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Die englische Fassung hat DTS Discs, doch wozu, wenn der Film SDDS 8 Kanal ist. Odyssee ist ein Film, der noch 5 Frontkanäle nutzte, und die gibt es nur in SDDS. Allerdings muß dann auch das Haus eine 8 Kanal Anlage haben, um den Film korrekt zu spielen. IMHO sollten nur solche Theater den Film spielen, die ihn auch korrekt wiedergeben können. Aber DAS würde dann 70 mm mit einschließen. Was die Discs in Deutschland angeht, werde ich mich schlaufragen.
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Ich finds praktisch das Ding zu haben, auch wenn wenige vielleicht mehrmals umprogrammieren...
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SDDS ist eigentlich das am stabilsten laufende Format. Bedingung ist nur, die Kopien sind einwandfrei gezogen, was zumindest für die deutschen Fassungen n der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Durch Intersive Zusammenarbeit mit den Kopierwerken, sollten die Kopien mittlerweile einwandfrei sein. Geyer kann jedoch immer noch nicht filmkopieren, und liefert ziemlich häufig Ausschuß aus, aber da laufen dann alle Formate schlecht. Cast Away war in der bei uns laufenden Kopie sogar analog unspielbar, glücklicherweise synchronisierte DTS gelegentlich noch, und hielt Takt. Ich spiele einen mittlerweile optisch unzumutbaren SDDS TTrailer (Pyramide) seit über 1000 Vorstellungen. Die Bewertung im Quality Check-Programm ist immer noch Grade "A", gleiches gilt für Quest mit 550+ Durchläufen. Die SR-d Trailer laufen nach etwa 100 Durchläufen nicht mehr störungsfrei, und im Falle des Hubschraubers war die Analogwiedergabe bei unseren Zuschauern wesentlich höher angesehen. Die Qualitätssicherungsmaßnahmen von SDDS scheinen zu wirken, während ich in letzter Zeit zunehmend feststellen muß, das SRD Kopien vom Kopierwerksstandard schlecht geworden sind. Der Trick ist sorgfältiges Arbeiten, bloß reizen die derzeitig erzielbaren Kopierwerkspreise gepaart mit dem Zeitdruck der Verleiher in Europa kaum zur Qualitätskopierung. Und die Theaterseite beschwert sich so gut wie nicht über schlechte Kopien und Mängel. Das "kleben der Kopien", welches die Verbände anmahnen ist m.E. kein Mangel, da die Gegenmaßnahmen einfachst sind. Bei schlecht kopierten Soundtraxx gibt es keine Abhilfe.
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Die Lenze Umrichter gibt es auch bei Unrat Electronic im Versandhandel, auch das Programmiergerät wird in Hirschau angeboten, allerdings nur per Versand und nicht in den Shops. Ansonsten Lenze in Arsten kontaktieren, Addresse steht auf dem Umrichter.
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1. Nie am Filmrand markieren, da ist SDDS. Bitte nicht so, wie auf dem Bild. Obschon das störungsfrei für die Kinobesucher durchlaufen sollte, hasse ich DCMs (Digitaler Rückfall bei SDDS). Den Teil hatte schon ein Vorspieler herausgeschnitten.Wenn schon Aufkleber, dann im Perfobereich, da dürfte nach bundesdeutscher Gesetzgebung keine Nutzinfo sein. Am Besten jedoch mittels Splicemark-Tape, einem transparenten, fluorezierenden Klebeband. Unsichtbar in der Projektion, aber unter UV Lampe (Geldscheinprüfer) gut sichtbar.
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Sinnlose (und m.E. gefährliche) Kino- Monokultur!!!
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Wie heißt es... 440.000 Besucher mit 1245 Kopien? Bei minimal 3 Vorstellungen täglich. Also, ohne Interlock, 3735 Vorstellungen gleich 117 Besucher pro Vorstellung, oder ca. 340 pro Kopie. Da gibts erfolgreichere Filme. Traurig ist nur die sich damit einstellende Kino Monokultur, denn theoretisch läuft Potter in jedem Kinostandort Deutschland mit 1,00.. Kopien, also überall. Sic. (Bei uns nicht)
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Genau, aber der Film muß dann auch in der Synchronfassung DTS/SDDS gemastert werden, und die Geräuschbandvorlagen (M&E) in Linear PCM vorliegen. Aus Kostengründen wird der Film gern nur 5.1 gemixt, und dann umcodiert, was technisch einfach ist. Mit der AC 3 MOD wird dann allerdings keine Höchstqualität erreicht. Oder, Pearl Harbour als Beispiel, wurde wegen seines überwältigenden SDDS 8 Kanal-Tons Anerkennung zu Teil. Die Deutschfassung kommt dann in 5.1 Videomischung mit -9 dB Bezugspegel in die Kinos, offiziell ein "Versehen", es hätte jemand in Hollywood ein falsches PCM Master erstellt. U 571, auf dem Kinokongress Berlin in der US SDDS 8 Kanalfassung gezeigt, und dann superklasse gewesen, läuft in der Highlight Videofassung im Deutschkino. Long live DVD! Dann bedarf es keines Kinos mehr, wenn die Produkte in DVD besser sind, als im Kino. Und AC 3 funktioniert nun mal auf DVD wegen der höheren Nettobitrate um einiges besser, als im Kino. Wenn aber dieser Mix einfach aus Kostengründen genommen wird, und nicht einmal die bewußt höhere Dynamik (9dB), diie Kino nun einmal bieten kann, genutzt wird, reicht mein Notebook mit 14" TFT und Virtual Dolby Digital Surround über Kopfhörer allemal für ein geniales Filmerlebnis, das zudem hell und scharf ist.
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Das ist heute nicht mehr so einfach, denn dts 6 mit zwei Laufwerken nutzt uralte 3/4 fach Speed drives. Für Compzterverhältnisse ist 1994 ja schon Museal, und da wurden die DTS 6 verkauft. Mit Neudrives endet man dabei, den ganzen PC zu tauschen. Dann muß aber ein neues Bios, neues Bootrom, neuer Controller,... her, und die Sache wird nicht ganz billig. DTS bietet einen AT-Kit, der sein Geld kostet. Eventuell läßt sich im Computer-Schrott ein altes SCSI Lfw. auftun.
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Wie soll jemand das auch, wenn z.B. -wie Moulin Rouge- die DTS CDs die deutsche AC3 Mischung in gewandelter Form enthalten, da mag dann das in der Kinovariante eigentlich unerträgliche AC 3 SRD noch "erträglicher" klingen. Aber das haben wir ja schon miKasse machen in 2 Wochen, dann reichts für viele Majors halt. Einen direkten Draht zum Publikum haben die eh nicht, und wir sollen uns rechtfertigen. Wer US kopen spielt, weiß wie DTS und SDDS und als Kinoton klingen können, und warum ich SRD nicht unbedingt schätze. Grüße aus dem Norden Stefan
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So war das wohl nicht, einfach umgetauscht?Eher war es der Fall bei guten (großen) Kunden, daß der DA 10 im Falle einer Beschwerde eingesandt werden mußte, und dann als "repariert" ein DA 20 zurückgesandt wurde. Heute sind mehr als 7 Jahre seit letztmaligem Verkauf des DA 10 vergangen, und damit braucht der Hersteller nicht einmal mehr Ersatzteile zu haben, geschwege denn umzutauschen. Als einer der ersten Käufer eines DA 10 wurde uns "guter Service" nie zuteil.
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Unsere U2 laufen seit etwa 1994 mit Spaltlasern. Die Ergebnisse waren durchaus gut. Lediglich ein Problem haben alle Rotlichtsysteme. Die verwendeten Abtastzellen haben ein Empfindlichkeitsmaximum im Infraroten. D.h. mit Rotlicht verschiebt sich der Arbeitspunkt. Da Solarzellen und Photoelemente jedoch nur im Kurzschlußbetrieb linear arbeiten, läßt sich das Optimum nur noch mit neueren Kopien erzielen.(Hi Magenta oder Cyan). Ältere Filme mit Silber oder Silbersulfidspur neigen durch den verschobenen Arbeitsbereich zu ziemlichen Modulationsverzerrungen, die sich z.B. als sybillante Sprache äußern. Wer nur aktuelle Filme spielt, hat also kein Problem Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden? Der Vorverstärker des Tonfilmprozessors muß im Kurzschlußbetrieb arbeiten, als Strom-Spannungswandler. Lediglich ein Fabrikat, welches mittlerweile Geschichte ist (Kintex), hatte einen derartigen Vorververstärker. Alle anderen Fabrikate haben einen Spannungsverstärkereingang mit zu hoher Impedanz. Insbesondere das Kinotone Reverse Scan leidet unter dieser Problematik. Erst nachdem unser Serviceing. den eingebauten Vorverstärker direkt auf einen modifizierten Vorverstärker unseres ADSG Prozessors geschaltet hatte ließen sich ältere Filme "normal" spielen. Ähnliches entdeckten wir mit den U2's, noch bevor Laser im Kino "salonfähig" wurden. Die Vorverstärker wurden auf Strom-/Spannungswandler umgebaut, in den Prozessor gespeist, und die Wiedergabe war mit alten und neuen Kopien (damals gab es ja noch kein Hi-Magenta oder Cyan) immer oK. Laser vs. LED: Lasermodule haben eine elektronische Leistungsregelung, welche die optische Ausgangsleistung bis zum Tod konstant hält, ein A Ketten Abgleich entfällt daher über lange Zeit. LEDs altern, und der Referenzpegel muß regelmäßig kontrolliert und nachgestimmt werden. Was den Preis angeht, so läßt sich der Laser anstelle der Tonoptik leicht einbauen, und kostet m.W. etwa 800 Euro, was den Cinetec Kit angeht, der nicht schlecht ist. Dank Vorjustierung kann ein geübter Monteur die Einheit in z.B. der U4 innerhalb 20 Minuten perfekt justieren. Ein Reversescan Austauschgerät schlägt mit ca 4500 DM zu Buche, mit wesentlich längerer Montagezeit. Eines darf man nicht vergessen, der Laser mag keine Spannungsspitzen. Es ist daher unumgänglich eine Erdungsstruktur im Vorführraum einzuhalten. Ferner sind Schaffner Filter in den Gleichstromzuleitungen des Lampenhauses eine unabdingbare Notwendigkeit, um zu verhindern, daß Spikes das Lampenhaus verlassen. Die sind leider nicht ganz billig, müssen also hinzugerechnet werden.
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Die Norm läßt leider 24 +1 - 0,5 Bilder zu. Dieses wurde in den 60 er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgrund der AV Kompatibilität bei Sendebetrieb festgelegt. Im Filmtheater sollte jedoch mit 24 Bildern gearbeitet werden. Der 5% Versatz ist z.B. für einen Künstler an der Gesangstimme durchaus wahrnehmbar. Für alle digitalen Tonformate gilt, daß diese theoretisch im Rahmen der Norm auch einwandfrei synchronisieren, und damit arbeiten sollten. In Theorie. 25 Bilder ist nun einmal das absolute lagale Maximum. Daher stellt es für die Dekodiersoftware die höchstmögliche Anforderung dar. Das stellt sich in schlechter Abtastrate dar. Wenn nun auch noch ein Reversescan Kombitongerät mit an Sich schon schlechterer Abtastung und geringer Zeit zur Fehlerkorrektur benutzt wird, kommt die Logic in den Grenzbereich- mit entsprechenden Qualitätsverlusten. Wenn 25 Bilder, dann kann der Film auch ANALOG laufen, ein Qualitätssprung nach oben. Aber warum laßt Ihr 25 Bilder laufen? Kino ist nicht Audiovision.
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Sorry, war ja OV und Deutsche CD, Wenn hier unterschiedlich lange Logos verwendet werden, ist es logisch, daß der Code asynchron wird. Deutsche Fassung und Deutsche CD läuft ja zusammen. Eigentlich ist DTS bemüht, CDs und Filme gleicher Seriennummer trotz unterschiedlicher nationaler Vertriebsfirmen untereinander kompatibel zu halten.
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Leider nicht, denn der Zeitcode ist jedem Bild zugeordnet. Wenn jetzt das Verleihlogo nach Tonnegativerstellung verändert wird, bleibt ja der Zusammenhang zwischen Restfilm und Zeitcode erhalten, also der Fehler für den ganzen Akt bestehen. Allerdings ist es dann verwunderlich, daß nicht alle Ton Formate der Kombikopie asynchron sind, da das Tonnegativ gemeinsam aufgenommen wird. Insofern würde ein neues Logo die Synchronität der Kopie eigentlich nicht stören. Kann also nur sein, daß jemand den TC Generator nicht gestartet hat, seinen Fehler bemerkte hat und mit 2 Sec Verzögerung nachgestartet hat.
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Hast recht Mike, aber ich kann nur sagen, bei den beiden anderen Systemen gab es kaum Funktionsprobleme, solange Kopien einwandfrei waren. Und jede Anfrage wurde höflich, kompetent und zu unserer Zufriedenheit beantwortet. Sony sandte sogar einen Serviceingenieur, der die Anlage prüfte und uns weitere Tips gab. Der Service war auch 1997 noch kostenlos, obwohl das Gerät aus 1994 stammt, und kein Fehler vorlag. Auch bekamen wir 10 cm starke Service und Wartungshandbücher dazu. DTS lieferte sofort einen Austauschprozessor 6D, ohne dafür großartig Fragen zu stellen, denn der Verdacht auf defekte Toshiba-Drives lag nahe. Auch DTS sandte auf Anforderung diverse Handout mit Störungstips und Aufbauanleitungen, sowie Einladungen zu Seminaren. Auch ohne über den "qualifizierten" Fachhandel zu gehen. Bei Dolby gab es das nie, zumindest für uns. Unser DA 10 wurde nie mit einem Umtauschangebot versehen, hat nie richtig gut funktioniert, was Fehlerkorrektur und Zuverlässigkeit der Wiedergabe anging war das immer 2.Wahl. Obwohl ein Totalversagen bis heute ausblieb. Der später beschaftte CP 500 kann klanglich nicht überzeugen, und dient heute alls ersatzDA 20. Das war mein Punkt. Denn mit 3 Sälen in 3 Gebäuden sind wir ja auch weder für Verleiher noch für Kinotechnikfirmen interessant. Grüße: Stefan
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Hi Mike, dein Bild zeigt aber nicht den aktuellen Motor, sondern noch den Philips Motor. Das Prinzip bleibt bestehen, doch heute wird ein Papst Außenläufer- Synchronmotor benutzt. Nur die Antriebsscheiben zu tauschen würde mit dem Original Asynchronmotor mit Kondensatoranlauf kaum Sinn machen, gibt dieser doch keine konstante Synchrongeschwindigkeit. Auch ich habe meine FP 23T mittels Kinoton-Kit ümgerüstet, und kann nur bestätigen, daß es die beste Wahl war. Der Umbau ging leicht und ohne Probleme, selbst der Anschluß des Lenzeumformers war ein Kinderspiel, da alle Kabelsätze perfekt vorgearbeitet waren.
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Zeigt eigentlich nur, daß ich den CP 500 zu Recht ins Abseits verbannt habe. Aber bei US $ 1200 Produktionskosten, was kann man da schon erwarten? Weder die Analogwiedergabe überzeugt richtig - Emulator Cat 222 SR/A- noch ist SRD so zuverlässig wie bei der DA 20. Uns hat noch nie jemand einen Firmwareupdate angeboten, noch wurden wir bei Problemanfragen kompetent betreut, denn "such informations are not intended for projectionists", wie ein Dolby Rep auf einer Messe sagte. Ich glaube, guter Kundenservice sieht etwas anders aus. Grüße aus dem Norden: Stefan
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Das Verleihlogo ist wohl kaum die Ursache sein, denn der Film beginnt eigentlich mit "0" Sekunden. Hat also jemand beim deutschen Tonnegativ nicht aufgepaßt, und den Timecode Generator falsch gestartet. Zeigt nur eins, DTS ist ein wenig praxistaugliches Format, zumindest in letzter Zeit. Aber nur, weil hier anscheinend ohne Interesse am Job gearbeitet wird. Oder ist es der Zeitdruck, unter dem die Kopien heutzutage gemacht werden. Bei Swordfish wohl kaum denkbar, hatte ich den Film doch schon im Juli im Kino in Dänemark gesehen, dachte also der wäre durch, da er auch die Flugzeugauswertung hinter sich hat.
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Das Verleihlogo ist wohl kaum die Ursache sein, denn der Film beginnt eigentlich mit "0" Sekunden. Hat also jemand beim deutschen Tonnegativ nicht aufgepaßt, und den Timecode Generator falsch gestartet. Zeigt nur eins, DTS ist ein wenig praxistaugliches Format, zumindest in letzter Zeit. Aber nur, weil hier anscheinend ohne Interesse am Job gearbeitet wird. Oder ist es der Zeitdruck, unter dem die Kopien heutzutage gemacht werden. Bei Swordfish wohl kaum denkbar, hatte ich den Film doch schon im Juli im Kino in Dänemark gesehen, dachte also der wäre durch, da er auch die Flugzeugauswertung hinter sich hat.
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Klingt wie ne Standardhöhe der alten Ernemann Kurzsäule aus den 30er Jahren. Eine solche Ernemann(5) 7b (aber auch von Bauer , Standart Reihe und AEG Euro) würde ja ausreichen für mehrere Einsätze im Jahr. Hat vielleicht jemand noch eine derartige Maschine oder einen Fuß von Bauer? Eine neue E15 oder FP 30 wird wohl kaum mit den paar Vorstellungen zu ammortisieren sein. Grüsse Stefan
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War Brigit Jones nicht auch Centfox? So kann man auch sagen, daß man eigentlich kein DTS will. Da ist wohl kein Film in Ordnung? Leider kann man die Filmmiete nicht kürzen, den vertraglich gilt nur Analog Mono vereinbart, so auch die Bestätigung der Verbandsjuristen. Alles andere ist kostenlose Dreingabe und nicht Vertragsbestandteil der Standard Verleihverträge. Es bliebe abzuwarten, wie die Verleihseite reagiert, wenn ein bestimmtes Digitalformat in funktionierender Form von der Theaterseite vertraglich gefordert wird. Einen Film vernünftzig und gut zu Mastern ist eigentlich kein Problem, und da fallen solche "Schnitzer" dann auch auf. Der Rest ist nur Überspielen und CDs pressen lassen. Also doch willentlich???
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Sicher haben die Multiplexe eines bewirkt, daß sich die Wiedergabequalität im Kino doch verbessert hat. Die Riechschen Schachtelplexe sind ja wohl allerorts verschwunden. Aber auch die Privatbetreiber waren gezwungen einiges zu investieren. Daß der Standard immer noch nicht gut genug ist, dafür gibt es auch in Multiplexen ausreichend Belege. Ein Berliner Plex am Postdammer Platz wagt sich an die Besucher mit 17 Kerzen Helligkeit pro qm in der Bildmitte und 3 Kerzen in den Ecken. Das ist ferab jeder Norm, und unakzeptabel, wenn man bedenkt, daß wir uns bei der Normhelligkeit von 55 cd/qm schon an der Grenze des Dämmerungssehens befinden. Es ist durchaus möglich, auch eine 21 Meter breite Bildwand hell zu bekommen, und das bei 4200 Watt Lampe. Man muß sich halt nur die Zeit zur Lampenjustage nehmen. Dieses soll lediglich ein Beispiel sein, daß Multiplexe immer der letzte Schrei sind. Dennoch muß ich Henry zustimmen, denn in der letzten Zeit habe ich mir einige Male Filme in norddeutschen Kleinstädten angesehen. Was da zum Teil geboten wurde spottet eigentlich der Beschreibung, und läßt sich vielfach nur aus der Monopolplatzsituation erklären. Immer noch gibt esw Spiegelprojektionen, und die Bildhelligkeit macht den Eindruck, als stammt die Projektionslampe noch aus der Zeit der letzten Renovierung und Zellteilung in 1981. Der junge Mann am Tresen, in einem der besuchten Kinos, schob dieses auf die Kopie, "die so dunkel kopiert ist". Da gibt es in Großstädten Kellergewölbe unter Gaststätten, die mittels portabler 1800 m Projektormaschine den (Kunst-)Film auf ein Bettuch an die weiß getünchte Vorderwand werfen, dem Publikum auf 40 Gaststättenstühlen bequemen Sitz und ohne Überhöhung des Parketts gute Sicht bieten wollen. Die Pause auf der Filmhälfte "wird ja vom Publikum gewünscht". (Was sagen die Verleihbedingungen denn dazu?) Pizzerien, die ein Kino vorhalten, dessen komplette Einrichtung 10000 Mark gekostet hat, sind mir ebenfalls bekannt. Abspielstellen in ehemaligen Fleischerläden, sowie oben beschriebene gastronomische Einrichtungen werden dann auch noch mit Kinoprogrammpreisen geehrt, und in ihrer Art das Geschäft zu betreiben bestätigt. Das es hier keinesfalls ein Genuß ist, Filme zu sehen, ist wohl klar. Denn auch Filmkunst hat es verdient, in Bestqualität gezeigt zu werden. Insofern ist manchmal der Gang in ein Multiplex in einer unbekannten Stadt halt die risikolosere Wahl, obwohl Perfektion dort auch nicht zum Alltag gehört. Leider, denn genauso gibt es Beispiele privater Betreiber, die excellentes Ambiente, gute Filmauswahl und qualitätiv hochwertige Projektion zu kombinieren wissen. Aber, das gebrannte Kind scheut ja das Feuer, und das geht dann zur Last der kleineren Kinos. Mit Grüßen aus dem Norden: Stefan P.S. Gehts wirklich, eine Datei anzuhängen? Das ist ein Versauch
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Oder wie wär's Heiligabend, denn der Tag ist ja seit 1927 im Kino immer spielfrei gewesen, zumindest der Nachmittag. ...Ansonsten, wo ein Wille, da ist ein Weg, will ich sagen.
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Hallo Daniel, DLP Digitalprojektion, so wie sie derzeitig in einigen Großstädten der Welt gezeigt wird, ist heute schon veraltet, neue Systeme mit besserer Auflösung stehen vor der Türe, und werden irgendwann auch Realität sein. Doch ganz un interessant war Deine Feststellung bezüglich der Bezahlung der Filmvorführer nicht. Zeigt es doch ganz gut auf, wieviel Geld diese Branche ihren wichtigsten Leuten zahlen kann. Daraus kansst Du auch das Interesse ableiten, in neue Technologien zu investiren, wo doch damit zunächst nichts gespart wird, und auch nicht mehr Besucher kommen. Weltweit, und Amerika war hier Vorreiter, sieht es um die finanzielle Situation der Betreiberketten nicht gerade gut aus, fast alle sind beneihe kaputt gewesen, tatsächlich pleite oder kommen gerade eben über die Runden. Dieser Teil der Industrie wird sicherlich nicht freudespringend in elektronische Projektion (sog. Dijektion) investieren. Das was Du in Stade gesehen hast, ist auch nur die halbe Wahrheit. Den Normalfilm. Und es gibt noch viel breitere Filme, solche mit 70 mm breite. Die qualität derartiger Bilder ist schlichtweg unvergleichlich. Davon ist Dijektion noch mehrere Jahrzehnte entfernt. Leider hat der Breitfilm außerhalb von Vergnügungsparks und Jahrmarktattraktionen seine Bedeutung aus verschiedenen Gründen verloren. Auch IMAX nutzt 70 mm Filme, ist aber an Sich keine "legitime" Kinoforn, sondern gehört zur Gruppe der Attraktionen mit besonderem Programm