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kompensationskopien
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Diese Bewertung der Herstellungsgüte (und auch der nacheilenden, vorzeitigen Verschrammung) liegt identisch zu: - dem Eindruck des Forumskollegen, der die sie in Berlin, Karlsruhe und im gleichen Format in Mailand sah - dem Eindruck meines ehemaligen Kopierwerkskollegen - zu weiteren Posts vieler Forumsuser zur Berliner Premiere im stark kritisierten Zoo Palast - zu meiner Beobachtung (ebenfalls verglich ích die Versionen in 5-Perf 70mm, 15-Perf 70mm und DCPs in verschiedenen Kinos). Leider, es mag traurig klingen, gibt erst die Blu ray Disc nach meiner "Meinung" (im Verständnis des Anliegendes der Filmemacher, wie sie sie öffentlich kundtaten) ein stimmiges und ästhetisch geschlosseneres Bild des Films INTERSTELLAR wieder. Der in dieser Version bislang schwer vorstellbare Qualitäten und Verständnisdifferentiale beförderte. Daher ist die Qualität und der Perfektionsgrad einer Filmkopie oder des Datenträgers von immenser Bedeutung für das "filminhaltliche" Verstehen. Nicht allein die Auflösung oder das Drehbuch. Das gleiche ist auf die Sound-Güten und Prozesse anzuwenden. Somit handelt es sich nicht um Luxus und technische Spielereien. Die Kopierwerke sind bereits bei DARK KNIGHT weit hinter den Ansprüchen und Postulaten von Mr. Nolan zurückgeblieben. Ich möchte einen Grossteil dieser Ergebnisse mit Bedauern als "Kopierwerksausschuss" und krassen Substandard tituieren. Das kllngt nicht sehr angenehm, freundlich und "motivierend",aber eine derartstarke Verwerfung dieser Erzeugnisse ist zumindest an einem Punkt verständlich:gerade mit Blick auf die kopierwerkstechnische Perfektion bei den Large Formats in den 1960er Jahren ist zur Verteidigung der "Ehre" des 70mm-Films hervorzuheben, mit welchem grossen Abstand zu den letzten Jahren und Jahrzehnten das Motto des Gigantismus auf die Spitze gertrieben wurde. Vor allem BATTLE OF THE BULGE, der auf dem hier erwähnten Festival in einer raren Kompensationskopie (rectified print) lief, die dankenswerterweise im dänischen Filmarchiv aufbewahrt worden sein soll, zeigt den Fortschritt auch in der Kopierung der Travelling-Mattes gegenüber der frühen Ultra Panavision-Produktion BEN HUR, als noch keine Greifersysteme für die Trickkopierung mit Spezialperforation verfügbar waren. In dem ansonsten erfreuten Festival kann aber auch nicht alles perfekt sein, eben so wenig anderswo. Man tastet sich an einige Dinge aufgrund des historischen Abstandes heran.Versuch und Irrtum sind ein ganz normaler Vorgang, Ich glaube nicht, dass die beschriebeneVorführung der Kompensationskopie von BATTLE OF THE BULGE der letzte Stand im Umgang mit diesem Format ist. Die Rede war von Randpressung und entweder einer gestauchten oder kreisrunden Bildmitte. Um die interessanten Beiträge der Vorseite noch einmal zu zitieren. "I am not convinced": es fällt schwer zu glauben, dass mit richtigen Optiken vorgeführt wurde und der reale Eindruck einer authentischen Vorführung einer Kompensationskopie vorliegt. Diese sahen in anderen 70mm-Cinerama-Häusern nicht so aus wie beschrieben. Sondern ausgeglichen und geometrisch angepasst. Über die gesamte Bildbreite. Es sei denn, die Bildwand ist deutlich flacher als 120 Grad. Weist denn das benannte Kino eine solche Krümmung auf? Hatte nicht Herr preston sturges einmal angeführt, es sei eine Opitk für 70mm-Film gekauft worden, die in ihrer Bauart eine Vorverzeichnung ähnlich dem Kompensationsprinzip der D-150-Opitk abliefert? Die Rede war von einer Schneider-Optik- Falsch oder richtig? Dann ist klar, dass mit dieser, die für alle normalen 70mm-Filme Dienste für die gekrümmte Leinwand verrichtet, nicht ohne Beeinträchtigungen eine Kompensationskopie vorgeführt werden kann. Es wäre bedauerlich, wenn die Annahme auf der Vorseite, in der Weise sei eine authentische Darbietung jenseits der Literatur oder technischen Angaben augenscheinlich geworden, der Diskussion ein Ende bereiten würde. Man sollte einige andere Optiken probieren, wenn etwas Zeit ist - auch wenn ferndiagnostisch keine direkten Empfehlungen ausgesprochen werden können. Einige zweifelten an, ob es sich wirklich um eine Kompensationskopie handelte, denn diese wiesen in der Bildmitte eine kreisrunde Geometrie auf. Nein: auch in der Bildmitte liegt eine, wenn auch minimale Pressung vor, womit ein großer Teil des Bildinhalt des Negativs (Format 2.76: 1) erhalten bleibt. Aus diesem Anlaß bemühte ich mich um eine Einsichtnahme in THE GREATEST STORY EVER TOLD und THE HALLELUJAH TRAIL, die meine Meinung zum Thema stützen möge. Wenn nicht bei direkterBetrachtung sofort augenscheinlich wird, ob es sich wirklich um eine Kompensationskopie handelt, so vermitteln doch die Kameraschwenks den Beweis dafür, um zu den Rändern hin geometrische Änderungen auftreten oder nicht. Konkret habe ich die Rolle von THE GREATEST STORY EVER TOLD in den Projektor gespannt und meine, dass dadurch verständlicher wird, dass der Einsatz der richtigen Projektionsoptik zwingende Voraussetzung für die Genuss einer Kompensationskopie darstellt. Einige Bilder evtl. im Anhang anbei.
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Versuch korrigierter Text: * <p>Die Kompensationskopien sind m.W. für die 70mm-Cinerama-Bildwände des Typus mit 120 Grad optisch errechnet. Die Krümmung im benannten Kino lag m.A.n. immer unterhalb der 120 Grad. Wie in der Vorrede zu lesen ist: eine Ultra Panavision-Kompensationskopie kommt der Krümmung der erwähnten Bildwand nahe (aber, ich fahre fort, die erwähnte Bildwand zeigt plötzlich geometrische Fehler aufgrund geringerer Krümmung - weshalb im oben erwähnten Posting von einer nicht so gut wirkenden Bildwiedergabe gesprochen wurde. Schrittweise diese Sache verstehen wollend, könnte man sagen: - Die Kompensation oder Flankenverzerrung ist jederzeit feinkorrigierbar! Beispiel: Einfach eine D-150-Optik einsetzen und damit zylindrische Pressungen variieren, bis es zufriedenstellt - Besagtes Kino verfügt - wenn nicht durch Austausch überholt - noch immer über eine 35mm-Optik (eingesetzt für Todd-AO-Filmse), die der Flankenverzerrung des 70mm-Formats entgegenwirkt. Diese ist mitnichten eine teuer erstandende Spezialoptik, wie ich hier einmal las, sondern das Ergebnis eines Zufalls oder Experiments. Einfacher gesagt: die (regelwidrige) Projektion des 70mm-Formats mittels einer 35mm-Optik der Brennweite weit unter f = 100mm (z.B. f = 75mm und fabriziert von Schneider Optics), zieht nach sich, dass das 70mm-Bildfeld bereits Randbereiche der Eintrittslinse ausfüllt. Damit wirkt auch der Randbereich des projiziert erscheinenden Bildes ein wenig gestaucht, also oval-aufrecht verzerrt. Projiziert zudem auf eine konkave Bildwand,erscheint auf deren Flanken ein weitgehend geometrisch passenderes Bild: kein Oval, sondern wieder ein Kreis. Aktuell ist aber hier von einer Kompensationskopie die Rede. Und dass an den Bildseiten der Bildwand ovale Stauchungen zu beobachten waren. Resumee: mittels einer 35mm-Projektionsoptik, die zu den Seiten des 70mm-Bildfeldes hin verlaufend presst, um der Flankendehnung auf der Bildwand entgegenzuwirken, können nur rein sphärische Kopien projiziert werden. Für die Kompensationskopie eignet sich dann genau diese 35mm-Optik weniger, allerdings wäre ein im Forum schon abgebildetes Cinelux Ultra MC 70, das rein sphärisch projiziert, eine gute Option für Kompensationskopien auf tief gebogenen Bildwänden. - INTERSTELLAR hatten zwei Ex-Kollegen und ich als unschärfste 70mm-Kopie im 5-Perf-Format seit vielen Jahren zu beklagen. Scharfe Szenen haben wir keine gesehen. Ja, es fiel dramatisch auf, dass gerade die Inserts des Imax-Szenen nicht evident wurden: für eine normal verlaufende Reduktion von 15-Perf 70mm-Filmszenen auf 5-Perf. Interpositiv oder Internegativ waren die Imax-Szenen eindeutig in der Schärfe zu schlecht! Der gesamte Farb- und Lichausgleich dieser Kopie fällt völlig in sich zusammen: ich wundere mich, dass in einem Fachforum niemanden Derartiges auffällt. Die 70mm-Kopie von INTERSTELLAR, einschliesslich ihrer späteren leichten Verstreifung, habe ich sechsmal an verschiedenen Orten gesehen. Auch die Imax-Kopie in Prag war ein Desaster, eine Schande. Es zeigten sich Farbkreuzungen, Körnigkeit und Unschärfen ohne Ende. Es war aber hier auch die Rede von einer tollen Kopie im BFI Imax in London. Leider verpasst. Aber gehört, dass einige Imax-Kopien hinsichtlich der Imax-Szenen vom Kameraoriginal gezogen sind und andere komplett von einem Duplikatnegativ. Die Prager Kopie jedenfals war ein katastrophal hergestelltes Dup. Mich selbst revidierend und auch ich andere Bewertungen im Forum infragest
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Korrektur - obigen Text ggf. bitte streichen... * <p>Die Kompensationskopien sind m.W. für die 70mm-Cinerama-Bildwände des Typus mit 120 Grad optisch errechnet. Die Krümmung im benannten Kino lag m.A.n. immer unterhalb der 120 Grad. Wie in der Vorrede zu lesen ist: die Ultra Panavision-Kompensationskopie kommt der Krümmung der erwähnten Bildwand nahe (aber, ich fahre fort, die erwähnte Bildwand zeigt plötzlich geometrische Fehler aufgrund geringerer Krümmung - weshalb im oben erwähnten Posting von einer nicht so gut wirkenden Bildwiedergabe gesprochen wurde. Schrittweise diese Sache verstehen wollend, könnte man sagen: - Die Kompensation oder Flankenverzerrung ist jederzeit feinkorrigierbar! Beispiel: Einfach eine D-150-Optik einsetzen und damit zylindrische Pressungen variieren, bis es zufriedenstellt - Besagtes Kino verfügt - wenn nicht durch Austausch überholt - noch immer über eine 35mm-Optik (eingesetzt für Todd-AO-Filmse), die der Flankenverzerrung des 70mm-Formats entgegenwirkt. Diese ist mitnichten eine teuer erstandende Spezialoptik, wie ich hier einmal las, sondern das Ergebnis eines Zufalls oder Experiments. Einfacher gesagt: die (regelwidrige) Projektion des 70mm-Formats mittels einer 35mm-Optik kürzerer Brennweite (z.B. f = 75mm und fabriziert von Schneider Optics), zieht nach sich, dass das 70mm-Bildfeld bereits
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<p>Die Kompensationskopien sind m.W. für die 70mm-Cinerama-Bildwände des Typus mit 120 Grad optisch errechnet. Die Krümmung im benannten Kino lag m.A.n. immer unterhalb der 120 Grad.</p> <p>Wie in der Vorrede zu lesen ist: die Ultra Panavision-Kompensationskopie kommt der Krümmung der erwähnten Bildwand nahe (aber, ich fahre fort, die erwähnte Bildwand zeigt plötzlich geometrische Fehler aufgrund nur geringerer Krümmung - weshalb im oben erwähnten Posting von einer nicht so gut wirkenden Bildwiedergabe gesprochen wurde.</p> <p> </p> <p>Schrittweise diese Sache verstehen wollend::</p> <p> </p> <p>- Die Kompensation oder Flankenverzerrung ist jederzeit feinkorrigierbar!</p> <p>Beispiel: Einfach eine D-150-Optik einsetzen und damit zylindrische Pressungen variieren, bis es zufriedenstellt</p> <p> </p> <p>- Besagtes Kinos verfügt - wenn nicht durch Austausch überhot - nachwie über eine 35mm-Optik (eingesetzt für Todd-AO-Filmse), die der Flankenverzerrung des 70mm-Formats entgegenwirkt. Diese ist mitnichten eine teuer erstandende Spezialoptik, wie ich hier einmal las, sondern das Ergebnis eines Zufalls oder Experiments.</p> <p>Einfacher gesagt: die (regelwidrige) Projektion des 70mm-Formats mittels einer 35mm-Optik kürzerer Brennweite, z.B. f = 75mm und fabriziert von Schneider Optics, zieht nach sich, dass das 70mm-Bildfeld bereits die Randbereiche der Eintrittslinse ausfüllt. Damit wirkt auch der Randbereich des projizierten Bildes ein wenig gestaucht, also oval-aufrecht. Projiziert zudem auf eine konkave Bildwand, erscheint auf deren Flanken ein weitgehend geometrisch passenderes Bild: kein Oval, sondern wieder ein Kreis.</p> <p>Aktuell ist aber hier von einer Kompensationskopie die Rede. Und dass an den Bildseiten der Bildwand ovale Stauchungen zu beobachten war.</p> <p>Resumee: mittels einer 35mm-Projektionsoptik, die zu den Seiten des 70mm-Bildfeldes hin verlaufend presst, um der Flankendehnung auf der Bildwand entgegenzuwirken, können nur rein sphärische Kopien projiziert werden.</p> <p>Für die Kompensationskopie eignet sich dann genau diese 35mm-Optik weniger, allerdings wäre ein hier im Forum schon abgebildetes Cinelux Ultra MC 70, dass rein sphärisch projiziert, eine gute Option für Kompensationskopien.</p> <p> </p> <p>- INTERSTELLAR hatten zwei Ex-Kollegen und ich als unschärfste 70mm-Kopie im 5-Perf-Format seit vielen Jahren beklagt. Scharfe Szenen haben wir keine gesehen. Ja, es fiel dramatisch auf, dass gerade die Inserts des Imax-Szenen nicht evident wurden: für eine normal verlaufenden Reduktion von 15-Perf 70mm-Filmszenen auf 5-Perf. Interpositiv oder Internegativ waren die Imax-Szenen eindeutig in der Schärfe zu schlecht!</p> <p>Der gesamte Farb- und Lichausgleich dieser Kopie fällt völlig in sich zusammen: ich wundere mich, dass in einem Fachforum niemanden Derartiges auffällt.</p> <p>Dies 70mm-Kopie von INTERSTELLAR, einschliesslich ihrer späteren leichten Verstreifung, habe ich sechsmal an verschiedenen Orten gesehen.</p> <p>Auch die Imax-Kopie in Prag war ein Desaster, eine Schande. Es zeigten sich Farbkreuzungen, Körnigkeit und Unschärfen ohne Ende.</p> <p>Es war aber hier auch die Rede von einer tollen Kopie im BFI Imax in London. Leider verpasst. Aber gehört, dass einige Imax-Kopien hinsichtlich der Imax-Szenen vom Kameraoriginal gezogen sind und andere komplett von einem Duplikatnegativ.</p> <p>Die Prager Kopie jedenfals war ein katastrophal hergestelltes Dup.</p> <p>Mich selbst revidierend und auch ich andere Bewertungen im Forum infragestellend, kann mittlerweile konstatiert werden, dass INTERSTELLAR keineswegs eine "schlechte fotografische Güte aufweist, die auch auf der gekrümmten Bildwand" (des obigen Kinos) "nicht besser werde".</p> <p>Vehementer Widerspruch!</p> <p>a. fast jeder Film wirkt auf einer tief gebogenen Bildwand besser und intensiver. Thesen in Nebenthreads unseres Forums, in denen mit Wortgewalt mit Berufung auf schlechte fotografierte Filme auch die Sinnhaftigkeit einer gebogenen Bildwand in Zweifel gezogen wird, muss man widersprechen.</p> <p>b. INTERSTELLAR ist ein teilweise sehr schön fotografierter Film. Die mit Wortgewalt in Nebenthreads im Forum heruntergemachten Bilder des Films mißverstehen leider die Arbeit des Kameramanns.</p> <p>Das Gleiche passsierte bei HAMLET, dem generell nur schlechte Fotografie nachgesagt wurde.</p> <p> </p> <p>Es ist einfach nicht verstanden worden, und seit Jahren erweist sich Solches als Verständigungsproblem (insbesondere im Thread "Digitalisierte Ben Hur - ein partielles Desaster), dass eine schlechte Kopienqualität nachweislich zu fälschlichen Gesamtbewertungen der fotografischen Leistungen führt. Das wird etwas klarer, wenn man selber noch in der Fillmkopienherstellunge%2
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Leinwände und das Guiness-Buch der Rekorde sind so eine Sache - natürlich hat jeder den "längsten, dicksten und riesigsten". Alles gemogelt. Zuletzt im sonst geschätzten Krnov wurden grosszuegige Zentimeter hinzugezählt: bislang kannte ich das nur aus CInemaxX. Auch ein anderes Kinos revidierte neulich wieder auf 16,40 und sprach zuvor von 18 Metern Riesenmass. Unter den "70mm-5-Perf-Bildwänden" besaß (so ungefähr) GRINDEL in Hamburg 27m Länge, EUROPA PALAST Essen 28m Länge, ROYAL PALAST Berlin 30m Länge und GAUMONT PALACE Paris (vorübergehend in den 60er Jahren im Cinerama-Mischbetrieb) 40m. Überies sind die Weltausstellungen zu referenzieren: es wir sehr spannend. * Von der Kinomacher-Konferenz im CENTRUM PANORAMA in Varnsdorf könnten frühestens am Mittwoch morgen Schnappschüsse angeboten werden, wenn dies von Interesse ist? Zur Stunde nur zur Info: Alles läuft im Überblendbetrieb auf dem Universal-Projektor.Pärchen Meopton UM70. "No prisoners", rief Lawrence of Arabia im Leanschen Film. Und in abgewandelter Form für uns geltend: "No platters, but spools!". Nach fast durchgehenden Filmschäden bei FYLING CLIPPER / INTERSTELLAR / ALIEN 3 ist die Option des Tellerbetriebs im öffentlichen Abspiel sowohl für das CENTRUM PANORAMA wie auch für mich - und schon seit Jahren für Stefan2 - nunmehr gestorben. Die Prophezeiungen von Stefan scheinen leider öfter real zu werden. In Berlin haben wir zwar noch die berühmte Telleranlage als Spielzeug - oder Souvenir des früheren ROYAL PALAST. Im Zweifelsfall und Teller-Pannenfall nun könnte man die Vorführung abbrechen. Praktisch aber fahren die meisten die Vorstellung zuende, um keine Gäste auszahlen zu müssen oder sich als Vorführer eine Kündigung einzuhandeln. Im Varnsdorfer Kino werden wir ein anderes Konzept fahren. Die Sicherheit der Kopie geht vor dem "Marketing", das aus Bradford/Krnov und [...] virulent wurde. Ob jede Überblendung dann perfekt wird, ist zwar eine Herausforderung, sollte aber bei Fehlern nicht dazu führen, neuerlich den Tellerbetrieb einzuführen. Laut den FIAF-Statuten ist der Tellerbetrieb untersagt, und wer trotzdem in der Art projiziert, wird der Verantwortung vor Archivalien m.A.n. nicht mehr gerecht und handelt unzeitgemäss.
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Ein Dankeschön an Filmfreunde im Forum, die traditionelle Film-Screenings rechtzeitig zur Kenntnis geben und bei Engpässen auch Veranstaltungsabsagen ankündigen! Da mutet es nervig an, wenn man den "alten Zustand" zurückholen muss - noch einmal zum "Centrum Panorama", Varnsdorf: Die Veranstalter lösten die Terminueberschneidungen: inmitten des tschechischen Kinobranchentreffs kommt die 65mm-Produktion IN EINEM FERNEN LAND wie angekündigt am Dienstag, den 13. Oktober zur Sonder-Aufführung, der Beginn ist 21.00 Uhr und der Eintritt frei. Die verfügbare 70mm-Breitfilmkopie befindet sich in auezeichnetem Zustand und ist schon Probe gelaufen. Eine Projektion auf die evtl. derzeit grösste gebogene Todd-AO-Bildwand Europas! Spontanes Eintreffen gerne gesehen. Wer lieber reservieren moechte: info@centrumpanorama.cz Ausgiebige Besichtigungen, ein gastronomisches Angebot & rege Diskussionen sind für alle Beteiligten selbstverständlich.
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Warum seit 2010 nur Remakes auf Platz eins landen
cinerama antwortete auf EIX's Thema in Allgemeines Board
Was ist als These gemeint? Remakes und Secquels... - gab es schon immer - stuerzen Hollywood in die Krise - bringen gute Margen - ersticken Experimente usw. ? -
Zeitweilig, etwa bei den hier oft kultivierten Breitformatfilmen, wurde eine Negativrolle vermisst. In den 90ern von STAR! (Schreiben von Robert Wise wegen Interesse an einer alten 70mm-Kopie erhalten - aber die Rolle wurde gefunden). Bei PORGY AND BESS hoert man Aehnliches, auch bei BIG FISHERMAN wird Material vermisst. Die USA befürworten eher noch als die EU-Staaten analoge Sicherungspakete. Wirklich alarmierend: Vor ein paar Jahren erst wurde fuer 7 Mio. € das brandneue Filmkopierwerk im Bundesarchiv Hoppegarten eingeweiht. Sollte also nach dem Symposium im Oktober ein absehbarer novellierter Kinemathekenbeschluss zur Digitalisierung gefasst werden, werden wohl nie wieder Archivkopien oder andere Filme in neuer Filmkopie herausgebracht werden. Obwohl dies derzeit technisch oft einfacher und kostenguenstiger ist als die Produktion eines marktfähigen Digisats. Tatsächlich sind, wie von @DC ausgeführt, Fernsehproduktionen eher von der Depravation bedroht als die seit geraumem gekuehlten Filmrollen in DIF, FWMS oder BArch. Einigen Filmhistorikern, die diesen Aufruf verfasst haben, wollte man Glauben und Angst machen, das gesamte Erbe sei akut bedroht und "wenn nicht umgehend digitalisiert wird, gibt es bald keine Filme mehr", so Archivleiter Koerber von der Deutschen Kinemathek aus Berlin. Jene Kinemathek nennt sich also neuerdings gesamtdeutsch, was jahrelang sehr verpoent war, und scheint sich Hoffnungen als Profiteur des Online-Vertriebs zu machen, so wie ich die Sache sehe.
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Sowas war vorauszusehen. Was ich gestern in diesem Thread halt meinte mit Vermeidung direkter Konfrontation im Internet, auf die er sich zu naiv eingelassen hatte. Ihm fehlen vielfach Berater, das scheint klar..
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http://www.deutschla...g des filmerbes http://www.deutschlandradiokultur.de/sendereihe-zur-digitalisierung-das-deutsche-filmerbe-in.1013.de.html?dram:article_id=328746
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Dessen Immobilienpartner wird er aufgrund von Ahnungslosigkeit m.E. nicht in gebuehrendem Masse durchschaut haben. Aber dafuer bekommt er gerade die Rechnung, wegen eines Verdachts der Zwielichtigkeit. Wegen der eskalierenden Not wollte er dennoch m.A.n.ein Zeichen fuer Minimalansaetze von Verantwortung setzen, die wir alle nicht nur fuer eigene Landsleute, sondern eben so auch fuer fremde unausweichlich tragen. Insofern gibt es eine Positionierung:die einen unterstützen Pegida, und er bekennt sich zu einer anderen Haltung. In der Presse steht, dass er andere bepoebelt. Zuvor wurde er allerdings massenhaft mit Bezeichnungen tituliert, die man gemeinhin schlimmsten Vaterlandsverraetern ueber den Schaedel zieht. Uebrigens nicht nur zur NS-Zeit und nicht nur im Deutschland der vierziger Jahre, aber dort eben auch, und das führte noch nie zu einer Loesung. Die Kommentare auf seiner Facebookseite sind derart gravierend, dass sogar vorstellbar ist, dass einige komplett Durchdrehende zu noch anderem faehigen waeren. Gruselig! Das hat Herrn Schweiger offenbar überrascht. Er sollte jedoch in seinem eigenen Interesse auf derartige morbide Anwuerfe nicht so direkt reagieren.
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Nein.
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Damit habe ich nichts zu tun, sondern wurde zur Tagung anderen Themas s.o. eingeladen. Vielleicht treffen sich dort noch einige andere.
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Die von Jean Paul Goergen, Helmut Herbst und Klaus Kreimeier gestartete Initiative veranstaltet am 11.10.15 eine Tagung im "Filmmuseum Frankfurt" am Schaumainkai. Flankiert vom Kinemathekenverbund unter Leitung von Rainer Rother, sollen Mittel von nahezu 500 Mio. € fuer Digitalisierungen eingeworben werden. Es findet sich auch noch ein Verweis auf Erhalt analoger Originale als Urschrift, aber kein Hinweis auf Sinn und Wert analoger Interpositive oder gar neuer Filmkopien auf 35mm- oder 70mm-Film.
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Hatte fuer 2 Wochen jemand im Juli bei mir übernachten lassen. Niemand wurde verärgert oder geprellt. Es nützt m.A.n. der "Festung Europa" auf lange Sicht nicht, wieder das Ego und den Eigennutz und Deklassierung zu vergöttern. Auch die globalisierende Supermacht USA war nicht in der Lage, Elend zu verhindern, sondern beförderte dies durch Spaltungen und temporäre Zweckbuendnisse. Aufgerufen werden sollte zur Abschaffung des Finanzkapitalismus. Erst dann geht das Fluechtlingsproblem zurueck und auch der Umweltschutz kann effizient angegangen werden.
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Tarantinos "Hateful Eight" hat einen deutschen Verleih
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Einschränkend "mehrere hundert Direktkopien": Bei z.B. RYANS DAUGHTER oder DAS TURINER PFERD (hier von 35mm) kein Problem. Bei sehr schnellen Schnitten (Tarantino!) immer ein Risiko. Und dann noch die fehlenden Fachkräfte... -
Tarantinos "Hateful Eight" hat einen deutschen Verleih
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
M.W. wurden u.a. Almodovar und Tarantino zum Digital Intermediate gezwungen. Der Dup-Prozess ist m.E. aufgrund zu langer Auszeiten fuer die Entwicklungsmaschinen weltweit nicht mehr praktikabel, allerdings soll bei Fotokem fuer THE MASTER ein Gegenbeispiel vorliegen. Bei Nolan-Filmen ggf.auch, aber seine photochemischen Kopien seit DARK KNIGHT, so wie ich das sehen konnte, waren sehr minderwertig. Vom Originalnegativ koennten fuer THE HATEFUL EIGHT zwar ein paar Hundert Direktkopien gezogen werden, angekündigt wurden anfänglich sogar ueber 200 Kopien, um mit FAR AND Away mitzuhalten. Dann würde auf 100 heruntergebrochen und zuletzt war von 50 US-Kinos die Rede. Allerdings sind viele 70mm faehige US-Kinos mit dem Start des neuen Star-Wars-Films blockiert, sodass ein Start im Dezember immer abwegiger erscheint. Da auch die Postproduktion ins Stocken geraten ist, erscheint der Dezember immer sinnloser. Auch sollten nicht nur Projektionsanlagen remontiert werden. Noch wichtiger sind neue Bildwaende. Was nützt nun ein Premierenhaus wie das GRAND LAKE THEATRE in Oakland, wenn dicke Trauerraender (Letterbox-Streifen) auf der Bildwand auftauchen? -
Das DIF sollte solchen Mitarbeitern m.E. in begründeten Faellen eine Abmahnung erteilen. Hier ist derjenige m. E. nicht länger zur Kopienbeurteilung in der Lage. Man spricht dort von parallelen Tätigkeiten, wobei wohl Filmpruefung zu parallelen Nebenaufgaben gehört? Oberflaechenverschrammungen einer Filmkopie erkennt man immer. Unbenommen meiner Auffassung sprach ich neutral einen von mehreren mir noch bekannten aelteren Mitarbeitern der Mosaik-Kopierwerke auf solche Statements an, der sich fassungslos zeigte. An jedem Umroller mit geeignetem Licht sind Laufstreifen sofort erkennbar. Also wurden, ferndiagnostisch betrachtet, unzureichend durchgefuehrte Arbeitsvorgaenge gebilligt und Tatsachen und Wahrheiten unterdrückt.
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Correction: eroerterten Filmkopien (nicht erobert)
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Magentacine wollte sich INTERSTELLAR demnächst komplett ansehen. Im eigenen Kino hatte er wenig Zeit und offenbar auch wenig Lust den Film zu sehen, den er von wenigen Minuten her schon ablehnte. Der nächste INTERSTELLAR-Einsatz ist in der Schauburg in Karlsruhe. Und da magentacine fast jedes Jahr gern anreist, unterstelle ich ihm dreist, dass er auf diesen INTERSTELLAR-Termin wartet. In den Fotostrecken vom Oktober wird er vermutlich auch auftauchen. Ansonsten schreibt er hier seitenlang zu einem Film, von dem er wenige Minuten sah, um dann aufzugeben. Wir sind fuer Vergleichssichtungen nach Prag ins noch analoge IMAX-Kino gefahren. Weitere male sah ich INTERSTELLAR in Digitalprojektionen. Alle Vorstellungen im Delphi Berlin auf 70mm nahm ich auch gern wahr. Sämtliche Ausführungen von @showmansship und @Stefan2 moechte ich gegen Relativierung verteidigen, weil ich exakt das Gleiche mit den hier eroberten Filmkopien erlebte. Mit Warner-Information an mich ist in Frankfurt uebrigens ein- und dieselbe Kopie wie in Karlsruhe und in Berlin gelaufen. Durch die Beurteilung aus Frankfurt, die anders ausfällt, entsteht der irritierende Eindruck, es koennten unterschiedliche Kopien sein. Es geht aber nicht um magentacine, der cinerama verhaltensmaessig angeht, sondern doch nur um den Umgang mit Filmkopien.
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Demnach sind die Gaeste der Kopie, die Techniker, Vorfuehrer, promovierte Ingenieure und der Verleih (auf den Vorseiten klar beschrieben)selbst dreiste Luegner. Oder die geschätzten Gaeste und Beteiligten in Frankfurt am Main haben es teils nach eigenem Bekenntnis (magentacine) nicht richtig oder nur kurz gesehen, weil sie sich den Film lieber in Schauburg ansehen. Oder man dreht einfach die Uhren zurueck...
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Warner hat mir den Juli-Einsatz der verstreiften Kopie bestätigt. Der, der glaubt monieren zu koennen, damit sie ggf. aus dem Verkehr gezogen wird, steht in keiner geschaeftl. Beziehung zu dem Kino oder zum Verleih. Wie neu mag einem dieser Film natürlich im Vergleich zu vielen stark gelaufenen Archivfilmkopien eines Museums vorkommen. Im gewerblichen Einsatz aktueller Premierenware handelt es sich aber um keine normale Abnutzung, sondern um durchgehende Schleifspuren aufgrund eines Einlegegehlers oder eines maschinellen Schadens. Also: Nichts Neues im Westen.
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Ja, absolut zutreffend. Bei beiden Filmen an Ort X an der dortigen Einsteckeinheit kollidiert. Unfaelle und Unglueck sind überall und jederzeit moeglich. Keiner macht es aus Absicht, aber gleiches wiederholt sich viel zu oft, bis Abhilfe kommt. Dies ist ebenso traurig und typisch in der Branche, wie auch einige "Marktfuehrer" anderen, oft nur kleinsten Mitbewerbern an deren Veranstaltungsorten etwas Boeses ins Nest zu setzen suchen. Vielleicht nun gibt es ein paar gute Ideen zur Filmschonung, anlässlich eines möglichen 70mm-Starts im Februar. Neben dem Austausch der Einsteckeinheit am ST270 gegen eine Plug-in Unit des ST270E wuerde ich scharfe Kanten und auch Flaechen an Geraeteteilen, gegen die das Filmband kollidieren koennte, mit Samt abkleben. Sowas ist umstritten, wurde schon belaechelt, aber rettete manches mal die Situation, wo im Vorfeld klar gewesen war, dass der eine oder die andere Kollege/In noch unsicher ist. Auch am Beispiel der betroffenen 70mm-Filme FLYING CLIPPER und INTERSTELLAR haette man bei laufender Vorfuehrung mit einer Notanbringung von Samt etwas bewirken koennen, definitiv sicher aber waere nur der Abbruch der Vorstellung. Eine weitere Idee ist eine Videoeinrichtung, sodass ein externer Techniker einen Einblick in das Geschehen hat. Das ist günstiger als das Einfliegen und die Dauerpraesenz dieser Fachkraft. (Dies als Anregung sandte ich eben noch an die Produktionsfirma, die bereits weitere Konzepte vorbereitet hat.)
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Richtig im letzten Teilsatz. Hat nichts mit den 30er Jahren und Genoziden zu tun. So wenig wie Goebbels mit Geissler oder Gorbatschow mit Goebbels (damaliger Vergleich von Willy Brandt oder auch von Helmut Kohl).