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cinerama

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  1. Die Kinos digitalisieren jetzt ihre rotstichigen und stereophonen Magnetton-Filme und geben sie an die Privathaushalte weiter. Dort entstehen dann auch Kinoableger, sozusagen Schauburg 2.0 / 2.1 und so weiter. Grobi.tv bedankt sich bei dem Vorbild-Kino und zeigt erste mögliche Varianten ab 7:15 unter dem Youtube-Titel "Die kleine Schauburg":
  2. Das 65-mm-Material dieser Produktion von 1966 bringe ich dann gerne mit (-> zum JUBILÄUMSFESTIVAL 50 JAHRE CENTRUM PANORAMA VARNSDORF am 18.9. in drei Wochen: direkt im Anschluss an die Vorführung von "Spartacus"/ vor der Aufführung von "My Fair Lady". Es gibt also Überraschungen.) Am 17.9.21 wird in diesem Kino noch vor der raren Ultra-Panavision-70-Kompensationskopie von "Die letzte Schlacht" ausserdem der russische Monumentalfilm "Tschaikowski" in Sovscope-70 zu sehen sein: in 6-Kanal-Magnetton, fulminant fotografiert (im Vollformat auf Breitwand fülliger als die Youtube-clips, mit denen wir sonst vorliebnehmen müssen): Der große Filmkomponist Dimitri Tiomkin, russisch-jüdischer Emigrant, den viele ob seiner Klangbilder aus "Der Untergang des Römischen Reiches", "Alamo", "Zwölf Uhr mittags" oder "Der letzte Zug aus Gun Hill" verehren, hat in "Tschaikowski" Motive Tschaikowskis mit seinem eigenen Stil verbunden und neu vertont. Meines Wissens war Dimitri Tiomkin auch an der Koproduktion des Films beteiligt. (Mehr filmographische Entdeckungen zu diesem Thema wären sicher ein dankenswerter Beitrag innerhalb der internationalen Widescreen-Community.) - Oscar-Nominierungen als bester fremdsprachiger Film für die beste Filmmusik 1971 - Nominierungen auch für die beste Filmmusik seitens der Oscar-Akademie - Nominierungen auch beim Golden-Globe-Award - Preis für die beste schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Innokenti Michailowitsch Smoktunowski auf dem internationalen Filmfestival San Sebastian 1971 In Anlehnung an die Frage von @Eddy Eddyson "gibt es in knorv einige Kopien die mit deutschen Untertitel gespielt werden?": Bei der "Spartacus"-Aufführung im Centrum Panorama kann dies im Vorfeld und auch funktional garantiert werden, denn die deutschen Untertitel sind "eingelasert" (der engagierte Filmverleih hatte 1992 für die Untertitelung ca. 16.000 D-Mark aufgewandt neben dem Ankauf dieser Kopie und auch der Filmrechte. Die Belastung wog so schwer, dass dies nie wieder ausgeglichen werden konnte). Aufgrund der großen Platzanzahl des Saals sollte es meines Erachtens in diesem Jahr keine Enttäuschung geben bei Findung des richtigen Betrachtungsabstandes (die Bildwandfläche liegt derzeit bei 130 Quadratmetern, stark gewölbt, derzeit die größte Todd-AO-Bildwand Europas). Eingebaut wurde auch eine neue Lautsprecheranlage, hörte ich letztens. Ein großes Dankeschön geht auch 2021 an das Neiße-Filmfestival, welches in seinem länderübergreifenden Festival das "70mm-Festival Centrum Panorama Varnsdorf" als kulturelles Kleinod erkannt hatte und dieser Einrichtung mit Herzblut und finanziell behilflich ist. Die Gastronomie - zwei Gaststätten unter einem Dach - ist übrigens vollumfänglich im Betrieb. (Wer nicht in Innenräumen sitzen mag, kann sicherlich draußen im Grünen vor dem Filmtheatergebäude dinnieren, falls das Wetter mitspielt.) Informationen zur Spielstätte: Adresa Centrum Panorama Západní 2618 407 47 Varnsdorf GPS Loc: 50°54'16.139"N, 14°37'49.049"E info(a)centrumpanorama.cz Otevírací doba Pondělí - Čtvrtek 15:00 - 23:00 Pátek 15:00 - 24:00 Sobota 11:00 - 24:00 Neděle 11:00 - 23:00 Bar rezervace míst a objednávky jídla 603 519 540 Rezervace vstupenek do kina Růžena Nejtková 605 700 844 Finance / programování Ing. Beáta Kohútová 603 509 106 http://www.centrumpanorama.cz/ (Weitere Anfragen bitte vorzugsweise dorthin richten. Oder ganz einfach spontan anreisen... Eintritt und Essen sind sehr günstig.) panorama_jidelak_a4_2021_new.pdf
  3. War leider bereits vor anderthalb Jahren absehbar. Ziele, Mittel und Abfolgen widersprachen und konterkarrierten sich gegenseitig. Statt Aufstockung von Krankenhäusern und forcierter Medikamentenentwicklung wurde alles dicht gemacht, obwohl man mit Mutationen hätte rechnen können, die irgendwann jeden erreichen. Kulturbetriebe, Theater und Kinos waren geringere Virenschleudern als Büros, Fabriken oder öffentliche Verkehrsmittel (wo man Fahrzeuge und Fahrer hätte aufstocken können, anstatt dieses Geld einzusparen, solches dann anderenorts umsomehr als Überbrückungsgeld für sinnlos gesperrte Kulturbetriebe verschleuderte). In in einigen Ländern wurden bereits durch erste Gerichtsurteile die Maßnahmen einkassiert. Ein Gutes hat die Sache: die Kinoszene ist sich ihrer Verwundbarkeit bewusst geworden. Die Bürger haben verstanden, sich selbst aufzuklären und zu aktivieren, als länger die Verantwortung durch Politiker repräsentieren zu lassen: was repräsentative Demokratie als grundlegend mangelhaft erscheinen lässt. Die Dominanz der Staatssender und des (Kino und Demokratiemündigkeit schädigenden) Fernsehens bröckelt. Das Prinzip Hoffnung nach Ernst Bloch mit der These vom "antizipierenden Bewusstsein" ermöglicht dagegen (nach Kant) erst den "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit".
  4. Reicht doch, dass einem allein vom Ton schlecht wird. Vielleicht ist dieses Bild nicht unähnlich, oder war er bei der Schönheits-OP? (Bildquelle: https://www.moviejones.de/filme/710/tanz-der-teufel-2.html )
  5. Evtl. wohin Materialien verschickt wurden und für welche Anwendung. Ansonsten: Thema ist für mich aufgrund unverschämten Tons beendet (und wird auf einem anderen Portal weiter erforscht). Diese Sparte gilt m.W. den 70mm-Terminen.
  6. Die Frage auf der Vorseite war gewesen "Gab es bei Rank überhaupt Blowup-Kopierung 35>70?" Das verwunderte mich. So nahm ich an, dass es bekannt sei, daß die Rank Film Laboratories sehr wohl 70mm-Filme kopiert hatten. Z. B. liefen dort 1966 rund um die Uhr zehn Oxberry-Maschinen für 70mm-Blow up-Kopien für einen besonders langlaufenden Erfolg. Oder später auch 70mm-Kopien für einen bekannten Abenteuerfilm der tausend Gesichter. Es ist aus Deiner Sicht verständlich, Dokumente einzufordern, bspw. aus Fachzeitschriften, die auch ich 20 Jahre lang (erfolglos) durchstöbert hatte, um die Brancheninterna ans Licht zu bringen, die im damaligen Konkurrenzkrieg nicht publik gemacht worden waren. Aus gedrucktem Material wird sich das nicht exzerpieren lassen. Mit Ausnahme möglicherweise des Firmenarchivs des Produzenten: das soll in Eurem Hause liegen. Dort bitte nach dem Einsatzort möglicher 70-Millimeter-Kopien schauen! (Auf den Startbändern des Negativs im zurückgelieferten Zustand stand "prepared only for 70mm printing". Als ein möglicher Einsatzort könnte Brasilien angenommen werden, fünf bis höchstens acht Kopien könnte man als sinnvoll erachten.) G. Lobban hatte relativ früh viele Zeitungsannoncen gesammelt. Räumte ein, dass er bei einigen wenigen Titeln nicht sicher sei ("Bye, Beye Birdie" als Einsatzmöglichkeit in USA wurde bis heute nicht geklärt.) M.W. hatte er Technicolor in den 1980er Jahren einmal einen Besuch abstatten können und noch Positivrollen von "The Vikings" und von "Circus World" gefunden - schöne Entdeckung: aber damit hört er bereits auf. Immerhin hat er die Welle der Filmclips und Wall-Charts erfolgreich ins Rollen gebracht. Ein echter Liebhaber und Kinofan.
  7. Das wird derzeit politisch und medial kommuniziert. Und erweckte hier sogar Hoffnungen, es kämen plötzlich mehr Besucher, wenn bei nur auf GG-beschränktem Einlass künftig weniger getestet und beschränkt werden müsste. Genau umgekehrt könnte es kommen. Das Ganze ist eine Sackgasse. Zumindest Herr Weber hat dies erkannt und den richtigen Vorstoß unternommen (kommt allerdings anderthalb Jahre zu spät. Die Deutschen: ein ewig folgsames Volk).
  8. Wie meinst du das? (Die Frage hat mich völlig verwirrt.) Inwiefern voll ausgestattet - für was? * Wo hat Grant Lobban (ist dieser hier gemeint? https://www.in70mm.com/news/2007/70mm_blow_up/de/index.htm ) hineingeschaut - bei Technicolor? Und bei der Kopierung von "Doctor Zhivago", kommentiert von Metrocolor? * Schreibkorrektur: Debrie-Schaltkerben waren gemeint - durch Spracheingabe via Smartphone passieren Fehler, sorry.
  9. Das Firmenarchiv liegt doch bei Euch in Frankfurt? -> http://www.frankfurt-live.com/das-dff-trauert-um-artur-brauner-113786.html
  10. Originalnegativ ging in zwei Teilen je 89 Min. mit Dubray-Schaltkerben (10 x ca. 580 m-Rollen) zur blowup-Kopierung zu Rank: dort auf 8 x ca. 622 m-Rollen (zusätzlich auf der anderen Seite mit Bell & Howell Schaltkerben bearbeitet) zusammengeschnitten zu einem Teil mit anderen Titeln und neuer Musik. Dabei müssen Schäden entstanden sein, weil das neue Originalnegativ nach der Blowup-Kopierung mit vielen neuen Klammerteilen (Internegativ-Klammerteile direkt aus der Filmkopie) zurück nach Berlin geschickt wurde inklusive englischem 6-Kanal Magnetton auf Perfoband. ("Schwert der Nibelungen" nicht gesehen, warum auch.)
  11. Genauer gefasst: Dear___, All films at this year's festival will be shown in English with Czech subtitles only. Only Old Shatterhand will be shown with Czech dubbing and English subtitles. Best regards [....] (unterzeichnet von Kino Mir/Krrr!)
  12. eddy eddyson: Untertitel nur bei OLD SHATTERHAND (englische UT, denn die Kopie ist tschechisch synchronisiert). Alles andere auf englisch. OLD SHATTERHAND ist von Brauner produziert: freiwillig hat er nur selten neue Kopien gezogen, hatte bei den Filmkopierwerken Schulden. So konnte das Originalnegativ von DIE NIBELUNGEN, für die 70mm-Kopie gekürzt und umgeschnitten, nie wieder in den alten Zustand zurückversetzt werden. Auf Nachfrage wusste man auch nichts mehr von all den Materialien. * Etliche osteuropäische Produktionen wurden in den letzten Jahren in Tschechien ausgegraben und sind fast nur dort gelaufen (von einigen Einsätzen der Erstaufführungen in der DDR durch den Progress Filmverleih abgesehen).
  13. Also "Superman - the motion picture" im Kino Mir Krnov finde ich studienorientiert sehr interessant, einige Rollen liefen ja 1978 testweise in Splitsurround. * Zu wenig 70mm-Anteil am Geschehen? Es ist in diesem Jahr auch im National Media Museum Bradford und im Centrum Panorama Varnsdorf ähnlich, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen. Auch hinsichtlich der obigen Debatte darüber, etwas nur so und nicht anders haben zu wollen - diesmal nicht, aber das nächste mal richtig aufzutrumpfen, könnte man für Mehrheitsentscheidungen Verständnis haben, ohne es sich zu verbieten, experimentell anderes zu erwägen. Man kann trotz Auflagen auch vor 2 Gästen spielen, oder seien es 20, wenn es dafür einen freien Slot gibt. Manche der inzwischen etwas betagten Zeitzeugen und einstigen Mitarbeiter der alten Kino-Ära trifft man auf Festivals oft das letzte Mal. Und bereut es im nächsten Jahr, sie nicht ein letztes mal gesprochen zu haben. Das ist ein Plädoyer dafür, auch in prekären Zeiten immer ein kleines Programm-Kontingent vorrätig zu halten (es könnten auch in einem Krisenjahr Wiederholungen sein, falls jemand der nicht Teilnehmenden sich beschwert), was auch völlig ohne Sponsoring durchführbar ist. Es ist eine Frage des Willens, nicht des Könnens.
  14. Ab kommenden Freitag: Vier Titel (von insgesamt elf Veranstaltungstiteln der Spielstätte in Krnov) in einer 70mm-Version. https://www.krrr.cz/
  15. Sind doch gerade in Israel 50% der Neuifizierten Geimpfte, und die dritte Impfwelle hat schon begonnen. ("Welle" ist ohnedies ein unwissenschaftlicher Ausdruck.) Ein wohl zweistelliger Prozentsatz wird sich nicht überzeugen lassen, und ich ebenfalls nicht unter diesen Bedingungen: bin gesund, intaktes Immunsystem, noch nicht zu hohes Alter und habe mich auch gegen Grippe nie impfen lassen, warum also jetzt? Die Presselandschaft hat sich auch verändert, links und rechts lassen sich nicht mehr den alten Lagern zuordnen, und zumindest die Bild-Zeitung geht ein hohes Risiko ein, mit ihrem starken Plädoyer für die Grundrechte zur einzigen ernstzunehmenden Opposition in diesem Land zu werden:
  16. Maske für Geimpfte vor zwei Wochen noch in allen großen Medien empfohlen https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/amtsaerzte-erklaeren-darum-muessen-geimpfte-weiterhin-auf-corona-getestet-werden-art-5202617 , jetzt obligatorisch nicht mehr. Dass Umgeimpfte und Geimpfte die gleiche Viruslast tragen sollen, beide angesteckt werden können andere anstecken können, wobei sich zur Abblockung der Ansteckung bei Geimpften eine etwas schnellere Anytikörperbildung vollziehen soll. (War schon länger bekannt): https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/cdc-corona-geimpfte-101.html Daher müsste in der Logik gegenwärtiger Maßnahmen via eines Verwaltungsakts die Maskenpflicht für Geimpfte eingeführt werden. Anderenfalls würde ja den Ungeimpften eine Ungleichbehandlung zuteil werden. Wie obenstehend erwähnt: für die Sozialisation in Kinos aber auch deren Umsatzstruktur mehr abträglich, flankiert vom Neuen Volkssport des streamens. Eventuell liegen die Kollateralschäden der Maßnahmen höher als deren Nutzen, wie von Anfang an voraus gesehen. Im obigen Stammtischbrief an den HdF stimmt immerhin, dass der Erfinder der mRNA-Impfstoffe tatsächlich vor der Massenimpfung warnte.
  17. Ungesättigt bunt (also nachgezogene Kopie von 2000 - über die mittelmäßige Schärfe, inkonsistente Lichtbestimmung und eingeebnete Tonmischung auf DTS kann man unterschiedlichster Auffassung sein - ist am 9. Oktober PLAY TIME im Rahmen des Widescreen Weekends von 7. bis 10. October im National Media Museum in Bradford, England zu erleben: https://www.scienceandmediamuseum.org.uk/cinema/widescreen-weekend/spartacus Andererseits ist das vor einigen Jahren angefertigte Digisat dieses Werks (inklusive home cinema edition) noch wüster verunglückt, markiert im ironischen Umkehrschluss "Tatis herrliche Zeiten" im letzten Stadium. Er würde sich im Grabe umdrehen. (Bleibt nur der Rückgriff auf die gefadete Erstaufführungskopie, falls sich jemand für Bilddetails oder die Präzision der Tonmischung interessiert.)
  18. Das deutsche Gefahrenabwehrrecht regelt grundrechtseinschränkende Befugnisse im gesonderten Normen. In Paragraph 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes ist die Norm jedoch schwammig: notwendige Schutzmaßnahmen gelten soweit und solange wie nötig. Ansonsten wären Grundrechtseingriffe nur bei Straftätern oder - auf der anderen Seite - bei Soldaten erlaubt oder im Falle des nationalen Notstandes (die Notstandsgesetzgebung greift somit nur im Falle von Krieg oder bei innerer Bedrohung, etwa bei unmittelbarer Gefahr für die FDGO, keinesfalls aber bei Pandemien./.saisonalen Grippen). Konkret bemisst sich m.E. von Anfang an die Gefahrenlage weniger an Inzidenzen (welche nahezu blind keinerlei Unterschiede zwischen Jung und Alt ziehen) als an Hospitalisierungen. Da bereits im Infektionsschutzgesetz die Unterscheidung zwischen Pandemie und saisonaler Grippe nicht erfolgt (respektive Unterscheidung von nicht aus der Epidemiologie stammenden schwammigen Bezeichnungen wie "Welle" für saisonale Erscheinungen und andererseits einer typischen Epidemie/Pandemie), bleibt die Norm insofern schwammig, als dass jederzeit auch bei Grippe grundrechtseinschränkende Maßnahmen der Länder wie Hausarrest oder Ausschluss aus öffentlichen Veranstaltungen gestattet wären. Die daraus resultierenden Klagen gegen die Rechtmäßigkeit des Infektionsschutzgesetzes haben jedoch allenfalls aufschiebende Wirkung. Obwohl mithin gelten sollte "ohne Not kein Gebot" reagieren die Verwaltungsgerichte zurückhaltend im Stattgeben anfälliger Klagen gegen einzelne Länderbehörden. Das Robert-Koch-Institut ging im April 2021 noch davon aus, dass Geimpfte in äußerst geringem Maße das beanstandete Virus übertragen würden, und auch Gesunde könnten höchst ansteckend sein (was von Fachleuten bestritten wurde). Ein halbes Jahr später wird mit zunehmender Durchimpfung die "Rückgabe-Welle" der Freiheiten an Geimpfte in Aussicht gestellt. Kurz darauf erfolgt das Eingeständnis, dass auch Geimpfte genauso angesteckend sein können oder andere anstecken wie Nichtgeimpfte, alle die gleiche Viruslast tragen. In dieser Logik müssten dann auch Geimpfte weiterhin Masken tragen. Dabei gelten die Krankheitsverläufe bei Geimpften als deutlich harmloser, was die Beibehaltung für Masken Zwang umso absurder erscheinen lässt. Daraus ergibt sich metaphorisch für die Veranstaltungsbranche folgendes Paradoxon: "Geimpfte müssen sich nicht testen lassen, weil sie niemanden infizieren. Geimpfte müssen Maske tragen, weil sie jemanden infizieren könnten. Dies geschieht auf dem gleichen Planeten".
  19. Gar nichts geändert? Bliebe die Zurückhaltung gegenüber der Impfung konstant, dann sinkt vermutlich die Gesamtbesucherzahl, da Ungeimpfte vor jedem Kinobesuch erst einen Test ab 20 € bezahlen müssen und sich jeden weiteren Kinobesuch gut überlegen. (Es sei denn, der Hype um einen James Bond egalisiert und verzerrt temporär die Gesamtzahlen ins Positive.)
  20. Karl Lauterbach dagegen: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90443646/corona-karl-lauterbach-warnt-das-waere-der-erste-schritt-zur-impfpflicht-.html
  21. SUJET FÜR EINE KURZGESCHICHTE (UdSSR 1969) Heute um 21 Uhr in der Spielstätte "Arsenal - Institut für Film und Videokunst" Berlin - nur noch wenige Karten sind erhältlich. Ab 1957 setzte mit DIE KRANICHE ZIEHEN die sogenannte "Tauwetterperiode" des sowjetischen Films ein, die den politischen Wechsel des zuvor auf Weltrevolution ausgerichteten Staats zum Chrustschow-Revisionismus mit gegenseitiger Systemtoleranz propagierte. Marlen Khutsiev und Georgiy Daneliya waren die Vertreter einer wieder mehr individualistischen Filmästhetik, die nach wenigen Jahren - ähnlich Dogma 95 - bereits an Frische verloren hatte. Auf etwas verlorenem Posten stand daher Sergej Jutkewitsch 1969 mit SUJET FÜR EINE KURZGESCHICHTE, die sich traditionell an eine Erzählung von Anton Tschechow anlehnt, aber in der neuen Zeit fast fremdartig wirkte. Es hat den Anschein, dass der Film trotz der Meriten des Regisseurs, welcher als Cannes-Preisträger und außerdem als Filmtheoretiker Reputation besaß, sein Publikum kaum noch erreichte (aber vielleicht in den DDR-Kinos erfolgreicher lief). Ähnlich dem Spätwerk David Leans (RYANS TOCHTER) bringt ein konsequent durchstilisierter Film leider oft erst nach Jahrzehnten unbekannte Seiten zum Erklingen. Das Opus ist eine Hommage an das Stummfilmkino, arbeitet mit Materialwechsel vom Farb- zum Schwarzweiß-Film, mit Vignetten und Rückblenden. Eine ausgestorbene Kunstform jenseits des Nervs der Zeit, obwohl sich auch andere Filmemacher wie Mark Anatolyevich Zakharov bereits wieder der theatralen Konventionalität zuwandten. - sowjetische Erstaufführungskopie auf Svema-Material -
  22. MALCOM X (USA 1992): vorauss. im Oktober im https://www.academymuseum.org/en/ , Hollywood.
  23. Nach dem Prinzip der "Kosten-Preis-Schere" (BWL-Begriff) dürfte die Anschaffung von DCI zunehmend unattraktiver werden, vermute ich. Mit day-and-date-Starts und zeitlich parallelem streaming könnte auch die Kinobelieferung von den Verschlüsselungsverfahren alsbald dispensiert werden. Denn bei Vorzugsbelieferung umsatzstärkerer Standorte bereits mit Nicht-DCI-Equipment kollabiert schließlich auch der Zwang zu neuem DCI-Equipment an anderen Standorten, so dass das Risiko bei Investitionsgütern sinkt, und weil nur noch in dieser Variante für Newcomer oder Neueinvestoren noch ein wenig vom Kuchen abzubekommen ist. Und das ist auch gut so! Ein Paradox: auf der einen Seite steigende Rendite beim streaming ins Wohnzimmer und dann auf der anderen Seite Rückgänge der Margen in Mehrsaalbetrieben und Multiplexbetrieben: all das führt m. E. kaum dazu, dass Technik-Anschaffungen in Filmtheatern stets teurer werden können, während sie im Heimkino und beim streaming fortgesetzt sinken. Die "Kosten-Preis Schere" wäre womöglich auch das Ende des DCI-Formats, derweil es immer mehr knebelt und teuer bleibt, während die Filme im Heimkino-Stream wie die Semmeln weggehen. (Reine Spekulation: ich mag mich sehr irren. Oder auch nicht.)
  24. Und anschließend auch eine Frage der Medizin und der Behandlungsmethoden, jedoch nicht von Politikern und Erlassen. Kluge Politiker haben dies erkannt, rudern zurück: https://www.facebook.com/188971457830996/posts/4246329212095180/ * Empfehle statt 3D-Brille eine Premium-Maske mit Magnetometer zur Identifizierung geimpfter oder nicht geimpfter Nachbarn. Premium-Aufschlag: 10 € [Scherz].
  25. Luxus für einige - Apartheid für andere? (Eigenes Foto vom 10.7.2021, Eingang Zoo Palast Berlin).
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