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stefan2

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Alle erstellten Inhalte von stefan2

  1. Ich hatte einmal ein Thesenpapier der Kinoarbeitgeberseite in Händen. Danach ergab sich, daß Kinobeschäftigte nicht zu den "Armen" gehören, sondern zur reicheren Bevölkerung. Die Arbeit im Kino erfolgt nämlich zu 90% nicht zur Sicherung des Lebensunterhaltes, sondern um sich zusätzlichen Luxus im Rahmen wirtschaftlich durch Hauptverdiener gesicherter Familien zu ermöglichen. Dem Papier nach arbeiten im Kino nur Teenager/ Twens um während Ihrer Schulzeit/ Studium etwas Geld nebenher zu verdienen für zusätzlichen Luxus, oder Hausfrauen, die damit das Familieneinkommen verbessern, um sich Urlaub oder andere "Luxus"Bedürfnisse zu gönnen. Eine recht asoziale Sichtweise, aber sie hat etwas zutreffendes. Wie sagte ein Kinoarbeitgeber mal: Warum soll ich mehr als 5,50 ausgeben, wenn ich täglich 2 cm Bewerbungen im Posteingang habe? Angebot und Nachfrage halt. Und da wäre ich dumm, mehr zu bezahlen. Erinnert sei daran, daß man in Westdeutschland 1981 18,75 Westmark zahlen konnte, auch an Schüler/ Studenten. Zzgl. Ersatz der U-Bahnkarte, um zum Dienst zu kommen, wenn man nicht im Umfeld gelebt hat. Damals waren das noch Einzelunternehmer, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewußt waren, und keine Kapitalistengesellschaften. Der Streik ist notwendig, berechtigt und muß hart geführt werden. Die Erhöhung hat sich auch an nachvollziehbaren Größen zu bemessen. Beispiel 2011 kostete die Bahnfahrt zwischen 2 Orten 18,55 Euro. Ab 14.12. dann 21,40 Euro. Macht notwendige 16% Erhöhung. Die Konzerne können das easy verkraften, die Aktionäre nicht. Leider vergessen die BWL Typen, daß eine fIrma nur zwei Sorten von "Aktionären" hat: Arbeitnewhmer und Kunden! Ohne beide gibt es gar kein Geschäft. St.
  2. stefan2

    HInweise auf Ebay-Artikel

    "Da wurde 'se betrücht." Gibt halt ehrliche und unehrliche Firmen, oder die günstige Gelegenheit wurde ausgenutzt. Was letztendlich auch die Geschäftspraxis beleuchtet. Für das Geld gabs eigentlich eine ausgewachsene FP in D-Version.
  3. stefan2

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Dann habe ich mich sogar geirrt, wie Martin auch. Ja, das waren nur 5000 Westmark, ich erinnere die Photokina auch noch, oder 35000 Ostmark, rechnet mam um. Komischerweise hat Kinotone nie viele davon verkaufen können, trotz des "Sonderangebotes" für "beste Leistungen". Stefan
  4. stefan2

    HInweise auf Ebay-Artikel

    6000 DM war der Preis für den Westkunden bei Kinoton. Und wie wir alle wissen war der Multiplexpreis für ne FP 30 in der Hochzeit 12000 DM, oder 6000 EUR. Was jetzt der Endkunde für 1 Stück bezahlt, mag was ganz anderes sein. Bei 4 Jahren Abschreibefrist ist das schon abstrus, was da "gebraucht" manchmal bezahlt wurde. Für eine Meo 10 Mille, fast den vierfachen "Neupreis", wer es glaubt. Der übersetzte Text und die Bilder suggerieren, es handele sich um die letzte VErsion mit moderner Steuerung und Dolby Digital Makrotonabtasater. Das ist nicht der Fall, wenn das Alter 25 - 30 Jahre sein soll. Egal, so was kauft man heute nicht mehr, da gibts besseres... idR für lau. St.
  5. stefan2

    IMGP0458.JPG

    Hebelarm beachtet? Würde die Vorsatzlinse unterstützen.
  6. stefan2

    Ozaphan

    Hallo Mit meinem P5 bekam ich eine "120 m" Spule in Dose mit Ozaphanfilms drauf. Der Kollege, Bundesbeamter, und liebevoller Pflegegeist seines privat 1967 erworbenen Tonfilmprojektors hatte diese Kindheitserinnerungen aufbewahrt, und gelegentlich mit dem P5 vorgeführt. Der Kinderprojektor mit Kurbel war irgendwie verloren gegangen. Ich wollte das nicht glauben, und siehe da, es ging, ohne Zerstörung der Films, sogar problemlos. Nur die Friktion durfte, so der Kollege, nicht auf "voller Kraft" eingestellt sein. Stefan
  7. Gerade hier irrst Du. Entscheidend ist nur der Sichtwinkel des Zuschauers, und der ist in Theatern mit kleinen Wändenm manchmal sehr groß. Alles, was über 36° - 40° hinausgeht, wird in DLP 2k immer zu sichtbarem Raster führen, und gerade in kleinen Theatern gibt es eine ganze Menge solcher Sitzplätze. Manch Großtheater mit Metermäßig großer Wand hat dann im Verhältnis zur Raumlänge nur wenige Plätze (obschon auch das dann zahlenmäßig viele sein können!), bei denen die Augenauflösung ausreicht. Nur, diese Diskussion ist müßig, 4k und 2k liegen im gleichen Preisbereich, und jeder Neukäufer wird wohl hoffentlich kaum 2k Anlagen bestellen. Und in 2k Bestandskinos ist der Besucher gefordert, sich entsprechend zu beschweren, nur darauf wird man lange warten, siehe das Beispiel von Chris. Ein Kino, das in seiner Außenkommunikation sehr wohl mit digitaler Güte wirbt, damit scheinbar durchkommt. Grüße: Stefan
  8. Wieso, laut Anleitung aus der 12 V Speisung des Prozessors heraus versorgt, und nicht aus dem Projektor. Was ja aus Störgründen auch Sinn macht. Oder halt 12V Steckertrafo.
  9. Strong hatte sehr gute KL Spiegel, nämlich eine dünne polierte Glasschicht, die auf den Blechspiegel aufgebracht und mit KL Schichten versehern wurde. Reflektierende Schicht ist die Interferenzschicht, wie üblich. Der Blechspiegel wird durch einen Luftstrom gekühlt. Das ganze hat einen Vorteil: Der gekühlte Blechspiegel verändert kaum seine Form, wie dieses durch Ausdehnung bei den Glasspiegeln großer Dicke unweigerlich der Fall ist. Damit bleibt der Brennpunkt erhalten. Die Reflektionsleistung ist sehr gut, die "Strong" Lampen haben bessere Lichtausbeute, als deutsche Gehäuse. Sie sind ausschließlich für den professionellen Gebrauch, und kein Spielzeug. Und sie sind der Beweis, daß die Amerikaner auf dem Mond waren: Weltraummaterialien durch und durch (Silikongummi, Wellblech, Pappe und Plaste). Allerdings der Spiegel ist tatsächlich den europ. Glasreflektoren überlegen. Und auch in Europa gibt es KL Blechspiegel aus elektrogeformtem Nickel. Dieses poliert und mit KL Schichten bedampft stellte eine ital. Optikfirma her. St.
  10. 1) Es gibt einen Vertrieb für Deutschland. Dort mal anfragen, aber bitte mit Seriennummer und Baujahr. 2) Die Vic 5 ist ein Oberbegriff für über Jahre in ähnlicher Weise gebaute Projektoren mailändischer Fertigung. Die Anzahl der Variationen ist sehr groß. 3) Die passende Dokumentation war der Maschine beigelegt, also mal da fragen, wo das Ding herkommt. 4) Der Tip, selbst neue Steuerung bauen, ist mein Favorit. Gruß Stefan
  11. Was den Preis für Druckerzeugnisse angeht, so hängt dieser nicht unbedingt mit der Bestellmenge zusammen, kleinere Auflagen müssen nicht billig sein. Gerade Onlinedruckdienste stützen sich nach Aussage eines befreundeten "Druckers" auf automatisierte Großdruckereien, in denen jeweils ein bestimmtes Spezialprodukt gefertigt wird. Der eine Betrieb macht Briefbögen, der nächste Flyer, einer Karten, usw. Am günstigsten ist die Bestellmenge, die einer Papierbahnlänge entspricht (z.B. 1500 m), denn angehalten wird nicht. Diese wird und automatisch bedruckt, geschnitten, nachbearbeitet verpackt zum Versand bereitgestellt. Bestellt man weniger, dann wird es teurer, weil ja der Überschuß manuell aussortiert und der Papierverwertung zugeführt wird. Das kostet Geld, was u.U. kleinere Auflagen teurer macht, als volle Längen. Mit dem A3 Farblaser habe ich auch gute Erfahrung gemacht, zumindest geht das für die Kleinstmengen, die Carsten beschreibt. Hunderte von Flyern, dann eventuell händisch zu falzen, nein, das kann es auch nicht sein. Und dann spricht die Kostenlage wieder dagegen, Papier und Toner kosten in unseren Mengen nämlich relativ viel Geld. Grüße Stefan
  12. Prinzipiell heiess da "Ja", die Auswahl war nie richtig groß, und idR auf normierte Sonderfälle (Themenpark,...) abgestimmt. Eine kleine Auswahl für bestimmte Breitfilm Theater gab es immer noch zu bestellen. Nur, mit dem Sterben der klassischen Filmprojektion dürfte das Angebot, wenn eventuelle Rest- Lagerbestände abverkauft worden sind, fast gegen Null gehen, oder der Preis reflektiert dann halt den Herstellungsaufwand, und ist für normale Zwecke nicht mehr zu rechtfertigen. Für 35 mm Projektion gab bzw. gibt es ja Objektive mit stärkerer Abblendung, was in verbesserter Schärfentiefe resultiert, und damit in gewisser WEise eine durch Tiefkrümmung vorkommende ungleichmäßige Abbildungsschärfe "kompensieren kann". Ersetzt natürlich keine Sonderrechnung. Doch, mal ehrlich, wieviele dieser Sonderfälle gibt es (noch)? Heutige Theater werden idR nach SMPTE Richtlinien geplant, und da liegt die Bildwandkrümmung fest mit rp= Pl + Pm/ 2. (Projektionsentfernung + mittlerer Sichtabstand/2), etwas was in den Standard Optiken z.T. berücksichtigt ist. Grüße Stefan
  13. Wir hörten mal ca 870 gesamt, davon <270 Films. Ein (großer) Teil davon so zerranzt, daß er nicht mehr guten Gewissens gegen Geld spielbar ist. Zeigt die Zukunft in 2012 auf, ab Mitte des Jahres wird es auch bei anderen Titeln so gehen... Gruß Stefan
  14. DMA 8 und Co, macht dann AC 3 digital 5.1 im Standardmodus, hat ja kein HDMI in. Und wenn meine Konzert DVD nur DTS HD hat, dann gehts wieder nur 2 kanalig PCM. Also, wie muß ein BDP Gerät aussehen? Spielt Region A und B ohne Probleme. Dekodiert Dolby True HD und DTS 96/24 sowie die einfachen Formate auf analoge (symmetrische) Ausgänge in 3.4.1 (7.1). On Screen Display nur im Vorschaumonitor, nicht am Beamer Port. Beliebige Pauser- / Wartedauer bis Start, ohne abzuschalten. Dürfte unmöglich werden. Heimtechnik und Profitechnik sind verschiedene Dinge. St.
  15. Meine Güte.Das Zeug war schon 1980 verschlissen, und wanderte zum Metallrecycling. Optiken aus Jena, zudem eines der 3 Probleme der DDR Kinotechnik. Ich habe die Dresden, mit Xenonlampenhaus 1995 verschenkt, weil ich die sonst hätte ausbauen müssen und zum Schrott fahren müssen. Wer Filmprojektoren braucht, bekommt heute FP30D und E15 samt E Teller und Dolby zur Selbstabholung geschenkt. Ja, die Wahrheit hört niemand gern. ST.
  16. stefan2

    TK35 Monoboxen

    Uwe, nicht ganz richtig. Die ORIGINALEN Lautsprecher der TK 35 waren Felderregte Lautsprecher, wie das 1948 üblich war, da Permanentmagnete kriegsbedingt knapp waren. Die späteren, und hier sollte der Fragestreller die Type näher beschreiben, hatten Permanentmagnete. Wobei dort entweder 50 Ohm Impedanz in den 60ern oder 6 Ohm in den 70ern vorkommen. Der Anschluß erfolgt nicht an 100 Volt, sondern an die für professionelle Beschallungssysteme nach DIN (und TGL) üblich gewesene Impedanz von 200 Ohm. 200 Ohm bei 15 - 20 Watt... nun, das sind keine 100 Volt. Um die 200 Ohm zu erreichen, konnten a) entweder alle 4 Chassis in Reihe liegen (bei der 50 Ohm Type, sparte den teuren Übertrager) oder B) tatsächlich jede Box über einen eingebauten Übetrager 400 Ohm/ 800 Ohm auf 12 Ohm haben. Ich glaube, daß es da noch seeeehr viele lokale Varianten geben kann. Eines stimmt aber: Ist der Übertrager eingebaut, kann dieser einfach raus, und wie beschrieben am modernen 4 Ohm Verstärker genutzt werden. Obwohl die Klangqualität nicht unbedingt heutigen Güteanforderungen entsprechen dürfte, aber auch nicht so schlimm ist, wie viel modernes Billigzeug. Gruß Stefan
  17. 4k kann an Sich schon recht gut zeigen, was z.B. in 35 mm Negativen drinsteckt. Da stört im Bild halt nur das Negativkorn. Ich vermute eher, daß höhere Bildfrequenzen zwecks flüssigerer Bewegungsdarstellung Einzug nehmen, und 4k sich als Kinostandard einige Zeit halten wird. Wir haben es zwar mit einem Investitionsgut zu tun, die Nutzungsdauer dürfte aber eher sich an Elektronikgütern bemessen, als an Bauer und Phillips Maschinen. 5 - 7 Jahre, dann kommt der nächste Apparat. Und damit auch Möglichkeit für Änderungen am Standard. St.
  18. 4k ist die Realität in der Postproduktion, alle namenhaften Dienstleister haben da mittlerweile nachgelegt, und bieten den vollen 4k Workflow. Die Anzahl der 4k DCI wird daher in Zukunft relativ schnell zunehmen, wie auch die Verbreitung der 4k Wiedergabeanlagen, auch in kleineren Theatern, voranschreitet. Das dürfte nicht aufzuhalten sein. Es mag zwar sein, daß DLP 4k zur Zeit noch (zu) teuer angeboten wird, in nicht all zu ferner Zeit, werden auch da marktkonforme Preise durchgesetzt werden. Einen Grund in 2012 noch in 2k zu investieren, sehe ich nicht. Mit sinkendem Preis wird eben 2k als Technik von gestern, recht schnell ausgesteuert werden. Elektronik ist schnellebig. Der Streit zwischen den beiden, nun m.E. liegt die Wahrheit dazwischen. Ja, 4k ist Bundesweit Realität, aber eben nicht überall und allen bekannt. Und da finde ich es gut, daß @ preston gezielt auf die Vorzüge hinweisen will, und ja @cinerama hat auch Recht, es klingt wie Werbung für eigene Angebote. Nur läßt sich das nicht auch sachlich ausdiskutieren? Stefan
  19. Ich hatte es schon in anderem Zusammenhanggeschrieben, solche Häuser bedeuten im Sinne der Multiplexkunden bestenfalls Stillstand. Und Stillstand in einer Gesellschaft, das will eigentlich keiner. Daher muß ich Theo Recht geben. Nur, auf der anderen Seite gibt es gerade diese Multiplexkultur mit ihrer glatten Fast Food Athmosphäre, die wiederum ein bestimmtes Publikum abschreckt. Ja, ein Kinoplex kann Arthausware zeigen, und wird im Monopolmarkt damit auch gewissen Erfolg haben, nur eben nicht alle Besucherschichten erreichen. Riesenbildwände sind nicht richtig hell zu bekommen, und FArbsehen braucht Leuchtdichte. Auf einer mittleren Wand mit guter Helligkeit ist sogar die Filmwahrnehmung besser, als im leuchtschwachen Großbild. Und prinzipiell gibt es Baunormen, die den Sehwinkel mit 36° angeben. Die haben sich nie verändert. Nur wird gerne dagegen verstoßen, im Sinne von "Ich habe den Längeren". Und in diesem Sinne wünsche den Betreibern alles Gute, daß es ihnen gelingt durch ordentliche Leistung und persönlichen Service Ihr Publikum zu finden. Stefan
  20. Solange die Spannung größer oder gleich, als die des alten ist... ist der Wert unkritisch.
  21. stefan2

    bauer umroller

    Genausogut gehen auch normale Drehstrommotoren mit Umrichtersteuerung. Aus das wird verwendet, z.B. in Spulentürmen der Kinotone. Ist sogar etwas kleiner zu bauen, als der Antrieb mit PA Endstufe, wie Jens es vorschlägt. Der Repulsionsmotor des Umrollers ist nur für Kurzzeitbetrieb (Umrollen von 1400 m 70 mm Film) ausgelegt, und würde den Spulenturmbetrieb kaum überleben. Die spätere Variante nimmt dann auch Drehstrom und Umrichter. Stefan
  22. Hallo stefan. In Eurem Falle ist der CP 750 nicht sinnvoll. Der CP 65 ist technisch überholt, war er schon beim Erscheinen, aber damals noch oK, und heute nicht mehr zuverlässig >20 Jahre halt. Der Markt für Prozessoren, die noch Film unterstützen, ist mittlerweile sehr übersichtlich geworden. Eigentlich sind da, alfabetisch, nur noch der Datasat AP 20 und der USL JSD 80 neu zu bekommen. Diese können beide sowohl IEC 90858 Digital des D-Kinosystems, sowie Analoge Verstärkung mit Rauschunterdrückung für den Filmton vom Filmband. Und 8 kanalige Analogsignale von DTS oder SRD Vorsatzprozessoren des Filmsystems. In Fällen wie bei Euch, nämlich Film und D-Kino, haben wir gerne den USL JSD 80 benutzt. Dieser unterstützt 2 Filmprojektoren, hat 8 Kanal Analogeingang für DTS und SRD Prozessoren und bietet die notwendigen AES/EBU (IEC 958) Eingänge vom Digitalprojektor, sowie Anschlußmöglichkeiten für SPDIF und Toslink von Heimgeräten mit AC 3 Dekodierung auf 5.1. Ausgänge sind symmetrisch. Strassenpreis in Deutschland um die 3000 Euro, ist dieser nicht mal wirklich teurer, als der CP 750 und hat sogar ein hörbar besseres Signal-Rauschverhältnis. Das wundert schon etwas, warum ein digitaler Programmquellenumschalter mit Lautstärkeregler heute so hörbar rauschen muß, wie der 750. Geheimnis des Herstellers. Bestellst Du das Gerät in den USA, so kommt man bei den reichlichen web Angeboten auf sogar nur 2100 Euro, aber der Aufwand mit Import und ggf. Abgaben sowie Garantiefrage, auch wenn letzteres unwahrscheinlich ist, kommt hinzu. Der Datasat AP 20 wäre auch eine gute Wahl, allerdings ist hier das Filmsystem eine ZUsatzoption, und das Gerät ist etwas größer. KLanglich geben sich beide Geräte nichts, und sind Dank Netzwerksteuerung bequem per Wireless LAN vom Saal aus zu konfigurieren. Vorteil des Datasat ist, daß dieser nicht nur SPDIF Quellen annimmt, sondern auch diverse HDMI Eingänge verarbeitet, und DTS Master Audio dekodieren kann. Ein Vorteil, der bei BlueRay wichtig sein kann, denn AC3 ist nicht mehr zeitgemäß. Mehr Auswahl bietet der Markt derzeitig nicht (mehr). Der 750 könnte Sinn machen, wenn kein Film im Spiel wäre, nur würde ich dann in eine ganz andere Richtung gehen. Was soll ein einfacher Quellenumschalter, bei dem sogar der bei Geräten normalerweise übliche Netzschalter fehlt. Sinn machen würde der 750, wenn ein moderner Filmprozessor wie CP 650, DTS XD10p, SDDS 3000, Panastereo 1200, usw vorhanden wäre, der nicht AES aufrüstbar ist. Dann kann der Sinn machen, obschon die Funktionalitäten anders billiger zu bekommen sind. Bei Euch würde der CP 65 bleiben, und im Falle der Nichtbenutzung halt schnell kaputt gehen. Ersatzteile gibt es seit Jahren nicht mehr, Reparaturen sind zwar noch möglich, aber lohnt das wirklich? In Falle ohne Film würde ich in Richtung Yamaha DME Digitalmischer oder BSS Soundweb, etc gehen. Da lassen sich sehr viele Einstellungen in der DSP Ebene vornehmen, einschl. Lautsprecherprozessoren, verschiedene Setups für Film, D-Kino, Bühne und Konzert auf Fingerdruck speichern und zurückholen. Wesentlich flexibler, im Falle neuer Surroundkonfigurationen des 16 kanaligen D-Kinosystems, einfach intern umrouten, speichern und fertig ist es. Nimmt man den Preis digitaler Lautsprechermanagementsysteme alleine, kombiniert diese mit den EQ und Eingangsoptionen sind diese modernen Netzwerklösungen sogar sehr preiswert. Und im Gegensatz zu den Kinogeräten, die nur limitierte EQ Parameter können, kann ich mich hier voll im Rahmen der vorhandenen Lautsprecher austoben, und Begrenzungen zum Schutz vorsehen. Die flexiblere und bessere Lösung. Zu Beginn würde ich mit den genannten Geräten beginnen, und das CP 65 dem Recyclinghof übergeben. Grüße Stefan2
  23. stefan2

    bauer umroller

    Ist doch einfachst zu durchschauen. Abdeckung runter, und das Prinzip wird sichtbar. Version neu: Asynchronmotor mit FUR Steuerung Version alt: Motor mit verstellbarer Bürstenstellung, sog. Repulsionmaschine. Lehrvortagsmodus ein. Prinzip: Stator wie Wechselstrommaschine, Rotor wie Gleichstrommaschine ausgeführt. Kohlebürsten sind kurzgeschlossen und relativ zur Achse verdrehbar. Sie können zwischen Kurzschluß und Leerlaufstellung verdreht werden, womit sich Moment und damit indirekt die Drehzahl steuern lassen. Konstrukteur war Arnold um 1890. Prinzip ist, daß die von außen angelegte Wechselspannung im Läufer ein Feld erzeugt, welches je nach Kohlestellung mehr oder weniger starke Ströme ergeben. Um die neutrale Zone herum, in der sich keine Induktionswirkung ergibt, können die Bürsten verstellt werden, wodurch das Moment in beide Richtungen gesteuert werden kann. In der Kurzschlußstellung verhält sich der Anker wie ein kurzgeschlossener Transformator, d.h. es werden sehr hohe Ströme induziert, die ein kräftiges Moment zur Folge haben. In den Stellungen dazwischen erreichen Läufer- und Statorfeld unterschiedliche Lagen, wodurch zwischen den Kohlebürsten eine Spannung induziert wird. Da das Statorfeld bestrebt ist, dem Läuferfeld hinterherzueilen, um letztlich synchron mit diesem umzulaufen, wird der Motor je nach Lage der Kurzschlußbrücke in eine der beiden Richtungen anlaufen. Der Schlupf zwischen Stator und Rotorfeld ergibt dann die erreichte Drehzahl, die lastmomentabhängig ist. Die Leerlaufdrehzahl ergibt sich aus der Bauform, jenachdem ob als 2 oder 4 polige Maschine ausgeführt. Repulsationsmotoren waren im 19 Jh die klassischen Bahnmotoren, weil sich die damaligen Reihenschlußmaschinen oder Synchronmaschinen nur sehr schlecht steuern ließen. Gleichstrommaschinen waren zwar gut drehzahlsteuerbar, GS nur schlecht über lange Strecken zu transportieren, weshalb GS i.W. bei Straßenbahnbetrieben eingesetzt wurde. EPh Wechselstrommoteren haben zu geringe Wirkungsgrade und sind nur schlecht steuerbar. Drehstrommaschinen bedingten komplizierte Oberleitungssysteme und waren (in der Zeit vor FU Betrieb) nur sehr schwer steuerbar. Der im Schiffsantrieb (Schnelldampfer, Schnellboote) ebenfalls seit etwa 1890 gebräuchliche Steuermechanismus mit umschaltbarer Polzahl der Antriebsmaschinen (Quarter- Half- Full- Speed) und Feinsteuerung über Turbinendrehzahl des Dampfgeneneratorsatzes (z.B. 1:4, 1500 - 6000 UPm) entfällt für Bahnbetriebe mit mehreren Zugpaaren auf der Schiene, weil diese nur gleichzeitig beschleunigen oder bremsen könnten. Im Falle der Bahnantriebe übernahm später, durch weitgehende Verbesserung, die Reihenschlußmaschine wg. des vielfach besseren Wirkungsgrades lange Zeit die führende Rolle, bis sich ab den 1970ern Stromrichterantriebe und Drehstrommaschinen als Bahnmotore durchsetzten. Genau dieses trifft auch auf den Umroller zu. Die späteren Vesionen haben FUR Betrieb mit Drehstrommotorantrieb. Lehrvortragsmodus aus. Spulentürme bekommt man zur Zeit zum Abholen bevor der Schrotti kommt, von sehr gut brauchbar b is Basteltec 2000 ist alles drin. Da lohnt derzeit kein Selbstbau. Grüße Stefan
  24. stefan2

    Öl für Victoria 5

    Ja, ein solches Oel geht dafür. Der Anbieter beschreibt ja auch, welche "Vorteile" das Oel gegenüber heutigen Mehrbereichsoelen mit Additiven hat. Gibt es z.T. bei Baumärkten in der Rasenmäherabteilung für ca 4 Teuro. Zumindest Kommunalbedarfs und Rasenmäherläden sollten das SAE 30 unlegiert auch führen, für Rasenmäher, die ja keine "modernen" Mikrofilter aufweisen. Grüße Stefan
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