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Danke für den Hinweis. Suche aber eine günstige Bezugsquelle für Kristallkugeln, Tarrotkarten und Pendel. Schwarzer Kater und frischer sowie alter Kaffesatz sind vorhanden, lediglich der Rest müßte mal erneuert werden. Dann steigt die Vorhersagegenauigkeit doch erheblich. St.
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Lest doch bitte einmal die Kommentare zeitgenössischer Autoren wie z.B. Guido Seeb er in Filmtechnik 1930 nach, dann wird klar, daß dieses Pampfleth so nicht gemeint war, und nicht aus Reihen der Filmschaffenden kam. Sollte in jeder guten Unibibliothek zu finden sin. St.
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Filmfestival in der Schule -- Riesen Technik Frage
stefan2 antwortete auf Mopelkiller's Thema in Technik
ZUm Einen, es war ja keine kinotypische Tonanlage, sondern 3 Wege Vollhorn Fronten, mit besonders berechnetem Abstrahlverhalten durch Leinwände hindurch, d.h. von Hause aus saubere Sprachwiedergabe und Verzerrungsfreiheit von IMD. Damit fallen Unterschiede natürlich stärker auf, als bei Zweiweg Flugplatz Durchsageanlagen, wie sie sonst benutzt werden. Und wir vergleichen hier Deutsche Fernsehspiele im 0 Budgetbereich mit einem 150 Mio $ Synkronfassungsfilm, bei dem für jedes Tonformat ein Printmastering nachgeschaltet ist, also optimale Wiedergabe im großen Atelier geprüft wird. Bei "Die Fälscher" war der hörbare Unterschied frappierend. Ich vermute, der eine Schauspieler hatte im Vertrag drin, daß er nachsynkronisiert wird. Ich hatte ursprünglich gelernt, bei Film wird zwar der Location Ton (als Trigger bei der Synkro) aufgezeichnet, die endgültige Mischung erhält dann aber künstliche Effekte und nachsynkronisierten Ton. Wie mir heutige Filmemacher dann letzte Woche erzählten, soll das was ich als "schlechter Ton" bezeichne, ähnlich wie die Matschige Wackelkamera so etwas wie Liveathmosphäre beim Zuschauer erzeugen, und ist gewollt. Na ja, warum nicht wie die Nachrichtensendung, Zielmedium ist ja der 20" AV Apparat. Ich finde diese aufgeblasenen Mini DV Look Sachen grottenschlecht, aber sie finden andererseits ihr Publikum Stefan -
Neu wickeln und Lager tauschen, sollte doch helfen, kostet aber wohl auch um die 200 in einer vernünftigen Werkstätte. Unter Wartung gehört ja auch der Tausch des Antriebsmotors, nach ca 10000 Betriebsstunden. Daß der wesentlich länger hält ist klar, aber einen Unterschied zwischen "Kinotone refurbished" und Motorenbude gibt es nicht. Ich plädire für den örtlichen Betrieb, auch wenn ich sonst bei bestimmten E-Teilen, gerne auf Herstellerware zurückgreife. Deer Motor gehört nicht dazu. Gute Praxis ist es, je einen Motor, Lüfter etc vorrätig zu halten, ... Stefan
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Filmfestival in der Schule -- Riesen Technik Frage
stefan2 antwortete auf Mopelkiller's Thema in Technik
Hi Casino Royale als international finanzierter Großspielfilm und Die Fälscher als billig gemachtes Fernsehspiel zeigen eben Unterschiede in der REalität. Filme können grottenschlecht oder überwältigend sein, Fernsehspiele sind immer zu Mittelmaß verurteilt. Das Problem für den örtlichen Betreiber ist jetzt ja, daß die Hauptzielgruppe des Kinos, Schüler, jetzt über die Mißstände in Bild- und Ton informiert sind, und sich 7 Euro auch in anderer Freizeitbeschäftigung besser anlegen ließen. Daß DVD und besonders Blue Ray viel geiler sein können, vielleicht in der Gruppe genossen? @ VIC 9: Das Casino nur 3.2.1 abgemischt war, waren auch nur 3 Frontkanäle vorhanden. Die 8 Tops wurden für Effektkanäle genutzt, gemäß meiner Anregung unter 12" Baß geht generrell nichts. @ Max auch diese Sony Kopie war eigentlich Ausschuß, aber da 1 Seite stabil in Ordnung war, läuft diese Kopierung mit 3k System ganz ordentlich. Traurig und für die Branche blamierend ist der Fakt, es bedarf Jugendlicher Enthusiasten ohne finanzielle Mittel im Hintergrund, um zu zeigen wie es geht. Wenn diese das können, dann können gewerbliche Betriebe dieses erst recht. Vielleicht läuft ja das letzte Filmfest im nächsten Jahr in 4096 LCOS? Wer weiß, was dem nächsten Kurs so einfällt. Stefan -
Filmfestival in der Schule -- Riesen Technik Frage
stefan2 antwortete auf Mopelkiller's Thema in Technik
Hi. In Summe scheinen sie über ein Kinowochenende im Mai bei bestem Sommerwetter ja nicht ganz aktuellem Filmprogramm wohl um die 1500 Besuche erzielt zu haben. Hut ab, das ist wohl Spitze. Und bis an die körperliche Grenze der Belastbarkeit sind wohl alle gegangen, Mit E 9 möchte ich das auch nicht machen, aber die kleine Kinoton Maschine läuft, richtige Schleifengröße vorausgesetzt, unglaublich leise. So leise waren die alten mit Asynkron 127 V Motor nicht, wie diese "D" Variante mit Papst-Motor und Zahnriemenantrieb. Der Lehrer wird auch ordentlich vom Schulamt angefeindet, weil es ja nur eine "Gesamtnote für alle Teilnehmer des Kurses gibt", so wie es heute in Firmen auch nur eine Gesamtprämie für ein ganzes Team gibt, also ist die Sache auch sehr realitätsnah. In Deutschen Schulen soll jedoch generell eine "Individualnote" vergeben werden, also ist der Konflikt vorgegeben. Schade, daß es wohl nur noch ein weiteres Festival dieser Art gibt, der Lehrer scheint langsam in Pensionsalter zu kommen, und den Offiziellen ist das ja ein Dorn im Auge. Um einen derartigen Kurs anzubieten bedarf es schon eines riesigen Engagements, und das habe ich bei wenigen Lehrern gesehen. Herr Wehmeyer ist eine echte Ausnahme, einer der wenigen Lehrer, bei denen Lernen Freude bereitet, der es versteht Scüler für eine Sache zu begeistern, halt kein ausgebildeter Lehrer, sondern Physiker (?) oder so. Machbar wäre so etwas an jeder Schule, und statt der Aula kanns ja auch im örtlichen Kinosaal, KIrchsaal, Volkshaus, Kulturhaus, Stadthalle, ... stattfinden. Stefan Stefan -
Nicht, das ich eine Pause machen möchte, aber wo steht das denn, das man gar keine machen darf? Abgabebedingen des Vertriebskartells der MPEA Firmen: "Filme sind, sofern keine intentionelle Pause vorgesehen ist, Pausenlos zu spielen." Danach dürften wohl die meisten Verleihverträge heute für US Filme geschlossen sein. St.
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GEMA (deutsche Sektion der B.I.E.M.) Ist undurchsichtig und bleibts auch. Nach unten verlangen sie etwa 100 Euro pro Jahr, auch bei Nullumsatz, obwohl es ja irgendwie um 1,25% des Kartenpreises sein sollen, gemindert um HdF o.Ä. Rabatte, FFA Abgabefreiheit Rabatt usw.. Die Listen müssen theoretisch punktlich und komplett einschließlich Musikalienfolge der Vormusik und Foyermusik abgegeben werden, sonst könnten ja die Tantiemen tatsächlich nicht korrekt abgerechnet werden. -> Theorie! Wie teilt man (z.B. Maiumsatz eines Filmes X /bestes Wetter) 1% von 85 Euro auf 5 Vormusiktitel, 12 Werbe. und Trailerkomponisten und 30 Musikstückchen im Film auf? Irgendwie ein maximaler Verwaltungsaufwand, der bei diesem geringen Entgelt nicht drin ist. Also verzichtet man auf die Einforderung der Meldungszettel, und behält das Geld für sich, die Komponisten gehen leer aus. Diese könnten dann wg. Betruges klagen, ... Nützt aber nichts, darüber zu lamentieren, GEZ, GEMA, IHK, sog. "Nur so da" Organisationen, die halt seit den 1930 ern (Dank an H. Goering) ein Recht auf Geld haben, und die Macht es ohne Gegenleistung einzufordern. Stefan
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Filmfestival in der Schule -- Riesen Technik Frage
stefan2 antwortete auf Mopelkiller's Thema in Technik
Habe mir heute abend bei den Schülern dann "Casino Royale" angesehen, und muß sagen, was die Schüler da auf die Beine gestellt haben, ist erstklassig. Die gebotene Bild und vor allem Tonqualität sollte - eher muß, wenn man Geld bezahlt, auch im Erstaufführungskino oder Plex so als Minimum geboten werden. Offensichtlich haben sie mir bei meinen Vorschlägen und theoretischen Hinweisen zugehört, denn seit langem war eine Vorstellung, die ich besucht habe, zum ersten Mal mängelfrei. Ausreichend Baßfundament, Schüße, das durchstartende Flugzeug, so macht Kino Spaß. Ein kristallklares, helles und kontrastreiches Bild, das war doch auch nur eine Verleihkopie von Sony Columbia? Ein Bild ohne Hotspot, mit gleichmäßiger Ausleuchtung? Mit Normhelligkeit? Hab ich im Kino lange gesucht. Sicher, die üblichen Beschwerdeführer, es wäre viel zu laut, gab es auch, aber der Film ist 1) werder zu laut (LEq 83 dB A bewertet) und 2) die Effekte sind gewollt. Im thread uber Casino hatten Max und Andere beobachtet, daß die Sprache dumpf klinge, das vermag ich nicht zu bestätigen. Zumindest in SDDS war hier in Ratzeborg brillante und klare Sprache, die mit zumBesten der letzten Filme gehört, vernehmbar. Das bedeutet nur eines, die Vorstellungen liefen analog, wo tatsächlich die Güte unbrauchbar war. (Die Kopie, die ich am Geburtstag laufen ließ, war eben Kopierwerksausschuß, SDDS mit DFP 2000 unspielbar SRD mit Fehlerrate 8 /ohne auf F zuz fallen/, DTS startet mit Akt 1 in Akt 5, eine normale Verleihkopie) Im Gegensatz dazu sind die Sprachaufnahmen der gezeigten Deutschen Fernsehspiele wie "Full Metal Village" oder "Der Fälscher", von dem ich noch etwa 20 min mitbekam (Dolby D), geradezu grottenschlecht. Und auch der Surround, zum ersten Mal war dieser vorhanden, diffus und verzerrungsfrei. Zugehört hieß, es wurden Doppel 15" Dreiweg und 12" Zweiwegsysteme aufgestellt. Es kann also nicht so schwierig sein, ordentliche und mitreißende Kinoqualität auch mit FILM hinzubekommen, die Schüler sind 16 bis 19 Jahre alt und keinesfalls langjährig erfahrene Techniker oder Branchenkenner. Die eingesezte Technik, eine Standard Kinoton- Portabelmaschine, normale Tonfilmgeräte und normale Tontechnik aus dem Verleihbereich reichen dazu aus. Die Aula ist mit ca 20 x 26 Metern auch nicht klein, sie entspricht mit ihren 450 Plätzen wohl einem mittleren Kinosaal. Ich vermag also nicht zu verstehen, warum dieses KOMMERZIELLEN Kinos nicht möglich ist, also praktisch uns Filmenthusiasten zur Blue Ray/ HD Nutzung zwingt. Wir haben kein Overscreening, d.h. zu viele Säle, sondern zu viele unbrauchbare Säle. Soviel zur Technik. Auch die restliche Organisation zeigte die Liebe zum Detail: Wunderschön und stimmungsvoll dekoriertes Foyer mit Getränken und kleinen Speisen, Livemusik und netter Unterhaltung. Gratulation zum Erfolg, die Schüler haben ihn verdient und hoffentlich bekommen sie auch eine gute Note. St. -
Hallo, das Thema scheint etwas Lehrvortrag zu benötigen. S/P-DIF (Sony/ Phillips Digital Interface Format, auch TOSLINK genannt, dann meist optische Verbindung) ist in IEC 958 (1989) bzw. IEC 60958 definiert und unterscheidet zwischen Type I(Professional-Mode) und Type II (Consumer-Mode). In den HiFi-Geräten der Heimtechnik kommt meistens der Consumer-Typ zur Anwendung. Hierfür wird als Steckverbinder entweder 1. RCA Phono-Anschluss (Koaxial) oder 2. der sogenannte TOSLINK-Anschluss (Kunstoffaserkabel mit Lichtwellenleitung) verwendet. Die Umwandlung elektrisch/optisch ist möglich, ein Adapter mit eigener Stromversorgung wird benötigt. Type I (Professional- Mode) wird im Allgemeinen umgangssprachlich als AES/EBU bezeichnet und verwendet übliche XLR-Anschlüsse. Das Signalprotokoll ist dem Type II Protokoll sehr ähnlich (nicht ganz identisch!), allerdings ist der wesentliche Unterschied zu Type II symmetrische Signalführung und höhere Signalspannung (etwa 5 Volt, gegenüber ca 0,5 V), so daß auch große Strecken über z.B. Fernmeldenetze oder zum Ü-Wagen überbrückt werden können . Daraus resultieren auch andere Kabelparameter (symmetrisch ca 110 Ohm, asymmetrisch ca 50 (75) Ohm Wellenwiderstand), was aber nur für die physikalische Leitung bedeutend ist. In der Urform des Protokolls war nur Linear PCM Übertragung von 2 Kanälen je Link (max 48.1 kHz, bis 20 Bit Worte) vorgesehen, allerdings ist die Übertragung in gewisser Weise auch schnell genug, um Mehrkanalton zu übermitteln, was jedoch nur in stark komprimierter Datenforn (DTS, etc) gelingt. Der Annehmende Apparat muß dann einen entsprechenden Rohdatendekoder besitzen. Für Mehrkanal - Linear PCM Übertragung oder gar HD- Superaudio Übertragung ist SPDIF nicht geeignet, da nicht schnell genug. Das DTS Gerät hatte daher 3 SPDIF (Type I) kompatible Interfaces, die zum Tonprozessor geleitet wurden, und normale Linear PCM 16 bit Stereokanäle enthielten. Stefan Stefan
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Meinst du den USL Tonprozessor? Der scheint mir ja ein ganz tolles Apparätchen zu sein! Zum Glück hab ich den Preis noch nirgends gesehen :lol: :roll: die propaganda suggerierte damals: "why trade PERFORMANCE just for a NAME ?" das bessere gerät zum halben preis, so wars. heute baut glaub ich nur noch smart-panastereo einen analogprozessor fürs kino, alle anderen gibts seit einigen jahren nicht mehr, oder sind kombigeräte a/d. st
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EBU kompatibel, passend zum USL De koder. St.
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In Japan läuft SM3 in 4096 LCOS mit 10 Kanal unkomprimiertem Digital- Ton. Muß alles andere schlagen, und so gehört es auch, aber Japan ist zu weit. Ich warte auf die Blue Ray, da man ja gemäß berichteter Erfahrungen nicht ins Deutsche Kino gehen kann. Stefan
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Filmkitt ist ja ein Gemisch aus Löse- und Bindemitteln: Universal- Filmkitt ("Famos"- Filmklebstoff") hatte etwa folgendes Rezept: Essigsäure (Lösemittel) Essigsäurethylester (Lösemittel) Butyl- oder Amylacetat (Bindemittel) Dioxan (Bindemittel) Kollodiumwolle (Faserbindemittel) Die genauen Mengenverhältnisse müßte ich nachschauen. Der Kleber klebt Normal- und Schmalfilme mit sehr guter Haltbarkeit. Da einige Komponenten sehr viel leichtflüchtiger sind, als andere, empfahl es sich nur frischen Filmkitt aus verschlossener Flasche zu nutzen, also immer nur wenig im Arbeitsfläschchen mit dem Pinsel zu haben. Denn eine veränderte Mengenverhältnis Zusammensetzung beeinflußte die Haltbarkeit doch sehr erheblich. Ich habe mit diesem Kleber sehr gute Ergebnisse erzielt, er wurde selber gemischt. Allerdings nicht ganz gesundheitsförderlich und hochgradig brennbar, sollten wirklich nicht mehr als 30 ml auf dem Schneidetisch liegen. Heutiger Filmklebstoff dürfte alleine aufgrund der europäischen Arbeitsschutzgesetze eine ganz andere Zusammensetzung haben. Stefan
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Meine "Fair Lady" ist sicherlich zigfach gerissen, beim Vorführen passiert so etwas ja alle paar Meter, aber ausschließlich Musiknummern sind so zerbrechlich, daß sich dort Klebestelle an Klebestelle reiht. Nun ja, 1965er IB Tech Material ist halt mechanisch instabil. St.
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Da gab es noch einige mehr aus europäischer Produktion. Wenn Filmförderung der Länder und EU "Innovationsgelder" springen lassen, dann mischte man halt auch Fernsehspiele (Filme werden zumindest in D seit Jahrzewhnten nicht mehr gedreht) in 8 Kanal, auch wenn die dann praktisch nie im SDDS Kino laufen, gab ja Bargeld. Und daß 8 Kanal Lizenzen kostenlos sind, mit Analogtonnegativ dabei, hatte wohl bei einigen Prod.-Firmen rumgesprochen, und andererseits dazu geführt, daß es offiziell als 8 Kanal bezeichnete Mixe gab, die LE und RE nur Nulldaten enthielten... ... also ist eine solche Liste nie ganz vollständig oder korrekt, denn der Hardwareanbieter ist auf die Rücklieferung der Filmproduktion angewiesen. Stefan
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Gerade in kleinen Räumen mit geringer Breite spielen 5 Kanäle ihre Vorzüge aus, bei großer Bildbreite habe ich alleine durch die großen Abstände für das Gehör einen gut ortbaren Laufzeitunterschied, bei kleineren Wänden kann durch die inneren Kanäle unter sorgfältiger Mischung, ev. auch mittels negativem Übersprechens eine immense Basisbreitenverbreiterung erzielt werden, die fast allen Plätzen zu Gute kommt. Das fordert jedoch intelligente Mischungen. Daß 5 Kanäle im Heinkino (home theatre) wenig Sinn machen, ergibt sich aus der Lage des Fernsehsessels (der Couch) zum Apparat. Dieser wird sich idR im Stereodreieck befinden, und somit eine gute Lokalisierung ergeben. SDDS 8 war von uns nie als ein Premierenformat nur für wenige extravagante Häuser gedacht, sondern geboren aus der Theorie der eheblichen Verbesserung des Klangbildes von 5.2.1 Systemen gegenüber 3.2.1 Systemen für alle, einschließlich kleiner Kinos gedacht. Auch in der zeitgenössischen Propaganda um 1994 hatten wir das eigentlich herausgestellt. Diese Untersuchungen, die letztendlich schon 1938 erfolgreich durchgeführt waren und in Folge immer weitere theoretische Forschung an sich banden, führten auch beim Cinerama und Todd AO Verfahren zu der Einführung der 5 Frontkanäle. Todd AO wurde ebenfalls nicht als Lösung für die extragroßen Theater angepriesen, sondern gerade mit dem Hinweis der besonders überzeugenden Wirkung in speziell ausgeführten Häusern kleinerer und mittlerer Größe. Gerade diese Klangbasisverbesserung war es auch, die von Tonmeistern der Columbia- Tristar als Wunsch für die Einführung eines digitalen Tonsystemes mit 5 Frontkanälen gewünscht wurde, da man dort mit den 3 Kanälen wie sie seit den 70ern benutzt wurden nicht glücklich war. Daß es in Deutschland kaum kinogeeignete Mischstudios gibt, wage ich nicht zu bezweifeln, ist doch das Hauptgeschäft der Synkro heute die Audiovision. Und da bedarf es nicht der gleichen SPL Max, Dynamik und Frequenzumfänge wie beim Kino. St.
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Vulkanisierte Umlaufblende im Elmo ST 1200
stefan2 antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Martin, alle schnellaufenden Lager der Hauptwelle gegen Kugel oder Rollenlager tauschen, erhöht die Lebensdauer gegen "unendlich" :lol: . Die Zweiflügelige Blende wurde seinerzeit durch den Reparaturbetrieb der Pornostuben geliefert, wohl dort gefertigt. Die kleinen Projektoren zeigten gut auf, wie sie dann Nikotinschwaden und Luftmangel widerstehen konnten. Kein anderer Projektor war in der Lage über derartige Zeiten pro Tag in denkbar schlechten Umweltbedingungen zu überleben. Elmo ST war da eine Ausnahme, nach Modifikation. Neben Bauer T1 war der ST der einzige Kleinfilmprojektor für Film 8S, der bei mir je Einzug gehalten hatte, obwohl ich das Filmformat immer sinnlos fand. Standard 8 war einfach besser. St. -
Vulkanisierte Umlaufblende im Elmo ST 1200
stefan2 antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Zur Reparatur der ST, der besten Elmo (diese liefen in HH in Pornokinos 20 Stunden am Tag über Jahre) bedarf es lediglich Fingespitzgefühl. Die Lager sollte man auf Kugellagerung umbauen, die Gummierung abschaben und den Andruck erhöhen. Was spricht für den ST gegenüber dem unbrauchbaren GS? 1) Drehstrommotor ohne Elektronik, mit Kondensatoralauf und in Kugellagerung nahezu unkaputtbar. 2) Kein minderwertiger Japan Casettenrekorder Drucktastenschalter im Verstärker. 3) Mechanische Steuerung ohne fehlerträchtige Elektronik 4) 15 Volt 150 W Lampe bietet den höchsten Lichtwirkungsgrad aller Lampen pro eingesetztem Watt. 5) Bei Umbau auf 2 Flygelblende super hell. 6) Das 1.0 Hochleistungsobjektiv paßt und auch das 1.1 er Standard ist schon klasse. 7) Kein anderer Projektor führt Pornos problemfreier vor. St. -
Die 5 Frontkanäle brauchen keine besondres großen Säle, das funktioniert bei jeder Raumgröße. Gerade in kleinen Räumen mit kleinen Bildern haben 5 Kanäle massive theoretische Vorteile. Erinnert sei hier an die theoretischen Grundlagen der künstlichen Beschallung in Räumen, besonders in kleinen Räumen: Hier ist ein System in wissenschaftlicher Untersuchung (unabhängig vom Kino-Ton) als optimales System bestätigt worden: 5 Frontkanäle (Dirigenten Perspektive des Orchesters, sehr großer gleichmäßig sterephon beschallter Bereich, fast der ganze Raum) 4 Effektgruppen (Links, Rechts Wand, Links hinten, Rechts hinten) und 2 Subbaßkanäle (Links Front, Rechts Front, große Räumlichkeit). Die Kanäle müssen nicht unbedingt diskret sein, können digital deriviert sein. Das System gibt es, hunderttausendfach im Einsatz! Bloß nicht im Kino, wo ja Geiz am Geilsten ist. Das System wird so in Luxusautos geliefert, bei GM und Toyota. Eventuell auch in der Mittelklasse bei Opel gefunden. Jeder weiß, das 2 Kanäle nicht gehen. 3 sind kaum besser, aber wer "Logenplätze" (seit wann sind Logen in Saalmitte????) mit Aufpreis verkaufen will, braucht ein solches System Über die mathematisch theoretischen Details sei auf das Netz verwiesen, bei MIT in Boston gabs sehr viel darüber vor einigen Jahren. Daß nur wenige Filme in 8 channels gemixt werden, ist leider traurige Realität. St.
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"Vorführgeschwindigkeit im Kino ist 24 Bps -0,5 / +1", allerdings die +1 nur, weil damit bei der Audiovision früher vereinfacht Filme abgetastet werden konnten. Im Theater sollen 24 Bps eingehalten werden, was auch früher staatlich kontrolliert wurde. Projektoren hatten daher Synchronmotore mit 1500 Upm und Untersetzungsgetriebe auf 1440 Upm. In den USA ist das bei der Audiovision kein Problem, 24 und 30 BPS haben ein gemeinsames Vielfaches bei 120, 5 Flügelblende bei der Abtastung und es geht. Bei digitalem Ton kommt es nicht zu Tonhöhenschwankungen, einfaches Herausschneiden oder Doppeln kleiner Sequenzen unter 30 ms bleibt dem Gehör unentdeckt, womit zwar theoretisch Verzerrungen ansteigen, andererseits die Tonhöhe bleibt. Ein Verfahren hält sich mW nicht an diese Vorgabe. DSt.
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Ja, das ist (mittlerweile) normal. Irgendwann hatten wir darüber schon mal gesprochen, finde jetzt den Thread nicht. Die Quelle der meisten SDDS-Kopien ist eine 6-Kanal-Mischung, egal ob OV oder Synchronfassung. Die 6 Kanäle werden dann halt auf die 8 SDDS-Kanäle der Kopie verteilt. Ist etwas preiswerter als eine 8-Kanal-Mischung. Zwar schade, aber immer noch besser als die zwei fehlenden Kanäle nachträglich zu erzeugen, das wäre dann Heimkinoanlagen-Murks. Trotzdem Etikettenschwindel, weil das Publikum mit einem SDDS-Film 8 Kanäle verbindet. Wenn ein Film 8 Kanal M&E vorliegen hat, dann sind unterschiedliche Informationen darauf, sofern diese bei der dt. Sykro auch benutzt werden. Wen aus Gründen der Vereinfachung nur eine 6 Knal M+E Fassung benutzt wird, und dann L und LE gedoppelt werden, hat das ja sogar den Eindruck einer Basisbreitenverkleinerung zur Folge, was sicher nicht gewünst ist. Mischungen in 8ch, die ich kennen waren immer diskret, aber seit einigen Jahren habe ich das ja nicht mehr gemacht. Stefan
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Ja 8 Channels Und der Deutshfassung wieder als Stummfilme, wie bei Casino Royale? Dank zeitkritischer Synkronfassungs Massenkopierwerksausschußware! St
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Hatte das selbe problem. ein altes kino umrüsten auf den neuen stand der technik! hab alles neu gemacht und kam auf 48.000,00€uro!!! das ergab sich aus: - neuer Filmprojektor = 15.000,00€uro - neuer Filmteller = 8.000,00€uro - aufrüstung von SR aud DolbyDigital = 10.000,00Euro - BWR-Umbau = 5.000,00€uro - neuer Digitalprojektor für 6meter Diagonale = 10.000,00€uro ===================================== Summe 48.000,00€uro! Also da reichen 25.000,00€uro nicht aus! Man muss auch dazusagen alles wurde neu gekauft! gruß 50000 ist nach unten schon günstig, aber zu bedenken: neuer Bildwerfer muß heute nicht sein, bis zur |Volldigitalen Wiedergabe reichen die bestehenden Bildwerfer aus. (Einsaal Kino) Dolbz Digital> rausgeworfenes Geld, guter Analogprozessor ist ausreichend. Digitalbildwerfer für 6 m gibt es nicht für 10 000 Euro: 4096 Dijektor mit Xenonlampe, Objektiv/en und Server: derzeit etwa 150 000 Euro aufwärts. Zur Zeit noch keine Standardisierungssicherheit, was solls. (2048 Projektor (1980 HD) kostet etwa 5600 Euronen und ist Heimtechnologie, die im Kino nichts zu suchen hat, da käme man mit Server und 10k EUR hin) DVD undVideo gegen Eintritt schadet allen. 50000 Euro lieber in gute Tonanlage (Lautsprecher, Analogprozessor wie CSP 1200), neue Lampenhäuser mit Schaltnetzteilen und Objektivsätze, neues Bildwandtuch, Stuhlpolsterung usw. stecken. Da hat das Publikum mehr davon. St. Stefan
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Sag mal, wie geht das mit den 60 Stunden? Vertraglich eigentlich unmöglich, Arbeitszeitgesetz steht dagegen? DA sin max 44 (48 h) drin (Das praktisch seit 1994 überall heute 14 Stunden Tage "normal sind, hat ja nichts mit dem Arbeitsvertrag zu tun) Ich bin einfach nur neugierig, wie das zu formulieren ist. Grüße: Stefan