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Philips DP70 - Verschiedene Varianten, Umbauten, Restaurierungen etc...
cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Nostalgie
Man ist doch nur Gast, bekommt eine Gage, aber der Betrieb wird von anderen entschieden. Dreifaches freundliches Hinweisen (mdl. wie schriftl.) verhallte. Sinnlos folglich meine zweifache Anfahrt zu dieser Stätte. für die das Kino immerhin zahlte. Würde man nun eine "Anweisung" erteilen, streiken nicht nur Vorführer, sondern auch Theaterleitung. Man ist daher Immer dem Zufall, der Willkür und Unvorbereitetheit ausgeliefert, anderenfalls wären diverse Veranstaltungen (gross wie klein, sogar auf Ebene von A-Festivals) nie, niemals zustande gekommen - d.h.: ohne die Bereitschaft, die Filmkopie "aufs Spiel" zu setzen. Was sich "hinten" in der Kabine und zwischenmenschlich abspielt, ahnt das Publikum nicht. Fazit: meine Engagements habe ich zurückgeschraubt, kürzlich auch renommieten Kinematheken eine Absage erteilt und das Geld abgelehnt. Für einmalige Juxbel-Veranstalttungen ist das seit längerem nicht mehr verantwortbar. Zweites Fazit: selber Anlagen aufbauen und betreiben. Eine never, never ending story... Diese Sache spielte sich ab in der nun allerberühmestesten Stadt de Welt mit dem hochsubventioniertesten und artifiziellsten Kino der Welt usw. usf. [Es werden keien Namen genannt] -
Grundsätzlich wegen der Korrosion nicht abstreibar. Aber ich kannte (Getriebe-)Projekoren in verschimmelten und mit Wasser überlaufenden Kellern, die 10 Jahre überlebten und (mit leichtem Flugrost beschlagen) dennoch "liefen": ohne Filmschäden, Bildstandsschwankungen (wie oft bei neuen Maschinen oder den Leichtbauprojektoren) und ohne Verölungen und ]gefährichster Knotenpunkt:] Anlass-Kondensator-Schäden [Explosionsgefahr]. Das wieder herzurichten ist dann einfach - Dienstleisterfirmen sind nicht zwingend erforderlich, sie können auch selten mehr leisten als vor Ort technisch Tätige. Eine Forderung nach Auslagerung der Filmvorführkompetenz durch hoch bezahlte Dienstleister wäre, fürchte ich, ein Hemmnis für die Beibehaltung oder Wiedereinrichtung eines Filmbandbetriebs. Kinos überlebten über Jahrzehnte durch kompetente Eigenarbeit. Die Tarantino-Aussagen sind über die seinen, nicht die der drangsalierenden perfo-Gemeinde des Filmvorführerforums, die zeitgeschichtlich in der Minderheit steht und Aissenseiter ist Zur Kaskadenauswertung: Ich entsinne mich aber auch an den BARAKA-/VERTIGO-[WA]/LAWRENCE-[WA] -Start vor zwei Jahrzehnten, die exklusiv in 70mm anliefen. Aber in Mini-Kopienauflage, sozusagen im Roadshow-"Wanderverfahren". Nicht vergleichbar mit einem bundesweiten Tarantino-Start natürlich. Vermutlich möchte er einfach die Kopienkosten wieder einspielen und hat ein wie auch immer begründbares Interesse daran, Filme auf photochemischem Träger zu zeigen? Ist man Künstler, einflussreich und wohlhabend, kann man sich diesen Luxus erlauben. Es ist ja auch nicht zu verdammen, hin und wieder einen klassischen Film sehen zu wollen oder etwas, was irgendwie "gegen den Strom" anschwimmt.... Aber ich mag mich täuschen. Und in anbetracht der Probleme der Dupkopierung (derzeit ausrangierte oder lahmgelegte Entwicklungmaschinen) ist es recht kühn, 2015 auf 35mm und 70mm in Serie zu gehen. Seinen letzten Film musste er ja auch (ähnlich Almodovar) gezwungenermassen über die Schiene des Digital Intermediates postproduzieren. ;-)
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http://blog.screenwe...ideo-392779.php (Bilder der Telleranlage von INTERSTELLAR in Italy) Auf dem obigen Teller in M. hatte ich mal drei Filme zu koppeln. Die Einsteckeinheit war derart +*'~@;#, dass man auf Knien bitten musste, den Testlauf zu verschieben und vorher die Laufrollen zu checken. Betrieben von einem Multiplex-Gründer, aber er führte selber vor, was ihn sympathisch machte. Die angegebenen 30 Meter Bildgrösse fand ich übertrieben. Flachleinwand und beidseitig noch viel Platz bis zur Wand, schränkte das die Bildwirkung ein. Ebenfalls für klassische 70mm-Filme ungeeignet, obwohl Vittorio Storaro und die AMPAS die Planungen des Kinobaus mitbetreuten. Für INTERSTELLAR dürfte die Bildanmutung aber ausreichen, weil kompositorisch nur selten diagonal oder in die Tiefe gestaffelt wird.. Den Film kann ich mir komplett in 1.43 : 1 IMAX oder als TV-Produktion gut vorstellen. Breitwandaufnahmen dieses Films (35mm anamorphic) haben mehr mit frühem Dogma 95 als mit dem Vorbild Kubrick gemein. Und im ASC-Forum ausser nicht enden wollender "K"-Erbsenzählerei keinerlei Analyse der Bildgestaltung, dafür aber ein Desaster kopierwerkstechnischer Mutmassungen: http://www.cinematog...showtopic=65070 Was wirkte im Film attraktiv? Da war doch was mir dem "Wurmloch", was gut kam (abgeschaut von CONTACT) und mit dem mulitdimensionalen (digital gefiltertem)n Kinderzimmer der Tochter (abgeschaut der Gehirnkammer von HAL 9000 in A SPACE ODYSSEY). Anstatt mit den Bildebenen zu spielen (wer konnte es? Greenaway, Lean, Welles, Fellini, Kubrick, Cimino, Visconti u.v.a.) erlebt man endlose verbale Anspielungen auf kosmische Rätsel (iphilosophisch?) und scheinhafte Bedeutung. Der Realismus erstarrt zum Naturalismus: sklavische Widerspiegeung der Idiomatik unserer Zeit. Nolan: "Kip hat ein Buch über die Wissenschaft hinter dem Film geschrieben, darüber was real ist und was nur Spekulation ist – und vieles ist nun einmal nur Spekulation. Es gibt ein paar spontane Tweets von Leuten, die den Film nur einmal gesehen habe, aber um die Wissenschaft richtig zu verstehen, müsse man sich mit dem Film richtig intensiv auseinandersetzen und wahrscheinlich auch Kips Buch lesen. Ich weiß, an welchen Stellen wir geschummelt haben, weil man in Filmen einfach schummeln muss und ich habe Kip auf diese Stellen hingewiesen." Aus: http://www.filmstart...n/18489835.html It's been very interesting reading all of these posts. I believe David's insight was correct. We built all of the anamorphic lenses custom for the movie as well as the two "hero" IMAX lenses - 50mm and 80mm. All of the lenses were T2 and 2 to 2.5 foot minimum focus. My anamorphic 65mm focused down to 16 inches . We shot almost the entire picture at a T2 and at minimum focus while hand held or on a remote head. Every shot was focused by a Preston FIZ. As for the Michael Caine death close up, that was the 65mm anamorphic at a T2. We slowly pushed into minimum focus and when Michael tilted his head, we were unfortunately inside of that minimum limit. The depth was incredibly shallow. For many of the IMAX close ups, I was remotely focusing the 80mm at minimum focus (T2) with a plus 3 diopter. That made life very tricky. I'm actually very proud of the movie as well as all of our work on the camera side of things. It was and is an amazing accomplishment." Aus: http://www.cinematog...ic=65070&page=3 HATEFULL EIGHT in Ultra Panavision? Wie THe HALLELUJAH TRAIL (der doch nur eine durchschnittliche Fotografie aufweist)? Wiedergabeanamorphoten gäbe es - zweckentfremdet aus der frühen digitalen Projektionstechnik der 1,3 K-Beamer. zu erwerben Wir haben zwei Ultra Panavision-Vorsätze aus 1960 aufbwahrt, Test erst mit BEN HUIR und neuer Leinwand. Wer baut für Tarantiino geeignete Bildwände? Insofern hat die THE MASTER an die amerikanische Wirklichkeit "intelligenter" angespasst: auf die in USA überwiegende Anzahl an 1,85 : 1 .Bildwänden.
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cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Nostalgie
Ist missverständlich: es geht um die Einstellbarkeit. Einstellbar sind sie natürlich. Du deutest selbst auf die "Eleganz" hin. Im Ausland, das erste mal mit FP75E zugange, war das Nachstellen während laufender Vorfürhung plötzlich akut. In einem Renomee-Kino ersten Ranges standen Vorführer und Cheftechniker verdatzt neben der Maschine und wussten keine Abhilfe: die Klebestellen knallten wie Böller durch die Zahnkränze. Dabei gab es auch zwei Filmrisse. Der Projektor FP75E war auf Polyester-Film eingestellt: pures Gift für Triacetat-Film. Auf DP70 waren mit derartigen Folgen noch nie begegnet, selbst im dejustierten Zustand. Könnte man absolut annehmen, dass FP75 E (Schaltrolle?) ein herausragender Projektor ist? Intern befragte ich dazu einen Techniker der ehemaligen Projektorschmiede in Germering, hinsichtlich der Tauglichkeit für Archivfilm. Eine Auskunft wurde erteilt. -
5 europäische Kinos für INTERSTELLAR im Todd-AO-Bildformat - Reviews u.a.: COPENHAGEN: http://www.nfbio.dk/...-kun-i-imperial http://biografmuseet...ellar/index.htm https://da-dk.facebook.com/nfbimperial http://www.ekkofilm....tellar-rigtigt/ http://filmz.dk/inte...film-i-imperial http://www.kino.dk/n...-startet?page=1 https://twitter.com/NFBIO (Blick auf die Telleranlage) http://www.kino.dk/b...grafer-imperial BERLIN: http://www.golem.de/...411-110271.html http://www.filmstart...n/18489382.html http://www.moviepilo...-mm-film-138313 http://digitaleleinw...in-deutschland/ http://lematin.de/fi...im-70-mm-format http://www.slashcam....tor-753298.html https://twitter.com/...247161767444480 http://www.kameraman...ausnahme-142306 http://www.morgenpos...iction-neu.html http://www.unabhaeng...film-auf-70-mm/ MELZO: http://blog.screenwe...excl-391870.php http://blog.screenwe...ideo-392779.php (Bilder der Telleranlage) http://www.avmagazin...-o-4k_9693.html http://www.badtaste....a-melzo/100139/ http://cinetvlandia....-esclusiva-70mm http://www.teekle.it...n-sala-energia/ http://www.bestmovie...llicola/324176/ http://tech4u.it/int...cadia-di-melzo/ http://www.in70mm.co...cadia/index.htm D'ELBEUF: http://www.lejournal...-grand-mercure/ http://www.lexpress....ie_1618637.html http://culturebox.fr...-elboeuf-200415 http://www.hdlandblo...nema-grand.html http://www.paris-nor...-70-mm-a-elbeuf http://www.censier-p...ellar-en-70-mm/ http://www.devildead...hp?f=1&p=382031 http://www.hdnumeriq...-en-france.html http://www.allocine....e=18637903.html http://www.passion-c...eule-salle-5444 LONDON: http://www.odeon.co....s/interstellar/ http://www.projectio...p?f=24&p=108796 http://www.allinlond...ovie-195764.php http://www.londontow...er_Square/d5f4/ Imax: http://www.reddit.co..._70mm_problems/
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cinerama antwortete auf showmanship's Thema in Nostalgie
Gedanken zum "idealen Projektor" (real gibt es ihn nicht!): Ist auszuschliessen, dass ein Umbau der DP70-Achsen und Achs-Stühle nach Vorbild der Bauer-Planetengetriebe (Verkleinerung/Vergrösserung der Schleifengrösse während des Filmlaufs via Abgreifen eines Rändelrings) sich prüfen liesse? M.E. eine Konstruktionsmangel des Bildwerfers, zumal nicht exakte Schleifengrössen zu Bildstandsschwankungen führen und auch die asymmetrische Abnutzung von Zahnrollen forcieren. Am Einlauf der Bildbühne wird der Film durch eine einseitig federnde Andruckscheibe/Andruckrolle geführt. Bei Bauer-Maschinen durch den Flansch der Bildbühen über die gesamte Strecke "geführt" [eingepresst]. Da aber der Film auf der Bühne der DP70 weniger gepresst und per Reibungswiderstand beansprucht wird, ist die Filmschonung hoch einzuschätzen. Auf der Kehrseite dieser Betrachtung läuft der Film jedoch mit einseitigem vektoriellen Druck zur Schaltrolle: der Film wird scheinbar diagonal auf die Schaltrolle "gehebelt", anstatt streng symmetrisch von den Zähnen der Schaltrolle aufgefangen zu werden. Schädigt die Schaltrolle, u.U. auch die Perforation. Die Friktionen sind Trockenfriktionen, funktionieren leidlich und (aus mir unbekannten Gründen) filmschonende als bei DP75 (Auflagefläche der Friktonsscheibe? Übersetzung am Kegelrad? Hab's gerade nicht vor Augen.) Sehr gut ggü. DP75 und FP75E erscheint die Einstellbarkeit und Toleranz der Andruckklappen über den Zahnkränzen. Zahnkränze für geschrumpften Film sind angedacht, eben so Magnetköpfe, wobei die Filmführung an den Silberstahlwellen im Magnettongerät zur Debatte steht. Bleibt es beim Mass der bestehenden Tonwellen (verfügbare Filmbreite zwischen den Flanschen), tendiert der geschrumpfte Film entweder zur einen oder anderen Seite. Vermutugung: man versetzt beiden Tonwellen gegeneinander um das erforderliche Schrumpfungsmass: dann wird der Film a. von Tonwelle 1 auf der linken Seite und b. von Tonwelle 2 auf der rechten Seite geführt. Nicht perfekt, führt zur einseitigen Abnutzung der Flansche der Tonwellen, aber der geschrumpfte Film fluchtet genau mittig zum Magnetkopf. "Steilprojektion": Versatz der Objektivhalters nach unten wäre machbar: Bohrungen für die Befestigung 2 cm tiefer angesetzt und die Projektortür ggf. leicht ausgefräst. Leichte Anwinklung des Lampenhauses. Und: Optiken mit anderer Apertur und höherem Öffnungsgrad eingesetzt (101,6 mm) - sofern es sie in tauglicher Güte gibt? -
Auch Erfreuliches zu THE HATEFUL EIGHT: "Tarantinos neuester Film wird - anders als seine letzten Werke - international nicht von einem Majorstudio verliehen. Folglich stehen allerlei Indies Schlange, um für ihr Territorium den Zuschlag zu bekommen - allerdings nur solche mit entsprechender Kaufkraft. Hohe Preise werden aufgerufen, für Deutschland kolportierte zwölf Mio. Dollar. [...] Tarantinos neuester Film wird - anders als seine letzten Werke - international nicht von einem Majorstudio verliehen. Folglich stehen allerlei Indies Schlange, um für ihr Territorium den Zuschlag zu bekommen - allerdings nur solche mit entsprechender Kaufkraft. Hohe Preise werden aufgerufen, für Deutschland kolportierte zwölf Mio. Dollar. [...] Tarantino ist jedoch auch eine angemessene analoge Auswertung wichtig, wer hier entsprechende Zusagen machen kann, hat vermutlich gute Karten. Denn wie berichtet plant Tarantino für seinen neuen Film den größten 70mm-Start seit 20 Jahren. Kinos, die den Film im analogen Breitwandformat spielen, sollen ihn vier Wochen vor dem offiziellen Start bekommen, wer ihn auf 35mm projiziert, immerhin zwei Wochen vorher. Geplant ist ein großes Event, mit dem der Regisseur sich - ähnlich wie Chris Nolan mit "Interstellar"" Aus: http://www.mediabiz....111&lpos=Main_1
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Widerspruch: das finde ich es zwar interessant, aber auch verwirrend und nur teilweise von ästhetischem Gewinn, x-verschiedene Wiedergabe- und Aufnahmeformate bedienen zu "müssen". Denn ein kompletter 65mm-Dreh und möglichst viele 70mm-Prints wären eventuell konsistenter und von nachhaltigerer Wirkung gewesen. [Ausrufezeichen!] Warum bist Du "nicht erstaunt" über die hier angeblich "unterschiedliche Qualitäts-Wahrnehmung zwischen DCP und Film"? Dein Satz ist leicht missverständlich. Frage: Ist gemeint, dass DCP und Film immer unterschiedliche Wahrnehmungen zur Folge haben, oder ist gemeint, das die Unterschiede der Medienträger von den Forenten unterschiedlich wahrgenommen wurden? Auf welche Einlassungen konkret stützt sich der "Unterschied"? Hier sind die Beobachtungen der Teilnehmer m.E. unisono in der Bewertung der nativen IMAX-Szenen und nativen 35mm-Szenen in den jeweiligen Aufführungsvarianten ausgefallen. Das würde ich bis dato auch nicht auseinanderdividieren, anzweifeln oder relativieren. Weitgehend unisono ist auch die Bewertung der unzureichend gewarteten Projektionsanlagen hier wir dort: http://www.filmvorfu.../page__st__2860 Das setzt aber voraus, die intstallierten Altanlagen zu kennen und auch den Postproduktionsprozess einorden zu können. Da der Regisseur die Eigenheiten des photochemischen Drehs eben nur zweitrangig auf Digitalbasis projiziert wissen möchte, gibt es eine Vorentscheidung. Im Falle der 35mm-Szenen hat sich die (derzeit leider flickernd, beschnitten, verwackelt und mit Doppelkonturen vorgeführte) 70mm-Kopie als ist stimmigste erwiesen. Für die IMAX-65mm-Drehanteile hat sich die Vorführung in 70mm-IMAX-Kinos (in deren 15-Perf-Kopien jedoch die 35mm-Drehanteile gegenüber der 5-Perf-70mm-Kopie verlustbehaftet sind) erwiesen. Ist das Konsens, oder wird auch das angezweifelt?
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Warum? Wegen des eingeblendeten Pausen-Countdowns? (Motto: "Noch 3 Minuten bis zur...").
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Ein Zwischenstand an Überlegungen - zit. aus dem Thread "Allgemeines Board", http://www.filmvorfuehrer.de/topic/20673-interstellar-digital-und-35mm/page__st__100#entry243965 : Insgesamt - wie erwartet und schon bei DARK KNIGHT deutlich bermerkbar - sind die 35mm-Drehanteile in den Digitalvorführungen nicht einwandfrei transferiert worden: von Rauschen oder künstlichen Artefakten (ich erinnere mich an stehendes Korn) berichtet der aufmerksame Besucher auch und gerade in den IMAX-Vorführungen. Und da wir übernächste Woche nach Prag fahren - wer kommt mit zu diesem Termin? - erwarte ich die Artefakte, Unschärfen und das stehende Korn bei den in 35mm gedrehten Szenen auch in der 70mm-15-Perf-IMAX-Filmkopie. Das beste Erbebgnis der (eben weit in der Überzahl stehenden) 35mm-Szenen sieht in Folge konventioneller Kopierwerks- und Duplikattechnik am besten auf den 5-Perf-70mm-Kopien aus. "Vollständig" analoge Bearbeitungsstrecke. Sofern jene leider durchgängig optisch verfremdeten, 35mm-Szenen aufnahmeästhetisch überhaupt jemanden zu beeindrucken vermögen (mir wurde schlecht). Insgesamt also ist demnach die im ZOO PALAST laufende Kopie am konsistentesten. Ohne aber den Offenbarungseffekt bei den im IMAX-Format gedrehten Szenen gerettet zu haben. In diesem Wirrwarr also muss der Fan mindestens zwei Versionen besuchen, die ihm das im Stadium der Erstaufführung beste Ergebnis zeigen: a. 70mm-5-Perf-Kopie (wegen der 35mm-Drehanteile) und b. 70mm-15-Perf.Kopie (wegen der 70mm-Drehanteile). Hätte man sich etwas wünschen dürfen: der gesamte Film auf 65mm-5-Perf gedreht, wäre ein geschlossenes Epos geworden.
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Über die Silberwände (oder Metallbildwände) könnten man indertat wieder nachdenken: auch hinsichtlich des Kontrasts bei 2D-Filmen - aber das ist "off topic.." Die unbefriedigend gewarteten und bedienten DP75-Bildwerfer in diesem Falle ("Interstellar", Zoo Palast 1) so wie auch Konstruktionsmängel spielen Hand in Hand. Selstbverständlich lässt sich alles einstellen und reparieren - aber er wer hätte gedacht, die "alten Dampflokomotiven" wie einige Presseorgane witzeln, noch einmal "ausgraben" zu müssen? Eigentlich sind sie zu "neumodisch" (Konstruktionsjahr 1967) um gut zu sein, daher sind schon Nachbesserungen empfehlenswert. An diesen Geräten hatte ich einige Jahre gearbeitet. Abgesehen von der Konstruktion der Bildbühne (bewusst gewählt S-Form, mit der Folge, dass das Filmband im Bildfensterausbruch "berührungsfrei" durchläuft und daher bei einigen Materialien zu Instablitäten führt), ist auch die für Phllips-/Kinoton-Maschinen arteigene Filmschonung hier nicht attestierbar. In den Zoo Palast wurden sie 1988 eingebaut (1 Jahr zuvor ebensolche in den Delphi-Filmpalast am Zoo). Auf Festspielen gab es nicht selten ein Bildpumpen in der Schärfe. Der jetzt für 70mm-Format so exporbitant schlechte Bildstand (kam in der "Interstellar"-Diskussion viel zu kurz8 ist neu. Alt ist: das Flickern gab es schon bei der Vorbetreiberin, UCI-Kinowelt. Sozusagen mein "Kino um die Ecke", wohne dort nicht weit. @Sam hat überraschend ein Thema angesprochen, dass ich für zielführend halte - eigentich nur Insidern, Fachleuten und Ingenieuren bekannt: die Konstruktion der Umlaufblende. Entweder hat die DP 75 asymmetrische Blendenflügel - dann hat sie aber schon immer geflimmert -, oder aber der Lichtstrom ist zu hoch. Mehr fällt mir jedenfalls zu dem Thema nicht ein. Wobei - in der subjektiven Wahrnehmung fand ich die hellen, flimmernden Stellen nicht übermäßig hell. Allerdings: Die Flimmerwahrnehmung ist sehr subjektiv, und die DP 70 im Astor mit ihrer hochgelobten Einflügelblende flimmert in meiner Wahrnehmung auch wie Hölle Nun weist so mancher DP75-Projektor eine Umlaufbende auf, die das Bildfenster mit ihrem Blendenflügel in einem anderen Winkel trifft. Die DP70 dagegen haben keine Helligkeitsflickern - wenn doch, ist ein alter Xenon-Kolben oder der Gleichrichter ursächlich (übernächsten Samstag würde ich Dir bei einer Lichtenberger 70mm-Vorführung gern den Beweis antreten).
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Würde gerne aufgrund des interessanten Berichts von @MechWOLLER daraus im Nebenthread "70mm-Termine im In- und Ausland" [Rubrik "Nostalgie"] zitieren dürfen. Der Grund: der Lokalbezug und die dort bereit laufende Diskussion. - Danke für das Verständnis.
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Haben wir auf 70mm, Andenken an 1966. Direktkopierung vom Kamera-Originalnegaitiv. Ist einerseits "nahe" dran, andererseits (Farbfading) Lichtjahre von weg. Es existiert weltweit kein farbechtes 70mm-Material des Films mehr. Es müsste ansonsten ab 1983 (Einführung LPP Material) neu kopiert worden sein. Hat für DOCtOR ZHIVAGO keiner gemacht und macht leider keiner mehr. Kosten: 30 bis 80 Tsd. EUR. Wobei vermutlich das Negativ schon nicht mehr herausgegeben wird.
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Super, auch mit schönen Farben, so wie ich ihn erinnere! Den schaue ich mir an. * Heute Samstag Nacht (als zweiter Film im feurigen Midnight-Doppel von Kinomuseum Berlin ab 23.59 Uhr) - aufgeführt im Berliner "FIlmrauschpalast" in Moabit: Sa, 08.11.2014, 23:59 Uhr erst V FOR VENDETTA, dann MARS ATTACKS! Sa, 15.11.2014, 23:59 Uhr erst MARS ATTACKS!, dann V FOR VENDETTA MARS ATTACS! (USA 1996) Auf der Deep Curved Screen ein mehr als rasantes Erlebnis! Weitere Termine - aktualisiert: So, 02.11.2014, 15:00 Uhr Sa, 08.11.2014, 15:00 Uhr Fr, 14.11.2014, 15:00 Uhr So, 16.11.2014, 15:00 Uhr Fr, 21.11.2014, 18:00 Uhr Sa, 22.11.2014, 15:00 Uhr Sa, 29.11.2014, 15:00 Uhr:
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Diesen Eindruck teile ich, nur wäre die 4K-Projektion kein Heilmittel. Im Falle von LAWRENCE OF ARABIA hat ein 4K DCP den authentischen Eindruck leider zerstört. im Falle von INTERSTELLAR wage ich wegen der komplexen Porstproduktion keine Einschätzung. Der Grund für eine 70mm-Kopie war und ist immer eine bessere Schärfe, eine natürlichere Eastman Color-Farbalance und ein tieferes Schwarz des Printfilms. Nolan dürfte mit einigen 4K Projektionen bildtechnisch nicht zufrieden gewesen sein. Nur ist die Frage: lohnen die von ihm fabrizierten (und gewöhnungsbedürftigen) Aufnahmen den Aufwand der 70mm-Kopie, die zu weit mehr imstande ist? Wie Du resümmierst: bei Nolan ist es verschenkte Liebesmüh, so gelungen die technsche Modellierung von Raumfahrzeugen und die gedanklichen Anstösse über den Platz des Menschen im Spagat zwischen Technik und Natur auch anmuten. Abhängig von Motiven, Beleuchtung, Optik und Blendenwahl, Farbkonzept und Aufnahmeformat. Einige Werbefilme waren übrigens auf 35mm gedreht und auf lediglich 2K DCP umkopiert worden. Theoretisch sollte das Vorprogramm also schlechter aussehen als der (in 35mm anamorph und auf 65mm aufgenommene) Hauptfilm. Erkennt man diesen Vorteil nicht, ist eine (noch so minderwertige) Projektion - in diesem Falle eine unausgereifte 70mm-Vorführtechnik - nur randständig ein Grund dafür. Des Regisseurs Aufnahme- und Postproduktionsprozess ist ursächlich für derart herbe Enttäuschungen. Weit mehr - eigentlich Superbrillanz absolute Referenz - wären im 70mm-Format zweifelsfrei möglich. Ein Eingehen auf die weitere Aspekte möchte ich daher kurz halten: Die beschriebenen Mängel (beschnittenes Bild siehe Überbendzeicheh, vertikale Bildstandsschwankungen, Flickern des Bildes, Flackern auch der Umlaufblende, konstant sichtbare Doppelkonturen, Unschärfe beim Neustart des Films zum 2. Teil, ausfransende Bildfenstermaske, durchlaufende Startbandzahlen, falsches Vorhangtiming und ellenlang die weisse Bildwand im Blickfeld, Detailabsaufen im Schwarz und unverständlicher Sprachton und ein abruptes Pausendia mit "Countdown" zum Neustart des Films sind in sämtlichen Benennungen korrekt erfasst: ich habe es exakt und in Übereinstimmung mit den Vorrdnern so konstatiert. . Der Kinobetreiber aus Hamburg hatte guten Willen, etwas Richtungsweisendes zu bieten. Seine Ratgeber, die Technikfirmen und das Personal hat er sich so ausgesucht, dass sie für den Massen- und Regelbetrieb den Anforderungen entsprechen. Der anfänglich richtige Ansatz auf Experten zurückzugreifen, etwa auf das Architektenbüro Maske und Suhren und auf eine Marketingagentur, hätte in anderen Bereichen fortgesetzt werden können. Das ist zeit- oder kostenaufwendig. Waren in den 1990er Jahren die Bildwerfer der neu eröffneten Multiplexe noch intakt und Wartungen reinste Routine, werden 2014 einfachste Handgriffe und Justagen von Projektormechanik selbst für professionelle Kinotechnikfirmen zum Ärgernis. Zwar gibt es Alternativen und Fachleute, die dies aus ihrer Kinopraxis mit links erledigen, aber diese Personen passen nach Auffassung der Betreiber nicht in das Betriebskonzept moderner Mehrsaalkinos.
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Oder: an diesem Event war die Pause der professionellste Part: endlich Zeit, zum Übergeben das stille Örtchen aufzusuchen.
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Nachspiel-Option Astor Lounge.
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Sicher? PANEM II zeigte auch digitalisiert im IMAX im Sony Center die A.R. 1,38 : 1.
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Filme im Dezember, was soll man nehmen ...
cinerama antwortete auf was solls's Thema in Allgemeines Board
EXODUS ist eine Reinkarnation der grössten Mythen Hollywoods - 2014 ein Ridley Scott-Film. Der große Vorgänger war Cecil B, DeMilles THE TEN COMMANDMENTS (1956, VistaVision). Unerreicht? -
Das Norsk Filminstitutt pausierte auch bisweilen. Januar 2015 ein Festival der 70mm-Filme - meist ein 2-wöchiger Marathon und jeder Film wird zweimal gezeigt. Wieder mit der farblich hervorragenden EARTHQUAKE-Kopie: in70mm inklusive Sensurround-Beschallung. Bildquelle: http://www.cinema-li...apollocinerama/
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CP500 testweise an FP30 vor 3/4 Jahr angeschlossen. Seit Monaten nicht mehr vor Ort. Für manische Schnüffler natürlich trotzdem eine "Steilvorlage". Auf dem Heimweg vorhin. vorbeigekommen: nach einigen Wochen Vakanz prankt dort ein Aussentransparent. Auch im CinemaxX Potsdamer Platz, aber schon seit 3 Wochen - dort von INTERSTELLAR. Am Zoo Palast indes die Ankündigung SPIELE VON PANEM, ab dem 22. November. Das erste Mal dass ich einer 70mm-EA begegnete, die zugunsten eines anderen Films nicht an der Frontseite beworben wird. Nirgendwo ein Foto oder Hinweis auf diesen Film. Früher war so etwas Monate vor Start beworben worden - times changed. Die Technik ist aber angeschlossen.
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Für meinen Dialog-Repetitor @magentacine nur dies: Entweder wurde ein späterer Teilsatz mit Verweis auf London nachgetragen oder ich las beim ersten Mal leider nur die erste Hälfte. Denn warum Karlsruhe vor Prag oder London (15-70) oder Kopenhagen, Berlin, London (5-70) eine Extra-Reise lohnt, hatte ich falsch verstanden. Es wurde aber auf die Besonderheit verwiesen. Was könnte die digitalisierte IMAX-Version besser bringen als 5-70 oder 15-70? Tatsächlich wäre das in Teilbereichen nicht auszuschliessen. Hypothetisch IMAX-Digital einmal als Nonplusultra gedacht: Die Bewertungen aus der Postproduktion wären entscheidend, weniger aus der Breite des Filmstreifens. Zwar wäre das 70mm-IMAX-Bild grösser wie sonst - vermischt mit 35mm-Drehanteilen (siehe DARK KNIGHT DMR), die meist schlimmer denn je aussehen. Also führt INTERSTELLAR dazu, dass man ihn an 3 verschiedenen Orten (resp. in 3 verschiedenen Formaten) sehen muss. Kann oder muss: In 5-70 auf Super Curved Screen im Arclight Cinerama Dome in L.A., ganz hoch und superflach im Imax-70mm-Kino mit superscharfen 65mm-Drehanteilen (farblich wieder mangelnd ausgeglichen) und/oder unscharfen 35mm-Sequenzen. "Einheitlich" eventuell auf DCPs (einheitlicher Look ist erstrebenswert - aber warum wurde dann in 35mm und andererseits 65mm Imax gedreht?). Vielleicht ist das auch der beste Film der Welt - und man sieht gnädig über die widersprüchliche Produktion und Postproduktion hinweg. @magentas Kollege schreibt: Hier wird einem wieder was aufgedrängt. Mit anschliessender Belehrung, sofern man nicht darauf anspringt. Es fragte ein Bekannter dennoch an: es kamen Preise für diesen CP200 zum Vorschein, wie ich sie in fast 20 Jahren eBay noch nicht kannte. Warum bauen Sie diesen CP200 nicht in Frankfurt am Main auf und vermeiden Belehrungen zum CP500 (der nie zur Debatte stand)? Danke.
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Ab November 2014 jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 15:00 Uhr im Filmrauschpalast Berlin-Moabit Mythen und Sagen, Mutanten und Galaxien, Spezies und Zeitreisen in Parallelwelten ... FANTASTIC WORLDS ON THE CURVED SCREEN Der Filmrauschpalast Moabit begrüßt ab November einen Gast: das Kinomuseum Berlin bringt spektakuläre Film-Epen, präsentiert auf einer echten Panoramabildwand im klassischen Filmrollenformat 35mm. Die Themen: Fantastische Übergänge zwischen Dystopie, Farce und Utopie - ein Kino der letzten Tage, aber auch filmtechnologische Erfindungen. Um in diese Welten einzutauchen, wurden die audiovisuellen Möglichkeiten im Filmrauschpalast verbessert, damit der Zuschauer sinnlicher in das Geschehen einbezogen wird. Zu den jeweiligen Filmen werden Einführungen in die Werkgeschichte gegeben, teils auch kleine Filmplakat- und Fotoausstellungen präsentiert. V FOR VENDETTA (D/GB/USA 2005, R: James McTeigue), 35 mm, OmU mit folgenden geplanten Spielzeiten: Fr, 07.11.2014, 15:00 Uhr Sa, 08.11.2014, 23:59 Uhr So, 09.11.2014, 15:00 Uhr Sa, 15.11.2014, 15:00 Uhr So, 16.11.2014, 02:00 Uhr Fr, 21.11.2014, 15:00 Uhr und 20:00 Uhr So, 23.11.2014, 15:00 Uhr Fr, 28.11.2014, 15:00 Uhr
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Das steht im Moment noch so beschrieben (ähnlich DARK KNIGHT) - http://www.in70mm.com/news/2014/interstellar/index.htm : The 35mm anamorphic prints have been made photochemically, preserving all the rich analog color and high resolution of the original 35mm anamorphic photography. This is combined with new 4k negatives produced from 8k scans of the IMAX original negatives, cropped top and bottom to create a seamless 2.40:1 scope image. The sound is coded on the prints in Dolby SRD for a 6-track digital playback experience in most theatres. Ungewöhnlich in 2014. Normal wäre eher, konform zur heutigen Produktionspraxis, von einer kompletten digitalen Ausbelichtung auf 65mm 5-Perf Dupnegativ und auf 35mm 4-Perf-Dupnegativ auszugehen. Hier stemmt man sich dem entgegen. Primärforderung ist seit einigen Jahren immer die Sauberkeit des Bildes. Bei photochemisch hergestelltem Duplikatnegativ kann dieser Forderung nicht nachgekommen werden. Also wird auf andere Parameter Wert gelegt? An Christopher Nolan scheiden sich die Geister. Seine "70mm" Specials [ duck und weg ...] .
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Ich hätte mir gewünscht, dass Nolan sich statt 35mm anamorph für 65mm entschieden hätte Richtig erkannt. Vollkommener Unfug, der Mischmasch. Ansonsten: 5-perf 70 ist bei den 65mm-Sequenzen im Nachteil zur 15-per 70-Projektion. Nicht nur wegen der geöffneten Bildformats bei Imax, sondern - das muss man systemisch unterstreichen - wegen der Dupkopierung! Die Drehanteile 35mm Scope, 35mm VistaVision und 65mm Imax können nur über das 5-Perf 65mm-Dupnegativ weiterkopiert werden. Ein "Kompromiss" sozusagen. Der dennoch annehmbar ausfallen kann. Einen "Kick" im Verständnis des damaligen Todd-AO-Prozesses, etwa der 60er Jahre, erwarte ich dann nicht. Wenigstens Curved Screen-Projektionen wären wünschenswert gewesen. Aber auch hier würde ich von einem "Rückschritt" in der Theaterlandschaft sprechen. Bevor Weihnachten ist, sollte man lieber nicht feiern! Scherz am Rande.