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DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Das könnte ich mir auch so bei THUNDERBALL vorstellen. Ist in Bradford eine Rolle von YOU ONLY LIVE TWICE gebracht worden? Sehr spannend, weil einer meiner Lieblingsfilme. -
DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Liest man weiter in den Referenzlisten von @magentacine, wird klar, dass dort diverse offene Fragen bestehen. Nochmals Coate: Hawaii Panavision Oct 10 (USA) 6-Track Stereo United Artists US reserved seat engagement. One of many 70mm releases believed to have had a mono soundtrack. Dann tauchen die "Format"-Angaben von DIRTY DOZEN und GONE WITH THE WIND auf. Bezogen auf das Aufnahmeformat (was man auf den zweiten oder dritten Blick eventuelle erst erkennt). Relevant aber ist wohl doch eher das Kopienformat. -
Bedaure. das war die "Tagesschau", die Sendung der Nation. Dann sollte man die Nachrichten künftig "zensieren". Denn sie verteilen Seitenhiebe auf Verstorbene.
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DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Sorry, aber Mr. Coate fragt gelegentlich mich nach einigen Versionen, da muss ich davon ausgehen, dass auch er noch in der Recherche steckt. Er selbst hat die FIlme bei der Pemiere nicht gesehen, sondern studiert wie wir alle die Presseannoncen, @magentacine. Bei Dir leider auch, schriebst Du doch m.E. vor einiger Zeit ebenfalls Irriges zu DIRTY DOZEN. (Wurde dann zurückkgenommen.) Seither bin ich hellhörig geworden, was diesen Film betrifft. * Wenn es von YOU ONLY LIVE TWICE die 70mm-Kopie gab, warum keine Mehrkanal.Mischung? Das ist ja eine Frage von mir, und keine Behauptung. Von keinem einzigen Bondfilm sah ich je eine Magnettonkopie. Obwohl ein Forumskollege 1981 im "Grindel" in Hamburg davon berichtet. Kann ich mir nicht vorstellen, will er aber gesehen haben. THUNDERBALL: könnte ich mir vorstellen als Magnetton-35mm-Kopie. Pure Spekulation. Was steht den auf den Covers der Heimkinoversionen, die zum Film etwas berichten? Das fragte ich schon vorhin einmal. -
"Anfänglich" - darauf wollte ich mich beschränken - begann die Welle Neuer Deutscher Filme nicht in den von @magentacine angenommen Formaten. Einzelbeispiele, zudem aus den 80er Jahren (QUERELLE - bereits ein kommerzieller Erfolg eines deutsches Erfolgsregisseur und kein Werk der Widerborstigkeit aus Oberhausen) können leider nicht belegen, dass Farbe, Breitwand und Raumton für die jungen Deutschen Filmemacher selbstverständlich waren oder gleichermassen zur Anwendung gelangten. Auch Will Tremper ("Die endlose Nacht", in Scope, in schwarzweiss) ist kein "Gesellschaftskritiker" aus den Reihen des Oberhausener Manifestes oder Vertreter jener sogenannten "Angant-Garde": Rebell und Enfant Terrible. Aber genau in diesem System war auch er verhaftet, das er als "beschissen" deklarierte. Was er drehte, wurde von alten Kinomogulen (wie meinem Ex-Chef Knapp, Bauherr vom Zoo Palast) mit Kusshand abgenommen, weil höchst profitabel: http://www.spiegel.d...d-46414751.html und von Enno Patalas eher verachtet. Wenn man gegen etwas rebelliert, dass sind es oft auch die Formen, gegen die man rebelliert. Hartmut Bitomski etwa wendet sich kritisch ab vom "CineMiracle" und Scheinwirklichkeiten des Bürgertums undsoweiter undsofort... Man kann diese Kargheit belächeln, eben so wie die Panoramen der Karl-May-Abenteuer bewundern (oder ebenfalls mit zwinkerndem Auge betrachten). Ich fand es nur interessant, dass um 1963 zwei gegensätzliche (!) Strömungen im westdeutschen Film Geschichte machten. * Die Miltärzeit von Pierre Brice gehört natürlich mit dazu. Sogar die "Tagesschau" berichtete interessant darüber. @magentacine: Du scheinst mir ein eher nicht so politischer Mensch zu sein?
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DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Die von Dir angeführte Blow up-Liste stimmt nicht unbedingt: Nachgeborene schreiben oft nur ab, was sie wo lasen.... Bei dem von Dir zitieren Mr. Coate steht geschrieben: DIRTY DOZEN auf 70mm in 1.75 : 1. Das ist ein Irrtum! Kopiert auf Full-Frame. Dann war THUNDERBALL vielleicht nur 35mm, aber eine Mehrkanal-Mischung existiert, die jetzt (erstmalig) auf der Blu ray auftauchte. Die Engländer diskutieren darüber: Aussage a. Am I right in thinking that, given the age (1963) this would probably be a 3-track recording. I know the Bond scores were all 3-track up until Diamonds Are Forever, which was 8-track. Aussage b. When multi-track magnetic recording started in the fifties, one could record up to six tracks on one piece of 35mm magnetic fullcoat film and recorders and playback machines could be interlocked with each other in unlimited quantities. In a normal situation on the scoring stage, the score would be recorded onto 3-track 35mm, and on to a multi-track tape format. On 'Diamonds' the main title was on 4-track magnetic, orchestra was on 1,2,3 and the vocal was on 4. The eight track format was useful as critical mixdowns could be done at the scoring facility with the composer present and then transferred to 35mm 3-track fullcoat, the format that would be required on the dubbing stage. With regard to tape formats, I am not sure what formats CTS used when they opened in '60/'61, probably 3 or 4-track 1/2 tape as well as 1/4 inch 1 and 2 track. I don't think CTS scored many films at the beginning, so 35mm magnetic recording was probably installed just months later. I think 8-track tape technology was introduced around '65/'66. Probably "Thunderball" was the first Bond to take advantage of this technology. Both Eric Tomlinson and John Richards are still alive. It would be very interesting to get a really well documented history on CTS and the other scoring facilities from that era. Aus: http://filmscoremont...14037&archive=1 -
DCPs von "Klassikern" / Repertoire: Nur Tiefflieger unterwegs?!
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Kopienbefunde
Ist das nicht evtl. auf den Blu rays irgendwie dokumentiert,ob es hierfür Mischungen gab? Kopien meines Erachtens nicht. Natürlich auf den Blu rays (oder DCPs aus dem gleichen Stall) nunmehr nachstereophonisiert einigen der älteren Titel (wodurch leider aber auch die Balance zwischen Sprachmischung von bspw. deutschen Lichttonnegativen und den noch auf Magnetton vorhandenen IT-Mischungen arg "aus der Balance" fällt: sehr unangenehm bei ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE wahrzunehmen, bei welchem ich die noch ungefilterte alte Mono-Lichttonfassung eindeutig vorziehen würde. Allerdings: die Weltpremiere von THUNDERBALL als 70mm-Kopie könnte erstmals bei einem 007-Filme Mehrkanalton enthalten haben. In die englische Mehrkanal-Disc hatte ich vor ein paar Jahren reingehört und glaube, dass sie in sich konsistent war: als eine Mehrkanal-Mischung existierte. -
(edit by Preston Sturges: die breitwandigen Diskussionen aus dem R.I.P Pierre Brice Thread nach hier verschoben) Französischer Résistance-Kämpfer, später aber auch im Indochina- und im Algerienkrieg unterwegs. Die Filme schwemmten über zwei Jahrzehnte (noch in Reprisen und Jugendvorstellungen) Geld in die Paläste und Dorfkinos. Sinnbild und Leistungsschau auch der prosperierenden westdeutschen Nachkriegsindustrie. Die "Glanzvolle Fotografie": stets folgte sie dem Leitbild und der Devise der "Landschaftsfotografie" und des Postkartenkitsches - in Ultrascope, CinemaScope,Techniscope und Super Panorama 70. Zeitgleich gründete sich auch das Oberhausener Manifest zur Verteidigung des Autorenfilms: anfänglich "radikal" in Schwarzweiss, Normal-Format und oft mit O-Tönen aufgenommen, erklärtermassen gegen den Mythos und auch am Elend der BRD kratzend.
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Ist tatsächlich fast egal: "Arcadia" in Melzo bei Mailand hat auch eine "neue" 2001-Kopie. eine Privatkopie des Hauses, extra angefertigt. Man leistet sich was... spanisch-italienische Völkerfreundschaft. ;-) Internegative Warner von Ende 2000 anlässlich der sog. "Restaurierung".
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Da in Buenos Aires eine (neue?) "2001"-Kopie die Tage laufen soll und auch ein Forumsmitglied in der Region ist und den Film zu sehen ankündigte, wäre die Farbqualität / Schärfe und Gradation der Kopie aufschlussreich.
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Neben CONCERT FOR BANGLADESH unterlag WOODSTOCK der Spezialkopierung (Fa. Film Effects of Hollywood bei Technicolor: "Like the CONCERT FOR BANGLADESH for instance, where we blew up 47% of the original 16 mm negative image to full 70 mm release print format, scanning „on the fly"). Aber hat jemand unter uns WOODSTOCK in 70mm je gesehen? 35mm 4-Kanal-Magnetton-Kopien hat es häufiger gegeben.
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GREAT RACE in O.V. in Amsterdam gesehen (NFM/eye) CAMELOTv - AM HOFE KÖNIG ARTURS (stammt aus Cbg.(Süd-Dtld.). CAMELOT in Sittges O.m. sp. U. SIGNALE im Inter, Delphi, Arsenal, Urania in. Bln: identische Kopie. TSCHAIKOVSKI von Ring-Mnch, Zweitkopie. VERTIGO (Drittkopie UIP, badisches Lager Süd-Dtld.) Wenn andere Zusammenstelling: die Info wäre erhellend.
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Das Bild auch kontrastschwach und bei 4K keine echte Auflösung. Filmbandprojektion eine einzige Katastrophe. Der Initiator dieser Neueröffnung ist leider der gerissendste Blender, der einem ja unter die Augen kam. Nichts stimmt. Eine geworfene Stinkbombe tat dort schon früher gute Dienste: bei "Stammheim" während der Premiere 1985. Es stinkt noch heute gen Himmel, was an Lug und Trug ganz neue Standards setzt Pfui Teufel!
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Noch ein Bericht aus dem Ruhrgebiet über das 70mm-Filmfestival in Varnsdorf. Zu erfahren ist auch einiges über den Hintergrund des Immobilienerwerbs am CENTRUM PANORAMA, aber auch über Eindrücke zur Raumtonwiedergabe, zum Kopienzustand, zur exakten Bildwandgrösse (richtig einschätzen konnte man sie nie - aber hier liegen erstmals "millimeter-präzisierte" Angaben vor). Kleinere Nachkorrekturen kommen sicher noch: denn ganz so "neu" war die Kopie von SPARTACUS nun auch nicht. Bei den Namen und Institutionen gibts ein paar Dreher. Und die Filmkopien kamen sicher nicht vom Fimmuseum Berlin - leicht verwechselt. Die Wertung des Autors zur hervorragenden Gastro kann man auf jeden Fall teilen. Die Hervorhebung der "Sehmaschine", die den Charakter des Kinos ausmacht (selbst in der letzten Reihe fühlt man sich "mittendrin im Geschehen"), hätte man m.E. stärker hervorheben können. Der Tenor des Reports ("A New Hope"!) aber stimmt, wie ich finde: ein ernstzunehmender, spektakulärer Ort unter den professionellen WideScreen-Festivals unserer Zeit: http://www.in70mm.co...um/de/index.htm Ein Bild vom Betreiber Nejtek - der auch kinematographische Projektionssysteme seit Jahrzehnten selber wartet - vor dem Start einer 16mm-Rolle des Films HELLO, DOLLY!
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Klaus Martin Boese sammelte nicht nur filmtechnische Artkel, Anthologien oder Monographien, sondern stand auch in reger Korrespondenz mit einigen filmtechnischen Kleinbetrieben und Lieferanten - meist auf dem Sektor des 16mm-Films. Hinzu gesellte sich eine gut sortierte Sammlung an 16mm-Kulturfilmen so wie Reduktionskopien diverser Repertoire-Klassiker wie "Johnny Guitar", "To be or not to be", "Casablanca", "Close Encounters of the third kind", "To have and have not", "Amphitryon", "The Maltese Falcon", "Die Wüstensöhne", "Don Camillo und Peppone" oder "To catch a thief", "North by northwest" und auch einige Wochenschauen und Cartoons. Die Filme sind deutsch synchronisiert oder in englischer Fassung. Für Archivierungs- und Forschungszwecke erhielten wir in der vergangenen Woche von seiner Familie den filmischen Nachlass zur Einlagerung im Kinomuseum Berlin. Abhängig von der Bearbeitungszeit werden aufgefundene Artikel von Klaus Martin Boese sequentiell auf der Website www.kinomuseum-berlin.de erscheinen. Als sehr unabhängiger Geist (und m.E. nicht käufliche Person) waren ihm einige ironische Spitzen zu eigen wie auch ein vertieftes Nachbohren bei ungeklärten Sachfragen. Mir schien, als sei sein Glaube an gründliche Aufarbeitung von Kinematographien mit Blick auf das "Museum für Film und Fernsehen - Deutsche Kinemathek" in Berlin von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geringer geworden. Bei mir wiederum prägten Erfahrungen mit der Veranstaltungskultur und dem wissenschaftlichen Niveau des Hauses seit Ende der 1970er Jahre eine bleibende Skepsis darüber, ob die Art der Rezeption eines Filmwerkes der dortigen Mitarbeiter tatsächlich auf Kenntnissen des Filmbandoriginal oder authentischen Aufführungsweisen basiert oder eher textueller Natur ist? Klaus Martin konnte sich dann aber doch an Neuansätzen im Kinorepertoire auch freuen, und seine leicht euphorischen Erwartungen zum neuen "Zoo Palast" zeigten, dass er die Hoffnung (ich widersprach ihm darin heftig) noch nicht aufgegeben hatte. In den nächsten Tagen soll an einem Nachruf gearbeitet werden, wozu noch Zeitzeugen und Bekannte von Klaus aufgerufen sind, ggf. mit Hinweisen zu helfen. Dafür danken wir im Voraus sehr herzlich. Im Anhang zwei Fotos von Klaus Martin, zu einen in Connex seiner favorisierten (und privaten) Beschäftigung, zum anderen ein Foto aus der Senatskanzlei für Finanzen, der er neben den (wechselnden) Berliner Senatoren viele Jahre vorstand.
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Wenn schon PREMIUM-Kino, dann bitte richtig ... !
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Ein Poker, bei dem selbst gutmütige Vermieter irgendwann die Reissleine ziehen? Was ist eigentlich in STREITS THEATER in Hamburg mit dem kinofreundlich und traditionell ausgerichteten Vermieter gemacht worden, dass es nach Besuch der Kinomacher Lochmann und Flebbe zur Abrissbirne griff? Stimmen immer alle Statements des Betreibers Achim Flebbe, die in den Schlagzeilen kolportiert werden? Oder: ist vielleicht möglich, sobald sich dieser zu delikaten Anlässen äussert, dass das Gegenteil der Realität weisgemacht wird? Ein Beispiel für Gerissenheit: "Der Vermieter hilft uns beim Auszug". Oder übersetzt: man lenke vom Übel ab und verkaufe das Desaster als Unternehmenskultur - denn tatsächlich tobt ein Konflikt hinter den Kulissen. Wie lange wird das SAVOY in Hamburg wohl aufrechterhalten? Wieviel wert ist die Aussage des Betreibers, im ZOO PALAST habe man einen langen Mietvertrag abgeschlossen und enorm investiert? Übersetzt kann das Gegenteil angenommen werden: der Mietvertrag war auf 5 Jahre abgeschlossen, bezahlt haben die Bayerische Immobilien- und Hausbau AG alle Sanierungen und Saalneubauten: der Betreiber ist hier kein Investor, sondern nur Pächter auf Zeit? Hoffnung auf was? -
Die zusammenfassende Sdg.zum 70mm-Filmfestival hätte ich gern per CD zugeschickt: Anmeldung bei den Portalen ist nicht so mein Ding... Danke vielmals dafür! * @Martin berichtet soweit richtig und zeigt damit, dass man überall mit dem Filmmaterial arbeitet, dass noch existiert. Bei GANZ PARIS TRÄUMT VON DER LIEBE war das Color Fading weinrot, aber nicht rosa wie bei einigen EL CID- und BEN HUR-Kopien heutiger Festivals. Bei 80 TAGE ähnlich, aber schwankend bis hin zu deutlich wahrnehmbaren Farben - bei diesem Film würde sich eine nochmalige Transfusion, diesmal mit den Akten von @Stefan2, bemerkbar machen, weil einige davon bunter sind, andere wiederum nicht. Die "Transfusion" müsste man andenken, bevor das verfügbare Material alle Restfarben verloren hat. Das fände ich sehr erfreulich! Beim SPARTACUS in der restaurierten Version verhält sich die Bildschärfe auf die Niveau zwischen einem Blow up wie DIE HARD und einer Super-Technirama 70mm-Kopie von 1960. Aber das wissen fast alle. Um 1992 hatte ich beide Versionen: die schärfere Erstaufführungsversion und diese Restaurationsfassung. Für letztere entschied ich mich eindeutig und vergab die Erstaufführungskopie an einen Sammlerkollegen. * Zum T-Kiptagon schrieb ich bereits, dass es meine Ansprüche nicht befriedigt. Das Cinelux Ultra MC70 von @Stefan2 war besser im Vergleich (während die ebenfalls bessere Optik in dem Kino in Karlsruhe m.E. eine 35mm-Spezialoptik ist, deren Eigenheiten der Bildwandkrümmung gegenkompensatorisch zugute kamen). Nur ist das Cinelux Ultra MC70 mit f = 65mm in Hinsicht auf das CENTRUM PANORAMA deutlich zu kurz in der Brennweite: leider, leider stand das Bild über 1 Meter über den Kasch. Gesucht werden daher zwei goldene 70mm-Projektionsoptiken der Brennweite 71 - 75mm. Zu diesen Fragen könnte @Shomanship ein Urteil abgeben und ggf. Alternativen benennen, wenn er möchte. * War ja das erste Festival dort. Und die Zusammenarbeit war durchaus quirrlig und auch turbulent (wenn ich - wie immer - mit den Tests und alternierenden Versuchen "überrasche"). Es zogen aber alle am gleichen Strang, alles verlief respektvoll und die Vertrauensgrundlage war absolut gegeben. Solches Treiben kann nicht von allen Spielstätten erwartet werden, die meist auch andere Aufgaben und Prioritäten zu erfüllen haben. Hier aber war es fast wie in einem "Laboratorium der Kinematophie": man bemühte sich seit Monaten, möglicht viel an Projektionsfehlern auszumerzen und das mit deutlichem Gewinn. Wenngleich der Status auch nur ein Zwischenstand ist! Einen Orden verteile ich auf jeden Fall schon jetzt: für die Konzentration, trotz eines bei GRAND PRIX seitenverkehrt eingelegten Startbandes das Wichtigste im Griff gehabt zu haben: hundertprozentig richtig eingelegter Film und (trotz eines Bildstrichfehlers inmitten der Ouvertür von 80 TAGE) ein perfekt eingehaltenes Grössenverhältnis der Filmschleifen. Mein persönlicher Orden geht nach Varnsdorf gerne dafür: kein einziger Filmriss. 2016 geht es weiter, es kam auch die Frage, ob man auch dann auch mit den Berliner Potentialen rechnen dürfe, und zumindest meinerseits ein hundertprozentiges Ja. Wie es mit dem Bundesarchiv verhandelbar sein wird, kann ich nicht sagen. Es gibt einen Plan, und er betrifft nicht nur Varnsdorf, sondern bemüht sich allgemein eine Lockerung bei den Ausleihmodalitäten zu erreichen. * Nun noch etwas Fotogenes zum Schluss. Leider ging ja die eine Fotokamera während der Abreise verloren. Ein paar Bilder vom anderen Kollegen sind eingetroffen: er erlaubt sicherlich das Einstellen der Bilder? Gut fotografiert wie immer. Achtung aber bei den Perspektiven: auf Fotos wirken Bildwände stets kleiner als von Angesicht zu Angesicht. Aber das kennen die meisten ja bereits. Verzichtbar waren allerdings die mir zu gross erscheinenden tschechischen Untertitel. Man spielte sie aber live ein, während in Krnov immer ein halbes Dutzen an Durchläufen der Archivkopien riskiert werden, bis man die elende Untertitel-Arie in den Griff bekommen hat. Der Ton war deutlich besser als beim Erstbesuch. Mir gefiel aber der konventionelle Magnetton besser als der Dolby-Magnetton.
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Rätselfrage richtig gelöst. Wobei "VistaVision" besonders schwer zu finden war, weil dafür die Filmecho/Filmwoche-Inserate gewälzt werden müssen. Und erst ein Zeitzeuge mich dazu brachte, den "Nollendorfplatz" einmal zu fokussieren. Gegenüber den dort bisher bekannten Normalformat-Filmen oder ggü. CinemaScope wurde bei WEISSE WEIHNACHTEN die Kaschierung bei voller Scope-Breite massiv in die Höhe ausgefahren! [Text evtl. demnächst einmal im Original in diesem Forum.] Ob dies die zeitgenössische Theaterkopie (kenne nur zwei Exemplare hiervon) vom Potential hergab, ist streithaft zu erörtern. Die 80 Postings zum Hotel sind leider notwendig, wenn keine Brauerei im Hintergrund steht oder der Hotel-Betrieb selber als Sponsor, der sich mit einem Link hier breitmacht. Daher eine Variante an Möglichkeiten und ein wenig Arbeit für den Interessenten. (Auch ich habe noch keine Hinfahrt nicht organisiert - Filmkopiensicherheit und Technik-Anregungen verbrauchten die ganze Zeit.) Dass @magentacine regulär nicht erscheint, habe ich erwartet. Die anderen Kollegen seiner Stadt folglich eben so wenig. Die Folge der Folge. Aus dem Forum kommen noch mindestens 3 weitere Personen ausser uns drei Diskutanten. In etwa gleichziehend mit Krnov, aber es soll ja Überraschungen geben... __ DIe Marketing-Seite (Facebook) aus Varnsdorf ist auf deutsche erschienen. Recht spät, würde ich kritisieren, aber dafür ganz nett im Outfit: https://www.facebook.com/events/374603679391283/
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Au weia. Ist ja anscheinend ein eher baufälliges Areal? Da würd' ich mich nicht reintrauen.... *** In der Reihe des bewährten Sonntags-Rätsels: wie sieht das Kameranegativ des folgenden Films aus? Und welches Filmverfahren von 1954 hatte im selben Gebäude seine Berliner Premiere? (Zu gewinnen ist nichts - ausser Respekt & Ehre.)
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Klassische, mittelgrosse Todd-AO-Stätte im Zweckbau. Heute zum Typus "Puffkino" umgebaut mit verflachter und verkleinerter Bildwand. Reines Videohaus, das nur zur Wiedereröffnung auf seinen Facebook-Seiten mit Todd-AO-Events und Superlativen warb und sich hartnäckig sträubt, 70mm wieder einzusbauen.
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Nein, das war nicht so! Bei CIRCUS WORLD! . Ich beziehe mich exakt auf Dich, der das (für meine Ohren überraschend) postiv beurteilte. Bezogen auf EISSTATION ZEBRA. im Nachbar-Thread steht: Nein. Die Kopie kam aus Düsseldorf!
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Nun gibt es eine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/events/562878300519676/ Fragen und Anregungen vielleicht direkt zuleiten?
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Na ja - ist halt Geschmackssache. Gibt ja da auch viele Kameraleute, die Optiken gern nach persönlichem Geschmack wählen und einsetzen. Von der Apertur her und dem seinerzeitigen Bildkreis ausgehend, ist das T-Kiptagon die fast einzige Optik, die auf dem hochkomplizierten Beleuchtungssystem der UM70-Projektoren perfekt funktioniert und ein randscharfes und ausreichend hoch aufgelöstes Bild realisiert. Das Nachfolgemodell "Cinelux Ultra MC 70 für tief gekrümmte Bildwände" war am Bildrand nicht scharf zu kriegen. Mich wundert das sehr - ist aber so [vermutlich ist die Bildfensterlinse der UM70 ein Hindernis? Kann Stefan ggf. beantworten?]. Und für [Fantasiepreis nachstehend in den Raum geworfen] "50 Tsdt EUR" jetzt zwei neue Spezialoptiken anfertigen zu lassen, das wäre ja ein sehr gewagtes Experiment. Persönlich mag ich mehr einen etwa primitiveren Lampenblock, z.B. von Kinoton, mit Brennweitenverstellung des Kolbens und Spiegel für Normalfilm - selbst wenn dabei ein gewisser Helligkeits-Randabfall inkauf genommen werden muss. Aber etliche Optiken von Schneider und Isco (sogar 35mm-Normalfilm-Optiken unterhalb von 80mm) waren auf diesem Block selbst für 70mm-Format gut einsetzbar. UM70 hat ein perfekt berechnetes Beleuchtungssystem für 35mm- und für 70mm-Formate nach der reinen physikalischen Lehre. Ohne jedweden Randabfall! Aber anscheinend sind die wenigsten der jüngsten Optik-Typen damit "kompatibel" berechnet. Neben der perfekten Ausleuchtung im CENTRUM PANORAMA in Varnsdorf würde ich die Anstrengungen des Betreibers hervorheben, ein Farbfilterungssystem eingebaut zu haben - und zwar direkt in das Lampenhaus! Bisher wurden Glasfilter (etwa der Filter "1492" von Clemens S. aus Krls., den auch ich dankend von ihm einst erwarb), direkt vor die Austrittslinse gehalten, um geringfügig gefadete Eastmancolor-Kopien etwas im Rotstich abzumildern. Der Filter war vom Spektrum her perfekt berechnet für einen Kompromiss der gering gefadeten Prints, ohne den Weiss-Anteil wesentlich zu verfälschen. Das CENTRUM PANORAMA (als Schmiede der "Reanalogisierung", wie ich es positiv empfinde), hat anstelle einer einzigen homogenen Glasfläche im Lampenhaus (denn diese würde unter Hitze springen) eine Art Gitterkonstruktion aus Dutzenden kleiner, etwa je 15mm an Breite messender Glasplättchen installiert. So können Verluste an die Projektionsoptik, die durch Filter in der Regel Verluste zeichnen, vermindert werden. Natürlich darf man keine Wunder erwarten! Aber bei einem Titel wie EISSTATION ZEBRA erwies sich eine frühere Projektion mit dem Cyan-Filter (damals im DFM Fft./Main - wobei der Filter noch vor der Optik hing) als so hilfreich, dass unbedarfte Gäste dachten, dass farblich alles in Ordnung sei. Bei sehr vielen anderen, stärker gefadeten Filmen aber kommt eine solche Filterung zu spät. In diesem Falle verschiebt sie das Spektrum nur nach Weiss-Grau und nimmt deutlich die Dichte. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Sonne am Bildfenster zu vergrössern (auch bei Kopien mit Randunschärfe ein probates Mittel) bzw. dadurch die Leuchtdichte zu senken. Einige Kinos haben dies in den letzten Jahren auch praktiziert. Mit oder ohne "Marketing-Genie"... ;-)
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Martin, ich schicke Dir eine eMail-Adresse - da hoffe ich, dass von dieser Seite ein Hinweis gegeben wird, der die Kosten überschaubar hält * Dann zu den Kopien. Und weil die Beschreibung auf die Dominanz von Lizenzrechten abhob, hier eine Erläuterung: Wenn man davon ausgeht, man zeige primär 70mm-Referenz-Material, dann liegen einige ungefadete Kopien in USA bei Fox und Sony. Sie sind auch schon in Europa gelaufen und sicher nicht zum letzten Male. Der Transport ist teuer, nicht in jedem Falle sind es die Lizenzkosten. Diese sind bisweilen unabhängig von der gezeigten Version (egal ob 35mm, 70mm, gefadet oder nicht gefadet). Will man dagegen SCHIWAGO, GRAND PRIX, CAN-CAN, EISSTATION ZEBRA erleben, gibt es nichts Neues, sondern stattdessen die Mühe, unter den Premierenkopien die besten zu finden. Das letzte war keiner Einschränkung unterworfen, auch keiner rechtlichen. SPARTACUS mit neuen Farben war ebenfalls keineswegs teuer. Allerdings gab es auch keinen Rabatt wegen Selberbesorgens der Archivkopie.. Das Einfrieren im Staatsarchiv ist nur zweitweise wegen Wartungsarbeiten ausgesetzt worden. Empfohlen wird dabei, FIlme vor Auslieferung mindestens 2 Tage vorher zu akklimatisieren (2 verschiedene Kammern). Einmal holte ein übereifriger Kollege von mir noch vor vereinbarter Frist einen Film "direkt aus der Kühlkammer" heraus, ohne mein Wissen. Ganz schlecht wegen der Gefahr von Verwellung und Deformation. Nicht nochmal... Die Anzahl der Filme ist in etwa dieselbe wie auf anderen kontinentalen Festivals, sogar leicht höher als in L.A: oder Seattle (mit übrigens weit geringerer Kopien- und Titelvielfalt wie auf den europäischen Festivals, möchte ich noch sagen). Rekordhalter sind die Berlinale-Retrospektive von 2009 und das fast jährlich stattfindende 70mm-Festival in Oslo mit sehr hohem Budget. Beim Vergleich von Optiken ist die Konstruktion des Lichtweges (Lampenhaus:; Spiegelapertur, Leuchtfeldlinse + Kondensorlinse, vertikaler oder horizontaler Spiegel, Berechnung der Optik und ihres Schnittpunktes auf diese Parameter) entscheidend. So kann es passieren, dass auf einem Lampenblock von Meopton jede hochmoderne Optik haushoch scheitert und weder Randschärfe noch Punktauflösung zustande bringt. Die Isco-Serie ab 1977 (Einführung Cinelux Ultra) war ein bahnbrechender Fortschritt gegenüber allen vorherigen Doppelgauss-Systemen wir Isco Super Kiptar oder T-Kiptagon. Eben so bahnbrechend der Quantensprung mit Ultra HD Plus oder den Spezialoptiken für 8-Perf-70mm-Projektionssysteme. * Da de Kopien mechanisch gut sind, muss ich ja diesmal nicht danebenstehen, und wir können Pizza und Besseres essen (oder das Bier trinken, wie schon angefragt wurde). Trotzdem gucke ich mir die Filme an, aber vielleicht ist dann Stefan gesprächiger, wenn ihm das Essen mehr Vergnügen bereitet als der Substandard von Eastman Color. Aber es gibt ja auch Orwocolor und Kodak LPP zu sehen. Bringe dann auch eine mobile Festplatte mit: wenn einige Besucher/Liebhaner der Materie alte Kinos, Geräte oder Formate studieren möchten.
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Bei Polyesterfilm sollte sich die fehlenden Bildphasen in Grenzen halten. TO FLY müsste aber rotstichig sein; habe ein paar 70mm-Clips in der Galerie, die auf diesen Film hindeuten. Evtl. fotografie ich ihn mal - jedoch ist meine Cam leider verlegt.