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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. und zwar bild/dunkel/bild/dunkel, daher auch das flimmern bei mechanischer projektion. Es flimmert nicht. Zudem abhängig von Trommel-, Scheiben- oder Kegelblende und der Winkelgeschwindigkeit. Hatte das in meiner allerersten Vorführerstunde gelernt - und @Liliputkino beschreibt die Vorgänge korrekt. Wenn hier die Kinematographiegeschichte abgefälscht wird, muss das jeder mit sich selbst klarmachen. Keinesfalls streichen. Aber dem Marketing ist entgegentreten, wo es davon singt, es sei das Rad neu erfunden worden - und "der" Film (d.h. das "Immerselbe", "dieser Streifen") endlich ablösungsbedürftig. Das aber gründet leider auf Lebens- und Geschichtslügen. Die Diskussion hier erweckt oft den Eindruck, als sei die Optik und Physik von DCI begründet worden. Eine physikalischen Neuerungen aber, sofern wir hier Verschmelzungsfrequenzen und Flimmern debattieren, sind halt den hochfrequenten Verfahren des 20. Jds. schon zuzuschreiben, u.a. idealiter dem SHOWSCAN-Prozess oder MAXIVISION 48. Oder TODD-AO. Man kann das gerne austesten mit 48p (warum hat's der Cameron nicht gemacht?), aber im Sinne des Diskutierten ist DCI eigentlich keine (!) Neuerung oder Verbesserung anzuheften. DCI ist eine Video-Simulation kinematographischer Vorbilder, nicht mehr und nicht weniger.
  2. Die von "Odeon" UCI zugerüsteten Säle werden, wenn sie die Anlage haben, "Avatar" leider nicht 'lang, lang, lang" spielen, falls der Besucherstrom Ende Februar nachlässt und somit schon wieder 3D-"Überkapazitäten" bestehen. Will heissen: die "Fleischbällchen" werden schon jetzt blockiert, "Coraline" wurde durch 2D-Blockbuster-Verstopfung niedergewalzt, und die Zahl der 3D-Erfolge in 2010 ist sehr eher spärlich (Fox hat wohl nur 1 Titel im Programm). Sehr rasch wird nach dem Ausnahmephänomen vom Cameron, der ja die verdeckten Urinstinkte im Zuschauer entfesselt, alsbald der Normalfall eintreten, und der heisst: unzulänglich ausgelastete DCI-3D-Kinos. Schon jetzt laufen in Häusern mit SXRD-4K-Ausrüstungen anstelle des DCPs 35mm-Kopien ("Die Morgans"). So kompliziert ist der Markt nun einmal. Aber wir haben das Ticket doch in Berlin gekauft! :) Habe kein Ticket gekauft. Aber zu Weihnachten für soziale Zwecke gespendet. Auch für Metropolis und Titanic kein Ticket bezahlt. :D Für BEN-HUR aber gern fünfzigmal bezahlt, aber der hatte die Oscars verdient und war auch im hochaufösenden Format gedreht. Mit dem heutigen Tage ist also "Titanic" geknackt, übermorgen die ganze Welt. Plädiere dafür, auch die Ende 2010 anlaufende 3D-Blu ray-Auswertung von "Avatar" mit in den Kino-Box-Office einzuschreiben. Es macht keinen Sinn mehr, zu trennen in Leitmedien oder Ersatzmedien. Alle Portale und alle Menschen sind gleich: HD ist ein freies Medium: und nach @oceanics haben die Leute auch ihre Tickets für HD-3D bezahlt. Die überkommende technologische Alleinstellung des Kinos kann man offenbar vorsichtig anzweifeln. Es macht immer Spass, seine Lieblingsfilme am Stammtisch zu feiern, aber muss die objektiv gebende Presse der Semantik der Kriegspropaganda verfallen? BLICKPUNKT:FILM ist insofern eines der unseriösesten Kampf- und Marketingbätter der Branche überhaupt: "Titanic versenkt" soll heissen, Kino sei wie Krieg und Krieg wie Spiel (worüber Paul Virillo schrieb). http://www.mediabiz.de/film/news/avatar...lpos=Anr_1
  3. Irgendwie schon mal gehört - wurde ja auch wochenlang kopiert in Berlin (mit Bildstrichversatz und Nachbesprechung im Musterkino der Fox in London). Nun aber zu Ihrer schönen Wirkungsanalyse. :) Warum lieben die Menschen "Avatare"? [keine Ironie meinerseits.]
  4. "So dermassen gut"... Eine Wirkungsanalyse von @preston sturges steht nun bevor. Ich meinte, man fände darauf einen Vorgeschmack. z.B. hier: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...&start=105 Mit ersten Wirkungs-Analysen wurde hier begonnen (von @preston sturges und @oceanics bekämpft): http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...&start=135 Interessenten an wissenschaftlicher Analyse machen sich dann richtig Luft: Mit dem Rorschachtest der Psychiater wird jeder nachdenkliche Ansatz dann um eine weitere Dimension verwässert und verhöhnt: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...&start=285 Anschliessend werden Box-Office-Ergebnisse seriösen Evaluationen unterzogen: Wer dann Licht ins Dunkle bringt ... .. wird in Unterforen verwiesen. Prof. Elsässer (Wirkungstheoretiker, Filmanalytiker)... ... glaubt man "nicht nachvollziehen" zu können - man hat aber sehr wohl verstanden, worauf er hinaus möchte. - - - - - Nun - nachdem genügend Zeit verstrichen ist, könnte ja jetzt @preston sturges seine Anschauungen in aller Breite vorstellen? Bitte beginnen Sie mit Ihrer Wirkungsanalyse: Gong zur 2. Runde!
  5. Achso. Deswegen ist 3D vermutlich auch gerade gescheitert. Also wirklich, Rendering-Zeiten sind dabei das geringste Problem, der Mehraufwand wird regelmäßig durch die Fortentwicklung der Prozessortechnologie gefressen, die Hardware ist doch nun wirklich nicht der Kostenfaktor. Die Workflows skalieren doch gerade in Richtung 3D oder 4k. Da ist ne schlichte Verdopplung der Bildrate in 2k vergleichsweise billig. - Carsten Mag 2010 alles ganz toll laufen, war aber jahrelang eine gravierende Kostenfrage. Es sollte zu denken geben, dass die CGIs von LORD OF THE RINGS nur in 1.4 K gerendert wurden - und negativ herausfielen zu den auf 35mm Super 35 gedrehten Real-Live-Szenen und Einstellungen vor der Green Screen. Ein Manko, dass auch die Herausgabe der Blu-rays verzögerte. :wink: Jetzt muß ich doch wieder darauf hinweisen, daß die Kopiertechnik seit dem Jahre 2001 dank Einführung von Gigabitfilm® und anderen Materialien mit extremem Auflösungsvermögen einen Stand erreicht hat, von dem man sagen kann, daß es keine Verluste mehr gibt, jedenfalls keine für den Laien erkennbare. Der Zuschauer kommt gar nicht darauf, eine Dupkopie zu sehen, wenn man eine solche spielt und nur den Filmtitel ankündigt. Rein technisch gesprochen: Kontrast, Dichte und Färbung(en) von Schwarzweißfilm können heute noch genau wie vor 100 Jahren erzeugt werden. Es ist sogar wesentlich mehr Dichte als einst zu haben, konkret bis zu log 5. Das erlaubt Kontraste bis 1:8192 (streng arithmetisch, nur zur Erhellung des Zusammenhangs Höchstdichte-Kontrast), also elf Blenden. Auf dem Film ist dies der Kontrast, an der Bildwand kommt er um eine bis zwei Blenden geringer heraus durch den Callier-Effekt zwischen Film und Objektiv, die Streuung in der Bildschicht selbst, Streulicht im Saal und noch andere Faktoren. Man kann Kopien jeder Dichte fertigen, auf Wunsch also total dünne, mittlere oder auch sattere für den Fall, daß man genügend »Dampf« hat und dem Publikum etwas bieten will, das einen bleibenden Eindruck hinterläßt. Nichts ist abtörnender als Grau-in-Grau-Kino. Die Auswahl an Schwarzweiß-Rohfilmen und Entwicklerrezepten war noch nie so groß wie heute. Wer das nicht anerkennt, hat keine Ahnung von Filmtechnik. Die Filmunterlage, der brennbare Träger oder Sicherheitsträger aus Triacetat oder PET, spielt nicht die geringste Rolle bei der Diskussion der Bildqualität. Seine fotografische Dichte ist die von Blankfilm, vielleicht log 0,04. Der Rest ist Präzisionskopiermaschine, Vakuum-Bildfenster und ausgesuchte Wellenlänge des Kopierlichts. Gigabit-Film kenne ich nicht, leider. Hörte von Problemen der Dupherstellung von diesem Material. Aber als Archivmaterial sicherlich grandios (ich kenne auch Deinen Blog-Eintrag im Stummfilmforum von 2008 als Replik auf den Digitalisierungswunsch Martin Koerbers im Museum für Film und Fernsehen). Somit aus meiner Sicht nur diese Kenntnisse zur Schwarzweiss-Problematik (und die Anzahl der von mir gehandhabten Filmtitel ist nicht hoch): Schwarzweiss-Aufnahmeformate und Prints wurden ab den 50er Jahren zugunsten neuerer Tonverfahren in der Gradation verändert (Zackentonschrift): Positive wurden fortan wesentlich steiler (vor den 50er Jahren waren sie flacher im Gamma und konnten somit von steileren Negativen und passender zur Sprossenschrift gezogen werden): alte Schwarzweiss-Orginale also auf "neuzeitlichem Printfilm" (d.h. ab den 50er Jahren) liessen sich fortan nicht mehr gut kopieren (auch bei den TV-Anstalten wurden sie meist als "zu steil" abgelehnt). Das modene Schwarz-weiss Positiv hat ein Gamma von 2.40 bis 2.80 seit den 50er Jahren. Kopierung vom Nitro-Orginalnegativ ist daher problematisch und nur dann akzeptabel, wenn man nicht auf Schwarzweiss-Positiv, sondern ausweichend auf Lavendelmaterial kopierte (das Gamma 1 aufweist, aber aufgrund seiner B&H-Perforation in der Projektion m.E. Probleme brächte). Andere Methode: das neuzeitliche Schwarzweiss-Positiv wäre höher zu belichten und kürzer (also zu einem flacheren Gamma) entwickeln. Oder gleich als Negativ entwickeln, was aber wiederum Gradationsprobleme in der Zackenschrift-Tonspur ("Aufdonnern" usw.) mit sich brächte.
  6. Verstehe ich nicht: Filmkopie ist eben so Unikat wie Festplatte. Rar und sonderlich teuer sind Filmkopien seit Massenkopierung /Multiplexe und Einführung der Cyan-Tonspur nicht mehr: bis zu 1000 Stück gehen in Dtld. bistweilen an den Start. 100 mehr oder weniger schmerzt eine Major Company wenig: bisweilen liegen ja in Mulitplexen - trotz Interlock-Betrieb oder DCI - noch 35mm-Reservekopien herum. Es geht um Marktbereinigung und indirekten Wettbewerbsboykott. Seit vielen Jahren und auch in Zukunft, mit oder ohne DCI.
  7. So ist es nicht beleidigend. :wink: Kostensteigerungen bei CGI hat ja niemand hier angezweifelt: aber man darf die Praxis kritisieren (am Bsp. "Casino Royale" oder "Lord of the Rings"). - - - Teurer als der "Avatar" (der Produzent sagte: $ 235 Mio., wer das höher angibt, der lügt) soll der letzte Piratenfilm mit Johnny Depp sein. Noch teuer: "Cleopatra". Vielfach teurer (und Rekordhalter): "Voina i mir" (den wir schon öfter zeigten und der auch ohne Bildfrequenzerhöhung vom Hocker haut. :wink: ): inflationsbereinigt etwa um die $ 800 Mio. Auch "Titanic" ist selbst beim BoxOffice-Stand von "Avatar" bei $ 2 Mia. noch nicht übertroffen, weil a. die Inflationsbereinigung fehlt und b. die fast doppelten 3D-Ticketpreise zum Ticketpreis 1997 zu berücksichtigen sind. Das hat nichts mit Zu- oder Abneigung zu diesem oder jenem Film zu tun.
  8. Beamsplitterlinsen gibt es, wobei für classic 65mm keine geläufig ist - und die sind logischerweise nicht einlinsig, sondern haben 2 Strahlengänge. [...] Man soll nie nie sagen, aber es wirkt nicht so als ob da nochmal jemals ein Hersteller was auf mechanischer Basis entwickeln wird. Schrecklich, soviel Unkenntnis, oder? "Markenzeichen" der @oceanic-Firmenposter: - Verfälschungen und Herabsetzungen der gängigen Filmaufnahme- und Kopierpraktiken - Hypes und Prognosen nicht auseinanderhalten könnend - Kinobetriebs-Analysen bar jeder Realität - Paranoide Selbstüberschätzung bei der Forcierung von DCI-Installationen - Red-One-Propaganda jenseits der gängigen Spielfilmpraxis - Hochjubeln jedweden Digitaldrehs, auch wenn er minderwertig aussieht Hier geht's zurück zu DCI-Realität: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...851#127846
  9. Das unterstütze ich. Der konsternierte Kravatto im Filmsalat, also diese Zeichnung und das computergewellte Filmband, sorry, muten mich patzig an. Vor allem aber, bitte[_]bitte, schreibe man Filmvorführerforum mit ["]ü ["] und als ein Wort.[!] Die jetzige Schreibung ist peinlich falsch. Auch im Satz ["]Hier gibt es die Möglichkeit über Kinotechnik, Tonsysteme und alles weiter Kinorelevante zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen... ["]fehlt ein Komma, und zwar nach ["]Möglichkeit ["]. Ich wäre dafür, eine bis drei neue Rubriken einzuführen, nämlich ["]Gespräch über Filminhalte ["], ["]Ökonomisches ["]und ev[tl.]["]Politik["]. Na, na, na. Da sind aber einige Flüchtigkeiten unterlaufen, gelle? :wink: Noch mehr Rubriken, erst recht die "elitären", halte ich für ein vorprogrammiertes Scheitern. Da gehst Du von extrem arbeitsteiligen Prozessen einer hochindustrialisierten und neoliberalisierten Ordnung aus, in der das Ego seine Räume (und Rubriken) okkupiert. Im "aufklärerischen Sinne" aber - und darin sind wir uns einig - ist erst der Dissenz in seinem "überrschenden" Moment kommunikativ. Simpel gesagt: Unterubriken werden gerade oft von denen gefordert, die Minderheitenansichten nicht ertragen und auch sonst Streitfällen aus dem Wege gehen. Auch fördern sie genau das, dem Du entgegenwirken wolltest: einer "Apolitisierung". Und aus dieser "politischen" Debatte würden sich nach Einführung der Unterrubriken alle diejenigen leichter ausklinken, die traditionell gegen analytische Debatten eingestellt sind. Kurzum: eher das unverhofft und unmittelbar Aufeinanderprallende, oft auch gegen die eigenen Wünsche und Auffassung gehend, fördert das Nachdenken. Unterrubriken (in einem allgemeinen Kinoforum) führen zum Elfenbeinturm-Denken und, wir erleben es in den Blockbuster-Threads regelmässig, zu Hypes und und zum Herdentrieb. Darum ist es lohnenswert, die kritischen Ansätze auch in der Blockbuster- oder Digital-Euphorie nicht totzuschweigen und die Dinge zu hinterfragen (ja: auch zweifelhaft zustandekommende "Box-Office"-Ergebnisse). Dann lasse es so, wie es ist.
  10. Das machen bereits einige Fernsehapparate. Nun ja, find ich alles ziemlich "manipulativ" irgendwie... :?
  11. Sowas würde ich nichtmal denken. Gute alte Filme werden durch neue Zeiten oder neue Vorführtechniken nicht besser oder schlechter. Cu Nikon Doch. Mit der 4K-Digitalisierung der schwarz-weiss-Nitratnegative von THE WIZARD OF OZ (und auch GONE WITH THE WIND) weisen diese Titel jüngst eine Sauberkeit und Deckungsgenauigkeit der Separationen auf (also ohne Farbsäume wie bei nicht wenigen zeitgenössischen Technicolor-Kopien und weniger Auflösungs-Verlusten durch die damaligen minderwertigen Printer-Optiken bei der Umkopierung), wie es zuvor nicht möglich war. In solchen Fällen sind digitalisierte Vorgänge ein Segen. Umgekehrt weisen im Sektor der Schwarz-weiss-Filme nur damalige Nitro-Kopien optimale Gradationen und Durchzeichnungen auf und waren auch auf älteren Projektoren mit perfektem Malteserkreuz, mit Feuerschutztrommeln und Zahnkränzen für Nitro-Perforation optimale vorführbar. Ähnliches gilt im 70mm-Bereich. Umkopierungen verschlimmerten den Bildcharakter deutlich. Bitte an die @Newbies:bitte nicht so viel und vorlaut spekulieren, wenn der Background fehlt. Es gibt die Rubrik "Newbies", in der man sich gut einturnen kann. :)
  12. Jean Simmons: * 31. Januar 1929, Crouch Hill, London, England, UK; + 22. Januar 2010, Santa Monica, California, USA Zum Gedenken an die verstorbene Actrice und anläßlich des 50. Jahrestages der Weltpremiere zeigen wir demnächst Stanley Kubricks "SPARTACUS" (USA 1960, filmed in Super Technirama 70): in der rekonstruierten Version auf 70mm mit 6-Kanal- Dolby-A-Magnetton (mit einwandfreien Eastman-Color Farben und mit lichtbestimmerisch nahtlosem Szenenabgleich). Der Termin wird noch bekanntgegeben. Eine kleine Ausstellung zum Film ist ebenfalls angedacht. Ungewöhnliche Leihgaben wären sehr willkommen - herzlichen Dank! Die Los Angeles Times schreibt: For men of a certain age, the memory of seeing Simmons naked from the back in the 1960's 'Spartacus' ranks high among their early carnal thrills," the People article said. She had portrayed Kirk Douglas' love interest in the Roman epic Dieses Erlebnis hatte ich auch - und da war der Monumentalfilm schon 20 Jahre alt: die Szene ist bezwingend schön. :
  13. Das stimmt. Warscheinlich sogar ein echter Bagger? (Die CGI-Hubschrauber später sehen flacher aus). Apparatives konnte der Regisseur immer recht gut darstellen: Tauchboote, Roboter, Unterwasserabenteuer (und auch der Fantasieplanet Pandora ist ja ein solcher Mix. Aber ist der Aktionsradius dieser Geräte in ALIENS II oder ABYSS realitätsnäher, bedrohlicher und auch beklemmender. Auch die Urviecher (Raubkatze und Nashorn) sind nicht unbedingt erschreckend oder majestätisch : was IMAX mit T-Rex, Peter Jackson mit KING KONG, Spielberg mit JURASSIC PARK oder Lucas mit RETURN OF THE JEDI "haptischer" in Szene setzten konnten.
  14. TITANIC ist 20th Century-Fox und Paramount. Cameron hatte immer Fox-Verträge seit ALIENS II.
  15. Ich suche auch ein paar TV-Nachrichten-Links zum Nachholen der Meldung (da gestern versäumt): gibt es diese? (Danke!) Mein Lieblingsbild (leider nur schlechte Repro einer doch es sehr scharfen Fotovorlage): Quelle: http://www.powell-pressburger.org/Revie...ein01.html - - - In Gedenken an Jean Simmons werden wir ein oder zwei ihrer Filme in diesem Jahr (in Breitwand und Raumton) aufführen. Näheres in den kommenden Wochen...
  16. Ja - 32 Meter und 120 Grad könnten es schon sein - dafür gingen auch Millionen rein:
  17. :sleep:
  18. DP-75. Dort gelaufen: VERTIGO sowie HAMLET
  19. Verzeihung: hat Sie jemand gezwungen, mit 35mm zu wirtschaften? Sie haben selbstfinanziert einen DCI-Bildwerfer installiert. Daß Sie gegen ein anderes Verfahren (und die Interessenten) Front machen, ist ein seltsames Gebaren. (Gorbi tut da wenig zur Sache. Kaiser Wilhelm und das Pferd vermutlich auch nichts.) Wenn Sie die kommenden DCI-Umrüstungen behandeln möchte, warum machen Sie nicht einen eigenen Thread auf? Zum Beispiel hier, wo Sie aus Bayern auch einmal auf dem internationalen Parkett posten können: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=12331
  20. @EIX in seiner Allianz mit Genosse Gorbatschow wird den Gang der Märkte nicht aufhalten. Die Vertriebsniederlassung von Technicolor in Deutschland kündigt hiermit an - und das hört sich gut an: Wir werden das System in Europa mit einem anderen Modell anbieten und die Linsen direkt an die Kinos verkaufen, d.h. die Kinos sind nach Erwerb der Linsen dann Eigentümer und müssen keine zusätzlichen Gebühren an Technicolor abführen. Zurzeit stellen wir das entsprechende Informationsmaterial zusammen und werden es auf einer Homepage zur Verfügung stellen, die in den nächsten vierzehn Tagen freigeschaltet wird. Zur Berlinale werden wir die Technik in Berlin erstmalig in Europa vorführen.
  21. Zu spät eigentlich nicht, zumal vor einigen Jahren noch keine 3D-Erfolge absehbar waren. Du solltest Dich nicht von den Marktschreiern und Videoexperten hier verunsichern lassen: denn bei genauer Betrachtung sind ja nicht einmal 20% der Theater heute "digitaliert" (was immer das heissen mag, zumal auch DCI m.E. eine Fußote der Geschichte bleiben wird, niemals aber ein Verfahren mit der Persistenz und durchschlagenden Durchdringung wie der bishierge Kinostandard [auch wenn ihn einige nicht mögen] werden könnte). Gerade diese ständigen Modernisierungen haben im Theaterbereich keinen Bestand, sondern existieren nur als Wunschtraum in den Köpfen des Privatkonsumenten, da mit den Umrstungswellen der Media-Märkte konkurriert werden müsste. 35mm 3D ist, zumal das Kostenmodell auf Europa hin zugeschnitten wird, höchst praktikabel und technisch einfach zu handhaben. So etliche seit Monaten verdrehte 3D-DCI-Vorführungen sind m.E. der Beweis dafür, dass das vorhandene Kinopersonal mit der Technik nicht klar kommt - und auch einige Betreiber Einstellungsfehler (Totalunschärfen u.a.) einfach nicht beheben wollen, trotz diverser Beschwerden. Insofern hat man bei einem 3D-System auf 35mm-Film die bessere Kontrolle. Unschärfen lassen sich sofort beheben, Schlüsselprobleme gibt es nicht, das Format ist vorgegeben und führt nicht zu ständigen Verwechslungen wie in der DCI-Praxis, der Schwärzungsgrad einer Filmkopie ist höher als der der DLP-Panels (dadurch mehr Bildplastik), das Verfahren fesselt an keine langfristigen Verträge und Kredite, die bei DCI-3D bei bis zu 10 Jahren liegen. Und 10 Jahre für eine DCI-3D-Anschaffung von 80 Tsd. EUR und mehr zu veranschlagen, das klingt vermessen im Digitalzeitalter. 35mm ist für den Kinobetreiber billig und offenbar nicht tot zu kriegen (auch was die Archivpraxis angeht, siehe "sat-1"-Bericht). Da selbst die @oceanics für 2015 nur etwa 50% weltweit auf DCI umgerüstete Theater erwarten, ist die Antwort eigentlich eindeutig.
  22. Reicht in der Struktur der Rubriken und im Layout (Forums-Maskottchen) eigentlich aus, weil mühsam ausbalanciert, schlicht und nicht zu stark kommerzialisiert. Und auch im Sinne des "Forumsfriedens" bewährt. Die Rubriken sind übersichtlich und umfassen alles (allenfalls "Technik" sowie "Tips" hätte man zusammenfassen können, aber egal...). - Je mehr Rubriken und Unterrubriken, desto unübersichtlicher für meine müden Augen ("scroll, scroll" und "klick mal" ohne Ende). Und desto weniger begegnen sich Diskutanten oder gehen sich aus dem Wege. Es müßten für mehr Rubriken auch die Userzahlen potentiell wachsen. Ansonsten verwaisen sie. Wertvoll und spannend ist ja gerade, dass auch Personen miteinander gesittet ins Reden kommen, die völlig konträr liegen. Langweilig würde es werden in speziellsten Unter-Rubriken, wo immer nur die posten, die sowieso auch schon privat ständig zusammenhocken (ein Alptraum).
  23. @Nikon ist nicht falsch interpretiert worden: Anlass waren Formulierungen, die lieber nicht in die Geschichtsbücher eingehen sollten [stichpunkt "mieser, alter Film"]: Um so besser, wenn jetzt mehr Einigkeit besteht. (Und man kann einen sonnigen Sonntag verbringen... :) )
  24. Also mit Deinen Newbie-Posts wirds (zumindest mir) allmählich zu "arbeitsintensiv". Das ist derb, hier Spekulationen ins Netz zu setzen: die dann in sich zusammenbrechen. Hast Du je im Leben mal eine Filmkamera in der Hand gehalten, eine Kopiermaschine angefasst, geschweige denn einen Filmprojektor bedient? Deinen Posts folgend leider nein! Und immerzu Bedienungen der Pauschal-Urteile, wie "teuer" 'Film' sei. Die Spitze des - Verzeihung - Herumeierns ist dann die Logik, nach der man gar nicht erst 35mm-Material einsetzen sollte, weil dann das Rendering bei der Postproduktion/VFX-Zusätze zu teuer und datenintensiv würden (so auch die Begründung des Bond-Produzenten bei "Casino Royale", der auf die Scope-Aufnahme zugunsten von Super 35 verzichtet). Quasi die Grundlage für Substandards in meinen Augen. Was der @Nikon "persönlich" anstelle von 48 fps lieber 30 fps favorisiert, ist als Aussage ziellos: es gibt hierzu Untersuchungen, und deren Schlüsse führten Douglas Trumbull 1983 dazu, die Aufnahme auf 65mm-Film mit 60 fps zu betreiben, was mit dem Showscan-Verfahren Verbreitung fand. Jetzt soll es urplötzlich nicht möglich sein, die Frequenz "dieses Streifens" - oder dessen, was hier als "analog" marginalisiert wird - zu erhöhen? Meine Güte: die Verblödung durch die PR-Maschinen der digitalen Industrie ist weit fortgeschritten! Noch nie einer etwas gehört von Hochgeschwindigkeitsaufnahmen bei Explosionen, Weltraumstarts, Naturaufnahmen etc.? Bis in 4-stellige Höhen? Und nichts gehört von modernen Entwicklungen der Filmtechnik? ( http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/...index.html ) Warum sollte alles herunter- anstatt heraufkonvertiert werden? 35mm-Projektion mit Maxivision bei 48 fps lag jahrelang in der Diskussion: wurde von der SMPTE nicht angenommen wegen mangelnden Industrie-Rückhalts. Realisiert aber in der Filmprojektion bei IMAX HD. Beim Film stellen höhere Frequenzen nicht das geringste Problem dar, weder in der Aufnahme noch - wie der @Nikon befürchtet - im Kopierwerk. Letztens propagierte Arri wieder das 2-Loch-Verfahren in der Aufnahme (Revival von Techniscope), in der man auch die Bildfrequenz verdoppeln könnte und dann auch nicht mehr Material verbraucht hätte als beim 4-Perf-Dreh. Diejenigen, die beim 35mm-Dreh über Materialkosten jammern, jammern auch über den teuren HD-Dreh. Das ist sich Jacke wie Hose. Bezeichnend allemal, dass der Cameron, der alle Möglichkeiten gehabt hätte, in 48 fps zu rendern und aufzunehmen, nunmehr weltweit sich auf Betteltour begibt, um das doch noch durchzusetzen. Das unterscheidet ihn von Michael Todd, der 1953 nicht erst lange redete und Interviews gab, sondern spontan sagte: 70mm und 30 fps: aus aus einem Loch! Liest man hier die Posts seiner Jünger, glaubt man, der Mann habe die Filmtechnik erfunden. - Na dann, gute Nacht... - Der Großteil der Kinobesucher will den Film nicht von Film, sondern von DCI 3D projektoren aufgeführt sehen. Wahrscheinlich wird Avatar ja dieses Jahr auf DVD/BluRay erscheinen. Mal sehen, wie viele sich den Film zulegen oder in der Videothek ausleihen. Zu Hause hat man ja nur 2D (noch). Die Entäuschung wird gross sein. Claus-Dieter [Wo ist nur das @oceanics-Zitat abgeblieben?] In keiner Annonce, auf keinem Plakast und keinem Ticket steht "DCI". Die Leute hörten etwas von einer trickreich und mit 3D-Effekt umgesetzten Fantasie-Landschaft Pandora, in der - lebensecht - digital animierte Lebewesen ihre Konflikte austragen, was zu Produktionskosten von 235 Mio. Dollar führte. - Infolge solcher Infos sind sie neugierig. In anbetracht diverser Digitalprojektoren im Kinoeinsatz, die ohne DCI-Zertifizierung mit "Digitalkino" werben, weiss kein Mensch, was DCI bedeuten soll. 1,4K, 2K oder 4K schon eher, aber auch nur in wirrer Gleichsetzung mit den Pixels der privaten Digi-Kamera (hier gab es mal einen Thread-Titel, wonach eine 30 MP-Kamera als 30K-Kamera locker durchging.) TIME MACHINE von 1990 mit Dual-Einsatz von Super Panavision 70 (dazu gibt es einen A.C.-Artikel der 90er Jahre). HI-FI Stereo 70 mit Binokular Objektiv/Zwillingslinse (mit ca. 65mm-Abstand der opt. Achsen). Eng Seite an Seite die Hälften der Splitoptik bei der Wiedergabe mit Stereo-Kinotar-Optiken, die aber sehr lichtschwach sind. NIKFI in Moskau wollte mit einem anamorphotischen 3-D nichts anfangen, daher das technisch "reinere" Stereo-70-System der Russen. OPERATION TAIFUN lief in HI-FI Stereo 70 im Royal-Palast München, Eden-Palast Aachen, City-Europacenter Berlin u.a. mit Stereo-Kinotar.
  25. Habe den Direktkontakt zu den Filmemachern seit Jahren - Literatur-Empfehlungen von @preston sturges nicht so prickelnd. Aber Danke. :) [Wundert mich, dass Sie sich nicht in die Fallstricke der 3D-Verfahren begeben: da steckt noch eine anderer Aspekt einer Verkürzung drin. Finden Sie ihn?] Jacobsen hat die ganze Zeit am Verfahren gearbeitet, schon 1960 mit Dynamik-Frame (nicht zur verwechseln mit dem Vista-Vision-System) u.a.: da baute er schon an einer Handkamerma (war noch nicht serienreif).. Gibt auch Bilder von 1961 mit Georg M. Reuther. (Nachlass Jan Jacobsen)
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