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Am Freitag, dem 15. Juni 2012 ist es wieder soweit! Ab 18.00 Uhr im "Kino in der Kulturbrauerei", Berlin Prenzlauer Berg: Treffen von Mitgliedern des Kinomuseums Berlin und an unseren Projekten und Ausstellungen interessierten Freunden der Kinoklassik. FINISSAGE: FILMPLAKAT-AUSSTELLUNG "EPISCHE BREITWANDFILME DER 1960ER JAHRE" Durch die Materie von Original- und Wiederaufführungsplakaten führt Filmplakatkurator Ed Zacharias. Der Eintritt ist frei! Das Plauderstündchen dreht sich frei um alle Themen historischer Kinematographie und des Kinowesens der guten alten Zeit. Kritik und Anregungen werden offen aufgenommen, Wünsche eben so vermerkt. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen!
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Bezugnehmend auf die obige Diskussion zum DI würde ich leider eben doch pauschal von massiven Farbabweichungen sprechen: kenne auch 35mm Dailies im Vergleich zur gescannten DI-Version - nichts war mehr wie vorher (Farbgleichgewichte, die noch im alten konventionellen Kopierwerksprozess, selbst über den Dupweg über zwei weitere Generationen, erhalten werden konnten). Es ja nun etliche tausend Filme seit 2000 über DI gelaufen: wir sahen noch keinen, der vom Negativ-Scan-Prozessen ausgehend den normalen Farbcharakter einer photochemischen Umkopierung erreichte. Dabei wären zwei von den Teilnehmern oben genannten Aspekte eher von einer andere Seite zu sehen: INDI IV lief auch über DI, aber die beschriebenen "Schaltfehler" (farbstichige Einzelrollen) sind ja ein völlig anderer Vorgang als etwa Farbkreuzungen und Verfälschungen innerhalb einer durchaus neutral, aber über DI abgestimmten Szene. "3" war eines der Tykwer-Projekte mit Arri, wo er und Reidinger das 4k+-Projekt mit ankurbeln wollten. Dabei waren die ausbelichteten 35mm-Dupnegative von solcher Schärfe, als habe man die Theaterkopie als "Direktkopie" vom Originalnegativ gesehen. Für die Texturen also viel filmscher - farblich dagegen das altbekannte Dilemma des DI-Prozesses. Man kann warscheinlich sagen, dass alle seit 2000 gedrehten 35mm-Filme, die über DI liefen, farblich minderwertig sind. Aber mich würden selber mal überzeugende Gegenbeispiele interessieren, weil dies Gelegenheit gäbe, evtl. Prozessänderungen mit Dankbarkeit zur Kenntnis zu nehmen. Andersherum gesagt: jede einwandfrei entwickelte, lichtbestimmte und kopierte 35mm-Produktion der 1990er Jahre ist gegenüber heutigen 35mm-DI- aber auch DCPs (ebenfalls über DI gelaufene 35mm-Prostproduktion) an Farbtreue analog zu Aufnahmematerialien von Fuji oder Kodak überlegen. Selbstredend wurden auch immer wieder die Ausbelichtungsnegative für den DI-Prozesse verändert, sogar oscar-prämiert, aber ohne einen erkennbaren Durchbruch zu erzielen. Das Framing für verschiedene Zielformat ist nichts Ungewöhnliches. Man hätte in Deiner Begründungslinie, nach der die 70mm-Aspect Ratio vin 2.2 : 2 für den Gestaltungswillen des DOP im Vordergrund stand, schliesslich auch die 35mm-Scope-Fassungen in der A.R. 2.2 : 1 kopieren müssen. Scope-Filme sind aber für die Massenauswertung gedreht und dominierend in 2.39 : 1 geframed worden. Würde man jetzt in einigen Kinos, so auch im Kino des Deutschen Filmmuuseums, die 35mm-Fassung absetzen und die 70mm-Fassung einsetzen, hat dies jeweilige Vor- und Nachteile. Den Vorteil einer evtl. etwa schärferen Bildgüte, den Nachteil, dass dem Publikum bei der 70mm-Projektion das vorenthalten würde, was auf dem Originalnegativ in 2.39 : 1 fotografiert und in warscheinlich 98% der Kinos weltweit gezeigt wurde. Dann würde ausserdem bei Verzicht auf die 35mm-Fassung und Einsatz der 70mm-Fassung die Bildwandbreite von 2.39 : 1 seitlich auf 2.21 : 1 zusammengestutzt werden. Fazit: beim 70mm-Bow up wird nicht nur die Bild-Aspect Ratio auf der Kopie schmaler, sondern zmeist auch die Bildwandbreite beschnitten und die Bildgrösse insgesamt verringert. Aber auch auf der Curved Screen wird ohne Spezialoptik beschnitten: die Bildhöhe nämlich - und bei Einsatz eines 35mm-Blow ups werden zudem auch noch die Bildseiten abgeschnitten. Von "Königsformat" kann dann nur bedingt die Rede sein. Man wird sich beiden Versionen zuwenden müssen, wenn man sich überhaupt für solche Details interessiert... (was die Wenigsten tun). Keine Längenangaben?
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Die Forumseintragungen unter http://www.deakinsonline.com/forum2/viewtopic.php?f=5&t=289 habe ich mal interessiert, aber flüchtig angelesen, wo auch die Nachteile des Digital Intermediate-Prozesses aufgeführt sind. Keiner scheint sich über die verkorksten Farben zu beschweren: sind alle DOPs farbenblind? Rostbraune Hauttöne und blau-grüne Einfärbungen der einst weissen Flächen sind leider an der Tagesordnung. Es gibt m.W.n. kein einziges Digital Intermediate, dass den Farbcharakter des Films transportiert. Technische Verursacher sind stets die Scanner. Bei Abtastern funktioniert die Negativabtastung prima! Wer über D.I. geht, sollte erst gar nicht mit Film anfangen - sei erlaubt zu sagen. 8)
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"Wie es in den Wald hineinschallt, so schalt es auch heraus..." Daran seid Ihr beide gewiss nicht unschuldig! Mal drüber nachdenken. Ebenfalls noch einen schönen Tag wünschend.
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Zu gar nichts bin ich verpflichtet, mein Freund. Ich kann ja hier noch meine Kopien-Inventarnummern posten oder die Rollen per ebay feilbieten! Es genügt doch, dass Ihr in Karlsruhe Orginalkopien für Dupkopien ausgebt, Grundlagen der Filmarbeitung abstreitet, Farbstiche und Fehlkopierungen als nicht erkennbar oder als authentisch ausgebt, so wie es seit Jahren Praxis ist. Kein persönlicher Kontakt zu solchen Zeitgenossen und Nostalgiehändlern!
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Wir haben in Berlin den Regisseur kennengelernt, daher ist ziemlich "egal", was oben gepostet wird. Es hatte natürlich einen beträchtlichen Aufwand mit der Distribution dieses Formats betrieben (wie auch CEOTTK, 1941, EMPIRE OF SUN, E.T. usf. - weil das schon wegen der Soundeffekte damals attraktiv war) - hatte tlws. auch vom Originalnegatv kopiert (was von preston sturges bestritten wurde). Der Regisseur ist keineswegs jemand, der irgendwelchen "Idealen" ewig treu bliebe. Das sind Ammenmärchen, die hier gepflegt werden. @Laserhotline: was ich an Th. H. an Listenbeiträgen versende, braucht nicht Dich zu tangieren!
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Da liegt vermutlich ein Mißverständnis vor: die Suchermarkierungen berücksichtigen sicherlich auch verschiedene Zielformate - und auch schon auf 65mm-Kameras wurden ab den 1980er Jahren auf die 35mm-Aspect Ratios Rücksicht genommen. Das integrale Format bleibt aber doch das Format in der Massenauswertung: auf 35mm Scope, 2.39 : 1. Selbst wenn es sich ledigich um Füllmaterial handelte: es bildet eine Funktion in der gravimetrischen Bildkonstruktion und lässt dem Tableau "Raum zum Atmen". Lässt sich wirklich behaupten, Mr. Slocombe habe primär die 70mm-Verwertung angepeilt? (Und wie wäre der Begriff "Pemium"-Format zu diskutieren? AVTAR auf Imax 70mm repräsentiert auch diesen Anspruch, aber mit Abstrichen, denke ich.) Man kann und sollte doch heute immer mehrere Versionen zeigen, ohne gleich den Anspruch auf ein "Premiumformat" herauskehren zu wollen. Halte nicht viel davon.
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Nonsense! In einem 35mm-Thread ist das 35mm-Format das Königsformat und nicht "Dein" Format. Eine 70mm-Fassung von INDI III ist seitlich beschnitten, für eine analytisch akkurate Sichtung in einem Museum also lediglich eine "Folgeversion" des Orginals! (Den Film habe ich auf 35mm selbst kopiert und entwickelt...) BAT MAN RETURNS gibts auch in 70mm in Berlin - na und? Sorry, aber seit 1988 gab es in diesem Hause sechs 70mm-Filmfestivals, von denen ich zumindest fünf besuchte. Das Haus hat somit eine Tradition, noch bevor 2004 der - Verzeihung - der noch recht uninformierte " Newcomer" preston sturges auf die Bühne trat. Das ist langsam lächerlich, sich aus Karlsruhe "fachliche Beratungen" anhören zu müssen!
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Wieder 70mm im Wiener Gartenbau-Kino!
cinerama antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Nostalgie
Danke, das ist wirklich bemerkenswert: ich kenne nicht viele Theater mit dieser Spezialaus- oder Umrüstung. So spielte das Osloer Colosseum zur Premiere 1960 BEN-HUR auf der deep curved screen (die vor einigen Jahren zugunsten einer THX-Installation entfernt wurde). Auch mit Blick auf das Berliner MGM-Theater wird immer wieder kolportiert, die Bildwandbreite habe gar 30 Meter betragen (breiter als im Royal-Palast): das reportiert ein Kopierwerkskollege aus der Zeit seiner Begehungen hinter der Bühne. Die Bildhöhe dort betrug 10 Meter. Wollte man sich nun Spielraum für kommende Formate schaffen, oder darf spekuliert werden, dass auch 2-Band-Vorführungen einmal angedacht waren? Bei Vollformatwiedergabe des MGM Camera 65-Formats auf einer Direktkopie hätten wie diese Aspect Ration bereits erreicht. Insofern gibt es Parallelen zwischen dem Tabor in Wien und dem MGM in Berlin. :smile: -
Im Berliner Royal Palast waren die Deutsche Cinerama (Freiherr von Stein) / Hannelore Bollmann nicht lange Mieterin - sondern schon früh die Olympic OHG, soweit ich mich erinnere. Noch vor der Insolvenz der Dt. Cinerama, die Mitte der 70er eher Filmkoproduzentin und Verleiherin war. Zudem wurde von der Olympic OHG Ende 1977 das OLYMPIC (vormals MGM THEATER KURFÜRSTENDAMM) geschlossen und wenige Wochen später wurden (mit etwa der gleichen Sitzplatzanzahl wie der einstmals grosse Saal) 7 weitere Kleinstkinos der von der Olympic OHG erworbenen FILMBÜHNE WIEN eröffnet.
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Du kannst empfehlen was Du willst und hörst irgendwann von meinem Anwalt. Danke für die detaillierte Auskunft. Ausser Philips Kinotechnik ist wenig hierzu veröffentlicht. War es nicht so, dass der DP70-Projektor zugunsten von CineMiracle ausgebaut wurde - und nach der Saison reinstalliert wurde? Es ging einmal die These im Forum, CineMiracle (auch wegen der zumeist moderater gekrümmteren Bildwände) wäre dann als "Zwischenschritt" zu werten, also zwischen CinemaScope und Todd-AO eine "Überführung" repräsentierend. Aber eigentlich war doch allen klar, dass es mit WINDJAMMER nur ein spektakulärer Sondereinsatz gewesen sein kann?
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Wieder 70mm im Wiener Gartenbau-Kino!
cinerama antwortete auf Christian_Mueller's Thema in Nostalgie
Vielleicht ist das Kino TABOR auch für CinemaScope Magnetton hergerichtet worden (2,55 : 1) und eignete sich daher besonders gut für MGM 65? Eine extra für dieses Format eingebaute Bildwand beherbergte das Berliner MGM THEATER KURFÜRSTENDAMM, wie mir mein Mentor und Vorführlehrmeister, der zur BOUNTY-Premiere Filmvorführer war, berichtete. -
Welche Verleiher bieten unverschlüsselte DCPs an?
cinerama antwortete auf skyluke's Thema in Digitale Projektion
Zwar vorerst nicht für Erstaufführungen, aber generell wäre ein Blu ray-Programm vorstellbar. Die Unterscheidung "gewerbliche" und "nicht gewerbliche" Kinos (mal abgesehen von der Verbandszugehörigkeit) würde in der Aussenwahrnehmung und Programmpraxis der Spartenfilme zunehmend schwieriger, da ja sowohl grosse wie kleine Standorte Blu ray Discs aufführen. Und welcher Rechteinhaber / Verleiher möchte sich das Geschäft einer öffentlichen Blu ray-Aufführung entgehen lassen - sofern die TB-Vergabe in meinen Augen evtl. sogar über die bisherigen Kino-Traditionsverleiher anzudenken wäre. Ob also DCI/verschlüsseltes DCI auf ewig die Demarkationslinie zwischen vollgewerblichen und "anderen" Kinos zieht, da bin ich mir nicht sicher. -
Ich entsinne mich gut, dass Du von Website-Entwürfen aus 2004 einmal gerne "Anregungen" entnehmen wolltest. Da ist dann so einiges schon zusammengekommen - ist ja auch rechtefrei. Bis hin zum Spass, meine Aktivitäten zu blockieren oder in ein gewisses Licht zu setzen. (Übernahme von Anregungen oder Titeln, die bis zum "Abgraben" des Wassers führen: www.kinomuseum.com ). So viel zu fairem Verhalten aus Karlsruhe oder zu Einhaltung wettbewerblicher Grundsätze. ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Ein weiteres Beispiel des alten deutschen Films, hier der Vorbehaltsfilm: ____________________________________________________________________________________________ Verweis auf eine gewerbliche Annonce - auszugsweise zitiert : Zeughaus Kino, Berlin UNTER VORBEHALT Stukas D 1941, R: Karl Ritter, M: Herbert Windt, D: Carl Raddatz, Hannes Stelzer, Albert Hehn, O.E. Hasse, Karl John, 91' 35 mm Für krachende Kriegspropaganda, gewürzt mit Actionszenen und derbem Humor, war im „Dritten Reich“ vor allem Karl Ritter zuständig, der schon Mitte der 1920er Jahre in die NSDAP eingetreten war und nach 1933 schnell Karriere machte. Die nationalsozialistische Luftwaffe verherrlichte der ehemalige Fliegeroffizier gleich in zwei großen zeitnahen Filmen, Pour le Mérite (1938) und Stukas (1941). Sein bereits weit gediehener Film über die Legion Condor aus dem Jahr 1939 wurde dagegen nie fertig gestellt, weil dessen antibolschewistische Stoßrichtung nach dem Hitler-Stalin-Pakt nicht mehr opportun schien. Stukas berichtet am Beispiel einer Fliegerstaffel vom Luftkrieg gegen Frankreich, von extremer Anspannung im Kampf und anschließenden Ruhepausen [...] Zum Schluss sehnt sich ein verwundeter Offizier, der bei Wagner-Musik wieder zu Kräften kommt, zurück zur Truppe, um nach der französischen Kapitulation gleich auch gegen England zu kämpfen. Rainer Rother schreibt über den Film: „Er ist im nationalsozialistischen Verständnis die vollendete Entsprechung der neuen Wirklichkeit des Krieges, und die gilt nicht zuletzt für das ‚Bildnis des deutschen Soldaten im Film’, welches (...) zunächst die Wochenschau präsentierte. (...) Die Schauspieler sind in den Flugszenen mit einem metallisch wirkenden, glänzenden Grau der Gesichter aufgenommen – sie sind tatsächlich Verkörperungen eines stählernen Kämpfertyps, Maschinenmenschen, die ihre Flugzeuge, ihre Bomben vollendet zu bedienen wissen, weil sie mit der Apparatur verschmolzen, mit ihr bis in die Hauttönung eins geworden sind.“ (In: Krieg und Militär im Film des 20. Jahrhunderts. Hg. von Bernhard Chiari u.a., München 2003). (ps) Einführung: Rainer Rother am 14.6.2012 um 20.00 Uhr zit. aus: http://www.dhm.de/kino/unter_vorbehalt_2012_6_7_8.html#himmelgeburt Ende des Verweises auf eine gewerbliche Annonce _____________________________________________________________________________________________
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Aber heute nicht mehr von der Cinerama Inc. betrieben. Daher offiziell korrekt: http://www.schauburg.de/ Wenn man Normal-Schwarzweiss-Filme mit dem Format-Emblem zusammenbringt, ist das eine Geschmacks-, aber warscheinlich keine Rechtsfrage, da die Cinerama Inc. gar nichts ankündigt oder betreibt: Dann mache ich morgen den Zoo-Palast auf, spiele "Metropolis" und annonciere den Kinonamen "Ufa-Palast am Zoo zeigt". Dann gründe ich die Ufa neu und behaupte, der Standort sei doch der gleiche und nie etwas neu oder umgebaut worden. :rotate:
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In der nun abgeschlossenen Form ist es doch korrekt. Ja, es gibt einen Kontakt zw. mir und dem Academy Archive der AMPAS.
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Aus einem *** gewerblichen Annoncentext der Academy of Motion Picture Arts and Sciences - Vorführungen im Samuel Goldwyn Theatre: July 9 "It’s a Mad, Mad, Mad, Mad World" (1963) "The Miracle of Todd-AO" (1956), a short film detailing the technological advancement of the Todd-AO wide-angle lens and the widescreen format as used in "Around the World in 80 Days" and "Oklahoma!" July 16 "Sleeping Beauty" (1959) "Williamsburg: The Story of a Patriot" (1957), the longest continually running motion picture in American film history, which still runs daily in VistaVision at the twin Patriot Theatres in Colonial Williamsburg, Virginia. July 23 "Grand Prix" (1966) "The March of Todd-AO" (1959), follow-up to "The Miracle of Todd-AO," featuring the technology as used in "South Pacific." July 30 "The Sound of Music" (1965) August 6 "2001: A Space Odyssey" (1968) "To Be Alive!" (1965), the Academy Award®-winning documentary short subject that shows the progression from childhood to adulthood in different cultures around the world. August 13 "Spartacus" (1960) From a new 70mm print. Tarrah Lee Curtis tcurtis@oscars.org Ende des gewerblichen Annoncen-Textes. ***
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Weil es ich um Entwürfe eine "fiktigen Spielplan handelte" - eindeutig in der Headline dort oder im Impressum zu lesen: Projektentwurf und fiktional konzipierte Kinoseite - die Angaben sind hypothetisch . Dort fanden nach dem Kinoabriss derartige keine Veranstaltungen nicht mehr statt und ich bemühte mich um andere Stätten. Die Seiten waren Webentwürfe für Akqusitionsmodelle eventueller Betreiberinteressenten. Warscheinlich hat @preston sturges davon auch "Anregungen" übernommen, wie er es einmal ausdrückte. Kann er tun, ist rechtlich nicht geschützt. Seiten, die ich bis heute nicht löschte, weil das Programm nicht mehr existiert. Und auch vergessen hatte, dass die Seite noch existiert: aber danke an den umfassend "informierten" Teilnehmer @preston sturges, der dies mit grosser Sorgfalt herausgefunden hat - was einem manchmal schon fast Angst macht. Es ist müssig, immer wieder darauf zu lenken, eben so auf das Zitat "2015 sind alle Kinos weg". Trotzdem würde ich nicht Todd-AO und Cinerama in einen Topf werfen. Es gibt keinen rechtlichen Einwand. Aber einen historischen. Da würde ich auch widersprechen. Man darf sich nicht, auch aus dem Zorn heraus, in eine Sonderposition stellen. An diesem Punkt ist Teilnehmer @preston sturges absolut professionell (im Sinne auch einer Betriebs- und Marketingausbildung), wonach immer und selbst im Konfliktfall auf "Verständigung" (und sei es nur zum Schein und psychologisch instrumentalisiert) hinzuwirken ist. Wer sich "ausloggt", hat verloren.
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Den Ausführungen von @Atze (den ich persönlich nicht kenne mit dem nichts abgesprochen ist und auch nie PMs augetauscht wurden - was hiermit eidestattlich erklärt sei und auch durch die Forumsleitung nachkontrollierbar ist) ist wenig hinzuzufügen. Seine Auffassungen, die offenbar auf Branchenkenntnis beruhen und weniger aus der Fan- ud Begünstigtenperspektive aufgeworfen wurden, teile ich. Ob hier Hasswogen dann aufwallen müssen oder nicht, ist immer eine Frage, sich entweder an vernünftige Maßstäbe zu halten oder persönliche Interessen oder Tangiertfühlen als einzigen Aspekt gelten zu lassen. Ich hätte nur eine Bitte: unabhängig von persönlichen Eindrücken, Vorurteilen oder Sympathien einfach nur die Rechtslage zu betrachten. Die von mir angesprochene Änderung führt nämlich eindeutig zu keinen relevanten Änderungen der Informationsvielfalt und Meinungsfreiheit. Sie ist und kann nicht der "Tod" des 35mm-Threads sein, wie ebenfalls oben nicht zutreffend geäussert wurde. Darum werbe ich lediglich dafür, die vorigen Ausführungen noch einmal zu überfliegen, auch wenn sie einem aufstossen. Es geht um Fairness und Wettbewerbsfragen, und der von mittlerweile 3 Personen hier klar krititierte Teilnehmer instrumentalisiert - das ist ein subjektiver Eintrag und meine Meinung aber nicht die aller andereren Teilnehmer - das Filmvorführerforum zur Vermarktung seines Geschäftsbetriebes. -- Natürlich wurde mit Bezug auf das eine Kino auch ein Todd-AO-Emblem gemischt mit Cinerama-Emblemen des betreffenden Kinos ("Todd-AO Festival). Das ist nun nicht gerade rechtswidrig, denke ich, aber weil oben heftig diskutiert wurde, bleibt eine Mischung und ein Synkretismus, was marketingtechnischen Überlegungen entsprungen sein dürfte. Historisch korrekt ist nichts daran. Ansonsten bin ich gegen Anfeindungen immun, die die Pfad der Sachlichkeit verlassen und mit "Oberschlaumeier aus B" oder sonstwie argumentieren. Allerdings bin ich nicht unschuldig daran, nachdem ich den Begriff "Marketing-Guru" auf einen der hier maximal postenden User anwandte. Das Wort "Guru" ist auch hier fehl am Platze - hier werde ich künftig aufpassen. @Jeff Smart hat zumindest an einem Punkt die Logik dieses Meinungsstreits zu einem Teil versachlicht und darauf verwiesen, dass die Klärung der rechtlichen Fragen nicht in diesem Thread möglich ist. Der angesprochene Teilnahmer hat jedoch die Möglichkeit, von sich aus, aus Rücksichtnahme und zur Beruhigung der Diskussion Änderungen in seinem Werbeverhalten einzuführen. Also sind auch Abstimmungen zugunsten der bisherigen Form oder auch Aufrufe an andere Kinos, eben so hier und in der gleichen Weise zu posten, nach meiner Auffassung nicht die Lösung der angesprochenen Problematik.
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Wir sind uns einig über die Schaltung von Annoncen?
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Die Veranstaltung war für uns - gemeinnützug anerkannt - mit Null Einnahmen verbunden: eher butterte der geschätzte Archivar, Retter der Technicolor-Kopie und Mitglied unseres Forums, beträchtlichen Werbeaufwand hinzu, damit der völlig unbekannte Filme eine Wiedersehenschance erhielt. Das Kino verdiente aufgrund des Gesamtaufwandes der Reihe an diesem Titel (nicht ausverkauft) ebenfalls nichts. Kommende Aufführungen annoncierten wir nicht mehr, nachdem man vom überbordend "freundlichen" @preston sturges mit Spott überzogen wurde - und so lange hier keine Regelung zum Wettbewerbsrecht umgesetzt wird. Die vorgeschlagene Neuregelung ist keine Gängelung und kein Ausschlussverfahren, sondern würde für alle gelten, um die Trennung zwischen redaktionell betreuten Threads und Werbeschaltungen sicherzustellen. Der Staat hat sich schon etwas dabei gedacht, dafür Regelungen zu schaffen. Die "legendäre" Culver-City-Dupkopie TANZ DER VAMPIRE der 80er Jahre wurde bereits von anderer Seite kommentiert.
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Die nachgezogene Dupkopie habe ich auch im Freiluftkino gespielt. Das war kein "roter Zwischentitel drin", Unfug. Die Technicolor-Kopie besass ich vor einigen Jahren noch. Abgesehen von der Verregnungs waren die Farben nicht optimal, aber weniger stumpf als die Dupkopie. Wer hier eine "Hetzjagd" betreibt und laufen lässt, das sehe ich mit einem etwas erfahrenerem Auge als die Kurzzeit-Leser dieses Threads. Letztes Wort dazu: Es liegen offenbar leider Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht vor (Annoncenschaltungen). Ich hatte das freundlich dargelegt entsprechend aktueller Gesetzeslage. Wer sich nicht im Recht genügend auskennt, möchte sich bitte beim RA für Internetrecht erkundigen. Das ist aber dann nicht meine Aufgabe, denn ich habe die Wahrheit gesagt und um Änderung gebeten.
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Selbstverständlich gibt es immer und überall erhaltenswerte, wichtige Filme und Kinos, die wir gar nicht missen möchten. Und über "Information" und "Annoncen" gehen die Geister weit auseinander. Eventuell aber zeigt sich eine Manipulation in meinen Augen, die vom Betreffenden selbst treffend erfasst wurde: Hier wird eine Suggestivfrage gestellt. Das macht man eigentlich nicht. @Laserhotline gibt sich hier selbst die Antwort auf eine Frage oder eine Vermutung, wartet die Reaktion des Angesprochenen überhaupt nicht ab und geht damit in Konfrontation. Meines Erachtens, wenn wir uns nicht über das, was gut oder böse ist, verzetteln wollen, sollten wir uns über rechtliche Regelungen - gerne im Konsens - einigen. Medienrechtlich, straf- und zivilrechtlich bestehen keine Unterschiede. Die Anzeigen und der nicht-kommerzielle Teil müssen, ob man es mag oder nicht, strikt getrennt sein: beide Rubriken sollen klar erkennbar bleiben. Somit wird nach meiner Auffassung eine Rubrik benötigt, die auf "Annoncen" tituliert wird. Ebenfalls muss in einem nicht klar zu erkennenden Text und im Umfeld von redaktionellen Beiträgen ein klar erkennbarer Hinweis "Annonce" angebracht werden, wenn geworben wird: z.B. in der Headline. Eine Zuwiderhandlung stellt meiner Auffassung nach einen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht dar, der erstmals durch eine Abmahnung geahndet werden kann. Ob gegen weitere medienrechtliche Vorschriften verstossen wird, darüber gibt der Rundfunkmedienstaatsvertrag Auskunft. Machen wir's nicht schlimmer, in dem die Wogen hier hochschlagen. Am Ende bilden sich nur unnötige Ressentiments, die nirgendwohin führen.
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Dazu würde ich anmerken, dass dieser Thread kein gewerblicher Thread ist. Annoncen kommunaler Kinos oder gemeinnütziger Organisationen in einem nicht-kommerziellen Forum wären bereits eine Gradwanderung. Erscheinen in einem Diskussionsthread nahtlos ineinander übergehend sowohl Diskussionbeiträge wie auch Annoncen und sind voneinander nicht getrennt, wären Wettbewerbsbestimmungen tangiert. Dennoch spielt in Zeiten des Sparens an Annoncierungskosten das Social Marketing eine stärkere Rolle als je zuvor. Auch Facebook, Newsletters u.a. sollen Annoncierungskosten verringern und feste Klientels binden. Wenn dabei nur noch Werbung, aber keine redaktionellen Beiträge und journalistische Kritik zustande käme, wird das in Zeiten von "Infotainment" halt augenzwinkernd beiseite geschoben. :-| Der Vorschlag eines anderen Users, für Schauburg einen "eigenen Bereich" im Forum zu schaffen, der sich zu 100% erkennbar und von anderem trennbar den Anliegen und wirtschaftlichen Erfordernissen jenes Kinos widmet, fand ich sehr konstruktiv. Mehrheitlich aber war die Community der Auffassung, @preston sturges könne und soll überall werben dürfen, da es sich um "Informationen" handele, die die gesamte Branche bereicherten.