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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. cinerama

    Cinematography Forums

    Neben film-tech.com seit Jahren eine "Stammlektüre" für alle Format-Interessierten. Man kann in Dtld. davon nur lernen - schaden kann es nicht. :grin:
  2. Zu sagen, dass man von guten oder weniger guten Erwartungen ausgehen könnte, ist doch nicht verkehrt? Dadurch entsteht Kritik an Entwicklungen, die wir nicht immer nur "zweckoptimistisch" oder "geschäftstüchtig" ausblenden sollten. Nostradamus war ein Spinner. Entwicklungen in den Kopierwerken liegen dagegen schon etwas näher an der Wirklichkeit. ;-)
  3. Ja leider. Fairerweise war allerdings der Dolby-Ton (mit der Williams-Musik) effektvoll und dyamisch. Aber wiederum eine andere Mischung als in den 60er Jahre-Classics, damals für 5 diskrete Frontkanäle und sparsameren Einsatz des Effektlautsprecher. Die Oklahoma-Land-Rush-Sequenz konnte sich tlws. noch sehen lassen. Die Indoor-Szenen alle ziemlich konventionell. Bereits die Aufblende des Film hinterliess bei mir bei der Premiere einen Schock: hatte man doch ein Raumbild ähnlich dem von RYANS DAUGHTER erwartet. Es sah aus wie ein Super35-Bow up. Trotzdem wäre es nett gewesen, wenn man in Folge von FAR AND AWAY das Format wieder richtig etabliert hätte. "Chance vertan". (Wäre der kommerzielle Erfolg TITANIC in 65mm produziert worden, sähe die Welt heute anders aus ... möglicherweise.)
  4. Du solltest Dich nicht der Sarkasmus-Fraktion à la @EIX oder @preston sturges anschliessen, dann werte ich Dein Nachhaken als ernstgemeinte Anfrage. Ich finde das mit dem Nostradamus auch nicht so originell. Man lacht gerne, aber der Witz muss stimmen. Um dennoch auf einen Einwand zu antworten, der die Klärung verdient, erwarte ich weitgehend fehlerhafte Dups oder mangelnd korrigierte Direktkopien: wo und wer sollte eine adäquate Lichtbestimmung auf analogem Weg, speziell bei der Dupherstellung, noch beherrschen? Wir schauen zurück: FAR AND AWAY: fehlerharte Dupherstellung mit Unschärfen usf. Dasselbe bei HAMLET inkl. Bildstandsfehler und verflachter Tiefenschärfe. Katastrophale Nachkopierungen alter Klassiker bei Fotokem und der Anleitung von S.B. Minderwertige Duplikatherstellung schon um 1988 seitens R.A.H. für Spart., LoA, Vert. Kopierungen von DARK KNIGHT mit eingefügten Imax-Szene - offenbar ohne Korrektur durchkopiert (blaustichig und zu hell: auf der BD dann zu normal aussehenden Farben korrigiert). Die letzten gut aussehenden Todd-AO-Filme kenne ich aus Anfang der 80er Jahre: die Cinema 180-Filme. Haben wir neulich auf einem Festival "zum Vergleich" gezeigt und alle staunten Bauklötze.
  5. Bond ist auch in Bln schon vor 20 Jahren in WA gefloppt, da alles in TV verfügbar war. Manchmal drehen sich auch die Winde. "Irgendein" Kino kann man dafür natürlich nicht angehen. Das Ambiente und der Kundenstamm müssen hierfür affin sein, eine Riesenmetropole hat es damit sicher etwa einfacher... Generell kann man jeden Film erfolgreich herausbringen, wenn man zu überzeugen weiss.
  6. Wäre schade - Fehler der Postproduktion? Gedreht anscheinend auf mittelempfindlichem Material, aber es müssen dennoch diese Makel nicht auftauchen. Randsäume szenenbedingt und objektivabängig oder von der Abtastung herrührend? Direktabtastungen vom S-16-Negativ können sogar vorteilhafter und natürlicher aussehen als ein Dreh mit der digitalen Alexa-Kamera. Auch hier könnte wieder das 2k Digital Intermediate das Nadelöhr sein, das gute Ansätze begräbt. Da der S-16-Prozess insgesamt aber beherrschbar ist - im Gegensatz zum 65/70mm-Verfahren, wo mit THE MASTER eine kleine Katastrophe zu erwarten ist - sind unscharfe Endprodukte immer ein Ärgernis.
  7. Sorry, eine Korrektur: es heisst wieder einmal SCHAUMAINKAI.
  8. Der Bild- und Raumeindruck im KINO GARTENBAU in Wien ist hervorragend - ich konnte mich davon überzeugen. Die Wandpanele ähneln dem DFM/DIF-Kino in Frankfurt. Das geschlaucht wirkende Foto im Link http://50jahre.viennale.at/projekte/47_70-mm-film-im-gartenbaukino, mit dessen Text ich mich sehr identifiziere, wurde mit einer extremen Weitwinkeloptik aufgenommen! Ein Foto aus der 10. Reihe zeigt in der derzeit moderaten Kaschstellung für CinemaScope die Potentiale für 70mm, die mit Sicherheit genutzt werden. Der reale Bildeindruck ist nochmals stattlicher als auf meinem Foto...
  9. Die unterirdischen Vergnügungsstätten finden immer nur geteilten Zulauf: Museen wie Kinos (leider auch das Kino am Schaumeinkai, das man "nach unten" drückte). Die Leiterin des Museums der Weltkulturen, Clémentine Deliss, unterstrich, man nehme mit der gewählten Architektur bewusst „Abstand vom Museum als Warenhaus“, wie es im 19. Jahrhundert üblich gewesen sei. Das neue Museum der Weltkulturen wolle „kein weiteres Mega-Museumsgebäude“ sein, das allein „auf kulturellen Konsum“ ausgerichtet sei. Aus: http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=181&idart=47960 Wenn sie das grösstmögliche Gebäude hätte, würde sie kaum Nein sagen. Also eine umgedrehte Rechtfertigung für mangelnde Auslastung des neuen Museums - daher ab in die Tiefe? Letzlich hätte man nicht Kinogebäude am Eschenheimer Turm oder in der Schäfergasse museal umnutzen können? Die Lage war bestens, gut erreichbar. Kosten warscheinlich geringer als prestigeträchtige Neubauten. Irgendwie scheint der Virus von Wallmanns Banken-Manhattan auch auf die Museen abgefärbt zu haben?
  10. Im Moment bäumt es sich noch fleissig weiter: MISSION IMPOSSIBLE 4 und nun bald THE DARK KNIGHT RISES - und offenbar selbst der (rein digital gedrehte) PROMETHEUS auf 15 Perf 70mm-Film. 70mm-Projektion für grösste Bildflächen: Es soll einem recht sein, weil es puristische Linie verkörpert. :smile: Die Imax-Firmenseite spricht jedoch nur von digitaler Konversion im DMR-Prozess. Bin gespannt...
  11. Darin Felx Semmelroth, CDU, zur Kulturarbeit: „Wir werden nichts machen, was Geld kostet.“ Wohin fliesst denn sonst das Geld?
  12. Gestern das "Erbauungswerk" KOLBERG (DR 1943-44) im Berliner ZEUGHAUS gespielt: nur mittelvoll, illustre Insiderrunde der Historiker, kaum "neues" oder "unvorbelastetes" Publikum. Gute Einführung, bezugnehmend auf die bisher fundierteste Monographie zum Thema, "Heinrich George - Anfang und Ende in Kolberg: Stationen einer Schauspielerkarriere" von Ulrich Gehrke. Nicht erhältlich im Handel oder über Amazon, weil im Eigenverlag erschienen. Der Heimatgedanke zentriert sich auch hier um die kollektive Abwehr von "äusseren Bedrohungen", ähnlich der Natur- und Lebensidylle des Nachkriegsfilms. Allerdings predigt man hie ein sogenanntes Unter- und Übermenschentum der eigenen Rasse oder des französischen Erbfeindes, wo zwischen Sieg und Untergang, Aufopferung, Heldentod und Verzicht keine Zwischentöne erscheinen. Stärker noch als dem dt. Heimatfilm nach 1945 ähnelte der Schinken aber John Waynes "The Alamo". Vornehmlich die Mobilisierung der Waffen und der Masse, die religiöse Überhöhung der preussischen Königin und die geometrisch "saubere" Konfiguration von Volkserhebung und Kriegsgetümmel im Fokus der ästhetischen Ausformung herausschälend, war die Gleichsetzung zur Kriegsfront 1942-45 beabsichtigt. Das Drehbuch schien 1 : 1 wie von Goebbels geschrieben, der massiv Änderungen und Kürzungen am Film erwirkte (zu "schmutzige" Schlachtszenen - dadruch Wegfall von Material bis zu 30% des Produktionsetats, das offenbar vernichtet wurde). Die Rhetorik war fast wortgleich, obwohl historische Vorlagen von Theodor Körner und dem Theaterstück von Paul Heyse grundlegend waren und die Grundzüge der geschichtlichen Wendepunkte (im Gegensatz zu mancher US-Produktion) nahezu den Fakten entsprachen. Die Filmkopie zeigte eine etwas unstimmige Vorfilterung am Printer, da Weissflächen teils gelb verfärbt waren, das Dup aus unterschiedlichen Versionen (mal stark verregnet, mal fast neuwertig) erstellt zu sein schien. Das Farbspektrum insgesamt beeinträchtigt und sicher kaum den Ansprüchen Harlans enstprechend, der Ton durch Umkopierung auf Zackenschrift und moderne Lichttonabtastung und Wiedergabe leider stark und ungewollt gefiltert. Kamera führte Bruno Mondi. Frau Sönderbaum die Heulsuse der Nation, George das konvulsivische, im tiefsten des deutschen "Herzens" hervorgrollende moralische Gewissen einer grossen, aber stets "unterdrückten" grossdeutschen Rasse, in dem die Schmach & Depression der Fremdherrschaft in einen "Vukan" von Freiheitskampf und "Stärke" umschlägt. Wer anders denkt, der müsse halt untergehen und hat nur die Ausrottung verdient (so tauchte es glaube ich wortwörtlich auf). Bin aber kein Kenner dieses Films...
  13. Selber erlebt vor 27 Jahren: der Wickel brach in 4Teile, der Teller verschob sich um 1 Meter, der Ring mit Filmrest schleuderte wie ein Katapult gegen die Wand. Grund: Motor am Make-Up-Table auf langsamer gedreht, ohne den Hauptteller mit der Hand ausreichend gebremst zu haben: es bildete sich eine Schleife zwischen Make Up Table und dem Hauptteller. Drückt man dann den Stop-Taster, wird durch den Motor des Make-Up-Tables mit hohen Ruck die Schleife zum Hauptteller glatt gezogen, da dieser infolge der Betätigung des Stoptasters durch Bremsbacken abrupt stoppt. Der Make Up Table will dann "nachtziehen" und lässt den Filmwickel auf dem Hauptteller derart aufschwingen, das die Masse in mehrer Teile zerspringt. Supergefährlich, ich denke sogar lebensgefährlich. Mir unverständlich, dass der Ringkerntrafo am Make Up Table so dimensioniert ist, dass der Film mit "High Speed" abgezogen werden kann. Seitens des Konstrukteurs ein Anfall von "Wahnsinn"?
  14. Es wäre zu hoffen, dass solche Bremsklötze aktiv blieben. Betrachtet man die Angelegenheit von ihrer schwärzeren Seite, ist einiges vorstellbar: Bezahltes Public Viewing in Gaststätten, Clubs, Sportstätten, Schulen, Heimen, Krankenhäusern, Bahnhöfen, Behörden, Diskotheken, Konzertsälen usw. wäre ebenfalls denkbar. Schon ein etwas älterer Report von Kim-Ludolf Koch, jedoch werden hier schmerzhafte Sachverhalte benannt anstatt sie zu beschönigen: Zum Auftakt schien noch eine Einigkeit darüber zu bestehen, dass das Kino die Auswertungsform Nummer eins bliebe und die in den letzten Jahren stabile Exklusivität für die Kinoauswertung bei etwa viereinhalb Monaten auch in Zukunft gelten solle. Der Chef der amerikanischen Verleihorganisation MPAA (Motion Pictures Association of America) versicherte denn auch, dass dieses Thema aktuell nicht auf der Tagesordnung stünde. Ob diese Aussage gelogen war oder er von seinen Mitgliedsfirmen schlichtweg schlecht unterrichtet wurde, wurde im Rückblick kaum mehr diskutiert, denn die eigentliche Nachricht der Verleihfirmen Sony, Warner Bros., Universal und Fox schlug ein wie eine Bombe und löste das Entsetzen des amerikanischen Kinoverbands NATO (National Association of Theater Owners) sowie der anwesenden internationalen Kinovertreter aus. Die vier Studios, es fehlten nur Disney und Paramount, verkündeten nämlich, dass sie künftig das Auswertungsfenster auf 60 Tage zu halbieren gedenken. Grund für diese Halbierung sind die Bestrebungen, schneller den lukrativen Premium Download anbieten zu können. NATO-Chef Fithian fand nach erster Sprachlosigkeit schnell scharfe Worte. In einem offenen Brief schrieb er: "Letztlich hat die gesamte Filmgemeinde ein Wörtchen mitzureden, in welche Richtung sich die Industrie bewegt. Die Studios haben in ihrem Interesse ihre Entscheidung gefällt. Die Kinobetreiber werden es nicht anders machen." Der Chef des deutschen Kinoverbands HDF (Hauptverband Deutscher Filmtheater) sekundierte: "Wenn wir nur noch ein derart verkürztes Fenster zur Auswertung hätten, wären wir praktisch eine Werbeplattform für die nachgelagerten Plattformen. Im Grunde müssten wir für diese Medialeistungen dann Zahlungen erhalten." Aus: http://www.choices.de/cinemacon-filmpolitik-aus-den-usa
  15. Natürlich Einsparung - evtl. missverständlich ausgedrückt. Aber nicht von primärer Bedeutung. Primär bedeutend sind die neune Märkte, wohingegen die Gewinn-Verlustrechnungen auf der Kinoseite bis auf wenige Blockbuster-Startwochenende an Bedeutung verlieren könnten. Nicht ohne Grund wird das Niederreissen dieser Schutzfristen und Auswertungsfenster von einigen Companies favorisiert. Beileibe keine Phantastereien von klein-@cinerama, sondern ein Gesetz der Global Players. Zum Glück. Schleichend aber doch. Wäre das als Axiom zu verstehen? Weniger DVD-Konsum = mehr Kinobesuche? Es fehlt mir in dieser Begrundung das Portal der Downloads. Darüber lächelnd hinwegzusehen - na ja... In der These liegt aber mehr Suggestion und Hoffnung als Realität. Suggestiv, weil man so nicht argumentieren kann ("vorsätzlich zu schwächen"). Um Vorsatz geht es in diesem Szenario überhaupt nicht, weil niemand durch einen Kinoeinsatz geschädigt wird. Keine Schädigung, keine "vorsätzliche" Schwächung. Man möchte aber den Markt der Downloads nicht wegbrechen lassen oder der Konkurrenz überlassen. Dadurch aber entsteht der skiziierte Handlungsdruck und ein neuer Wettbewerb auf neuen Märkten ist angeschoben. "Rückgängig" machen lässt sich diese Entwicklung nicht. In früheren Jahren war die Auffassung der Verleiher, möglichst das Investitionrisiko nicht weiter auszuweiten (Erhöhung der Filmkopienstarts wurde unlukrativ, die elektronische Variante lukrativ). Die Investitionen sollten den "dummen" Kinomachern überlassen werden. Was passiert nun nach Abschluss der flächendeckenden Elektronisierung des Abspiels? Die neuen Vertriebs-, Absatz- und Gewinnpotentiale werden nicht allein exklusiv an Kinostätten monopolisiert werden, da dieser Technologie und Distribution eine Eigengesetzlichkeit innewohnt. Diese arteigenen Potentiale des elektronischen Vertriebs können Alleinstellungsmerkmale des Kinos nicht verewigen. Beim 35mm-Betrieb (Investitionsgut) war man an wenige, technologisch speziaisierte Verwertungsstätten "gebunden". Diese alten Bindungen scheinen sich nach meiner Wahrnehmung zunehmend zugunsten freieren Content-Vertriebs und neuer Plattformen aufzulöäsen und neue Partnerschaften anzustreben. Die Einführung des Fernsehens ist ein früher Beleg für diese Hypothese.
  16. Das ist aus meiner Sicht eine Marketing-Anspache (mit der die Vortragenden sich leicht in ein positives und populäres Licht setzten kann. - Eine maßgebende Branchenzeitschrift, BLICKPUNKT:FILM - der Vorredner nahesthend - reüssiert fast ausschliesslich durch positive Schlagzeilen: ewiges Wachstum, immer neue Märkte). Wer die Umschichtungen und den Wandel in der Medienkonsumtion gründlich verfolgt, sieht auch Grenzen des Wachstums. Die nachholende Multiplexbewegung in Osteuropa führte ich für den eher "marktverzerrenen" Anstieg dortigen Besucherzahlen an. Auch werden nach Fertigstellung der Digitalisierung und Wegfall der VPF-Pflicht in 3 - 5 Jahren die Kostenvorteile für die Studios/Verleiher richtig zum tragen kommen, sodaß ich mir kaum vorstellen kann, Die Kostenvorteile liegen primär nicht in den Einsparungen (Wegfall von Filmkopien), sondern in der Nutzung des Digisats für alternative Plattformen mit beschleunigter Kapitalarmortisation. Dieses berechtigte Interesse wurde immer wieder von Disney und jetzt auch Warner hervorgehoben. Mit "dumm" oder "klug", Moral und Kunst hat es eventuell doch weniger zu tun als mit Sachzwängen wirtschaftlicher Gruppen und deren Exponenten. Positive Nachrichten wird es immer geben: kürzlich las ich, das Ozonloch sei in wesentlichen Regionen zurückgegangen, alles habe sich normalisiert. Auch sei die Banken- und Finanzkrise überwunden, und es seien Sicherheitsmassnahmen für künftige Szenarien getroffen worden.
  17. Bulgarien, Littauen und Rumänien zeigen stärksten Umsatzanstieg. Vielleicht ist auch die nachholende Entwicklung des Baus von Multiplexen mit zu veranschlagen. Insgesamt recht stabil, denn im Bevölkerungswachstum kaum Ändeurungen (+/- 1 % max. in verschiedenen europäischen Ländern). Am Ende könnte aber schon der Pro-Kopf-Besuch angeführt werden - wie ich meine die entscheidenste Erhebung. Ob es 2013, 2014 oder 2015 einen dramatischen Knick gibt, hängt evtl. ab von der erwarteten Änderung der Kinofenster. Der CEO von Time-Warner sprach vor 1 Woche von der Notwendigkeit und Richtigkeit der drastisch zu verkürzenden Kinofenster: davon würden selbst die Kinos profitieren. Er meint aber damit eher die Zurückdrängung der Raubkopierer - was dann auch den Kinos nützte. Eine wirklich sehr kühne Ableitung. Man darf gespannt bleiben.
  18. cinerama

    25 Bilder pro Sekunde?

    Hängt auch bei Profimusikern mit der Heranbildung des "Absoluten Gehörs" zusammen: haben aber nur wenige unter ihnen. Es war bei mir einmal ein relatives Gehör (also den Kammerton richtig ratend oder bei bekannten und eingeübten Stücken die Tonart und Transpositionshöhe richtig "einsetzend", aber nur bei wenigen Repertoire-Stücken. "Schmerz" setzt m.W. ein bei Personen mit wirklich absolutem Gehör und in Kenntnis aller bisher gehörten Stücke, sobald auf 25 fps gefahren wird. Würde ich eben so vermuten. Karajan in den 70er Jahren kurz gestreift: machte mir Angst wegen seines kalten Technizismus, der doch sehr amerikanischen Variante der Selbstvermarktung. Richtig gut wirkte er eher bei Strauss, Ravel und Bruckner. Hatte er absolutes Gehör?
  19. Wenn Du noch Erinnerungen an das 3D-Festival in Oslo hast, das vor ein paar Jahren stattfand und das vielleicht den "letzten" massiven Einsatz von Filmstreifenvorführungen wagte, wären Hinweise für alle Leser sicher sehr nutzbringend. Zuletzt hatte sich S.D. aus München doch der Auffassung angeschlossen, dass in Anbetracht der gravierenden Probeme mit Sonderformaten die Präsentation über eine elektronische Variante (DCP) praktikabler sei: und etwas Neues anschiebt. Man kann den Wunsch verstehen, wo es darum geht, nicht nur obsolete Verfahren zu präsentiern, sondern ein Programm auf die Beine zu stellen. Das machen bereits andere, so dass ich gerne einen (sinnlosen?) Schritt zurückgehen würde. Gerne erfassen wollend, was noch auf Filmband existiert und vorführfähig wäre. Danke im Voraus! :smile:
  20. cinerama

    Exodus (1960)

    Interessant, wenn das Dein Eindruck ist. Der auch Deine Haltung untermauert. Leider: Mein Eindruck war immer wieder ein völlig anderer. Und daher ergab sich in Konsequenz meine klare Ablehnung der Wettbewerbspraktiken. Höflich die Frage an Salvatore: ist ein Beitrag zum spannenden Film EXODUS zu erhoffen?
  21. cinerama

    Exodus (1960)

    Wenn ich nichts schriebe, würdest Du dann etwas zu EXODUS sagen wollen? Gerne lasse ich mich davon überraschen und hielte mich dann zurück. Also, wie wär's mit einer Einlassung zu EXODUS? Was soll einem nun dieser Beitrag sagen? Drückt der Teilnehmer damit sein Interesse und seine Zuneigung aus? Nach Auffassung von @Salvatore hat @cinerama den Thread verdreht. Nach Auffassung von @Womenzel ebenfalls Herr @cinerama. Nach meiner Auffassung @preston sturges. Dieser ist Moderator, ist aber m.E. an einer Ordnung der Threads und Diskussionsstränge überhaupt nicht interessiert, weil er gern themenfremde einstreut und zeitleich in massive Werbung für seinen Firmenbetrieb ummünzt. Zu Zeiten von @TJ gab es da noch eine echte Moderation auf professionellem Niveau. Mittlerweile haben nicht wenige, mir auch nahestehende Teilnehmer, oft auch ältere Filmfachleute, bedauerlicherweise das Filmvorführerforum verlassen.
  22. Bei Dir ist doch alles ein Event und vorher noch nie zu sehen gewesen...
  23. cinerama

    Exodus (1960)

    Liest man die Beiträge, merkt man halt, dass es sich um Stammkunden oder Nutzniesser von preston sturges handelt, die sich bei Kritik an ihrem Guru automatisch "mitbeleidigt fühlen". Schon diese Wahrnehmung aus meiner Sicht wird neuerlich als Beleidigung aufgefasst - ist es aber nicht. Die Vorredner sind stets bereit und sofort in Stellung, wenn @cinerama was verfasst. Und verteidigen ihr Idol eben wie Fans. Dann holen sie abgelegte Websites hervor, um Leute zu kontern. Um es ganz, ganz deutlich zu machen: mein Verständnis von Seriösität steht orthogonal zu dem des Herrn Sturges. Man kennt seine Beiträge, man kennt ihn aber auch von einer anderen - nicht so angenehmen - Seite. Den preston sturges kenne ich übrigens seit 12 Jahren und habe keine "Angst" vor ihm (so was erzählt @womenzel). Was zumeist hier verhandelt wird, hat nichts mit EXODUS zu tun. Salvator De Vita beklagt sich, man hätte ihn oder andere als ahnungslos bezeichnet. Soll er doch in seinen Beiträgen eruieren, warum er bei mir halt nicht "ankommt". Defakto schreibt hier niemand zu EXODUS - und das lässt mich schon annehmen, dass überhaupt kein Einblick und Interesse an derartigen Themen gegeben ist? Aber warum schreiben dann hier Leute, die mehr Interesse oder Ahnung von Tonverfahren oder Blu ray Discs oder aktuellen Kinoveranstaltungen haben? Warum nicht in anderen Threads? Die, die wie aufgescheucht ihre Verteidigungs- oder Spottreden halten, reagieren meist auf Reizthemen: Kritik an der Digitalisierung, Kritik an 4k-Versionen anstelle einer Analog- oder 70mm-Kopie, Kritik an generell konträren Ansichten zur Branchenpraxis oder zur Praxis des Gurus. Das alles lässt sich meist einfach aufschlüsseln: über die Psychologie von Verkauf und Werbung und Unterwerfung der Konsumenten unter die Kriegsrhetorik ("Kriegsmusik") des Kapitals. Da es aber sich hier - sofern ich mich nicht verguckt habe - um ein nicht-kommerzielles Diskussionsforum handelt, bleibe ich bei meinen Äusserungen. @Womenzel erweckt den Eindruck, man könnte den Film L.o.A. entweder nur auf 70mm spielen (weltweit ein paar hundert) oder per 4k. Das ist aber nicht die Frage und der Ansatz gewesen. Die von mir gestellte Frage wurde leider nicht beantwortet. Offenbar ist sie unangenehm. Ich fragte, warum man ihn in einem bestimmten Kino, das regulär vom Königsformat spricht, nicht in 70mm spielen möchte, und dabei habe ich nichts Negatives über die 4k-Version zum Besten gegeben. Dann beschwert womenzel sich über Beleidigungen aus meine Munde ("grüne Jungs" unterliegt nicht dem Straftatbestand der Beleidiung - es könnte aber als Kränkung aufgefasst werden), er akzeptiert aber die Schmähungen und Schädigungen, die mir durch Herrn Sturges seit Jahren zuteil werden: das ist für @womenzel oder @DeVita (beide nie persönlich kennengelernt - und nach diesen Reden sinken die Chancen rapide) freundlicher "Humor". Dann lästert Salvatore über irgendwelche alten oder künftigen Spielpläne. Tolle Leistung: das bringt uns weiter... Gegenfrage: Hat er jemals eine Filmreihe oder Veranstaltung kuratiert? Antwort? Angenommen, er findet preston sturges so positiv, was tut er denn für dessen Reihen? Hat er mal darüber nachgedacht, ob preston sturges ihn überhaupt dort brauchen und anstellen würde? Massivwerbung in einem nicht-kommerziellen Forum emfinde ich in bestimmten Bereichen als unsittlich. Auch wenn @ATRIUM mal eine kurze Zwischenfrage nach L.o.A. stellte, ist das doch keine Rechtfertigung, einen ambitioniert begonnenen Thread über EXODUS kaputtzumachen und in eine Werbeplattform der Karlsruher Schauburg für ganz andere Filme und Breitseiten umzumodeln. Leider haben die beiden Teilnehmer mich nicht erreicht, zweifeln lassen oder sonst wie beeindruckt - was eigentlich im Sinne einer Diskussion wäre. Sie hätten, wenn sie meine Meinung interessiert hätte, sonst nach speziellen Themen gefragt, z.B. was die Gründe sein könnten, für oder gegen eine 70mm-Version von L.o.A. oder auch EXODUS zu plädieren. Oder warum ich der Meinung bin, dass man vorsichtig sein sollte, etwas als Event anzukündigen, was man noch gar nicht gesehen hat. Bei Preston Sturges ist doch alles ein Event - und auch noch exklusiv. In diesem Thread nun kündigt er "Mad Magician" als deutsche Erstaufführung an: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/14001-the-mad-magician-1954-in-3-d/page__pid__164666#entry164666 Nun ist völlig uninteressant, dass ich oder andere den Film schon in Germany gesehen haben - es geht ja um neue Zuschauer -, aber es bestätigt halt immer wieder, dass der Einsatz der Werbemittel eben so wie der scheinbare "Humor" von preston sturges fragwürdig ist und auf Erfindungen zu beruhen scheint. Er macht damit andere mundtot - und hierzu dient Humor als Instrument der Diskriminierung und Manipulation (der Fans und Mitlesenden). Die mir zumindest recht aggressiv erscheinenden Karlsruher Methoden lassen mich fragen, ob diese wirklich immer ehrenhaft, menschlich integer, geschäftlich seriös und fachlich glaubhaft sind? So wie es den Anschein hat? Resumee: jeder zweite Satz aus der Feder des preston sturges liest sich für mich wie ein Verkaufmärchen. Und manchem wird übel vor so viel Zuckerwatte!
  24. cinerama

    Exodus (1960)

    Das ist der Ansatz meiner Kritik. Aber manchmal nur für die Insider als Kritik nachvollziehbar Man zeigt "irgendwas" an illustren Filmklassikern oder Big-Screen-Movies, und wundert sich dann über Verrisse. Der Film (LoA) wurde dort in den letzen 20 Jahren m.W. 1x in 70mm gezeigt, in der optisch unvorteilhaftesten Kopie, die man je sah. Meine Kritik meint also: man zeigt "irgendwas", kündigt es vollmundig an ("Special Venue Layout DTS" "restored" oder sonstwas, und dann stellt sich heraus, dass die Versionsauswahl unprofessionell war. In einem zweiten Gedankensprung liest man nun von einer HD-Version, die zwar auch keiner zuvor gesehen hat, die dann wieder einmal schon im Vorfeld hochgejubelt und vorvermarktet wird ("viel Applaus" .. "Event"). Nun soll diese also die 70mm-Version ersetzen. Für ein Diskussionforum finde ich es ziemlich ärgerlich, dass Geschäfte um jeden Preis getrieben werden, aber ein Null-Interesse (oder auch fehlende Kompetenz oder Seherfahrung) gegeben ist, einfach mal eine Versionskritik voranzutrieben (wie dies mit EXODUS versucht wurde). So ist es einem gewievten Geschäftsmann möglich, mit manipulativen Ankündungen die tlws. noch grünen Jungs hier im Forum entsprechend für den Kundenfang zu bearbeiten. Was dabei seit Jahren verkommt: jede Nachprüfung historicher Zusammenhänge oder Qualitätsmerkmale. Das ist ein Fanclub @Schauburg Karlsruhe, aber thematisch nur bedingt ernstzunehmen. Beweis: das ständige Umbiegen von Thementhread durch einen sich humoristisch gebenden Geschäftsmann, der zeitgleich noch als Moderator agiert in eine ihm genehme Richtung. Wünschenswert wäre: der Moderator erinnert gelegentlich moderat daran, ob das Ausgangsthema überhaupt noch von Interesse ist. Die letzen Beiträge scheren sich nicht die Bohne um EXODUS, weil jeder irgendwas zum Besten gibt, was jede fachliche Basis verlässt.
  25. cinerama

    Exodus (1960)

    Nur der Form (und der Jugend) wegen folgende, nervtötende Belehrung (tut mir leid, ich mach's auch kurz): Erlebnis und Ereignis. So wie Verhältnis und Bewandnis. Oder "ss" auf Kompromiss, Schiss, Biss. Und weiterhin Godard und nicht Goddard, so wie Kubrick und nicht Kubrik. Die Frage ist noch nicht beantwortet: warum wird der Super Panavision-Film in Krlsr. nicht in 70mm gezeigt? Kein Geld?
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