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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Möchte nicht unhöflich sein, aber es kommen täglich 30 Fragen aus der Video-Fraktion zur Filmtechnik auf einen zu, dass man nicht mehr hinterherkommt. Meine Erfahrungen sind aus dem Kopierwerk und im Umgang mit Original- und Duplikatmaterial. Interessiert aber niemanden und ist auch nicht Thema des Threads. Deine Postings sind extrem engagiert und beamer-detailliert (hier richtig), aber wie bei @Salvatore de Vita prallen Hinweise auf Filmgüten völlig ab. BLADE RUNNER lief in 3 verschiendenen Versionen und 5 verschienden Formaten. Nur kurz dazu: Wenn Ihr (wecher Stefan?) diese Bu ray gut fandet, kennt ihr den Film hinten und vorne nicht: diese Version ist ein farblicher Alptraum. Die 35mm-Directors Cut-Version von 1993 war die farblich schönste. Ganz gut, etwas grünlich, aber recht detailliert war die 70mm-EA-Kopie 1982 auf 32-Meter-Bildwand in Berlin. Das beantwortet die Polemik der Blu-ray-Verfechter ausreichend. Darf ich fragen, ab welchem Jahr und in welchen Kinos Du Filme gesehen hast? Daraus folgernd wäre mit einiges verständlicher. Kein Vorwurf.
  2. Für DARK KNIGHT fährst Du nach Karlsruhe? War das die angekündigte Filmnacht mit vielen Mädchen oder doch nur ein Gerücht? Der DARK KNIGHT lief in einer anderen Stadt wochenlang immerhin in 70mm-IMAX, und scheinbar erreicht das die einstigen Protegisten schon nicht mehr, ist mein Eindruck. Wer spielte 2001: A SPACE ODYSSEY auf DCP? Es ist seit langem bekannt, wie schlecht diese Version ist, schlechter als die recht gute 35mm-Kopie von Warner aus 2001. Hat das Deutsche Filmmuseum Frankfurt keine vernünftigen Programmkuratoren mehr? Lief das Werk nicht mehrmals in 70mm Super Panavision? Und nun auf Video? Hörte man noch weitere Berichte aus diesem Hause? SHINING ist auf 35mm keineswegs grobkörnig oder detailarm, auch nicht in jüngeren Warner-Kopien: ich kenne den Film seit der Deutschlands-Premiere sehr gut. Allerdings ist er mir in der neuen Fassung zu grün kopiert. Das Duplikat ist wirklich gut.
  3. Bei den "Heimkinos" beschriebener Ordnung sehe ich seit Jahren massive Auflösungsverluste einer Bluray-Disc. Da fehlt einfach was, wenn man die Filme vergleichsweise als Roadshow-Filmkopien kennt oder heranzieht. LCOS usw. hatte ich mir vor 8 Jahren intensiv beschaut und bewundert: aber hier wird nur die Pixelsichtbarkeit elegant überbrückt. Das täuscht dann leider etwas über die nativen Auflösungsverluste hinweg, finde ichl 4K für Hemkinos könnte durchaus Standard werden - vielleicht werden auch die Panel-Fabrikationen für 1080i/2k eingestellt. Sowie der Bau von 4 : 3, Röhren-, 16:9- 720p-Fernsehern usf. Das ist dann nur ein Katzensprung, verglichen mit der rasanten Entwicklung. Die PC-Bildschirme sind auch schon weitergekommen, also werden gerade die Heimkinos nicht hinterherhinken können. Schon wegen der Schnittstellen für multimediale Anwendungen etc., oder ist das zu weit vorgegriffen? Der vorgestellte, noch in der Entwicklung stehende SONY-Prototyp geht ja in diese Richtung.
  4. Fachlich leider unzutreffend... Die "letterboxed" 35mm-print von BEN HUR hält kein Original-Seitenverhältnis ein. Empfehle den Bildvergleich zwischen dieser Kopie und den tatsächlich originalformatigen Versionen! Die Einkopierung eines breiteren Bildstrichs auf 35mm sollte nur suggerieren, mit 2,5 : 1 würde eine "Camera-65"-Roadshow im Sinne der Produzenten und der Company abgehalten werden. Unter dem Bildstrich befinden sich indertat relevante Bildinhalte, die somit verdeckt wurden. Bitte lieber erst dann wieder etwas um Thema schreiben, wenn auch Sachkenntnis vorhanden, danke! ;-) Ach so: "letterbox" beeinhaltet von Hause aus einen Beschnitt des verfügbaren Projektionsformats. Bei CinemaScope oder 70mm-Todd-A-O-Systemen bestand ja (bs auf Ausnahmen wie "Play Time" udn einige Blow-ups) gerade der Sinn darin, eine grösstmögliche Filmnutzungsfläche + die größtmögliche Projektionsfläche anzustreben. Die digitalen Medien - wie schon zuvor die Fernsehmedien - beschreiten den umgekehrten Weg, leider. Also ist irgendein heftig beworbenes DCP kein vollwertiger Ersatz für ein Originalformat, oder muss man muss die Filmgeschichte neu schreiben? :???:
  5. Ach du lieber Gott - Herr und Herrscher! Man muss kein Fan des Films sein, als dass einem schon beim Anblick der Szenenausschnitte ganz übel wird! (Himbeer-Sosse im Gesicht!) Auh weia. Weltkommerzfilmzentrale - kennt die die eigenen Film nicht? "beautifull restoration" - so viel dröhnenden Unfug kenne ich nur von Ansprachen der Kinematheks-Retrospektive in Berlin "Bigger than life" (70mm), als grausige CLEOPATRA-Kopien gezeigt wurden. Ansonsten: hatte vorgestern ein anregendes Gespräch mit Stefan2 über Für und Wider der 4k-Technologie. In einem Punkt mochte ich einen Grundwiderspruch nicht ausräumen wollen: da zu 90% der Filmtheater ihre maximale Bildgrösse auf 2.35 : 1 konzipierten, steht die Aspect Ration der Digital-Cinema-Panels bei 1.89/1.91 : 1 im Widerspruch zur Werkgeschichte des Kinos ebenso wie zur überwiegenden Auswertung von "Filmen" im Kino nachwievor in 2.39/2.41 : 1. Der "historische Kompromiss" des Digital Cinema untergräbt an diesem Punkt die Errungenschaften des Wide-Screen-Cinemas, wage ich zu behaupten. Schaut man auf die heutige Bildwand des EGYPTIAN THEATRE, erinnert mich das an "arsenal berlin". Traurig, denn hier fand einst die EA von MUTINY ON THE BOUNTY statt!
  6. Als Summenmischung ist das adäquat und hörsam dasselbe. Oder doch nicht: einverstanden, es ist 3 kanaliges Front-Layout: aber überragend besser als alle andere Wiedergabearten in dieser Konfiguration (auch besser als die 4-Kanal-Magnetton-Fassung auf 35mm) Nichtsdestotrotz - bitte keine überzogenen Spitzfindigkeiten - ist diese "tolle" Scheibe ja nun gerade nicht als "Referenz" hier im Forum propagiert worden. Referenz wäre m.E. ein gut erhaltenen Filmbandoriginal (Negativ, Intermedpositiv, Separations - oder, wenn gar nichts mehr existiert oder habhaft ist, auch eine Theaterkopie [siehe "Panzerkreuzer Potemkin"]). Sind die Materialien indes schwerwiegend beschädigt, und ist nur digitale Restaurierung imstande, Schäden zu kompensieren, verschiebt sich der Begriff "Referenz" in ein digitales Sicherungspaket. Warum es hierüber seit Jahren zu Missverständnissen kommt, kann ich mir nur mit persönlichen Abrechnungen erklären. Ausserdem wurde richtigerweise gesagt, dass die Studios erst vor kurzen einiges Geld in Neukopierungen des Originalformats diverser Klassiker investierten. Wo man bitte hätte nachbessern und weitermachen können. Leider steht aber die Entwicklung zum 4k Home Cinema (für das die Theaterbranche offenbar nur als Werbe- und Vermarktungsplattform fungiert?) der authentischen Präsentationsweise entgegen. Man spielt ja auch historische Musik auf historischen Instrumenten. Warum wird dieser sinnvolle Ansatz aus schnödem Verkaufsinteresse aus der Beamer-Szene immer wieder ins Lächerliche gezogen? Die Welt sei eben so, hören wir, und "die" Branche [offenbar ein homogenes Gebilde} diktiere diese und jene Bedingungen. Unfasslich: in anderen Künsten (Architektur, Malerei, Musik, Bildhauerei) wäre eine solche dikatorische Zuspitzung auf irgendwelche vermeintlichen "Standards" oder "Einheitsformate" keine argerechte Herangehensweise. Niemand kann derzeit sagen, ob DLP, SXRD, 1.9k, 2k, 4k, wurst-egal-k einen verbindliche Aufführungsweise ist, der die alleinige Zukunft gehört. Positiv gewendet haben wir es mit eine hochaktiven und innovativen Industrie zu tun - ständig in Bewegung, uns somit den Langzeitstandards der Kinobranche diametral entgegengesetzt. Die aufgezählten Filmklassiker in 4k sind nicht unbedingt neu, da seit Monaten bei Park Circus im Angebot. Oder doch neu, verglichen mit zeitgenössischen Referenz-Filmkopien, die nicht unter dem Niveau des 4k DCPs liegen müssen. Da die Wenigsten hier noch erstklassige Filmkopien kennen, ist die verzweifelte Flucht zur Blu-ray Disc und zum DCP schon verständlich. Glaubt man wiederum einem @preston sturges, dass all das doch nur Wenige interessiert und man sich abzufinden habe mit dieser Welt, platzt auch gleichzeitig die Illusion vom Allheilmittel Digitaltransfer. Es geht an diesem Punkt dann nicht mehr um technolgische Fragen oder Weltanschauungen, sondern er geht bei der Herausgabe eines Klassikers um Gewinnerwartung und um Kompetenz beim Transfer. Worin das eigentliche Manko liegt, und weshalb ein Kritisieren der Zustände m.E. nie zu früh sein kann. Aber SONY könnte man durchaus das Kompliment machen, im Profi-Segment hervorragende Geräte zu entwickeln. Kompetenz, die auf Seiten der Filmrestaurateure weitgehend weggebrochen ist, obwohl die Güte eines Produkts bei der FILM-Restaurierung (und nicht beim Beamer) ihren Anfang nimmt.
  7. Und was besorgen Dich die berliner Verhältnisse? Gibt es alte Rechnungen, die Du von Karlsruhe aus hier begleichen möchtest? Läuft das "Geschäft" mit dem Repertoire nicht so gut? (Auffallender Weise hatte schon Georg Fricker einen "Berlin-Faible". Mit einem seltsamen Hang zur Einmischung.)
  8. Ernemann. Sind eingelagert. ;-)
  9. Dem muss ich nach bisherigen Erkenntnissen (oder auch, nachdem ich mich im Detail mit diesen Regionalfragen über die Jahre beschäftigt hatte) leider rundum zustimmen. Das klingt dann bitter, jedoch könnte in "Kinos der Nachbarschaftsinitiative" (z.B. das "B-Ware" in Bln) mehr Power und Liebe drinstecken, als in der Verlängerung überholter betriebswirtschaftlicher Nachkriegsstrukturen, die nur noch vor sich her dümpelten. Kosslick hatte immerhin noch einen Einatz für Royal Palast und City im Europacenter gewagt (ohne Rückenwind scheiterte er). Jetzt gibt es einen grösseren Rückhalt, aber für das minderwertigste aller "älteren" Kudammkinos. Die neoklassizistische, eklektizistische Architektur (sie war in der NS-Zeit en vogue) zeigt weder ein Potential für ein ideales "Normalformat-" noch für ein "Breitwandformat"-Kino auf. Auch ist es in den Versuchen als Programmkino, als Erstaufführer, als Nachspieler, als One-Dollar-Kinos meines Erachtens (weil nun einmal alles schon probiert wurde), gescheitert. Dr. Rother von der Deutschen Kinnemathek - trotz langjähriger "Zeughaus"-Erfahrung - sehe ich nicht als Mann des Kinos, bedaure. Natürlich kokettiert er mit der Etikette, nachdem seinem Haus ein Mangel an Kinokultur vorgeworfen wurde. Und selbst wenn er sich zum "Vorkämpfer" des Kinowesens entwickeln sollte: einfach der falsche Mann am falschen Ort zur falschen Zeit. Da war H.J. Flebbe schlauer im letzten Moment, der durchaus erkannte, welchen Kinos noch eine gewerbliche "Aussenwirkung" zuzutrauen ist, und welchen nicht. IFB und SDK hätten Ende des letzten Jahrtausends eben das Europacenter mieten sollen. Das hätte uns die Qualen an einem anderen Platz erspart und einzigartige Potentiale genutzt. Leider obsiegte die Beschränktheit und Eitelkeit, und übrig bleibt das "Kurbelige", das "Nostalgische". Zumindest gut genug für einige Pressmitteilungen, in denen Krokodilstränen vergossen werden dürfen.
  10. Vielen Dank für die freundliche Aufklärung.
  11. Es ist immer schön, sich als Veranstalter rein zu reden und die Schuld auf die Weltlage zu schieben. Zwar sind die Veranstalter das letzte und (fast) schwächste Glied der Kette, aber man sollte schon Dinge aufrichtig beim Namen nennen dürfen. Es handelt sich um einen der erfolgreichsten Moneymaker aller Zeiten, der auf dem amerikanischen BD-Markt einen starken Ruf hat: ähnlich THE TEN COMMANDMENTS. Bei letzterem glückte die elektronische Bildaufbereitung sehr (leider, leider dabei keine neue 70mm-Filmkopie angefallen), beim BEN HUR aber wurden offenbar schwerste Transferfehler begangen. Gerade weil derartige Produktionen leider nicht (!) in erste Linie für eine schöne und langanhaltene Kinoauswertung aufbereitet wurden (das Original ist sowieso etwas anderes: das Negativ oder filmische Sicherheitsmaterialien), sondern für den privaten und häuslichen Konsumenten, der es sich gern leicht, billig und bequem einzurichten sucht, müssen wir von einem bedeutenden Markt ausgehen. Hingegen sind x-k-DCPs nur ein Abfallprodukt für einige Repertoire-Spieler und kosten nicht viel. Sie erleichtern auch nicht das Anliegen, wichtige Filme doch wieder im Originalformat (35mm oder 70mm) zu erneuern. Da die Blu ray-Disc von BEN HUR das komplette "Ton-Layout" der Originalfassung enthält (diesmal als PCM-Ton transferiert), fragt sich, was man eigentlich glaubt, kinoseitig anbieten zu dürfen? Dann kann man eben so gut die alte 70mm-Kopie mit 6-Kanal-Magnetton ausgraben (habe ich gerade zusammengesetzt) und für einen Vergleich heranziehen, was für Unterschiede sich zum digitalen Transfer aufzeigen. Kurzum: der Film muss noch einmal aufbereitet werden: in allen Formaten.
  12. Noch ärgerlicher die Bildrestaurierung - sofern die in diesem Film so geliebten Innenaufnahmen (sie bringen das "Klaustrophobische" in der Inszenierungskunst William Wylers auf den Punkt)wieder "transfermäßig absaufen", siehe hier: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/11906-digitalisierter-ben-hur-ein-partielles-desaster/page__st__40 Da kann jeder voll Stolz gerne weiter oben sein gesamtes kommerzielles Jahresprogramm posten (am besten mit Direktleitung zum Vorbestellsystem), und hat doch nur den "halben BEN HUR" gebucht. Solche Probleme wie absaufende Schatten und Details hatten die diversen, mitunter auch fehlerhaften Filmkopien und Formate bei diesem Film, sofern man sie herbeizitieren dürfte, zu keiner Zeit, und sind noch heute eine "Erleuchtung" in einer "Höhle der Aussätzigen". [die letzte ironische Anspielung wird jeder verstehen, der den Film und die betreffende Szene kennt...]. Läuft im Originalformat TECHNICOLOR am 21.12. im berliner Kino DIE KURBEL: dort lief er zu Erstaufführung zweieinhalb Jahre ohne Unterbrechung. That's Cinema! Das ist nach meinem Geschmack doch authentischer als die Videoschiene. Authentischer ist nicht in allem besser und "sauberer", sei angemerkt. ;-)
  13. Der Grundriss ist ja nicht Eigentum der Hg. der besagten Monographie, sondern des Bauamtes Charlottenburg/Wilmersdorf. Warum sollte man ihn nicht darstellen? Der Saal wird schon nach vorne deutlich breiter. Der auf S. 56 bei Hänsel verkleinert abgedruckte Grundriss zeigt aber eine leicht gebogene (35mm-Scope?)-Bildwand. Der Einbau der "neuen Riesenleinwand" für die BOUNTY in 1962 produzierte demnach mehr Bildfläche, diese Bildwand war aber völlig flach. Bei einer Höhe von immer wieder bezeugten 10 Metern wäre die BOUNTY (und auch BEN HUR in WA) formatgerecht m.E. nicht auf 22 Metern gelaufen. 27 Meter vielleicht? Aber können hierzu nicht mehr Zeitzeugen hilfreich unser Lernen unterstützen? Es sind doch sicher ein paar Millionen gewesen, die dieses Kino einst aufsuchten. Um so bedrückender, dass sich so wenige zum Thema melden. :|
  14. Wozu @CarstenKurtz ermutigt, einen Mix an Förderprogrammen abzugreifen, ist vielleicht konstruktiv oder vorwärtsweisend gemeint, trifft aber nicht alle und auch nicht alle tradierten Betreiber. Einige, seit Jahrzehnten durch konstante Grundversorgung ausgezeichneten, entweder auf dem Boden der Blockbusterfilme, des Arthouse-Segements oder des Programmkinos angesiedelten, oft seit Jahrzehnten am Markt oder in der Kulturszene bewährte Aktivisten, schaffen diese Umrüstung nicht. Gerade vereinsgestützte Kinos - im Sinne von gemeinnütziger und kultureller Verdienste einzuordnen, werden keine Möglichkeit mehr haben, weiterhin ihre Programme zu zeigen. Hier darf von einer Marktbereinigung gesprochen werden, auch wenn sie aufgrund der sinnvollen Verzögerung des Roll-outs jetzt doch nicht in dem befürchteten Ausmass stattfindet, der anfangs befürchtet wurde. Der Natur nach und auch betreffs der Schattenseiten (verschärfte Überwachung der Kinos durch Theatre Management-Systeme á la GDC) bleibt der Roll-out Ausdruck von Ersatzleistung für das bisher investionsintensive Gut der 35mm-Kopie und andererseits auch der Beseitigung ungehorsamer Marktteilnehmer.
  15. cinerama

    Dia Objektive

    Hatte mit einigen Visionaren Glück, gerade bei Open Air, wo sie hell und (in diesem Glücksfalle mal) auch randscharf zeichneten. Vergleichsweise besser als das gleichalte Ernostar 1.8 (Sonnar-Typ). Auch einige Neoluxims zeichneten erstaunlich scharf und hell (allerdings schlechte Farbkontrast): deutlich besser als die zeitgleich gebaute T-Kiptagon-Reihe, wenn ich das verglich. (Zumindest jedes zweite war einwandfrei.) Insofern wundert mich, dass Thorndike über Neoluxim schimpfte und glücklich über eine Westpräsentation von DU BIST MIN gewesen sein soll, wo T-Kiptagon auf Bauer zum Einsatz kam. Vielleicht lag es auch am Lampenblock und Spiegel? Mit neuem Kinoton-Horizontalspiegel sieht das Neoluxim sogar richtig klasse aus: ich fiel neulich fast vom Hocker. :smile:
  16. Bis angeblich 2000 noch das "Alhambra" Mannheim. http://kino.bandits-movie.com/allgemein_3.htm Was man liest, ist aber kein Kompliment für Bode. Sieht aber im Buch auf S. 188 f. trotzdem hübsch und exotisch aus. Europa-Palast in Duisburg schon interessanter. 2008 geschlossen, seit 2009 der Presse nach ein Tanzpalast.
  17. Schwer vorstellbar: demnach müsste der Grossraum zum Bio-Markt mutieren, aber die beiden Säle im Obergeschoss (2 Schachteln) blieben übrig und hiessen weiterhin KURBEL. Diese Idee schlug schon im Europacenter fehl, wenigstens das CITY zu erhalten. Interessierte dort auch niemanden. Um so erstaunlicher, dass dieser profane Ladeneinbau der 30er plötzlich so viel Solidarität aus sich zieht. M.E. eine ideé fixe. Entweder ganz (als Kinocenter) oder gar nicht. (Stefan Lukschy kenne ich.)
  18. Jahrzehntelang "projectionist", vgl. Zeitschrift "International Projectionist".
  19. cinerama

    Netzmuseum

    Na nu. So viel Bunkermentalität kenne ich nur aus Zeiten des Hans-Helmut Prinzler. Der alsdann auch die Stiftung Deutsche Kinemathek mit Leitungskultur befruchtete. Andererseits sind heutige Studenten auch nicht mehr so rebellisch wie vor 43 Jahren. Da kann sich schon Reformstau vom Feinsten kumuliert haben ... passend zum Leuchtturm-Zentralismus am Potsdamer Platz. Der arme Bürgermeister!
  20. Bin gespannt, ob eine nachgezogene Kopie gespielt wird. Meine 35er ist nur in D.F., aber mit das Schärfste auf Scope, was in Technicolor gedruckt wurde. Songs sind untertitelt. Weitere 35mm-Hardliner in Germany, Fundsache: http://www.kinoptikum.de/kino_kino.php http://www.bing.com/images/search?q=kino+berlin&view=detail&id=6B28CB4851B62611F7220CC330EAE04C2BA9B09F&first=901&FORM=IDFRIR Zitat: » Wir zeigen 35mm und 16mm Filme und projizieren –soweit möglich- keine digitalen Formate So gehört es sich auch, wenn man sich "Kino" (und nicht HDTV-Stübchen) nennen möchte.
  21. Mochte das Kino heute besuchen: alles duster und Aushang vermeldete "Kino heute aus technischen Gründen geschlossen". Ab 15.12. aber tgl. um 20 Uhr VOM WINDE VERWEHT - nur 2 EUR Eintritt. Der 21.12. 20 Uhr ist bereits ausverkauft.
  22. Am "08 Dezember 2011 - 16:48" - weiter obenstehend -korrigierte ich: Was aus dem Prototyp wird - Serienname, endgültiges Gehäuse, Software für bessere Blu-ray-Skalierung - weiss ich nicht. Insoweit zu früh darauf Bezug genommen, weil damit noch keiner etwas anfangen kann. Aber gerne zurück zum VPL VW1000ES, weil dieses Gerät hier bekannt zu sein scheint. :wink:
  23. Einen fast runden und hoffentlich bald dreistelligen Geburtstag konnte Kirk Douglas feiern! 95 Jahre, gegen den Schlaganfall vor 15 Jahren ankämpfend und einer, der auch noch fliessend deutsch spricht - das mache ihm einer nach. Als politischer Mensch zwischen Truman und Obama changierend, setzte er sich wie auch der frühe Charlton Heston für Bürgerrechte und gegen Rassendiskriminierung ein und unterhält einen Blogg auf "My Space". Die Kinoleinwände hätten gar nicht breit und gross genug sein können für sein Auftritte: bigger than life. Eine erfundene Anekdote von Billy Wilder: „Als Stanley Kramer „Flucht in Ketten“ besetzte, lehnte Robert Mitchum ab, neben einem Schwarzen die Hauptrolle zu spielen, Marlon Brando hätte akzeptiert, wenn der die Rolle des Farbigen bekommen hätte und Kirk Douglas machte zur Bedingung, den Schwarzen und den Weißen zu spielen.“ http://www.welt.de/kultur/kino/article13755760/Hollywoods-letzter-Titan-Kirk-Douglas-wird-95.html Quelle: http://www.welt.de/multimedia/archive/01522/Opi_Douglas_heute2_1522840p.jpg
  24. Zerstörungen fanden wohl schon früher statt? Bei Bode auf S. 213 zeigen sich gefächerte, akustische Schallabsorber an den Seitenwänden, zumindest im Bambi. Heute sieht es dort aus wie Ufa-Theater-AG-Stil anno 1991. Der Grundriss verjüngt sich trichterartig nach vorne. Vielleicht ein Grund, dass Breitwand nie gut ausgesehen haben kann, und warum das Kino in der Neuzeit als projektionstechnisch antiquiert angesehen wurde?
  25. Nicht dabei gewesen? Lief bei der SONY-Demonstration in Berlin. Nicht der VPL (der im Januar erscheinen soll), sondern ein Prototyp wie beschrieben. Oder hat die Veranstaltung auf dem Mond stattgefunden? Zitat @ATRIUM: Fraglich bleibt dann, ob man Profi und Amateur so fein trennen kann, wie es sich die Marketingstrategen mit der "Abspeckung" und dem "Feature-Downgrade" von Geräteklassen ausdenken. Doch wohl erst dann, wenn man den Profibereich erst mal gesättigt hat -- und hieran wird auch fleißig gearbeitet, denn das Zeitfenster nach dem Erreichen der kritischen Schwelle dürfte so um die 24 Monate bis Ende 2013 liegen. Bis dahin darf man mit Experimenten für 4K-Heimkino zur Beschäftigung der entsprechenden Publizisten und Werbestrategen rechnen, um sich das 'Marktnest" schon mal warm zu machen. Genau darum ging es wohl. Besonders verwunderte die ziemlich utopische Preisangabe im Raum. Aber ich werde mich hüten, Absichtserklärungen bestätigen zu wollen. Die Lampe soll in vier Stufen ansteuerbar sein, um auf bis zu 15 Metern zu gelangen, aber auch in kleinsten Räumen operieren zu können. Technisch vermutlich eine Meisterleistung, aber noch ist es ein entwickelter Prototyp. Nach meinem Dafürhalten stösst man genau in die Lücke zwischen Equipierung von Grossraum-Auditorien und Heimkinos. Egal, wie die Entwicklung weitergeht, war es mein Anliegen, einige Legenden zu hinterfragen. Die "traumhafte Schärfe" (auf Niveau einer einwandfreien 35mm-Kopie) bringt der Postprodukton allerdings neue Probleme. Gerade das 4k+-Projekt(das auch der 35mm-Kopie zugute kommen sollte) findet zu wenig Befürworter in Deutschland.
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