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Hallo Christian. Das mit Cinerama stimmt schon, aber Cinerama als Roadshowverfahren hatte keine weite Verbreitung außerhalb spezieller Aufführungen erlangt. Im Gegensatz dazu war CinemaScope verglückt, aufgrund der wesntlichen Kompatibilität mit bestehenden Filmtheatern auf breiter Front eingeführt zu werden, was durch diese Neuerung im wandelnden Kinointeresse die Menschen zurück in die Säle auf breiter Front brachte. Stereoton im Kino, gabs auch schon Jahre vorher, in Versuchen und Einzelaufführungen, doch erst 1953 kommt der Massenmarkt. Wirtschaftlich rechnen wird sich keine Retro, leider. Und diejenigen, die entsprechende Aufführungen machen, bleiben technisch entweder zurück, weil alleine die Investition in spezielle 70 mm Objektive, brauchbare Vorverstärker und Stereoprozessoren nie wieder zu erzielende Kosten verursacht. Lediglich das Norwegische Filminstitutt und sein Leiter Jan Olsen halten die Großfilmschiene am Leben, mit 70mm Optiken von Isco, Panastereo CSP 4600 Magnettonprozessor und 5 Kanal Front kann hier 70 mm gesehen werden, wie es gehört. Aber das ist eine staatliche Einrichtung, mag mancher sagen. Realität ist, trotz des niedrigen Eintrittspreises von ca 5 EUR trägt der Kinobetrieb die ganze Einrichtung. Die Vorstellungen sind schnell ausverkauft und äußerst beliebt, und so sehr unterscheiden sich die Menschen nicht, von denen in Hamburg oder Wien. Wenn das Angebot stimmt, die Qualität auch, dann gibt es auch Nachfragen. Doch in einer Branche, für die eines der großen Probleme darstellt, "daß die bösen Verleiher Filme nur gegen stehende Vorauskasse oder Einzugsermächtigung liefern", hat ganz Andere Probleme. Sie wird obsolet. Grüße: Stefan
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Wär ja schön, wenns tatsächlich so wäre. Aber viele trauen sich nicht, die Wahrheit zuzugeben. Ich kenn hier im Umland Monopolplätze, wo Film mit Präciton 22, offiziell "in feinster Digitalqualität (einschl dts und SRD Schild über der Tür)", über die Leinwand kommt. Ein Anderer hat noch Phillips LBB Bahnhofston, offiziell (Kinohandbuch) Dolby SRD. Ich, weiß, bei den Großen Ketten dürfte es Mono oder Cp 50/100/200 nicht mehr geben, aber wenn mir ein Theaterbesitzer in 2002 anbietet, seine Nitsche IV gegen eine B5a zu tauschen, "die hat ja a rotrierende Tonbahn", dann ists es schon krass, was da noch existiert. Nichts desto trotz, 2003 mögens nicht mehr unsere ermittelten 35% sein, aber 1/5 wohl noch. Stefan
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Hallo, bald ist es 50 Jahre her, daß das Kino DAS wichtigste Jubiläum schreibt, ohne welches es heute kein Kinowesen mehr gäbe. 1953 wurde Kino erwachsen, mit der kommerziellen Einführung von Cinemascope und stereophonischem Ton am 20.6.1953. Doch halten es die Verbände der Filmwirtschaft für wichtig, darüber Gedanken zu verschwenden? Wohl kaum. Vor 8 Jahren gedachte man der Einführung einer Jahrmarktsattraktion, die wohl kaum perfekten Unterhaltungsgenuß geboten hatte, aber neu war. 1953 wurde Kino erwachsen. Der Sehwinkel wurde dem menschlichen Auge angepaßt, stereophoner Ton ermöglichte ein 360 Grad Hörerlebnis, auf breiter Front, und ein Abbild der Wirklichkeit entstand. Weltweit in Folge adaptiert, und als Lösung gegen den TV Konsum erfolgreich, hatte Kino durch Innovation schwierige Zeiten gemeistert. Doch hat man es in Deutschlag nötig, daran zu erinnern? Nein. In Italien gibt es in Bologna in der Cinemathek eine Retro vom 28.6. - 5.07.03, mit diversesten, klassischen Cinemascope Filmen. In Originalfassung und Magnet- Stereoton. Die Mühen müssen exorbitant gewesen sein, die Filme aus Beständen der Studios, staatlicher Archive und von Privatsammlern zu bekommen. Die Technik, mit neuester Optik ausgestattet, vermag auch 2.55 korrekt zu zeigen, eben ein ehrvolles Gedenken an den Cinemascope Geburtstag. Doch was hat die Deutsche Filmwirtschaft zu bieten? Ein Kinofest, wie großartig, bei dem der Preis die Hauptattraktion bietet. 3 Tage - 3 Euro! Geiz ist halt geil, und blöd sind wir dann ja auch nicht, ins Kino auch ohne bedeutenden Filmstart zu gehen, bekömmt man die Einzel-Karte doch zum polnischen Matrix reloaded DVD Preis. Und warum nicht 3 Tage - dreifach gut. Farbe - Scope - Stereo. Diese Dinge haben Kino aus der Krise geführt, daran zu erinnern sollte möglich sein. 50 Jahre nach der Einführung des Stereotones, 10 Jahre nachdem Digital auf breiter Front zu bezahlbarem Preis eingeführt wurde, sind 35 % aller Kinosäle noch in Mono. Also doch Geiz ist geil. Stefan
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Gut, ein Schlag gegen "kommerzielle" Piraterie. Doch ändert das etwas am Sehverhalten von Filmen? Film wird mehr als jeh zuvor gesehen, aber nicht mehr im Kino. Selbst die Gruppe der hauptsächlichen Kinogänger, unter 20, geht mehr und mehr zu Video abenden in der Gruppe über. Und wen wunderts, wenn in Folge Raubpiratenringe entstehen, oder peer to peer Netzwerke florieren . Solange die Gesetze nicht auch den End-User kriminalisieren und bestrafen, wird sich da nichts ändern. Und weder von Gewerkschaftsseite (die vertreten auch die Telekommunikationsbranche), noch von den Urheberorganisationen (Leerdatenträger und Geräteabgaben sind mühelos verdientes Geld) wird da Hilfe zu erwarten sein. Kinohat versäumt, zeitgemäß zu sein. 35% Monosäle zeigen ein gutes Bild auf. Stefan
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Hallo Christian Mueller, die 1968er Wiederaufführungsfassung von Ben Hur war sphärisch. Hat nicht die Brillanz und Schärfe, die die anamorphe Fassung hat. Der Ton hatte auch nicht die gewohnte Brillanz und Qualität. Witzig wirds, bei "Restaurierten" Kopien, bei denen jemand Teile der anamorphen mit sphärischen Teilen zusammen "restauriert" hatte, unmöglich anzuschauen, aber deutschsprachig im Programm- Kino vor 15 Jahren so gesehen. Heute dürfte es für Kinobetreiber unmöglich werden, eine komplette 70 mm Ben Hur Kopie mit deutschem Ton zu finden, wie es bei Filmsammlungen aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis... Stefan
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Und höhere Temperaturen im Sommer bzw. Wärmestau im Gehäuse. Ich kenne US Theater, wo ein Lüfter auf der DA Frontplatte sitzt, um Luft durchzuziehen. Kommerzielle Gerätetechnik würde auch mal 80 C (z.B. Nokia BTS) vertragen, Heimtechnologie eben nicht. Da hilft am besten: Lüften. Stefan
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Jens, geht, aber dann muß die Versorgung bei Netzausfall auch mit Wechselstrom sein, was heute auch denkbar ist . Wenn hier Batteriebetrieb benutzt wird, muß ein Schaltregler her, so wie ihn die kommerziellen LED Syteme besitzen. Bei 230 V gehn auch Energie- Sparlampen, die funktionieren an AC und DC,bloß sind diese manchmal zu hell. Stefan
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Earthquke in Sensurround...??? Wenn die Kanäle korrekt geroutet werden, gehts mit jedem echten Woofer (kein Bassreflex, bitte). Aber dazu braucht Man einen CSP 4600 70 mm Prozessor... den vermisse ich auf den Photos in der Galerie. Wenn schon, dann bitte korrekt. Christian: Ben Hur dürfte sphärisch sein, halt die 1968er Kopien. Woher sollte auch der Anamorphot kommen. Ab Sommer gibts wieder einen bei einer führenden Optikfirma, nicht mal teuer (ca. 7000 EUR), suppenteller groß, mit 1.25 Entzerrfaktor. Stefan
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Im Zeitalter von Schaltnetzteilen sind 30 kW wirklich kein Problem, so ca. 30 kg Hardware, in 4 HE 19" verpackt. Stefan
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Hallo d21, zu Deinem post: PS. falls du die bildwandleuchtdichte meinst, die wird nicht in cd (candela) gemessen, sondern in asb (apostilb) das ist das diffus zurückgeworfene licht und da werden 100 gefordert. 55 ist m. E. sehr wenig die Bildwandleuchtdichte wird selbstverständlich in cd/m2 gemessen, oder in den USA in Footlambert. Die Umrechnung zwischen der asb Zahl und den cd/m2 hatten wir ja in einem anderen Post schon mal spezifiziert, Pi. Stefan
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Kleine Bläschen in Frontlinse vom Objektiv
stefan2 antwortete auf Thomas007's Thema in Tips und Tricks
Hi, bei neuen Objektiven dürfte ein derartiger "Fehler" kaum noch auftreten, zumindest wäre eine Linse mit Bläschen ein Ausschußgrund. Bei älteren Optiken galt ein vereinzeltes Bläschen sogar als Hinweis auf die verwendeten höchstwertigen Jenaer Gläser, die anscheinend vor einigen Jahrzehnten nicht blasenfrei hergestellt werden konnten. Abbildungstechnisch, hat ja Gerhard schon geschrieben, ist es ohne Belang. Hier ist eher anzumerken, daß die Visionar Optik eine Rechnung aus 1962 für HJ Kohle Lampenhäuser ist, und daher heute nur noch bedingt wünschenswert ist, da wir ja überwiegend Horizontal- Xenon mit Weule Spiegel 340/825/55 benutzen. Dafür bietet die Industrie neue Rechnungen an. Stefan -
See, our policy seems to be right. Do not use new Windows versions. Stay with proven ones! Ich werd mich hüten Widows XP zu nutzen, Mac OS X forever! St.
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Hi, die neueste SW kann für 2500 und 3000 benutzt werden. Als 32bit Programm sollte auch mit Microsoft Windoze XP gehen, probiert hab ich es aber nur unter 2000 und NT, wo es problemlos läuft. Aus Gründen der Kompatibilität mit anderen Steuerprogrammen bin ich bei Microsoft Windoze 98 geblieben. Schnellster Weg zur SW wurde ja von Mike gepostet. Grüße: Stefan
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Die eingebauten Zündgeräte stammen von der Firma Bauch aus Berlin, einschließlich der Kurzzeitplatine. Diese ist in den seltensten Fällen sorgfältig gelötet, fehlerhafte Funktion ist garantiert. Der Konstruktionsfehler des Herstellers Ernamann liegt zusätzlich darin, die GFK Grundplatte im UV Bereich der Lampe einzubauen, wodurch sich das Material zersetzt. Die Verstellung der Lampe ist m.E. gräuslich konstruiert, der Hauptlüfter billigst. Eben ein totales Kosten- Sparprodukt. Der Revolver fährt seine Stellung nie korrekt ein, und schafft es nicht, eine Ultra Star Plus Grundoptik mit Blue Star Anamorphot in Fassung 1 und einer Ultra Star Plus in Fassung 2 zu drehen, da die Unwuncht zu groß ist. Mit den Minikombis, deren optische Leistung ja schlechter ist, gehts. Die vielen Lüfter lassen Gerät zu Recht den Namen "Taifun 7000" tragen. Was den Bildstand und die Ausleuchtung angeht, so sind bei den Maschinen, die ich kenne, die Ergebnisse durchaus voll überzeugend, auch nach 4 Jahren noch. Insofern aus Zuschauersicht durchaus empfehlenswert. Stefan Stefan
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Es geht aber auch mit EL12-375, dann sockelgleich mit F2a11, oder geringfügig modifiziert mit EL 34. Stefan
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Das stimmt so etwa mit den Angaben zur Diode, gutes Erinnerungsvermögen. War doch ne schnelle Diode, Schottky Halbleiter, gibts bei rs oder Farnell auch als Einzelstücke. Hatte die E15 nicht generell Laser, oder ist das eine der "ersten Generation", noch mit Lampe und HIQ Spaltoptik? Stefan
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Hi Ein Gallery account ist eine Möglichkeit, aber was ist, wenn ich nur ein Bild zum Betrag anhängen will, das nicht in eine Gallery gehört? Geht das irgendwie? Früher wars möglich. Danke: stefan
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Wie (un)zuverlässig ist SR.D wirklich?
stefan2 antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Allgemeines Board
Hallo, auch wenns wieder heißt, die Antwort wäree gefärdbt. Wir nutzen einen Synchronisationstestfilm zum Einstellen der Delays der digitalen Formate. Dieser hat alle 3 Formate, und besteht aus einem Sprecher, der Zeitungsausschnitte vorliest. Dazu in regelmäßigen Abständen Schläge mit einer Filmklappe ( Hersteller und Anbieter: Columbia- Tristar Films Inc., Culver City, CA, USA) Schleifen aus diesem Film sind zum Teil mehrere 1000 mal durch verschiedenste Projektoren gelaufen. Die SDDS Spuren laufen heute noch mit Error RAT Anzeige 2(grün), d.h. keine Fehlerkorrektur nötig. Selbst die Klebestelle bleibt digital. Die SRD Spur ist regelmäßig nach max. 200 Durchläufen auf 7/F von ursprünglich 1. Die Sprache des Sprechers ist zwar auch bei F noch verständlich, aber übelst verzerrt. (Siehe anliegendes Photo, Error RAT 2, Anzeige F am CP 500) Meine SDDS Pyramide läuft täglich seit 1994 durch Filmprojektoren und ist optisch nicht mehr zumutbar, der Quality Check ergibt immer noch Grade A+, obschon ich auch nur "normale" Bauermaschinen (U2, U4) oder FP 30D mit Resinkufen verwendet hatte. Vorraussetzung ist allerdings einwandfreie Arbeit im Kopierwerk. So ganz langzeitstabil, auch bei bester Kopierung, ist SRD nicht. Grüße: Stefan -
Und als Deutsche Produktion Anatomie 2, war auch 8 Kanal, allerdings mit Kopierwerksausschuß von Arri (Bavaria) für die Theaterkopien. Da waren noch weitere (auch BRD Produktionen!), die 8 Kanal hatten, mir aber einfallen. Anscheinend ein beliebtes Format, da EU Innovationsfördergelder für Filmemacher fließen. Grüße: Stefan
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Hallo OP, in der Berliner Alhambra sind alle Säle, auch die kleinsten, (pflichtgemäß) 8 Kanal, allerdings ohne Extended Surroud (laut John Allen nicht erforderlich)... wie solls bei einem Projekt von mir auch anders sein. *g* Die großen Säle sogar mit verdoppelter Wooferzahl gegenüber der Vorgabe. Was der Betreiber allerdings daraus macht, und wie er sein Geschäft führt, bzw. der Wartungszustand ist, steht nicht in meinem Einfluß. Delphi am Zoo fällt mir noch als 8 Kanal SDDS- Anlage ein. Grüße: Stefan
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hier mit zu diskutieren fällt mir schwer, Synkronisation ist sehr emotional. Synkronisation findet man in F, I, G, also auch in Italien und Frankreich. Warum eigentlich? Ein Grund war die ungenügende Tonqualität US Amerikanischer Originalmischungen, im Vergleich zu (kontinentaleuropäischer) Klangfilm Technik, so daß man vermutete, "schlechter klingende" (Western Electric9 Filme würden ein schlechteres Geschäft machen, weshalb die Importeure neue Soundtracks fertigten, und diese auch gleich übersetzten. Das lohnte aber nur in Ländern mit großen Märkten, wie F, I, G.Daß man nach dem Kriege dieses beibehielt, und auch gleich alle Audiovisions- sendungen mit eindeutschte, verhinderte eine Gewöhnung an Originalfassungen. Und damit auch den Willen von Schülern, sich mit Fremdsprachen auseinanderzusetzen. Untertitel können oK sein, wenn als Untertitel gelasert. Doch gern wurden in Normalbildfilmen Bildmittentitel eingraviert (1:1,9...1:2 sicher für die blöden Programmkinos, die ja auf Technik nie Wert gelegt hatten, und somit keine korrekten NF objektive besaßen), womit die kopien tatsächlich unansehbar werden. Da kann ich die Meinung der Titelgener nachvollziehen. Ich habe auch schon eine Kopie gesehen, Hindi mit chinesischen, thailändischen und englischen Untertiteln, alle in verschiedener Größe. Das war nur noch Sprechkino mit Leseanleitung, da vom Bild nicht viel verblieb. Ich selber sehe nur Originalfassungen, heute hauptsächlich auch wegen der korrekten und meist richtig kodierten Digitalmixe, die dann, wenn vom Sound- Designer gewollt auch in der Oscarprämierten 8 Kanal Fassung vorliegt, und zumal fast alle US Fassungen Multiformat sind, und daher auf das quälende, absolutt kinoungeeignete, AC3 Format so gut wie verzichtet werden kann. Stefan
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Hallo Thomas, die Lage des Lichtspaltes zum Film wird tatsächlich mit dem "Buzz Track" Testfilm eingestellt. Wichtig ist hierbei, daß dieser nicht ein geschrumpftes Exemplar darstellt, z.B. nach langer Lagerung, wie ich es häufig beobachten konnte. Mittels Buzztrack wird von Dir wirklich wie beschrieben auf gerade (nicht) Hörbarkeit beider Töne eingestellt, die Lage des Abtastspaltes zu einer normgerechten Kopie sollte jetzt stimmen. Weiterhin benötigst Du einen Rechts Links (abwechselnd R/L, 10mS)Testfilm mit 100% Modulation. Wenn Du diesen spielst, muß jetzt die Split- Abtastzelle so zum Film eingestellt werden, daß beide Spuren auf dem Scope ohne Abschneiden der Spitzen und mit minimal sichtbarem Übersprechen (>30 dB wär bei Deiner Optik und S II TG ein guter Wert) abgebildet werden. Der Referenzpegelfilm mit ca 900 Hz und 50% Modulation dient lediglich zur Kontrolle der Vorverstärkereinpegelung. Bei diesem handelt es sich, wie auch beim Rauschfilm, um eine optische Kopie, im Gegensatz zu den Anderen Typen, die Kameradirektfilme sind, und daher eine wesentlich höhere Präzision aufweisen, da sie als Meßhilfsmittel gedacht sind. Der Azimuth wird eventuell mittels Rosa Rauschfilm, besser aber mit einem bilingualen 10 kHz 100% Modulations Testfilm eingestellt. Hierbei kann auch gleich die Spaltschärfe mit justiert werden. Allerdings gefällt den Meisten die Nutzung des Rosa Rauschfilmes mit Analyzer besser. Viel Erfolg: Stefan
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An welchen Maschinen habt ihr schon gearbeitet?
stefan2 antwortete auf moses's Thema in Allgemeines Board
Nochmal kurz zur Lampenleistung. Die leuchtende Fläche muß klein sein, im Verhältnis zum Bildfenster, also eine hohe Leuchtdichte aufweisen. Der Vergang ist zu vergleichen mit einer Blende am Photoapparat, je kleiner das Loch, je weniger Licht kommt durch.Bei Kleinfilm 8mm Typ S liegt die effektivste Lampe bei 12 V / 100W Flachkernwendel. 150 W bringt zwar noch etwas mehr Lichtstrom, doch sinds keine 50% mehr, sondern etwa 35. 200 W bringt nur noch Wärme und ca 38% Lichtstromgewinn. Theoretisch geht eine Steigerung nur über Leuchtdichteerhöhung, also Entladungslampen wie Xenon oder HMI. Beide Wege wurden beschritten, mit dem GS 1200 in Xenonversion 250 W und Anderen Fabrikaten mit 250W HMI. Bei HMI ist die Lichtfarbe etwas unbefriedigend (Rot fehlt), bei Xenon ist der Wirkungsgrad der 250 W Lampe niht hoch genug, um wirklich mit der 150 W Halogenlampe zu konkurrieren, zumal auch hier die Farbtemperatur "zu kalt" für die Lichtbestimmung des Vorführfilmes ist. Die 750 W Röhrenglühlampen der 50er Jahre haben einen so großen Wendel, daß dieser schon größer ist, als das Bildfenster des Schmalfilmes. Daher ist selbst der Licht-Wirkungsgrad beim Schmalfilm kleiner, als bei der 250 W Halogenlampe, also bringts nur Heizung im Winter. Bei Kleinfilm kann man es total vergessen. Dieses Verhalten der Abblendung gilt für alle Formate, bei Normalfilm z.B. bringt der Einsatz größerer Lampen als 4 kW bei Kaschierungsbreitwand keinen adäquaten Lichtstromgewinn mehr, 7kW und größer machen lediglich bei 70 mm Sinn. Eine gut eingestellte und zentrierte 4,2 kW Lampe mit Objektiv neuester Rechnung bringt idR die bestmögliche Helligkeit bei 35 mm mit vertretbarer Wärmebelastung. -
Hallo Maren, vielleicht kann ich helfen. Kannst mich ja mal anmailen. Stefan
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Jörg hat doch noch immer seinen NEUEN Cp 200 zum Verkauf. Frag ihn doch, vielleicht werdet ihr handelseinig? Wenn es aber um 70 mm Wiedergabe geht, gibts heut aus Qualitätsgründen nur eine Lösung: Panastereo CSP 4600 als Zusatz zum existierenden 6 kanal Prozessor. Grüße: stefan