Zum Inhalt springen

cinerama

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    10.470
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    80

Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Der Auffassung bin ich in keiner Weise. Der Film sollte in 70mm gezeigt werden - schliesslich nennt sich das Verfahren "Super Panavision 70". Alles andere ist: a. eine Umkopierung b. eine Reduktion c. eine Migration Und Testvorführungen der ASC in Hollywood vor ein paar Jahren (Rick Mitchell berichtete darüber) zeigten beim Vergleich 70mm vs. 4k klar die Vorzüge des originalen (hier erstgenannten) Formats (=> FILM).
  2. SAMSARA, der bereits zur Berlinale lief, hatte in der vorletzten Woche seine Berlin-Pressevorführungen und auch baldige Premiere. Interviews wird es in Kürze noch weitere geben, aber auch Fragen zur "Aufgabe" der 70mm-Projektion werden gestellt werden müssen.
  3. Allein 100 000 Filme vor 2000, die nie digitalisiert wurden - und nachwievor Kleinfestivals, Kunsthochschulen und Sonderverleiher mit Filmangebot.
  4. http://www.openairkino.de/bochum/infos.php Bei 14 x 8m kommt Dein Bild bei diesem Film gut rüber. Sende doch bitte hier Fotos von den fimhistorischen Kultvorführungen nach - danke! Gibt es "Feuerwerk, Reis + Wunderkerzen"? Auch nicht schlecht: http://www.kultureck.de/Archiv/06.html
  5. Von IMAX bedauerlicherweise nichts bemerkt. Die gute Absicht Nolans/Pfisters klingt respektabel - die Umsetzung jedoch scheitert.
  6. ... wollte mir schon vor 1 Jahr den alten Digitalprojektor 1.3 k aus dem ZOO PALAST kaufen: extrem lichtstark und super Objektive! Verfolge ja die HD-Kinopläne schon seit Anfang der 80er Jahre (HDTV) und aufg DLP-Basis schon seit 1997: eine lange Zeit. Glaube nicht an den linearen Fortschritt, der kongruent zur Geräteindustrie verläuft. Kulturelle Debilität geht mit jedem technischen Fortschritt anfangs einher. Ausserdem war der deutsche Stummfilm poetischer und dramatischer als der deutsche Tonfilm nach der Wende: das sind die eigentlich spannenden Debatten! Da, wie Du selber unterstreichst, die Kinoanmutung durch DCI nicht per se revolutioniert wurde, impliziert diese "Kontinuität" meines Erachtes dennoch nicht, dass es auch eine Kontinuität im Besucherverhalten geben wird. Druch "die" Digitalisierung (d.i. die weltweite Durchdringung mit Kommunikationsmitteln) sind im eigentlichen Sinne revolutionäre Änderungen eingetreten. Seit 1958 ist der Besucherschnitt zurückgegangen - das ist nicht gleichbedeutend mit erlahmendem Interesse an "Film", aber zeigt die besagten tektonischen Verschiebungen. "Zuende" geht daher nichts, aber es dürfte Änderungen geben, die man bisher kaum erahnt oder wahrhaben möchte. Daher ist mir der ostentative "Optimismus" recht unverständlich, wo Skepsis angebracht ist. Um polemisch zu werden: Auch Kernkraftwerke galten lange Zeit als Heilsbringer (wenngleich der Vergleich platt und polemisch bleibt - aber es geht um die Heilsversprechungen des Marktes, die schon in Kriegen mündeten). Ansonsten: Du hast bei mir keine einzige Filmkopie gesehen, outest mich aber an wie Herr Salvatore de Vita. Das nimmt einen nicht gerade für Euch beide ein, sondern animiert zum Kontaktabbruch. Ihr selber rückt nicht damit heraus, was ihr eigentlich macht.
  7. Nun mal vorsichtig, junger Herr! Es ist hier ja sehr schwierig nur vermittelbar und richtigzustellen, dass das Schicksal der Welt nicht allein von rotierenden Zahnrädern oder kippenden Spiegeln abhängt. Ich bemühe mich seit Jahren um eine sozialökonomische Hinterfragung jedweden Fortschritts (auch den der ersten Filmvorführungen um 1895 oder der Einführung des Radios) Aktuell geht es um die tektonischen Verschiebungen in der Distribution, die zu erwarten sind. Und um Auswirkungen auf das Produktions- und Vermarktungsverständnis, verknüpft mit der Sinnfrage für flächendeckende oder exklusive Filmtheaterauswertung. Daher sehe ich Unterschiede in den Interessengelagen und Absichten zwischen der Standardisierung des (35mm-)Films und der Standardisierung eines DCI-Konzeptes. Immer wieder hier die geschichtliche Äquivalenz beider Standards anzuführen (als handelte sich lediglich um eine technische Modernisierung wie es sie schon immer gab), halte ich für sehr unzureichend. Das Nachsagen des "Erhalts einer Filmbandprojektion" (als Selbstzweck?), wie er mir plump unterstellt wird, lenkt m.E. von der Unwilligkeit hier ab, den Blick "über den Tellerrand einer BWR-Installation" hinauszurichten. *** Nachdem die These "Ende des Kinos durch Digitalisierung" von einem Forumskollegen erhoben wurde, ist zu prüfen, inwiefern damit viel weitreichendere Auswirkungen gemeint sind, als die die profane und für das Publikum nur selten bemerkbare Installation eines DCI-Bildwerfers sie anzustossen vermag. *** Dass ich hier mit digitalen Medien arbeiten muss, ergibt sich aus Zwängen der Verunmöglichung anderer Informationsmittel. Ein öffentliches Symposium "Filmvorführerkongress Paris 2012" ist bekanntlich leider nicht anberaumt worden, zumal ich persönliche Begegnungen mehr schätze als virtuelle Rangeleien, die über das Maskentheater der Internet-Avatare und Nicknames verlaufen. Dabei kommt regelmässig der Rest an Respekt unter die Räder. Das Engagement in den Threads "35mm-Termine" so wie "70mm-Termine" betreibe ich trotzalledem gerne, denn man könnte es sich doch leicht machen, und einen Thread "Blu ray Neuerscheinungen" hier aufmachen. Wie patent diese Besprechungen dann geführt werden, lässt sich bereits in anderen Foren ablesen.
  8. "Wir": ich und mitlesende Kollegen, die von preston sturges Ausführungen nichts halten. Und da er ja hier als grosser Lehrer seine Getreuen von der Leine lässt und von "wir" spricht, gibt es eben auch Gegenpositionen, die das ganz anders sehen. *** Abrückend von den Intimfreundschaften dieses Forums ein kleiner Hinweis auf provokante Literatur: Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken. Aus: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Digitale+Demenz.7783008.html
  9. Wir wissen auch, dass preston sturges die Dinge umformuliert, wie Sie ihm ins (aktuelle) Geschäftskonzept passen. Vertrausenserweckende Kontakte ergeben sich daraus (zumindest für mich) nicht unbedingt. Zum Zitat: Schwarzweiss ("gut" ./. "böse") ist zu plump gedacht. Nach meinem Eindruck denkt hier ein anderer Forumsteilnehmer (perston sturges) ausschliesslich und extrem nur "weiss". Und damit verkauft er sich als Person blendend. Auch H. Thurau schreibt sehr viel ins Weisse - und verkauft sich blendend. Die Schattenseiten auszuloten ist für ihn als Marketing-Prof. weniger ein Primärauftrag. Er zeigt aber zwingende Marktgesetzlichkeiten, die stets nur von preston sturges (Zitate folgen) heruntergespielt werden. Der Dissens zu diesen Themen wird hier voraussichtlich lange noch fortsetzt werden müssen. Jeder möge sich selber ein Bild machen.
  10. Würde mich auch interessieren, wie 1:1.35 rüberkommt. Aber vielleicht handelt es sich bei dieser Formatangabe um einen Schreibfehler. Irritierend ist nur, dass er vom Autor nicht korrigiert wird. ***** KRIEG UND FRIEDEN ("War and Preace". USA 1955, VistaVision, Technicolor): das war heute fast das Jahrhundert-Event im "Zeughaus-Kino" in Berlin! Unsagbar schöne und scharfe Technicolor-Druckkopie, die traumhafte Bildtableaus entfaltete, welche jeder heutigen Kinoproduktion zur Gänze abgehen. Jede einzelne Einstellung hätte einen Ehrenplatz im Louvre, oder warum nicht, in den Vatikanischen Mussen verdient. (So viele Museen gibt es gar nicht, wie einem jede einzelne Einstellung und Szene den Atem stocken liess.) Die folgende Digitalversion verwürgt davon leider fast alles: By the way: auch in dieser zeitgenössischen Technicolor-Filmkopie wurden Signaturen des Originalnegativs gesucht. Auch in KRIEG UND FRIEDEN keine einzige (!) F-Signatur. Ein Markierung in VistaVision-Negativen aufrechtzuerhalten gehört eher ins Universum der "Gebrüder Grimm". Generell sind die VistaVision-Negative frei von diesen Signaturen. Die heutige Vorführung von KRIEG UND FRIEDEN war auch eine "Einübung" in die geplante Wiederaufführung der sowjetischen Monumentalfilmproduktion, die wir für den 30. September 2012 angedacht haben. http://www.youtube.com/watch?v=wdl1sHzyODE
  11. Welche Thesen habe ich ausgeborgt? Warum sagt preston sturges vom karlsruher Schauburg-Kino dem von ihm so beurteilten "Guru"-Henning Thurau sozusagen Inkompetenz auf dem Kino- oder Filmsektor nach (denn mit seinen Vorträgen gehe dieser seit Jahren "hausieren" und "alleine die Realität könne ihm nicht folgen"). Um ihm im nächsten Post in anbetracht seiner marktanalytischen Aufsätze in überraschender Wendung seine Ehrerbietung anzudienen? Warscheinlich irritiert Preston Sturges die zu enge Verknüpfung mit den Consumer-Medien unserer Zeit. Glaubt er doch an die Privilegien des alten Kinos.
  12. Meine Thesen waren klar vorgetragen. In Hinsicht der zuletzt hier zu lesenden Formulierungen (und Ratschläge) sehe ich nicht einen einzigen Ansatz, um davon abzuweichen. Daher auch keinen vielversprecenden Diskussionansatz. Das hat mit einer Glaskugel nichts zu tun. Es handelt sich um meine Hypothesenbildung, die fast identisch zu Thurau verläuft. Damit steht Thurau m.E. den Ausführungen von Preston Sturges orthogonal gegenüber, die ich nie teilte. Hier spricht man mit gespaltener Zunge: Was für eine Gradwanderung von ein und derselben Person in nur zwei Beiträgen - welche abgrundtiefe [...]. Es gruselt einen nur noch.
  13. Diese Reaktion auf Thurau ist eben so konservativ, herunterspielend wie beschwichtigend: Beruhigungsversuche, die der Klärung zuwiderlaufen. Thurau spricht nur in voller Konsequenz Marktbewegungen an, die gesetzmässig auch eintreffen werden. Wer mit digitalen Medien schwanger geht, muss auch dazu stehen. Es gibt nun einmal nicht "schwanger" und "ein bisschen schwanger". Die "Realität" hingt verzögerungsbedingt nur "hinterher". Umgestülpt werden dürfte sie in aller Bälde...
  14. In Denver wütete ein Amokläufer im dortigen Multiplex: mit grausamen Folgen. Die seit Jahren sich durchsetzende These, Gewaltfilme, die als freie Kunstform lediglich die Gewalt in der Gesellschaft reflektierten, und dass sie niemals Anreize für reale Gewalttäter bieten könnten, und wenn, so sei dies sei eine kulturpessimistische Behauptung, kommt dann wohl neu auf den Prüfstand. Seit CLOCKWORK ORANGE gab es solche Debatten immer wieder... ergründen liess sich die Motivation nie zur Gänze.
  15. Die Gefahr des Remakes. Klappt nur selten und um so seltener in der Filmkunst. Konventioneller Schnitt und ohne die "Erwartung des Grauens", die der Pilotfim von 1979 auslöste (gestern wieder gesehen: was für eine grandiose Zusammenstellung der Scores: Holst und Goldsmith kaum zu übertreffen). "Prometheus" leider auch in USA nicht richtig angedockt. DARK KNIGHT RISES ist ja optisch und farblich auch etwas konventionell geraten - ebenfalls die Grenzen des Popcorn-Events nicht durchbrechend: dunkel der Anfang, dunkel das Ende. Aber wo bleibt das Licht?
  16. Bekannt ist ja allen, dass die klassischen Todd-AO-Bildwände maximal 120 Grad Krümmung aufwiesen, mindestens aber 90 Grad und oftmals auch Parabelform annahmen. Unbekannt sind aber die nahezu fast flachen Todd-AO-Bildwände, ebenfalls in der sogenannten "Goldenen Epoche" errichtet. Beispiel: ZOO PALAST Berlin. Bildwandrahmen 1960 (bis heute): 10 x 20 Meter, beinahe völlig flach. RUnd regulär verkleinern Höhenkaschierungen aber die Projektionsbilder zur "Briefmarken"-Dimension [verbreiteter Spottbegriff unter berliner Branchenangehörigen über die dortige Praxis]. Vor dieser"Todd-AO"-FlatScreen wölbt sich ein gewaltiger Vorhang von Super-Ultra-Cinerama-Dimensionen. Sobald er sich öffnet, setzt der Katzenjammer ein. Dass die Verleiher von Todd-AO-Kopien die Flachheit tolerierten, wundert mich jedes Mal aufs Neue. ^_^
  17. Ja, so könnte man mutmassen. Aber waren die "Blockbuster"[der Terminus existierte seinerzeit noch nicht]-Roadshow-Filme der 60's nachweislich für deep durved screens "konzipiert" oder "korrigiert"? Du spricht von "kompatibel"? Ausser Ausnahmen bei der Umkopierung mit Flankenkompression (rectified 70mm prints) bin ich mir nicht so sicher. Roadshows auf 120-Grad-Bildwänden wie DOCTOR ZHIVAGO, THE SHOES OF THE FISERMAN, THE CARDINAL, STAR WARS waren 35mm Panavision Scope-Produktionen. Hatten Sie aufnahmetechnisch ein kompatibles Konzept für die 120-Grad-Bildwand "berücksichtigt"? Das wäre zu erforschen. Andersherum ist eine optisch korrekte Wiedergabe auf jede 120-Grad-Bildwand ein Vorzug gegenüber Sichtungen auf flacher Bildwand, die der natürlichen Wahrnehmung (hemisphärisch) widerspricht. Falsch? Richtig? Meinungen?
  18. Es war ja die Rede von den 120-Grad-Theatern (namentlich oben genannt). Vielleicht hätte ich es noch deutlicher präzisieren sollen .- Entschuldigung.
  19. Ein immer stärker wirkendes Abrücken von historisch gewachsenen Schaukulturen vollzieht sich seit Jahren: Kamen zunächst Vorhang und Gong als "Vorspiel" des Kinovergnügens mit Aufkommen von Center-Kinos aus der Mode, verbrach die Lucas Industry Anfang der 1980er Jahre die Entfernung von Curved Screens im GRINDEL in Hamburg resp. im COLOSSEUM in Oslo. Wenige Jahre später glaubte ein ergreister Star-Regisseur wie David Lean, eine restaurierte Version von LAWRENCE OF ARABIA als Rechtfertigung für die Entfernung der Dimension-150-Grand-Bildwand im ODEON MARBLE ARCH in London anführen zu dürfen. Jüngst überschlagen sich die Gerüchte in Downtown in Washington D.C., die dort letzte Curved Screen müsse zugunsten profaner DCI-Projekton entfernt werden. Frage: wie einfältig und ignorant sind wir eigentlich geworden? Während für die Filmformate 16mm, 35mm und 70mm Spezialoptiken hergestellt wurden (ein Beleg für Vielfalt dieser Kulturtechnik), scheint man auf dem Wirtschaftssektor sog. HD-Cinemas unfähig zu sein, weiter als über eine Flat Screen von 1.81 : 1 hinauszudenken. Haben die Herstellerfirmen, die Ingenieure, aber auch die Produzenten kein Wissen und Gewissen hinsichtlich der Errungenschaften der Bildkultur seit nun bald 4 Mio. Jahren? (Sollte man hier Platons Höhlengleichnis zitieren?)
  20. Hätte hier noch eine Kopie SPIDER MAN STRIKES BACK aus dieser Zeit. Falls ihn jemand aufzuführen wünscht - und dafür auch die Rechte klärt. :-?
  21. Wirtschaftlich paradox schon deswegen, nach dem nun fast 40 Jahre die meisten Kinostätten mit 1-Projektorsystemen plus Teller über die Runden kamen. Und ein guter Projektionist sich zu helfen verstand. 2012 brauchen alle "Redundanzen" - um sich vom Service-Netz weniger abhängig zu machen?
  22. Die im April gezeigte Kopie auf der Insel wurde mir vom Fading-Zustand her berichtet. Ich hatte sie letztmalig vor 10 Jahren in Oslo gesehen. Das alles hat uns dazu bewogen, es mit einer deutsch synchronisierten Fassung nun doch zu wagen, die es auch immer nur in 24 fps gegeben hat. Möglich wäre natürlich auch die Aufführung einer farblich flammenneuen US-Kopie aus den 1980er Jahren auf LPP-Material gewesen. Ich projizierte sie und stellte leider massive Kürzungen fest. Interessant war ausserdem zu sehen, das der Negativzustand von Anfang der 1980er Jahre an dieser Kopie leidlich ablesbar war. Somit bleibt es am 16. September bei der älteren Langfassung und der (selten zu hörenden) deutschen Synchronisation. Begleitend dazu werden auch Artikel, Fotos und Annoncen der Deutschland-Premiere zu sehen sein.
  23. Da sich die Goldwyn-Erben offenbar nicht einig werden, muss man eben anderswo Marksteine setzen. Dank freundlicher Verleiher und moderater Konditionen kommen manchmal echte Ausgrabungen zustande. Wir konnten einen Klassiker des Todd-AO-Spektakels für den 16. September disponieren, der nach sehr vielen Jahren erstmals wieder auf diesem Kontinent auf 70mm-Originalformat gezeigt werden soll. Auch in den USA war er im letzten Vierteljahrhundert kaum mehr zu sehen. Die 70mm-Filmkopie befindet sich jedenfalls in passablem Zustand, m.W. ohne erkennbare Klebestellen: weniger weisse Punkte als die "Strahlemann"-DVD. ********************* Schaltung einer Annonce ************************* : I -N ---8 -0 ---T -A -G -E -N ---U -M ---D -I -E ---W -E -L -T - "AROUND THE WORLD IN 80 DAYS" in 70mm 6-Kanal Stereo Magnetton auf der tief gebogenen Panoramabildwand - Sonder-Vorführung am 16. September 2012. Ort und Uhrzeit des Events werden noch bekanntgegeben - The movie was nominated for eight Oscars,[8] of which it was awarded five, beating out critically and publicly praised films Friendly Persuasion, The Ten Commandments, Giant, and The King and I: Won: Best Picture - Michael Todd, producer Won: Best Cinematography, Color - Lionel Lindon Won: Best Film Editing - Gene Ruggiero and Paul Weatherwax Won: Best Music, Scoring of a Dramatic or Comedy Picture - Victor Young Won: Best Writing, Best Screenplay, Adapted - John Farrow, S. J. Perelman, and James Poe Nominee: Best Art Direction-Set Decoration, Color - Ken Adam, Ross Dowd, and James W. Sullivan Nominee: Best Costume Design, Color - Miles White Nominee: Best Director - Michael Anderson zit. aus: http://en.wikipedia.org/wiki/Around_the_World_in_80_Days_%281956_film%29 Hintergrundbericht der Produktion: http://www.widescreenmuseum.com/widescreen/wingto8.htm http://www.youtube.com/watch?v=_YJ9_ia5LIo ****************** Ende der Annonce ***************** Bilder: H. Steppen, Warner Brothers, J. Belton.
  24. Leider: diese Frage wird kaum jemanden tangieren, da sich hier auch (obwohl es um den analogen Filmemacher Nolan geht) kaum jemand für echten Film interessiert. Was nützt derweil "North by Northwest" in 100 k, wenn keinem hier die schwache Farbqualität auffällt? Übrigens auch bei der 70mm-Version von DARK KNIGHT vor 3 Jahren zu konstatieren. Diese ganze "k"-Diskussion berührt mich mittlerweile nicht mehr - nicht im geringsten.
  25. Klug recherchiert - und es geht vermutlich in die Richtung, die Du bereits Kraft der Überlegung aufzeigtest. Derweil dachte auch ich kürzlich noch, allein die Gershwin estates seien ein Hindernis zur Aufführung des Films. @preston sturges schmückt das ja noch aus durch das Exzerpt seiner Google-Ergebnisse, die jedoch hinter den aktuellen und auch früheren Stand zurückfallen. Eine klare Haltung und Verhinderungspolitik gibt es aber nicht, zumal @albertk bereits Willkür und Laune konstatierte. D.h.: Für grössere Festivals hatten die Gershwin estates stets Grünes Licht gegeben:
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.