause aus eine fehlerhafte Kalibration, durch von Dolby ursprünglich falsch bewertete Pinknoise auf RMS Voltmeter mit "Average Responding", statt True RMS Messung. Real liegen damit die Pegel um 3 dB (doppelte elektr. Leistung!) über dem tatsächlichen Wert. Wird das bei der Messung (zu erfolgen in Stellung 8 / +3dB) nicht berücksichtigt, verschlimmert sich die Lage. Der Mix voin KINOspielfilmen wird idR in Ateliers mit Anlagen ausreichender Kapazität (außer bei solchen Videos (Fernsehspielen) die am PC mit Miniabhöre gemacht wird) gemonitort und gemastert, in überprüfter Einmeßreferenz. Dort treten die Kinotypischen Probleme der 2 Wege Systeme nicht auf, d.h. Filme klingen "dynamisch" und "lebendig", aber nie "zu laut". Letztendlich ist die Problematik in den meisten Kinosälen hausgemacht, ein JBL 4675 in einem Saal mit 300 Plätzen geht einfach nicht. Nicht, daß diese Technik grundsätztlich nicht ginge, man braucht einfach sehr viele dieser Gehäuse pro Kanal. Doch diese Theorie hatte ich woanders schon beschrieben. St -
Jetzt kann man sich im Kino endlich wohlfühlen
stefan2 antwortete auf RaKna's Thema in Allgemeines Board
Die Begründungen, warum Referenz in vielen Kinos zu laut klingt hatten wir schon oft genug. Beschwerden habe ich mal erlebt, beim vorletzten Bond, während des Filmfestivals der Ratzeburger Schüler. Dort wear ja ausreichend Hardware und Bass vorhanden, verzerrungsarme, Vollhornsysteme in der Front. Beschwerden und Kritik eines Zuschauers, dfer behauptete eine Kettensäge wäre leiser. Motion picture loudness in Europa erlaubt 87 dB Leq über den Film gemessen, SDDS Wiedergabe, in 2/3 Raumlänge. Casino Royale hat 79 - 80 bei halber Raumlänge in der Aula gehabt, liegt fernab von Böse. Beschwerdeführer über Dynamik gehören des Saales verwiesen, vor ihre Flachglotze gesetzt mit Fernbedienung zum Tondrosseln. Meine Tonfilmprozessoreinstellungemn für alle Filme: 0,0 dB bei Analog und DTS 0,0 dB bei SDDS 10,0 Volt beim CP 500 (ersatz DA10) für 4dBu Ausgangspegel (Busspannung) Davon wird nicht abgewichen, und zu laut ist es mit Vollhornsystemen in allen Kanaälen noch nie gewesen, hioer liegt auch eine korrekte Leistungsdimensionierung der Syteme vor, mit 1600 Watt Pak max bleibt man fern von Aussteuergrenzen, wird doch selbst bei lauten Sequenzen nie mehr als wenige Watt elektrisch benötigt. Die Anlage mit 10 Stereoendstufen der Standardversion 2 x 650 W lief jahrelang problemlos an einen C10 Kleinselbstschalter der Wandsteckdose. Filme nicht mit Referenz zu spielen ist schlichtweg Zensur, und die findet nicht statt. Wenn es zu laut klingt, dann ist die Anlage verbesserungs- oder ersatzbedürftig. St-. -
mein erster filmprojektor war eine fh 99 (u) mit jotzoff xenonlampe. mein vater war nicht begeistert davon, und so kam das ganze dann zum sperrmüll. später hab ich dann in einem kino vorgeführt, wo ein pärchen fh 99- mit hasso blöcken - und 2500 w xenon im einsatz war. und da kommt mein interesse an f&h her... st.
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Kleine Korrektur: Die FH 66 ist glänzend schwarz lackiert und hat ein Gehäuse aus Stahlguß, die FH 77 ist eine lindgrün hammerschlag lackierte Maschine, das Gehäuse zeitgemäßer aus Siluminguß gefertigt (leichter). Die 66er hat "metzgerfeste Schalter" mit den Kugelgriffen (Vormittags Schweine schlachten, Abends Filme kurbeln), die FH 77 Kippschalter. Beide Typen konnten mit Kohlelampenhaus oder Xenonlampe geliefert werden. Die Kapazität der Filmtrommeln betrug 1300 Meter. FH 66 und 77 waren am unteren Preissegment angelegt, symmetrischer Aufbau deer Bauteile ermöglicht wirtschaftliche Fertigung von Rechts- und Linksmaschinen. Daß dabei vereinfachende Baustrukturen, wie die Umlenkrolle zur Kadrierung, herauskamen, ist dem Zielsegment, ländliche Kinos, und niedriger Preis (ca 4300 DM mit Lampe) geschuldet. Die FH 99 ist von ganz anderer Konstruktion, am obersten Preissegment angesiedelt, ein ebenfalls in Rechts oder Linksbauweise lieferbarer Projektor, der für sämtliche Filmverfahren, einschließlich Breitfilm (FH 77-U) geliefert werden konnte. FH 99 nutzt Kegelumlaufverschluß und hat zentrale Bildverstellung mit Blendenausgleich. Im Fuß sitzt ein Synchronmotor mit 375 Upm, der neben der lastabhängigen Wickelfriktion, die direkt aufgeflanscht ist, uber Zahnriemen das Werk antreibt. Steuerung der FH 99 erfolgt über Schützsteuerung. Die Filmbahn Gleiteinsätze sind poliert und hartvergoldet, was besonders weichen Lauf sicherstellen soll. Die Tongeräte der FH 99 wurden von Telkefunken Cinevox geliefert, und benutzten S- Bogen Stabilisierung, wie bei Phillips, was zu sehr guten Gleichlaufwerten führte. Das Lichttongerät war eine Makroabtastung mit 2 Photozellen, zur Wiedergabe von Bilingual oder Gegentakttonspuren eingerichtet. Die integralen Magnettongeräte besaßen auswechselbare Tonköpfe von Telefunken für 4 oder 6 Kanalabtastung. Zahnrollen waren einfach auswechselbar und hatten jeweils den benötigten Zahnkranz: 35 (55) oder 70 mm war theoretisch (laut Katalog lieferbar). FH 99 konnte Spulen bis zu 61 cm Durchmesser aufnehmen, also 1800 bis 2000 m Film. Zum probeweisen Vorwärtslauf gab es keine Kurbel, die erste Position des Startschalters hieß in der Anleitung "elektrische Handkurbel". Die FH99 war ebenfalls hammerschlaggrün lackiert, dem Zeitgeschmack der späten 50er entsprechend. Allerdings ist dieser Lack im Gegensatz zur FH 77 hochwertiger mit einer Glanzlackschicht ausgeführt. Das Laufwerk mit ausgeformten Polycarbonattüren geräuschmindernd abgedeckt. Alle FH Produkte über einen Kamm zu scheren, ist nicht korrekt. Die FH 99, eine der lichteffizientesten und ruhigst laufenden Maschinen (ich habe etliche Bücher neben einem Päärchen FH 99U gelesen) der Projektoirengeschichte, die nicht nur optimalen und schonenden Filmtransport bot, sondern auch optisch überzeugte. Die FH66 und 77 ... damit muß man sich anfreunden, ein Hingucker im Foyer ist das allemal, mehr für mich nicht, obschon es Freunde dieser Maschinen gibt, und die erzielen durchaus hervorragende Bildergebnisse in ihren Kinos. Mal die boardsuche nutzen, da gab es einen entsprechenden thread. Zur Besonderheit der Xenonlampe. Dr. Jotzoff wendet im Zeitalter der Vertikalbrenner einen im Lampenhauskarmin sitzenden tiefen Ellypsenspiegel (wie später bei Horizontallampen) an. Der Lichtstrom wird durch einen Interferenzspiegel, welcher die Wärme nach unten auf eine wassergekühlte Absorberplatte leitet, zum Bildfenster hin umgelenkt. Die Lampe hat, bei relativ einfachem Spiegelaufbau (poliertes und beschichtetes Preßblech) einen sehr hohen Wirkungsgrad, einschl. rundem Abbild am Bildfenster und gleichmäßiger Ausleuchtung. Damit vereint Jotzoffs Konstrukt die Vorteile der Bauer (Siemens / Osram) Xenonlampe (Kaltlicht, gute Anpassung an das querliegende Bildfenster, allerdings bei Bauer auf Kosten teurer Optik, in Version 1 durch Zylinderlinsensystem und Kohlespiegel, in Version 2 (BL9X) durch zylindrisxchen Kaltlicht- Hauptspiegel), ohne deren Patente zu veletzen, oder den Aufwand der Ernemann Werke mit kontrastfressendem Wabenkondensor nutzen zu müssen. Diese Lampenhäuser waren mit dem Zusatz "X" gekennzeichnet. Sie waren in 1 oder 2 kW Version für FH, aber auch für andere Maschinen lieferbar, bei FH 99 und 2 kW sollten normhelle Cinemascop Bilder bis 17 Meter möglich gewesen sein. Nicht übersehen werden darf, die Produktion von Filmprojektoren bei der Erlangener Firma F+H war eine Übergangsproduktion zum Erhalt der Militärgiesserei für bessere Zeiten. ... ... Der auf dem Bild dargestellte Projektor ist eine FH 66 mit dem Hebelschaltern. Die Lampe ist jene Jotzoff Xenonlampe mit Ellypsenspiegel, erkennbar an dem großen Karminaufsatz, das Zündgerät befindet sich hinten hinter der Abdeckung. Warum dort FH 77 X daraufsteht, ist wohl wie bei vielen Firmen der Übergangszeit zwischen 2 Produkten geschuldet. Stefan
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Da würde ich aber mal beim Verleih nachfragen. Wir haben einen Potter-6-Trailer bekommen, obwohl wir Nachspieler sind. Lag vor ca. 3 Wochen in der Post. Trailer bekommst Du teilweise unaufgefordert, ohne den Film je spielen zu wollen. Unaufgefordert zugesandte Sachen muß man nicht zurücksenden, würde bei Werbebelieferungen mit Zeitschriften ja auch keiner machen, obwohl die ebnfalls dem Verlag gehören dürften. So etwas darf nach Ablauf einer angemessenen Frist entsorgt werden. Von Diebstahl zu reden, halte ich mal für grob überzogen Ich habe in meiner Kinolaufbahn, zumindest nach 1995, noch nie einen Trailer zurücksenden müssen, wenn man diese gesammelt in Kästen zum Lager brachte, gabs bitterböse Kommentare, ob wir selbst keine Mülltonne hätten, wie auch beim anderen Papiermaterial kaum jemand nach dem Verbleib fragte. Lediglich die Brotdosen aus Plastik, die hätte man gern zurück. Daß man als Nachspieler nicht immer Werbematerial zu den geplanten Titeln, und schon gar nicht bis zum Anspiel, erhielt, ist im System der nur noch auf Erstgeschäft ausgerichteten Abspielbasis zu schulden. Daraus folgt, daß man sich um benötigtes Material rechtzeitig und persönlich zu kümmern hat. Matrerial nicht zu erhalten, ist in erster Linie eigenes Verschulden als Programmverantwortlicher, sich nicht rechtzeitig um die anlaufenden Neustarts gekümmert zu haben. Da kann die bay nichts für. Sicher, es gibt Titel von Kleinvertrieben, wo das gesamte Material zurückerwartet wird, da diese nicht genug davon haben, andererseits sind heutige Mindestdruckauflagen bei Postern und Bildern so hoch, daß selbst bei kleinen Filmen genug davon vorhanden sein dürfte. Für die Trailer gilt das nicht immer. Werden diese ans Lager, statt zum Verleih zurückgegeben, landen sie unfreiwillig im Müll, Sortieren übernimmt niemand. St.
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80 Jahre Tonfilm (Lichtton) das war 2002, in der Alhambra am Kudamm. 1927 laufen tönende Webefilmchen, im Beiprogramm einiger Ufa Häuser (Zensurkarte aus 1927/ Filme im alten Bauer Lichttonformat). Also bitte hört mit Mythen auf, die einer Nachprüfung nicht widerstehen. St.
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Es macht Sinn, laß dir nichts einreden, sonst würde 3er Blende auch nicht von SMPTE Gremien empfohlen. Daß es im kommerziellen Kino geht, auch an Regelprojektoren auf großen Bildwänden haben wir im Projekt "Alhambra" Seestr. in Berlin 2002 gezeigt. Dort haben alle FP 30 Maschinen auf mein Projekt hin 3 flügelige Blenden bekommen, und Kinotone hat geliefert, ohne das das Bild zu dunkel wäre, und die großen Säle haben auch 17 m Bilder, bei denen wir bei der ursprünglichen Einstellung die geforderten 55 cd/m2 ebenfalls übertroffen hatten. Nur weil man in der Vergangenheit (ja! Lichtwirkungsgrad wat besonders bei Kohlelicht EIN Problem) so etwas nur sehr selten, außerhalb von Studioprojektionen, gemacht hat, spricht nichts dagegen. Der Bildeindruck gewinnt! Auch die Bauer B14 / B11 konnte mit 3 Fl. Blende geliefert werden, und manche Studio B14 findet man noch heute. Gerade für Fabians Heimbild ist das kein Problem. Das gewerbliche Plex lebt ja nicht vom Filmbesuch, sonderndort kommen die Menschen des Korns und der Pepsi wegen. St.
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Lichtstromverlust 50%, 270 Grad Dunkelsektor gegenüber 180 Grad. Visuel ist das etwas anders, hängt der Eindruck da von der kurzfristigen Leuchtdichte ab, siehe Blitzlicht, welches stark blendet. Bei der B8 ist das tatsächlich relativ einfach machbar, 2 Flygelblende als Vorlage, symmetrisch die 3 Flygel anordnen und dann aus dünnem Alu anfertigen. (B11 und 14 - schwierig, Kegelverschluß) 3 Flygel bringt eine wesentlich bessere Bildruhe und einen gleichmäßigeren Gesanteindruck gegenüber 2 Flygel Blenden. Bei kleineren Bildwänden ist das auch kein Problem, denn einfach eine größere Lampe rein, und gut. Bei 72 Hz Flackerfrequenz kann die Leuchtdichte auch bis zu 6650 cd/m2 erhöht werden, ohne das das Auge Flimmern wahrnimmt, also keine schlechte Sache: Viel Licht, leuchtende Farben Bei Großbildwänden ist das etwas anderes. Wo eh schon Lichtströme kritisch sind, bleibt nur der Ausweg 1 Flygel mit doppelter Geschwindigkeit. St