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Royal-Palast / City Berlin ERINNERUNGEN
cinerama antwortete auf Savoy-Lichtspiele's Thema in Nostalgie
Ja, zu besten Zeiten der "Nabel zur Welt" - bedenkt man eventuell, dass man vielen Filmen in anderen Kinos und Dimensionen später wiederbegegnete, was jedes Mal einem "Kulturschock" ähnelte. Sie waren später nicht mehr allesamt Meisterwerke, aber in einer Panorama-Projektion im ROYAL PALAST war alles Event. Mehr Event und "bodenloser Horizont" als jemals ein Imax-Kino zustande brachte. Zu schlechten Zeiten, und diese waren andauernder, hat man die Potentiale ausdürren lassen. Darum erleben wir heute einen retrograden Zoo-Palast-Hype, während ein bedeutender Versuch der Postmoderne, die Kinos Royal Palast und City, mit Popcorn- und Krawallfilmen in Erinnerung gebracht werden. In welchen Jahren war Deine Tätigkeit dort? Falls man sich einmal begegnet sein sollte? * Im Kinoverein in Berlin-Lichtenberg traf vor einigen Tagen der ehemalige 35mm/70mm-Filmteller-Anlage aus dem ROYAL PALAST (Kino 1) ein. Seit 2004 von einem freundlichen Menschen aufbewahrt, von dem ich dachte, er gibt sie sonstwohin - aber nun haben die Techniker und Jungenies sie in Lichtenberg wieder restauriert und zum Leben erweckt. Zwar führe man Filme generell per Spule vor, aber die Telleranlage hat zumindest hohen Erinnerungswert: auf ihr liefen die deutschen Premieren von tausenden von Filmen. Bei den 70mm-Streifen u.a. das 70mm-Sommerfestival 1977, KRIEG DER STERNE, DAS SCHWARZE LOCH, die WA von 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM, DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK, GREYSTOKE, DAS FLIEGENDE AUGE, COCOON, ALIENS - DIE RÜCKKEHR, ALIEN 3, INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES, THE BIG BLUE - IM RAUSCH DER TIEFE, DER BLADE RUNNER, angekündigt die WA von APOCALYPSE NOW, die WA von UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART, THE ABYSS, IN EINEM FERNEN LAND, STAR TREK II - DER ZORN DES KHAN, STAR TREK III - AUF DER SUCHE NACH MISTER SPOCK, BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA, eine IFB-WA von SPARTACUS, ein Matinee-Nachspiel von TITANIC u.a. Im Hintergrund auf dem Foto zwei Philips-DP70-Projektoren, pärchenweise verliebt ineinander wie einst in ROYAL PALAST und CITY IM EUROPACENTER. Es ist zwar eigentlich nicht möglich, aber man nähert sich damit ansatzweise dem Technik-Arrangement der Europacenter-Kinos. Ein Vorhaben für 2015 ist der Einbau einer weniger grossen, aber mindest so stark gebogenen Panorama-Bildwand wie die einstige 70mm-Cinerama-Bildwand im Europacenter. Die Biegung stelle ich mir sogar noch stärker vor. Wenn nicht hier installierbar, dann an einem anderen Ort. Auch verfügt man heute eher über Optiken, die die starke Bildwandkurve ansatzweise gegenzuverzerren. Optiken, die zu Zeiten des Betriebs der beiden legendären Kinos nicht immer zufriedenstellend zur Verfügung standen. Das Thema ROYAL PALAST und CITY ist also keinesfalls "erledigt", sondern hinterlässt bei einigen Spuren und Eingrabungen. Andere machen gerne einen Schlußstrich, und auch das muß man akzeptieren. Gäbe es anderswo einen überzeugenderen Kinobau, so könnte man gerne auch loslassen. Oder man versucht das Gegenteil: wieder aufbauen. -
Schon vor Deinem Post ist etwas versendet worden. Selbstverständlich kommt Material aus Schauburg Karlsruhe, aus der DEFA-Stiftung und von UPI. Nicht abstreiten bitte! Über den Zustand sagte dies neutral nichts aus. Konkret sind die in Karlsruhe gelaufenen Kopien IN EINEM FERNEN LAND und SKY OVER HOLLAND in hervorragendem Erhaltungs-Zustand. Sicher nicht ganz neu als Information. In Posting #3159 steht kein Sterbenswörtchen darüber, Du habest das Programm ausgewählt. Bin ich vertrottelt oder eventuell auch andere? Mal nachlesen, bitte. Honorare bekommen wir alle und sie verpflichten zur Langzeitloyalität. Neutral ist niemand, obwohl es jeder von sich glaubt. Honorare bekommen alle irgendwann und sie verpflichten zur Langzeitloyalität. Man ist meiens Erachtens nie, obwohl oft hier vorgegeben. vollkommen neutral. Allgemein kann man aus Deiner politischen Sichtweise Kulturvereine als Ausbeuter oder Selbstausbeuter charakterisieren, wenn man wie Du selbst kein Projekt voranbringt. Immerhin zahle ich Standortmieten aus eigener Tasche und bin keine Subventionbetrieb. Auch kommen weder von eine Multiplex noch vom Staat Zuwendungen - obwohl ich sie einstreichen würde. Gerne habe ich Dir vorletzte Woche Dein Eigentum zurückgeschickt, weil ich mich schämte, Dich zu beuteln ... ähm "auszubeuten". Zufrieden? @Stefan hat nun einmal als einer der wenigen den gesamten Weg technisch perfekter Kinoausrüstungen durchexerziert und bei allen Standardformaten verwirklicht. Seinen Panastereo-Prozessor zu entleihen, ist natürlich etwas kühn von mir dahergesagt. Aber grundsätzlich passt ein Panastereo in jedes Kino mit Anspruch, auch in dolbysierte Kinos wie das Kino des Frankfurter Filmmuseums - wohingegen das Norsk Filminstitut und das NFT in London bereits denselben besitzen. Das spricht noch nicht "Bände" über vorhandene Anlagen hier erwähnter Kinos, aber es löst sehr schön auf einen Schlag alle Fragen. Noch einmal für Leute, die an Legenden glauben, aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden sollten: beim Film IN 80 TAGEN UM DIE WELT handelt es sich um eine gegenüber der Schönberger Kopie öfter gelaufene Kopie. Die Schönberger Kopie ist kaum gelaufen und wie neu, aber überwiegend mehr gefadet und leider ohne den ersten Akt. Das hat auch @Showmanship versichert. Was muss man hier tun, um das zu demonstrieren: Vergleichsvorführungen beider Materialien im DFM? Für heutige Reinheitsansprüche (oder Digitalisierungsvorgänge) wäre Stefans Material evtl. geeigneter. Positiver kann ich es nicht darstellen. Trotzdem finde ich auch eine Kopie interessant, die etwas mehr Farbe und Dichte ausweist und/oder komplett ist. Es ist ja der Anschein entstanden, man hätte einfach die Schönberger Kopie verschicken können. Dann fehlt aber die erste Rolle. Wir drehen uns im Kreise, und man kann doch die hier vorgestellten Filmkopien/Fassungen und Versionen von den jeweils vertrausenswürdigen Personen ausleihen oder sich dort vorführen lassen. Die Kinos in Frankfurt am Main, in Varnsdorf, in Berlin u.a. wurden nicht von mir erpresst, das hier diskutierte Material zu zeigen. Übrigens weitgehend ohne Bildsprünge. So viel zur "harten Landung", die wohl ausbleben wird... ;-)
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Springen zum nächsten Thema: CENTRUM PANORAMA in Varnsdorf erwägt eventuell eine massive Bildvergrösserung. Brennweiten liegen dann unter f = 70mm. Die Auffassungen und Ziele sind bewundernswert. - In USA derzeit etliche 70mm-Kleinfestivals. Aber die Filmtitel wiederholen sich. Annahme: Entweder wurden alte Filmlager notariell pedantisch entsorgt oder es gilt als Tabu, Filmkopien mit Color Fading zu zeigen.
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Das ist nicht schaffbar, alle Weltfragen bis zum letzten Punkt beantworten zu können. Es gibt viele andere, die dies und die damit befassten Produktionsleiter ebenso wieder "ausgraben" könnten. Warum geschieht das nicht? Ich habe dies schon getan Auch preston sturges kam an bestimmten Punkten nicht weiter: betreffend etwa seine Annahmen zu fehlenden Ellipsen bei Todd-AO-35-Aufnahmen betreffend, die generelle Gravuren von Achtungszeichen in VistaVision-Negativen, das Inzweifelziehen von Direkt-Blow-ups von 35mm-Originalnegativen etc. Er hat sich niemals korrigiert oder ein Fazit gezogen. Es hat auch keiner von ihm gefordert - das erstaunt mich sehr. Nuoptix war bei Contrastfilm einige Jahre installiert, ein Nuoptix-Gerät wurde auch kürzlich von einem westdeutschen Technik-Gebrauchtsanbieter feilgeboten, es sieht aber anders aus als das von Contrast Film. Dann hatte ich auf Zeitzeugen hingewiesen, noch einmal befragt und ausgedrückt, dies sei nicht mein Thema. Zurückzunehmen ist also nichts. Inakzeptabel waren zuletzt Unterstellungen zu Kopien von IN 80 TAGEN UM DIE WELT, die Tatsachen, Andichtungen, Gerüchte und Vermutungen so miteinander vermengten, dass das Gegenteil der Realität bei heraus kommt. Forenten, die trotz freiem Zugang nicht zu den Fesitvals kommen, aber wie selbstverständlich erwarten, man sollte nach Frankfurt oder anderswohin reisen, um sich mit ihnen zu treffen. Lief dann irgendwo was, hörte ich über Ecken, dass die hier lautstark sich in Ferndiagnose beschwerenden Personen äusserten, "das ist ja so weit und so teuer". Denen kann man nicht helfen. Für IN 80 TAGEN UM DIE WELT gab es in Varnsdorf durchaus auch Applaus und einen Bildstrichtfehler zu Beginn des zweiten Teils, der unverzüglich nachgestellt wurde. Na und? Passierte auf der Berlinale jahrelang, bei bisweilen nicht eintreffenden oder vertauschten Filmakten, und auch Vorlaufzeiten der Filmanlieferungen wie auf den Vorderseiten gefordert waren nie an der Tagesordnung. Meine Filme habe ich auf Einrisse geprüft (das macht in der Gründlichkeit keiner), auch die Startbänder mit Ausnahme des zweiten Teils von IN 80 TAGEN UM DIE WELT. Bin wirklich damit zufrieden. Es ist nicht ratsam, Vorführer zu malträtieren. Sehr wohl gibt es einen regen Austausch, so lange er nett, motiviert und konstruktiv bleibt. Das geschieht immer: ich habe niemandem ohne Gespräche seinem Schicksal überlassen. Wochen- oder monatelange Vorbereitungen, Planungen und eMail-Korrespondenzen sind selbstverständlich. Intakt ist das Verhätlnis heute noch zu Abspielern in Oslo, Paris, London, Varnsdorf, Mailand, Melzo, Amsterdam. Und anderswo dann nicht - that's life. ;-)
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Das ist ja wieder polemisch, despektierlich und derb. Schon der monatelange Nötigungsversuch, einen zu zwingen oder unter Druck zu setzen, die Nuoptix-Zeitzeugen wieder auszubuddeln, hat verbrannte Erde hinterlassen. Zeitweise hatte ich weitere Gespräche mit diesen im Sinn - nach dieser "Verfolgungsjagd" (dass man hier noch vorgeführt wird) habe ich aber die Nase voll. Sollen doch andere diese Zusammenhäng klären - zum Beispiel altgediente Mitarbeiter von Contrast-Film. Hier wird von einem "Arbeit" oder eine Connection abverlangt, die zu leisten andere kaum gewillt oder imstande sind. Man fordert viel - aber gibt fast nichts zurück. Und dies kennzeichnet den Kontakt zu einigen Forenten, die recht lautstark von Wahrheit und Unwahrheit sprechen, aber sich in Luft aufgelöst haben, wenn irgendwo Debatten oder Veranstaltungen laufen und irgendwelche Kopienzustände oder Festivalabläufe vom "Hörensagen" kennen. So funktioniert das nicht. Warum sollte Herr Todd genau über den Look von 70mm-Filmen bis 2016 bescheid wissen, da er doch Produzent nur bis 1957 war? Würde er noch leben, gäbe es aus meiner Sicht wenig, was mich zu erfragen interessieren würde. Andere wären eventuell begeistert von dessen Aussagen. Es sind oft Personen ohne prominente Namen, mit denen man lieber spricht und von denen mehr zu lernen ist. Russiche Breitwandfilme finde ich bewundernswerter als Mike Todd. Recht zufrieden möchte ich mich über Ansätze im Thread "Digitalisierter Ben Hur" zeigen [falls man mich hier aus dem Forum verdrängen sollte]. Da konnte aus meiner Sicht durch viel Recherche, Vergleiche und Grundlagenwissen erhellt werden. Es wunderte mich indertat. dass andere darauf nicht vorbereitet waren. Das war bei so gut wie allen Repliken zu Widescreen-Restaurerungen der Fall: grosse Unsicherheit in der heutigen Community. Am meisten wurde der Restaurierungs.Thread von Herrn Preston Sturges "durch den Kakao" gezogen. Das ist durchaus auch eine Art von Schmähung oder Torpedierung analytischer Klärungsversuche. Er hat so gut wie nichts an Thesen zur Restaurierungsdebatte beigetragen, sondern sie seit Jahren als grostesk abgetan und wurde auch von anderen nicht in die Schranken gewiesen.. Das wird schon seine Gründe haben. Das ist natürlich eine Art des Auftretens, die m.E. die eigenen Verkaufsinteressen über die Wahrheit stellt. Aus meiner Sicht zeigen sich darin Merkmale, die ich ablehne.
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Die Lügen kommen aus Frankfurt Main, wo sich bereits mit @magentacine beginnend derselbe verleugnen lässt, kein Mitarbeiter des Deutschen Filmmuseums zu sein. Immer wenn ich dort war, war er im Büro und Vorführraum tätig, assistierend und mit diversen Arbeiten beauftragt. Zweitens hat preston sturges selber ein ihm auferlegtes Embargo gelüftet. Drittens gibt es ausser in Karlsruhe (und Bln) keine weitere spielbare Kopie von IN EINEM FERNEN LAND so wie AIRPORT. Viertens preist preston sturges seine farbige Kopie von SKY OVER HOLLAND, die auch nur er hat und bereits zur Berlinale und anderswohin verlieh. Fünftens lagert(e) INTERSTELLAR in Karlsruhe - weiss ich vom Verleih Warner Bros., der sie mir anbot. Sechstens gibt es auch Filme in Frankfurt, die nicht aus Karlsruhe sind - wie etwa GOYA. Siebtens ist aus "Kinema Kommunal" bekannt, dass es durchaus Austausch von Materialien zwischen DFM und Schauburg Karlsruhe gibt, was auch nicht verwerflich ist (interview mit Winfried Günther, Herbert Born und Stefan Drössöer). Achtens ist von mehreren Zeugen bekundet worden, dass die 80-Tage-Kopie in Schönberg eben nicht farblich oder generelle besser ist als die in Varnsdorf gelaufene. Selber habe ich es auch gesehen, und ausserdem fehlt ein Akt in der Schönberger Kopie: wie sollte dies "besser" sein - es sei denn, man verdreht mit Vorsatz die Dinge, wie aus der Frankfurter Region zum Standard geworden. Das ist eine der dreistesten Lügen und Rufschädigungen, die jemals hier in die Tasten gedrückt wurden. Das ist so mies, dass sich die Balken biegen. Achtens war keiner der hier "angreifenden" Personen jemals auf einer meiner Veranstaltungen. Schon der letzte Beitrag von @Jess Smart, der indirekt in Bln Besuche ankündigte (ZEHN GEBOTE) und direkt in Varnsdorf und dann nicht kam, zeigt deutlich, dass eine irreale Debatte stattfindet. Es ist doch schon abnorm, dass einem ständig hier User einen Kontakt "aufdrängen" - und wenn man einfach keine Lust und Zeit dafür hat, ist man die Persona non grata. Diese wohnen doch grossenteils in Hessen und können sich quasi nebenan in der Schauburg Karlsruhe "amüsieren" lassen und den Fanboy spielen. Das kriegen sie den Mund nicht auf, wenn Akte fehlen oder Pink-Kopien die Runde machen. Wie kommt das wohl? Da hat doch die Gehirnwäsche, Freikarten, Honorare (an @magentacine zum Beispiel) fast jeden mundtot gemacht. Das ist dann schon oberlustig! Man soll von solchen Forenten "Hilfe" oder "Gespräche" annehmen? Welche denn eigentlich? Filme umzurollen und auf Einrisse zu prüfen (kann ich ziemlich gut). Im Staatsarchiv ohne autorisiert zu sein in die Bunker zu gehen und dort Filme umzurollen? Soll das eine Geldspende sein? Sollen das technische Geräte oder Filmkopien sein? Wohin besteht denn diese Hilfe? Nichts. Kein einziges Beispiel wurde genannt. Solche Kontakte von Forenten würde ich immer ablehnen: denn wer hier öffentlich aufgrund von Unwissen und vom Hörensagen Lügen verbreitet oder Falsches unterstellt, wird kein Gespräch bekommen. Schönen Abend!
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Der liebenswerte Forumskollege Salvatore war in keiner einzigen 80-TAGE-Veranstaltung (oder auf anderen Screening, die ich mal mitgestaltete) zugegen und reimt sich Aussagen, Gespräche, Kopienzustände und Archive kunterbund zusammen, um "Krawall" zu entfachen. Darum wurde er schon vor Jahren "ausgeladen", dass heisst, ich bat den Kollegen in Norden darum, ihn nicht einzuladen, weil er ja wohl ständig dorthin kommt. Ich hörte aber davon, dass Herr Salvatore mit Begleitung kommen wollte. Da er mich nach Frankfurt einlädt und immer wieder zu Gesprächen mit seinem Freund einlud, legt er gesteigerten Wert auf eine Begegnung. (Am nächsten Tag beginnt das die nächste Schlammschlacht.) Fazit: man kann ja nicht in alle Hirnwindungen hineinschauen, aber hier .... *** Das Programm im Filmmuseum Frankfurt besteht zum Grossteil aus Schauburg-Karlsruhe lagernden Kopien und hat sich dadurch gegenüber früheren Festivals qualitativ "weiterentwickelt". ;-)
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Die Schlüsse vom User @Salvatore Vita fallen m.E. aus der Balance - man merkt, dass er, weil er einst von mir "ausgeladen" wurde, fortan im Internet Sühne anstrebt und nicht einmal die von ihm selbst vorgebrachten "Zitate" mehr versteht. Aus seinen Zitaten geht allerdings hervor, dass das auf dem 70mm-Filmfestival im Centrum Panorama Varnsdorf gezeigte Material von IN 80 TAGEN UM DIE WELT nicht das schlechteste oder schlechtere Material gegenüber anderen noch gezeigten Altfilmkopien des Films ist. Daher verstehe ich nicht, warum ich verpflichtet werden soll, eine "bessere" Kopie zu besorgen, die anscheinend nur in der Fantasie von Salvatore des Vita existiert.. Er hat sich da m.E. etwas zusammengereimt, was ich kaum mit der Wirklichkeit in Einklang bringen könnte. Tut mir leid. Korrekt ist daher Folgendes: Ein irrelevanter Einwand, da der DP75-Projektor mit der besagten Kopien keine sichtbaren und hörbaren EInschränkungen zutage brachte (vom Titelabspann einmal abgsehen. Wenn keine Erfahrung hat von der Materie, dann trenne man bitte berechtigte Einwände gegen diesen Projektortyp von tatsächlich in der Wiedergabe beobachteten "Nachteilen" in Güte von Kopie A versus Kopie B. Das war real nicht zu beobachten, und hier polemisiert jemand im "Vorfeld", der diese Dinge offenbar gar nicht durchprobiert hat. Nach diesem Eindruck ist diese Tiefkühlkopie, die auch wieder in Varnsdorf zum EInsatz kam, anscheinend nicht die generell schlechtere. Die obigen Eindrücke stimmen überein mit den meinen. Auch in diesem Beitrag deckt sich der Eindruck mit dem meinen, dass die Frostkopie (also die von mir in Schönberg mitgebrachte und zuletzt auch in Varnsdorf gezeigte Kopie die farblich minimal bessere war. Allerdings leicht verwellt, aber noch ohne Vingar Syndrome (ausgenommen der separat eingebüchste und auch separat vorgeführte Titelabspann). Der Vorteil der Schönberger Kopie (gegenüber meiner) aber war, dass sie 2000 farblich und mechanisch besser war als meine, aber in den Folgejahren stärker fadete, während meine Fassung aufgrund der Kühlung stabiler blieb. Auch ist das Material aus Schönberg sauberer als mein Material, also kaum gelaufen. Diesen Parameter und auch eine geringere Verwellung könnte ich tatsächlich als "besser" bewerten gegenüber meiner Kopie. Bei IN 80 TAGEN UM DIE WELT ist aber die meine Kopie (ansnahmsweise) dennoch zum Einsatz zu bringen, weil sie neben etwas besseren Farben vor allem auch komplett ist. Die Kopie habe ich aber zu keiner Zeit anderen aufgedrängt. Sie wurde und wird eben immer wieder bestellt. Da aber in Schönberg im Orpheum herausragende Objektive (Isco 8-Perf Ultra HD-Optiken) und auch der Panastereo-Magnettonprpozessor installiert wurden, entsteht leicht der Eindruck, das im Orpheum vorliegende Material von IN 80 TAGEN UM DIE WELT sei besser als das in Varnsdorf gezeigte. Tatsächlich zeigte sich beim Vergleich von T-Kiptagon und CInelux Ultra MC70 S in Varnsdorf, dass selbst aus vergilbten Kopien noch erstaunliche Restwerte herauszuholen sind. Dies könnte den "besseren" Eindruck in Schönberg durchaus erklären. Nicht dienlich und förderlich für 70mm-Bemühungen jedweder Art sind die Statements und Schlüsse vollkommen Unbeteiligter aus Frankfurt am Main (also auf den oben genannten Veranstaltungen weder als Kreative, noch als Zeitzeugen, noch als Unterstützer, Archivisten oder als Gäste aufgefallener Mitmenschen, ihrer Fantasie und wüster Spekulation freien Lauf zu geben . Der und die Betreffende kann gerne in seinem/ihrem Lieblingskino unter Beweis stellen, wie man Projekte stemmt. Auch ist Gleichmacherei oder Fanboy-Tum eher realitätsblind in meinen Augen. Ein Beispiel: man dürfte künftig nichts mehr kritisieren, sondern vor Dankbarkeit zerschmelzen, dass die eine oder andere Stätte noch einmal einen alten Film (bei 7ßmm eigentlich Kommerzfilm-Produktionen) zum Einsatz bringt. Was aber durchaus in die Bewertung mit einfliesst: Einige Kinos oder Festivals erhalten eher niedrige oder vergleichsweise hohe Budgets (Subventionen etwa für die Berlinale) und schöpften die Möglichkeiten nicht immer aus. Andere privatkapitalistische Kinos - auch das im Forum oft angepriesene Lichtspielhaus in Karlsruhe - erhält nach meinem Wissen eine Querfinanzierung durch Gewinnausschütungen des benachbarten, von Greater Union betriebene Multiplexkino CIneStar Filmpalast am ZKM oder durch die neu gegründete Georg-Fricker-Stiftung. Was sollte daran verkehrt dran sein, auf noch andere Kopienversionen als denen des Kinokellers verweisen zu dürfen, zumal diese Alternativversionen in Skandinavien oft gezeigt werden? Hier handelt es sich lediglich um eine Empfehlung, nicht um eine Rechtspflicht. Wer von diesen Zusammenhängen nichts weiss, sollte sich gründlich überlegen, ob man sich nicht selber mal für ein Projekt einbringt und intensiv dort mitarbeitet, um ein halbwegs glaubhaftes Urteil abgeben zu können...
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Tarantinos "Hateful Eight" hat einen deutschen Verleih
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Du sollst doch mit Verve was neubauen oder wiedereinbauen" in Frankfurt... und nicht die Unmöglichkeiten beschwören... alles ist möglich. -
Müsste man eventuell in die andere Richtung drehen: Die Rohfilmhersteller (und situativ betrachtet auch Verleiher) waren nicht auf Langzeitstabilität der Prints bedacht - es betrifft weniger die Kopierwerke. Ist ja keine "Fehlentwicklung" der Kopierwerke die Ursache des Color Fadings, sondern ein Manko der Farbstoffe an sich. Technicolor-Druckkopien kamen für Large Formats wie 55, 65 oder 70mm nie ernsthaft in Betracht. Leider wären die Folgen nachvollziehbare Unschärfen und Säume gewesen - für Roadhows ein "no go". Eher hätte man um 1983 alle Large-Format-Produktionen neu von Originalnegativen kopieren sollen. Zu der Zeit waren die Filme aber wirtschaftich unbedeutend geworden, da ab Anfang der 80er Jahre inflationäre TV-Ausstrahlungen den Wert dieser Reprisen zerschlagen hatten. Man staunt daher, dass überhaupt zwischen 1999 und 2008 einige weniger Repertoire-.Kopien neu gezogen wurden und 40 (!) Jahre nach der ersten Auffälligkeit von Color Fading (so 1973 meine Erstsichtungen von LAWRENCE OF ARABIA im Delphi Bln) überhaupt noch Widescreen-Festival tapfer die Fahne hochhalten....
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Tarantinos "Hateful Eight" hat einen deutschen Verleih
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Delphi Filmpalast Berlin. Zwei Sondervorführungen im Überblenbetrieb. * Bitte nicht die eigene Stadt heruntermachen oder in Nachbarstädte fahren - lieber selber etwas aufbauen.... (Fragt einfach mal das CineStar Metropolis, ob sie für Sondervorführungen auf der dortigen 24-Meter-Bildwand den Einbau von Sonderanlagen gestatten. Ich denke, sie sagen "ja") Wie unter Forumsfreunden gewohnt von dieser frankfurter Seite nur die "besten Wünsche". Vorhanden ist nicht: der ultrabreite Bildwandrahmen (festes Sommer-Projekt 2015) Vorhanden sind die gleichen Ultra Panavision-Projektionsanamophote wie in Delphi Palast Berlin und Schauburg Karlsruhe (alternativ wies ein kompetenter Forent adressarisch auf ein neueres Objektiv hin, das evtl. auch in USA für "The Hateful Eight" eingesetzt wird). Vorhanden sind zwei Stück DP70-Projektoren (oder wahlweise der Tellerbetrieb, falls es bei nur einem DTS-Gerät bleibt). Vorhanden ist ein 19 Meter breites Leinwandtuch aus dem Berlinale Palast. Geplant war die überbreite Bildwand in der Aspect Ratio 2.68 : 1 seit langem - zum Abspiel der Uraltfilme BEN HUR oder MEUTEREI AUF DER BOUNTY (und mit Blick auf eine allerdings nicht konkretisierte Option auf 3-streifigen Cinerama-Anbau). Die Bildbreite ist für 17-18 Meter vorgesehen - auf keinen Fall kommt eine Silber (Metall)-Bildwand wie etwa in "Berlins Grand Cinema" in der City-West in Betracht, um die Kontraste der Analogkopie zu respektieren. Ob und wann in 2016 man den gerade neu produzierten Film einmal spielen darf, sehe ich aus der Warte der Geduld und Bescheidenheit. Vielleicht ist der Film auch nicht das erhoffte Jahrhundertwerk - und dann lege ich lieber Filme ein, die man sich fünfzigmal ansehen kann... Ausserdem ist das Forum voll von Einträgen. wie grandios INTERSTELLAR im Zoo Palast sein müsse und wie man dorthin Gruppenreisen arrangiert. Wenigstens spielt die Kopie dort ihr Geld ein, falls sie wenigstens 4 Wochen läuft. Allerdings empfehle ich dort eine DCP und den Einbau eines 2K Dijektorss (wegen besseren Kontrasts als beim dortigen 4K-Projektor). Auch könnten Personalkosten gespart werden (von Herrn Flebbe Durchsetzung des "FlexMaxX"-Prinzips aus CinemaxX-Zeiten übernommen). Optisch ist es in Bezug auf die neue Prodution eine Kulturschande, dass ausgerechnet der ungeeignete Zoo Palast überlebte und der benachbarte Royal Palast (mit über 30 Metern Bildbreite bei 120 Grad Bogenkrümmung) abgerissen wurde. Dass Meister Tarantino weltweit nun mit ungeeigneten Roadshow-Kinos konfrontiert wird, ist für die Gilde der nicht wenigen finanzkräftigen Theaterbetreiber eine Schande. Sie liessen sich von projektionstechnischen Firmen beraten, die die Leinwände nach der Aspect Ratio 1.9 : 1 und dem geringstmöglichen Pixelbeschnitt (also Flachleinwand) projektierten und den Betreibern weismachten, anderes sei nicht zulässig. -
Tarantinos "Hateful Eight" hat einen deutschen Verleih
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Herunterspielen, um den Markt klein zu halten? Kinos in Hamburg, Berlin (Delphi, Odeon, Zoo Palast 1, Astor Lounge, CineStar 8, Arsenal 1, Berlinale Palast, Kinomuseum Berlin), München, Hannover, Essen, Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt/Main, Schönberg/Lübeck, non-existent? In Österreich Innsbruck, Graz u.a. -
Posts der Vorseite zu Mr. Fumagallis Privatkopie von "2001": Geht wohl nicht mehr? Fehlende Bilder im Negativ erforderten einen Umschnitt des Tons für digitalsierte Variante. Hätte man am besten vor 1968 (vor der Nachkopierung) in Auftrag geben müssen. *** 2001: ODISSEA NELLO SPAZIO Die Mailänder Kinemathek / Spazio Cinema / Arcadia Melzo bringt im Open Air Cinema am 26.6.15 Piero Fumagallis Privatkopie ARIANTEO P.TA GENOVA – MERCATO METROPOLITANO Via Valenza 2 - Milano http://www.in70mm.com/news/2010/italy/index.htm http://www.cinetecamilano.it/notizie/grande-cinema-in-grande-formato-2001-odissea-nello-spazio-e-interstellar-in-70mm/
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Das kann toll sein, muss aber nicht packender sein als 6-Kanal-Magnetton. Späte Einspielungen von Rozsa (Nürnberger Symphoniker) hatten nach meinem Geschmac nicht mehr die Frische, das Tempo und die Direktheit der Filmttonmischung. Alles klang nun sehr getragen, feierlich, zerdehnt, beinahe verkitscht. Bei Leonard Bernstein erging es mir eben so: es fehlte die Korrespondenz zum Film- oder Bühnenbild, und die Phrasierungen nahmen eine ungewohnt verselbständigte Agogik an. Anders die Erfahrung bei den Korngold-Wiederaufführungen im Konzertsaal, die mir aus Feinheiten seiner Komposition mehr Details herauszulesen schienen. Korngold war vielleicht auch länger als Rozsa der Konzertmusik verbunden?
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Ein Fazit aber habe ich gezogen, überall wo im Hause Panorama Breitfilme lagerten, bearbeitet oder vorgeführt wurden, lag ein doch kräftig wahrnehmbarer Essiggeruch in der Luft. Uber die Bildgüte war ja hier schon mehrfach geschrieben worden. Daher stellt sich mir die Frage inwieweit es überhaupt Sinn macht, dort viel Geld in Objektive, Lautsprecher (1 St JBL 2 Weg 4675 pro Kanal kommt definitiv mit dem Dynamikumfang nicht klar), Verstärker, Lampenblöcke, ... zu investieren, wo die erzielbare Bildgüte hauptsächlich durch die Kopien begrenzt wird. Warum nicht? Die Optiken sollen doch für 50 EUR zu haben sein. Die Alt-Kopien sind (entgegen farbigeren Neukopierungen vom Dup wie etwa SPARTACUS) keine Limitierungen für den Einsatz der modernsten Optiken. Modernere Optiken verbessern sogar den verminderten Kontrast der älteren Kopien. Die Lautsprecher fand ich nicht übel: ähnliche waren bereits in Werder von @Bauer U2 gelobt worden. Der historischeTesla-Vorverstärker allerdings könnte m.E. beim nächsten Male ausgetauscht werden. Daher im Vorfeld die Bitte an Dich, ob Du den Panastereo ausleihen könntest. Oder ein MPU mit Cat 92c. Das ist allerdings meine subjektive Einschätzung, bei der ich denonoch bleiben möchte.
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Noch zum anderen Vorwurf, es sei nicht Stärke, eine "spielfertige Kopie" vorzulegen. Sie waren alle spielbar, und dank der Vorbereitungen hinsichtlich möglicher Einrisse (auch kinoseitige Prüfung der Projektormechanik in Varnsdorf) gab es keine Risse. Das ist durchaus eine Leistung. Mal ein Rückblick auf "spielfertige Kopien", die hier so salopp eingefordert werden: Einsatz von CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND zur Berlinale im Zoo Palast 1977: 3 Risse! Einsatz von 2010: THE YEAR WE MAKE CONTACT zur Berlinale-Eröffnung im Zoo Palast 1985: 3 Risse! Einsatz von VERTIGO zur Berlinale 1997 im Zoo Palast: Produzent James C. Katz liess noch in der Nacht die besten Rollen aus mehreren Kopien zusammensetzen. Einsätze von Filmkopien in Karlsruhe: nicht immer komplett. Nachspiel von THE RIGHT STUFF im Delphi Berlin Ende der 80er: laufend Bildstrichfehler (gerlernter, professioneller Vorführer!). Ebendort die Wiedereinsätze von Rerpertoire-Kopien wie LAWRENCE, BARABASS, SCHIWAGO, wo Hunderte an Metern Film draufgingen. Mit Verlaub: Pfusch überall und das seit Jahrzehnten!
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Die beiden obigen "Strafverteidiger" des Heilands preston sturges [Humor muss sein] brauchen nicht missionarisch Pontius Pilatus (= @cinerama) vergelten, dass er mit persönllicher und fachlicher Distanz auf preston sturges schaute. Ich kenne ihn sehr sehr gut und lange genug und weiss, wie man sich verhält. preston hat ja jahrelang seinen Hohn auf mir ergossen, da regte sich dann keiner auf. Beispiele: vor meinen Veranstaltungen hat er gekonnten Spott verteilt (ob diese überhaupt technisch oder rechtlich zulässig seien), Untätigkeit und Schlimmeres unterstellt, und natürlich stellten nur seine Screenings Rekorde dar ("Todd.AO - wie es erfunden wurde"). Zwei gemeinnützigen Vereinen in Berlin wurde dann noch mit etwas gedroht. Alles nachzulesen, alles belegt. Peinlich. Bei mir gab es zum ersten male einen fehlenden Akt: beim Supergau CAN CAN im Mai 2015. Bei preston sturges mehrmals fehlende Akte von BOUNTY; BEN-HUR SCHEHERAZADE in Karlsruhe (teils erst am Tag der Veranstaltung eingestanden) - oder eben auch die Kurzversion GREATEST STORY EVER TOLD, obwohl man sich nun wirklich aus dem schwedischen Filmarchiv eine Komplettversion leihen könnte. Warum das nicht höflich kritisiert wird oder zumindest um "Besserung" gebeten wird, ist mir durch und durch klar. Nun war ich seit Jahren nicht mehr dort, weil mich Marketing (resp. noch was anderes) abstösst. Aber in den ersten Jahren war da auch das Bild in der Mitte nie richtig scharf oder vernünftig ausgeleuchtet, es wackelte oder war kopfseitig beschnitten. Kann alles vorkommen, passiert überall - aber der Hang zu Beweihräucherungen hat mich auf deutliche Distanz gebracht (auch Lobhudeleien fehlerhafter Fotokem-Neukopien mit massivem Gelbstich waren Fallbeispiele - und hinterfragte man diese Neukopierungen, wurde man von dem preston stuges als Gelbseher, der sich ne Brille kaufen soll, abgecancelt). Mit anderen Kinos mache ich gerne was, aber mit einigen auch nicht. Ist doch ganz normal. Geht uns allen so! Nachdem mir letztens Besucher sagten, einige der gerade hier in Bln-Lichtenberg/Varnsdorf bereitstehenden Kopien seien besser erhalten als die in Karlsruhe gezeigten, hoffe ich schon, mit einme minimal besserem Kopienzustand einen Bildstrichfehler im zweiten Teil von 80 TAGE UM DIE WELT ein wenig wiedergutgemacht zu haben. Ich stand nicht ständig neben den Maschinen in Varnsdorf: zeitweise habe ich selber umgerollt (80 TAGE oder HELLO DOLLY) oder Gäste betreut oder etwas referiert. Es wurde im Filmweg perfekt eingelegt ohne Risse, und danach schien mir ratsam, die Vorführer in Ruhe zu lassen. Wie oft kam das eigentlich vor mit den erwähnten Bildstrichfehlern? Ich will da nicht herunterspielen, aber selber habe ich das glaube ich ingesamt dreimal gesehen. Und dann wurde der Bildstirch sofort innherhalb von 2 Sekunden korrigiert. * Das Argument, Filme zu frühere Zeit Kopien abzusenden, ist leider neuerdings berechtigt. Schafften aber nich einmal Produzenten von Weltpremieren oder die Berlinale. Normalerweise gehe ich von intakten Kopien von mir bekannten Filmen aus (was sie auch sind: ausgenommen beim besagten Bildstrichfehler und vor allem dem nicht mitgesandten FIlmakt). Wären die Kopien 10 Tage vor Beginn des Festivals eingetroffen, so wäre aber auch unter dieser Prämisse die fehlende Rolle von CAN CAN nicht mehr besorgbar gewesen. Der Fehler passierte bei der Ausgabe im Staatsarchiv, welches nur mit 14-tätiger Voranmeldung tätig wird. Nachdem aber 1 Kopie schon vom Essigsyndrom betroffen ist (aber dennoch scharf und ohne Unruhe projiziert wurde), mag ich das zu lange Verweilen von Risiko-Material an anderen Orten nicht sehr. Auch deshalb nicht, wenn zu viele Testläufe damit veranstaltet werden. Zu wenige Testläufe gehen auf Kosten der fehlerfreien Vorführung und Soundwiederhaben, nutzen aber der Kopienschonung. Das ist ein Fakt, der bekannt ist. Bei Dubletten verschicke ich gerne Material Monate im Voraus, bei Unikaten auf keinen Fall. Ein Bekannter schickte einmal für ein halbes Jahr seine Vinegar-Syndrome-befallene Kopie an ein Kino. Als diese zurückkam, klebten die Schichten aufeinander. Was nun die eine befallene Kopie in Varnsdorf angeht, die durchaus noch projizierbar ist, ist die Vorführfähigkeit darauf zurückzuführen, dass sie seit 1999 unter Minusgraden lagerte. Deshalb hat sie sich wenig verändert und ist vorführfähig. Wir könnten natürlich endlos in diesem kritischen Thread weiterstreiten (der Nebenthread dient ja nur der Beweihräucherung und Vorverkäufen), aber weder DeVita noch JeffSmart waren jemals Gäste in Veranstaltungen, auf denen ich zu tun hatte. SIe beziehen ihr Wissen (und ihre Allergien) aus dem Internet und haben Spass daran. sich zu streiten. Dabei kommt aber wenig heraus, man nähert sich nicht an (sondern entfernte sich voneinander) - und ich wüsste keinen Grund, warum ich dann noch was für die Herrschaften vorführen sollte, wie sie anfragten? Das würde dann warscheinlich, wie ich die Szene einschätze, komplett entgeldlos sein, wobei nicht einmal die Unkosten gedeckt würden? Wer nicht einmal zu den offiziellen Screenings kommt, wo jeder reinkann, und dort ein moderates Ticket kaufen möchte, dem kann ich nicht helfen. Also in klaren Worten (und ich habe ja schon viele Jahre Dinge auch ehrenamtlich gemacht oder auch Geld in Dinge gesteckt, wo wenig zurückkam): der Kontakt zu SalvatoreVita und JeffSmart lässt nicht erkennen, um welches Thema es ihnen geht. Oder ob man gemeinsam ein Projekt voranbringt. Ich weiss tatsächlich nicht recht, was sie wollen. Ich verstehen sie nicht. Die Entscheidung, wie und wohin man Film bringt, liegt allein bei dem, der dafür Geld investiert hat, auch wie mit Kopien oder Leihen zu verfahren ist. Verantwortlich fühle ich mich gegenüber dem Publikum und den Betreibern und Kooperateuren. Und die haben sich oft bedankt. Zeitintensiver und nicht produktiv verläuft der Kontakt zu Personen mit Internet-Hintergrund, die man nicht identifizieren kann, weil sie entweder anonym posten - oder evtl. selber keine Projekte haben und es sich stattdessen in K. gemütlich machen, anstatt selber was zu veranstalten oder auch mal andere Festivals zu besuchen. * Wer hat denn nun die 70mm-Filme I. und F.C. zerschrammt? "Mutwillig" heisst für mich, wenn jemand äussert "man konnte förmlich dabei zusehen!". Anders umschrieben: gute drei Stunden dabei zusieht, wie etwas über eine scharfe Kante läuft, anstatt anzuhalten und mal ein Stück Baumwolle oder besser Samt oder den Finger über die Kante zu kleben, wenn man sich schon nicht getraut, die Vorstellung abzubrechen.
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Bei einigen Forumskollegen ist mir der praktische oder professionelle Hintergrund sympathsch präsent ("Praxis" meint Praxis und Management auch bei Veranstaltungen mit historischen Artefakten und dementsprechenden Veranstaltungen). Sollte der Eindruck entstanden sein, Kopien würden nicht geprüft werden, versichere ich für meine Materialien, damit in den letzten 30 Jahre nicht mehr zählbare Nächte verbracht zu haben. Oder mit dem Gesamtthema ungefähr rund um die Uhr verknüpft zu sein. Man lernt die Sicherung von Material verantwortungsvoll bspw. bei der Negativbearbeitung, u.a. in Kopierwerken und Dunkelkammern, wo blitzartig innerhalb weniger Sekunden (während einer laufenden Enwicklung) beschädigtes Material angeklammert werden kann oder nicht. Und wie man jedwede Gefahr abzufangen erlernt. (Aber mir darf gerne ein Sachkundiger nachweisen, wo in den letzten 30 Jahren von mir vorbereitete Filmkopien ein einziges Mal gerissen sind?). Möglich, dass ich es zu gnädig sehe, dass die Bildstriche nicht immer korrekt eingelegt waren, weil es mir zu 99% immer nur um Kopiensicherheit geht. Das Timing der perfekten Abläufe ist der Job der an den Projektoren Stehenden. Die lernen nie aus. Wer es besser kann, den lade ich gerne ein, zu kommenden Veranstaltungen einen Teil von Aufgaben zu übernehmen. Mr. @Jeff Smart und @Salvatore Vita kenne ich zum Beispiel überhaupt nicht, sie waren m.E. nie auf den von mir vorgeschlagenen Veranstaltungen. Es erstaunt da die rege Anteilnahme, und es kommt die Frage auf, was sie bewirken möchten? Im Ernst: wo bitte bleibt die Kritik an den mutwillig verschrammten 70mm-Neukopien von INTERSTELLAR oder FLYING CLIPPER? Diese Kapitel wird völlig totgeschwiegen - dafür aber einige Schimären aufgebauscht.
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Berlin bekommt ein neues Multiplex
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Seit längerem bekannt. Verschärft aber auch das Overscreening: es verdienen immer weniger Geld an sinnvollen oder erhaltenswerten Kinos. - Da es in den Zwanzigern bereits die grössten Paläste gab und in den Sechzigern riesige Panorama-Filme, seit den Siebzigern Programmkinos und in dieser Stadt viele Jahrzehnte Bezirkskinos an jeder Ecke, fällt es schwer anzunehmen, dass die 14 weiteren neuen "Kinosäle" eine kulturelle Vielfalt entfesseln könnten. Allein die Grossbildwand wäre ein Alleinstellungsmerkmal. Programmatisch jedoch, denke ich, ist der Kuchen nicht unendlich aufteilbar. Wenn im Zuge der Eröffnung schwächere Multiplexe geschlossen werden, hat es natürlich einen gewissen Sinn. Sofern nicht Arbeitsplätze dadurch verbrannt werden. UCI sollte dringend sein Betriebskonzept revolutionieren. McDonalds-Niveau macht niemanden auf Dauer satt. ;-) -
Die Abfahrt war einen Tag später verabredet, allerdings verschob sie sich um ein paar Stunden. Ich ärgerte mich darüber, GRAND PRIX verpasst zu haben. Beim Einlegen der Rollen guckte ich zu, allerdings nur auf den Filmlaufweg und die Spannrollen etc., nicht auf den Bildstrich. Ein Irrtum: denn es wurde der Filmweg immer perfekt eingehalten, aber nicht der Bildstrich. - Nächstes mal weiss man es besser, und die Kollegen hatten während des ersten Festivals extrem viel zu tun: vielfaches Umrollen und auch der Austausch des Kolbens. Evtl. könnte die spiegelverkehrt eingelegte Rolle von GRAND PRIX zum Zeitpunkt des Kolbenausfalls passiert sein. Dass da die Nerven blank liegen, kann ich gut nachempfinden. Ich hoffe, die Rolle wurde noch einmal korrekt eingelegt? "Trübe Bilder" wollte ich nicht generell am Zoo unterstellen: der Einwand stimmt sicher, dass in den Sechzigern einiges noch gut in Schuss war. Aber Mitte/Ende der Siebziger waren die T-Kiptagone und das 70mm-Cinerama-Objektiv bereits gealtert und auch die Vergütungen heruntergerieben. Dass noch immer gut erinnerte Todd-AO-Wiederaufführungen oder Starts stattfanden, hängt vielleicht mit der auch zu dieser Zeit noch guten Vorführleistung zusammen - vor allem aber mit den intakten Filmkopien. Da ja aufgrund der Enttäuschungen, wie ihr schreibt, der Rock-Film nicht als Ersatzleistung für CAN CAN akzeptiert wurde, kann ich im Moment nur anbieten, und dies höchst gerne, CAN CAN noch einmal in Berlin komplett nachzuholen oder einen anderen Todd-AO-Film. Das Ganze ist desaströs, tut mir sehr leid, und ich bin keiner, das das kleinredet oder was verharmlost. Man kann froh, nicht verklagt zu werden! Es wäre grandios. wenn im CENTRUM PANORAMA ein erneuter Optik-Tausch stattfindet. Der Zustand war jetzt schon deutlich besser als mit den tschechischen Optiken: aber nach dem Vergleich mit Stefans ultimativen Linsen ist allen klar geworden, was möglich ist. * Im Augenblick gibt es in unserem Vereinskino in Berlin jetzt doch Probleme mit der Konstruktion der Panorama-Bildwand. Der Rahmen wird exorbitant teuer. Und die Optiken gefallen mir alle nicht. Etwas ganz neues ist wünschenswert. Etwas, was korrigiert, was bisher in der Todd-AO-Geschichte nie möglich war. Daher weiterhin eine Flat-Projektion, wenn es einige bei uns einstweilen aushalten. Aber doch randscharf und mit guter Auflösung. ;-)
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Filmeinrisse in meinen Kopien dürften sehr, sehr selten sein: verbringe mit Klebestellen viel Zeit (und wurde dafür in einem Kurfürstendammkino deswegen schon gegängelt). Daher keine Einrisse und Risse bei den Vorführungen. @Bauer U2 hat ansonsten in fast allen Dingen recht, und ich klärte ihn auch freimütig über Unerledigtes und Vergessenes auf. Zunächst bin ich froh, dass zumindest wichtige Mängel, die einen Monat zuvor auf einem anderen Festival auftauchten, sich in dieser Weise nicht fortsetzten (@Showmansship wird hier sicher einen objektiven Vergleich ziehen können). Das war also das erste Festival des noch "jungen" Hauses, und man lernt ständig dazu. 3 Wochen Vorbereitungen für die Technik, als dass sich nicht die Extrama des Vormonats im anderen Teil der Republik wiederholten, reichten trotzdem nicht aus. Allerdings war es in den 70er Jahren, und hier diskutiere ich mit @Bauer U2 gern kontrovers, im DELPHI Berlin und ROYAL PALAST Berlin kaum besser: tlws. noch trübere Bilder und in einem der beiden Häuser ständig (auf hunderte von Metern) zerfetzte Filmkopien von LAWRENCE OF ARABIA, BARABBAS und DOKTOR SCHIWAGO. Und die Ouvertüren und Titelabspännen wurden in beiden Häusern einfach gekappt oder weggeschnippelt! Geiz war gar nicht geil. Solche Schäden und Schanden sind auf heutigen Festivals eher seltener, hoffe ich. Bei einer seitenverkehrt eingelegten Rolle GRAND PRIX war ich leider noch nicht in Varnsdorf angekommen, weil Stefan etwas später losfuhr und ich auf ihn und Kollegen wartete. Die Kopie SCHIWAGO war tatsächlich zusammengesetzt, um fehlende Teile zu ergänzen. -> Auf anderen Festivals ist das nicht unbekannt, um hier Filme wie EXODUS, GRAND PRIX; 2001, BOUNTY u.v.a. zu nennen. Weit schlimmer zerstückelt, dass es einem die Sprache verschlägt. Zusammensetzungen der Repertoirekopien fanden übrigens schon in den 70er Jahren statt. Durch das Color Fading fällt es heute deutlicher auf, wo einst eingegriffen wurde. Den Ton von HELLO DOLLY fand ich nie beachtlich; hoher Klirrfaktor in fast allen Medien und Formaten, Nachzubessern habe ich allerdings einen Bildstrichfehler in der Ouvertüre zum zweiten Teil von 80 TAGE UM DIE WELT. Alle anderen Filmrollen hatte keine Bildstrichfehler und wurden als sehr gepflegt beurteilt. Mein Vergehen war das Versäumnis der Vorkontrolle in Berlin - war doch in den Vorjahren alles gut gegangen. Verantwortlich für eine fehlende CAN-CAN-Rolle ist der Lieferant in meiner Person. Fraglos eine Katastrophe und Unterlassungssünde. Das Besorgen einer HD-Aufzeichnung zur Einspielung des fehlenden Aktes wurde aber nicht so positiv aufgenommen - eher forcierte man programmatische Ersatzleistungen (wie der kostenlose Abschiedsfilm aus der Rock-Musik). Falls Ersatz denn möglich ist. Zürück in Berlin verursachte CAN-CAN massive Verunsicherungen. Komplett war er in Schönberg im ORPHEUM glücklich durchgelaufen, aber einige Transporte bis zum entgültigen Bestimmungsort folgten erst noch. Der Katastrophe des Festival-Einsatzes folgte dann schnell der Supergau, wenn das Akt gar nicht mehr auffindbar ist. Im staatlichen Archiv wurde noch einmal nachgeschaut. Ja, der Vorfall war ein Ausgabefehler (und ein Kontrollfehler meinerseits). Der Akt ist jetzt gefunden worde. Ich hoffe, dass es nicht das Ende der Vorführmöglichkeit für diese Kopie bedeutet und bitte alle Enttäuschten um mehr als Vergebung. Der Surroundkanal war zujederzeit eingeschaltet, darf versichert werden. Vielleicht haben auch einige Blu ray Discs einen höheren Surround-Pegel im Remix, was zur Annahme mangelnden Effekttons führt? Am Beispiel DOKTOR SCHIWAGO ist anzumerken, dass dieser Film kaum Effekt aufweist. An zwei Stellen des Films allenfalls: bei der Schneehaus-Szene, wo im Hintergrund die Wölfe heulen, bei der Zugausfahrt zu Beginn des zweiten Teils. Sollte in Werder mehr Surround zu hören gewesen sein: die Gründe könnten unterschiedliche sein. Zum Kopienzustand hiess es, er sei ganz gut oder besser wie an Ort X oder Y. Bezogen auf Altfilmkopien selbstverständlich. Die Berlinale hatte sauberere und farbigere Kopien parat, Oslo ebenfalls oder das erste Karlsruher Festival. Wogegen der Kinosaal in Varnsdorf m.E. die anderen noch in Betrieb stehenden Stätten überragt. Der erste Optiktest in der Versuchsanrodnung "T-Kiptagon versus Stefans Cinelux Ultra MC 70" verlief im Vorfeld des Festivals nicht überzeugend. Vielleicht passierte dabei ein Fehler. Aus gutem Grunde drängte ich auf Wiederholung mit Stefans Optik. Das Ergebnis war letztlich berauschend. Die vorherigen Auffassungen zur Optikfrage wurden revidiert, und noch nie hatte ich einen Betreiber gesehen, der so rasant umschwenkte und kundtat: falls wirklich eine zweite Optik vom Typ Cinelux Ultra MC - S f = 65mm beschaffbar sei, so wolle er die Panorama-Bildwand ausbauen und eine grössere installieren. Kollege @Bauer U2 sollte aber wegen der Optiken nicht zu sehr Druck entfachen: es war ja eine vertrauliche A/B-Vorführung, und ohne diesen Test hätte ein Grossteil der Besucher die Existenz der T-Kiptagone vielleicht nicht bemerkt. Oder nur wenige. Das ist eine sehr teure und rare Anschaffung - und wir können sie nicht einfach herbeiprügeln... Es ist die volle Absicht, in jedem Jahr ein 70mm-Filmfestival zu veranstalten und in jedem Jahr massive technische Zurüstungen zu präsentieren.
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DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Gut. Also sind sämtliche Fach-Beiträge auch aus dem Ausland immer wieder der Nachdiskussion würdig. Sind sich alle einig, macht Spass und macht ja auch den Sinn dieses Forums aus. Schaut doch mal auf die Blu ray Edition oder DVD von THUNDERBALL: ob dort etwas von 4-Kanal Master stand. Hab's nicht zur Hand derzeit. Thanks -
DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
"Gut strukturiert" - na ja. Obenstehend sei GONE WITH THE WIND zitiert: Prints featured the original Academy image ‘tilt-and-scanned’ to fill the 70mm frame. Ja, wie präzise. Anscheinend hat er die Kopie selber in der Hand gehalten, oder gar @magentacine? Das Academy Ratio füllt also einfach das 70mm-Bildfeld. Sehr schön. Gute Nacht! -
DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
@magentacine: Dann beziehe dIch bitte nicht nur auf Vermutungen und Listen Nachgeborener, sondern auch auf filmbasierte Quellen. - Den einen Tag führst Du DIRTY DOZEN im Format 1.75 für die 70mm-Kopie an, anderen Tags wird es widerrufen. - Coate wird als Beweis für scheinbar alles angeführt, 1 Stunde später relativierst Du, auch er sei ein Fragender - Obenstehend soll mein Ansatz auf Mehrkanal-Mischungen bei frühen James-Bond-Filmen von Dir lautstark widerlegt werden, aber mehrere Zeitzeugen berichten plötzlich von dieser Existenz (und THUNDERBALL ist für mich durchaus nachvollziehbar) - Kameraleute werden von Dir zitiert, aber kein einziger Beweis für den Kopierwerksprozess bei Technicolor vorgelegt. [off topic] Um so farbiger werden Deine Beiträge manchmal, je mehr Deine Annahmen ein m.E. unsicheres, eher reines theoretisches Leseverständnis offenbaren. "Gut strukturiert" ist daher noch keine Aussage über die tatsächlichen Premierenformate. Die von Dir zitierte Liste ist ja an sich eine gute Idee und wünschenswerterweise erweiterungsfähig (damit es nicht bei "1,75 : 1" bleibt), sie zeichnet aber nur nach meinem Verständnis nur einen sehr kleinen Zeitraum in der 70mm-Distribution nach. * YOU ONLY LIVE TWICE - offenbar zumidest 1 Rolle überlebt (oder mehr?): The morning also included a brilliantly put together compilation tribute to the director Tony Scott that was prepared by Tom Perkins of the projection team, an impressive “ear popping” Digital DTS showreel and also a 70mm reel from “You Only Live Twice”. http://www.in70mm.co..._2013/index.htm -
DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Extrem spannend. Danke für die Hinweise. MOONRAKER ebenfalls in London in 70mm? Royale Premiere?