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Ich vermute, dass die Kopie unscharf war. Und eine "hausübliche" Unschärfe hinzukommt, weil dort Billig- und Anlernkräfte zugange sein sollen. Nur: sagte nicht @sturges, alles wird gut, alles wird schön? Frage: Gibt es eigentlich ein karlsruher "Ferninteresse" daran, die Dinge schön zu reden? Mich würde nicht wundern, wenn die zuletzt gelaufene Filmkopie aus dem Altkontingent von MFA stammt: grauenvoll gedupt, grünstichig bis zum Abwinken. Und das, obwohl in dieser Stadt zwei zeitgenössische Technicolor-VistaVision-Kopien liegen! Aber mit dieser Resteverwertung von NV (wo anscheinend niemand filmkopierwerkstechnisch kompetent ist, resp. näheres Interesse daran entwickeln möchte) hatte das Kino eine Steilvorlage, seine Digital-Einsätze zu rechtfertigen. Ausgewählte 35mm- und 70mm-Kopien zu sammeln, macht wohl immer mehr Sinn. Man lese das aktuelle Interview mit T.Gr. im TIP-Magazin und die (hervorragende!) Kommentierung von Bert Rebhandl. Vielleicht verfügt jemand über die Möglichkeit, den Report hier einzustellen?
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Stockende Margen beuteln den Konzern: und das Kinogeschäft stagniert: Nach den Medienkonzernen Time Warner und der News Corp. hat nun auch Branchenprimus Walt Disney über ein flaues Filmgeschäft im Frühjahr geklagt. Der teuer produzierte Trickfilm "Mars needs Moms" floppte in den US-Kinos; in Deutschland kommt der Streifen über eine von Außerirdischen entführte Mutter unter dem Titel "Milo und Mars" heraus. Aus: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gewinnrueckgang-bei-Disney-1241146.html Logisch wäre, um die Defizite auszugleichen, dass Disney auch auf 35mm-3D ausliefert. Ansonsten machen andere Companies das Rennen.
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Das Memo kannten wir, möchten aber anmerken, dass die eindeutige Anweisung des Adlatus des Regisseurs bei der dt. BARRY LYNDON-Premiere im Berliner "Cinema Paris" auf 1,75 : 1 drängte und anscheinend doch konform mit den realen Wünschen des Regisseurs geht. Leon Vitali erinnert immer wieder die A.R. 1,77 : 1 in damaligen Gesprächen mit St. K., meint aber 1,75 : 1 (die zweite Kommastelle purzelte somit mit dem heutigen Videoformat durcheinander). Vitali irrte wiederum in anderen Aspekten (SHNING müsse in 1,33 : 1 gezeigt werden, so wie das Auge des auteurs im Kamerasucher das Geschehen wahrnahm). Bei der SHINING-Premiere im Berlin "City im Europacenter" drängte man wiederum auf 1,66 : 1. Die Kopie wurde entsprechend hard matted. Da sich in vielen Kinos aber das Standard-Projektionsformat 1,66 : 1 in der Alltagspraxis eher der A.R. von 1,7 : 1 annähern dürfte, scheint der Regisseur prophylaktisch 1,66 betont, aber 1,75 gemeint zu haben, inbesondere auf die Praktiken am amerikanischen Markt acht gebend. Das klingt widersinnig, macht aber Sinn. Man beachte bitte auch die obigen Scans der Kopienausschnitte zum Vergleich. Daher neige ich zu einer genauen Wiedergabe in 1,75 : 1. Und anderenfalls zu einem Studium des Kameranegativs. :grin:
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Der alte Fernsehrrahmen mag etwas skurril anmuten - das neuzeitliche ZDF-Logo sogar ärgerlich [gleichsam einer Blick-Sperrzone zur Ankurbelung nachträglicher Bestellung via DVD]. In der Debatte geht aber der relevanteste Punkt unter: man sollte nach alledem alte Sendungen und Filme nicht länger ins 16 : 9-Format quetschen! Der Bildbeschnitt im Kopf- und Fussraum ist der allergrösste Frevel überhaupt. Korrekt wäre also, sämtliche Sendeanstalten würden den alten Content im damaligen Standardformat 1,33 oder 1.37 : 1 nunmehr in 4 : 3 [mit beidseitigen Balken] ausstrahlen. Ansonsten ist mir eine Einblendung des alten Würfelfernsehers als das vergleichsweise kleinere Übel.
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Der Vorspann war schon immer Resultat eine mangelhaften optichen Trickbearbeitung. "Negativ-Fading", aber, wie erwähnt, ist etwas platt gesagt, so als würde hier Robert A. Harris hier seine Mantra aufführen. Es handelt sich um eine partielle Schädigung der Farbschichten zum oberen Bildrand (in Nähe des Safety aerea-Bereichs des Negativs, das für die angedachte Tonspur ausgespart wurde) erkennbar. Grund: eine mangelnde Ausfixierung der Negative im Bleichbad (zu hoher Restsilberanteil). Was wieder einmal Prozesswidrigkeiten in der Kopierwerkspraxs der 50er und 60er Jahre offenbart. Anscheinend in USA häufiger anzutreffen als in in den europäischen Kopierwerken.
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Das ist normal so. "Wir haben hier doch alles", sagte Kinogründer Ulrich Gregor einst im TIP-Magazin. Das nennt sich dann halt "Übersubventionierung" (oder auch Inkompetenz. Eben eine unheilbare Überrüstung mit überteuerter Kinotechnik, die dann keiner braucht). Diejenigen mit geeigneter, ausgewählter Apparatur und originalformatigen Filmkopien (und vorhandenem Interesse am Thema) bekommen keine Subvention. Das bleiben die Privilegien der Potsdamer-Platz-Institutionen. Aber auch Vortäuschung irreführender Filmgeschichtsaufarbeitung könnte man es nennen (man denke doch bitte mal an die Jugend, die unbedarft in solche Veranstaltungen strömt und glaubt, das, was sie dort erlebt, war schon immer so).
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Die 4k files habe ich vor längerer Zeit schon gesehen - und finde es ein wenig umständlich, in anbetracht mehrerer 4k-Dijektionen in dieser Stadt, einer umfangreichen Kopienzugänglichkeit, tgl. mehr als zwei Dutzend Repertoirefilmen und nicht wenigen Filmfachleuten, begeistert 600 km in eine andere Stadt zu reisen - nur weil einem dies täglich hier eingeflösst wird? Eine Südkurve zu loben oder die Tage des Events zu zählen, sobald dort ein neuer Dijektor eingebaut werden sollte, nach dem die alten offenbar nicht mehr wollten, kann ich ebenfalls nicht mit den DCI-Vorstellungen in Einklang bringt. Sich dann immer noch mit Preston Sturges "zusammenzusetzen", der hier im Thread gegen seinen berliner Betreiberkollegen (und auch gegen ein anderes Haus, das wagte, sein 70mm-Repertoire wieder aufzunehmen) subtil Position bezieht - obwohl er selber nicht die Perfektion gepachtet hat - empfinde ich als verwirrend. Preston Sturges darf das BABYLON gerne übernehmen, wenn ihm die (ansonsten umfängliche!) Programm- und Servicekultur des Hauses nicht zusagt. Ein Blick auf zumindest die Filmtitelauswahl des Hauses genügt, die Zeit vorerst dort zu verbringen, als für ein 4k DCP-Video auf DLP oder einen einzigen Titel die Tage an einer Nord-, Süd-, West- oder Ostkurve zu verbringen: http://www.babylonberlin.de/
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@Sam fand aber die Technicolor-Kopie der Kurbel-Vorführung akzeptierbar - man sollte sich an den Wortlaut bitte halten. Dann räumtest Du ein, den 8k-Scan der jüngsten Restaurierung nicht zu kennen. Wie aber ist dann Deine Festlegung auf die "möglicherweise beste Kopie" noch belastbar? Im Verlauf der Diskussion haben sich Zweifel daran verstärkt.
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Das hat nun niemand zu behaupten gewagt, im Gegenteil. Der Querverweis auf die DVD von 1999 ist aber bewusst gewählt: über die DVD führt evtl. auch eine Spur zur möglicherweise besten 35mm-Kopie, die aus dem selben Jahr und der vermutlich selben, erstaunlichen Umkopierung (mit noch sehr schönen Farben) führt. Das Negativ war zuderzeit offenbar dichter und ohne Kreuzungen beim Transfer, wie wir sie leider bei der 8k/4k/2k/Blu-ray/DVD-Restaurierung von 2009 sehen können. Man sollte etwas weniger polemisch reagieren, wenn anhand des obigen Beispiels vielleicht auch eine Entdeckung in der Kopienlage für den Kinoeinsatz bei heraus kommt. Ist es nun für Dich akzeptierbar? ;-)
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VistaVision dürfte kaum jemand in 1.96 . Dtl. gezeigt haben. Allenfalls lag im DELPHI eine Maske für 2 : 1 vor, als Anfang der 80er noch einmal TEN COMMANDMENTS gespielt wurde; vielleicht auch im Zoo Palast. Ansonsten 1.66 und 1.85. Anamorphe VistaVision-Kopien in Dtdl.? Woher Deine Quelle, Stefan? Ich denke, es handelt sich hierbei um Rank-VistaVision, allerdings auch in Frankreich anzutreffen. Zoo Palast hatte eigentlich seit 1960 zu jeder Zeit 6-Kanal. 70mm ab etwa 1962 auch im Capitol (EL CID als erster Film? @Bauer U2, bitte berichtige mich!). Die Ludwig-Betriebe hatten tatsächlich sich VistaVision für die Eigenwerbung erwählt. Das APOLLO in des Bismarckstr. (innovativ vor allem wegen sehr steiler Auframpung) neben ALLEGRO) sollte dafür hergerichtet werden. Gemeint war sicher nur eine vergrösserte Bildwiedergabe analog zu Berlins 1. VistaVision-Kino, dem Metropol. Evtl. lebt ja noch der ehemalige technische Leiter der Ludwig-Betriebe, Herr Löb?
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Konnte das Video leider nicht sehen. Aus welchen Komponenten ist denn sein Projektor zusammengestellt? Denke, er kann nicht alles in Eigenregie hergestellt haben? Siehe Magnetköpfe oder Malteserkreuze.
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Am Herzen lag mir der Hinweis auf evtl. erhältliche, mediengerechte Normalfilm-Fassungen - teils restauriert (die Stigmatisierung des hier debattierten Kinos fand ich ungenügend). Anm. teils auch zur Art der Umkopierung. Meine, dies interessiert vielleicht dort, wo eine nächste Hitchcock-Reihe veranstaltet wird. Und hoffte, die sei im Interesse von @Sam.
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Das ist schön. Wahrhaftig eine Referenz-DVD, die lange Zeit als optisch herausragendste Edition auf diesem Medium überhaupt galt (neben zeitgleich konkurrierenden DVDs von STARSHIP TROOPERS die Spitze der Produktion). Kaum jemand wusste, wie Lowry Digital diesen Film seinerzeit masterte: wie angenagelter Bildstand, erstaunliche Glattheit, Bildruhe und Tiefe, sehr schöne Farben und extreme Sauberkeit. Manche witterten einen 8-Perf-Transfer, andere ein auf 4-Perf optisch naßkopiertes Reduktionspositiv. In den Grenzen des Mediums eine damalige Meisterleistung und korrekt für den Consumermarkt kalibriert. Demgegenüber muss man bei der jetzigen Blu-ray Disc sämtliche Kalibrierungen ändern, um diese Platte annehmbar aussehen zu lassen (zu hell und zu rauchig bei der US-Ausgabe, ähnlich den RAW-files von 2009). Wenn nur der EL CID so jemals aussehen würde, könnte man jubilieren. Für die Grossbildwand als DVD wie gesagt ungeeignet aber: es ist annehmbar, dass auch die NORTH BY NORTHWEST-Warner-Neukopierung auf 35mm von 1999 ( http://www.thefreelibrary.com/Alfred+Hitchcock%27s+%22North+by+Northwest%22+to+be+Presented+in...-a055445849 ) wie oben erwähnt aus der gleichen Umkopierung entstammt: was man doch zu gerne mal gesehen hätte, wenn das BABYLON sich doch noch einmal aufrafft, würdigere Fassungen anzubieten. :-P Jeder kann auf seiner Facebook-Seite das veröffentlichen, was er möchte. Nicht schön, aber legal. Letztlich hat auch die Deutsche Kinemathek kein Diskussionsforum, weshalb auch dort ungenehme Ansichten rasch in der Versenkung verschwinden. Das brüskiert eben so demokratische wie auch unternehmerische, ethische Grundsätze. Ohne Demokratie kein Kapitalismus, ohne Kapitalismus keine respräsentative Demokratie. Paradox, dass beide Häuser mittelalterlich anmutende Bunkermentalitäten pflegen. Zur Entschuldigung Grossmann: schliesslich repetiert er doch nichts anderes, was nicht täglich hier im Forum propagiert wird: weg mit der Mechanik, her mit der digitalen Zukunft. Verwunderlich in meinen Augen, dass er hier scheinheilig in die Schusslinie Gleichgesinnter gerät.
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Das ist mir zu polemisch. Die Kinokopien von NORTH BY NORTHWEST (ausgenommen die Anniversary-Version von 1999) hatten stets Monoton. Die DVD erstmalig vollwertigen Stereo-Ton. Der VHS-Mitschnitt der 80er Jahre kann ebenfalls zu Studienzwecken lehrreich sein, weil der safety aerea-Bereich in der Bildhöhe etwas geöffnet war. Im 4k DCP wird man davon wenig sehen können. Schon eher auf einer zeitgenössischen 35mm-Technicolor-Kopie (von der auch die TV-Umspielungen getätigt wurden), die nach Bedarf in der Kinoprojektion gematted wurde, aber auf dem Bildfilm zumeist mehr Headroom besass. Ich habe den Eindruck, Du polemisierst in Richtung: a. DCP immer gut, weil neu oder vermarktungsfähig b. 35mm gut, wenn Nostalgie dadurch mitschwingt c. Berlin ein Armutszeugnis, Karlsruhe stets sorgfältig c. DVD generell schlecht d. Blu-ray Disc ebenfalls nicht kino- und standortwürdig (aber aufgrund höhrer Auflösung schwer attackierbar) e. DCP bleibt gut, weil DCI-Kinostandard. f. Silberscheiben (weil Home Cinema) sind schlecht. g. eine Silberscheibe des Home Cinemas, sofern einmal auf DCI-Niveau ankommend, wäre dann auch schlecht für den Standort? Das alles klingt mehr nach Tages-PR für ein feudalistisch geprägtes Gewerbe und dessen Besitzverteidigung. Mit den Filmen selbst hat es nur noch am Rande zu tun.
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@Sam würde ich zu fast 100% immer zustimmen. Dennoch hat nicht die DVD eine schlechte Tonqualität: das hätte wohl andere Ursachen. Es handelte sich tatsächlich um eine auf Jahre gültige "Referenz-DVD"! Aber wäre in der engen Auslegung von preston sturges nicht auch der Einsatz rotstichiger 70mm-Kopien und zu dunkler DCI-3D-Projektionen "standortgefährdend"?
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Regelmässig liefen in Berlin 35mm-Kopien von Hitchcock im Kino arsenal und auch im Zeughaus-Kino. Nebenbei: warum wird hier durchgängig nur noch polemisiert? Fachforum oder Selbstdarsteller-Podium? Und bitte nicht unfair zitieren: "nachgelagertes Glied" meint nicht die Zugehörigkeit zu Bundesländern (denn reine Berlin-Schwärmerei wäre ganz deplaziert, wie schon dieser Thread aufzeigt), sondern meint die Funktion von Kinos innerhalb der Postproduktion, wo man bisweilen zu einem früheren Eindruck Einblicke in kursierende Sonderformate gewinnen kann. Und dennoch: eine DVD kann zu Studienzwecken lehrreicher und farblich authentischer sein als ein "professionelles" DCP, gerade am Fall NORTH BY NORTHWEST konstatierbar. Einfach mal den Augen vertrauen!
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Neben der in 8k gescannten Fassung von NORTH BY NORTHWEST (scheinbar nun als DCP in den Verleih kommend wie oben behauptet), die wegen leichter Unschärfe und Mattigkeit der Farbe auffiel (verglichen mit Neufassungen von WHITE CHRISTMAS oder THE TEN COMMANDMENTS - allesamt im VistaVision-8-Perf-Format produziert), gibt es für die Nicht-DCI-Kinos auch 35mm-Kopien verschiedenster Varianten. Eine sehr unschöne MFA-Kopie aus Mitte der 1990er Jahre, die schöne klassische Technicolor-Kopie von Ende der 1960er, aber auch eine 1999 zum 100. Geburtstag des Regisseurs von Warner nagelneu gezogene Kopie: With the upcoming 100th birthday of the filmmaker universally hailed as the master of suspense, Warner Bros. is proud to issue a special 40th Anniversary print of Alfred Hitchcock's "North By Northwest." The new print of the triple Oscar-nominated classic thriller will be presented in stereo as it was originally recorded. A special opening night screening (kicking off a nine-day engagement at the theater) of the Anniversary print will be held at 7 p.m. on Wednesday, Aug. 18 at Landmark's Cecchi Gori Fine Arts Theatre in Los Angeles. Oscar-winner Martin Landau, who played Leonard, henchman of the evil Phillip Vandamm (James Mason), will introduce Hitchcock's Cold War masterpiece. Landau will also answer questions from the moviegoers in attendance. As befitting a true birthday celebration, the first 100 patrons will be presented with a slice of a special 100th birthday cake (topped with the famous silhouette of the Master himself), courtesy of Landmark Theatres. An extensive audio restoration and soundtrack re-mastering (into 5.1 Surround Stereo) was completed for the 40th Anniversary print. While the film's score was originally recorded in stereo sound, theaters of the time were not equipped with systems capable of reproducing the then-cutting edge technology. Now, the entire audio -- from Bernard Herrmann's driving score to Cary Grant and Eva Marie Saint's witty repartee to the sound effects of the crop-dusting plane charging overhead -- is heard as Hitchcock originally intended (digitally reproduced for today's advanced theatrical sound systems). http://www.thefreelibrary.com/Alfred+Hitchcock%27s+%22North+by+Northwest%22+to+be+Presented+in...-a055445849 http://amherstcinema.org/?q=films-and-events%2Fnorth-northwest Sofern diese in der Farbgüte der DVD von 1999 ähnlich sieht, nur her damit! Und hier eine ganze Serie, hervorragender, neuer 35mm-Kopien - geschätzt gerade auch in den USA: REBECCA, 30 STEPS, NOTORIOUS, STRANGER ON A TRAIN, ROPE, DIAL M FOR MURDER, REAR WINDOW, TO CATCH A THIEF, VERTIGO. NORTH BY NORTHWEST, PSYCHO, SABOTAGE, LIFEBOAT, THE BIRDS, SHADOW OF THE DOUBTS, FRENZY, MARNIE. https://amherstcinema.org/films-and-events/hitchcock-film-series http://www.americancinematheque.com/archive1999/2011/Egyptian/Hollywood_Icons_ET2011.htm http://www.brownpapertickets.com/event/136617 http://www.brynmawrfilm.org/about/releases.php?id=25 http://www.mnopera.org/bernardherrmannfilmfestival http://www.mademan.com/mm/10-best-35mm-film.html http://docfilms.uchicago.edu/dev/calendar/2011/spring/wednesday.shtml In Heidelberg kürzlich eine 35mm-Hitchcock-Reihe: http://www.karlstorkino.de/index.php?RUBRIK=5&Document=13&Reihe=252&Anzeigen=FilmeMonat&NODATE=1
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Schweift sehr ab und wirkt beim Lesen leicht zickig. Man muss hoffentlich kein Fan von Schauburg oder im weiteren auch "der" Digitalisierung sein, um einen anderslautenden Standpunkt zu vertreten? Sofern Du "Angriffe" gegen ein Kino rügst, bitte ich Dich, doch auch Angriffe dieses Kinos gegen die Wahrheit zu berücksichtigen. Angriffe, die, dazu bin ich nach guter Abwägung gekommen, Teil sind eines Social-Marketings zur Kundenbindung - was viele sehr geniessen und eher wenige für erörterungsbedürftig erachten: leider weder @savatore de vita noch @magentacine. So wird salopp die Unwahrheit verbreitet, aber gebrandmarkt wird die Kritik am Social Marketing? Nun: Bevor also das Marketing den Verstand bestimmt, sei noch einmal zitiert und zu Hitchcock bezug genommen: Das kann man lustig finden. Oder man interessiert sich ernsthaft für diesen Film: nur geht das hier im Spott auf sachdienliche Hinweise unter. Konkret der Link zum 8k-Scan und Restaurationsbericht: http://digital.copcomm.com/issue/4585/21 Dort steht das geschrieben, was ich schon damals an den 4k files ablesen konnte und worüber sich preston sturges offenbar kaputtlacht. Wem dient diese Polemik? Aber da @salvatore sich für diesen Vorschlag bedankte, scheint diese Empfehlung nun wahlkampfwürdig geworden zu sein. Ich werde lieber Parteien wählen, die dieses schöne Kino nicht schliessen möchten! Und für dieses Haus (und eben so das Thema Hitchcock) ist die Frage nach Implementierung einer 4k-Projektion wirklich nicht von Relevanz.
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Das ist falsch. Eben so wenig ist bereits bei Dir eine 4k-Anlage in Betrieb - das dauert noch etwas. Mitte August 2009 lief das 4k DCP in Los Angeles. Eben so gab es Files in der Postproduction zu sehen. Wofür es zu genüge Abnahmemöglichkeiten auch in Berlin gibt: Schauburg ist hier nur ein nachgelagertes Glied. Gescannt wurde in 8k.
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Danke. NORTH BY NORTHWEST leider nur als internes Studiofile gesichtet. 8k restoration, 4k downrez. Derzeit nicht verfügbar für Gewerbekinos/KoKis. Am Erhaltungszustand des Negativs besehen hätte der 8k/4k-Prozess 1999 (es gab ihn zuderzeit noch nicht) segensreiche Dienste gebracht. Noch mehr ein VV- oder 65mm-I.P. auf photochemischem Wege. Was zunächst wieder nur Experten mitbekommen haben, da darüber öffentlich, ausser in Amateurforen, nicht oder nur irreführend debattiert wird: Well, 8K restorations are a big deal, especially considering Lowry Digital and their 100 Mac array practically ruined the film with its late '90s digital restoration. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Gerade auch die Farbgüte betreffend. Und trotzdem ungeeignet für eine Grossbildprojektion der Filmtheater. Diagnostizierbar ist in der digital "restaurierten" Version 2009/10 eine Dichteabnahme des unvorteilhaft gelagerten Negativs konstatierbar, sogar ein gewisser Auflösungsverlust. Selbstverständlich weist auch die optisch reduzierte 35mm-Technicolor-Kopie auf 4-Perf ihre Verluste auf. Als Mann des Marketings kann man dafür schwärmen, tue ich auch, die diversen Nachbearbeitungswege des Films (analog wie digital) zeigen aber bis heute kein optimales Ergebnis. Gesprungene 35mm-Linsen gibt es in diesem Hause nicht (bin dort jede Woche), und auch der Austausch der semiprofessionellen Beamer gegen eine DCI-Anlage wäre kein Garant für eine bestmögliche Wiedergabe von Hitchcock-Filmen, insbesondere nicht bei NORTH BY NORTHWEST. Das lag mir doch am Herzen: das Befassen nicht nur mit Spekulationen über fremde Projektionseinrichtungen, sondern auch mit den kursierenden Versionsvarianten der Filme des Regisseurs.
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Hitch drehte seine Filme z.B. auf Silberbromid-Materialien auf 35mm 4-Perf und 8-Perf-Negativen. Die adäquate fotochemische Reproduktion ist nicht vergleichbar mit Blu-ray Disc oder DCI. Subventionierte KoKis und Museumskinos sind in der Pflicht, eben so wie andere Museen, nach dem historisch stimmigen und mediengerechten Original zu fahnden. Immerhin verfügt das hier thematisierte Haus über moderne 35mm-Kinotonmaschinen mit horizontalen Blöcken und Ultra-Star-Objektiven. Von denen ist auch keine Linse "gesprungen", wie die Beamer-Freaks hier mutmassen. Die Blu ray-Discs und 4k DCI-DCPs von NORT BY NORTWEST geben dagegen (unbenommen der Transitionen der Farbmodelle) den einstigen "Farbcharakter" des Originals nicht adäquat wieder. Dem Originalcharakter nähern sich indes die 35mm-Druckkopie von Ende der 1960er Jahre sowie die DVD von 2000 schon deutlicher. Ironischerweise hätte also der Silberscheibeneinsatz von NORTH BY NORTHWEST in seiner ersten Auflage (DVD von 2000) neben der Techicolor-Fassung das farblich akzeptabelste Bild dieses Films geliefert. Und zeigt zugleich die technologische und distributorische Verschmelzung ortsfester Filmtheater mit Heimkinomedien auf. Die vermutlich dort endet, wo das Theatergewerbe nie hinwollte... Im übrigen ist unwahr, Hitchs Filme seien auf 35mm nur in unzumutbaren Kopien noch bezugsfähig. Die Rechnung von EUR 100.000, die bei Bestellung von Kinokopien am armen Kino hängen bliebe, geht nicht auf.
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Nicht ganz zutreffend... die deutsche Mehr-Kanal-Magnetton-Fassung auf 35mm hörte sich stets besser an als die 70mm-Version. :grin: In kurzem Zeitraum hintereinander liefen beide Versionen auf gleicher Anlage in dieser Stadt. Zudem ist die Bild-Aspect-Ratio von Todd-AO 35 auf 35mm-Scope m.E. korrekter (= 2.35 1). Ganz und gar unerklärlich blieben mir auch die optischen Eindrücke der Kollegen: Darf festhalten, in den angeführten Diskussionspunkten von der gegenteiligen Auslegung überzeigt sein zu dürfen. ;-)
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Die Berichte von @laserhotline und @valentino treffen wohl zu. Hatte gestern in einem fast ausverkauften Haus am Zoologischen Garten-Berlin "Birthday" mit unserem Lebensbaum gefeiert, es fiel aber auch auf der dort intakten Anlage der Kopierfehler auf. Ein 70mm-Direkt-Blow-up hätte vermutlich in diesem Sinne sehr gelohnt! (Wozu auch sonst die 65mm- und Imax-Drehanteile?) Aber schon Kubrick hatte zwar die Kinos inspizieren lassen, aber stets versäumt, den Bildstandsfehler im europäischen 35mm-ZwiPo zu beseitigen: der sich in die Fabrikation der DVD fortsetzte.
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Nicht unbedingt: ist auch kein Patentrezept. Wird vom 4 Digital Intermediate ausbelichtet, sollte (wie bei Arri-Filmen, z.B. "3") die 35mm-Kopie besser sein als die 2k Dijektion. "Inception" fand ich ebenfalls besser auf 35mm, und selbst die "Low Budget"-Produktion "Almanya" und "Black Swan" sahen besser aus. Zudem drehte Malick konsequent auf 35mm und 65mm (nur wenige Einstellungen, wo ergonomisch geboten, auf Red-One) und war bemüht, digitale Nachbearbeitugen auf ein Minimum zu beschränken oder auf höchstem Niveau auszubelichten (5,5k). http://www.cinematography.com/index.php?showtopic=30061 Oder: Negativfilmformat (mm/Video Zoll) 35 mm (Kodak Vision2 200T 5217, Vision2 500T 5218) 65 mm (also horizontal) (Kodak Vision2 200T 5217, Vision2 500T 5218) Redcode RAW Kinematographisches Verfahren Digital Intermediate (5.5K) (master format) IMAX (source format) (some scenes) Panavision Super 70 (source format) (some scenes) Redcode RAW (4K) (source format) (some shots) Super 35 (source format) Es ist jedoch ein altes Phänomen in der Branche, dass besonders hoch auflösende Filmkopien von einigen als "weich" oder gar "unscharf" empfunden werden. ;-)
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filmecho 10/2011 schreibt: Technicolor 3D bei Cineproject Das Filmtechnikunternehmen Technicolor hat mit dem Landshuter Filmtheaterausstatter CineProject eine Vertriebsvereinbarung für die analoge 3D-Technik in Deutschland, Östterreich und der Schweiz abgeschlossen. [...] Mit der analogen 3D-Technik, zu der schon einige Präsentationen in Deutschland stattfanden, will Technicolor einen Beitrag leisten, in der aktuellen Marktsituation sowohl Versorgungslücken zu schliessen als auch einen günstigen Einstieg in die 3D-Projektionstechnik zu bieten. Statt des Berliner Büros, das bisher mit der Einführung betraut war, setzt das amerikanische Unternehmen auf eine Vertriebspartnerschaft. Zugleich sollen neue Miet- und Kaufmodelle mit veränderten Konditionen die analoge Alternative zum digitalen 3D für Kinobetreiber attraktiv machen. [...] International, so teil Technicolor mit, hätte man bereits mehr als 500 Leinwände mit der analogen Technik ausgerüstet, die eine einstreifige Projektion ermöglicht. Ein spezieller Objektiv-Vorsatz und eine Silberleinwand bieten den 3D-Effekt mit herkömmlicher Projektion. 15 Filme stünden bereits im Technicolor-3D-Format zur Verfügung. Unter den Studios, die das Technicolor-3D-Format unterstützen würden, seien Paramount, Warner Bros., DreamWorks Animation, Universal, The Weinstein Company, Lionsgate Films, Summit and Relativity Media. Filme wie "Drive Angry" (Summit), "Thor" (Paramount), "Kung Fu Panda" (Paramount/DreamWorks), "Green Lantern" (Warner Bros.), "Transformers - Dark of the Moon" (Paramount) und "Harry Potter 7: Part II" (Warner Bros.) stünden in Technicolor 3D zur Verfügung. ke Zu Panavision Vertrieb ist jener Bericht evtl. lesenswert: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/7985-3d-fur-alle-verfahren/page__pid__138882#entry138882