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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Meinen Vorschlag auf Wiedereinbau (des originären Vistarama-Bildwandrahmens) hat HJF nicht voll und ernstgenommen. Oder seine DCI-Techniker wußten keine Lösung hierfür? Nach Wiedereröffnung nun eine Minimalkrümmung: vermutlich, um nirgendwo "anzuecken"?
  2. Auch das 70mm-Festival in Oslo, Januar 2013, verspricht spannend zu werden: dazu in Kürze mehr. Blüten- und Kulturstadt Werder: http://www.werder-havel.de/ http://www.werder24.de/ http://www.zweiradmuseum-werder.de/ Anreiseplan für das Kino SCALA - Werder an der Havel (dankeschön an unser Mitglied HaJo D. für's Raussuchen!):
  3. Sonntags-Matinee, Kino "Astor Filmlounge", Berlin: VERTIGO - AUS DEM REICH DER TOTEN (USA 1958) - 28. Oktober 2012: Nach derzeitigem Status läuft die (lange Zeit nicht zu sehene) 35mm-Version der deutschen Fassung. Nach den "fanatischen" Diskussionen in gerade diesem Thread, in dem sich die immergleichen Freunde über das Vorhandensein von "F"-Signaturen im Negativ (These des Teilnehmers preston sturges) fast die Köpfe einhauten, wäre die dt. 35mm-Fassung die Gelegenheit zur Überprüfung. Auch fand ich diese Version (in einer Kopie des GLORIA PALAST 1984 in Berlin gesehen) im Kontrast und Gamma wie auch im Farb- und Lichtausgleich gelungener als spätere Versionen. Eine Technicolor-Kopie des Films zu sehen, war zumindest mir nicht vergönnt. http://berlin.astor-filmlounge.de/filmprogramm/film/-ece0c5c050.html
  4. Aber im Vergleich (mit etwa 100 Grad) durchaus prächtig. Es gibt auch klassische Todd-AO-Einbauten mit noch geringerer Krümmung: DELPHI PALAST Berlin, seit 1958. Und fast völlig flach: die original Todd-AO-Bildwand im ZOO PALAST, Berlin - seit 1960. Da kommt man doch ins Grübeln! Und ausgenommen (mir zufällig bekannt) das CAPITOL am Lehniner Platz, Bln: wer hatte schon eine nach dem Todd-AO-Patent errichtete Parabol-Bildwand in Germany?? SAVOY Hamburg evtl.
  5. Cinedome 4: fand es dort vor fast 20 Jahren auch beeindruckend: auch hier wären allerdings Spezialoptiken sicher angebracht. Die Krümmung war wohl nicht ganz 120 Grad. Am selben Tag hatte ich (denselben Film: STAR TREK - GENERATION) im Europa Palast Essen gesehen, weitaus dunkler, massiv verzerrter, aber eben auch noch suggestiver. Man projizierte dort 35mm Scope im fast vollen Panorama: ohne entsprechende Lichtleistungen und optische Kompensationen zur Verfügung zu haben. Das ist extrem bedauerlich, denn die gute Absicht, das grösstmögliche und effektreichste Bild zu projizieren, wurde somit letzlich unterminiert. So dass das (m.E. Substandard)-Multiplex-Kino am Berliner Platz (weil es eben neu eröffnet und frisch eingerichtet wurde) plötzlich mit "heller und brillanter" Projektion und frohen Farben auch noch die Reste des Stammpublikums des Europa-Palastes abschöpfen konnte.
  6. Noch ein bisschen aufrührerischer von meiner Seite - und somit zurückgreifend auf die Vorseite - und auch etwas an den heiligen Gralen rührend (auch wenn ich sie selber gerne beschwöre und vergöttere): Gekrümmte Bildwände haben ausserdem METROPOL Düsseldorf, SCALA Werder und m.W. CINÉCITTA Nürnberg. Durchaus wäre im Falle einer elektronischen Projektion auf derartige Bildwände eine Smilebox-Version dringend zu empfehlen. Vielleicht ist das eine der guten Seiten der digitalisierten Medien, dies sehr flexibel angehen zu können- Anderenfalls bedarf es obligatorisch des Einsatzes korrigierender Optiken, die zumindest ich in Dtld. persönlich nicht mehr im Einsatz erleben konnte (bspw. der D-150-Optik: die ich gerade ankaufte, aber noch ohne eine Einschätzung abgeben zu wollen: Test folgt noch). @Laserhotline hat eine solche Spezialoptik m.W. im ODEON MARBLE ARCH erlebt. Auch die von Dir erwähnten Filme, eigentlich jeder Film, bedürften einer Smile-Box-Version im Krümmungsgrad der gegebenen Bildwand - oder im Falle einer Breitfilmkopie zumindest einer Kompensationskopie oder bei einer sphärischen Kopie einer D-150-Optik. Zumal sie anderenfalls massiv verzerrt würden, was in den einschlägig bekannten Häusern (also auch "unseren" Royal-Palästen in Frankfurt/Main oder Berlin oder dem Europa-Palast im Essen etc.) leider die Realität war. Aber offenbar beziehst Du Dich nur auf die Home-Cinema-Wiedergabe: hier wäre die Smile-Box-Version als Vorinterpretation unangemessen. So effektreich die Projektionen auf gekrümmten Kinobildwänden auch sind: es ist eine Legende (wie sie gerade auch hier im Forum seit Jahren von jemandem lanciert wird) anzunehmen, es handelte sich bei einer Curved Screen-Projektion automatisch um eine überlegene, und damit auch optisch einwandfreie Projektion. Es gibt kaum Kameraleute, die dies bestätigen würden! Die Entscheidung bleibt dann eher subjektiv, ob man damit leben kann. Mich stört die Krümmung nicht, aber meine Meinung ist auch nicht objektiv. Curved Screen hätte weitaus länger am Markt sein können, wenn die Industrie und die nachgelagerten Instanzen (Verleiher, Optikfirmen, Kino-Betreiber) adäquate optische Lösungen im breiten Maßstab eingeführt hätten. Haben sie nur leider nicht...
  7. Der Thread ist durchaus akzeptabel/erörterungsfähig. Hatte ein Zitat von @laserhotline angeführt, nicht von dir. Eigentlich kein Grund zur Anmahnung. Nicht akzeptabel finde ich die sarkastischen Schmähungen von Laserhotline, der mich in diesem Forum seit Jahren gleichsam zum DVD-Referenz-Guru abstempelt (der zu 99% jedoch mit Filmmaterial Umgang hat), aber selber mit grösster Spannung die neuen Editionen vorver-feiert (wenn es diese Vokabel denn gäbe). Gerade dieses aus meiner Sicht unkritische Sichten der Silberscheiben ("mit Spannung erwartet", lauten dann die Werbeclaims) erhebt sie zur Referenz und zum Premiumprodukt. Das war meine Absicht eigentlich nicht. Und wenn derweil einmal ein Colorist im Workflow der DVD tatsächlich meisterliches Handwerk bewies (BRIDGE ON RIVER KWAI, Monroe-Filme - ganz im Gegenteil zu den später folgenden, farbverfälschenden Blu ray Dics der selben Titel), und wenn andererseits von diesen Filmen keine vernünftigen Filmkopien mehr seit Jahrzehnten angefertigt wurden, dann ist in jenen Fällen leider von einer Farbreferenz auf dem heutigen Stand der Quellenlage auszugehen. Wer bekommt schon ein Originalnegativ in die Hand und zur freien Verfügung einer von ihm selbst finanzierten Neukopierung? Die Erstaufführungs-Filmkopien von BRIDGE und anderer Titel waren bisweilen sehr unausgeglichen: die DVD-Erscheinungen daher die bis dato besten Editionen zur Wiedergabe eines großen Teils des Farbspektrums des Originalnegatis (gleichwohl meßtechnisch der Farbraum der DVD bedeutend kleiner ist als auf Blu ray Disc, DCI-Standard und erst einer optimalen Filmkopie). Das bekräftige ich hiermit nochmals gerne, weil einige leider nicht geneigt sind, Editionskritik einmal am Einzelfall zu betreiben und auch Vergleiche zu ziehen.
  8. Bin sprachlos. :mellow: Die Endtitel schwanken, sonst gibts keine auffallenden Bildstandsschwankugen oder Bedenken.
  9. Es geht ja eigentlich nicht so sehr darum, eine bestimmte Maschine oder eine bestimmte Filmkopie zu monopolisieren oder zu glorifizieren, sondern aus existentem Material das Beste zu machen. Nicht jeder macht ich die Mühe, sondern zeigt das, was am schnellsten einsetzbar ist. Künftig immer öfter eine elektronische Version. Wir erlauben uns einfach den Luxus, gezielt auf Material zurückzugreifen, es über die Jahre, wenn möglich, zu ergänzen oder auszubessern, und international auch Filmkopien anzukaufen. Leider können wir die Herstellung einer flammenneue FIlmkopie besagter Titel momentan noch nicht in Auftrag geben. Der Wunsch dazu ist jedoch vorhanden. Das ist auch satzungsgemässer Auftrag, sich um die Filmbandoriginale zu kümmern, während die moderne kommerzielle Auswertung zunehmend auf die Digital Cinema Packages wird zurückgreifen können. Die jedoch nicht alle älteren Filmtitel abdecken werden. Beispiel: Das Negativ von AROUND THE WORLD IN 80 DAYS (2. Negativ, 24 fps) soll in schlechter Verfassung sein - wie mir D. May einst mitteilte. Ich hatte auch eine neue (LPP-Material!) Kopie des Films gekauft und war überhaupt nicht zufrieden. Die Negativumschnitte und Schäden waren sehr evident! @Jasmin hat sicher nicht unrecht im Verweis auf das generelle Eastman Color-Fading. Einige Archive jedoch, die frühzeitig temperiert einlagerten, konnten den Prozess verlangsamen. Diese 70mm-Festivals gibt es nun einmal in guter Tradition seit den 1970er Jahren mit sehr treuen Gästen. Zumindest in diesem Thread in eine andere Richtung vorzustossen, würde weniger Anklang finden als in den Digital-Threads, die sich bekanntlich von der Kinovergangenheit distanzieren. Also wird dieser Thread vermutlich immer den Titel behalten, der vor 5 Jahren vorgestellt wurde. *** Wir haben zwar durchaus etwas Zeit und Geld im Einsatz, aber um ein Mischprogramm aus farblich intakten und farblich verblaßten Kopien kommen auch wir derzeit nicht herum. Das vorgestellte Material ist gewiss nicht übel. Es wird ja auch von ausländischen Veranstaltern und Kinematheken bisweilen angefordert. Keinesfalls ist man damit am Ziel der Träume angelangt - dies ist ein längerer Prozess und einiges wurde ja auch erreicht. @matalo zeigt grosses Interesse an den osteuropäsichen Titeln. (Geschmacklich bin ich da innerlich zerrissen: künstlerisch enorm interessant, aber die Materialschwächen sind nicht auszutilgen und bereits ins Negativ eingeschrieben. Beim Ton dasselbe Problem, hier des Übersprechens.) Es gibt im Archiv in dieser Stadt fast zwei Dutzend osteuropäischer 70mm-Produktionen, die man in die Diskussion einbeziehen sollte. Einst hatten wir DIE BEFREIUNG so wie ZIGENEUNERLAGER ZIEHT IN DEN HIMME, WATERLOO, DER BLAUE VOGEL MIT DEM WEISSEN FLECK, KRIEG UND FRIEDEN, GOYA, DERSU UZALA u.a. mit sehr schwankenden Besucherzahlen gezeigt. Eine Neuauflage wäre schon sehr diskutabel, aber da die Kopien farblich weitgehend intakt sind, ist keine Eile geboten. Die neue Kopie von THOSE MAGNIFICENT MEN ist durchaus sehr brauchbar und ohne die sonst üblichen schlimmen Ausrutscher bei der Vorfilterung: @ACME hatte sie vorgeführt anlässlich des Lufthansa-Jubiläums (wo man erst die alte dt. Kopie spielen wollte, dann aber von mir aus heftig für die neue Fox-Kopie geworben wurde). Sie hat allerdings - wenigstens @ACME hat es einmal offen ausgesprochen - de klanglichen Limitationen leider aller bisher auf Film-DTS erschienenen alten Magnettonfilme: man kann nicht sofort immer alles haben. Aber man kann auch ehrlich mit den Widersprüchen umgehen. *** @dirk48, @pinbot und @Bauer U2 haben Ihrerseits die Aufmerksamkeit auf die Bildwandgeometrie gelenkt. "Den Wunsch von ihren Augen abgelesen" hat nunmehr das SCALA seit letztem Jahr. Es ist eine überzeugende Neuerung in einen eigentlich 1942 für das klassische Normalformat errichtetem Gebäude, dessen Architekt sich vielleicht nicht hat vorstellen können, daß sich der Bau auch für klassische WideScreen-Projektion noch blendend eignen würden (eine ähnlich Grundgeometrie biete auch das Berliner ODEON-Kino an). Nächste Woche beginne auch verschiedene Experimente im Umgang mit höchst unterschiedlichen Objektiven, deren Wirkung nicht immer absolut vorhersehbar ist. Die Verzerrungen werden wir aber einzudämmen wissen und wären dafür gewappnet (verschiedene Optiken kamen aus dem Ausland, u.a. den USA). Für verschiedene 70mm-Optiken werden wir auch neuerlich angepaßte Optiken zm Einsatz bringen: für IM RAUSCH DER TIEFE voraussichtlic f=8omm verwenden, für BEN HUR f = 90mm, für PLAY TIME f= 85mm oder entsprechende Zwischengroßen. Andere von inländischen Herstellern. Das gleiche berifft das Spektrum der möglichen, experimentell oder dauerhaft einsetzbaren Magnettonvorverstärker: im Inland war die Ausbeute eher mager... *** @Tom Cat informierte nun sehr transparent über die Verfügbarkeit bereits installierter Projektoren, die einen Sinn machen. Und verkündete auch das Entwicklungspotential für noch ganz andere Anwendungen und Erweiterungen. Es sind auch weißgott zahllose 70mm-Projektoren hier verfügbar. Es gab also niemals eine Festlegung auf die "immergleiche" Projektionsvariante. Im Gegenteil. Die sehr unfreundliche Reaktion des Teilnehmers aus dem ehemaligen TURMPALAST wird aus der Perspektive am Eschenheimer Tor vielleicht berechtigt sein. Mir sind die dortigen Erfahrungen ebenfalls zu Ohren gekommen. Aber mit Sicherheit sind wir die Letzten, die irgend etwas "durchnudeln": dagegen wurde auch extra die Projektor-Restaurationsgruppe gegründet (-> und wer ihr beitreten möchte: seid jederzeit herzlich willkommen!!!). :grin:
  10. Es geht weiter auch in Frankreich in 70mm - und ein Bericht folgt in Kürze.
  11. So ist es. Wir haben dafür eine Gruppe gegründet, die, so weit vom Aufwand her vertretbar, für jeden Film und jedes Material nach einer individuellen Lösung sucht, in der das Fähnchen nach dem Wind schwingt (sprich: das Projektoraufwerk mit dem Film harmoniert). Kongenial erfasst - Mister Drehbuchautor! :grin:
  12. So ist es auch vorgekommen. DP70 hat sich für etliche Anforderungen als "prakikabel" erwiesen, wie ich seinerzeit schrieb. Aber keineswegs als optimal. Für Leute aus dem Archivbereich oder aus der Kopierwerksbranche sind diese Herausforderungen auch nicht völlig unbekannt. Mich überrascht Deine Überraschtheit. Man kann zwar grundsätzlich immer noch dem DP70 viel zutrauen (rundherum in Sachen Filmschonung und auch Einfachheit der Wartung sowie brauchbarer Korrektur der Bildfeldkrümmung), aber einiges an diesem Patent (Umlaufblende, Motor, asymmetrischer Ablauf der Schaltrolle, kein exakter Gleichlauf usw.) ist verbesserungsbedürftig. Die vorhandene DP75 hat (eben so wie ein weiteres Exemplar, jeweils gesichtet im alten GLORIA-PALAST Berlin (dort individuelle Nachbesserungen) so ein weiteres Exemplar in Karlsruhe einen erstaunlich guten Bildstand. Wie viele Jahre das anhält? Man wird es sehen. Einige wellige Materialien jedoch werden durch die scharfe S-Form der Bildbühnen gut kompensiert, vergleicbar mit der sehr langen Bildbühne am Pyrcon UP700 - eine Welligkeit, die zuvor unbekannt war. Neuerdings haben auch Tests auf Bauer U2 mit dem auf dem Stand von 2012 befindlchen Materialien Änderungsbedarf gezeigt. Der Bauer U4 hat sich - eben so wie Viktoria-8 - aufgrund der kürzeren Bildbühne und eines einfacheren Filmlaufs als ausgesprochen filmschonender Projektor erwiesen. Dank eines fabrikneuen Malteserkreuzes ist hier ein Engpass mit Ersatzteilen nicht zu befürchten. Wie aber auch bei Viktoria-Projektoren (insbesondere dort in der Stahl-Film-Stahl-Kombination) könnte aber bei beschädigtem Filmmaterial (bei brisanten Klebestellen, Perfoanschlägen) der optimierte filmschonende Durchlauf an den entsprechenden Stellen des Films mit der Inkaufnahme einer leichten oder minimalen Bildunruhe einhergehen. "Mehr" Bildruhe an den defekten Bildstellen würde somit zu mehr Filmbeanspruchung führen. In Kürze wird der Änderungsbedarf noch zunehmen, da durch die Materialschrumpfungen weltweit (Polyester ausgenommen) neue Herausforderungen entstehene werden. Es kann sein, dass (zumindest ich) von der Präferenz eines DP70 abgehen würde und neue Möglichkeiten in Angriff nehme: evtl. Tests mit FP75-E. Daraufhin hat die Ingenieursfraktion unseres Verein Planungen zur Herstellung von auf Filmschrumpfungen reagierende Zahnkränzen angeschoben. Die Zahl individueller Lösungen nimmt somit zu - die ideale, kategorisch zu verkündene Maschine gibt es nicht: ausgenommen im Marketing. Die von uns für den 16. September ausgewählten 70mm-Kopien der Klassiker HELLO DOLLY und IN 80 TAGEN UM DIE WELT sind bis auf normale Schrumpfungen in mechanisch exzellentem Zustand: Bildstand, Bildruhe und Randschärfe sind auf dem DP75 (mit nagelneuem Kreuzgetriebe und neuem Magnetkopf) völlig einwandfrei - auf dem U4 dagegen beginnen die ersten Tests und Zurüstungen - primär mit Blick auf das Programm der Trailer und etwas ramponierten Kurzfilme: er erhält ebenfalls einen neuen Magnetkopf: die 70mm-Magnetköpfe der Klangfilm GmbH werden wir aufgrund ihrer Impedanzen und gelegentlichen Fertigungsfehler voraussichtlich nicht mehr einsetzen.
  13. Rumstehen würde ja verstaubter Urbestand bedeuten - aber hier wurde gezielt und zum ersten Male in der Region um- und aufgerüstet! Bereits der Antrieb zum Umbau auf CineMiracle-Bildwand unerstreicht den Willen zum "Programm" recht klar und eindeutig. Zwar spielfertig, aber "gut genug" (sprich "fertig") ist man nie: und so lockte die Versuchung, auch noch die Bauer-U4-Maschinen dieser Region "fit" zu machen. Wechselnd liesse sich auf diese Weise bei sehr kritischen Filmkopien die passende Maschine auswählen: Ein DP75 würde m.E. etwaige Wellungen des Materials besser kompensieren (also für den Zuschauer unsichtbar machen), der U4 hingegen könnte die maximal denkbare Filmschonung bei sehr trockenem oder zum Einriss tendierenden Materialien anbieten. Und das ist dann noch kein Ende, wenn ausserdem die Ultra-Panavision-Umrüstung ansteht! BEN-HUR in der komprimierten Premierenkopie wäre eine Herausforderung für ein würdiges Filmformat: ohne Letterbox und Bildbeschnitt. Derzeit also stehen viele Besorgungen an. Und lassen noch bis zum Wochenend auf sich warten, da von den Wunsch-Ausrüstungen so gut wie nichts mehr in Deutschland mehr war: das meiste kommt über dem Tisch hierhier. *** Zur Furcht vor dem Color-Fading und dem Pink-Konzert, wie es oben stehend "beschworen" wurde, würde ich sagen, daß die am 16. September zu sehenen Roadshow-Kopien sich im Vergleich zu ihren Brüdern und Schwesten merklich dem Punk zu widersetzten bemühen! ;-) Schlimmere Kopien dieser beiden Titel habe ich allemal und überall schon gesehen: diese Rollen sind sehr gepflegt, mechanisch gut in Schuss und wurden alles andere als zufällig oder beliebig eingelagert. Was sich dann auch bemerkbar macht: Publikumsapplaus gab es dafür des Öfteren.
  14. Roegs DER MANN DER VOM HIMMEL FIEL (mit D. Bowie) Hätte eine 4-Kanal MG-Stumpfklebepresse hier. Leihweise könnte ich sie zur Verfügung stellen, wenn der Fall dringend ist.
  15. Du machst für das Medium Werbung - und wirfst mir seit Jahren vor, sobald ich Eindrücke daraus kritisch einbringe, mich moralisch falsch zu verhalten?
  16. Verhoeven 1991: War 'ne spekulative Zukunfts-Distopie, die weder die dialektische Wendung von SOYLENT GREEN noch den gesellschaftskrituschen Sarkasmus von MARS ATTACKS aufweisen konnte. Meist latexartige Masken "Mutanten" und debile Schauspieler (Sharon Stone allen voran an Einsilbigkeit). War aber der - ohne Inflationsbereinigung - damals wieder teuerste US-Film "aller Zeiten". Leider im Kaschbreitwandformat 1,85 : 1 gedreht und nirgenwo originelle Science Fiction. Typisch auch Verhoevens Hang zur Zelebrierung körperlicher Stimatismen und Verstümmelungen: eventuell ein Trauma seiner späten Kriegserlebnisse in Holland nach Überfall durch die Wehrmacht. Zusammengeklatscher Horrokitsch: mehr wohl nicht.
  17. Dann lies bitte Deine Forderungen (die Du selbst nicht zu erfüllen vermagt(, die klingen auch leicht f...... . - Apropos: Habe nie ein "Verbot der digitalen Projektion" gefordert. Wie sollte sowas durchgesetzt werden? Als gibt es keine solche Forderung. Warscheinlich fühlst Du Dich darin tangiert, alter Freund - ist da mal was vorgefallen? Daher die hassvollen Zeilen. - Und da die Silberscheibe gemäss Vorredner Referenz ist, können wir ja 70mm-FILM in derart goutieren: Und in solcher Präsentation bringen jedenfalls wir die Klassiker nicht auf die Leinwand. Solche Referenzen mag sich jeder privat ins Kämmerlein holen: für die Panoramabildwand taugen sie leider gar nicht. :D
  18. Davon stimmt nun fast gar nichts mehr - aber mit oceanischem Eifer alles kurz und klein schlagen, ist nicht sehr aufregend - schon gar keine "Kinokunstbutter". Eher pure Arroganz. Mag der coole Vorreder seine Mantra doch gern auf der Bühne der anderen WideScreen-Festivals rezitieren - falls er sich traut - nur hört ihm vermutlich keiner zu. Alle diese Festivals und Reihen mischen ihre Programme mit gefadeten Vintage-Prints (unmanipulierte Schärfe und Klangcharakter) und neueren und farbigen Kopien. 80 TAGE UM DIE WELT, der am 16.9.12 läuft, ist gar keine "EA"-Kopie, wie der Vorredner meint, sondern WA-Kopie. KRIEG UND FRIEDEN ist am wenigsten "ROT"-Show und wird es wohl auch nicht mehr werden. All das sollte man,wenn man von Film Ahnung hat, schon bei Nennung der Titel auf den ersten Blick erkennen! Jeder ältere Film, sofern das Negativ intakt ist, lässt sich photochemisch auf Filmpositiv als auch digital nahezu farbgetreu restituieren. Minimales handwerkliches Verständnis vorausgesetzt. Aberhunderte an Beispielen sind benennbar - vom Filmstreifen bis zur Silberscheibe. Die Frage, welche Filme in den letzten 10 Jahren als Direktkopie herauskamen, läßt sich ebenfalls leicht beantworten: fast die gesamte Fox-Staffel der 65mm-Produktionen der 60er sowie vereinzelt weitere Titel von Columbia. MGM und United Artist. Einfach mal ein bisschen informieren bitte, bevor man brachial auf den Putz haut! Diese Titel (und übrigens auch die oben angekündigten gibt es gar nicht auf 4k-mil-DCI oder wie es so schön auf oceanisch heißt. Auf 70mm sind sie zudem schärfer und detailierter. Ich rege an, gleich allen Filmkunstkinos, Kommunalen Kinos und Museumkinos das Projzieren ihrer Filme zu verbieten, bis sie endlich auf 4k-mil erschienen sind! Am besten ändert man gleich noch das Grundgesetz! :sword: "Die Welt besteht aus kleinen Teilchen", lesen wir oben. Also ist sie digital, ist daraus zu schließen. Dann besteht die Welt aus Einsen und Nullen? Aha.
  19. Auf den Punkt getroffen - leider, leider wahr. Abgesehen davon sahen schon die DMR-Szenen der Scope-Anteile auf 15-70 vor einigen Jahren bei DARK KNIGHT abscheulich aus: dagegen konnte die konventionelle 35mm-Duplikatkopierung des Films hinsichtlich dieser Szenen noch punkten! Nolan ist u.E. zwar guten Willens, aber noch zu jung, um die Risiken und Fehlerpotentiale in der Postproduktion richtig einzuschätzen.dem Scan vom O-Negativ. Selbstverständlich ist das prinzipiell (im Gegensatz zum D.I.) der richtige Ansatz. BAT MAN BEGINS - analog und ohne D.I kopiert - war unter den Blockbustern seit Jahren wieder der erste Film, der gegenüber den zumeist über D.I verunstalteten und beeinträchtigten Versionen wieder ganz normal aussah. Eben wir eine gute Kopie der 1990er Jahre. :grin:
  20. Ich gehe dorthin seit 40 Jahren: eines der führendsten Programmkinos, wenngleich in letzter Zeit etwas konventionell geworden. Da steht für mich der Inhalt und die soziale Funktion eines Kinos heute höher als das Large Format in irgendeinem Renommee-Saal xXx. Außerdem scheint es für Fricke und Magidson heute auch zweitrangig zu sein, wie exklusiv die Erstaufführung verläuft (oder sie können auf dem heutigen Markt gar nicht mer anders reagieren und hatten bei der EA von BARAKA 1993 weltweit Flops eingefahren). Das erklärt, warum die Presseaufführungen und auch die Deutschland-Premiere von SAMSARA in 2k dijiziert wurden. Aufregen tut es mich aber nicht - das Herz schlägt für Anderes... Ist doch von der DCI und den Majors so gewollt gewesen!? Also kann man nicht alleine die Betreiber hierfür als maßgebend einstufen, wenn die produzierende Industrie nun einmal leider diese fernseh-kompatiblen Standards durchdrückte. Ich finde ganz dezidiert, dass die Kritik heute (und anders als in den 1970er Jahren) eher bei diesen Marktdurchdringungsstrategien ansetzen muss. Die Betreiber sind da m.E. passiv-geknebelt oder können meist nur reagieren - sie sind auch nur das letzte und schwächste Rad am Wagen der weltweiten "Media-Verwertungsgesellschaft". Es sei denn, man glaubt daran, dass von der Kinoseite Druck auf die Companies ausgeübt werden könnte bzw. die Kinobetreiber Vorreiter des "besseren Films" sind. Das können sie im Einzelfall durchaus: konsequente Programmkinos etwa. Aber man müßte dort ansetzen, wo es wirklich "faul" ist: im derzeitigen Studio-System der Mainstream-Companies...
  21. Es gab Vergleichsvorführungen schon von BARAKA in 70mm und in 4k auf der Tagung der A.S.C. in L.A. Rick Mitchell schrieb darüber, daß die Vorsprung der 70mm-Kopie nicht eingeholt werden konnte. Aber - wie Du schon ausführtest - es bedarf einer 70mm-Direktkopie, wie sie den Premieren zu eigen waren. Mehr Möglichkeiten zweifelsohne. Aber im Farbmodell und in der graphischen Detailtreue nicht identisch zum 70mm-Original: es handelt sich nun einmal bei einer Panelprojektion um eine "Rasterung" - die, sofern das Ziel das unbedingt "getreue" Abbild des photochemischen Originals wäre - das Auge überlistet. (Ansonsten fände ich es für meinen Geschmack gut, vorerst beim Thema 70mm zu bleiben und die Digitaldiskussionen nicht über die Maßen und dazu noch glorifizierend einzusetzen.)
  22. Reservierungen gerne an mich über PN oder über die Kinoadresse! Wegen der späten Uhrzeit heute leider nur etwas "formalisierte" Angaben - also nur die grundständigsten Informationen. Aber auch Fotos zur Kinoperle in Werder, weil ja immer wieder Fragen zur Proportion oder der Position der Panorama-Bildwand hier aufgekommen sind, die nicht klar beantwortet werden konnten: hoffentlich helfen die Bilder? (Obwohl der reale Eindruck schon viel, viel "suggestiver" ist!). ;-) Ich kopiere erst mal Grunddaten aus der Presseinformation und schreibe die nächsten Tage dann detaillierter - auch jenseits üblicher Werbetexte. Ausgerüstet im „Kino Scala“ mit adäquater Vorführapparatur (8mm, 16mm, 35mm, 70mm) und garniert mit ansprechendem Rahmenprogramm, möchten wir unter dem Motto „Kino in der Provinz - bigger than life“ das Gesamtkunstwerk „Kino“ zur Debatte stellen und die Gewerke im Original erhalten. Das Programm: Am 16.9.2012 um 11.00 Uhr und um 19.30 Uhr läuft die klassische Jules-Verne-Verfilmung IN 80 TAGEN UM DIE WELT („Around the World in 80 Days“, USA 1956), vorgeführt mit einem zeitgenössischen deutschsprachigen Vintage Print der Premierenzeit, d.h. im Originalformat 70mm mit 6-Kanal-Magnetton (und mit mittlerem Farbfading - leichte Gebrauchsspuren). Eine der ersten 70mm-Todd-AO-Produktionen, die noch heute explizite Raumwirkungen erzielt. Einführung: Jean-Pierre Gutzeit (Vereinsvorsitzender Kinomuseum Berlin e.V). Eine Snack- und Trinkpause wird arrangiert. Links zum Film: http://www.youtube.com/results?search_query=Around+the+world+in+8o+days+1956&oq=Around+the+world+in+8o+days+1956&gs_l=youtube-reduced.3..0i19.116133.125018.0.125395.34.21.1.11.11.3.1137.5446.5j2j4j1j0j4j0j1.17.0...0.0...1ac._dNaYeTk-UM Ebenfalls am 16.9.2012, jedoch um 15.30 Uhr läuft das Musical HELLO, DOLLY („Hello, Dolly!“, USA 1969), als zeitgenössischer deutschsprachiger Vintage Print aus dem Premierenzeit, d.h. im Originalformat in 70mm mit 6-Kanal-Magnetton (auf Eastman Color mit mittlerem Farbfading - leichte Gebrauchsspuren). Die Songs sind im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Einführung: Jean-Pierre Gutzeit (Vereinsvorsitzender Kinomuseum Berlin e.V) so wie Marc Hairapetian (Publizist und Herausgeber des Kulturmagazins „Spirit – Ein Lächeln im Sturm“). Eine Snack- und Trinkpause wird arrangiert. Links zum Film: http://www.youtube.com/results?search_query=Hello+Dolly+1969&oq=Hello+Dolly+1969&gs_l=youtube.3..0i19l5.22651.24772.0.25714.7.7.0.0.0.0.424.1861.1j1j2j2j1.7.0...0.0...1ac.2SDuNqge-R4 Am 30.9.2012 ab 11.00 Uhr zeigen wir zum 200. Jahrestag der Invasion Napoléons in Russland die 4-teilige Mosfilm-Produktion KRIEG UND FRIEDEN („Woina i Mir“, UdSSR 1965-67) in 70mm-Kopie, auf Orwocolor-Material (leichte Gebrauchsspuren, ohne Farbschwund), in der DEFA-Synchronisation und mit 6-Kanal-Stereo-Magnetton. Der Film hatte seinerzeit in Ost und West gleichermassen hohen Zuspruch, 1968 den Oscar für den besten fremsprachigen Film erhalten und gilt bis heute als „teuerster Film der Geschichte“. Einführung: Jean-Pierre Gutzeit (Vereinsvorsitzender Kinomuseum Berlin e.V) so wie Marc Hairapetian (Publizist und Herausgeber des Kulturmagazins „Spirit – Ein Lächeln im Sturm“), 3 Snack- und Trinkpausen werden eingerichtet. Links zum Film: http://www.youtube.com/results?search_query=voina+i+mir+1967&oq=voina+i+mir+1967&gs_l=youtube.3...9969.11026.0.11613.2.2.0.0.0.0.211.405.0j1j1.2.0...0.0...1ac.p83eB4LydCo Einige Kopien weisen Gebrauchsspuren auf, sind aber hinsichtlich ihrer Raumwirkung und Schärfe als derzeit erhaltenswerteste und vollständigste Versionen anzupreisen. Die Auswahl der Matinee-Reihe ist Ergebnis einer langjährigen Forschung zum Filmbandoriginal. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Vorreservierung wird empfohlen! Zur Filmreihe: In Zukunft werden wir in der Matinee-Reihe hoffentlich vermehrt auch „aus dem Rahmen fallende“ Filme in möglichst photographisch hervorstechenden Kopien zeigen, die zum Teil seit Jahren nicht mehr oder nur als Berlinale-Gastspiel zu sehen waren. Die Filme dieser Reihe wurden allesamt auf 65mm/70mm-Negativ aufgenommen und zu ihrer Premierenzeit exklusiv „in 70mm“ in „Roadshow-Kinos“ projiziert. Zu den Veranstaltern: Das KINO SCALA eröffnete im Juli 1941 als FONTANE LICHTSPIELE und wurde 2002 von Knut Steenwerth erworben. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde über die Jahre nur unwesentlich verändert. Der Saal mit 170 Plätzen besitzt eine Bühne so wie 6 Logen. Nach Rekonstruktionsarbeiten wurde das Kino im November 2003 wieder eröffnet. Eine Panoramabildwand, deren Durchwölbung den Effekt der Vertiefung ins Filmgeschehen begünstigt so wie eine aufwendige Tonanlage mit mehreren Digitaltonsystemen lassen den Kinobesuch zum Erlebnis werden. Das Programm ist auf Arthouse-Programm und Familienunterhaltung ausgerichtet. Dem Filmprogramm angegliedert wurde ein Service-Konzept, das sich von einer „Massenabfertigung“ unterscheiden möchte. Außerdem werden im SCALA Autorenlesungen und Musikveranstaltungen abgehalten. Das gemeinnützig tätige KINOMUSEUM BERLIN E.V. verfolgt das Ziel, das Kinowesen zu ergründen, Materialien und Filme zu erhalten und zu dokumentieren so wie dabei technische, soziale künstlerische und wissenschaftliche Fragen aufzugreifen. Durch die Integration der privaten Sammlerszene werden die Original-Materialien und Präsentationsweisen greifbar „vorgeführt“. Erforscht werden Filmtheaterbiographien, Architekturen (z.B. anhand unserer Foto-Dauerausstellung in der ASTOR FILMLOUNGE), Programme, Projektionsarten und Sinnesempfindungen im kinematographischen Raum. Kino, wie es wirklich war, verankert im Kulturgedächtnis auf hochwertigen Filmbandoriginalen einschließlich filmkundlicher Vorträge, das ist uns ein Auftrag. Für Rückfragen stehen zur Verfügung: - Kinomuseum Berlin e.V. (Programm-Redaktion, Filmkopien), Siegmunds Hof 11, 10555 Berlin, info[at]kinomuseum-berlin.de , http://www.facebook.com/pages/Kinomuseum-Berlin-eV/182923358434244 , www.kinomuseum-berlin.de ) - Knut Steenwerth (Programmkinobetreiber, Inhaber des Kino Scala), Eisenbahn Str. 182, 14542 Werder/Havel, http://www.facebook.com/lichtspielhaus.scalawerder , eMail: server[at]kino-werder.de )
  23. Gerne reserviert! (Aber aus Gründen der Überschaubarkeit müssen wir Reservierungen auf 2 Personen pro Anfrage begrenzen und werden zudem Nummern ausgeben - da bitte ich um Verständnis - "Nachhaken" ist aber möglich nach Massgabe der noch freien Plätze). Die Krümmung der Bildwand verläuft nach den Erkenntnissen des CineMiracle-Prozesses und hat ihr Vorbild in der legendären Konstruktion des KINO IM SPORTPALAST Berlin (u.a. wurde dort WINDJAMMER 3-streifig projiziert, aber auch legendäre Sommer-Musical-Festivals (SÜD PAZIFIK, WEST SIDE STORY, PORGY AND BESS) wurden dort legendär zelebriert. Diese Epoche darf nicht sang- und klanglos aussterben, und als Kinomuseum Berlin e.V. geben wir uns Mühe in der möglichst authentischen Herausarbeitung und liebevollen Darstellung des WideScreen-Ouevres, somit nicht nur der Berliner Historie. Das SCALA Werder/Havel erfüllt vielfach Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Anmutung, und die meditative Versenkung in den jeweiligen Film - jenseits aller Störungen des Großstadttrubels - ist für die Breitwanddarbietungen wie geschaffen. Da es am Sonntag, den 16.9.12, interessant wird, empfehle ich die Reservierung. Ausserdem haben wir für das Doppelprogramm ab 11.00 Uhr nach IN 80 TAGEN UM DIE WELT nunmehr den zweiten Todd-AO-Kracher für 15.30 Uhr startklar gemacht: Kurven ohne Ende! HELLO DOLLY (USA 1969, Regie: Gene Kelly. Dt. Fassung mit mittlerem Farbfading, mechanischer Zustand: 1A). http://www.youtube.com/watch?v=qkv5EBSTPLs
  24. Die aktuelle Panorama-Bildwand des SCALA Werder/Havel wurde dem Bühnenraum vorgezogen: nunmehr ist ein blickfüllendes "Raumbild"-Erlebnis (abhängig von der Art des Films und der Kopie) möglich. Damit wird man auch historischen Anforderungen an die Sehgewohnheiten aus der Zeit der Aufunkunft der WideScreen-Verfahren gerecht. Wenn Ihr Euch noch einmal obiges Bildchen anschaut, seht Ihr vielleicht, dass die Bühnenumrahmung bereits verlassen wurde. "Freie Bahn" also für die Large-Format-Projektion!
  25. Ist reserviert. :grin:
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