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In den Anfängen gab es nicht nur den Endetitel, es folgte bei klassischem Tonfilm eine Auflistung der Darsteller. Doch haben zu dem Film nicht nur Spielleiter und Hauptakteure etwas beigetragen, sondern die ganze Crew des Films. Daher der Wunsch der Gewerkschaft (Mafia), daß alle Mitarbeiter genannt werden. Daß dieses Filmvorführende nicht gerade erfreut, ist verständlich. Aber der Nachtitel ist Bestandteil des Films und als solcher sollte er im dunklen Raum gezeigt werden. Darauf hat der zahlende Gast ein Anrecht, erst recht wenn er im Film mitgewirkt hat. Im Dunklen Raum, wenn 99 % der Zuschauer flüchten? Meist unpraktikabel! Gezeigt werden muß der titel ganz, und Aufräumarbeiten sollten erst beginnen, wenn der Titel durch ist, solange jemand sitzt und zuschaut. Mich ärgert das jedes Mal beim Filmbesøk. Stefan
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Manfred, was die Laufgeschwindigkeit angeht, so hielten zwar alle Projektoren der 30er Jahre die 24 fps ein (Vorgabe Reichskulturkammer), aber was Nachkrieg mit Asynchronmotor angeht stimm ich zu. Ich bin sicherlich auch verdorben, denn liegt der Ton des Telephon Zeichengenerators seit einigen Jahrzehnten nicht mehr auf den 442 Hz der Frühzeit, sondern auf internationalen 450 Hz, also ein anderer Stimmton Nullpunkt, berufsbedingt. Insofern kann ich Dir zustimmen, Ton ist subjektiv. Ich bleibe jedoch bei meinen 1440 Bildern pro Minute, exakt per FU und Synchronmotor eingehalten, Notwendigkeiten für 25 Bilder sehe ich nicht. Stefan
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Da nehm ich doch lieber die 87 min Angst mit ner UFA Verleih Nitrokopie in Kauf, überblende 4 mal und bezahle eine Hilfskraft zum Rollentransport vom und zum Projektor, als die Weihnachtsvorstellung mit Bowle und Film über Frau R.'s Dispo in Kauf zu nehmen... Ist nun mal so, aber den Ärger scheints häufiger zu Weihnachten zu geben... ...hatten wir in Kiel mal ähnlich erlebt. Glücklicherweise gibts es heute DVD und Beamer, so daß man die Sache einfacher "backupen" kann. Das Publikum wirds akzeptieren. Stefan
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Manfred: 3 Flügelblende bringt die wesentliche Verbesserung im subjektiven Bild. Heute haben Projektoren E-Antriebe mit kurzer Schaltzeit, daher kann mit größerer Lampe meist auch Normhelligkeit erreicht werden. 4% Tonhöhenverschiebung ist für musikalisch gebildete Menschen unerträglich. Barbara Streisand hat sogar (zu Recht) bei der Hamburger Premiere der "Funny Lady" die Veranstaltung blamiert, da dort 25 fps gezeigt wurden. Für die ausgebildete Sängerin unerträglich, für mich auch! Die Maschinen wurden kurz darauf, so heißt es ausgetauscht, damit so etwas nie wieder passiert.
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Ralph, es gibt genügend farbige Nitratfilme im Umlauf. Sowohl Agfa wie Eastman oder Technicolor. Nitratbasis ist das mechanisch verschleißfestere Material gewesen. Einige Filme sind mit Nitrate Film gekennzeichnet. Ausprobieren mit Feuer ist der beste Test. Stefan
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Da LEDs altern, und die Lichtintensität nachläßt, kann es erforderlich sein, wie OP schreibt, die "Spannung" am Testpunkt zu kontrollieren. Sollte es auch mit dem Poti nicht mehr möglich sein, die Spannung > 3,5V zu bekommen (sichere "1" Erkennung), sind die LEDs verbraucht. Soweit das Tech Papier, mit dem Tip, den Reader zu tauschen. Die LED kann aber gewechselt werden, es bedarf dazu eines Innensechskant (Allen wrench) Steckschlüsselsatzes mit kleinen Inch Größen, eines feinen Lötkolbens, etwas dünnen Schaltdraht (Kynar isoliert, AWG 30) und einer 3 mm LED hoher Intensität, sowie etwas Sanitärsilikon, zum Befestigen der LED. Der dünne Schaltdraht sollte bereit liegen, da es wesentlich einfacher ist, die neue LED
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Beliebte Verstärker im Eisenbahnwesen, Speisung über Batterie -42 Volt aus der Fernmeldeanlage. Dafür eigentlich die +/- Klemmen. Für den Bahnhofsbetrieb gut geeignet, da robust und langlebig. Für Kino wars nie das pralle. Die Beschaltung hatte flimmermann ja schon benannt. Stefan
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Die Norm sagt eindeutig 24 + 1, - 0,5 Bilder. Die hohe Toleranz nach oben wurde nur der AV Kompatibilität in der Vor- Digitalzeit zugestanden, für die AV Wiedergabe. Kinofilme sollen also mit 24 B gezeigt werden. Daß einige Maschinen davon abweichen ist unschön, aber zulässig. Ältere Phillips FP 20 mit Asynchronmotor und Keilriementrieb konnten durchaus (durch unpräzise Riemenscheiben) mit 27 B laufen. Für einen musikalisch gebildeten Zuschauer ist die Abweichung deutlich wahrnehmbar und unakzeptabel. Ein nicht unerheblicher Sachmangel. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund Filme, die nicht für AV produziert wurden schneller, als mit 24 B zu spielen. Stefan
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Hallo FH, paßt zu Filmen wie Treasures of the 4 crowns, Jaws in 3D, Battlestar Galactica, jedoch nicht für Filme im ähnlich arbeitenden "Arriscope 3D" Format wie " (famous for its power drill for brain sequence) Silent Madness", da diese geringfügig anderen Mittenversatz haben. Welche Brennweite hat denn die Sirioscope Linse? Stefan
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Versorgung aus Tonlampengleichrichter im Verstärkerschrank an Klemme 14/15. In der unteren Spulentrommel ist doch auch das Schaltbild. Stefan
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Hallo, danke Gerhard, du hast meine weitere Suche nach den Bildern erspart, ich finde die CD nicht mehr. Hergestellt wurde der Mechau Projektor von der Kinowerk Ernst Leitz, Rastatt G.m.b.H., die später in die AEG überging. Das weitverbreitete Modell Mechau IV gehörte zum Lieferprogramm der Klangfilm G.m.b.H. . Der Projektor war Anfang der 30er Jahre sehr weit verbreitet, und in großen Stückzahlen eingesetzt. In Deutschland scheinen nur noch wenige Exemplare überlebt zu haben, die "restaurierte" (ruinierte) Postdammer Maschine, die dort heute auch nicht mehr zu Hause ist, ist eine der wenigen. Durch Kriegseinwirkung, sowie die Verwendung als Fernsehfilmabtaster nach dem Kriege wurde die Meisten Maschinen leider zerstört. Insbesondere die Aufkäufe durch Fernsehbetreiber schienen die letzten Exemplare systematisch zu verwerten. Die Lichtleistung des Mechau Apparates war nicht gerade überwältigend, und die Bildgüte dürfte heutigen Ansprüchen deshalb nicht mehr genügen. Jedoch sind Bildstabilität einer justierten Maschine und Filmschonung schon erstaunlich. Durch die geringe Wärmebelastung des Filmes war es möglich, hier bis zu 5 Akte zu koppeln und ohne erhöhte Gefahr vorzuführen. Mit der Idee eines Sicherheitsfilmgesetzes 1938, was aber nie Realität wurde, da der Kriegdie Einführung verhinderte, waren viele Projektoren des Jahrganges 1938/39 mit 1300, 1500 oder 1800 m Spulentrommeln auch in D geliefert worden. Zur Verwendung in Deutschland wurde ein verplombter Begrenzungsbolzen für 600 m vorgesehen. Meine Ernemann IV (seitlicher Flanschmotor) hatte derartige Trommeln. Zum Abschluß noch etwas: Die Mechau Maskine war zwar der populärste Projektor mit optischem Ausgleich in Europa, doch auch in England und Frankreich sowie U.S.A. sind Projektoren mit optischem Ausgleich und in Serie produziert worden, und fanden einige Verbreitung. # Stefan
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Ist doch erst der Anfang, kein Konzern steht derzeitig wesentlich (Betonung darauf!) besser dar. Freue sich also niemand zu früh. Vielleicht auch das Zeichen einer einsichtigen Geschäftsführung für "klare Verhältnisse" zu sorgen. Stefan
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Ich finde es nicht schlecht, wenn der Kontrollautsprecher auch eine gewisse Qualität zu liefern vermag. Eine eigene Endstufe, möglichst mit Above Threshold Compressor, um gegen den Lärm des Projektors anzuarbeiten wäre hier nicht schlecht. In den USA, und in der DDR ist (war) so etwas Regelfall. Warum in Westdeutschland diese obskure Passivlösung mit Vorwiderstand und Billig Lautsprecher so beliebt ist, habe ich nie verstanden. Selbst meine noch parallel vorhandene Klangfilm 6 (7) Kanal Anlage hatte eine 12 Watt Eintaktendstufe für die Monitorlautsprecher, die zugleich die Schwerhörgenschleife steuerte und im Havariefall als Reserveendstufe geschaltet werden konnte. Und klanglich sind die Klangfilm Monitorlautsprecher sogar sehr gut. Stefan
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SMPTE... SMPTE.ORG Webseite, und gegen Entgelt ($$$) abrufbar. Oder CDR mit allen Richtlinien kaufen. (viel $$$). Für Mitglieder der Organisation billiger. Mitgliedschaft derzeitig $ 375 (3a). Stefan
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@MasterHeinen: Stimm ich zu. @X-ander: Danke für den reichhaltigen Infotext, der knapp zusammengefaßt doch hilfreich ist. Nicht jede Firma hat einen großen Personalapparat und damit Fachleute eingestellt. Grüße: Stefan
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Hi, wenn sich alle Betreiber schon immer an die Mindeststandards nach SMPTE gehalten hätten, bedürfte es lkeines Labels, welche diese Standards sicherstellt. Deshalb auch der geringe Unterschied bei THX zu heute üblichem Saal. Die SMPTE Anforderungen erfüllt heute (fast) jeder Neubau in nahezu allen Punkten, ob mit Geldschneiderei oder ohne. Daß es noch besser geht, ist bekannt und wurde gezeigt. Doch dann bedarf es auch einer fachkundigen Crew, die das Schiff scicher und kompetent steuert. Das ist allemal wichtiger, als ein ursprünglicher High Tech Standard, der lieblos bedient wird. Da hilft auch kein Zert- Label. Stefan
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Was hat es mit dem WESTREX Verfahren aufsich?
stefan2 antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Allgemeines Board
Hi, Magnetton, Lichhton... es gibt verschiedene Verfahren mit unterschiedlichen Filmen, und allen gemeinsam war nur das Sensurround - Logo. Jede Anlage mußte neu aufgebaut und eingestellt werden. WQar aber als Kind damals spaßig, diese Filme zu sehen. Earthquake wurde u.A. auf 70 mm Magnetton in die deutschen Kinos gebracht. Hier war der Ton (M+E) stereophonisch, der Subbaßton lag auf einer der Frontspuren (hab vergessen welche. Rollercoaster kam in L und M daher, bei LT wurde unter 100 Hz gefiltert, die ganze Toninformation (M+E+ Dub) waren sehr "dünn", da hochpaßgefiltert. Die Subinformation wurde dem Woofer zugeführt. Battlestar Galactica gab es auch in 4 Kanal MT, Subinfo anstelle Auditoriumsspur. Battle of Midway erinnerei ch nicht mehr. Das Boot lief in Vibrasound (vermutlich nur in D, weiß jemand wo?) einem ähnlichen Verfahren, mit überdimensionalem Woofer. Stefan -
Manfred, zur Kontrolle hatten gute Lampenhäuser (Bauer BL9X, Meopta, Pentacon Ikosol2, etc) ja einen Bogenreflektor. Da kann jeder sehen, ob die Justage korrekt ist. Wo ich zustimme, sorgfältige Einstellung ein Muß. Schlimm ist es lediglich bei den vielen, gern genutzten Einbaublocklösungen für Kohlelampenhäuser. Da gibt es kaum eine gute Einstellhilfe, und dann wirds ohne Fachkenntnis gefährlich den HiSpie zu nutzen. Andererseits sollten vertikale Lampenhäuser (außer Bauer BL9X auf U2 - ein Muß und in Kinokellern oder Wohnungen) heute bedeutungslos geworden sein. Stefan
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Verdoppelung geht auch kaum, da das Licht des Hilfsspiegels den Glaskolben 2 mal durchlaufen muß, einmal vom Bogen zum "Hilfs"spiegel, einmal zurück zum Bogen, und nochmal zum das Glas zum Hauptspiegel. 80 % ist da realistisch, bringt jede Glasfläche doch etwa 7% Verlust mit sich. Es gibt auch Lampenhauskonstruktionen, die mittels Kondensoreinheit versuchen, das nach Vorne abgestrahlte Licht zu fangen, so z.B. Cinemeccanica mit einer kompakten Vertikallampe aus den 60ern. Stefan
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Ben: Immer noch mehr, als den Herstellungspreis. Aber ich hab noch keine Kamera gebraucht gekauft, wär also mal interessant. Grüße Stefan
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Was hat es mit dem WESTREX Verfahren aufsich?
stefan2 antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Allgemeines Board
Funktion der Tonkamera Aus Tremain: Audiocyclopedia -
Zu 1.) Ja, die Kamera ist identisch, damit der Anschluß. Zu 2.) Braucht leider 230 Volt Versorgung, fürs eingebaute Netzteil Zu 3.) Nein, SRD ist schon heute silberfrei. Zu 4.) Nicht so gut wie Cat 699, aber mechanisch identisch mit 701, bis auf das Beleuchtungssystem mit Glühlampe. An FP23D kann das Kombitongerät angebaut werden, kostet nicht mehr, als eine CAT 701, und löst zugleich das Rotlichtproblem, obwohlich die Konstruktion alles Andere als gut ist, erst recht im Überblendebetrieb. Die Hochlaufzeit beträgt bis zu 30 Sekunden, stört bei Langlauf nicht, jedoch bei Überblendung. Bei Langlauf fängt man einfach mit einen Dolby Trailer an... Die Bedenken mit Kinoton Reversescan sind auch aus anderer Sicht leider zutreffend. Eine Abtastung alter Silbertonspuren führt zu häßlichen Modulationsverzerrungen (Zischeln bei Sprache), da der auf der Abtaster Karte eingebaute Anpassungsverstärker leider (wie so häufig) nicht für Stromquellenbetrieb ausgelegt ist. Eben 100% Dolby. Obschon der Einbau ohne Techniker (Gerät ist justiert) in kurzer Zeit durchgeführt werden kann, bleibts eine Entscheidung, die jeder selbst treffen sollte. Wer Repertoire spielt, läßt besser die Finger davon, und nimmt CAT 700 und rüstet das alte Tongerät mit Spaltlaser nach. Stefan
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Was hat es mit dem WESTREX Verfahren aufsich?
stefan2 antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Allgemeines Board
Andere (ich glaube britische) Bezeichnung für das Western Electric - Bell telephone Labs Lichttonverfahren. Belichtung der Negative mittels Lichthahn, Amplitudenschrift. Ergebnis: Kompatibler Mono Lichtton, qualitativ schlechter, als RCA Photophone oder Klangfilm Eurocord. Gibt aber auch Magnettonfilms im Western Electric "Verfahren" Gute Informationen sind in Tremain's "Audiocyclopedia" zu finden. Dem Internet trau ich nicht so ganz, stammen die Einträge von Heute, und nicht aus der Zeit selbst. Stefan -
Bei kleinen Mengen ist in hartlöten aus Messingblechen, die auf Form bearbeitet sind, durchaus die bessere Alternative. Tiefziehen oder mechanisch zu formen, dürfte wegen der Werkzeugkosten eigentlich ausscheiden. Am heimischen Schraubstock gelingt es kaum, die korrekte form zu "erpressen". Stefan
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Einige Lampen werden auch in "Suprasil" Quarzglas geliefert, für besonders gute UV Durchlässigkeit. Für Kinolampen nicht erwünscht, da sonst ein Abzug unumgänglich wird, aber für wissenschaftliche und technische Zwecke u.U. sinnvoll. Quecksilberdampfbrenner sind aber der bessere UV Strahler, als Xenonlampen, deren Maximum im langwelligen IR Bereich liegt. Stefan