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Kurze Antwort. Reine Helligkeit kann mit Konica-Minolta LS 110 gemessen werden. Für Bestimmung der Farbwiedergabe Spectroradiometer wie Konica-Minolta CS 100 oder CS 200, besser noch CS 2000A. Gibt auch Geräte von Spectra Physics und anderen. Ob es lohnt so etwas anzuschaffen, muß jeder selber entscheiden. Ich finde den Besitz sinnvoll. Oder halt kleines PC betriebenes Meßsystem wie Jenoptik Jeti. Stefan
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
stefan2 antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Gegen UHP spricht per se wenig. Man kann dazu einige Aufsätze des Entwicklerteams beim Phillips Forschungslabor in Aachen finden, in denen das Prinzip sehr gut beschrieben wird. Jede Bogenentladung zeigt ein Kontinuumsanteil, die charakteristische Entladungs"farbe" verschiebt sich bei Betrieb mit hohen Drücken. Die Lampen haben viele konstruktive Vorteile, wie extrem hohe Leuchtdichte, die sie zu idealen Projektionslichtquellen machen. Die theoretische Lebensdauer ist unbeschränkt, wenn ich das richtig erinnere, allerdings wenn man von 10000 hr ausgeht kann ein Lampenhersteller 3 - 4000 h mit gutem Gewissen ohne Garantiefall ausweisen, was sich aus mathem. Statistik ergibt. Einfach mal nach den Grundlagen googeln, dann wird mehr klar, daß heute eher Xenon konstruktiv eine Problemlichtquelle ist. (Schlechter Wirkungsgrad im sichtbaren Bereich, hohe Zündspannung, große Isolierabstände, Hochstrombetrieb, großer Bogen bei größeren Leistungen mit schlechterewm optischen Wirkungsgrad uvm - gut, bisher ungeschlagene Kontinuumsgüte im sichtbaren Bereich) Über den SRX 510 wird Euch Oliver wohl am Meisten sagen können, aber positiv finde ich, daß jetzt USB 3.0 und auch SATA über CRU Einschub gegeben ist. MPEG interop, na ja gut, nur eben nicht mehr benötigt, oder nur noch kurz, denn die zunehmende Verbreitung von DCI Kisten auch in kleineren Kinos läßt den Support der Verleiher dafür auch iLdJ wegfallen zugunsten lizenzfreiem DCI JPEG. Mir egal. 2 x HDMI(HDCP) 1.4 mit Consumer 3D und native High frame rate Möglichkeit bis 60p auch bei 3D, 30p bei 4k, 4 (8) TB Festplattenspeicher intern, sowie Bedienung über Android und IOS sind da schon viel nettere Dinge. Doch wartet, was Oliver zu sagen hat. Der wird Euch schon mit dem notwendigen versorgen. Stefan -
Sollte bezahlbar sein, frag bei GLS FFBan. Stefan
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Geht billiger, ist halt der örtliche Glaser, der mit Mindermengenabnahme zu kämpfen hat. Oder frag mal höflich bei Schott nach einem Muster in etwa DIN A4 Größe. Hab ich geschenkt bekommen. Grüße Stefan
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Ersteres ist zwar auch zu viel, immerhin hat er schon von 1500 auf 800 Teuros "gesenkt". Der zweite Anbieter schon realer, und dabei vergiß die Realitäten nicht, der Preis ist oK, denn Du musst nicht selbst ausbauen und abholen. Ansonsten gibt es das Zeugs mittlerweile auch in Deutschland überall umsonst (vor der Tonne zu retten). Nur man muß sich selber drum kümmern. Was @showmanship schreibt, stimmt. Von den Dolby Geräten für SRD hat der DA 20 immer noch die beste klangliche Wiedergabe, der CP 650 kurz auf, aber im Direktvergleich doch wahrnehmbar schlechter. Für Dolby sollte allerdings der 500er als Maßstab aller Dinge genommen werden. Selbst der billigste Alternativapparat des Marktes klang besser. Nur das Mäntelchen des Verschweigens kann aufgrund der Menge der Geräte, zulasten besserer Wettbewerbsprodukte in den Markt gedrückt, nicht angewandt werden. Probleme für die Zukunft sind Verfügbarkeit funktionierender Hardware, DA 20 ist nicht mehr zuverlässig, das stimmt. Und die letzten so alt, wie viele CP 650 der ersten Serie. Grüße: Stefan
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Hallo Chris, was Du machen kannst, ist die Leitungen in ein flexibles Stahlrohr einziehen, und dieses an den ERdungspunkt im Rack anzubinden. Dann dürften auch kleinerer Abstände machbar sein. Symmetrische Leitungsführung scheidet ja leider aus, denn es lohnt kaum den noch brauchbaren CP 650 jetzt auszutauschen, wobei die wenigen Alternativen mit Filmmöglickeit kaum SRD unterstützen. Der CP kann sicher gut im Projektor untergebracht werden, doch das ist alles Aufwand. Am einfachsten ist es wirklich, ein Schirmrohr aufzubringen, und den Abstand zu Energieleitungenauf einige cm mehr zu vergrößern. Das sollte die meisten Probleme lösen. Stefan
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Mehrere Fehler: 1) Audio bzw. Videoleitungen müssen von Energieleitungen und untereinander mindestens 10 cm voneinander verlegt werden. Audioleitungen sogar in geschirmten Stahlrohren. 2) Verbindungen sind zur Ver,eidung von Einkopplungen SYMMETRISCH auszuführen. Also 2 Fehler: Der CP 650 hat ASYMMETRISCHE Eingänge, die natürlich auch Schaltstörungen von Energieleitungen wesentlich empfindlicher reagieren, als die heute an zeitgemäßen Prozessoren verwendeten Symmetrischen AES Eingängen. Und die Leitungen vorschriftenwidrig mit Energieleitungen in einem Kanal zu führen. Schlechter Stil, der eigentlich nicht sein muß. Als AES Kabel wird eigentlich eine Leitungstype bei symmetrischer Beschaltung wie DIN Bezeichnung CY-PIDY-nX2X025, wobei n die Paarzahl ist, verwendet. Diese hat individuelle Schirme für jedes Paar, und einen Geflechtsschirm um das ganze verseilte Leitungsmaterial. Bei asymmetrischer Führung sind ja einzelne Koaxpaare (Kennimpedanz 75 E) zu verwenden, auch solche Leitungen gibt es mit Summenschirm. Leider hat der CP 650 alt beigestellte Altlasttechnik die nicht störfesten asymmetrischen Eingänge. Wer hier jetzt einen Fehler gemacht hat, der Integrator, der trotz besseren Wissens das Kabel mit den Energieleitungen zusammen geführt hat, oder der Kunde, der nicht den benötigten Kanal/ Staparohr gestellt hat, steht mir nicht zu. Stefan
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Hast REcht! Habe mei AP XII zwar nicht vor mir, aber der Blick in die Unterlagen zeigt es deutlich: Kein Abstreifblech vorhanden. Hätte ich nicht gedacht... Gruß Stefan
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Ältere Bildwerfer haben idR Abstreiferbleche an der Schaltrolle. An den Transportrollen ist das genau wie bei Nitrat oder Acetatfilm, der wickelt sich so lange darum, bis die SAche blockiert, wenn nicht vorher der eingebaute Filriß (Feuerschutz) Schalter auslöst, und das Triebwerk abschaltet. St
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Die US Fassung war, wie dort üblich, SRDTSDDS... braucht dann nur noch ein Kino mit gutem Lautsprechersystem, und daran wird es hapern. St.
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Fetter Sound = SDDS und korrektes Tonsystem. Wäre mir in Berlin unbekannt, daß es so etwas gibt. Und dann bitte nur in der OV. St.
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BGV Vorschrift: Klappe auf = Lampe aus. Wird wohl nix...
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Leider betreiben heute nur noch wenige Menschen Hausmusik mit Instrumenten. Damit fehlt ihnen der Bezug zu einem Stimmton, und die Ablage. Führt man das mit Musik einem Zuhörer mal zu, was 25 BPS als Ablage bedeuten, dann kommt sehr schnell, auch bei ungeübten ZUhörern das "Unakzeptabel". Aber in der Praxis, ohne Bezug zu gestimmten Musikinstrumenten fällt es zu wenigen auf. St.
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Volfoni Shutter... Schade! Andererseits ist es klasse, daß überhaupt eine digitale Sicherung erfolgt ist. Wäre es nicht so weit, würde ich gerne kommen. Ich kenne Mad Magician als 2 Streifen 3D Präsentation in 35 mm, und das war wunderbar. Und schön kurz. Leider kam dieser Film 1954 zu spät, um noch erfolgreich zu starten. Zu viel "Schlechtes" hatte zuvor 3D den Ruf gekostet. Nicht so stark wie House of WAx? Nun, mir gefiel Mad Magician sogar besser, wohl weil in Schwarzweiss, und nicht in "Bächen von Anilin" ala Technicolors House of Wax, der mir auch hervorragend gefällt. Stefan
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Wie schon Carsten schrieb, die Kombination ist nicht die beste. Der CP 65 ist sogar konstruktionsmäßig älter als 25 Jahre, und heute wohl ohne Totalrevision nicht mehr brauchbar. Daß 35 mm "brauchbar" klingt, liuegt an den relativ geringen Andforderungen des Formates, und den systemimmanenten Problemen an anderer Stelle, die Schwächen des Restsystemes überdecken. Bei LPCM wird das dann schnell hörbar, welche Probleme die Reststrecke aufweist. Letzendlich stellt sich die Frage, warum hier durch den Integrator ein DMA 8 verbaut wurde, ist dieser doch preismäßig nicht mal günstig gegenüber dem CP 750 oder einem JSD 80/100 gewesen. Also für viel Geld die schlechteste Lösung. Wer nur gelegentlich Film spielt, und den Projektor behalten will, war bisher mit dem USL JSD 80 sehr gut bedient. Sehr gute Filmperformance, der DA 20 kann angeschlossen werden, und der Server mit 4 Paaren AES auch. Rauscht kaum. Und SRD muß nicht unbedingt sein, bei gutem Analogmix kann man diesen auch ohne Bedenken "verkaufen". Damit kann Film auch bei Ausfall des DA 20 (ist ja auch schon 15 Jahre alt) noch gut eingesetzt werden. In fast allen unserer Installationen mit JSD fiel den "unbedarften" Auftraggebern (und deren Zuschauern, die ungefragt darauf hinwiesen) die gegenüber den zuvor eingesetzten Dolby Alt Kisten (alles vom 45 bis zum 650) bessere Audioperformance auf. Der CP 750 kann auch gut benutzt werden, wenn man Film mit dem (unausweichlichen) Ausfall des Alt CP aufgibt. PCM Ton wird davon in jedem Falle profitieren. Allerdings haben auch hier im Forum schon Beiträge herausgestellt, daß der Signal Rauschabstand des 750 nicht ganz "digitalgemäß" ist, ich habs wahrgenommen, aber im besetzten Saal stört es kaum. Und vom Preis her ist das Ding durchaus attraktiv am unteren Ende. Schade nur, daß kein HDMI Ton unterstützt wird, denn AC 3 in der DVD Variante ist wohl heute überholt. Für HDMI Ton bleibt bei den Kinogeräten wohl nur der Datasat AP 20... Stefan
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RG 174 und H+S EF 316 sind überall einfach zu erhalten (zumindest per Versand), dünn und flexibel und bei EF 316 sehr nah am Original des jap. Kabels. Die übrigen Leiter sind, wie scon geschjrieben, nur Gleichstrom mit 0.34 mm². Problem sind tatsächlich die an D-Sub angelehnten Sonderstecker. Vielleicht hat RS die noch im Programm? Einfach ist das nicht. Die heißen Hybrid D-Sub, und werden mit verschiedener Konfiguration geliefert. In diesem Falle 1 Coaxil und der Rest Signal. Satkabel ist zu dick und unflexibel. Stefan
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Ja, es ist schlichtweg ohne Genehmigung verboten, so etwas zu besitzen. Aber, wer weiß da schon Bescheid. Und sol dieser Staat sich lieber um andere Dinge kümmern, da gibt es dringenderes und gefährlicheres. Jedes Kraftfahrzeug ist gefährlicher für die Allgemeinheit, als etwas Nitratfilm. Dann gibt es nämlich diverse andere Artikel, die ebenfalls aus Cellulosenitrat hergestellt sind. Vom Schraubendreherheft über Kämme bis zu Tischtennisbällen, Kunstseidehemden, 1000 und 1 Dinge des täglichen Lebens gab es mal daraus. Aus Tischtennisbällen kann man prima Plastiksprengstoff herstellen,... es gibt gute Gründe für das Verbot. Nur daran denkt keiner. St.
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Auch schon mit relativ wenig Material... "Dachstuhlbrand in der XYZ Straße. ... Die Ursache des Feuers konnte nicht ermittelt werden. ... Ein technischer Defekt ist ausgeschlossen." Kommt vor, da liegen alte Negative in einem alten Koffer über Jahrzehnte auf dem Speicher (baurechtlich sind Speicher von brennbarem Material, also meist allem dort lagernden Gut, freizuhalten.) Sommer wie Winter lagert das Nitrozeug dort, um sich irgendwann selbst zu entzünden. Der Koffer fängt Feuer, und der Rest, siehe Zeitungsbericht... Tonfilme der Frühzeit bewahre ich entsprechend auf, kontrolliere regelmäßig und es es teilweise toll, was diese Zeit zu bieten hatte. Stummfilme sind für mich absolut uninteressant, langweilig und wertlos. Sie gehören und werden entsorgt. St
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Patrick, das ist theoretisch richtig, mit deinen Überlegungen, nur in der Praxis ist der Unterschied gering, es kommt, und das erinnere ich noch noch meinem HF Praktikum da auf ganz andere Größen an, die REflexionen oder FEhlanpassung erzeugen, als die Coax Kabel. Die Rechengröße 50/ 75 bezieht sich auf die Anwendung und den Frequenzbereich des Nutzsignales. Antennenleitungen haben immer "50 Ohm", Videobasisband wurde mit 75 Ohm terminiert. Die kabel waren häufig gleich, z.B: RG 58 kann für Antennen und Video, RG 213 ebenfalls benutzt werden. Entscheidender ist die saubere Ausführung der Stecker und Koppler. (Was bei fehlerhafter Anpassung an Antennenkopplern passiert, konnte man gut bei den Funktürmen in Calau (Brandenburg) und einige Wochen später in Smilde in Holland sehen...) Carsten, der Videoteil der DFR 3000 Kamera liegt im Lesekopf, das Signal wird dort digitalisiert und als reines Datensignal (mit asymm. Rückkanal) etwa 155 MB/s zum Dekoder übertragen. Ein gänzliches anderes Prinzip, als bei der älteren Technik mit 2 HDV Videokameras und Basisband Video in den Kabeln. Ermöglicht wesentlich dünnere und flexiblere Lesegerätekabel. Als Verbindungskabel eignet sich ein an RG 174A angelehntes Coax-Kabel, oder Huber+Suhner EF 316. BITTE KEINE SAT KABEL!! St.
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Stimmt, Fabian. Das ist ein 150 MB Datensignal, auf Koax. Neue Kabel gibts bei jedem Kinofachhändler zu bstellen, dürften dann aber mehr kosten, als der Prozessor mit Reaer und modernem Projektor mit Teller dran. O 50 oder 75 E, ist eine theoretische Frage, die wohl nicht einfach zu beantworten ist, hangt der WW doch von Frequenzbereich, Dielektrikum, Durchmesserverhältnissen, ... ab. In der Praxis das egal. Koaxkabel, und gut. Die restlichen Leiter sind Strom, 0,34 mm² reicht. Also kann man das Kabel, sofern die Stecker irgendwo zu kaufen sind, selbst konfigurieren. St
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Für den Film ja auch nicht weiter schlimm. War mit der größte Mist, den ich jeh gesehen haben, gleich nach den Bibeln. Heroisierung von Diebstahl, nein Danke!
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Ja, Die frühen Dolby Geräte, CP 100, CP 50, CP 200 kamen mit Handbüchern mit dem Aufdruck "Professional Product". Diese enthielten detaillierte Schaltungen der einzelnen Karten mit Funktionserklärungen, halt wie bei Professioneller Technik üblich. Diese Handbücher für den CP 50 gab es "an jeder Ecke", sie lagen herum, und niemand interessierte sich dafür. Auch ich nicht, war ja allgegenwärtig. Sollte heute auch im web zu finden sein, denn etwas, was es überall gab, ist dann auch zu finden. Die Filmtech Links mal als Beginn nutzen. Das ganze ist reparierbar, obschon gewerblich nicht mehr sinnvoll, nach 30 Jahren... . Da lohnt sich nur der Austausch, und besseres gibt es ja im Zuge der Digitalisierung recht einfach. Beginnen, wie chris schrieb, mit Reinigen der Kartenstecker. Dann Untersuchung des Mainboards, ggf. nachlöten der Steckeranschlüsse, hatte ich schon vor 15 Jahren als Fehlerquelle. Netzteil: Spannungen messen, muß da +15, -15 und +12 geben. An der Rückseite gibt es Preamp out NR in Brücken, hier kannst Du den Ton hinter den Vorverstärkern abhören, Kopfhörer, wie Carsten schreibt, genügt. Mitetwas Logik läßt sich der Signalverlauf verfolgen. Stefan
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Für welchen Rauminhalt gilt DEine gepostete Standard "X"-Kurve? Die X-Kurve ist kein Einstellziel von Kinoanlagen, sondern ERgibnis der Messung im statischen Zustand in einem sehr großen Raum, gemultiplext über 4 Positionen im Raum. D.h. ein Abbild des Zustandes zwischen konstant in Oktavbereichen inzugeführter Energie und durch Absorption, Luftdämpfung und mangelnde Wiedergabeeigenschaften einer veralteten Type von Kinolautsprechern sich ergebenden Zustandskurve. Sie ist z.B. im Tieftonbereich für moderne Lautsprecher völlig falsch. Durch die vergleichsweise kleine Absorption und Dämpfung kommt es hier zu einer massiven Überhöhung mit zeitgemäßen Systemen, und unter 100 Hz wird nicht korrigiert bei der Wiedergabe. Der abfall der Höhen ist im übrigen abhängig vom Rauminhalt und den verbauten Dämpfungsmaterialien, bei sehr großen Räumen stellt sich die gepostete Kurve im Hochtonbereich auch so ein (4000 Plätze hab ich selbst gemessen). Bei mittleren und kleineren Sälen verschiebt sich die Grenzfrequenz in Richtung höherer Frequenzen und kleinerer Pegelabfälle. Siehe SMPTE/ ANSI/ ISO 201M. Kompensation bei der Mischung, na ja, in gewisser Weise werden Mischstudios nach den gleichen Grundlagen wie Kinos eingestellt, d.h. Dämpfung und Grenzfrequenz gemäß der Raumgröße berücksichtigt. Damit paßt das System dann wieder. Mit realem Programmaterial ist dann nämlich der Frequenzgang wieder linear. Wer etwas anderes einstellt, und das machen 95% aller Kinoinstalateure, weil sie das System nicht verstanden haben, macht seine Arbeit schlichtweg mangelhaft. Gut für jene, dies verstanden haben. Der nicht fachlich vorgebildete Kunde hört die Verbesserung jedes neuen Tonprozessors sofort, und wird nie wieder Verlangen nach der Marke des entsorgten Altproduktes haben. Für das Gehör ist die Kurve eh irrelevant: Ein Zuschauer nimmt immer die erste Wellenfront wahr, solange die Reflexionen nicht über 30 ms später eintreffen, dann werden diese zu Echos. Es ist damit egal, ob die an Wänden und Decke, an Teppich und Sitzen absorbierten Anteile nur geschwächt reflektiv zurückgeworfen werden. Insofern ist das Ziel der Saaleinstellung eine lineare Wiedergabe der Lautsprecher im Nahfeld zu erzielen, glatt zwischen Tief und Hoch. In Gesamtdeutschland und den darauf folgenden deutschen Teilstaaten erfolgte übrigens die Einstellung mit dem Ziel "vom in den Photozelleneingang einspeisenden Tongenerator" bis zum Platz "im vorderen Viertel des Saales" mit Tonimpulsen verschiedener Frequenzen einen Frequenzgang von ca 50 bis 12000 Hertz mit Abweichung von +/- 2dB zu erzielen. Tonimpulse deshalb, um keinen statischen Zustand zu erzielen, sondern möglichst die erste Wellenfront zu erfassen. Die Terzband - Rauschmethode sagt indirekt ähnliches aus. Stefan
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Wenn die Einstellung der Anlage perfekt ist, stellen Saalkräfte, die bei diesem Prozessor nicht wissen welche Faderstellung gerade gewählt wird, in etwa folgenden Wert ein: Alle niedrigeren Werte sind eindeutig einer fehlerhaften Einmessung oder mangelhaften Geräten geschuldet. Also doch der Wirt ders versaut. Nicht die Brauerei. Mit dem CP 500 wurde dort auf 3.2 gespielt... Stefan
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Ihr würdet sicher auch der Schallplatte den besseren Ton, und gerade im Tieftonbereich eine ungeheuerlich gute stereophone Abbildung bescheinigen. Richtig? sT