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Digitale Filmarchivierung - Workshop im Bundesarchiv
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Tröste Dich, das ist nicht nur im Bereich der Filmtechnik so. Auch im Bereich der Geschichte des Fernsprechers, meinem Studiengebiet der Nachrichtentechnik, besteht die Welt aus Vereinfachungen und Abkürzungen. Denn Bell hat das Telephon erfunden und der Reissche Fernsprecher konnte nur unverständliche Wortfetzen übermitteln, der Konstrukteuer verarmte und hatte keinen Erfolg. Was den Reisschen' Apparat angeht, so wurde 12927 vor einen Kolloquium des VDE in Frankfurt vorgeführt, war dieser sehr wohl zur Übertragung von verständlicher Sprache geeignet. Und der Urväter gibt es viele, man lese nur die Annales telegraphiques aus 1840 - 1880... ... 1975 bezogen viele Eisenbahngesellschaften mehr Geldeinnahme aus der Vermittlung von Ferngesprächen und Depechen, als aus Fahrkahrtenverkauf. Nachlesbar bei Kohlfürst/ Zetsche Handbuch... (Berlin 1878). Film hat einen Vorteil: Kann das ganze komplexe Produkt aus Technologie, Apparatur, Schauspiel, Kulisse usw doch relativ einfach auf die Rezeption des visuellen Bildes unter hauptsächlichlicher Würdigung künstlerischer Leistungen der Regie beschränkt werden. Musealer Aufwand kann dann auf die beliegige, zeitgemäße Speicherung in aktuellen Medien erfolgen. Die Sammlungen brauchen sich dann nur auf "Kulissen und Klosetts" (property and facilities) zuz beschränken. Gut sichtbar wird dieses Verhalten der allgemeinen Betrachtung einem Gesamtprodukt gegenüber auch bei der Schlagerschallplatte. Ursprünglich wurde diese unter dem Namem des Orchesters veröffentlicht, eventuell mit dem Vermerk "Refraingesang Heinz Müller" sowie dem Verfahren der Aufzeichnung "Elektro- Optische Aufnahme nach dem Tri Ergon Verfahren". Heute wird der Name eines Sternchens groß herausgestellt, die Gesamtleistung des Teams, das ja von Produzent über Musiker, den Misching, bis tatsächlich zum Singsternchen reicht, bleibt unbeachtet. St -
Der Vergleich mit der U-Bahn stimmt für gewachsene Städte nicht: Hier war (und ist) man bemüht, jedem Bahnhof sein eigenes Charakterbild zu geben... 8) Ich weiß aber wie deine Aussage gemeint ist, und stimme zu. St
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Wenn kein Anamorphot benutzt wird, wo im Kino wg. immenser Kosten ausgegangen werden muß: Vertikal etwa sovie beim 1952 vorgeschlagenen Kino-Fernsehen. (Das Kinofernsehen scheiterte damals an der Anzahl zur Verfügung stehender Sendekanäle, die mit 5 für die damalige, unterschiedliche Anzahl von Filmen nicht reichte. Heute wärs wohl genug.) Stefan
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Die schlechtesten 35-mm-Film-»Projektoren«
stefan2 antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Technik
Hallo Filmtechniker. Das war noch in den 80ern, als ich das Konstrukt auf deiner Messe sah. Den Prospekt kann ich beim besten Willen nicht mehr finden, aberwar schon krank, diese Entwicklungsland- Konstruktion. Nun gut, etwa 1/4 bis 1/3 aller indischen ortsfesten Kinos waren mit Bauer Anlagen ausgerüstet, und die genossen, wie fast überall in der Welt, allerhöchsten Ruf. Was auch in Anbetracht der herausragenden britischen und scheinbar sowj. Konkurrenz kaum überraschen kann. Bauer hatte damit, wie scheinbar auch in Schwarzafrika, die marktführende Stellung. Auch aus Afrika weiß ich von einem schwarzen Freund, der in Ghana ein Kino besitzt und betreibt, daß dieses sehr zuverlässig mit Bauer B5 lief. Klimatisierung oder Fensterscheiben kannte man dort nicht, das Dach alleine erzeugte schon einen Backofeneffekt. Daß die Liebe so weit geht, etwas nachzufertigen, war mir auch neu, aber: Nichts ist unmöglich. Doch den Hersteller, do so "proud of this" war, den würd ich gern erinnern. Stefan -
Sachmangelhaftungfrist in der EU ist 2 Jahre nach Kauf für Endkunden. Allerdings kehrt sich die Beweislage nach 6 Monaten um, d.h. Du mußt beweisen, daß es von Anfang An so war, was hier aber gelingen sollte. In der Industriellen Zeit schon, aber bei dem WC Zeug kann ich mir durchaus Handarbeit vorstellen... Stefan
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@preston hat Recht, über Versicherungen kann man besser woanders plaudern,... Ziemlich viel Ärger wird es in jedem Fall mit dem Kopiengeber geben, und manche Sachen sind ja einfach unersetzbar, weil sie einfach nicht mehr hergestellt werden können. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob Transport-, Wasser, Diebstahl- Feuer- oder was für ein Schaden. Wer je Erfahrungen mit Versicherern im Leistungsfall hat machen müssen, weiß zudem, daß deren Aufgabe garantiert nicht das Ersetzen ist. Die finden 1001 Sache, warum sie nur weniger, diesen Gegenstand nicht oder nur den Zeitwert von 1 Euro ersetzen müssen, unabhängig von der Summe, die dafür abgeschlossen wurde. Gute Praxis ist es, den Entleiher (natürliche Person) als Verantwortlichen für die Regulierung persönlich vollhaftend für Jahre einzusetzen. Auf dein Auseinandersetzen mit geschulten Sachbearbeitern eines Börsen-Konzerns, darauf hat kaum ein Kopiengeber Lust. Daher gibt man Sachen doch lieber an bekannte und zuverlässige Orte, von denen man weiß, das die Vergangenheit positiv war, wie @preston sicher bestätigen kann. Und halt die bisherigen Spielstätten. Im Falle des Retronachspiels in FFM läuft dort auch nicht alles, was man gerne gezeigt hätte, so kam es mir zu Ohren, ... St
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Schaltnetzteil von Ushio mit 25 kHz. Einfasenbetrieb Gibts mit verschiedenen Lampen. Anleitungen sind, glaub ich, unrter film-tech zu finden. Die Kontaktsteuerung kann sicher nachgerüstet werden. Stefan
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Klangfilm Minichord Bildtonkamera.
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Extrem lichtschwache 15 Volt 150 Watt Lampe auf dem Markt
stefan2 antwortete auf Josef Grassmann's Thema in Tips und Tricks
Hatte auch noch mal nachgesehen, EFR ist korrekte ANSI Bezeichnung. Also sollte tatsächlich die Import Lampe genauso funktionieren. Ist wohl Ausschuß aus Fernost. Wenn nicht eine 10000 h Version vorliegt, da die Osram eine 50h Lampe ist. Zeigt tatsächlich , das OSKINO recht hat: Man kauft 2x. Osram ist gar nicht mal teurer... Stefan -
Extrem lichtschwache 15 Volt 150 Watt Lampe auf dem Markt
stefan2 antwortete auf Josef Grassmann's Thema in Tips und Tricks
Frage Josef, entspricht die HLX Lampe auch der ANSI "EFR" Spezifikation, oder hat die einen anderen Code. Denn15V !50W ist nicht gleich 15V 150W. St. -
Die schlechtesten 35-mm-Film-»Projektoren«
stefan2 antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Technik
Doch, wie die portable 104 mit Glühlicht oder 105 mit kW Xenon, im Blechkästchen, aus Shanghai. Die Monee and Company aus Yeswantpur Bangalore, "dem besten Century Clone der Welt". Hatten immerhin eine Kombi 35/70 und eine der Meo 4 ähnliche Bildttonmaschine im Programm. Und handgefertigtigte Ersatzteile. Weltfirma für die Welt. Oder die Cinesales KN 13, "Hairline definition, Rock Steady Images, Thrilling Brillance, - all das aus einem verbesserten Nachbau der sowj. KN 13. Indien ist ein Hochland der Projektion. @ Filmtechniker: Wie hieß noch der Hersteller des Sandguß Nachbaues der Bauer B11, der zwar außen das Sandgußbild mit Pocken zeigte, aber "full of the same unsurpassed Qualitiy of the Bauer B11, world's best ever made projector" bestand. Der Hersteller, da stolz trotz meiner mißgläubigen Blicke verkündete: "Quality sir, total Qualtity, I built this, I'm proud of this". "Bauer discontinued so we took over manufactire." Immerhin erinnerten seine grün lackierten Verstärker in Schwenkrahmen 52 Postbauweise doch irgendwie an Siemens, entfernt, aber Postbauweise. Wie hieß der noch? Zu schweigen von den verschiedene UdSSr Produkten von Ural bis.... Wohl Monee + Co MSP 3, traurig, so was mit einer deutschen Maschine zu verwechseln. Eine Glastür, notwendig für den USA und England Export (Feuervorschrift) findet sich daher auch an deutschen Exportmaschinen, wie Ernamann 2, Bauer M7 Export, A7 Export, Bauer U2, der geplanten Ernamann IV (VIIb) Export, Nitsche in Exportversion, Phillips FP 7, uva. Dresden, was der Nachkriegsdresden ohne Tonzusatz entsprechen würde (Getriebemodul und Tonwellendurchmesser bei Dresden aus Patentgründen anders!), wird von unten angetrieben, wie bei US Maschinen vom Tongerät nach Western Electric Norm. Obschon die Grundkonstruktion der Ernamann Maschinen aus Dresden Anregung zum Bau vieler Europäischer Maschinen mit Räderkette war, ist die Dresden nie kopiert worden, da gab es einfachere und bessere Vorlagen, wie bei Monee die Century J Maschine, die in England unter Westar Projector gebaut wurde und beliebt war. So dürfte auch die Nachbauidee nach Indien gekommen sein: Als Westar, der dann kopiert wurde. Weite Verbreitung in Kopie hat auch die Meopton 4 und, in Argentinien und China sowie Indien gefunden. Stefan -
Hallo Freunde, Mit EINEM Filmprojektor und Umrüstteilen für Breitfilm ist es nicht getan. Der Aufwand einer brauchbaren Tonanlage (bitte keine 25 - 30 Jahre alte, ausgelutschte CP 200, 45 Jahre alte OMA 6, oder so) ist immens, fragt am besten jene, die so etwas in der Praxis gemacht haben, bzw. derartige Anlagen immer noch aufbauen und betreuen. Solche Leute gibts hier im Forum. Und nicht zu vergessen, Son olles Objektiv aus 1962, auch da sollte NEU vor Altglas her - ob die Kosten, bei heute nicht mehr marktüblichen Erzeugnissen? Für 5 - 10 Filme angemessen sind, mag jeder selbst ausrechnen. Und dann noch der von Kopiengebern verlangte Zverlässigkeitsfaktor von Equipment und Personal... denn mit den Kopienverleihen verdient niemand Geld, und Filmpositivversicherungen decken Archivmaterial nicht ab. Denk mal nach, es kommt zum Schaden, Transportverlust, Transportschaden oder so, und Ihr müßt die Kopie ersetzten, läßt der Etat der Veranstaltung eine Fotokem Neukopierung (die ja noch preiswert sein soll) mit DTS (Von Magnetton zu schweigen) überhaupt zu? Ggf. mit notwendiger Negativrestaurierung? 70mm ist eine Sache für diejenigen, die in der Vergangenheit bewiesen haben, daß sie damit praktisch erfahren umgehen können, da gehört z.B. eine britische Stelle nicht unbedingt zu. Und da spielt der Projektortyp kaum eine Hauptrolle. Oder man bedient sich eines erfahrenen, vertrauenswürdigen Dienstleisters, auch die gibt es in Europa. Stefan
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Die schlechtesten 35-mm-Film-»Projektoren«
stefan2 antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Technik
Darf ich nachfragen: Was macht den Wassmann (Marin) deiner Meinung nach unmöglich? Ich kenne jemanden hier in Basel, der auf seine Wassi schwört. Meine Wassmann und Marin (MP30) sind grundverschiedene Maschinen. Nur weil beide aus Spanien kommen, ist das noch nicht gleicher Hersteller, wie die Klammer impliciert. Ich mag beide nicht. Stefan -
Die Hörschleife ist ein magnetischer Empfänger, d.h. eine kleine Spule, die einem Verstärker statt eines Mikrophones ein Signal zuspielt. Dieser koppelt über den Hörgeräteentzerren an den Lautsprecher des Hörgerätes und an den Hörmechanismus des Kopfes. Die Spule empfängt alle magnetischen Signale entsprechender Stärke im Hörspektrum und leitet diese an den Verstärker weiter. Sie vermag nicht zwischen Audio- Nutzsignal und Störungen zu unterscheiden. Daher sollte die Fehlersuche wie folgt vorgenommen werden: Muß ja nicht der Hörbehinderte machen, kann ja auch die Hilfsperson sein. 1) Hörgerät auf "T" Stellung (induktion ein), es sollte relative Stille herrschen, geringes Brummen kann normal sein, durch Wechselfelder. 2)Test z.B. mit Telephonhörer (kein GSM, sondern altes Analoggerät mit dynamischem Lautsprecher.) Hörtöne sollten wahrnehmbar laut sein (Entzerrung der Frequenzkurve beachten --> starke Höhenanhebung!) 3) Magnetischen Sender einschalten, aber nicht anschließen. Sollte störungsfrei laufen. 4) Nacheinder alle Geräte der Heimkinoanlage einschalten, eventuell kommt irgendwann das Störgeräusch (aus einem Schaltnetzteil!) hinzu, und wird hörbar. Störer ermittelt. 5) Ist bis hierher alles ruhig? Dann Stecker an den AUX stecken, plötzlich rauschts? ---> Ist das Kolleda HSV Gerät (ist doch etwa um 1981 hergestellt, Anschluß über ZWEITLAUTSPRECHERAUSGANG des Rundfunkempfängers, also mehr Pegel, ala bei "Aux") mit 3 poligem Schuko Stecker mit Erde versehen? Dann ist die Störquelle gefunden! Die Störströme der Schaltnetzteile fließen über die Schutzerde des Senders (und damit über die Signalleitung ab). Schutzerde unterbrechen: (Klebeband über die Kontakte zur Isolierung: Jetzt Ruhe? Dann weiter: Isoliertrafo (DI BOX, Symmetrierer von Neutrik oder Lundahl dazwischen gibt Ruhe, denn Schutzmaßnahme unterbrechen ist nicht zulässig, Klebeband wieder ab.) Oder halt mit Leiter vom Schutzkontakt der Steckdose nacheinander an die Geräte der Heimtechnik, bis Geräusch beseitigt ist. Eventuell hilft auch schon ein kräftiger Draht zwischen Sender und Steuerverstärkergehäuse. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Was sagt dir das (auch für die Zukunft in Digital erst recht?): Die Verleihseite legt fest, welchen Film Du spielen mußt (und wie lange)... St
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Diese Statististik wird bei der FFA geführt, und ist dort abrufbar. Sagt aber wenig aus, denn was nützt der Wert in einem Flächenland geringer Kinodichte über den örtlichen Besuch (1,1 pa). Oder umgekehrt: Ein Ort mit 4300 Einwohnern und 24000 Karten würde 6 Karten pa ergeben, ist aber ohne Angabe des genutzten Einzugsgebietes sinnlos. Statististik ist gut, solange man sie selbst gefälscht hat. (Frei nach Churchill) St.
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Nicht der technische Vergleich von Daten, Christian, sondern der Ansatz mittels Schallinse eine Kompensation der Bildwandeffekte zu erzielen. Die JBL Biradial, zugegeben nie mein Favorit gewesen, aber für einen anderen Einsatzzweck gedacht: Kostanter Beschalwinkel für Großflächenbeschallung. St
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In der Originalen Bauvorgabe für Todd AO Filmtheater war einmal die Rede davon, daß die Bildbreite etwa 3/5 der Raumlänge betragen sollte, und das ist durchaus übereinstimmend mit den heutigen SMPTE Anregungen, für normale Kinobauten. Einmal ausgerechnet: Eine 20 m Bildwand und eine Saalänge von ca 33 Metern, war das nicht die Abmessung eines größeren Theaters? Eine Saallänge von 13,6 m und dann eine Bildwand von ca 8,10m. Obwohl das Bild im kleineren Raum noch schärfer, heller und brillanter wirken und besser stehend kann, ist es der Vergleich des Erwachsenen-Sehens, welches die "Großleinwand" interessanter erscheinen läßt. Bauer empfahl gerade für mittlere Theater, mit einem Seiten zu Frontverhältnis bis zu 1,6 die Anwendung der Breitfilmprojektion, weil da die volle Schönheit herauskommt. Was die Schallausleuchtung angeht. Normalerweise werden 5 Kanäle fast im ganzen Raum gute Stereowirkung ergeben, auch das ein Ergebnis der TODD AO Forschung der 1950er. Mit der möglichen "All seats hear Stereo" Technik sogar fast alle. Allerdings müssen Strahler benutzt werden, die den Bildwandfaktor mit einbeziehen, d.h. die früher bei Dolbyanlagen gern verwendeten 2 Wege Systeme der Flugplatzbeschallung erreichen diese Schallausleuchtung leider nicht, während man 1950 bei Siemens weiter war. Stefan
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Phillips --- grusel. Ne, das ist nichts. Werd aber mal nachschaun, ob ich die Unterlagen noch habe. Vielleicht noch mal, aus welcher Anlage stammen die? Machts einfacher, denn Typenummern kann ich nicht erinnern.S t
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Wie der Vergleich ausging, dazu keine Worte. War zwar noch nicht die Super Cinex Lampe (zu schwer für 1 Mann allein) aber 75A HJ (reicht für 8,1m) und 1965er Optik gegenüber 3 kW Hor. Xenon mit 2003er Isco 8 perf... Stefan
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@ preston. Komme da gerne noch mal drauf zurück. Würde Baraka 70mm gerne als Geburtagsparty Film zeigen. Um auch die Kritiker, die dann herzlich eingeladen sind, zu Kaffee und Kuchen, Brot und Bier, zufrieden zustellen: Ich habe mir mittlerweile 2 original 1962er Breitfilm Objektive für mein Kino besorgt, die 2003er bleiben im Schrank, und verspreche durch Einsatz von Ashcraft Bogenlampen und Phillips OM A 4 Verstärkern, 12" Breitbändern von Valvo einen ungetrübten und herausragenden Baraka Genuß in Bild- und Ton, in der bekannten Güte einer 1969 er Vorführung, die ja die in der RH gesehehen Breitfilme um Längen übertreffen wird. Ich habs gestern getestet- mit Lord Jim... Stefan
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...aber auch andere, wesentlich radioaktivere Elemente waren enthalten. Panik ist übertrieben, wie bei vielen Dingen. Denn schließlich implementiert niemand ein solches Glas in seinen Körper, und selbst dann... ist die natürliche Beeinflussung z.B. durch Sonnenaktivitäten um einiges höher. Doch ist das eigentliche Problem nicht Strahlung, sondern die Veränderung der Glaseigenschaften, die dann im Laufe der Zeit zu schlechterer optischer Leistung führt. Stefan
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Was könnte uns der Vergleich lehren? Spielzeugeisenbahn blickt auf lange Tradition zurück, und war beliebt, weil Eisenbahn vor 150 Jahren der Fortschritt schlechthin war, mit schneller Beförderung von Waren und Gütern, aber auch mit einfacherer, schnellerer und beschwernisfreier Reise in die Ferne, vergleicht man das mit Pferdefuhrwerken und Postkutschen. Somit ist auch die Modelleisenbahn ein Symbol des Teilnehmens an diesem Fortschritt. Doch dieser Fortschritt ist dahin, seit Henry Ford den Fordschritt 1893 einläurtete: Mit dem Gasolin Wagen, den er erstmals am 2.April 1893 in Dearborn zu seiner Zufriedenheit fuhr, und zwei Jahre zuvor erdacht hatte. Die Urform des "T" Modells, dem Fahrzeug, welches die Massenmotorisierung der Welt einläutete. (Somit ist Ford der Erfinder des Motorwagens! - Vgl. Quellage 1903) Damit sinkt auch das Interesse an der Teilhabe am Eisenbahnverkehr im Heime, nutzte diese lange Zeit nur noch derjenige, der nicht anders konnte. Da sind sie, die Parallelen zum Kinobereich, der Fortschritt von einst und die Moderne von Heute. Wenn sich Kino nicht über etwas besonderes Definiert, ist es am Ende, und nimmt das Schicksal der Personeneisenbahn, die sich hierzulande letztendlich über wesentliche Änderungen in Komfort und Service dem heutigen Zeitgefühl wieder erfolgreich anpassen konnte. Firmen wie Märklin hilft das wenig, ein Mittel zum Zweck ist nun mal keine Teilnahme am Voranschreiten der Gesellschaft, lediglich Nostalgiker wurden noch zu Wiederholungstätern, die der "guten alten Zeit" anhingen. Und das Kino, wäre es das Gemeinschaftsgefühl, dann hätten die Pendler immer den Schienenverkehr bevorzugt... Stefan
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So geht all unseren Lieblingen. Was solln wir tun? Beerdigungsfeier mit feierlicher Beisetzung, Komposthaufen, ist ja verrrottbare Biomasse, oder schlichtweg Stadtreinigung Recyclinghof. Grüße aus dem Norden Stefan
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Elektrische Betriebsräume (dazu zählen auch BWR) müssen von Versammlungsräumen rauch und branddicht abgeschlossen sein. Es gibt mittlerweile optisch einwandfreie, vergütete Gläser wie Pyran AR, die den Anforderungen genügen, sowohl in brandschutztechtechnischer, wie auch mit kleinen Abstrichen in optischer Sicht. Erste Wahl ist immer noch Amiran auf Optiwhite, dann kann aber die Brandklappe mit Rauchmelderauslösung gefordert sein. Oder man bleibt unter 200 Sitzplätzen, und hat damit nicht eine den Versammlungsstättenverordnungen unterliegendes Objekt. Am besten mit der Feuerwehr eine Begehung machen, und die Forderungen aufzeigen lassen. Stefan