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Das 2. TODD-AO Wochenende in Karlsruhe steht bevor ...
stefan2 antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Greatest Story ever told? Auch wenns in "Cinerama" (Ultra Pan) ist, Niemals, würd ich nie kommen. (Meine Kopie hat auch nur Akt 1 auf der Bildwand gesehen, dann zurück in den Lagerraum) Möglichst wenig Bibeln. Meuterei wär klasse, einer meiner Favoriten. Mehrere Anfragen hatte ich von Freunden, ob nicht Hallelujah trails etwas interessantes wäre? Ich wollte es machen. Beim Ansehen stellte es sich dann ls deep curve corrected mit Deutschem 6 Kanal heraus (gepannter Dialog) Also nichts für mich und meine Freunde. Aber immerhin wurden (deutsche) Overtüre Pausenmusik, Nach Pausenmusik und Auslaßmusik gefunden.... ... nicht mein Favorit, aber vielleichtr etwas für den Oktober? Farbe ist oK, für EA Kopie. Stefan -
Hallo, Vorsicht vor zu vielen Änderungen an der Gebäudesubstanz. Schnell muß man dann auf einmal die Vorschriften 2006 erfüllen, das wird kaum jemand von uns bezahlen können. Eine große Gesellschaft schon, aber ein Privatbetreiber nie. Fang doch zunächst im Istzustand an, graduell läßt sich vieles in Folge verbessern. So finde ich z.B. eine grö0ßere Bildleinwand nicht unbedingt notwendig. Ein helles, kontrastreiches und scharfes Bild auf einer /eventuell neuen Bildwand) überzeugt weit mehr, als die Größe. Grüße: Stefan
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Hallo, ich habe lange Zeit alleine Kino gewmacht, tlw mit 2 Bauer B 11 in 600m Überblendung, weil ich zu den verbohrten gehörte. Heute haben wir Bauer U 4 mit Revolver und Automation am Laufen, wird noch durch die bekannte Siemens SPS Vollautomatik (gehört zum Bauer System, die Automation mit den codierten Folien) ergänzt. Dennoch, ein Einzelhaus kann auch alleine mit 2000 Meter im Überblendbetrieb betrieben werden. Das schöne daran, die kleinen menschlichen Imperfektionen vermitteln dem Besucher, von Menschen bedient zu werden, und nicht von Automaten, das Gefühl nur Ausbeutungsobjekt zu sein. Diese Kritik kommt von unseren US Amerikanischen Gewerkschaftsfreunden der IATSE Kinovorführergewerkschaft, und sie ist nicht von der Hand zu weisen. Was die Projektionsgeräte angeht, eine gut gesäuberte und aktualisierte E 8b kann durchaus Spitzenergebnisse liefern, aber auch eine portable Kinoton, wie ich sie privat besitze, hat ihre Vorteile, kompakt, KFz transportfähig, hell, modern. Ersatzteilsuche für E 8 sollte nicht zu schwierig sein, auch wenn vielleicht nicht direkt am Lager, wie bei KT, aber manches läßt sich privat von Freunden dieser Technik bekommen. Ich liebe z.B. meine U2, uaber auch die U4. Beide haben identischen Bildstand (0,04% H + V) und beide ihre Vorteile. U2 nitratfilmtauglich, U4 automatisiert.... ... bleib bei Deinen E 8, putze sie, und wenn irgend etwas fehlen sollte, frag uns, ich glaube, Geld läßt sich besser in neuen Objektiven, Bildwandtuch, Ton und ähnlichem anlegen, als in einer Projektionsmaschine. Grüße: Stefan
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Mir auch, weshalb ich mich überhaupt für die Sache engagiert hatte. Das kleine Atelierkino hatten wir dann ausbauen lassen, zugunsten eines 300 m2 Foyers, in welchem heute der Ramschladen residiert. Das Hotel war zuletzt furchtbar, die Zimmer schienen für 20 Mark die Stunde vermietet worden zu sein. An den Wänden Blutflecken vom Spritzesetzen. Gloria in Habnnover, das war auch ein schönes Kino, aber leider auch Geschichte... Stefan
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Ist trotzdem kein Grund die relativ geringen Investitionskosten zu scheuen. Cars von BVI wird das System haben, einige neue deutsche Produktionen sind angekündigt, Sofie Scholl hat das System, obschon keiner mehr weiß, wo sich eine DTS Code Kopie befindet... und Fox und UIP wollen auch mitmachen, weil ja Warner auf breiter Front einsteigt. Und Kinowelt scheint zu überlegen, ob nicht auf Neukopien verzichtet werden kann, indem US Kopien mit DTS Deutschton recycled werden. Die Flexibilität überzeugt, auch weil jetzt ohne große Kosten für Lasertitel, OmU in jedem Kino machbar ist. (infostand vom 28.Aug.06) Die Aussage Verleiher warten, Kinos warten ab ist das bekannte Spiel der Kinowirtschaft, Investitionen sind Gift. Viele Rampen für Fahrstuhlfahrer verschandeln klassische Architektur, Lifte für Fahrstühle und besondere Plätze werden gern geschaffen, mit immensen Kosten. Der wesentlich größere Kreis seh- und gehörbehinderter Menschen wird dann gern vergessen. Bedarf es da errst gesetzlicher Regelungen? Die EU Richtlinie hat bisher noch keinen nationalen Widerhall gefunden. Vielleicht liegt dieses auch daran, daß D seit 60 Jahren in keinem Krieg mehr verwickelt war, die USA und GB haben da die Verbände der Kriegsveteranen, die hier wesentlich mehr Druck machen können, denn sie sind ja in staatlichem Auftrag zu Behinderten geworden. in den 50ern hat auch bei uns fast jedes Kino Hörbehinderten Anlagen gehabt, in der DDR war es gesetzliche Pflicht Induktionssysteme beritzustellen. Ehrlich, mich kotzt die Ignoranz der Theaterwirtschaft an. Das hat nichts mit "Nicht Können", sondern ausschließlich mit "Nicht Wollen" zu tun. Stefan
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So ist das, Savoy, etas abseits auf der falschen Steindammseite gelegen, wird gern vergessen, obschon es zu den besten Häusern der Stadt gehörte. Vielleicht liet es daran, daß viele nur die grausame Verschachtelung des Herrn Riech aus 1979 kannten. Auch die Tonwiedergabe war nie berühmt, schließlich war es eine Phillips Anlage mit 20 cm Breitbänder auf 3x3 m Holzplatte... und da hatte sich auch 1979 nichts geändert, außer das jetzt Bahnhofsverstärker statt der Röhrenendstufen quäkten. Da waren die anderen Breitfilmtheater der Stadt City, Ufa, Oase, Grindel, ... mit ihren Klangfilm Anlagen von besserer Güte. Äh - Grindel auch nicht, Phillips OMA 6 (würg) Das Savoy, eröffnet mit dem üblichen Star- Bahnhof am regnerischen 15 März 1957 als erstes Todd AO Filmtheater der Welt (es war keine Konversion eines bestehenden Hauses!), und erstes Todd AO Filmtheater Europas. Der Architekturentwurf ist baugleich mit dem ein Jahr zuvor errichteten Grindel Cinemascope Theater, mit Abwandelung des Bühnenportales für Todd AO. Der Entwurf stammt von den renomierten Berliner Architekten Glüer, Schlüter und Partner. Joachim Glüer gelang, trotz der Knappheit an Baumaterial in der stark bombenzerstörten Stadt, ein repräsentativer Bau. Savoy wurde durch den Hamburger Kinounternehmer Herbert Steppan gebaut, der sich in den USA bei Mike Todd (bürgerlich M.Goldenbaum) über die neuen Möglichkeiten des Breitfilmes informiert hatte, und "dieses unbedingt auch haben wollte" (so Frau Steppan im Gespräch). Steppan besaß ein mittleres lokales Kinounternehmen, zu dem die Oase, die Millerntorlichtspiele, das Filmtheater im Imperial Hotel am Millerntor und einige kleinere gehörten. Steppan baute das Savoy auf einem Ruinengrundstück am Steindamm in eine Häuserreihe hinein, der Saal befand sich im hinteren Teil, zwischen Vorderhaus (Hotel) und der Straße Pulverteich. Die Phillips Zentrale befindet sich genau nebenan, und die Abt. Tonfilm und Elektroakustik nur wenige Minuten entfernt an der Mönckebergstraße im Kaufmannshaus (Levantehaus)... Als Eröffnungsfilm läuft der rote Staub (RKO-Radio Film) in 35 mm RKO Scope, Mono. Der erste Todd AO Film ist der Werbefilm "Das Wunder von Todd AO", den die Phillips GmbH auf der Photokina 56 ausgiebig gezeigt hatte. Es sollte aber einige Jahre dauern, bis mit dem Rodgers und Hammerstein Singspiel "Südpazifik" ein Breitfilm im Savoy läuft. "Around the world in 80 days" läuft zwar im Januar 1958, aber als 30 Bilder/s IB-Technicolor Druck Schmalfilm , mit seperatem 8 Kanal Magnetton, einer störanfälligen Technik, die im Nachgang einige längere Zeit währende Rechtsstreitigkeiten über die mangelnde Funktion und den hohen Mietpreis ($1000 = 4000 DM pro Monat(?)) mit sich bringt. In der Abschlußrechnung der Phillips Gmbh wird dieses als "Miete Cinestage Verstärker" berechnet. Der 8 kanalige Ton hat 5 Front und 3 Effektgruppen (L,M,R). Das Cinestage Bildformat, zur Erinnerung, : 34,5mm Film, Bildverhältnis 1:1,37 stumm, 1,5 Anamorphotische Kompression. Herbert Steppan hatte sich mit dem Bau finanziell übernommen, und konnte Wechselverpflichtungen gegenüber Phillips und die Hypotheken nicht bedienen, mußte 1960 gegen Übernahme des Hypothekenkredites an den Charlottenburger Kaufmann Walter Jonigkeit (Kurbel, Delphi) verkaufen. Jonigkeit hatte die liquiden finanziellen Mittel, um die damals üblichen "Kopienvorauszahlungen" für Breitfilme in Höhe von 350.000 DM (heute etwa EUR 2 Mio) zu bezahlen. Durch die damit verbundenen langfristig (min 3/4 Jahr) exclusiven "Ausbeutungsrechte" für die Stadt und ein Umland von 60 km, gab es den nötigen finanziellen Erfolg. Ursprünglich mit einer 17 m Bildwand ausgestattet, die auf einem mit elektrischer Krümmungsverstellung ausgestatteten Bildwandrahmen des Schlossermeisters Willi Garz aus Hamburg aufgespannt ist, wird am 3.12.1957 gegen eine neue, 21 x 9 m große Wand ausgetauscht. Der letzte Breitfilm, der im Savoy läuft ist am 23.02.2001 der Film "In 80 Tagen um die Welt", allerdings eine WA Kopie aus 1968, ohne Meliesse Einleitung. Die rechte Todd AO Maschine wurde als Ersatz für die Prevost 70 ins Grindel verbracht, wo sie heute noch stehen dürfte, sie abzubauen ist aufgrund der Masse und der schlechten Zuwegung illusionär, die linke steht bei mir im Foyer. Aufgrund der massiven Beschwerden unserer Vorführkräfte über das Schrottstück und den ST 270Teller sah ich mich 2002 gezwungen, eine moderne FP 30D in Einfachstaustattung einzubauen. Zuletzt hatte das Savoy dann SDDS 8 Kanal, DTS und 6 Kanal Magnetton, mit HPS 4000 Frontlautsprechersystem und der tiefgrümmten Bildwand hat dort Actionfilmkucken bei 70 cd/m2 immensen Spaß gemacht. Die Technik der Ufa war da weit weniger anspruchsvoll, Magnacom und KA 298 Anamorhot mit Super Kiptaren ließen z.B. Bildmäßig keine Güte zu. Das Haus wurde zum 1.1.2003 an einen aus Indien stammenden Moskauer Kaufmann verkauft, dort ein 99 c Dicountgeschäft einrichtete, gleichzeitig aber weiterhin Kino mit Hindi Filmen spielte. Der Spielbetrieb fand dann ein Ende, weil Streitigkeiten über Brandlasten (Feuerwehr Ing) versus Handelswaren (Kaufmann) unüberbrückbar waren. Die Daten entstammen Rechnungen, Prozeßunterlagen und Baudokumentationen in meiner Sammlung. Bilder des ursprünglichen Zustandes, des letzten Renovierungszustandes und der Technik werde ichnoch in die Galerie einstellen. Übrigens türk. oder russische Filme haben wir nie gezeigt, gelentliche Vorstellungen mit Hindi Vermietungen halfen etwas bei den Unterhaltskosten... Der Gedanke, wieder zu eröffnen mußte allerdings fallen gelassen werden, da es sich auch nicht lohnen würde, das Haus wieder aufzubauen. Die verwendeten Baumaterialen aus der Mangelzeit, nicht vorhandene Wärmedämmung, erzeugen unübersehbare Kostenfallen (E-On Mafiabezug für Energie) und die Lage an einem Straßenzug "frei von Nordeuropäern" wird kaum das gewünschte Publikum hereinbringen, auch wenn das noch 2002 vorhandene Drogenproblem (mit Addicts in den Ausgängen) mittlerweile durch den Senat "gelöst" ist. Stefan Bilder sind in einer neuen Gallery.
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Hallo filmempire. Schöne scans, hätte nicht gedacht, daß es so gut geht... ... aber mir fehlt so ein bischen die Zeit zum Kino in diesen Tagen. Der Kompressor war ursprünglich auch im Fuß der Delphi Projektoren, ich habs noch mal probiert, aber es war einfach zu laut. Die Leitungen im Delphi stammen noch aus der Zeit der "veralteten" Ernemann Maschinen, weshalb dann die Gebläse wohl schnell verschwanden, im Nebenraum. Wann wohl die HJ 170B abgebaut wurden und gegen die 2,5 kW Xenon ersetzt wurden? Die Gleichrichter (Jovy) waren/ sind für 250 A ausgelegt, der Hilfsprojektor ist eine B 14 mmit BL 9X 2000Watt, läuft heute für die Vorreklame. Anstelle der U 2 stehen dort DP 75 im Überblendbetrieb, mit allem, was die Technik (auf Film) so bieten kann. Einschlueßlich Behindertensystem im DTS XD mit Untetitelprojektor, Audiodescription und Einsprechmöglichkeit über W-Lan basiertes Sennheiser Kopfhörersystem, alternativ für induktive Hörgeräte nutzbar. Die U2 sind in meinem Besitz, eine in Betrieb, eine eingelagert. Die 2. Maschine entstammt dem "Zoo". Allerdings nutzen wir für 35mm überwiegend U4 / U4C... Stefan
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Surge protection lebt von guten, niederimpedanten Erdungsstrukturen. Billige Artikel verwenden VDR Widerstände, die durch laufende kleine spikes ihre Wirkung verlieren, ebventuell durchschlagen und abbrennen können. Haben wir in mehreren Verteilungen in Mobilfunkanlagen gehabt, wenn die Surge protector Steckdose dann hinter dem Sofa liegt, hast du ne Wohnung gehabt. In die Hauptverteilung hinter der Einspeisung und vor dem electric meter gehört ein Blitzstromableiter mit Funkenstrecke (N+1 Schaltung: N Anzahl der Leiter, im TN 115/ 230 Volt Netz sind das 3 Funkenableiter sowie eine Gasstrecke gegen Erde, bei TN 230/400 4 + 1). In den Sub- Distributions werden Überspannungsableiter eingefügt, dann kann nichts passieren. In Gebieten mit Freileitungsnetzen ist das unbedingt notwendig (USA), da dort häufig athmosphärische Überspannungen zu finden sind. Für den Aufbau gibt es einiges zu beachten, aber das führt hier zu weit, wers wissen will, fragt an. Blitzeinschläge / Überspannungen werden dann an der Hauseintrittsstelle zurück reflektiert, und das eigene System geschont. Hab ich selber erlebt, Naheinschlag im Garten. Einzig die Leuchtröhren gingen kurz aus und starteten wieder, bei den Nachbarn: Totalverlust an der Elektronik. Dehn Vap hat sich gelohnt. Stefan
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Guido, Netzteil, sonst werden sie nur dunkler. Habt ihr auchg das Schaltregler board drin? Es sind zwar häufig einzelne Segmente, die aufgeben, das führt dann zu ungleichmäßiger Ausleuchtung, was bei Analog Verzerrungen mit sich bringt, bei Digital schlechtere Leseraten, sowie der unvermeidlichen Alterung, wo zwar alle Segmente intakt bleiben, aber die Ausbeute nachläßt. LED Elemente sitzen nun mal in einem Aluminiumspiegel, der das Licht nach vorne bündelt. Keine Einsiegelung ist 100% dicht, d.h. Feuchtigkeitsmoleküle dringen ein und der Spiegel wird blind, die abgestrahlte Leuchtdichte sinkt. Das Schaltnetzteil der KT ist als Konstantstromregler ausgeführt, prüfe doch mal mit einem Multimeter die Stromaufnahme der LED (ca 400 - 1000 mA), diese sollte über längere Zeit konstant sein, sonst liegt der Fehler im NG, anderfalls tippe ich auf einen lockeren Kontakt, z.B. Lötstelle an der LED. Stefan
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Hallo guido, wußte ja nicht, was für bb besser ist, ihr sollrt gern mitlesen können... @ bb... freut mich, wenns jetzt geht. Viel Spaß beim Film ansehen. Stefan
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Äaut Vorgaben bewi Bestandsobjekten nicht mehr als 6 Grad, im Falle von Renovierungen nicht mehr als 3 Grad Neigungswinkel. ZUm Ausgleich können mit erfolg exzentrische Objektivtuben genutzt werden, solange der Projektor einen entsprechend großen Spanndurchmesser (min 80 mm, besser 4 Zoll, zuläßt, und das Objektiv eine entsprechende Eintrittspupille hat. Je größer die Fassung, je kleiner das Objektiv um größer der theoretische Verstellbereich. Der Projektor kann dann senkrecht stehen, das Bild wird verzerrungsfrei auf der Bildwand abgebildet. Das Prinzip funktioniert wie der Parallaxenausgleich an Studio Photokameras zur Vermeidung "stürzender Linien" z.B. in der Architekturphotographie. Einfach gesagt, ein horizontaler Bildversatz zwischen Film und Objektivmitte wird um den Vergrößerungsfaktor der Projektion in die entsprechende Richtung verschoben. 2 mm Mittenversatz auf (Bildhöhe 400 cm entspricht ca 200 facher Vergrößerung) wird um diesen Faktor nach unten Versetzt, d.h. 400 mm tiefer abgebildet. Grenzen bilden das Objektiv mit seinem freien Lichtdurchgang, also ist es ev. erforderlich Objektive großen Durchmessers z.B. Isco 8 perf für 70 mm zu verwenden, was aber auch der allgemeinen Abbildungsgüte zu Gute kommt, da diese sehr hochwertig in ihren optischen Parametern sind. Stefan
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Hallo Ulli, auch ich in meinem Kino und mein Freund Arne in Kiel hatten nie Werbung im Kino, was von den Besuchern durchaus positiv aufgenommen wurde. Stattdessen lieber ein freches Viorprogramm aus Cartoons, alten Trailern, Anti Nazi Spots, Greenpeace machen. Wenn wir Werbunfg zeigten, dann war sie historisch, aus den 30ern, 40ern und 50ern. Beliebt auch Peter Stuyvesant "Take off" in 70 mm. Heutige kommerzielle Werbung nervt, da identisch mit AV Spots. Und "Frisörsalong "Gunda" mit den modischen Spät 60er Frisuren in 1980 war damals belästigend dumm, wär heute Kult. Bedenke, die Reklamerlöse sind seit Jahren nur ewtwa 5 - 8 % des Umsatzes des Filmbetriebes, konstant seit Jahrzehnten, Tendenz aber sinkend. Dafür gibst Du sehr viel planerische Freiheit beim Kinospiel ab, der Schrott muß jede Vorstellung laufen, Kleben, Rückversand, ... 5- 8 % durch ein überzeugendes Konzept durchzusetzen heißt andererseits aber auch min 10% mehr Kartenumsatz machen, als ohne. Was aber bei liebevoller Programmgestaltung durchaus erzielbar ist. Im Kino bezahlt der Besucher füer den Film, genau wie bei DVD und Pay TV. Diese Medien sind normalerweise auch (Sponsoren) Werbefrei... die Amerikaner argumentieren so, daß der Kinobesuch eine bewußte Investition in Freizeitvergnügen ist, für das Geld bezahlt wird, und Zeit geopfert wird. Hier mit kommerzieller Reklame angeschrien zu werden, entspräche nicht dem Wunsch nach Entspannung. Was den Verlust Cineworld vor Gericht angeht, so wäre zu überlegen, die Verleiher dahingehend zu verklagen, bei Werbung 10% Aufschlag auf die Miete zu erheben, denn schließlich ist der Film es ja, der die Menschen bewegt zu kommen, und da ist die Werbung ein Teil davon. Wie gesagt, das ist meine Meinung, und übrigens einer der Gründe, warum ich auf Kinobesuche verzichte. Grüße: Stefan
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Glückwünsche! Toller Saal, gefällt mir. Viel Erfolg und viel Freude damit. Ich kann das nachvollziehen, ging mir auch mal so, und war auch eine Zeit so, als mein Freund, der mit mir begonnen hatte dann weg war. Auch wenn ich kein Kino mehr mache, nur noch privat Filme ansehe, dann hat das andere Gründe, Arbeitsbelastung und halt Politikk in der ex DDR, wo Wessis und Unternehmer nicht unbedingt gern gesehen sind, weshalb ich mich wieder mehr Richtung Stadt orientiert habe. Aber dafür gibt es noch andere Gründe, die sicherlich verständlich sind. Einen Punkt, den ich Dir ans Herz legen möchte, kümmere dich um Wärkeisolation, bevor du andere Sachen machst, es sei denn das Haus hat eine Festbrennstoffheizung, die Holz, Kohlen und eventuell Sperrmüll frißt... 1999/2000 habe ich 6000 Liter Oel zu 38 Pfennig verbraucht (ca.1200 EUR), bei vollem Kinobetrieb. Im Jahr 2005/2006 waren es monatlich 422 Euro an Eon für Gas, bei nur noch Frostschutz-/ Kondensationsschutzbetrieb der Gasheizung. Trotzdem, ca. 65000 kWh bei Kinospiel in 99/00 sind für die Größe des Hauses günstig gewesen, gute Isolierung zahlte sich aus. Auch in diesem Sommer kam es nicht über 20 Grad, trotz wochenlanger Wärme. Grüße Stefan
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Ok bb, do you own the setup program for CP 650? This offers some nice features, that might help in debugging the unit. You can turn on oscillators to feed sound through a specific channel, it has an indication for preamp status and more. If not, you should try to get the software, but caution it requires Microsoft and does not run on "real" computers. :lol: Also helpful with audio installations is a small signal "injektor" which feeds audio signals into inputs, and you can follow from the power amp to the front end. Regarding analog: As most of the guys here pointed out, the projector is one of the few which still uses a classic cell layout without any active amp. So if the cells generate around 100 - 500 mV of DC measured with DMM per cell they should be ok. It is not more difficult than an ordinary Simplex 4 star soundhead, and as written before in the thread, any technician can handle that. Does a CD or similar into Non sync work? To exclude wiring errors to the main system (I would always use a different main system than Dolby for audio quality reasons, my CP 500 feeds into an ADSG DCP 1k) a simple headphone or telephone connected to the CP's outputs will show if they perform correctly. THese are the few simple tests More to say is difficult, it would require to be in your screening room, but I am 5000 miles away in Berlin or Lübeck in Germany. Just let me know, do you prefer German or English conversation? Best regards Stefan
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Unwahrscheinlich! Ein Supercap hält die Daten kein 3/4 - 1 Jahr am Leben, und das tut meine Kiste seit Jahren. obiu hat Recht, da ist eine Lithiumknopfbatterie! St.
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Patrick, nicht umsonst gab es OEM Austauschpreamps für CP's, zumindest in den USA gebräuchlich gewesen, die originalen "sounden" nicht sauber genug... St
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Sind "T" (theatre) Versionen, ohne Aufnahmeencodierung. Patrick, CP 55 mit CAT 441 und SRA 5 entspricht auch der CP 65, die allerdings dann den trafolosen Vorverstärker hat. Trotz Verbesserung: ine Baustelle, die Dolby nie gelöst hat, Lichttonvorverstärker waren immer gruselig... St.
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Den älteren und den Schweizern wohl eher aus Filmen wie Die Blonde mit dem süßen Busen. (Steeger/ Volkmann;grusel) Kinoleute kennen keine AV Sendungen... St
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Ach ja, CP 55 war vor 20 Jahren... da gab es noch kein SR, und deshalb die externe Lösung ab 1989. Doch dann kam CP 65 und der hatte serienmäßig 2 CAT 350 im Gerät... CAT 222 A/SR ist keine Lösung, das heißt ja eigentlich "Copy CAT" 222 A/SR Emulator module... Standard beim Kino CP 500 und den späten CP65 aus der SRD Zeit. (Der Studio CP 500 hat 2 Stück CAT 350 und 1 Stück CAT 222 A) Dekodierung unbrauchbar, denn schließlich mußte SRD im A/B Vergleich besser klingen, als SR Analog, zu einer Zeit, als noch analoges Mastering ohne AC3 für Analogton vorgenommen wurde. Der SRA 5 nutzt externe CAT 280 T, und bietet dann beste SR Dekodierung. Lohnt in jedem Fall das so zu machen. Wenn nicht Jörg mittlerweile alle aufgesaugt hat, dann dürfte es möglich sein, so einen Adapter mit Karten zu bekommen, mit etwas Suchen. Grüße: Stefan
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Habe mit Försterling eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht, auch ich kann die empfehlen, allerdings sind HAPAHE und ich ja aus dem "Norden", und Försterlings auch... ... in wie weit sich das dann lohnt im Süden??? Anfahrt? Das ist deren Sache. Stefan
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Offensichtlich wurden wichtige Produktionen auf Kodakmaterial aufgenommen, und die Negative sind heute in gutem ZUstand. KLK an PTX, Die rote Kapelle gehört farblich (und inhaltlich) sowie von der Tonaufzeichnung zum Besten, was ich kenne. Veränderungen an der Kopie sind nicht feststellbar, satte Schwärzen, leuchtende Farben. Defa 70 wurde, unter Ulbricht's "Weltniveau" Anspruch durchgesetzt. In der Honecker Ära verfiel dieser Anspruch, 70 mm galt eine der verschwenderischsten und sinnlosesten Projekte im Filmgebiet, weil auch mit weniger finanziellem Aufwand (u.A. Schmalfilm "Aussagen" erstellt werden konnten. Ob Halbleiter mit Weltklasse erzeugt werden sollten, entzieht sich meiner Kenntnis. // Mittlerweile gilt dieses aber für die ganze sog. "Filmproduktion" in Deutschland. Ausschließliche Produktion "Kleiner" Fernsehspiele ist zu beobachten (Je AV Co ist ein Fernsehspiel), mit technischem Anspruch, der 20" Bildscheibe mit Plastiklautsprechern zu genügen, ... Stefan
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Hallo, habe meine CP 500 gerade nicht zur Hand (derz. im Sommereinsatz), aber nur einen Gold Cap kann ich mir nicht vorstellen. Zwar haben wir einmal gelernt, daß nur Sony's DFP 2000 eine böse Batterie hat, und der CP 500 solcherart Probleme nicht kennt (Dolby O-Ton!), doch sei es wie es sei, ein Gold Cap wäre nicht in der Lage, das RAM mit Daten über 1 - 3 Tage am Leben zu halten (Selbstentladung und Stromfluß). Mein CP 500 sieht nur sporadischen Einsatz, in den seltenen Momenten einer SRD Vorführung, auf besonderen Wunsch hin... teilweise ist das Gerät Monate im "Auszustand". Daten sind bisher nicht verloren gegangen, Serien Nummer liegt um 400 herum (frühes Gerät). Es muß daher doch eine Litium Batterie geben, wo auch immer getarnt eingebaut. Und das würde ich gerne wissen. Vermag nur z.Zt. nicht nachzuschauen. Eine solche Batterie hat nun mal maximal 10 Jahre Lebenserwartung, dann müßte das Problem langsam evident werden. Es würde ansonsten auch keine Batteriewarnanzeige geben. Stefan
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Der Kopf deer rec htsstehenden Maschine ist aber aus dem Sozialismus, BFD Halle, genaralüberholte Nachkriegsfertigung, aus "meinem" Ersatzteilfundus E VIIb... ... und die Kohlelampengehäuse sind aus den 50ern, Bauer wenn ich mich recht erinnere. Trotzdem, du hast recht, NDS ist immer einen Besuch wert. Auch Euro Kinos nicht zu vergessen, zwar 50 er Jahre, aber da hängt manche Erinnerung an Winnetou dran. Stefan
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Mir fällt noch ein: Kammerlichtspiele in Königslutter (am Ellm). Kino aus 1921, Renovierung strahlt die Zeit um 1935 mit der Tonfilm Umstellung aus. Liebevoll gepflegt und erhalten durch den Eigentümer Joachim Pesenecker, der dieses als Feierabendbetrieb am Leben hält. Lohnt in jedem Falle einen Besuch, wenn man zwischen Braunschweig und der Zonengrenze ist. (www.kammerlichtspiele-koenigslutter.de) Stefan
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Womit Du das erlebt hast, was mit derartig alter Analogtechnik normal ist, korrodierte Kontakte, brüchiges Lötzinn, ausgetrocknete Elkos, Übergangswiderstände, ... . Entweder, man rekonstruiert ein Gerät vor dem Wiedereinsatz, tauscht gealterte Bauelemente, lötet alle Verbindungen nach, reinigt die Kartenstecker und Leiterkartenkontakte (rotes Radiergummi), oder man kauft ein Neugerät mit Garantie. Der einfache Wiedereinsatz 20 Jahre alter Geräte mit Einzelleiterplattentechnik ist nicht ganz unproblematisch. Andererseits lernt der Mensch sehr gut, wie das Gerät funktioniert, lernt Zusammenhänge zu erkennen, und das auch wichtige Erfahrungen, die kein Lehrer bieten kann. Stefan