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Dann war's dort enthalten, aha. (Bei "Fair Lady" war's der Laserdisc beigefügt9: Man muss keine Online-Händler reich machen. Das Taschen-Buch ist In jeder guten Filmbibliothek gegen Leseausweis quasi umsonst. 2 Versionen am Markt. Zur Blu ray ist das 2K DCP kaum weit entfernt. Ausserdem wirbt der Veranstalter generell mit 4K-Restaurierugen und bringt "Spartacus" desaturiert und in 720p-Auflösung.. Wo man sich fragt, ob ausserhalb von "Doctor Strangelove" hier viel restauriert werden musste, wenn nur ein Transfer gemeint ist. Babylon-Kino Ost wirbt: Vom 16. bis zum 27. Januar 2015 würdigt das Babylon die Regielegende mit der umfassenden Retrospektive „Clockwork Kubrick“ und 12 Spielfilmen, viele davon in 4K neu digitalisiert und restauriert Oder: Die umfassende Retrospektive im Babylon wird Kubricks Werk erstmals digital auf 4 K projizieren und damit nicht zuletzt auch die visuelle Faszination seiner Filme optimal zur Geltung bringen. Dergleichen in Karlsruhe: läuft viel Video: http://www.schauburg.de/specials.php Oder ein abgemagerter "Spartacus" auf 35mm.
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Einwand akzeptiert, danke. * Bei Hitchcock und Chaplin haben sie im "Babylon" DVD-Orgien gezeigt (dazu wortwörtliche Rechtfertigung des Betreibers: "Die Zukunft ist digital!", und wem's missfällt wegen Ausbleiben der Filmrolle, solle sich halt Schellack-Platten kaufen, hiess es. Heul. Ich will aber lieber einen Filmstreifen sehen! Wenn man sich die DVD von "2001" kauft, ist er mit dabei. Und Bradford kann ihn sogar vorführen. Warum also sollen die Filmkörner elektronisiert werden? Damit man die Filmkopierungskosten einspart? Es gibt meines Erachtens auch eine Verpflichtung zum Erhalt von Kulturgut, auch dem seiner materiellen Aura und Substanz.
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Kommunale Kinos - staatlich subventioniert - befördern auf ihre Weise den Videoskonsum durch HD-Vorführungen von Kinowerken, von denen weder einer Videokamera noch eine Videonachbearbeitung noch eine Video-Projektions-Aufführung nachgewiesen ist: http://www.babylonbe...workkubrick.htm 720p wird als 4K verkauft ("Spartacus") Film-Noir-Klassiker wie "Killer's Kiss") sind urplötzlich 4K zu bewundern und "2001" ist ein Mogelpaket (2K DCP mit 4K-Werbung). Von den Ausnahmeformaten keine Rede mehr. Breitwand gibts dort keine. Kurator FRIEDEMANN BEYER: „Kubrick ist einer der bedeutendsten Regisseure des Weltkinos. Die umfassende Retrospektive im Babylon wird Kubricks Werk erstmals digital auf 4 K projizieren und damit nicht zuletzt auch die visuelle Faszination seiner Filme optimal zur Geltung bringen. Besonderen Reiz gewinnt die Retrospektive durch die Anwesenheit des Kubrick-Produzenten Jan Harlan.“ Optimal ist 70mm auf 30-Meter-Bildwand und die richtigen Bildseitenverhältnisse. Kenne ich anders gar nicht. Friedemann Beyer zeigt halt manisch gerne DVDs (von auf 35mm restaurierten und erhältlichen Klassikern): jeden Samstag Mitternacht im Babylon Ost-Berlin. Aber die Orgel spielt dazu. Geheiliget werde Dein Name!
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In den Repliken zur Doku wurde erwähnt: Wolfram Hannemanns Film ist - leider - auch ein Beweis dafür, wie engstirnig heute die Verantwortlichen in Hollywood auf jene Enthusiasten reagieren, die mit Hingabe und Sachverstand das Ereignis "70 Millimeter" in uns wach halten. Muss man tatsächlich so rigide das Einblenden von einstigen Trailern und sogar das Zeigen eines Plakates von damals verbieten? Es ist - zumindest für mich - nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar, zumal mit Dokumentationen dieser Art ja kein Geld verdient werden soll. Warum denn solche Querschläger? Wenn ich es richtig einordne, engagieren sich (etwa in Bradford) diverse Personen auch ohne Gagen oder Profite für Erhalt oder für Revivals einiger bemerkenswerter Kinoklassiker. Wofür seitens der Lizenzinhaber oder Companies endlich ein Sponsoring zu erwarten wäre: vielleicht Geld oder neue Filmkopien, beispielsweise. Die Veranstaltung und die Ergebnisse eines WideScreen-Festivals mit seinen Entdeckungen machen die Kuratoren dann publik, und einige Lizenzinhaber legen Einspruch ein gegen das Zeigen von Trailern nebst regulärem Kinoaushangmaterial? Mittels derer auf ihre Filme aufmerksam gemacht wird bzw. ohne deren Einsatz im Kino (und später auf DVD) für die Lizenzinhaber kaum jemals Einnahmen zu erwarten gewesen wären?
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Im BELLARIA war ich öfter: FP30 und etwas schlauchartiger Saal aus der Gründerzeit. * Im Filmrauschpalast" in Moabit, Lehrter Strasse 35, 10553 Berlin - Nähe Hauptbahnhof: Wir setzen unsere Reihe mit Science Fiction und Fantasy im Filmrauschpalast Moabit auch im Neuen Jahr fort! ALIEN (USA 1979, R: Ridley Scott), 35 mm-Archivkopie der 20th Century-Fox, in dt. Fassung als Director's Cut auf der tiefgekrümmten Panorama-Bildwand; Immer freitags und samstags als Midnight Movie Fr, 2.1.2015 23:59 Uhr Sa, 3.1.2015 23:59 Uhr Fr, 9.1.2015 23:59 Uhr Sa, 10.1.2015 23:59 Uhr Fr, 16.1.2015 23:59 Uhr Sa, 17.1.2015 23:59 Uhr Fr, 23.1.2015 23:59 Uhr Sa, 24.1.2015 23:59 Uhr Fr, 30.1.2015 23:59 Uhr Sa, 31.1.2015 23:59 Uhr
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Auf dem Fundus der Deutschen Film- und Fernsehakademie (Berlin). Donnerstag, 8. Januar 2015: Oskar Langenfeld 12x BRD 1966, R: Holger Meins, 11’ • 16 mm Es stirbt allerdings ein Jeder BRD 1975, R: Renate Sami, 52’ • 16 mm Die Beiträge des zweiten dffb-Programms lösen sich thematisch von einer ausschließlich kämpferischen Haltung, obwohl sie alle um Holger Meins kreisen. Es stirbt allerdings ein Jeder zitiert im Titel einen Ausspruch des am 9. November 1974 in Haft an den Folgen eines Hungerstreiks verstorbenen, einstigen Filmstudenten. Das Zitat geht weiter: „Fragt sich ist nur wie, und wie du gelebt hast“. Renate Sami sucht im Gespräch mit Kommilitonen und Freunden von Meins dessen Leben jenseits der RAF-Märtyrer-Ikonografie auf die Spur zu kommen. zit. aus: https://www.dhm.de/n..._cal_controller _____________________________________________ Mittwoch, 14. Januar 2015: BRD 1979, R: Wolfgang Höpfner, Norbert Weyer, 103’ • 16 mm Weitaus weniger bekannt als der Fall von Holger Meins (1941-1974) ist der eines anderen dffb-Studenten, der Anfang der 1970er Jahre in den Umkreis der militanten Linken drängte und dabei zu Tode kam. Philip Werner Sauber (Jahrgang 1947) siedelte 1967 aus der Schweiz nach West-Berlin über und begann dort mit einem Filmstudium. Er entstammte einer wohlhabenden Schweizer Familie (sein Bruder ist Peter Sauber, Gründer eines Formel-1-Rennstalls) und hatte bereits Erfahrungen als Fotograf gesammelt. 1972 schloss er sich der „Bewegung 2. Juni“ an und ging in den Untergrund. Zur Finanzierung „revolutionärer Aktionen“ beteiligte er sich an mehreren Banküberfällen. Im Mai 1975 geriet er in Köln in eine Polizeikontrolle, tötete einen Beamten und wurde selbst erschossen. Der Film Vor vier Jahren – vor zwei Jahren rekonstruiert das Geschehen selbst und das nachfolgende Gerichtsverfahren. Gespräche mit zweien seiner Mitkämpfer (Roland Otto und Karl Heinz Roth) stehen neben Zitaten aus Verfahrensakten und Texten von Sauber. Über den Schusswechsel in Köln gibt es seitens der Polizisten einerseits und der Zeugen andererseits grundverschiedene Aussagen. Die Wahrheit ist (wieder einmal) nicht endgültig in Erfahrung zu bringen. (cl) zit. aus: https://www.dhm.de/n..._cal_controller
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Nach der Thread-Beugung, die ich bedauern muss, noch einmal ein aktueller Hinweis auf die eigentlichen Themen, die HD-Restaurierungen BEN HUR und LAWRENCE OF ARABIA, für die es hier an Ernsthaftigkeit fehlt: die jüngsten TV-Ausstrahlungen des Senders "arte" zeigen deutiche Korrekturen. Hier gehe ich davon aus, dass der vorliegende Thread genau studiert wurde und man daraus produktive Schlüsse zog. BEN HUR sieht (trotz 720p-Ausstrahlung) weniger aschfahl-bläulich aus als in der fehlerhaften Blu ray Disc. Eher an der bräunlichen, zeitgemäss stimmigeren Richtung der alten DVD von 2000 orientiert, für die ich geworben hatte. Gratulation. Jedoch fehlen nachwievor Details in den absaufenden Innenaufnahmen (Speerkammerszene, Galeerenszene, Dachverschlag mit der Liebeszesene Hayareet/Heston), die auch durch Korrekturen nicht zurückzuholen waren. Evtl. führt eine nochmalige Abtastung des Originalnegativ zu Änderungen der Innenaufnahmen? Die Telecine-Fassung von BEN HUR erreicht nicht ganz die Schärfe von LAWRENCE OF ARABIA, welcher ebenfalls in der "arte"-Ausstrahlung einer nachkorrigierten Fassung vorliegt. Tlws. scheint der Kontrast bei einigen Szenen angehoben worden zu sein (explizit der Beginn des 13. Akts: die arabische Konferrenz). Auch in dieser liegt das farblich und szenenmässig bisher ausgeglichenste Resultat vor (vorher zu grünlich-gelblich), eben so aber auf Grundlage der jüngsten HD-Sony-Restaurierung. Auch die (zuvor auf der Blu ray Disc und im 4k DCP noch nach "Mondlandschaft" aussehene) Brunnenszene wurde in der "arte"-Fassung massiv nachkorrigiert: in Farbe und Kontrast, und auch wieder wie 1963 ein wenig unter Anhebung der Rottöne. (Obgleich auch hier die Körnigkeit der Brunnenszene nachwievor zu deutlich hervorsticht.) Durch die 720p-Auflösung wirkt LAWRENCE sogar fernsehfreundlicher, zumal insgesamt der Körnigkeitseindruck nicht so penetrant hoch liegt, wie bei der Blu ray Disc oder dem 4k DCP. Obwohl an der Schärfe der "arte"-Fassung wenig auszusetzen ist. Wie die Originanegative wirklich aussehen, würden wohl testweise, analoge Kontaktkopierungen auf 70mm eruieren, die m.E aber keiner in Auftrag gibt. Glückwunsch an "arte", auf der Grundlage der verfügbaren Transfers diesen Versuch unternommen zu haben.
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Gerade am Briefkasten und zitternd den schwarzumrahmten Umschlag geöffnet. @Sam - Dr. Klaus Martin Boese - ist von uns gegangen. Noch am 7.12.14 eine Mail, wie ich sie erhielt: "Unbedingt gerne wiedersehen würde ich IN DEN SCHUHEN DES FISCHERS, vielleicht lässt sich das doch machen, auch wenn das mitten in meiner Therapiezeit liegt; ist doch immer noch für den 20. Dezember vorgesehen?". Am 19.12. eine SMS von ihm: er ringe nach Luft. Und fürchte, nicht mehr aus der Klinik herauszukommen. Ich verstand es nicht, glaubte an eine lästige Grippe, niemals an den Ernstfall: wie grottendumm. Am 20.12.14 war sein letzter Tag auf Erden. Klaus war immer eine integre Person, von nobler Gesinnung und unantastbarer akademischer Provenienz. Seine Erfahrungen in Filmtheatern und Filmkopierwerken hat er trotz anderer beruflicher Entscheidungen niemals fallengelassen, schöpfte aus ihnen und konnte es sich erlauben, jenseits von Befindlichkeiten und Zuneigungen absolut unparteiisch das Fragende, Zweifelnde und das normative Ziel nach dem "besten Weg" als Auftrag echter Aufklärung und Wissensvermittlung voranzustellen. Ganz ohne persönliche oder sonstige Interessen. Zu Filmverfahren, i.e. zum Farb- wie auch zum Technicolor-Film hatte Klaus-Martin eine sehr enge Beziehung. Das Filmband als Original war für ihn eine Forschungsquelle und "Zeitzeuge" einer authentischen Kinoerfahrung. Dem Filmvorführerforum hat er durch vielseitige Betrachtungen und Auffächerungen einen unschätzbaren Antrieb zur Diskussion gegeben, der durchaus noch viel intensiver hätte aufgenommen werden können. Durch das hohe Niveau seines Denkens war das "Fortspinnen" solcher Denkgebäude eine Herausforderung, bedingte sie doch ein intensives Einarbeiten in von ihm erschlossene Wissensgebiete, damit ein Dialog von Anspruch entstehen könnte. Vielleicht waren seine Beiträge mit die wertvollsten des Forums und der Branche überhaupt, denn diese Hausforderung, folgen zu dürfen, war m.E. ein sportiver Wettkampf im schönsten Sinne, auch im lernenden und meditativen Habitus. Es ist seiner Familie vom Filmvorführerforum (auch von unserem Verein in Berlin) das tiefste Beileid auszusprechen. Seine Seele wird immer bei uns weilen und für die Zukunft ein guter Hirte bleiben.
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Danke für den Hinweis. Wir werden aktiv. * 2014 haben auch die "Premium-Flebbe"-Kinos das begonnene 70mm-Klassiker-Repertoire (wie von einigen befürchtet wurde) "verbrannt" und zu Grabe getragen. Blu ray Discs treten die Nachfolge an: "digitale Filmkopie" steht im Schaukasten. Wir werden die 70mm- und WideScreen-Thematik (spätestens auf Festival-Basis im Mai 2015) und auch in wöchentlichen Meetings fortsetzen - und uns um noch mögliche Qualität ansatzweise bemühen. .
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Wenn schon PREMIUM-Kino, dann bitte richtig ... !
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Die Bildwand war zu Imax-Zeiten breiter, warum musste sie jetzt schmäler werden? Dass sie nicht mehr so hoch wie zu Imax-Zeiten ist, wäre aufgrund des Filmangebots ausserhalb dieser Corporaton noch nachvollziehbar. Aber zumindest die Raumbreite hätte man besser nutzen können. Mit irgendwelchen Cinerama-Altformaten hat dieser Anstoss jedoch nichts zu tun, sondern mit der Aufwertung von heutigen Blockbuster-Produktionen im Seitenverhältnis von 2.39 : 1. Ausserdem Widerspruch mit Bezug auf das alte Royal-Palast-Kino Frankfurt: in diesem länglichen Saal von 1956, der erst 1968 seine Single-Lens-Cinerama-Bildwand erhielt, war in den hinteren Reihen trotz der Breitbildwand der Eindruck zwergenhaft klein. In der vorderen Saalhälfte deutlich besser. Die Proportion des ehemaligen Imax-Kinos und dessen Nachfolger Cinemagnum auf der Zeit-Galerie ist daher nicht ungünstiger als des damaligen Royal-Palastes. Was vorher gross war, wird jetzt klein? Irgendwie klingt die Argumentation von @magentacine wie eine Rechtfertigung des jetzigen Bühnenrahmens. Da entzweisen sich unsere Ansichten. Jedoch ist Dein nächster Kontrapunkt gegen die Grossbildwand voraussehbar, als wonach das Cinemagnum in 2K projiziert habe, und dies habe schrecklich ausgehen. Nicht unbedingt. Und ausserdem gibt es mehrheitlich in jüngster Zeit 4K-Installationen in Grossraumtheatern. Dann reduziert sich irgendeine (tatsächliche oder eingebildete) Pixelsichtbarkeit um das Vierfache. -
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cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Schwächen aktueller Postprduktionen waren ja auch der Grund, warum ein Hinweis meinerseits eingeräumt wurde, eine adäquate Kaschierung vorrätig zu halten. Um das Bild ggf. verkleinern zu können. Wir kennen die Varianz der Apassungen der Bild-Projektionsgrösse für verschieden geeignete oder auflösende Filme seit vielen Jahrzehnten. Selbst in Dorf- und Hinterhofkinos hielt man Optiken parat, um ggf. Bildgrössen verändern zu können. Veränderliche Bildgrössen von Kammerspiel bis Monumentorgie hatten das Hamburger Savoy-Kino zu bieten, Grindel, Royal München, ehemals Zoo Palast oder Kosmos oder International oder Royal und City in Berlin, Europa Palast und Grand Palast Essen, Europa Düsseldorf, Capitol Leipzig usw. usf. Kein Utopie - sondern Höchstleistungen der Baukunst- Sogar das Kino Arsenal (schon wieder Potsdamer Platz, Verzeihung für diese Entgleisung) besitzt Kaschierungen, die in 4 Richtungen separat bis zur grösstmöglichen Bildfläche auffahrbar sind. Im heutigen Kino gibt es fotografisch sehr gelungene Werke, die trotz 2K-Auflösungen oder 2K-Projektion das Event der Grossbildwand verdienen. Einige Majors möchten zur 4K-Produktionsstrecke wechseln. Auch alte 35mm-Filme konnten bei guten Kopien auf 20 Metern Bildbreite gezeigt werden. Sollte man mit Verweis auf Enttäuschungen die Kinos, die einst alle Register zogen, wieder abrüsten? Anhand der Fotos der kürzlich um- oder eingebauten Premium-Kinos erkennen wir aber leider, dass auf mögliche Ausstattungs-Filme keine Rücksicht genommen wurde. Dabei gibt es nicht nur Erfolge wie BESTE FREUNDE, die auch auf moderaten Bildgrössen ein Publikum finden, sondern nach um die Vermarktung von Blockbusterproduktion. Gestern, 25.12 ist bspws. EXODUS angelaufen, ein Bibelspektakel, in dem sich nicht nur das Meer teilt, sondern auch der Blick geweitet werden sollte. Auf einer Bildwand - eingekerkert von einer Kastenbühne - ist das Spektakel weniger immersiv wie mit ausladender Breitbildwand, die sich von Wand zu Wand erstreckt (in einigen Multiplexen wieder anzufinden). Die Bildgrösse im Astor Premium-Kino in Frankfurt am Main hat die Chance nicht genutzt, die Raumproportion zu nutzen oder gar Wahrnehmungsmodi des in Frankfurt abgerissenen Royal Palastes in der Schäfergasse wieder aufzugreifen. Dieser war Kult-Palast und Zentrum der Trade-Shows der Filmverleiher.. Im SAVOY in Hamburg, eine weiteres Premium-Kino, wurden die Optionen einer Grossbildprojektion ebenfalls zurückgeschraubt. Eine eingefügte Skizze zeigt die Konstruktion der verstellbaren 21-Meter-Breite von 1957. Sie schrumpfte 2012, nach Umbau zum Premium-Kino, aus unterklärlichen Gründen. Die heutige Bildwand ist gut und ausreichend für Durchnschnittsfilme oder Komödien. Aber das ganz grosse Spektakel (etwa ein STAR WARS-, Bibel oder Monumentalfilm) entfaltet sich dort nicht. In dieser Metropole war daher das GRINDEL Theater dem heutigen SAVOY oder dem dortigen CinemaxX um Lichtjahre voraus. "Premium" wäre also, das ist hier vorzuschlagen, ein noch weiter zu spannender Begriff, der aus der Vergangenheit nicht nur Art-Déco-Elemente rezitiert. Aus: NDR, Nachrichten. http://www.ndr.de/na...ontentgross.jpg Ein Postulat: Somit könnte ein Premium-Kino, dass (im Moment) den HOBBIT spielt, den "vier Heeren" ausreichend und ausladend Projektionsfläche bieten, oder nicht? Es wäre zu schön gewesen. ;-) -
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cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Andere Säle sind auch zu beleuchten - nach und nach kommt das hier auch durch: siehe Eingangspost! Ausserdem wurde ein Saal in meiner privaten Arbeitnähe hier komplett angeprangert, und zurecht. Aber die Szene-Kinoleute sind auch keine Popcorn-Millionäre. Aber zunächst hatte ich mich mit den Sälen des vorgenannten Betreibers befasst, weil die Ideen-Schmiede und die "Geburts"-Standorte quasi wohnlich bei mir "um die Ecke" angesiedelt sind. Solche Einseitigkeit kann durch spätere Beiträge korrigiert werden. Oder sie ist bereits durch die Erörterung zu anderen Städten seitens anderer User ausgeglichen. Zu den Sälen der xXler, wie Du anmahnst (obwohl wir schon wieder bei Herrn F. landen würden), hatte ich um 2000 etwas verfasst, was mir eine Androhung einhandelte. Dieser beugte ich mich nicht. Die Argumente waren ja nicht erfunden. Es ist auch nicht von jedem zu erwarten, objektiv-neutrale, sachlich anmutend und gemässigte Beiträge zu erwarten. Sie bewirken nämlich meiner Erfahrung nach dieses: nichts. Wer , enthusiastische Beiträge lesen möchte, gibt die Namen von Kinos in die Suchmaschine ein und findet stets Elogen der Presse. Weil mittlerweile Kinos als schützenswerte Kulturstandorte angesehen werden. Damit ist die Welt wieder in Ordnung. ;-) Wie sind die Bewertungen eigentlich zum "luxuriösen" Programm? Gibt es hier ebenfalls PREMIUM-Standards? -
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cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Den Imax-Saal kannte ich aus zwei Frankfurt-Besuchen. Dennoch: die jetzige Verkleinerung, zumindest der Bühnenfront und massiv der Bildwandbreite ist bedauerlicherweise nicht baulichen Restriktionen zuzuschreiben. Die Bauzeichnungen kenne ich. Es geht um die Entscheidung, einer Bildwand nicht nur nur einen Kasch, sondern zusätzlich analog zur tradierten Kastenbühne, auch einen weiteren "Rahmen" zu geben. Geschmackssache. Man könnten auch anders planen: Der jetzige Rahmen ist - man sieht es an den Fotos - unnötig eingeengt auf eine "eingeschnürte Saalperspektive". Links- und rechtsseitig der sichtbaren Bildwandfläche wäre noch meterweise Platz für die Projektion aller Formate. Warum passiert eine solche eine Abstufung eines ehemaligen Imax-Kinos, das als Sehmaschine konzipiert war? Haben wir nicht zu genüge spektakuläre Filme seit Jahrzehnten im Seitenverhltnis 2.39 : 1 am Start? So hätte man 2012vden Bildwandrahmen nicht nur breiter, sondern potentiell auch höher ausladen lassen können. Um für das echte Spektakel gewappnet zu sein. Bitte beschäftige Dich auch mit dem Premium-Luxus-Astor-Kino SAVOY in Hamburg. Der vor Umbau zum Luxuskino bestehende Bildwandrahmen (seit Todd-AO-Zeiten unangetastet) wich einer Bildwand der Breite von 21 Metern. Während des Umbaus wurde dieser kostbare Bildwandrahmen ohne mit der Wimper zu zucken entsorgt (er besass ausserdem den Luxus, dass die Biegung der Bildwand verstellbar war, und ausserdem gab es Höhenkschierungen). Die heutige maximale Bildbreite im Hamburger SAVOY mag bei ca. 16 Metern liegen: die Kenner des SAVOY waren bei Wiederöffnung sichtlich geschockt. Jenseits der Verschleppung der baulichen Mißstände, die lediglich geschickt kaschiert wurden, ist das ein Verlust . Das Gleiche passierte im RESIDENZ in Köln nach Umbau zum Premium-Kino. Nach Eröffnung eines Miniplexes des Hans-Joachim Flebbe in der Hamburger Hafencity halte ich für nicht ausgeschlossen, dass dieser das Hamburger SAVOY wieder aufgibt. Das Kino dient m.E. primär der Füllung einer Lücke: der Übernahme originalsprachiger Filme, die im vor kurzem abgerissenen Cinerama-Grindel-Theater reüssierten. Das bedauern zu dürfen, gehört auch zur Redlichkeit. Vor allem, da der Firmenbetreiber von mehreren Seiten auf die Einmaligkeit der Potentiale der vorhanden Bildwandrahmen hingewiesen wurde. In meinen Augen kommt das, was geschah, es klingt hart, einer Restabwicklung der noch heute brauchbaren Breitwand-Kultur gleich. Wir sollten einige Bildvergleiche machen - dann sollte es jeden überzeugen, wie ich hoffe. Bild A gibt die ungefähre Fläche der heutigen ASTOR-Bildwand in Frankfurt am Main wieder, Bild B imgaginiert, in welche Richtung man hätte (mindestens) vordringen können. Bild: https://img.prinz.de...e411c7a9476.jpg -
Wenn schon PREMIUM-Kino, dann bitte richtig ... !
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Wie man's bild- und tontechnisch nicht schaffte, Referenzen anzustreben, zeigt m.E. auch das Frankfurter ZEIL-Galerie-Kino (ehemals IMAX, jetzt ASTOR FILMLOUNGE): Man hört von Hotspot-Wirkungen der Metallbildwand und mässig transparentem Klangbild. Das Bild ist hinwiederum rekordmässig "verkleinert" worden, damit eine nostalgisch leuchtende Bordüre (modern ausgedrückt: Ambience Light wie bei einigen Fernsehern) eine "Bühnenstimmung" sugeriert, die eigentlich durch das rahmenlose IMAX-Format aufgehoben werden sollte: bei IMAX zugunsten von mehr Bildgrösse mit erweitetem Betrachtungswinkel bei optimaler Füllung des Sehfeldes. Auch wenn andere Kinos natürlich viel, viel "schlechter aussehen", ist hier wieder einmal durch die Flebbe-Mitarbeiter ein Saal mit beachtlichem Potential unter Niveau genutzt worden. Ich berichtige mich: nicht zwingend soll und muss jeder Kinosaal ein grosses Bild besitzen. Sinnvoll wäre aber, durch den Bühnenbau und Bildwandrahmen sich solcher Optionen nicht zu verschliessen, gerade wenn man einen ehemaligen Todd-AO- oder IMAX-Saal ummodelt. D.h., den einen oder anderen Film möglichst übergross, das heisst "von Wand zu Wand" zu zeigen. Für alle anderen Filme oder angefordert kleinere Projektionen ist immerhin eine fahrbare Kaschierung die Lösung: ein Sinnbild von Kino-Errungenschaften. In fast allen heutigen Flebbe-Kinos fehlt m.E. die Höhenkaschierung (Zoo Palast, Zeil Frankfurt, Savoy Hamburg, Astor Lounge Belrlin). Man möge mich korrigieren. Aus: http://www.journal-f.../alle/17480.jpg ("Journal Frankfurt") -
Du hast recht. Diese Variante (ohne High Tech-Lüge und Protzarchitektur) war immer verteidigenswert. So überlebten die Bezirks- und Dorfkinos: sehr nahe am Menschen. Aber diese "Seele des Kinos" (angeblich hat sie ein von der Presse gehätschelter Betreiber hier wiederentdeckt: "Das Kino kehrt zurück!") ) finden wir selten in den Filmen, die nach "Schablone" kalkuliert werden: Je teurer und action-befrachteter ihre Sujet, desto grösser die Versuchung, "Kanten und Ecken" (also die Spitzen origineller Charaktere und überraschender Handlungsomente) "abzuschleifen". Alles hübsch zu "glätten", in ein lügnerisches Licht einzutauchen und in eine "angenehme" Oberflächenstruktur einzudampfen. Der Inhalt und die Betriebsmoral ist morsch dagegen. Möglicherweiise ist der Betreiber des Zoo Palast ein grosser Freund der Filmkunst. In seinen Sälen sieht man sie eher nicht, aber er kann ja welche anbauen? ;-)
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Nicht übel könnten auch diese Poster sein (rein subjektive Auswahl) - aus Ihnen ist das Prinzip einer "Farbmischung" suggerierbar: : Aus: http://www.hollywood...olor-dreamcoat/ Aus: http://th01.devianta...art-d4mq9fp.jpg Aus: http://theawesomer.c...olour_rex_1.jpg Aus: http://www.vibevixen...technicolor.jpg Aus: http://www.makeup4al...-2013-promo.jpg Aus: http://www.widescree...lorsystem1b.jpg Aus: http://www.alleyways...chnicolor-3.jpg Aus: http://www.alleyways...chnicolor-7.jpg Aus http://mynahmedia.co...3/01/kismet.jpg
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Es geht um den Ton - sorry - aber ein letzter Verweis darauf, wie Bildwirkungen entfaltet werden können, wenn andere Varianten eines Bildwandaufbaus in Rede standen. Ein Beispiel aus Essen (ehemals: EUROPA PALAST). Man kann total dagegen sein. Aber auch die ZOO PALAST-Lösung haut niemanden vom Sockel... Foto: D. Connemann, aus Filmvorführerforum
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Nur fürchte ich, dass es für sachliche und konstruktive Diskussionen zu spät ist. Hier sollte klar benannt werden, was hinter den tatsächlichen Möglichkeiten eine Filmpalastes hinterherhinkte, und dabei Ross und Reiter benannt werden. Es ist da nicht schlüssig, sich von meinen Statements aufgrund des harten Tonfalls zu distanzieren, zumal der Beweis nicht erbracht ist, dass es auf andere Weise Änderungen gibt. Es wäre das erste mal (!), das ein Betreiber über seinen eigenen Schatten springt, einen Rückbau anordnet und den Schulterschluss mit Kritikern/Enttäuschten oder auch Unterstützern sucht. Aus diesen Gründen: - Das Investitionsvolumen ist erschöpft. - Die Fehlplanungen können nicht zugegeben werden (dies hätte Regress zur Folge) - Änderungen würden als Phantasmagorien weniger Enthusiasen, Kritiker oder Idealisten (Nostalgiker?) abgestempelt werden - Man vertraut auf den Mehrwert der 3D-Blockbuster, bei denen akustische oder überdimensionale Breitwand-Anmutungen hintenangestellt sind Es ist eine Riesenenttäuschung, paraphrasierend: ein Kulturverlust, dass die Möglichkeiten des Einbaus einer grösseren Bildwand (oder vielleicht auch gebogenen Panorama-Bildwand) nicht enimal "ansatzweise" erwogen wurden. Inkompetente Ratgeber scheinen den Betreiber derart eingeschüchtert zu haben, dass dieser, harmoniesüchtig schwächelnd, zu einem Machtwort nicht mehr imstande war. Er hatte Angst, etwas Falsches anzuordnen, da rings um ihn herum die Klempner des DCI-Cinema das Sagen haben. Darüber hinaus könnte ein Meyer.Sound System oder ein HPS-4000-System für die Frontbeschallung evtl. sogar Maßstäbe gesetzt haben. Es ist bewiesen - und es kann bezeugt werden seitens erfahrener Filmtechniker, die noch leben - wie gut der Ton im ZOO PALAST noch in den 1960er Jahren gewesen war. Das waren anscheindend die Referenzwerte dieser Spielsätte. Dieses Kino war (ggü. dem Royal Palast) womöglich nicht mein Lieblingskino, aber die Akustik hatte man in damaligen Dekaden im Griff, und der Ton und auch die Verstärkertechnik galt (neben dem Flaggschiff-Theater MGM Kurfürstendamm) als vorbildlich. Der Ton hört sich heute so verwaschen, topfig und verklirrt an wie nie - das Bild wirkt so mickrig wie nie. Was nun nützt die auf den ersten Blick beeindruckende architektonische Neuordnung, wenn man nicht die Mindestbedürfnisse in Bezug auf Filmwahrnehmung zu erfüllen imstande ist? Wem dies zu radikal klingt, der kann aber gerne sachlich auf Überzeugungsarbeit hoffen. Dafür ist dieser Thread auch da. In diesem Falle könnte man aber wetten. das Manko der zu kleinen Bildwand und des unbefriedigenden Tons wird ein Dauerzustand werden. Und da es keine Konkurrenz gibt (dies war einst der ROYAL PALAST, der den ZOO PALAST-Bauherrn Max Knapp Mitte der 60er Jahre ins Grübeln brachte, wie man eine angemessen grosse Bildwand einbauen könnte), ist ird es auch unwarscheinlich, dass sich für diese Thematik eine Bewegung gründet Wer wettet nun in diesem Thread... um was (?).... dass der Zustand a. verbessert wird oder b. so bleibt? @Shomanship: vielleicht überzeugen Deine Argumente. Hingegen würde ich andere Betreiber ermutigen, es besser zu machen (!), weil: es m.E. unmöglich ist, jetzt noch die Wende hinzubekommen. Selbst wenn "nachgebessert" würde: federführend sind die Immerselben, die eigentlich den Schaden angerichtet haben, aber dafür entlohnt werden, marginale Nachbesserungen vorzunehmen. Beste Grüsse, Jean-P.
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BKM-Digitalisierungsförderung für Drop-outs
cinerama antwortete auf MichaelLudwig's Thema in Allgemeines Board
Zwei Drop-Out.Kinos in Berlin haben den Bescheid erhalten, ein weiteres wartet noch darauf. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. -
Lieber Zoo-Palast-Freund (es klingt durchaus nach Mitarbeiter, sagt einem die Spracherfahrung, order man irrt): Das von Dir Beschriebene (Heimkino, aber auch Programmkino im Vormarsch) ist Realität geworden:etliche Berliner Programm- und Independent-Linos wie fsk/Eiszeit/Bundesplatz/Bali/Sputnik usf. besitzen besserem Sound (dank der Fachleute, die dies planten) und bessere Bildwiedergaben (4K mit echten 4K-Projektionsoptiken, kontraststarke SXRD-Panels, sogar einsatzfähige Altfilmprojektion), sodass mit dem Begriff "Roadshow-Kino am Zoo" nicht mehr mit technischen Mitteln aufzutrumpfen ist. Auch bei vollem Verständnis komplexer akustischer Parameter in einem grossen Saal, der vertretbare Komprommisse verständlich und akzeptabel erscheinen lässt: es wurde leider technisch und konzeptionell alles falsch gemacht, was man falsch machen könnte. Persönlich könnte ich mit Macken und Fehlern gut zurechtkommen (man ist aus Analogzeiten vieles gewöhnt), wenn der Betreiber wenigstens seine Ankündigung wahr gemacht hätte, grössere Bilder zu ermöglichen. BEN HUR gehört ins ehemalige MGM, weniger aber in den ZOO PALAST. Wer kam überhaupt auf das Thema? Es stand in der Presse als Vehikel für grosses Kino: Darüber hinaus blieben im Vorführraum des Kinos 1 noch analoge Projektoren, darunter auch ein heute sehr seltener 70mm-Projektor, erhalten, so dass künftig auch Filmklassiker wie etwa Dr. Schiwago oder Ben Hur im ursprünglichen Format gezeigt werden können. http://www.nikos-wei..._palast_berlin/ Die Unwahrheit: Zuletzt steigt der Zoo-Palast-Chef zum Vorführraum des Großen Saales hinauf. Zwei digitale Projektoren stehen dort. „Moderner geht’s nicht.“ Aber stolz ist der 62-Jährige eigentlich auf zwei alte Vorführmaschinen nebenan. 70-Millimeter-Projektoren. Auf denen kann er Klassiker wie „Dr. Schiwago“ oder „Ben Hur“ laufen lassen. Viele Berliner Kinos haben die alte Technik längst abgeschafft. Aus: http://www.tagesspie...st/9066128.html Die "taz" schwärmt über das SAVOY in Hamburg und beschreibt genau das, was dort nicht zurückkehrt: http://www.taz.de/!118446/ Auch hier wurde die Bildwand kleiner als je zuvor. Warum? „Wir wollen Kino zelebrieren“, meint Flebbe auch mit Bezug auf die neue Technik. Im großen Saal mit nun 850 Sitzplätzen, der auch von der Berlinale genutzt werden wird, sorgen zwei Christie 423 4k/HFR-Projektoren für ein exzellentes auch stereoskopisches Bild auf der 185 Quadratmeter-Leinwand. [...] Und nicht nur aus historischen Gründen finden sich im Projektionsraum zwei alte Zweiformat-Maschinen von Kinoton, mit denen 35- und 70mm-Originale vorgeführt werden können. Aus: http://www.kameraman...eroffnet-137103 Derzeit wohl kaum, oder? Wollte man für die IFB überblenden (35mm-Bedarf), hätte man es zu tun mit DP75-Projektor A (seit Einbau der 3 Flügelblende stockduster) und mit DP75-Projektor B (kaum angeschlossen, mit serieller Flügelblende und zu hellem und flickerndem Bild. Das wird ein echtes Vergnügen, liebe Zoologen. Wenig überzeugend hört sich auch das an (es stimmt aber evtl. die Hälfte, immerhin): Eine andere Treppe führt hinauf. Vorbei am winzigen Raucher-Balkon (mit Blick auf die Zoo-Flamingos), zum Vorführraum. Uli Schmidt (48, Lieblingsfilm “Cinema Paradiso”) legt gerade eine 70-mm-Kopie von “Interstellar” ein. Echtes Celluloid, acht Rollen, 190 Kilo, 5,8 Kilometer Film. Schmidt führt seit 1987 großes und kleines Kino vor. “Die alten Projektoren leben hundert Jahre”, erzählt er und fädelt den Film in das Gerät Baujahr 1980 ein. “Die neuen digitalen Projektoren sind meist nach zehn Jahren hin.” Im Zoo Palast stehen sie Seite an Seite. “Wenn der echte Film reißt, springt die Digitalversion an. Die läuft als Backup immer mit.” Aus: http://www.bz-berlin...o-im-zoo-palast
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Weil obestehend kritisiert: Typisch für die IFB-Poster der letzten Jahre sind ausladende Gesten von Protagonisten: schwärmerisch ausgetreckte Körperteile, positive Partystimmung und viel Dynamik. Das ist wohlkalkuliert, soll nichts ernsthaft beleuchten, dafür aber unterschwellige kollektive Motorik ingangsetzen. Man kann damit auch für eine Diskothek werben, wohingegen auf einem Poster für kinematographische Themata doch schon ein Filmstreifen, eine seltene Kamera, evtl. eine prototypische und schematische Zeichnung oder ein Labor gezeigt werden könnte. Dass man sich das nicht traut, sagt mir, dass man sich "seiner selbst" nicht sicher ist und den Umweg zum Erfolg sucht. Dabei ist der graphische Entwurf (der drehbaren Geschlechterspezifik) kongenial. Für eine Tanzfilm-Retrospektive, aber nicht für ein mythenumwobenes Filmverfahren. Fazit zum Poster: Thema verfehlt!
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Um den Zoo-Palast füllen sich seitenweise "Interstellar"-Threads. Was sollte ich da noch verbrennen wollen, was nicht schon abgebrannt ist? Man hat vorher vor den Problemen gewarnt - insofern kostenlose Hilfeleistung. Ein schlechtes Gewissen habe ich jedenfalls nicht.
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Dann ist Berlin automatisch der Tiefstpunkt und Deine Kopienauswahl automatiisch der "Höhepunkt". Wer`s glaubt... Gelernt haben wir von Dir wohl auch, dass ein nicht-kommerzielles Forum für Dich primär inbound-Aktionen und Geschäftsinteressen ermöglicht? Zum Allgemeinwohl wohl. Dafür danken Dir alle User des Filmvorführerforums. ;-) http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/below-the-line-kommunikation.html
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Genau. 3 Tage lang wurde gemessen, und gemessen ... und in den Zeitungen geschrieben - und geprahlt, und gefeiert, und gejubelt. Alles oder jeder sollte in den Schatten gestellt werden. Das "Kino kehrt zurück": mit Bildkontrasten und Dumpfton, verschmälerter Bildwand und falschen Vorhängen, kalter LED-Beleuchtung und einem "gehobenen Programm".. Hoch steht da nur die Nase, kommentiere ich das mal. Das hat "Herr" Flebbe soeben mit uns gemacht, noch Brachialeres. Sowas an Heimtücke/Hinterhältigkeit ehrlich gesagt noch nie erlebt! Vorne Priester, hinten Luzifer mit Spass an tödlichen "Spielchen".
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Brav gesagt. 3 Punkte auf der Skala "wie biedere ich mich an, um daraus einen Nutzen zu ziehen". Nix gesehen, nix gewusst, aber Vorschuss-Lorbeeren verteilen? Solche Leute machen einem Angst! Vielleicht kennt sich preston sturges im Porn-Film besser aus als wir alle? Da verteilt man auch Vorschuss-Lorbeeren - als "Anwärmer".