
Jensg
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Mengen hat ebenso wie Riedlingen kein großes Umfeld. Die Verbindung Kino-Gastronomie funktioniert allerdings nur bei genug potenziellen Besuchern im Umfeld. Engler hat vor wenigen Jahren noch einen großen Saal dazugebaut, das war dann wohl zuviel, zudem auch die Besucherzahlen im Restaurant nicht sehr hoch waren in der letzten Zeit. Jetzt fahren halt die meisten entweder nach Ravensburg oder Biberach, übrig ist nur noch der Betreiber in Saulgau, das ist ca. 10km weg von Mengen. Jens
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Weule beschichtet aber nicht selbst, sondern Balzers in Mariental im Rheingau macht das. (Zumindestens ist das mein Wissensstand). Warmlichtspiegel mit Alubeschichtung ist etwas einfacher, das machen diverse Spiegelhersteller. Frag mal bei Berliner Glas nach, vielleicht können die dir helfen. Kohlespiegel habe ich noch in verschiedensten Größen, falls du so was suchst. Auch noch einige Vertikalspiegel in Warmlicht. Jens
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Glas Trösch hat mit seine entspiegelte Scheibe auf Maß mit geschliffenen Kanten problemlos geliefert. Die Scheibengröße betrug etwa 95x23cm und kostete so um die 150€ bei 6mm Glasstärke. Jens
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Entspiegeltes optisches Glas sollte es auf jeden Fall sein. Du kannst dir solche Scheiben auch von jedem Fensterbauer machen lassen, nur solltest du die Scheiben besser selbst anliefern, andernfalls erhälst du wahrscheinlich kein optisches Glas sondern entspiegeltes Fensterglas. Optisches Glas erscheint beim Durchschauen durch den Schnitt weiß, Fensterglas grün. Außerdem ist optisches Glas planer und homogener in der Struktur, sodaß keine Verzerrungen auftreten. Jens
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Eine guter symmetrischer Eingang kann Wunder wirken. Gerade bei älteren Geräten ging die Symmetrie nur so bis zu 1kHz, danach wurde es zunehmend asymmetrisch, was zu keiner Störunterdrückung und schlechtem Klang führte. Bei Mischpulten konnte man das so prüfen. Unsymmetrisch angesteuert klang es wesentlich besser. Jens
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Max hat ja auch ein Kellerkino. Er erreicht den nominalen Abstand von ca. 19m für die Synchronität aufgrund baulicher Gegebenheiten leider nicht. Die Nachbarn wollten bei der großen Höhle unter ihren Häusern einfach nicht mitspielen :wink: . Jens
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Der Transport einer weicheren Kopie ist auch nicht das Problem. Bei Telleranlagen dürfen die auch weicher sein. Bei Spulen ziehen sich beim Abspulen die Wicklungen fest und reiben dann aufeinander, das führt dann zu Verregnen am Ende der Rolle. Jens
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35MM-Projektoren von Meopta - gute Qualität???
Jensg antwortete auf Der rosarote Panther's Thema in Allgemeines Board
Meine Meos haben zu wenig Kreuzspiel in ihrer Werkseinstellung. Dazu kommt noch, das die Kanten des Kreuzes angefast sind. Und, das Meo-Kreuz sieht in etwa aus wie eine Tulpe, so etwa becherförmig. Dadurch stehen die vier Sperrlkreise ohne in einer Ebene verbunden zu sein, frei in der 'Landschaft'. Das dickere Meo-Öl wir nur unzulänglich abgestreift und bildet eine verschieden dicke Schicht zwischen den einzelnen Sperrkreisen, das bewirkt eine minimal unterschiedliche Stellung der Schaltrolle und damit schlechten Bildstand. So erkläre ich mir das Phänomen, das der Bildstand bei heißem Öl stimmt und bei kaltem Öl zittert. Versuche ohne Öl ergaben einen guten Bildstand, sodaß ich dann auf das extrem dünne Sprühöl WD40 umgestiegen bin, das es auch in 5l Kanistern gibt. Selbst FP30 öl war noch zu dick. Man muß das Spiel von Getrieben, dazu zählt auch das Maltesergetriebe, immer so einstellen, das eine Molekülschicht Öl dazwischenpasst. Mehr Spiel geht auch, jedoch reduziert sich die Ölschicht unter Last auf das Minimum. Deshalb gibts verschiedene Viskositäten mit verschieden langen Molekülketten, Zusätzen etc. zur Verschleißreduzierung. Eine Wissenschaft für sich. Jens -
35MM-Projektoren von Meopta - gute Qualität???
Jensg antwortete auf Der rosarote Panther's Thema in Allgemeines Board
Hallo Vic9, soll es gebe. Aber mit Revolver und Formatschieber/Wechsler ist es auf jeden Fall nicht einfach. Jens -
35MM-Projektoren von Meopta - gute Qualität???
Jensg antwortete auf Der rosarote Panther's Thema in Allgemeines Board
Bei mir laufen Meo 5 alter Bauart im Open Air Kino. Seit ich sie mit WD40 als Kreuzöl betreibe, ist der Bildstand auch bei den alten Kisten in Ordnung. Vorher war er Öltemperaturabhängig, aber auch nur bei älteren MAschinen. Mehr dazu habe ich in anderen Beiträgen geschrieben. Die MEo5 ist quasi ein Nachbau der U5 von Bauer, die Maske vor dem Film ist praktisch, die Bildfensterlinse gibt bei Brennweiten um 60mm Tiefenschärfeprobleme. Wunderbar ist die Lagerung der Filmbühne auf 4 Einstellschrauben, es ist meines Wissen mit der ME04 der einzige Projektor, bei dem ich die Filmbühne so einstellen kann, das Schrägprojektionen scharf sind, ohne das ich abgedunkelte Objektive brauche. Ebenso ist die konstruktion des Lampenhauses sehr gut, man kann Spiegel und Lampe wirklich optimal justieren, es kommt sehr viel Licht aus de Maschine. Die Revolverkonstruktion mit den Konvertervorsätzen halte ich optisch nich für so glücklich, ich jedenfalls hatte noch keinen Konverter in der Hand, der keine Farbsäume gemacht hat. Aber vielleicht gibts da mittlerweile bessere, das können andere Mitglieder sicherlich näher beschreiben. Wartungsarm ist die Kiste auf jeden Fall, kugelgelagerte Rollen und Wellen. Die Objektive stoßen auch nicht wie bei der FP20/30 gegen die Objektive, das Filmeinlegen ist einfach. Die beste Maschine betreffs Bildstand und Licht, die ich bisher hatte, ist die alte MEO4. vergleiche mit der Bauer Kegelblendenserie oder Ernemann kann ich nicht ziehen, habe keine davon. Bauer mit Scheibenblende ist merklich dunkler. Allerdings ist die Filmeinlegerei in die Meo4 ein wenig fummelig, das makrooptische Tongerät zwar fein, jedoch nicht sonderlich pegelstark, auch nicht mit einer 3 Watt LED. Jedoch schlägt der alte Traktor von der Bildruhe jede Winkeleisenmaschine locker, und ist günstig zu bekommen. Mit 5 kw auf eine 20m breite Leinwand gibts ein klasse Bild. Grundsätzlich mußt du dir überlegen, ob du eine automatische Projektion brauchst, dann kommst du um FP30, E14/15 oder Meo5 u.ä. nicht drumherum, oder ob du deinen Vorführer beschäftigen willst, dann kannst du auch locker eine B11/12, Ernemann 9, FP5/56, Meo4 und andere, alte Gußprojektoren nehmen, die alle, sofern sie nicht wirklich hundsmäßiger Schrott aufgrund gar nicht vorhandener Wartung sind, dir noch den rest des 35mm Lebens problemlos laufen. Ich bevorzuge dann als Tongerät ein Klangfilm mit 3W LED als Rotlichquelle und einer gut justierten Tonabnahme. Jens -
Hallo Ulli, Fachfrau für Bürokommunikation. Zu den Concessions. Bei mir in Riedlingen waren es im Schnitt knapp 20Ct. pro Besucher. Popcorn und Co. lief nur bei Kinderfilmen, das Bierchen oder die Chipstüte Abends waren nicht der Rede wert und nur Service für die Kundschaft. Es kommt aufs Publikum an. Mein Programmkinopublikum war kein Raschel, Knabber- und Tuschelpublikum. Von daher lief da nicht viel. Jens
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Hallo Uranus, das Problem an ein Saal Kinos ist die meist sehr schlechte Belieferung mit Startkopien. Wenn du da keine guten Zahlen machst, kommst du erst in der 4. bis 6. Woche dran. Das gibt kaum Möglichkeiten zur Erschließung neuen Publikums. Ein Programmkino kann gut laufen, braucht allerdings ein größere Einzugsbereich. Ich hatte die gleichen Ansprüche wie Du, Gewinn war nicht das Ziel, jedoch benötigt ein Kino in etwa 3-4 Stunden täglich an Arbeitsaufwand, wenn Du es 'ordentlich' betreiben willst, vor Ort sein willst und es dadurch im aktuellen Bewußtsein halten willst. Das wurde mir nach ca. 3 Jahren zu aufwendig, die zeit für Familie und Einkommenbeschaffung wurde doch sehr knapp. Durch die in der Zeit von 2002-2006 erheblich gestiegenen Energiekosten trug sich dann das Kino gar nicht mehr, dazu kamen die Kündigung vieler Diawerbeverträge aufgrund geringer Besucherzahlen und Einsparungen bei den Werbekunden. Das muß nicht immer so laufen, kann aber sein. Am Schluß erwirtschaftete das Kino noch nicht mal mehr die Kosten einer Ausbildungsstelle und ich mußte von Sommer 2006 bis 2007 10.000€ an Barem dazuschießen. Zuzüglich meiner Fahrtkosten Arbeitszeit etc.. Das war dann doch zu viel. Jens
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Vielleicht ist es eine Ushio. Die Christies Lampen sind wohl auch welche. Solltest du an der Bauart erkennen können. Es gibt anscheinen allerdings noch einen anderen japanischen Hersteller, der Xenonlampen produziert. Jens
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Hallo Uranus. Ich habe das Kino in Riedlingen fast fünf Jahre lang betrieben. Um heutzutage ein Kino zu betreiben, vor allem mit einem Saal, brauchst du mehr als 20.000 Besucher im Jahr. Dann kannst du bei günstiger Pacht gerade mal mit einem kleinen Einkommen rechnen. Sofern beim Kino noch eine Wohnung mit dabei ist, geht es etwas besser. Vergiß nicht, das du in 5-8 Jahren ca. 30.000€ für das digitale Kino brauchst (nach meiner Vermutung der jetzigen Preise). Bei der vorhandenen Filmproduktionspolitik Hollywoods wird sich in der Qualität der Filme nicht wirklich viel ändern, daher wird's auch kaum mehr Besucher geben. Überleg es dir gut, schließ dich mal mit Ulli kurz, der kann dir einiges aus seinen Erfahrungen in Hann.Münden erzählen. Jens
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Das ist ja kriminell!!!! :lol: Jens
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Stimmt, meine die 15/2. JBL hat neue Hornsysteme fürs Kino vor ca. 3-4 Jahren entwickelt, nicht nur die alten Coaxgroßhörner. Allerdings sind die Treiber fast alle für den PA-Bereich gebaut, bis auf die weich aufgehängten 18" Bässe. Infos siehe http://jblpro.com/cinema/index.htm Jens
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So pauschal stimmt das nicht. Die kleinen 12/2 sind wirklich nix besonderes, lieblos zusammengezimmert, um überhaupt etwas anbieten zu können. Ist bei EV und anderen Kinolautsprecherherstellern nicht anders. Die Großkinolautsprecher hingegen erfüllen ihren Zweck und funktionieren. Schwierig ist da nur die Konstruktion der Subwoofer, da diese im gegensatz zu PA-Systemen tiefere Frequenzen abstrahlen müssen, die Gehäuse sehr flach zu sein haben und man daher eben kaum hart aufgehängte 18" Bässe nehmen kann. Das deswegen meist zu wenig davon eingebaut werden, liegt nicht am Hersteller. Fragwürdig finde ich allerdings die Bassreflexausführung der Frontsysteme. Bis 50Hz herunter funktionieren die verwendeten Lautsprecher auch im geschlossenen Gehäuse, darunter arbeitet das Subwoofersystem. Da brauche ich nicht die Phasenumkehr des Bassreflexsystems. Da ich mich bisher auch noch nicht mit einem Entwickler dieser Systeme unterhalten habe, kenne ich darauf auch keine Antwort. Jens
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Wenn der Ton aus dem Vorführraum kommt, dann wohl meist aus Center oder dem Ausgang für die Gehörlosenschleife, also ein centerlastiger Monomix. Der ist dann auch ohne EQ. 5.1 Spuren incl. der Arbeit der Synchronisation wird wohl kaum einer technisch unauffällig vornehmen können, wenn auch der CP500 eine entsprechende Schnittstelle dafür hat. Eher die Variante Videokamera und Kabelverbindung zum Eingang der Kontrollautsprecherverstärkers. Wer dann 'richtig' professionell sein will, muß das Adapterlöten anfangen und Ahnung davon haben, wo welches Signal abgegriffen werden kann. Jens
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Na ja, ich hab ja auch nicht geschrieben, das es ganz weg ist. Sondern nur erheblich reduziert. Die Bauer B5-B8 Serie mit Scheibenblende hat die Blende auch sehr weit hinter dem filmkanal, daher sowieso durch die etwas zu kleine Blende Blendenziehen und ist nicht so hell. 3 Flügelblende geht auf jeden Fall nur bei kleineren Leinwänden, andernfalls kommt kaum noch Licht an. Jens
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Max erzählte mir, das die neuen Meos mit 2 Flügelblende ausgeliefert werden. Da ist das dann kein Problem. meines Erachtes kommt das Flackern von Reflektionen an der Flügelblende. Die FP56 mit vernickelter Blende flackert bzw. flimmert ganz schön. Kossmo hatte das Problem auch schon mal. Schwarzer Mattlack auf das Ding, und es ist erheblich reduziert. Jens
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Ja, hab ich. Mal sehen, was sich machen läßt. Jens
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Mal die Frau Jarosch von Centralfilm fragen. jens
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Nee, hatte das Problem auch schon vor der Rotlichtzeit. Trailerrolle gemischtes Material, Film einen Tag Polyester, dann wieder Acetat. Im Open Air Kino. Ständiges Drehen an der Schärfe der Tonoptik. Maschine war ne neue Meo5, die führt auch den Film auf der Trägerseite. Mag sein, das es mit Laser kaum noch ne Rolle spielt, mit optische Lichtquelle (LEd oder IR-Sperrfilter) ändert sich jedoch ständig der Höhenfrequenzgang. Muß man bei der MEO übrigens beachten, wenn man alte Acetatfilme spielt, vielleicht hat das auch zum schlechten Ton bei Jud Süß mit beigetragen. Jens
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Hallo pepu, der große Vorteil des Philips-Gerätes, den Film auf der Schichtseite zu führen, ging jedoch verloren. Dadurch gibts tonhöhenänderungen bei der gemischten Wiedergabe von Acetat und Polyesterfilmen. Jens
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Korrigier ich mich gerne, ich dachte, du hättest die 500W aus der Meoclub. Irrtum meinerseits. Jens