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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Sie stammen aus dem ehemaligen Kino HOLLYWOOD am Kurfürstendamm, zwischen Olivaer Platz (ehemals Filmtheater Berlin) und Lehniner Platz (ehemals Kino Universum/Cinerama-Theater Capitol) gelegen. Das HOLLYWOOD galt in den 80er und 90er Jahren als Premium-Kino. http://www.kinokompe...kino_berlin.htm Zu verdanken nicht Herrn Flebbe, der von Kunst keine Ahnung hat, sondern dem Architektenbüro Suhren & Maske. Vorbilder waren Fotos unserer Filmtheaterausstellung am Kurfürstendamm. Die anderen "Flebbe"-Säle und Projektionsausstattungen kennt man aus CinemaxX-Gebäuden der 90er Jahre. Aus seiner Zeit als Standort-Terminator. Darüber könnte man ein Western-Remake drehen: "Leichen pflastern seinen Weg". ;-)
  2. Die veralteten Fotos aus der Fabrik (s.o.) missfielen auch mir, weshalb Umbauten seit Jahren durchgeführt werden. Mittlerwelle kann ich mir dort tlws. mit Freuden Filme ansehen (oder disponieren), die niemals im Zoo Palast eingesetzt werden oder: die einst im Zoo Palast Riesenerfolge waren. Interessiert sich zufällig jemand für die Programm- und Technikgeschichte des ZOO PALAST? Wenn nicht, warum schreibt man dann hier?
  3. Warum die Backen? Das machen die fleissigen Hände... Wir haben 'ne Curved Screen an der Location A in Bln Moabit eingebaut (Super-Effekt. vorerst nur 35mm und Sony-Beamer) und an der anderen Location eine störgunsfreie 70mm-Projektion, aber ausbaufähig. Wir können auch BEN HUR spielen, reden nicht nur davon und brauchne keine Millionen und Roten Teppiche. Und den Ton kann man verstehen, ohne das 100 000 EUR für Atmos verbrannt wurden. Ebenfalls frohes Fest - man sollte sich halt von diesen Flebbes auch mal lösen können...
  4. 1 Jahr ZOO PALAST unter dem Besserwisser und Improvisator Achim Flebbe zeigt auch folgende Blüten: - kontrastarme DLP-Digital-Projektionen - die evtl. enttäuschenste Dolby Atmos-Anlage weltweit (Surround nah am Ohr, aber die Frontkanäle saufen topfig ab - Sprachverständlichkeit ein Dauerproblem, Klirrgrad bei geschätzt 5%) - chaotisches Vorhang-Timing - verkitschte Farbgebung, die eben nachweislich nicht, wie beworben, dem Originalcharakter der beiden Säle Zoo Palast und Atelier entspricht. "Tagespiegel" dazu: "Der neue Zoo Palast ist zum Weinen schön". Na ja, man hat sich von der Beleuchtung einfangen lassen.... - für die Bühnenfront des grossen Saals zu kleine Bildwand (trotz diverser Möglichkeiten und Entwürfe, die man dem Hausherrn für eine andere Lösung zurreichte). Tenor Flebbe: "Die Bildwände im neuen Zoo Palast sind so gross wie noch nie". Der Praxis: die Bildwandfläche für 70mm war noch nie so klein seit 1960 - Herr Flebbe wirbt: "hier kann ich jetzt auch 70mm-Filme wie DOKTOR SCHIWAGO und BEN HUR zeigen". Der Fakt: die Anlage wird erst fast 1 Jahr später reaktiviert und zeitigt bei INTERSTELLAR ein bildtechnisches Desaster (bildlich verwackelt, Blendenflackern, unscharf, Doppelkonturen. der letzte Husten, Verzeihung! Ausserdem gibt es m.W. nur 1 spielbare 70mm-BEN HUR-Original.Kopie, die ihm aber keiner ausleiht.) - Flebbes Berater, speziell aus der Kinotechnik und aus der Programmdisposition, sind nach meiner Einschätzung und den Erfahrungen der letzten Monate ein Musterbeispiel an Unfähigkeit. So verbrennt man Geld. Dann lieber Multiplex- oder Programmkino-Betrieb (oder der Wiederaufbau des benachbarten ROYAL PALAST-Zentrum). Andere sehen es vermutlich umgekehrt.
  5. Ebenfalls - Zustimmung. Ausserdem: Vielfalt und Toleranz, aber auch Mut zur Avantgarde gehören zu den echten "Privilegien". Natürlich kennt sich @Filmtechniker mit der Neuzeit aus wie m.E. wenige - so kann er sich erlauben, einigen Unfug von heute zu konterkarrieren. Keinesfalls heisst das. "früher war alles besser!" Bitte nicht in diese Falle tappen, dann kommen wir hier in der Analyse weiter. Zum nächsten Aspekt von Luxus und Premium- Lounge /Grand Cinema und verpassten Chancen: was sollen das für (Skeie)-Stühle sein, auf denen man immer häufiger Heimkinomedien (My FAIR BETTGEFLÜSTER, DIE GLORREICHEN SIEBEN) nachbetrachten soll? Foto: Die Welt. "Ich bin der Größte und der Beste - partizipiert in meiner Welt des Luxus", ist das Extrakt dieser Werbung. Nicht wenige sind davon begeistert. Nicht wenige glauben dort gut zu sitzen. (Persönliche Anmerkung: mein Gesäss konnte sich nie recht entscheiden, darin entweder links oder rechts sich zu fixieren. Mir wurde klamm.) Früher war alles anders - heute wieder und manches besser: es gibt doch federkernbepolsterte Stühle, professionell für Theater- und Opernbetriebe fabriziert. Leider sehen sie nicht präpotent nach Chef-Sessel aus. Aber in ihnen kann man ermüdungsfrei auch 4-Stundenfilme überstehen. Diese wären meine Wahl.
  6. @Filmtechniker: Du wirst schmunzeln - aber einige Deiner Forderungen (Filmwünsche) konnten in Herrn Flebbes sogenanntem "ersten Premiumkino" sogar wiedereingeführt werden. Erst gab es beim Relaunch des "Filmpalast Berlin" (Kufürstendamm 225) - wie gewohnt - nur ein retrogrades Aufflackern der Dekorlemente (jetzt farbig beleuchte Muscheldecke), mit denen bestehende Kino-Altbauten als "Kino kehrt zurück" aufgewertet werden sollten. Programmiert mit der Grundversorgung: Blockbuster von "Avatar" bis "Hobbit". Wir klopften einmal ketzerisch an: der Versuch innerhalb eines Bestandskinos einen in der Ecke verbliebenen Analogprojektor (70mm und 35mm konnte dieser mal) zu reaktivieren, schien verlockend. Ja, nicht nur so zu tun, als "könne man alles" (technisch 'alles' abspielen und dies in die Zeitung setzen), sondern nativen Content, sprich seltene Filmrollen-Klassiker, an den Kudamm zurückzuholen. Warum auch sollte man Filme ausserhalb des Blind- und Blockbuchens immer nur in Programm- oder Kommunalen Kinos spielen, fragte ich mich? Die dortige Theaterleitung, von Herrn Flebbe als Altbestand als betriebsverantwortlich ausgewiesen, verwies auf den Bezug der Altfilmbestände in den Regalen der Supermärkte zum adäquaten Preis: das sei mit der gehobenen Preispolitik eines Premiumkinos wohl unvereinbar. Und: Nicht umsonst habe der Rest der Branche sich vom Repertoire-Abspiel verabschiedet... müsse man sich nun mit dem Scheiss ernsthaft befassen, bekam man zu hören. Nun: Ängste der Betriebsverantwortlichen kann ich gut verstehen, die für Misserfolge bestraft werden. Der Betreiber sah das anders, und so kamen wir zum Kuratieren einer Filmreihe 2008-10, welche Repertoire und Filmrolle noch einmal aufflackern liess. Entgegenkommende, ganzseitige Bild- und Textblöcke in Stadtmagazinen und Boulevard-Blättern belohnten den Mut eines "neuen" Premium-Kinomodells jenseits der Multiplexe. Nur: Wir hätten heute noch mehr Bestandskinos zu bewundern, wenn Herr Flebbe nicht die Multiplex-Besiedelung mit als erster vorangetrieben hätte: Kinobestands-Friedhöfe in allen Metropolen Deutschlands, Kahlschlag pur (GRINDEL Hamburg, EUROPA PALAST Essen, ROYAL PALAST/FILMBÜHNE WIEN/MARMORHAUS/GLORIA in Berlin sind nur die Spitzen des Eisberges). Inmitten der Eiszeit stiegen die Besucherzahlen des Sonntags-Repertoires in "Deutschlands erster Premium Lounge" von 60 Gästen am Anfang auf ständig ausverkauft nach nur einem halben Jahr. Konnten wir anfangs noch mit dem Block farbgetreuer 70mm-Kopien (nicht einfach zu bekommen) und eines Technicolor-Films auf klassischem 35mm eine Tendenz artikulieren, eroberte nun die Bestandstheaterleitung die Verwaltungshoheit zurück. Das Ganze ein wenig zurückgeschraubt, möglichst nicht aneckend und pflegeleicht - und die Auswahl der Filme ähnelt nun mehr dem Wellness als der Verständnisbildung zur Kinogeschichte, behaupte ich. Jede Dekade mit ihren Evergreens von DER PATE bis zu LOVE STORY oder SCHIWAGO, wird fortan nach dem Zufallsprinzip zusammengerührt. Nicht ganz mein Geschmack, aber egal. Schade, dass auch das Filmrollenspiel statistisch gesehen zurückgedrängt wurde, wenngleich eine heutige elektronische Neuabtastung ebenfalls ihre Reize hat. Aber muss man das Niveau gleich am gerade eben noch verpönten Supermarkt orientieren? Der Film-Beschaffungsaufwand kursiert von anfänglich unbezahlbar (70mm-Farbkopie - sie ist durchaus bezahlbar!) zum Faktor unendlich Null, wenn eine Theaterleitung ihre Filmeinsätze aus der Videothek nebenan abgreift. Öffentlich wird dieser Beschassungsaufwand als "digitale Filmkopie" annonciert. Betrachtet man aktuelle Fertigungstechniken, z.B. SXRD-Panels von Sony- oder JVC-Beamern, eben auch 8K Scans und 4K Workflows im aktuellen Filmschaffen und zunehmend im Repertoire, lässt sich Aufwand unterschiedlich definieren. Hinter "digitaler Filmkopie" versteckt sich aber seit MY FAIR LADY zunehmend die Mogelpackung einer Silberscheibe aus dem Supermarkt: sprich Heimkino. Und vom Heim findet man viel in Herrn Flebbes neuen Filmtheatern. Als ich dann hörte, wie Betriebsverantwortliche anlässlich des Silberscheiben-Einsatzes (= Heimkinoformat) hinter vorgehaltener Hand bemerkten "das Publikum merkt das doch gar nicht", verstand ich, was sich hinter "Premium" so alles verbirgt. Gewiss soll hier kein Verbot für das Abspiel von Silberscheiben propagiert werden. PREMIUM aber hat sich (nicht erst seit dieser resignativen Schlussfolgerung) als erörterungsbedürftig erwiesen. Es gibt genügend andere engagierte Kinos in der Welt, die tatsächlich Maßstäbe setzen. Muss man sich mit Augenwischerei abfinden, Herr Flebbe?
  7. "wenn-schon-premium-kino-dann-bitte-richtig" Heisst das denn, dass die Schauburg Karlsruhe (preston sturges) impliziert bedauert, dass die Kinos der Premium-Filmtheater (Hans-Joachim Flebbe-Betriebe) das nicht ganz richtig gemacht haben? Geht es dabei um inhaltliche Fragen (auch zur Technik und des Programms) oder lediglich um Ausstattungsmerkmale? Es wäre eine Verständigung zur Begrifflichkeit anzuregen, was der Sinn eines "Premium"-Kinos sein möge. Zu fragen ist ausserdem, warum andere "ausserhalb dieser Klasse" keine Klasse haben sollen und warum Premium von "Privileg" kommen könnte. Dankesehr für eine anregende Diskussion.
  8. Der Punkt ist doch, dass aus Deiner Richtung gar keine Kriterien und Diskussionen zu den Themen geführt werden. Man repräsentiert, aber man kritisiert nichts. Es ist meines Erachtens Dein Unwille (nicht einmal die Unfähigkeit), also Diktat des Marketings, das eine Kulturdebatte blockiert. In einem Forum aber ist die Debatte essentiell: für Werbung gibt es ja bereits Plattformen. by the way: Du wurdest nach einem Standpunkt oder einer Bewertung gefragt. Die Antwort: erwartungsgemäss keine. Alternativ (und aufweichend zur berechtigten Kiritk an "Interstellar" hier im Forum erscheint nun Dein Nicht-Link zu einem anderen Forum zur "Interstellar"). Kontrovers diskutieren andere, es wäre ja geschäftsschädigend, wenn Du diese Debatte entfachst. Darum ist es gut, dass mehrere Threads und auch Fachleute sich der Theman annahmen, ungenommen Deines "Segens" oder möglicher Verspottungen. Da Herr sturges die ihm gestellte Frage nicht beantwortet, nur so viel: von einem Besucher der "Interstellar"-Vorführung bei preston sturges hörte man gestern die gleichen Bewertungen, die auch in den bereits in Berlin gesichteten Vorführungen zum Anschlag kamen. Insofern ist das "Fachgutachten", dass von Karlsruhe erfragt wurde, längst von vielen anderen Besuchern oder Vorführern des Films erstellt worden. Und das ist gut so, wenn nicht nur Insider und Monopolbetreiber die Deutungshoheit an sich reissen. Finde ich.
  9. Oslo-Korrektur: 23. Januar bis 4. Februar 2015!
  10. Warum sollte immer nur einer kopienkundige Aufklärung betreiben und andere sind davon befreit? Das sehe ich nicht ein. Wenn immerhin ich den Mut habe, änderungsbedürftige Zustände anzusprechen, verstecken sich enttäuschenderweise einige andere in der Anonymität - oder umgekehrt: sie behaupten aus opportunistischen Gründen das Gegenteil (um Geschäfts- und Verleihkontakte - oder aus der anderen Richtung kalkulierend - ihre Freikartengeber oder ihre Arbeitgeber "warm zu halten"). Hier des Rätsels Lösung - in englischsprachigen Titel-Initialien: DH.GP.TWASO.FG.PYW. * Zurück zum wirklichen Thema: 31.1. - 4.2.15 im Norsk Filminstutt, Oslo: 70MM Festival Fredag 23.1 19.00 "South Pacific" in Todd-AO + "The Miracle of Todd-AO" and "A Year Along the Abandoned Road") Lørdag 24.1 13.00 "The Master" in Super Panavision 70 16.00 "Lawrence of Arabia" in Super Panavision 70 restored version 20.30 "Interstellar" in full 70mm with Datasat sound Søndag 25.1 13.30 "Out of Africa" in full 70mm blow-up with 6-track Dolby Stereo 17.00 "Oklahoma!" in 4K from Todd-AO 20.00 "Patton" in Dimension 150 (new print) Mandag 26.1 18.30 "Samasara" in 4K Super Panavision 70 21.00 EARTHQUAKE in full 70mm blow-up with 6-track SENSURROUND Tirsdag 27.1 19.00 "Song of Norway" vintage Super Panavision 70 (Filmsalongen 70mm-spesial) Onsdag 28.1 19.00 "South Pacific" in Todd-AO (Filmsalongen 70mm-spesial) Torsdag 29.1 18.00 "The Bear" in full 70mm blow-up with 6-track Dolby Stereo 20.00 "Patton" (new print) Fredag 30.1 18.00 "El Cid" in Super Technirama 70 21.30 "Kelly's Heroes" in full 70mm blow-up with 6-track magnetic stereo Lørdag 31.1 14.00 70mm Lecture "Size always matters!" by Thomas Hauerslev 15.30 "Doctor Zhivago" in full 70mm blow-up with 6-track magnetic stereo 19.30 "Lawrence of Arabia" in Super Panavision 70 restored version Søndag 1.2 12.00 "War and Peace" by Sergej Bondarchuk in Sovscope 70. 8 hours including intermissions (including soup) 19.00 "Samasara" in 4K Super Panavision 70 Mandag 2.2 18.00 "Oklahoma!" in 4K from Todd-AO 21.00 "The Master" in Super Panavision 70 Tirsdag 3.2 19.00 "El Cid" in Super Technirama 70 Onsdag 4.2 19.00 "Interstellar" in full 70mm with Datasat sound ___ Anfang Mai 2015 steht ein vollkommen neues 70mm-Festival an. Mehr dazu in Kürze.
  11. Wir zeigen innerhalb der Reihe FANTASTIC WORLDS ON THE CURVED SCREEN von Kinomuseum Berlin - mit Filmeinführung): Aufgeführt im Berliner "Filmrauschpalast" in Moabit, Lehrter Strasse 35 - Nähe Hauptbahnhof - anlässlich von Ridley Scotts "Remake" EXODUS: DIE ZEHN GEBOTE - THE TEN COMMANDMENTS (USA 1956, 222 Min., 35mm. Aufgenommen in VistaVision. Deutsche Fassung) R: Cecil B. DeMille D: Charlton Heston, Anne Baxter, Yul Brunner, Yvonne de Carlo, Debra Paget, Vincent Price, Edward G. Robinson, Cedrick Hardwicke u.a. Musik: Elmer Bernstein Inhalt Die Zehn Gebote erzählt die biblische Geschichte des Moses Charlton Heston), der als Kind in einem Körbchen ausgesetzt und von Prinzessin Bithiai gefunden wurde. So wurde er zum Adobtivbruder von Pharao Ramses (Yul Brunner). Zwanzig Jahre später erfährt Moses, wo er wirklich herkommt, daher will er seine Mutter besuchen und das israelische Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft befreien. Aus: http://www.moviepilo...die-zehn-gebote - mit unterschiedlichen Repliken der Leserschaft: "Die Zehn Gebote" von Cecil B. DeMille aus dem Jahr 1956, seiner zweiten Fassung des Stoffes, sollten in jeden vernünftigen Filmkanon gehören. DeMille beweist einmal mehr seine große Kunstfertigkeit vor einer der beeindruckendsten Kulisse aller Zeiten! Dieser Historienfilm ist trotz des Namens kein reiner Bibelfilm, wenn man so ein Genre überhaupt schaffen möchte. Vielmehr ist es eine Erzählung des Leben Moses vor dem Hintergrund der Biblischen Schrift und anderen historischen Schriften, wohl aber auch vermengt mit einigen "Schriften" aus Federn der Hollywood-Drehbuchautoren. Wie "Ben Hur" ist es ein meisterhaft inszeniertes Werk, das vor Esprit nur so strotzt, dem man die Länge nicht anmerkt und welches mit einem Cast aufwarten kann, der für die außerordentliche Klasse spricht. Im Gegensatz zu "Ben Hur", einer rein fiktiven Geschichte, sind "Die Zehn Gebote" aus religiöser Sicht glaubenstechnisch (egal welcher Konfession) ein tatsächlicher Historienfilm, sofern man sich der Sache verschrieben hat. - Einar Aus: http://www.moviepilo...die-zehn-gebote Mein Kommentar: Ohne DeMilles Visionen wäre das moderne Blockbusterkino nicht vorstellbar. Kaum ein jüngeres Werk erreichte aber die mythologische Tiefe und Faszination seiner Mega-Produktion, von LORD OFTHE RINGS und STAR WARS einmal abgesehen. Sonntägliche Screenings: 4.,11., 18., 25. Januar 2015 und 1. Februar 2015, jeweils 14:00 Uhr. Mit allen Ouvertüren-, Pausen- und Schlussmusiken. Bildquellen: Paramount Pictures Filmverleih Premieren-Doku: WA-Trailer: https://www.youtube....h?v=X7TZMv5IYEc
  12. preston beantwortet auch keine Fragen ("Interstellar" etc.). Demnach gibt es Gründe.
  13. Gefragt wurde von @Fabian nach der Kopiengüte von INTERSTELLAR. Da wollte ich nichht ablenken, Entschuldigung.
  14. @prestons Leihkopien führten jetzt in Berlin zu nicht positiven Veränderungen, hörte ich. In vielen Filmkopien fehlten den Darstellungen zufolge Szenen, von mindestens einer Kopie wurde vergessen die letzte Rolle zuzusenden: man spielte via Blu ray zuende. Alle Kopien waren überdurchschnittlich gefadet oder mitunter mit Vinegar Syndrome und Tonstörungen befallen. Das Kino habe, so heisst es, die Reihe eingestellt.
  15. Wir zeigen innerhalb der Reihe FANTASTIC WORLD von Kinomuseum Berlin: Aufgeführt im Berliner "Filmrauschpalast" in Moabit, Lehrter Strasse 35 - Nähe Hauptbahnhof: FLUCHT IN DIE ZUKUNFT (USA 1979, 108 Min., 35mm) OT: TIME AFTER TIME R: Nicholas Meyer D: Malcolm McDowell, David Warner, Mary Steenburgen, Charles Cioffi, Kent Williams u.a. Inhalt Im Jahre 1893 präsentiert der Schriftsteller und Erfinder H. G. Wells seinen staunenden Freunden beim abendlichen Treffen in seinem Haus seine neueste Erfindung: Eine Zeitmaschine, in der er in die Zukunft reisen will. Wells' Freund und Schachpartner John Leslie Stevenson hat sich etwas verspätet. Wenig später treffen Polizisten ein, die Wells' Haus auf der Suche nach Jack the Ripper durchsuchen wollen, welcher am selben Abend in der Nähe eine Prostituierte ermordet hat. In der Garderobe finden sie in Stevensons Tasche blutverschmierte Handschuhe. Stevenson ist jedoch spurlos verschwunden. Als die Polizei und die Gäste gegangen sind, entdeckt Wells, dass die Zeitmaschine in seinem Keller ebenfalls verschwunden ist. Entsetzt schließt der Idealist Wells, Stevenson sei mit der Maschine in die nach seinen Vorstellungen utopische Zukunft geflohen und würde dort weiter morden. Screenings: • So 21.12.14, 15:00 • Do 25.12.14, 20:00 • Fr 26.12.14, 15:00 • Sa 27.12.14, 20:00 • So 28.12.14, 20:00 • Mo 29.12.14, 20:00 • Di 30.12.14, 20:00 • Bildquelle: Warner Bros. Filmverleih
  16. Aktuell ein Interview mit Ken Adam. Mit vielen pragmatischen Aussagen: http://www.spiegel.d...-a-1007165.html
  17. Gestern eröffnete die Ken-Adam-Ausstellung der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Grosser Andrang und illustre Gäste: Ken und Laetitia Adam waren aus London angereist, Staatsekretärin Frau Monika Grütters hielt neben SDK-Direktor Reiner Rother die Laudatio und am Tisch ausserdem 007-Erbin/Prodzentin Barbara Broccoli. In Berlin geboren, emigrierte Adam mit der Machtergreifung der NSDAP - andere Familienangehörige wurden ins KZ verschleppt und umgebracht oder erschossen. Adam wurde zum überzeugten Jagdflieger der Royal Air Force. Aus diesen Erlebnissen rühren die Gimmicks und inzenierten Nahtod-Erfahrungen in den Agenten-Märchen der Saltzman- und Broccoli-Produktionen. Besonders interessant erschienen in der Ausstellung die weniger geläufigen Entwürfe des Production Desigers zu THE TRIALS OF OSCAR WILDE, SODOM AND GOMORRHA, ADAMS FAMILY, partiell THE LAST EMPEROR, IPCRESS, GOODBYE MR. CHIPS, THE FUNERAL, KING GEORGE, SLEUTH u.a. Zu einigen Film-Titeln schienen Materialien zu fehlen, oder ich übersah diese. Neben den weitläufig bekannten Entwürfen zu 007-Filmen war nicht ersichtlich, wie bedeutsam der Beitrag zu BARRY LYNDON tatsächlich war, zumal dieser eher auf Authentizität achtende Kostümfilm immer mantramässig zitiert wird, vielleicht um Adam vom reinen 007-Architekten zum Kunstphänomen zu überführen? Die Begabung Adams ist enorm in der Anregung spekulativer Kintopp-Phantasien und des technoiden Fetischs unserer westlichen Lebensart. Diese entfalten als Kintopp enorme Reize, ordnen sich aber strikt dem Produzentenwillen (Production Value) unter. Eigenständige Interpretationen gesellschaftlicher Zustände könnten eben so als Anliegen von bildenen Künstlern erhofft werden. So macht es stilistisch keinen Unterschied, ob Adam für DOCTOR STRANGELOVE oder für THUNDERBALL kreierte, da es ihm primär um Unterhaltung und auch Ablenkung von der Wirklichkeit geht. Wenn die Ästhetik extrem stark ist, bleiben als Eigenwert (und jenseits der Filminhalte) stets dynamisierende Linien und steile Perspektiven im Auge haften, die konsequent den Expressionismus der 20er Jahre ("Doctor Caligari" u.a.) aufnehmen und eine Überhöhung anstreben: "bigger than life". So ist das Positive der Ausstellung, Entwürfe Adams anderen Architekturentwürfen (Mies van der Rohe, Erich Mendelsohn) oder stilistischen Vorläufern und Imitatoren gegenüberzustellen, um Zeitgeschichte verständlich zu machen. Ausserdem wird in einem simulativen Arbeitsraum des Production Designers in Art der Holographie mit den Zeitebenen gespielt: Hinter einem Gaze-Schleier läuft ein Videofilm, in dem Adam noch einmal seine Arbeitsweise durch das Nachzeichnen seiner früheren Entwürfe erläutert, während in Art des Umlenkspiegels auf einem zur Decke hin gerichteten Schirm sich im Zeitraffer die Striche anballen, welche den Ideen-Prozess vom Grundgerüst zur Detailversessenheit rekonstruieren. Man hätte sich fernerhin im Filmhaus gewünscht, der Diskussion in eventuellen Folgeveranstaltungen mehr Raum zu geben. Sicher eine Gratwanderung, da das Primärziel der Erwerb von Nachlässen ist. Die Hymnisierung hat somit Vorrang vor einer Auseinandersetzung mit Kunst und Geschichte. Dabei hätte Adam vielleicht gar nichts dagegen gehabt, kritische Rezensionen wiederzuentdecken, die mit der Bond-Serie auch mal hart ins Gericht gingen? Bild: http://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/bigger-than-life-ken-adams-film-design/
  18. Was haben die letzte drei Beiträge mit Klärung der Kinolizenzen zu tun? Jemanden zum Unhold zu stempeln mag zur freien Meinungsäusserung gehören, müsste aber bittte auch im inhaltlichen Bezug zum Thread stehen. Mangels Abonnement des Filmverleihkatalogs Online ist mir aus dem Thread nicht klar geworden, ob die Auflistung von @krasnojarsk aktuell ist oder abänderungsbedürftig.
  19. Wohnst ja auch in einer anderen Stadt (da hört man nichts voneinander). ;-)
  20. Auf höfliche Anfrage von (leider ehemaligen) Forumsteilnehmern schrieb Mr. sturges: Seit 8 Jahren dann jährlich die gleiche Mantra. Bestimmt erscheint der Bildband dann am 5.10.anno-domini. Aber im Grunde sind ja schon alle Bilder in diesem Thread veröffentlicht und kommentiert worden. "Gründlicher" und kritischer ist also eher nicht zu erwarten.
  21. War der Geschäftskontakt exklusiv unter preston.centralfilm[at]the-red-frame.rialto geschützt? [scherz] Die Firma war unweit von meinem Wohnort gelegen, da war mir bis heute nie aufgefallen, dass man sie nicht (von Rialto selbst annonciert) kontaktieren dürfte.
  22. Frei zugänglich:: Rialto Film GmbH Bismarckstraße 108 10625 Berlin Telefon: 030 - 31 00 05 0 Fax: 030 - 31 00 05 36 Email: info@rialtofilm.de
  23. Der Artikel ist zynisch: als sei dies der Fortschritt oder die Verbindung von alten Bedürfnissen ("Kino") und neuen: Leib- und Magen-Genüssen. Zitat: "in Verbindung mit der goldenen Facettendecke und der Stoffschürze der früheren Filmleinwand kommt das Kaskade-Gefühl im neuen Biomarkt nicht zu kurz." Der Journalist sollte sich schämen. Aber so schreiben sie alle. Und wäre es eine Anklage geworden, droht Kündigung wegen Schädigung von Standorterschliessung und Benachteiligung des Einzelhandels! Dem Journalisten bleibt dann oft nur die versteckte Kritik durch Aufzeigen der Historie, aus der jeder seine Schlüsse ziehen mag. * Trotzdem hätte es schlimmer kommen können: Totalentkernung wie im Berliner MARMORHAUS, CAPITOL oder GLORIA PALAST oder ROYAL/CITY/MGM-Abrisse von Berlin bis Frankfurt am Main. Geht der Supermarkt konkurs und kommt eine Kino- oder Theater-Renaissance, könnte man u.U. zurückbauen? Letzlich scheint auch nicht der Supermarkt schuld zu sein, wenn die Standortumgestaltung bereits beschlossen war. Einige Bio-Supermärkte in Berlin befinden sich im ehemaligen ROXY Rheinstrasse oder SPIEGEL Drakestrasse, die man in der Kindheit verpasste. Aber aufgrund vieler erhaltener Dekors, nun renoviert, atmOsphärisch nachfühlen kann. Immerhin gibt es diese geringe Einwirkungsmöglichkeit der Unterschutzbehörden der Denkmalämter, dass etwas übrig bleibt. Wie das in USA läuft, könnte man ja evtl. der laufenden DFM-Ausstellung entnehmen, falls darauf eingegangen wird.
  24. Damit der Negativismus nicht Blüten treibt, ist noch auf die Filmrezension von Frank Schnelle im aktuellen "epd FILM" hinzuweisen. Er wertet die changierenden Szenenaufbauten als gelungen: mal als grosse Weltraum-Oper an Kubrick gemahnend, mal in seinem Aktionsduktus an Star Wars anknüpfend. Und die sehr ruhige, fast schlichte Exposition in der ersten Hälfte sei unabdingbare Voraussetzung für dramatische Spannung der letzten Hälfte, so Schnelle. Dem widersprechend könnte man Nolan aber auch zugutehalten, dass er genau das nicht versucht hat (als Epigone von George Lucas und Stanley Kubrick unterzugehen), obwohl erwähnte Filme zu seinen Vorbildern gehören. Bei jungen Zuschauern kommt Nolans Erzähl- und Darstellungsweise allerdings sehr stark an. Und das ist die Generation, die die Erde verändern oder retten soll, nehme ich an. Man kann bei einem Film durchaus trennen zwischen politisch unterstützenswerten Intentionen einerseits und andererseits der Art und Weise, mit filmischen Mitteln doch nur Oberflächen-Haptik berühren zu wollen. Man kann die Aufrichtigkeit eines Regisseurs hinterfragen, wo Trivialisierungen des Sujetsin die Länge gezogen werden, um in Art des Katastrophenfilms nach langem Leerlauf "Suspense oder Desaster" um so lautstarker nachwirken zu lassen. Form und/oder Inhalt, Aussage und/oder Unterhaltung? In vielen Rezensionen werden die epischen Bilder des Films "Interstellar" gelobt, hingegen die Filmmusik Zimmers kritisiert. Ob diese Wertung und Unterscheidung tatsächlich getroffen werden kann, sei jedem selbst überlassen. Die minimalistisch eingesetzten Hemiolen mit klagendem Timbre erschienen mir durchaus wie eine Entsprechung zur desaturierten, weichen und knapp belichteten Visualisierung, die eine ähnliche Tristesse unterstreichen möchte. In heutigen Filmschulen wir dies als "Filmlook" verteidigt. Und der Filmkomponist Zimmer versinkt förmlich im Oscar-Regen.
  25. Sicher. Das Marketing wird uns den Unterschied zwischen D.I. und Todd-AO-Direktkopie zweifelsfrei darstellen und sicher mit Bildbelegen untermauern. ;-)
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