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stefan2

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Alle erstellten Inhalte von stefan2

  1. 1947 verkuendet der Verin GEMA seine Gruendung, weil mit der befuerchteten Zerschlagung des dt. Reiches die der STAGMA (Staatl. autorisierte Gesellschaft zur Wahrnehmung der Musikauffuehrungs- und Vervielfaeltigsrechte einschl. der Werke der leichten Tonkunst) GmbH uebertragenen Aufgaben ungeregelt waeren, und nicht im gesamten Reichsgebiet gleichartig angewandt wuerden. Ein privater Verein, Sachlage wie bei dem kurz zuvor gegruendeten SPIO (und auch der ARD (Arbeitsgemeinschaft der Reichssender)), sollen diese die bestehenden Gueter und Rechte auf privatrechtlicher Basis gleichartig in allen neu entstehenden Laendern fortfuehren. Denn Kultur, so befuerchtete man, wuerde Laenderhoheit. Als Legitimation wird die Goebbelsche Verleihungsurkunde angefuegt. (Quelle SPIO eV 1954, hatte ich hier schon mal gepostet, wurde mehrfach durch Bundesminister bestaetigt, auch hier Quelle SPIO Veroeffentlichungen) Die DDR widerspricht dieser Sichtweise, in Westdeutschland laeuft alles, wie bis 1945, und wird 1990 der DDR uebergestuelpt.
  2. Ja, bei mir um die Ecke NW 21, Lübecker Strasse in Tiergarten-Moabit: Im Herbst 1935 hatte die Deutsche Reichspost im Gebäude des Postamtes Berlin NW 21 (Turmstraße, Ecke Lübecker Straße,neben dem UfA Palast) - in dem leerstehenden, 32 x 14 x 6,5m großen Saal des ehemaligen Handamtes „Hansa" - die erste öffentliche Groß - Fernsehbildstelle für 294 Zuschauer eingerichtet. Die Bilder wurden mit dem letzten, von der Fernseh A.G. ursprünglich an die RRG gelieferten Zwischenfilm- Groß- Projektionsgerät für 280 Zeilen auf etwa 3 x 4m projiziert. Es fanden in der Regel zwei Vorführungen in der Woche statt. Die Darbietungen waren, wie das gesamte Fernsehprogramm, kostenlos!
  3. Ja, einer meiner Freunde hat ein Urteil, wo festgestellt wurde, dass die GEMA ihn betrogen hat... "Auch das bewußte Nicht Auszahlen eines Cents ist eine Erfüllung des § 263 STGB", so sinngemäß der Richter. Es ging da um etwa 42 Euro, dem Anspruchsteller ums Prinzip, im Sinne seines Gerechtigkeitsgefühls. Und er hat gewonnen. Ich kann den Verein aus anderen Motiven nicht ernst nehmen, weil er mit einer Verleihungsurkunde des Josef Göbbels aus 1934 argumentiert, in der DDR übrigens schon 1947 ungültig gewertet wurde. Die Zahlungen beträfen eigentlich nur deutsche Filmwerke (=Fernseh-Spiele), bei denen die Musikrechte nicht vom Produzenten bezahlt wurden, wie bei US Produkten. Schon die Vorläuferin "Stagma" wollte in den 40ern jene 1,25%, die die GEMA heute von den Kinos verlangt, bekam damals aber nur eine Sitzplatzpauschale pro Jahr zugestanden, unabhängig vom Kinoumsatz. Erst mit den zunehmend zusammenbrechenden Besucherzahlen seit 1960 gelang denen das, weils irgendwann für die Kinos billiger war, als weiterhin für 750 Plätze Pauschal-STAGMA, pardon GEMA zu zahlen. An die Sache will eigentlich keiner richtig ran, weder die GEMA, noch die Filmtheaterverbände, noch die deutschen Produzenten oder die US Majors des MPEA Kartells. Die pauschale Jahresabrechnung mit 1.25% des Kartenerlöses (und einem Mindestverwaltungspreis, waren das nicht 250 EUR?) mit indirekter Abrechnungserstellung durch die FFA wird als bequem und sehr einfach angesehen, als eine andere Lösung mit Unterscheidung nach Art und Rechteform, bedingt Titel-Spiellistenführung usw.(Wer möchte schon für jeden Saal seine Vormusik exakt protokollieren?) Daß Künstler von dem eingenommenen Geld nichts bekommen, ist bei diesem System doch klar, oder? Denn die Summe wird pauschal bezahlt, und Musikalienfolgelisten oder Spielfilm Einschaltlisten (aus den Nachtiteln ja zu entnehmen) muß kein Kino mehr einreichen. -St
  4. All diese Lösungen sind unsymmetrisch, und durch gemeinsamen Rückleiter brummt es garantiert. Aktiver Mischer ist die einzige Lösung.
  5. stefan2

    Aktanzahlen

    Wenn Du wissen willst 80 Tage, da ich die Kopie habe, und m.E. neben dem Singspiel "Oklahoma!", dieses der beste 70mm Film ist, und der das dahinterstehende Konzept sehr anschaulich darlegt. Overtüre Einleitung mit Meliesse "Reise zum Mond" (Normalbild Mono) Überblendung auf Breitfilm "Beginn des Spielfilms" Intermission auf Schiff gelegt - Abblende gefolgt von Auslaßmusik. Akte 1 - 6 Einlaßmusik Teil 2 Aufblende Ende des Spielfilm Animierter Nachtitel mit Musik und kurzer Walk out Musik ohne Bild Akte 7 - 12 Kein Verleihlogo, da Roadshow nur in bestimmten Theatern stattfand, gesteuert durch den Produzenten.
  6. Als es noch Film gab, konnten alle Kinos der Welt 35 mm Lichttonfilme spielen, ohne über irgendetwas nachzudenken. Heute, besser gesagt seit 2013 in D, sind das DCPs. Jedes Kino kann DCPs spielen, nicht alle können BluRay. BlueRay ist auch sehr komplex in der Bedienung, wie vorher schon geschrieben, nicht automatisch, und daher nicht richtig gewünscht. Von der ursprünglichen Rechtewunschliste her war so etwas, Heimmedien im Kino, sogar unerwünscht. Daher, wenn etwas ins Kino soll, immer als DCP. Und bitte, Vorbedingungen einhalten. Bild 24p, 1:1.85 oder 1:2.39. Ton 5.1, Center (Kanal 3) muss, alle anderen optional. Also kein 25p/50i 1:1.78 L/R Stereo DCP. Möglichst auch noch in BT 709 im DCP Container... Nein, bitte P3 Farbraum. Wer Kino und Fernsehen will beginnt im Kino Workflow, und deriviert davon sein Fernsehen
  7. Gena müsste eigentlich der korrekte Ansprechpartner sein, ist sie doch 1947 in die Rolle der Rechtsnachfolgerin (und unter Weiternutzung des Verleihungstitels von Dr. Göbbels aus 1934) der Stagma getreten, die in Deutschland monopolistisch alle Musikaufführungsrechte und Verwertungen kontrollierte. Ich glaube, dort wird man dir noch am qualifiziertesten Auskunft geben können. Hier in diesem Forum wird es kaum jemand geben, der sich mit dieser Art Rechtefrage auskennt. Ein Filmproduzent schon eher, denn das gehört zu seinen Tagesgeschäften dazu. Prinzipiell kannst Du von den Verlagen Nutzungsrechte kaufen, dann bedarf es der Gema nicht, weil direkt bezahlt. Oder halt wie bei dt. Filmen üblich gehen 1,25% des Kartenerlöses {oder ein vereinbarter Preis) an die Gema, und diese verrechnet mit den Musikverlagen und Produzenten. Die müssten erreichbar sein, z. B. Berlin in der Kethstrasse. St
  8. Nein, in den Telefunken Cat No. 361 Rahmen passen zufällig die Dolbykarten 22 und 280 rein, aber nur "rein zufällig". Dass auch die internen Pegel stimmen. Im Netz gibt es die komplette Doku zu den C4 Rahmen und Karten. Hab sie da auch gefunden. Jeder Staatfunksender kann da auch weiterhelfen, da war das Standard. Und wird noch gebraucht, zum Digitalisieren alter Bänder. St
  9. Unabhängig davon, dass man bei Dolbys Doppelmodulator den höheren Primärkontrast erzielst, bleibt bei Großbildwänden davon nicht viel übrig, und dürfte. Doch alleine eine größere Leuchtdichte ergibt ein besseres Bild, und die viel bessere Langzeitkonstanz bietet ein auf Dauer besseres Erlebnis für den Zuschauer. Die Finity Mehrfachprojektion ist einfach kostengünstiger, und vermeintlich bezahlbar. Auch der Energieeinsatz ist nur ein Bruchteil der Laser Doppelmodulatoranlage. also ist es die Lösung des sparsamen Betreibers. So ca 390 m² sind mit einer 4 fach Projektion mit Normhelligkeit verfügbar, bei HDR etwa 165 m², auf mattweiße Wand. HDR Filme sind der nächste Faktor, native HDR Filme sind bei Dolby Vision in größerer Anzahl mit interessanteren Titeln verfügbar, als in Eclair Color. Nimmt man eine mit neuen Leuchtmitteln bestückte 4 fach Projektion an, könnten damit eine etwa 20m breite Bildwand in HDR ausgeleuchtet werden. Setzt man eine realistische Leuchtmittelalterung an sind es bei mattweißen Wänden (alles andere gilt als nicht fachgerechte, äußerst schlechte Praxis) nur noch 133 m² HDR. Hier hat Dolby Vision erhebliche Vorteile, mehr und permanente Leuchtdichte, Weiße Bildwände und Farbseperations 3D, das ist einfach eine andere Welt, als die Budget Lösung. -St
  10. 4 (oder 6) fach Projektion ist erstmal. Mehrfachprojektion zur Erzielung ausreichender Bildwandleuchtdichte kämpft mit Deckungsproblemen, unterschiedlichen Farbcharakteristika der einzelnen Maschinen und im Falle der verwendeten Projektionstechnik von der schnellen Änderung und Abweichung des perfekten Bildzustandes einzelner Maschinen. Sowie den Problemen mit 24 (36) Leuchtmitteln in den Maschinen... Pixeldeckung ist bei Mehrfachprojektion ein Wunsch, der nur sehr schwer erzielt wird. Bei korrekter Wartung, möglichst in sehr kurzen Abständen, ist ein sehr gutes Bild durchaus zu erzielen, ohne Abrede. (Wie sieht die Realität aus? Bin nie dagewesen.) Laserprojektion ist die wartungsärmere Variante, und bietet die größere Langzeitkonstanz der Bilder. Aber das wäre nur ein Teil der Sache. Dolby Cinema, sohr sehr ich auch ein ambivalentes Verhältnis zu dieser Firma habe, ist ein Gesamtkonzept aus Raum, Bestuhlung und technischer Installation. Die Cinemagnum Installation ein Einbau in einem Bestandssaal. Gegen das größte Christie System spricht nichts, wenn es ausreichend dimensioniert eingebaut wird, perfekt eingestellt ist, und Vorstellungen auf Referenzlautstärke gespielt wird, genial. Und Synchronfassungen oder dt. Fernsehspiele vermieden werden. Das gilt für jede Installation. (Und da lutschen dann in D Betreiber überall ab.)
  11. Mschts Sinn? Ggü einer fachlich korrekten Einstellung hab ich nie Vorteile gehört. Eigentlich nur, wenn die üblichen Verdächtigen ihr Werk mit 1 Mikrophon abgeliefert haben... Aber die Frage war hier nicht gestellt. Wir haben zwar den Messkit, aber benutzen ihn nicht. Mit D2 oder R2 gehts bewährt und konsistent. Mir war so, als wenn Jens Recht hat, aber genau erinnere ich das nicht.
  12. Problem grosser Bildwände ist ja der mit zunehmender Größe steigende Grenzkontrast, d. H. der erzielbare Kontrast limitiert sich zunehmend durch die Raumrückreflektion. Schlimmer noch bei Stadion Sitzanordnung. Daher bleibt nur ein mattschwarzes Gestaltungsthema für die Innenarchitektur, will man HDR und große Sichtwinkel zusammenbringen. Ein Problem bleibt aber kritisch, die speckglänzenden Gesichter der Zuschauer. Wenn man das jetzt mit doppelter Helligkeit ggü Normal fährt, bezte Audiokomponenten benutzt, das große Vive ist da schon richtig, wird Kino ein Erlebnis. Und regt zum Wiederkommen. Dafür bedsrf es nicht unbedingt eines Markennamens, es geht auch ohne. Aber solange dann nicht doch wieder am Ton Richtung Flüstern gedreht wird, und der Markenname dies garantiert, werde ich auch Karten kaufen. Besser, als Imax geht in jedem Fall. Und besser, als 98% aller Kinos in diesem Land sogar ohne besondere Markentechnik.
  13. stefan2

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Aber Sachsen ist nicht Baden-Würtemberg, oder...
  14. Spezialbildwand, ... besonderer Projektor. Wird etwas für Sondervenues. Raumbild ist eigentlich tod. 4k, HDR, Immersives Audio, das ist, was zur Zeit, und beim Fernseher Verkauf, zählt. Also lieber diese Baustellen angehen. -St
  15. Wie sagt man im Amerikanischen do schön. "there is no free lunch".
  16. Bekommst Du auch nicht so zerlegt, dass Du es hinterher wieder ohne genaue Kenntnisse zusammengebaut bekommst. Ach ja, das Gebäude lade am Besten mit auf. Und diese Technik lebt von der kontinuierlichen Benutzung mit grossen Mengen Film am Tag, sowie den erfahrenen Prozess Spezialisten im betreffenden Labor. Sonst bekommst Du keine konsistenten Ergebnisse hin.
  17. Noch ne App, und dann nicht mal für smartphone {w10} verfügbar. Auch die Zielgruppe will nicht noch mehr apps laden... Irgendwie macht google das intuitiver und besser. M. E. Ist die Zeit der Apps vorbei.
  18. Der preisliche Unterschied ist nicht so groß zwischen den 2 und 4 k Reihen. Hab ich nur gerade die Preise nicht vor mir, liegen da ist der Unterschied eines S2k zu einem richtigen Projektor schon im Vergleich riesig, und der würde auch reichen. Wer schon an richtige Geräte denkt, und nicht unter Zwang steht, spart halt noch ein wenig Geld, was lohnt. Seit es keine Subventionen mehr gibt, nähern wir uns zunehmend echten Marktpreisen. Wie sagte die FFA Bearbeiterin einer Bekannten bei der Ablehnung so schön, "das., was Sie jetzt subventioniert haben wollen (für Ihren 2 Saal), ist weniger in der Endsumme, als Ihr Eigenanteil beim ersten Projektor". St
  19. Dann würde ich das HC High Contrast Objektiv nehmen, das hat definitiv das bessere Bild, kostet aber auch fast 1 Blende, etwa 35% Licht, und dann kann das Bild auch gerne etwas heller werden. CP 4230, ein sehr guter Projektor, kann ich zustimmen. -St
  20. Hallo, auch bei 6m - grosser Lichtleistungssteuerbereich - sind diese Laser Kisten nutzbar. Und du hattest ja CP 2230 und DP 4k 19B erwähnt, also Geräte mit doch schon erheblicher Lichtleistung. 6 m bekomme ich ja noch mit S2k hin, wäre da nicht die 2k Grenze und die mangelnde Kontrastleistung vorhanden. Mir gefällt der RGB Laser, weil er so wartungsarm sein soll. Und eben jene Bildgüte hat, die ich vom (alle paar Wochen zu wartenden) Sony kenne. Und der ist jetzt 5 Jahre alt, die Abschreibung durch, also ist es legitim mal über was neues nachzudenken. Nur, es ist die maximale Leistung die da offensichtlich noch ein Problem darstellt. Jeder weiß aber, daß die Gefahr genauso gering ist, wie bei den Xenon Geräten. Und es daher keiner besonderen Anforderungen bedarf. Wenn, dann sollte man eher bei jenen zugreifen, die einen direkten Blick in die Optik aus der letzten Reihe ermöglichen, da kenne ich genügend Kinos, wo ein viel größeres Gefahrenpotential schon heute besteht. Ich habe jetzt einige Tage noch mal mit einem kleinen Barco im Wohnzimmer "spielen" können, der einen Alchemie ICMP besitzt. Dermaßen intuitiv und logisch zu bedienen, da können sich andere Hersteller ein Vorbild dran nehmen. Und an Unzuverlässigkeit oder frühzeitige Ausfalle glaube ich da nicht, die Technik dürfte zuverlässig sein. Mir gefällt auch die Vielzahl der Zuspielmöglichkeiten, 2 x Display Port 1 x HDMI 2.0, beide mit HDCP 2.2 für natives 4k 60p mit entsprechendem Projektor. Und 2 SMPTE 292.3 als 2 x Single Link oder 1 x Dual Link nutzbar, sowie Takteingang, das ist etwas, was ich mit bei unserem Sony wünsche. Denn der kann 4k nur per DCP. Die Aufrüstlösung mit 4 fach DVI in und HDMI 2.0 auf 4x HDMI 1.4 Splitter ist unsäglich teuer. Und SMPTE 292, wäre dann noch so eine teure Karte, ... Da ist deren Gerätelinie nicht mehr zeitgemäß, was Zuspielanschlüsse angeht. 2 x HDMI 1.4 mit 1980 x 1080p, das wars. St
  21. Wenn es nicht sofort sein muß, kannst Du auch noch auf das Erscheinen der angekündigten Kompakt RGB Direktlaser wie CP4325 warten. Energieeffizient und kompakt, mit sehr langem Wartungsintervall. Und endlich bei DLP eine einem Sony im Neu-Wartzungszustand entsprechende, vom Farbraum her (fast BT 2020) sogar übertreffende Kontrastleistung und Güte. Und vermutlich mit größerer Stabilität, als beim Sony Preislich wird der Unterschied zu den Xenon DLP nicht mehr groß sein, aber die TCO dürfte in jedem Fall sehr viel niedriger sein. Leider hängt das Projekt wohl noch etwas hinterher, u.A. wg. gesetzlicher / sicherheitstechn. Rahmenbedingungen. Aber wer etwas Zeit hat... Gut, 7 Jahre kommen da tatsächlich in den Bereich, wo Computertechnik dem Ende entgegengeht. Doch solange keine schweren Fehler sichtbar sind, geht es ja noch eine Weile. Der DSS sollte ja eigentlich schon seit einiger Zeit weg sein, und getauscht gegen Doremi. Demnach schon richtig, darüber nachzudenken, was in absehbarer Zeit als Ersatz dienen könnte. IMB/ eingebaute Mediaplayer bieten mittlerweile viele Firmen an, die Hersteller selber, Christie und Barco haben welche, Zulieferer verschiedener Form bieten welche und auch Dolby hat entsprechende, relativ gute IMB im Programm. Mit dem Barco ICMP habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, auch die externen Zuspielanschlüsse mit HDMI 2.0/ HDCP 2.2 und SDI 3G (alles 4k HDR fähig, bei 4 K Bildwerfern) überzeugen. Aber auch der Dolby IMB scheint sehr brauchbar, und bietet "gewohnte Bedienung" für Doremi Nutzer. Eine Lösung mit externen Speicher muß nicht mehr unbedingt sein. Christies IMS hatte in der Anfangszeit nicht so den besten Ruf, aktuell bin ich da nicht drin, aber prinzipiell sollte der auch laufen. Preislich liegen beide Lösungen, ob externer Speicher, oder interne Platten, nicht sehr weit auseinander. -St
  22. Elmo ST 1200, die bessere Wahl. GS ist zu komplex aufgebaut, und nicht so dauerstabil.
  23. Ich habe nur den Kontakt weitergegeben. Und den Machern im Kino und Kinomuseum war bekannt, daß 2 Rollen essigsauer verstorben waren, und nicht mehr existierten. Mit dem Festival und sewiner Durchführung habe ich diesmal nichts zu tun gehabt. Nach allem, was mir, der sich glücklicherweise in den USA befand, um dort den Frühling und Seafood vom feinsten zu geniessen, sowie New York zu erleben, bin ich froh, nicht Filme gesehen zu haben. Es sind nicht einmal die Vorführfehler, die mich stören. Daran muß man sich halt gewöhnen, wo Filmwiedergabe heute selten ist, es ist vielmehr die mangelhafte Kommunikation gegenüber dem (zahlenden) Publikum über Kopienzustände, das Präsentieren von Material, das bei mir in diesem Zustand schon seinen endgültigen Lagerplatz im Container der Deponie Degtow gefunden hatte. Man kann heute einfach keine inkompletten Rotshows oder zerkratzten Hackstückkopien einem Publikum zumuten. Das geht im Freundeskreis vielleicht gerade noch, aber darüber hinaus findet es keine Akzeptanz. Und das stellt auch keine 70mm Vorführung dar, nicht mal im historisch musealen Kontext. Knappe 2 Wochen vorher mit der Herrichtung der Technik und Kopienbearbeitung zu beginnen, ist auch schon nicht einmal grenzwertig. Wir besitzen eine spielfertige 70 mm Anlage mit 2 Bauer Maschinen und 8 perf Optiken, einschl. moderner Lampenblöcke mit Beam Spreadern. Die Technik ist betriebsbereit gewartet, obschon nur selten tatsächlich benutzt. Vorbereitung beschränkt sich daher auf die Kopienvorbereitung. Unsere Kernkompetenz ist die Filmprojektion, und nichts Anderes. Um die Anlage mal spielfertig zu bekommen, hat es etliche Jahre , Hunderte von Stunden und eine gewisse Menge an Geld gekostet. Vieles wie Objektive und Ultra Pan Anamo zu Zeiten, als die Industrie dieses noch als Katalogprodukte liefern konnte. Kritik steht mir nicht zu, ich war nicht dabei, aber Unschärfen oder ungleichmäßige Ausleuchtung, heller Fleck in der Mitte, zonal dunkler werdend um dann schwarz am Rand zu sein, so etwas darf es nicht geben. Die 20% Randlichtabfall sind hinzubekommen,... Schluß jetzt. 70mm ist halt tod. -St
  24. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Ich finde bei Leuten, die einen noch längerfristig laufenden Bestandsmietvertrag hatten, und diesen aufgaben, um einen vermeintlich besseren Standort an der Strasse zu bekommen, deren Gejammer etwas fehl am Platze. Hier ist jetzt nicht nur der Vermieter der entscheidende Faktor. Im Übrigen, Eigentum an seinen Betriebsmitteln mag zwar altmodisch sein, schützt aber vor Auswüchsen kapatalistischer Eigentümer. Wer nicht gewillt ist, sein Geschäft im Eigentum zu führen, muss bei mir nicht unbedingt mit Mitleid rechnen. Übrigens hat der Erbauer des Alhambra das gesamte Projekt mit seinen gesamten Privatmitteln auf eigenem Grundstück realisiert, und dabei alles verloren, was er hatte. Villa, Autos, Immobilien, Frau, 27 Mio.... Davor habe ich Hochachtung und Mitgefühl, nicht mit Kinomachern, die, geschützt durch eine GmbH oder UG teilweise ihre Lieferanten und Baufirmen im Regen stehen lassen, und nicht einmal gezwungen werden 7 Jahre im Rahmen einer Privatinsolvenz zu lernen, wie toll Haartz 4 ist...
  25. Von der Augenauflösung her macht mehr und weniger, als 4k in Kinos keinen Sinn. 2k ist definitiv an jedem Platz zu wenig, 6k reicht in der ersten Reihe. 60 pixel pro Winkelgrad. Menschen setzen sich idR auf einen Abstand, der 45 Grad ergibt, wenn sie als erste einen Saal betreten. Auch bei Kameras bringt der Wettlauf um mehr Pixel nichts, Objektive haben eine beschränkte Auflösung, und mehr Pixel bringt dann lediglich alle Optikfehler unbeeinträchtigt rüber. Carsten hat es schon geschrieben, eine native 8k DLP Technik ist bisher nicht bekannt. Die bisherige 4k kämpft schon mit den Limitationen der 0.69"x4 Technologie und der Optik...
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