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Das entspricht Untersuchungen, nach denen schon nach 7 Jahren Fading erkennbar würde. Das Beispiel DOLITTLE: ich hatte Material erhalten zu Zeiten, als man keine Kuehlmoeglichkeit hatte. Sehr farbig, und das Material schlug innerhalb von nur 8 Wochen um. Daraufhin lagerte ich nicht mehr bei Raumtemperaturen. Die oben erwaehnte halbwegs intakte Kopie wurde vor einem Vierteljahrhundert in die Kuehlung gebracht und wäre ansonsten ebenfalls rot. Ueber Abweichungen im Entwicklungsprozess sind kaum Informationen im Umlauf. Man entwickelte (erst recht in Western Germany) nach Kodak-Vorschrift. In USA gab es Abweichungen, offenbar beim Breitfilm. Kuehlung wurde um Forum wegen Verwellungsgefahr scharf kritisiert, Alternativen keine genannt. Aber hier klaert das Filmpresavation Journal auf. M.E. muss die Debatte frustrieren und hat kein Ergebnis.
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Paramount und US-Kinoketten verkürzen Fenster
cinerama antwortete auf HAPAHE's Thema in Allgemeines Board
Ein weiteres wichtiges Thema für die Interessenvertretung der Kinos in Brüssel ist das Auswertungsfenster. Dem in der EU-Kommission weit verbreiteten Irrtum, die gleichzeitige Auswertung von Filmen in allen Medien (Kino, DVD, VoD, etc.) würde den Markt beflügeln, müssen wir mit aller Kraft entgegentreten. zit. aus http://www.agkino.de/filmpolitik/ "Mit aller Kraft entgegentreten", heisst es bei der AG Kino. Und den "Köder" der Abfindung nicht schlucken, koennte man hinzufuegen. -
Paramount und US-Kinoketten verkürzen Fenster
cinerama antwortete auf HAPAHE's Thema in Allgemeines Board
Nicht eine Klage der Theaterverbaende, sondern diesmal eine Klage der Home-Cinema- oder Ondemand-Distributors wegen Vorzugsbehandlung oder Wettbewerbsverzerrung als Folge der Abfindungs-Alimente fuer Kinos war meine Frage. Um den Spiess umzudrehen, liesse sich kontern: Es koennten protektionistische Beschluesse zugunsten der Kinoauswertung Schlimmeres verhindern. Dem wurde obenstehend im Thread heftig widersprochen, da die Selbstheilungskraefte des Marktes oder der Mehrwert des Kinoangebots (insofern ich niemanden falsch interpretiere) ausreichten. Konsensfaehig ist moeglicherweise: Auch die AG KINO ruft vehement zur Verteidigung der Kinofenster auf. Gut und richtig. -
Da würde ich sagen, dass vor fast 100 Jahren der erste grosse Versuch gestartet wurde, ein neues Wertesystem aufzubauen. Von den anglo-amerikanischen "Friedensstiftern" im Rüstungswettlauf leider zur Strecke gebracht. Seither obsiegt der Totalverfall aller Wertscböpfungen, die der Mensch hervorbrachte, sofern sie sich nicht in ein aktuelles Rendite- und Abschreibungssystem einpressen lassen.
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Paramount und US-Kinoketten verkürzen Fenster
cinerama antwortete auf HAPAHE's Thema in Allgemeines Board
Berechtigter Einwand. Der Bonus für die vorgezogene Video-Auswertung könnte sehr schnell wieder aufgegeben werden oder kartellrechtlich gestoppt werden. Dann sind die Kinotheater nur noch das fünfte Rad am Wagen der Multimedia-Verwerter. Je längere Auswertungsfenster, desto gesünder die Kinobranche und um so stärker die Verdeutlichung, dass ein Film nur im Kino zu erleben ist. Ansonsten entfällt die Notwendigkeit, Film in Kinos besuchen zu müssen, wenn sie schnell und günstig OnDemand greifbar sind und die Jugend an diesen Geräten wie eine Klette hängt. -
Die Filmemacher und Verleiher gaben mitunter sehr dezidiert vor, was gewollt ist. Quentin Tarantino stellt mit seinen Roadshow-Vorgaben und dem Lieferangebot neuer Optiken selbst Stanley Kubrick bei weitem in den Schatten. Mit der überaus raren Marke "in 70mm" ist auch das Alleinstellungsmerkmal stärker herausgestellt als bei Dolby Atmos, Auro-Max, dts X oder HFR. Die anspruchsvolle Porträtkunst - elegische Landschaftsaufnahme in enormer Farbtiefe, mit hohem Kontrast und ultimativer Auflösung - realisiert hier nicht nur mehr ein Mittelformat-Fotograf, sondern ein Weltstar unter den Laufbildregisseuren. Der Start von Tarantinos Monumentalwestern wird um ein weiteres interessant, wie neben der Label für allerbeste Bildgüte (70mm) die Sonderdarbietungen sicher in Häusern mit dem von Dir obenstehend favorisierten, nicht überall geläufigen anspruchsvollern Tonanlagen zum Einsatz kommt. Dann tritt mit 70mm der Synergie-Effekt genau des von Dir angesprochenen "systemgastronomischen" Events zutage. Erfreulich wären da nur noch Bestrebungen, endlich auch die Bildwandgrössen und vor allem Brenten massiv aufzurüsten, wie dies ja auch in Imax-Spiefilm-Theatern (Bildgrösse) passiert. Anders als mit AVATAR, produziert in sparsamer HDCAM SR Auflösung, wird die grosse "Differenz", wie wir sie uns wünschen, deutlich. Die Herrichtung der 70mm-Projektionsanlage muss nicht so teuer sein, da auch Tarantino mehr als 50 Anlagen bereits einkaufte, und auch aufgrund des Wegfalls der früheren Magnettonwiedergaben. Der Zug, der diesen Filmstart nach vorne bringt, ist meineserachtens nicht mehr zu stoppen. Auch wenn es eine Einzelinitiative dieses Star-Regisseurs ist, kommen weder Presse noch Publikum daran vorbei. Einige Kinobetreiber planen bereits die Aufrüstung ihrer Projektionstechnik auf 70mm-Format. Der Rest der "Unwilligen", wie wir sie in allen Bereich hinlänglich kennen, wird sich mit der dritten Startwoche abgeben müssen. Hier stärkt der grosse Filmemacher so ziemlich alle Bestrebungen und Forderungen, die Du zurecht geltend machst. Ich bin da sehr opitimistisch, auch wenn ich das Fehlen von 30-Meter-Bildwänden, wie es sie einst gab, als indertat schwaches Bild der deutschen Kinobranche erachten würde. Bei ersten Mustervorführungen von HATEFUL EIGHT gab es bereits grossen Applaus. Ein optisches Desaster wie bei INTERSTELLAR werden wir nicht erleben, aber auch dieser Film stellte unter Beweis, die mit Goldfolie verpackte Mittelmässigkeit zum Erfolg gebracht zu haben: dank einer 70mm-Auswertung in ausgewählten Filmpalästen..
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Eine fast vollständig rotstichige 35mm 4-Kanal Magnettonkopie beim dt. Verleih N.V. Jeweils gefadete 70mm-6-Kanal-Magnetton-Kopien im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main (vor etwa 5 Jahren intern gelaufen), beim Kinomuseum Berlin e.V. (lief im Mai beim 70mm-Filmfestival im Panorama Varnsdorf) so wie im Schauburg Filmtheater Karlsruhe (lief zuletzt in Astor Filmlounge Berlin). Anfang der 1990er Jahre wurde eine flammenneue 35mm-Kopie mit Dolby-A-Lichtton gezogen, von DOP Frederick A. Young neu lichtbestimmt und tauchte einmal auf einer Sonderveranstaltung im CinemaxX Essen auf. In Sammlerhänden existieren noch weitere Kopien. Wirklich rundum zufriedenstellende kenne ich seit 1976 keine mehr. Das Orignalnegativ scheint einige Risse aufzuweisen, wie in einer früheren DVD (Längsriss bspw. in der Szene der Begegnung zwischen Julie Christie und Omar Sharif in der Strassenbahn, in der es heftig "funkt") erkennbar ist. Der Farbzustand scheint sehr gut erhalten zu sein.
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70mm macht aber richtig viel Kohle - das weiss die Branche seit 1955, und die Formate wurden immer breiter (Ultra Panavision), grösser (Imax) und vielfältiger (Breitfilm in allen Aspect Ratios, mit Magnetton, DTS, nun DATASAT). Von BEN HUR über LAWRENCE VON ARABIEN bis hin zu AVATAR und DARK KNIGHT. In früheren Dekaden standen Menschen an ihrem Lichtspieltempel Schlange, bei bis zu ein bis vier Jahren Laufzeit je Titel. In den 70ern, 80ern und 90ern kam kein Blockbuster und Visual-Effect-.Abenteuer daran vorbei. Kaum ein großstädtisches Multiplex, das keine entsprechende Anlage intallierte. Noch immer hoch profitabel. Tarantinos Film soll sein letzter und dem Vernehmen nach auch sein bester werden. Kein Tarantino flopptem.W. jemals in Europa, und der Verleih Universum tut gut daran, mit einem 70mm-Start das Langzeitpotential von FIlmen dieses Regisseurs hervorzukehren, wenn er überhaupt noch im Sinne der Intentionen der Weinstein Bros. und Quentin Tarantinos tätig ist. Alles andere wäre Betrug am künstlerischen Willen, und schon in den 90ern litten Verleiher unter negativer Presse, weil sie den 70mm-Start verweigerten und damit Defizite einfuhren (Jugendfilm, Deltafilm, Columbia). Das Kino als Jahrmarkt und der Verleiher als Würstchenverkäufer werden sich wieder am Aufbau eines festen Filmstocks und Repertoires gewöhnen müssen, wenn man im Media-Dschungel als Premiumanbieter gehört werden möchte. In 2015 lief dann INTERSTELLAR in 70mm an, und die Kopie spielte ihre Kosten rasch ein. Hier ist der Zoo Palast nicht die bild- und tonlich eindrucksvollste Stätte der Republik, aber hochgerechnet bei 1000 Besuchern für HATEFUL EIGHT am Tag ergibt sich ein Kassenbrutto vor ca. 280.000 EUR in vier Wochen Laufzeit - die Hälfte geht an den Verleih. Was soll diese Diskussion um Zweifel am Erfolg des 70mm-Starts? Es sollten gut vorbereitet schon jetzt mehrere Kopien für Deutschland bestellt werden, um hinreichend Langeinsätze der einsatzwilligen Kinos abzudecken und mit excellenten Filmfarben, Kontrasten und Bildschärfe ein Exempel zu statuieren. Wer sich übrigens für Box-Office-Ergebnisse interessiert, erkennnt schnell, das jeder 5. Film der "weltweit erfolgreichsten Filmtitel aller Zeiten!" nun mal ein 70mm.Start war. Zu deuteln gibt es daran wenig... http://www.worldwideboxoffice.com/index.cgi?order=worldwide&start=1900&finish=1980&keyword=
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166 Wochen Laufzeit allein beim Ersteinsatz in Berlin - man verbeuge sich vor Mimen, die solches schafften - auf ewig.
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Monate- bis jahrelange Laufzeiten eines 70mm-Starts in Ost und West, der Kult um diese Filme noch Jahrzehnte nach ihrem Start, aber auch die Sensation echter IMAX-Filme und Special Venue Parks bezeugen hohe Profite solcher Leckerbissen. Man sollte nun ein Auswertungskonzept erarbeiten und die Roadshowversion kontrolliert an Haueser geben, die einen langen Atem unter Beweis stellen. Bei Kultfilmen funktioniert das recht ueberzeugend, ZIEMLICH BESTE FREUNDE usw.
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Daher der Vorschlag, eventuell wider Erwarten auftauchenden Grandeur-Film, wenn nicht zu spröde, nach Projektorumbau einmal vorzuführen! Darauf hier eine Welle nicht belastbarer Auschlussgruende. Weder aber der normaltypische Lichtton-Versatz zum azentrischen Tubus, noch ein anderer Transportschritt, noch finanzielle Gründe sind ansatzweise nachvollziehbar. Wie selbstverständlich steht dann die Förderung nach einer optischen Umkopierung vom Grandeur-Negativ zum heutigen Breitfilm im Raum. Womit findet dies statt? Da hat ein Kollege nicht ganz so gründlich nachgedacht... kommt schon mal vor in Anbetracht uralter Filmtechnik.
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Wurde von mir alles beschrieben, kein Korrekturbedarf. Erfreulich, dass es auch andere fuer moeglich und machbar halten und die irrtuemlichen Auffassungen zum anderen Schaltschritt und zur Standardperforation vom Tisch sind. Gandeurfilm Printmaterial koennte heute bei 67mm aktueller Schnittbreite liegen, habe anderes Breitfilmmaterial aus dieser Zeit mit solcher Schrumpfung.
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Ein grober Vorgriff zwar, aber man erkennt ein wenig mehr, glaube ich. Eingelegt ist Filmmaterial der Breite 67,5 mm. (Auf dem hiesigen DP70-Projektor No. 4, weil er nicht mehr schön aussieht, könnte man nach Lust bohren und fräsen, wenn ein Projekt absehbar ein Ergebnis erwarten liesse. Die Bildwerfer-Type ist einfacher umbaubar als andere Projektortypen, scheint mir.) Schöne Woche noch...
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Derm User @Salvatore - bester Freund von @magentacine - fehlt ein Sports-Partner für`s Kräftemessen (Boxkampf?) Unsere "weltbewegenden" Zitate zur "Weltlage" sind für ihn immer geeignet, als "Gegenthese" herangeführt zu werden. Hier belegen sie ausnahmsweise den Bedarf, auf Altfilmmaterial zurückzugreifen, wo eine Neukopierung nicht leistbar ist. Da @Salvatore seit Jahren an seinem Heimkino baut, wie ich hörte, werden wir die vorbildlichen Ergebnisse hoffentlich als Anregung hier vorgestellt bekommen. Ganz neutral gesagt. Falls das nicht kommt, gibt es für mich wenig Grundlagen für einen Austausch. Dann geht es hier eher um Slapstick und Häme aus der bequemen Position eines anonymen Accounts? Zurück zum Thema: Von BIG TRAIL war konkret bisher nicht die Rede, sondern von der generellen Vermutung, es würde keinerlei Vorführmaterial im Fox-Grandeur-Prozess mehr existieren. Zu BIG TRAIL existieren diverse Fachreportagen, Restaurationsberichte und Bonus-Materialien auch auf Heimkinomedien: sind sind hinlänglich bekannt und abrufbar. Noch einmal zur Erklärung: der Transportschritt über 4 Perforationslöcher statt 5 Perforationslöchern wird durch eine andere Schaltrolle von übrigens nicht einmal kleinerem Durchmesser bewerkstelligt. @magentacine irrt, wenn er vom anderen Schaltschritt spricht, da der Weg des Transportschritts fast gleich bleibt. Die Bildhöhe ist in etwa gleich zum Todd-AO-Film, also auch der Schaltschritt identisch, und ein Bildfeld analog zum Fox Grandeur-Format wird durch eine normale Projektionsmaske sauber begrenzt. Umrüstbar waren schon die Kameras für spätere Breitformate - warum nicht eine Zurückrüstung eines Todd-AO-Projektors nach den Standards seit 1955 auf den Stand von 1930, falls es spielbares Material wirklich gäbe? Wir haben solches aber nicht gesehen, und so lange keines vorliegt, wird auch nichts "gefräst & gelasert". So muss mich @magentacine nicht entmutigen, was geht und was nicht. Es ist ja nicht sein Geld und seine Zeit, gelle? Anfang der 80er - wie viele im Forum - drehte ich mir Objektivtuben nach oder liess sie per CNC später drehen mit azentrischen Ausführungen. Mein erster Vorführlehrer hatte sich selber ein Lichttongerät vollständig neu konstruiert - die Anregung für auch unkonventionelle Lösungen. Man hatte dafür die Zeit und Muße. Die Drehung des Magnettongeräts am DP70-Projektor um 180 Grad und Einbau am Ort des 35mm-Lichttongeräts gucke ich mir zur Stunde an. Abstand Höhenmass der Bohrlöcher beim Magnettongerät 14 cm und beim Lichttongerät 13 mm, Abstand Breitenmass der Bohrlöcher 17cm bei beiden: hier passt es. Evtl. passt auch der Filmweg vom Bild-Tonabstand. Eingelegt ist ein Stück Breitfilmrest der aktuellen Schnittbreite von ca. 67,5 mm: Fräst man für dessen Wiedergaben den Silberstahl-Schlitten um 2 mm ab, ist es simpel, die zur Filmführung und seitliche Bildberuhigung gedachten beiden "Einlaufröllchen" auf eine Filmnreite von 68mm oder 67mm einzustellen. Am Auslauf des Bildfensterschlitten läuft der Film in gleicher Umbiegung auf eine Schaltrolle üblichen Durchmessers, aber mit anderer Zahnteilung: hier mit 4-Perf-Schaltschritt. Einfach oder schwierig: in der Erläuterung der Einzelaspekte kann man einiges machen: zum Beispiel einen DP70 auf Brandschutz und geschätztes 68mm Grandeur-Filmmaterial umzubauen, und ihn in eine für Nitrovorführung zugelassene Stätte zu geben, die hoffentlich Vorführmaterial geliehen bekommt. Das Letztere könnte mißlingen, wenn kein Grandeur-Vorführfilm existiert oder weil ihn keiner ausleiht. Und falls doch, na dann ist der Fall nicht so weit entfernt von der Problematik geschrumpfter Nachkriegskopien auf 35mm und 70mm, respektive der Sonderanfertigung von Magnetköpfen für geschrumpftes Material. Der hiesige Forumskollege hat sich, wie ich hörte, bereits Magnetköpfe für die etwa 69mm breiten Todd-AO-Kopien in England anfertigen lassen. Und das ist richtig teuer gegenüber den bisher erwähnten Modifikationen. Das macht mir mehr Sorge als ein Umbau auf evtl. noch existenten Grandeur-Film. ;-)
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Die Orte gibt es vermutlich nicht mehr - seit warscheinlich 85 Jahren. Nun wurde aber siehe oben die Möglichkeit von Wiedergabestätten generell für Nitrofilme heruntergespielt. Angeführt als Ausschlussfaktor, jemals wieder eine Grandeur-Originalrolle vorführen zu können. Oder ist das nur meine Interpretation? "Vor" Bln befindet sich bspw. Hoppegarten, Standort des Bundesfilmarchivs. Fa. Kinoton lieferte für den Neubau brandneue 35mm-Nitro-Filmprojektoren (Modifikation der gängigen FP-Serie mit Brandschutztrommeln). Generell wird siehe oben als unrealistisch erachtet, einen heute noch im Umlauf stehenden Film-Projektor zu modifizieren, bspw. mit anderen Zahnkränzen und ggf. durch Abfräsen des Bildfensterschlittens (bei DP70 hätte ich mehrere zur Reserve) auf beispielsweise 68mm breiten Film spielfähig zu machen. Oder eine Laserabtastung für die dann knapp 7 mm breite Tonspur zu arretieren. Global bestehen Zweifel, dass noch Filmkopien existieren. Die Zahnkränze, die in unserem Projekt angefertigt werden, sind nur für Nachkriegskopien (nach 1945) von 35mm und 70mm-Materialien gedacht. 16mm wäre eigentlich auch noch zu machen.
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Doch, wir bestellen in Kuerze definitiv Zahnkraenze fuer geschrumpfte Filme als Beispiel. Offenbar in anderen Museen unueblich? In USA und anderswo ein Dutzend Nitrovorfuehrstaetten, selbst in Bln. Bevor du schreibst, erkundige dich lieber.
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Zweifeln ist immer legitim, ausprobieren ist besser. Modifikation eines 70mm-Magnetton-Geraets zum 70mm-Lichttongeraet, ggf. mit Umsetzung. Ich hörte kuerzlich, es haetten sich ein paar Kurzfilme angefunden, evtl. HAPPY DAYS u.a.
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Kaum eingesetzt, koennten Grandeur-Kopien, Dosen gut durchlueftet, abspielbar sein. Andere Zahnkraenze kaufen und ab ginge die Show! Warum das unbedingt in andere Formate wie 35mm oder HD umkopiert werden muss, sollte man teilweise anzweifeln.
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Man kann auch durch Einsatz einer 35mm-Optik ueberdehnte Flanken des 70mm Bildes auf Deep Curve gegenkompensieren. Aehnliches auch in Karlsruhe seit etwa 2005 unternommen. Daher sah magentacine kaum Unterschiede, was auch gut so ist. Denn schon bei 90 Grad ist die Flankendehnung stets sehr auffaellig. *** Nicht geloest würde das Kontrastproblem, wie von Sebastian anklingt. Da gibt es aktuell einen Hersteller, der das berücksichtigt.
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Auch ich bezog mich nur auf die Projektion, die anderen aufnahmespezischen Fragen sind ja ein extra oder erweitertrs Thema. So koennte man spielerisch ueberlegen, fuer 80 TAGE UM DIE WELT und andererseits GRAND PRIX oder PLAY TIME unterschiedliche Projektionsoptiken einzusetzen. In Oslo und Karlsruhe waren die letzten BOUNTY-Einsaetze der letzten Dekade.
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Was fuer ein theoretisierender endloser Widerspruch in sich selbst. Kompensationskopien werden obenstehend genannt, die fuer die BOUNTY und das Startjahr noch nicht existierten. Aufnahmebedingte Verzeichnungen werden genannt, die nichts zu tun haben mit der generellen Wiedergabedebatte im diesem Thema. BOUNTY hatte ich selber in den Neunzigern ausgetestet. Der, der mir das Vorführen beibrachte, hat auch 1962 die Premiere der BOUNTY in Bln vorgefuehrt. @magentacine will es nicht verstehen! MGM Bln hatte vor 1962 ein leicht gekruemmte Bildwand. Fuer die BOUNTY wurde sie groesser und flacher. Im Colosseum Oslo dagegen lief zeitgleich UP70 auf Cinerama-Bildwand ohne "Kompensationskopien". Dazu geben die ach so aufwendig entdeckten Links von @magentacine keine Antwort. @magentacine räumt selber ein, er habe bei der BOUNTY auf andere Dinge geachtet. Nur muss er dann auch nicht zwanghaft nachinterpretieren, wenn er selber so etwas nicht vorfuehrt und austestent. Ansonsten moechte ich mich ungern wiederholen...
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Was fuer ein theoretisierender endloser Widerspruch in sich selbst. Kompensationskopien werden obenstehend genannt, die fuer die BOUNTY und das Startjahr noch nicht existierten. Aufnahmebedingte Verzeichnungen werden genannt, die nichts zu tun haben mit der generellen Wiedergabedebatte im diesem Thema. BOUNTY hatte ich selber in den Neunzigern ausgetestet. Der, der mir das Vorführen beibrachte, hat auch 1962 die Premiere der BOUNTY in Bln vorgefuehrt. @magentacine will es nicht verstehen! MGM Bln hatte vor 1962 ein leicht gekruemmte Bildwand. Fuer die BOUNTY wurde sie groesser und flacher. Im Coliseum Oslo dagegen lief zeitgleich UP70 auf Cinerama-Bildwand ohne "Kompensationskopien". Dazu geben die ach so aufwendig entdeckten Links von @magentacine keine Antwort. @magentacine räumt selber ein, er habe bei der BOUNTY auf andere Dinge geachtet. Nur muss er dann auch nicht zwanghaft nachinterpretieren, wenn er selber so etwas nicht vorfuehrt und austestent. Ansonsten moechte ich mich ungern wiederholen...
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Anstrengend,dass die, die gar nichts austesten moechten, trotzdem Listen an Versauemnissen erstellen. Und sich nicht erinnern an BOUNTY vor ein paar Jahren in K.? Deutlich weniger randverzerrt als die sphaerische 70mm-Projektion. Warum fuer dieses Format 1962 im MGM Berlin extra eine flache Leinwand eingebaut wurde, weiss wohl nur der heilige Geist.
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Ja, aber Abstreitendwie weiter oben, die nur Uraltzitate aus der Format-Werbung repetieren, probieren nie was aus. Beides mit sphaerischen Optiken durchgefuehrt und hernach mit Schneider-Kompaktanamorphot (zudem mit dann doppelt länger Brennweite zur rein sphaerischen Projektion). Test von 2015. Anderer Test in den Neunzigern auf 30-Meter 70mm-Cinerama-BW. Hier mit der 70mm-Cinerama-Optik Typ Royal Frankfurt und Royal Berlin und City München versus Kompaktanamorphot fuer die gleich weite 35mm-Projektion von INDEPENDENCE DAY.
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Die Ellipse macht Sinn, jedoch hatten sie die wenigsten Kinos. Bei Tripleprojektion über Kreuz ist vieles einfach justierbar. Die Projektion eines sphaerischen Bildkreises über die volle Leinwandbreite bleibt eine Herausforderung, anamorphotische Projektion ist dagegen ein wenig unverzerrter. Wir moechten einen 146-Gradhorizont noch in 2015 installieren und wuerden die Idee der Ellipse weiterverfolgen.