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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Eigenschaften eines Trolls (eine aus der Antike bemühte Bezeichnung für schwierige oder andereseits auch unbequeme Forumsteilnehmer) laut Wikipedia: Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die die Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen. Ein gelegentlich gebrauchtes Synonym ist. [...] Wissenschaftliche Literatur über das Trollen gibt es derzeit kaum. [...] Wunsch, der Community möglichst großen Schaden zuzufügen [...] Ein weiterer Effekt, der besonders in oft von Trollbeiträgen gestörten Communitys auftritt, zeigt sich im Umgang mit Neulingen: Häufig werden tatsächlich auf Unwissenheit und Naivität beruhende Fragen als Trollbeiträge abgetan. [...] An den Beiträgen von @Dolby Stereo ist bisher nichts zu sperren. Allerdings sind die Bilder riesengross und können eben so durch eine gekonnte Formulierung ersetzt (oder drastisch verkleinert) werden. Riesenbilder kenne ich sonst nur von preston sturges, wenn dieser auf sich aufmerksam macht: es werden dann (meines Erachtens leider sinnfrei) rotstichige Filmclips vergrössert und im Vorfeld von Veranstaltungen so lange nachkoloriert, bis alles hübsch ist. Ich dachte, ich spinne.
  2. Wenn Du auf die letzten Fragen von preston sturges antwortest, so sei Dir gewiss, dass es sich um keine "unschuldigen" Fragen handelt - sondern möglicherweise um eine rhetorische Figur. Er stimmt folgendem Teilsatz von Dir zu, reisst ihn aber m.E. aus dem Zusammenhang: "Mir geht es um Transparenz, nicht um analog/digital und gut/böse. Für solche technisch-ästhetischen Fragen interessiert sich auch nur eine wirtschaftlich unbedeutende Randgruppe". Die rhetorische Figur daher in andere Worte gekleidet: es entscheided a. das Geld und b. das Image eines Geschäftsstandortes, und c. ist das Kunstwerk nicht um seiner selbst willen zu betrachten, sondern als Content-Container, der aktuellen Betriebserfordernissen und Geschäftszielen unterworfen ist. *** Das Filmmuseum und ein Restaurateur haben es schwerer. - und das ist gut so, sonst verlören sie Kernkompetenz und Gründungsauftrag. Auch finde ich es gut, folgendes Postulat zu unterstreichen, weiterzutragen und möglichst noch zuzuspitzen, um wirklich voranzukommen: Hier ist das Postulat sogar auf alle öffentlichen Spielstellen ausgeweitet. Hut ab für die mutige Predigt! Minimal gegensteuern würde ich allenfalls in Bezug auf Deine Hoffnung, von Theaterkopien Transfers durchzuführen. Hier klingt Hoffnung auf, sofern denn schon keiner Filmkopierungen mache, so scanne oder kopiere man es sich selbst. Hernach steht aber wiederum das Digisat als Rettungsanker da, und dies scheitert. Und es ist gut, dass es scheitert, damit analoge Reproduktionsprozesse ("endlich wieder", könnte man mantramässig fluchen) ingang kommen, um authentische Film-Looks zurückzuerhalten. Solchen diettantischen Unfug betreibt nunmehr die Deutsche Kinemathek in Berlin so wie das British Filminstitute. Leider ein Desaster und außerdem eine Verschwendung von Steuergeldern, gebe ich ausdrücklich zu bedenken! Mir ist im adressarisch erfaßbarem Umfeld kein einziges, auch nur halbwegs erträglich gelungenes Beispiel des Scannens von Theaterkopien bekannt. Die Gründe, welche dies ausschliessen: Eine alte Farbkopie erzeugt laut Scanvorgang erneut einen anderen, artfremden Look. Generell ist festzuhalten: Ein Farb- und Licht-Ausgleich ist während dieses Prozesses nicht möglich (Arbeiten mit technischem Licht als Einlichtscan). Die Ergebnisse im Scan sind zunächst also glockenhell bei satt belichteten Szenen und grün oder tieforange und düster bei dünnen Materialien und Negativen oder Nachtaufnahmen. Rot oder Purpur ist als Farbe beim Scannen auf dem Monitor überhaupt nicht auszumachen. Das alles sind Hindernisse in der Produktkontrolle, die bereits beim Scannen einsetzen. Weiteres Bespiel: Ein somit überbelichtetes Ausgangsmaterial kann im Endergebnis immer nur schlecht sein. Beim Scannen gibt es keine Farb- und Lichtkorrektur. Und auf die Farbmaskierungen unterschiedlicher Filme wird kaum Rücksicht genommen trotz angebotener Materialmatrix (für bestenfalls nur bekannte Filmtypen, wobei bereits Orwocolor "ausscheidet". Kodak Indermediate oder Kodak CRI wird überhaupt nicht berücksichtigt). Das Scannen der Theaterkopie würde leider auch nicht zu einer zu erhoffenden neuen Theaterkopie führen. Zunächst also fehlt hier der Ton. Es sei denn, man, man scannt ein "Negativ der Theater-Kopie", belichtet es aus und erhält ein neues Kopiernegativ. - Ich verzerre die Situation hier bewusst -. Allenfalls könnte man ein Positiv wieder direkt aus den Daten ausbelichten, mit ebenfalls fragwürdigem Ergebnis. Das Scannen funktioniert daher nicht, selbst bei 4K-Auflösung. Eine Theater-Kopie ist im Gamma zu steil (da der Scanner auf flaches Ausgangsmaterial wie ein Negativ es ist ausgerichtet ist). Ein weiteres Manko der "regulären" digitalen Bearbeitung alter Filmaterilaien: alle Filmmaterialein ab 0,55% Schrumpfungsgrad lassen sich nicht ohne deutliche Bildstandsfehler scannen. Es sei denn mit einem Restaurationsgate und anderen Pins (wovon derzeit m.E. nur in einer süddeutschen Stadt ein Exemplar existiert und dessen Einsatz erhebliche Zeit- und Kostenfragem aufwerfen würden - weshalb bereits einige aktuelle "Restaurierungen" abgebrochen wurden). Also sollte man lieber vom 35mm-Originalnegativ ein 35mm Interpositiv ziehen, würde ich sagen. Hier ist aber leider der Einsatz auf einer Schmitzer-Maschine in Nasskopierung unpopulär geworden: das damit betraute Personal wurde vielerorts bereits entlassen, die Geräte stehen vor der Verschrottung. Denn allein mit einem 35mm-Sicherheitspaket lassen sich keine ausreichenden "Profite" erzielen, gleichwohl ich nur hierin eine verantwortungbewusste Filmrestaurierung erblicke und staatlicherseits hier Obacht genommen werden muss, dass die Aufgabenprofile der Filmmuseen und Archiv nicht der Perversion anheimfallen. Selbst an diesem Punkt zerschlagen oder relativieren sich Hoffnungen auf das Digisat und die Moderne. Es gab auch schon sehr gute Aufnahme-Optiken in der Vorkriegszeit (World War II). Eine Begrenzung des Farbaufnahmematerials bei der Auflösung beträfe doch nur das Duplikatmaterial und die TechnicolorKopierung Anfang der 50er Jahre. Aber selbst zu dieser Zeit wäre eine Direktkopie vom Originalnegativ vollauf imstande gewesen, die von Dir als Folge des Digitaltransferns entdeckten Mängel aufzudecken. Immerhin gelang es vierzig Jahre später, Anfang der 1990er Jahre, auch 35mm-Duplikatkopien herzustellen, die zu 90% aller wesentichen Merkmale einer Kopie enthielten, die man vom Originalnegativ ziehen würde. Die Antwort heisst also immer wieder: nehmt photochemischen Film!
  3. Unbedingt. Wir leben im Zeitalter der Simulation und der "Lüge" [frei nach @filmtechniker]! :look: Der Jahrmarkt der Eitelkeiten wurde nicht von preston sturges erfunden.
  4. Zwischenstand in der Diskussion: Das Museum of Moving Images (Astoria, N.Y:) zeigte THE GENERAL so authentisch, wie es ihm offenbar möglich war. Ob dies gelungen ist, weiß ich leider nicht. Es findet sich hierzu eine Information der Website, wonach auch mit Live-Improvisation [ein weiterer Ansatz für kritisches Hinterfragen] agiert wurde: http://www.movingima...c-by-viola-dana Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des Deutschen Filmmuseums Frankfurt am Main findet sich ein Eintrag zum Festakt mit Hans Zischler und einer 35mm-Aufführung von THE GENERAL: http://deutsches-fil...ommunales-kino/
  5. Aus massenpsychologischer Sicht ist das so. Abweichende von der Kondition bürgerlichen Verhaltens (oder selbst auferzwungener Verhaltenscodices) werden diskriminiert. Die eigene Unfreiheit entlädt sich fortan im Zorn auf andere, die ungeschützt angreifbar sind: die Geburt des Sündenbocks. Dafür werden dann auch noch frei von der Leber formulierte "Gesellschaftsverfassungen" hier postuliert, anstatt sich auf die Forums-Netiquette zu beziehen. Auffallend ist wirklich, dass diese "Menschenjäger" in entsprechenden Fachthreads, in denen der Gejagte ein Thema anschneidet, absent sind. Wir sind eben noch nicht so weit, geistige Freiheit ohne Diskriminierung ausleben zu dürfen oder Minderheiten zu ertragen.
  6. Schon erledigt - ich habe es jetzt Richard Kiel nachgetan - was mich hoffentlich auch im Forum um so "bissiger" macht. :twisted: Nur Minimalwiderspruch (die Zustimmung in anderen Punkten versteht sich von selbst): Es gibt ja einen funktionierenden Austausch unter den Kommunalen Kinos und gerade auch unter den geförderten über die Datenbänke und FIAF-Allianzen. Dies sollte man an dieser Stelle loben und hervorheben, anstatt auch hier die eigene Mittelbegrenzheit zu beklagen - denn damit wird diese letzte Bastion eher geschwächt, wenn - wie ich bei Dir herauslese, selbst wenn es anders gemeint ist - eine gemeinsame Leidensallianz der kommerziellen Kinos und kommunalen Kino beschworen wird. Die Folge: kommunale Kinos folgen in ihren Praktiken den kommerziellen. Trenne lieber noch schärfe die Unterschiede zwischen den Kinotypen, und es kommt dabei mehr in Bewegung durch natürlichen Wettbewerb. Und auch im Fall der Kopienimporte sind es ja nicht ausschliesslich US-Kopien, sondern alle verfügbaren aus zahlosen europäischen Archiven mit mehreren Millionen archivierten und gelagerten Filmrollen. Ansonsten haben einige Sammler aus der Privatschatulle Geld für den Import von US-Kopien ausgegeben. Also erwarten Sie auch von Museumskinos Vergleichbares, was ja auch der Fall ist. Hier sollten alle Interessierten zusammenwirken. Wenn diese eines Tages nicht mehr aberufen werden, weil zu leichtfertig die elektronische Variante gespielt wird, dürfte dies zu einer gewaltigen Implosion an mehreren Fronten führen. Also: "think positive"! *** Tatsächlich hat die letzte STAR WARS EPISODE IV "digital restoration" sich wieder stärker an den Farbcharakter des frühen Heißprozessnegativs von Mitte der 70er Jahre angelehnt. Aber dafür brauchten wir keine Nachbearbeitung, denn das ist im photochemischen Negativ enthalten und kann (mit Ausnahme der Opticals) jederzeit neu auf 35mm kopiert werden. Kurzum: hat man eine Premierenkopie (oder eine ihr ähnelnde, später nachgezogene) auf 35mm oder 70mm gesehen, reicht dieser Eindruck i.d.R. völlig aus. Dies hätte des öfteren geschehen können, anstatt sich im Dschungel der DCP- und Home-Cinema-Simulationen zu verirren.
  7. cinerama

    Erdbeben

    In dem Kino, das Du oben anführst, gab es (immerhin) eine Simulation der Originalverfahrens, da m.W. lizenzrechtliche Hürden seitens RCA bestehen, falls die Information stimmt. Was man auf den neuen Medien machen könnte, ist mir noch nicht durch den Kopf gegangen. Aber einer Reihe von Sensurround-Filmen sollte die Anschaffung eines Speziallautsprechers wert sein. Neuartig war damals die Einführung eines sensitiven Infraschall-Tonverfahrens, das Zuschauer und Umgebung zum Vibrieren bringen konnte. Die Sensation verkörperte sich in der Übertragung einer Tiefbaß-, gebauer gesagt, Infraschall-Frequenz, die außerhalb des hörbaren Bereichs liegt und zur Erzeugung einer akustischen Wellenfront dient.Mit den damaligen Lautsprechern konnte man sich sozusagen die Haar fönen. Bei Kinowiederaufführungen auf 35mm frage ich mich, ob ein Digitaltonverfahren mit der Nutzbreite ab 2 Hz einsetzbar wäre, etwa dem SDDS-System. Im Kino waren es mehrere Cervin-Vega-A1800-Verstärker und wohl bs zu fünf18-Zoll-Cervin-Vega-Lautsprecher (was ich aber für den Einsatz im Berlin DELPHI bezweifle), ansteuerungsfähig mit 16 bis 120 Hz Freuenzen. Für die verschiedenen Filmtitel und Formate kamen verschiedene <Sensurround>-Dekodierungen, Tonträger, Übertragerkarten und Frequenzübertragungen zur Anwendung Bei ERDBEBEN kann nicht über das Rauschsignal der DVD (in die ich bei Gelegenheit noch einmal reinhöre) ein Senssurround-Signal für die FX-Karte im Controller abgezweigt werden, denn die Steuersignale auf der 70mm-Kopie lagen meiner Erinnerung nach bei 25 Hz und 35 Hz. (Die Kopie auch lange nicht gespielt und noch nie in diesem Verfahren getestet.) Die Bildquali des neuen Transfers wäre interessant. Die Blow-up-Kopie von 1974 war gar nicht so schlecht. Die Musik und eltiche Dialoge aber sind schon sehr gewöhnungsbedürftig.
  8. Ein wenig Frechheit und Bissigkeit zwischen den Zeilen - bevor gegensätzliche Statements und Empörung folgen: Colas sind wohl ungesund (erklärte mir @magentacine in zu späten Jahren): Säurehaltig, sorgt das Getränk für Abrasion von Zähnen und die Schächung des Immunssystems (mein diesbezüglicher Coke-"Drogenentzug" kam leider zu spät. Die Strafe: 14 Tsd. EUR für Überkronungen fällig... kein Scherz, pramatische Tatsache.) Bleibende Erinnerung an typische Alien-Nahrung aus kommerziellen Kinos... womöglich aus den USA? „mens sana in corpore sano“ heisst es nicht ganz zu unrecht. ;-) Zu den Geschäftsbetrieben und ihrer Armut: Multiplexbetriebe und ihnen nachahmende Programmkinos (Allianz der Geschäftsführung der Schauburg Karlsruhe mit CineStar Filmpalast am ZKM) müssen nicht um ihr Leben fürchten oder dass ihnen das Geld ausgeht. Sie verdienen ordentlich an 3D- und Popcorn-Movies oder an der Concession-Nahrung (sie sieht genau so aus wie 3D- und Popcornkino, wenn ich meine Brille absetze). Jene Betriebe existieren also von ausgeweiteten Nebengeschäften, einige Plexe und Programmketten existieren sogar von grosszügig ausgesetzten oder vertagten Nachzahlungen an die Filmverleiher. Falls die Margen an die Mitarbeiter (momentan rollt ja die Entlassungswelle) oder in sozial und künstlerisch bedeutsame Programmarbeit reinvestiert werden, sehe ich dies eher als Sündenablass. Wenn nicht einmal dies eingeshen wird, dann um so bedauerlicher. Eine Scorsese-Reihe lief erst kürzlich in der hiesigen Stadt und sämtliche Filme liefen m.W. (bis auf SHINE A LIGHT) in 35mm-Kopien. TAXI DRIVER auf 35mm ist in Germany keine Rarität. Andere Movie-Anbieter zeigen originäre 35mm-Filme sparsam auf VHS, 4K DCP, per Youtube, Ondemand, im Fernsehen, in 1.3K-Dijektion, per Smartphone oder auf Laserdics. Hierin offerieren sich spätere Aufführungsweisen, die bisweilen auch als Neuinterpretationen gelten dürfen. "Restaurierung" wie in diesem Thread beworben, besagt m.E. jedoch anderes: eine historische Aufführungsweise auf historischen Instrumenten. Über die gerade die Film- und Kinobranche weltweit ergiebig verfügt und mit geringen Mitteln auch die Neukopierung von 35mm-Filmproduktionen in Auftrag geben könnte. Diese Erzeugnisse werden dann an ernsthaft interessierte Kinos mit informiertem Vorführpersonal gerne weitergereicht. Die heutige Zeit soll anders sein, las man in vorigen Posts, und dies schon seit 3 Jahrzehnten, in denen ohne Nebenumsätze aus puren Kartenerlösen kein sogenannter Kinobetrieb mehr möglich sei. Also werden Kinos zu Gemischtwarenläden mit digitalem Content und künstlich erzeugen Lebensmitteln, in denen Filme bisweilen als Nebenprodukt oder Konsum-Zusatz fungieren. Jedenfalls konnte ich in Programmkinos seit 1981 arbeiten, die kaum solche Umsätze zeitigten oder betrieben, bei denen es aber eine Frage der Ehre war, eine Normalfilmkopie (anstelle von 16mm oder VHS) zu zeigen, Filmraritäten auch aus dem Ausland oder von Sammlern zu ordern und die Mindestgarantie klaglos zu entrichten. Diese Betreiber sind eher selten im Forum dadurch hervorgetreten, Rechtfertigungs-Predigten für Konsum- und Nebenumsätze abzuhalten und die "zu teure" Filmware zu beklagen, permanent nach Festplatten zu greifen und diese Discs als Kunstrestaurierung direkt aus Cannes einzuwerben.. Einen schönen Tag noch nach Karlsruhe.
  9. cinerama

    Erdbeben

    Die alte DVD hatte einen angehobenen Subbass. Jedoch ist dies nicht verfahrensäquivalent, zumal es sich um einen "Gefühlsstimulatur" und nicht um einen Tonmodus handeln sollte. Im Heimkino dürfte es schwierig werden, unterhalb von 10 Hz Signale zu verarbeiten. Bin gespannt, was die BD-Hersteller tatsächlich verarbeitet haben.
  10. http://www.moviepilo...aussieht-123082 Eine gekonnte Polemik und zugleich treffende Analyse? Anstoss für diesen Essay könnten diverse Beitrage auch aus dem Filmvorführerforum gewesen sein. Einige vielleicht diskussionswerte Zitate daraus: Es haben sich handelsübliche Farbgebungen durchgesetzt, in deren konfektionierter Sättigung nahezu sämtliche Hollywoodfilme, und längst auch Produktionen anderer Länder, vom Big-Budget- bis zum Independentfilm, einem visuellen Standard huldigen. Dieser Standard bildet als farbliche Gleichmachung aber nicht unbedingt nur eine ästhetische Entsprechung der auch sonst auf Einheitsbrei gebürsteten Produktionen. Denn das gesamte gegenwärtige Kino (und Kino ist ja gottlob mehr als Hollywood) erstrahlt in den ewig gleichen Farbkombinationen aus ganz besonders grün-grau und blau-orange (bzw. blaugrün-rotorange).
  11. Neu auf 35mm kopien statt nur zu scannen. Denn Kopierwerke existieren weltweit. Warum sollte man sie stilllegen? Ansonsten: Die bisherigen Ergebnisse Abtaster vs. Scanner sind zu berücksichtigen. Ich kenne keine perfekten Restorations via Scan-Prozess. Leider nun zieht man gegenwärtig die Abtaster aus dem Verkehr und somit auch den bewährten Prozess Abtastung -> Interpositiv. Also zurück zur photochemischen Kopierung, wie @Filmtechniker einfordert. Alles andere weicht unkontrollierbar ab vom Original. Meine Meinung. Aufrecht bleiben! Das ist inforn bedrückend, als daß es hierdurch Filmhistoriker oder Forscher und Freunde der Wiederherstellung des Originals schwerer haben denn je zuvor, wenn sich selbst Filmemacher (und unter den Politikern "Alt-68er") "pragmatisch" von ihren früheren "Sünden" lossagen. Es ist dann bisweilen unausweichlich, Stellung auch gegen den Willen eines Filmemachers (sofern er im Mainstream angekommen ist) zu beziehen. Falls jemand den Mut hierzu aufbringt.
  12. Unbezahlbar schienen viele Jahre lang HDTV-Systeme für zuhause. Nun spotten die Preise jedeweder Beschreibung. Neu am Markt der Home Cinemas ist anscheinend die IMAX Corp. http://www.google.de...51&tx=150&ty=62
  13. Sperrungen halte ich für kontraproduktiv. Sie ersetzen nicht die augenscheinlichen Defizite in der filmhistorischen oder technikkritischen Erörterung, der sich manche zu gerne entziehen. Der benannte Teilnehmer nimmt Bezug auf Themata und Filme, die nicht uninteressant sind. Warum werden diese Aspekte nicht von anderen angestossen? Wer sperren möchte, muss auch die entstehenden Leerstellen füllen. stöhn ... abwink
  14. Stefan, dann müssen wir aber die richtige Plakette verteilen: http://www.linke-t-shirts.de/images/cover300/alle-reden-vom-wetter-wir-nicht_DLF206694.jpg
  15. TAXI DRIVER leider nur zur IFB 2012 gesehen. Und dann auf stimmiger Blu ray Dics. Sollte in DCPs oder an den Aufführungsorten nachgebessert worden sein, Gratulation. Die Farbgebung auf den IFB war nachweislich völlig anders als im Nachlauf weiterer Medien. Weisst Du aber selber. Was Dir gefällt, ist die jetzige Farbgebung (seit Erscheinen der Blu ray Dics oder Umlauf weiterer DCPs). Gefällt auch mir. Darin ist vieles "besser", was aufgrund von kritischen Gegenlichtaufnahmen seinerzeit kopierwerkstechnisch nicht veränderbar war. Ansonsten hat Du ja im Schluss-Satz die notwendige Begriffstrennung vorgenommen zur werkgetreuen Aufführung. Damit wäre die "werkgetreue Aufführung" gebührend erinnert. Ausgenommen, dass es 1975 zur Aufführungszeit der Premierenkopien von TAX DRIVER (eine New Yorcker Billigproduktion) kaum Telleranlagen gab, und daß die darauf erzeugten späteren "Artefakte" wiederum von Produktion und Postproduktion zu trennen wären. Die Schrammen sind Hinzufügungen der geizigen Schaubudenbetreiber, die ihre Projektionisten selten korrekt bezahlten. (Was sich gerade im herrlichen 3D-Betrieb landesweit fortzusetzen scheint: diesmal unter digitaler Flagge.) So muss argumentiert werden, um der Dehnung Begriffs der "Restaurierung" entgegenzutreten. Dankesehr. Und weiter so! Es macht in diese Richtung wirklich Freude.
  16. Dass Du diesem Forumskollegen (Synonym @preston sturges) überhaupt antwortetst, der Dich mit "Schmollen des Autisten" überrollt und eine Fachdebatte regulär im Hohn tränkt, ist ein bisschen des Nachgebens zu viel. Ich lasse mich nicht einwickeln, so nett hier auch kaufmännisch geschmeichelt wird. Die Schlüsse daraus sind aber noch nicht klar! Liest sich so (und dies wäre nicht in Deinem Sinne), als wäre es zum Verweifeln, eine gute Filmkopie zu ordern. Gegenargument: Solche laufen tagtäglich rund um den Globus und/oder in kommunalen Kinos in sehr gutem Zustand: eine Aufführungpflicht gemäss der FIAF-Statuten. Das Beispiel der Horror-Dolly liest sich dann leicht missverstädnlich als Rechtfertigung der Festplatteneinleger. Von HELLO DOLLY gibt es konkret neue 35mm-Kopien (gesehen im Nederland Filmmuseum, "Bellevue Cinerama"). Neue 70mm-Kopien: zu 80% grandios. Und eben so scharf und extrem sauber auch sehr gepflegte (hier aber braunstichige) Premierenkopien (35mm, 70mm). Also bitte nicht zu viel Pessismusmus hier bestärken - das stärkt die HD-Apostel! Ja, so ist die Zeit. Ist die Zeit eine, die der Wohlfahrt dient? Uns aus meiner Sicht: statt Analyse zählt der Schein. Auch eine Turbobewegung nach vorne im Wettstreit mit Multimedia. Aber geistig: manchmal nicht auch ein Rückfall in den Analphabetismus? "Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe ... Full HD und schärfer als die Realität ... Digitale Highend-Projektion auf der Cinerama-Bildwand ... Stummfilm in 4K ... ... Dolby Atmos ... Play Time so wie er gedreht wurde ... Event-Cinema mit UltraWide Barco und neuem Imax-System ... CinemaxX ... Wachever Smartphone". Und seit Dolby und THX dröhnen teils penetrante Logos die Foyers voll, die dem Filmwerk kaum Sinnvolles hinzufügten. Undsoweiter. So viel Werbung, so viele Logos, so viele Versprechen wie 2013 waren nie. Zur Premierenzeit der hier im Forum erfreulich oft debattierten Klassiker-Filme sprachen diese für sich. Auf technisch höchstem Niveau mit nur marginalem Hinweis auf die Kinoausstattung. Mir am wichtigsten: mit korrekten Farben und brillantem Raumton: auch bei Play Time, auch bei Hello Dolly. Was nur hat man daraus in der Neuzeit gemacht? Der eine Transfer war analog (Dupkopierung mit inkompetenter Lichtbestimmung - PLAY TIME), der andere (HELLO DOLLY) eine teils sehr kompetente Neukopierung auf 35mm und 70mm und ein Desaster im aktuellen digitalen Transfer. Nur weil etwas neu ist oder auf einem A-Festival lief, ist es natürlich noch lange nicht vorzeigbar. Erinnern wir uns nur an eine TAXI-DRIVER-Super-Restoration während der IFB 2012: angekündigt in 4K lief alles in 2K. Oh je, herrhe, und dann noch in "Farbe". Bunter-poppig-zuckrig. Fein. Aber man könnte argumentieren: der Laden war voll. Lustigerweise brachten sie kurz darauf von TAXI DRIVER eine Blu ray Disc heraus (gleich kommmen wieder die Brüller im Forum "Häresie: Heimkinomedium!") und dort stimmte dann fast alles im Bearbeitungsprozess. Fast alles bis auf das Versprechen, auch eine Filmkopie zu ziehen! Auf diese warte ich noch heute.
  17. Im Filmvorführer-Thread "As Time Goes Bye" stellte Gerhard C. freundlicherweise sein historisches und einmalig schönes Foto zur Verfügung, SAVOY ahoi! Und Savoy im Original. So muss Kino werden... und Dank an Gerhard C. für die Geistesgegenwärtigkeit, im richtigen Augenblick fotografiert zu haben. (Kleine Anmerkung: hier ist die Minimalkaschstellung zu sehen: prinzipiell reichte das Bild bis an die äussersten Ränder. Schade, dass dies 2013 keine Berücksichtigung fand). Ein Bild vom jetzigen Saal: http://www.ndr.de/regional/hamburg/savoykino121_v-contentgross.jpg
  18. Der Link geistert auch schon durch alle Foren. Leicht verständlich, aber eben auch einseitig. Ausschliesslich US-Filme - Schmalfilm, Imax und Rundumkino so wie weitergehende Literaturhinweise fehlen. Und der Dozent ist zu jung, um das Thema irgendwann noch tiefgreifender erfassen zu können. Aber dafür kann er ja nichts... Einiges hätte man besser durch Zeitzeugen präsentieren sollen.
  19. Vielen Dank für die Blumen - auch in den 70mm-Threads sind Deine Besucherzahlen durch "fundamentalistische?" Kritik gestiegen. Und hätte ich etwas dagegen? Wir verstehen und inhaltlich eher nicht: denn etwas völlig anderes war in der Grundsatzkritik gemeint: der durchdachtere Umgang mit der sogenannten Seriösität. Kam daraufhin ein einziger Hinweis zu Restaurierungs-Fragen? Nein. Nur Marketing-Rhetorik.
  20. Meine Zeilen an @Filmtechniker (subjektive Erfahrungen von @cinerama): Bedauerlicherweise entwickelten sich die film- und kinohistorischen und auch lobenswerten Projekte von @preston sturges immer mehr zu Verkaufveranstaltungen. Ich halte ihn für enorm fähig in den Sparten der Public Relation, des social marketings, der betriebswirtschaftlichen Sozialkompetenz und der Gewinnung von Sponsoren und Zuschüssen von Ländergremien - was durchaus zum Handwerk mit dazu gehört. Sein Habitus ist sehr konsziliant, aufmerksam und ggf. sogar hilfsbereit. Sehr früh aber zeigte sich auch, das Film pimär ein Mittel zum Zweck der Selbstvermarkung und von verdeckt-aggressiven Kundenbindungen darstellt. Interessante Diskussionen zum Aufführungsstil, zur Kinotechnik, zur Restaurierung oder Möglichkeiten einer kritischen Geschichtskunde scheiterten sehr schnell, nachdem (zwar nicht immer im Tonfall, aber fachlich berechtigte) Einwände zu angeblichen Event-Aufführungen seitens der Schauburg-Firma mit Ironie, Häme, Umkehrargumenten und einem Beharren auf einem eigenartigen Wahrheitsverständnis gekontert wurden. Ein Bruch entstand, als Schauburg Karlsruhe die auf berechtigt positive Resonanz stossenden Veranstaltungen unreflektiert mit Claims wie "letztes Todd-AO-Kino in...", "so wie Todd-AO erfunden wurde" garnierte. Zumeist waren es sogar die Stammkunden des Hauses, die sich derartigen Hofberichterstattungen freiwillig zur Verfügung stellten, was schade ist. Und dabei eine Reihe an Filmfehlkopierungen sakrosankt sprachen, die überdeutlich im Gegensatz zum Original stehen. Die Debatten hierum mit der Karlsruher Fangemeinschaft verliefen fruchtlos und letzlich sogar feindselig. PLAY TIME ist nachweislich durch die Neumischung und den folgenden Transfers auf das komprimierte DTS klanglich entstellt worden. Wenn es Dir in den Ohren weh tat, ist mir das klar. Je lauter, desto schlimmer wird es bei diesem Film. Den Vergleich machte ich nach Parallel-Einsatz unserer 70mm-Magnettonkopie, die das unverfälschte Klangbild wieder zum Vorschein brachte. Noch vorrangiger aber sollte festgehalten werden, dass diese von den Schauburg-Fans und selbst Filmfachleuten oder dort gastierenden Museumskuratoren bejubelte Faillot-Restaurierung eine Frechheit ist. Die Farb- und Lichtbestimmung fällt vollends auseinander (ich sah zwei verschiedene 70mm-Kopien, und neulich wieder eine dritte Version auf Einzelakt in Paris): entweder war der Film klatschlau (angeblich liebte Tati diesen Farbcharakter oder die Dominanz der Grauflächen - letzters mag sogar stimmen) oder giftgrün und zumeist zu hell. Die Körnigkeit war stark überbetont (bei hellen Kopien kein Wunder, aber auch Folge des schlechten Dups). Besinnungslos bejubelt von den persönlichen Kollegen oder auch Freunden von preston-sturges. Spätestens aber bei Eintreten in eine Diskussion sollte man neutral sein. Deutlich ist zu sagen, das PLAY TIME eine sehr schöne Farb- und Lichtbestimmung im Original mit ganz normalen und gut gesättigten Eastman Color-Farben aufwies. Diese Art der Neuinterpretation in der Faillot-Fassung erscheint mir inakzeptabel. THE GENERAL könnte durchau auf Nitro-Kopie in eigens dafür eingerichten Kinos (ein Handvoll davon existiert in USA und Dtld.) aufgeführt werden. Nachwievor aber gibt es 35mm-Sicherheitskopien: mindestens eine davon wurde vom Originalnegativ gezogen. Wenn man in Folge der Schwächen in der Kino-Disposition keine gute Filmkopie beziehen kann, tritt der Notfall der Blu ray und des DCPs hier ein (in Kürze heisst es dort vielleicht sogar "in DCP 70"). Hier aber von einer glorreichen Restaurierung zu sprechen, erscheint mit verkürzt. Gut also, dass es hier auch andere Auffassungen gibt. Ich bin lieber ein Anhänger der Aufklärung und Kritischen Theorie aös der Marketing-Märchen, lieber auch der Kopierwerkskunde und unverbrämten Aufarbeitung von Aufstieg und Niedergang des Films. Andere vor uns handhabten es ähnlich. Aber ein "Event" kann gar nicht irren - Does size really matter?
  21. Der RAIDERS-Transfer ist schon sehr scharf, aber die Farben sind bei diesem Beispiel heftig und zurecht attackiert worden. Als 4k-Aufführung lief er im letzten Winter auch im GARTENBAU KINO in Wien: aber der Grundcharakter dürfte der gleiche sein. SPIDER MAN 2 hatte zwar als einer der ersten Filme ein 4k Digital Intermediate, aber von Restaurierung kann hier noch nicht gesprochen werden. Eingedampft auf das Medium der Blu ray Discs sind sowohl von den Large Format-Einstellungen (VistaVision u.a.) dieses Films als auch dessen hoch auflösendem 4K D.I. nichts übrig geblieben. Allerdings lässt die Produktionslinie von SONY vermuten, dass diese Firma alsbald auch mit 4K Playern auf den Markt gehen: denn gerüchteweise habe ich so etwas gehört. Danach könnte man (ich werde ironisch) ohne Probleme - aber diesmal glaubhaft - die alten Hüllen der Blu ray Discs "wiederverwenden". Man tauscht die Etikette und aus Schwindel wird Wahrheit.
  22. Erlebnisorte sind nicht immer Wahrheitsorte. Digitale Transfers und Korrekturen sind nicht identisch mit Filmrestaurierungen. Filmrestaurierungen und Sicherungspakete von THE GENERAL hat es bereits gegeben (35mm Fine Grain Master). Ein Negativ zur Erstellung eines zweiten Sicherheitspakets zu scannen, ist nie verkehrt. THE GENERAL werde ich immer in der authentischen Filmkopie in Erinnerung behalten wollen, die den Beweis antrat, das Direktkopierungen auch von älteren Originalnegativen möglich sind. THE GENERAL als Content von Bewegtinhalten auch auf anderen Medien als wie bisher (üblicherweise auf Film) zu sehen, wird ja niemandem verwehrt. Aber dieses "Filmezeigen" und "Filmesehen" spiegelt nicht die originalen Reproduktions- und Aufführungspraxen, die nach Auffassung von @Filmtechniker und auch nach meinem Wertverständnis eines Tages wieder im Vordergrund stehen könnten.
  23. Sehr informativ - besten Dank an Stefan. Die künstlerischen Einwände kann ich teilen, die technischen nachvollziehen (Red One vs. Canon DSLR). Warum beim Downrez der in 4k aufgenommene und offenbar auch postproduzierte Titel plötzlich in 2k DCP derart stark abfällt, würde ich gerne noch erfahren wollen. Ist die starke Kompression auf 66 GB alleinentscheidend gewesen? Demnach ist doch der Threadstarter mit seiner Polemik gegen die "4k Blu ray Disc" im Recht: der Claim "aufgenommen in 4k" dürfte als Anpreisung des Aufnahmeformats im Falle des Abspiels dieser Produktion via Blu ray Disc m.E. unerheblich sein - wenn man malmit den anderen, heutigen professionellen Aufnahmeprozessen von 35mm über 3,2-K-Alex usw. vergleicht, die einen Transfer für Home Cinema Medien erfahren und ebenfalls im nativen Format kaum Vorteile auf der Blu ray Disc ausspielen können. In einer Nebenbemerkung ist ausserdem auch das Prädikat "filmed in Todd AO" und Ähnliches auf Blu ray Discs mit Vorsicht zu geniessen. Der Threadstarter hat diese Vermanschung der Begriffe desöfteren angeprangert, wo andere darüber schweigen. Darum ist eine Sperrung des Users zum derzeitigen Zeitpunkt nicht nachvollziehbar (obwohl er nach meinem Geschmack zu viele Icons einpflegt, die mich manchmal beim Lesen irritieren). Die hier und anderswo zu lesenden persönlichen Anwürfe der anderen Herren sind die eigentlich peinlichen Entgleisungen: Passt jemand nicht in deren Community, wird er gemobbt. Auch von magentacine hätte ich hier mehr Feingefühl erwartet, denn er teilt hier aus meiner Sicht in die falsche Richtung aus ...
  24. Doe ozeanischen Hassanwürfe muten aber auch an wie die Fortsetzung "alter" Freundschaften: Obwohl "TimScapes" verpasst, könnten die oben gemachten Feststellungen bei einigen Transfers schon mal zutreffen und wären im Einzelfall untersuchenswert. Da kaum sinnvolle Restaurierungsdebatten geführt werden, halte ich mich an die hier fallenden Aussagen, wenn sie mir interessant erscheinen. Ausserdem sollte man das Mobbing unterlassen, da diese anscheinend zu Mehrfach-Acccounts führte. Eine "Heimkinosprache", wie Sie mir @Kinokunstbutter nachsagt, wäre zudem nicht selten ein Ausläufer der digitalen Post Production und reflektiert diese. Wenn hier tradierte Film- und Kopierwerkssprache nach Wunsch von @Kinokunstbutter eingeführt werden soll, mögen die Autoren hinter diesem Account damit gerne beginnen Ich würde mich darüber sehr freuen und warte gespannt auf kommende Beiträge.
  25. Widerspruch: gerade die Beamer haben sich trotz langer Tradition im Heim nicht richig etabliert: "geschlagen" von den Full-HD-Grossbildfernsehern. Auch diese könnten verschwinden bei Einführung gardinenartiger Rollo-Systeme in wenigen Jahren. Durchgsetzt hat sich (im ersten Ankauf vor 20 Jahren) auch HDTV (Eureka-Standard) nicht. Durch die Hintertür, durch Pal-Plus,16:9 und digitaler Übertragung wurde HDTV mit Verzögerung dennoch der Weg bereitet. Falls die Flatscreen-Verkäufe zugunsten der Rollos abnehmen, ist auch der Verkauf traditioneller Silberscheiben fraglich geworden und wird dem Streaming weichen. Was wir derzeit haben ist in der Kategorie noch immer zu nahe am Pantoffelkino = Fernsehen, wie es schon immer war.
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