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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. cinerama

    Leasing

    Mein lieber Freund, auch wenn Ihnen die Filmbearbeitung nicht in allem geläufig ist (wer könnte das auch von sich behaupten): Polanski dreht gerade in 35mm, und ich sah bereits Teile des Negativs frischer denn frisch. Hierfür bedarf es keiner 2k-Veredelung zwingend. Wer nur im DCI das Repertoire aufgehoben sieht, müsste dann auch seine 70mm-Festivals (weil Rot-Show-Festivals) einstellen. Die anderen genannten Regisseure sind ja fast alle tot und können sich gegen Uminterpretationen nicht mehr zur Wehr setzen. Die Farbverfälschungen der sog. Technicolor-Klassiker seit SINGIN IN THE RAIN haben wir ja nun gesehen. Und leider nur ein @preston sturges verweist diesen Anspruch in die Kategorie des "Kochens", wo man mal besser, mal schlechter kochte: das wüsste heute keiner mehr. No comment. - - - Zum Wetten und Prahlen: In der Psychologie heisst es dazu: "präpotent". Auch Imponiergehabe zu nennen: testosteron-überschüssige Jünglinge auf den Schulhöfen, die sich Hahnenkämpfe liefern. Weder in einem BWL-Seminar noch in einem Philosophie-Symposium zur Entwicklung der Medien könnte man damit beeindrucken: es ist einfach nur lachhaft und mangelhaft souverän. Und zeigt die geringe Reflexionsbereitschaft zu prekären Themen, wenn sich hinter den Diskutanten reine Business-Poster verbergen.
  2. cinerama

    Leasing

    Aus ernsthaften Überlegungen werden jetzt Wettbüros. Danke.
  3. cinerama

    Leasing

    Die Leser interessieren sich m.E. eher für kompetente Antworten, weniger für persönliche Anwürfe. Die Erklärungen bleiben aus - also bleiben die Einwürfe von mir und Stefan prekär.
  4. cinerama

    Leasing

    Beide Gruppen (oceanic und preston sturges), die sich strategisch Rückendeckung geben, widersprechen sich fundamental. Die erste Gruppe geht von Kostensteigerungen aus (oceanic, 4k-RED-Beamer), die zweite Gruppe von Kostensteigerungen (preston sturges: massive Nachfrage). Wem darf man trauen? Wohin führt uns das? :wink:
  5. cinerama

    Leasing

    Diese Aussagen finde ich bemerkenswert. Hieß es doch (nach Ankündigungen der @oceanic-Gruppe und anderer Teilnehmer, Beispiel: RED 4k-Beamer im Anmarsch), die Preise würden sinken, so hören wir jetzt aus Karlsruhe von der @preston-sturges-Gruppe, wie normal und produktiv es ist, dass sie, trotz 2k DLP, endlich steigen. Beide sind Vollkaufleute: wem darf ich trauen? Dieser Schluß liegt nahe, wenn man Probleme mit Startkopien hatte und nunmehr auch alternativen Content hochhält. Pradoxal bricht das Argument zusammen, sobald das "Alternative" bedeuten würde: a) Abkehr vom Kernpotential des Spielfilmabspiels in Langzeitauswertung mit langjährigen, stabilen Verleiherbeziehungen und b) inflationäre Auswertung des televisionär umherfliegenden "Contents". Über kurz oder lang gilt: hier kann der Kunde sich letztlich nur getäuscht fühlen und greift gleich zum Ondemand. Das diskreditiert sich selbst, sobald man zur Fernsehstube geworden ist. Das leuchtet mir ein, danke. Volkwirtschaftlich auch unstreitig, da die virulente leistungslose Vermehrung der Geldvermögenseinkommen zu Lasten der Arbeitseinkommen und Wertschöpfung daniederfällt. Hinter einer oft irrationalen Selbsteinschätzung sog. Entrepreneure versteckt sich m.E. auch ein absichtsvolles Missverstehen der Relation von Leistung und Wertschöpfung. Josef Ackermann etwa verkündete inderart den Verkauf von Mannesmann an Vodafone als „Wertschöpfung“. Ackermann vertauscht hierbei die die Wertschöpfung (als Erschaffen neuer Werte) mit der Erbeutung bereits geschaffener. Wertschöpfung wird hierzu Abschöpfung. Und Spekulation zur Humanwirtschaft. DCI schöpft ab, schafft unbewußt aber Werte für die als Primärmarkt erachtete Home Cinema-Auswertung. Eine "Kinorevolution" erweist sich dann als Sturm im Wasserglas. Die gegenwärtigen Roll-out-Szenarien schaffen wohl eines nicht: nachhaltiges Kinowachstum und exklusive Wertschöpfung zu begründen. Das unterscheidet die Marktlage frappant zu den Erfolgswellen etwa zur Einführung des Farbfilms, des Tonfilms oder des Breitwandfilms. Kinobetreiber fungieren 2010, wenn da die Industrie keine Schranken einführt, als die Melk-Esel, die in regelmässigen Folgeinvestitions-Intervallen (im Turnus der Media-Märkte etwa auf der Consumer-Seite) umgekrempelt werden sollen, ohne dass die Produktionsseite durch exklusive Mehrwertproduktion (d.h. arteigene Kinoproduktion) ihnen einen Vorprung zum Home Cinema einräumen möchte. Wozu leasen? Wann werden die ersten Home Cinema-Beamer endlich umgebastelt? (Manche laufen ja auch mit XDC-Server tadellos). Würde einen nicht wundern. Und wäre dann vermutlich auch das vorhersehbare Ende der DCI-Standards. Jetzt ein wenig an 3D zu verdienen, darf man keinem Kino verübeln. Auf DCI indessen als Langzeitstrategie zu setzen, halte ich für einen Treppenwitz der Kinogeschichte. Der 2k-Rollout, scheinbar verdelt durch die derzeitige 3D-Mode, düfte dann das Ende der bisherigen Kinoinfrastruktur einläuten. Wer den AVATAR-Produzenten auf der Funkausstellung vom 3D-Home Cinema schwärmen hörte (wo er HD-Clips als Vorwerbung für den Blu ray-Verleih im August 2010 streute) oder den deutschen Disney-Verleih im Konflikt mit Cineplex reden hört, die Kinobetreiber hätten nun endlich das versprochene Alleinstellungsmerkmal [3D] erhalten und wollten nicht einmal die Brillen mit Disney abrechnen, der merkt sofort, dass hier einige nur noch ein Tagesgeschäft gegenüber einer langfristigen Strategie im Auge haben. :)
  6. Bis auf die grünen Sprungschrammen erinnere ich mich an die früheren Vorführungen, die identisch zu Deinen Schilderungen waren, bis auf den offenbar nun dramatisch sich verschlechternden Bildstand, den Du beschreibst (ist FP-75 E mit Schrittmotor - ich hätte dort lieber Bauer U2 oder DP-70 gesehen). Auch mit PLAY TIME gab es etwas Pech im Arsenal: verrutschte Bildstriche und vertauschte Akte: und der Film war immerhin ausverkauft. Wir sahen uns das damals zur IFB im Zoo-Palast ebenfalls (zweimal) an: zunächst war ich verblüfft über die so noch nicht gesehene Schärfe eines endlich einmal nicht verkleinerten VistaVision-Films. Es zeugt aber für Deinen Scharfblick, Unzulänglichkeiten der Farbabstimmung entdeckt zu haben. Das kritisierte ich ebenfalls, aber in der Debatte ließen die Restaurierungsleiter der Deutschen Kinemathek in der TIP-Debatte mitteilen, das Ergebnis der Neukopierung sei als "gut" zu bezeichnen - man solle das Verdammen tunlichst unterlassen, und grundsätzlich werde jede Restaurierung begrüsst. TIP tendierte nach alledem eher zu unserer Auffassung, erst recht, als auch noch die Ton-Neuschöpfung Zweifel am Authentizitätsanspruch der gefeierten Restaurateure aufkommen ließ. Übrigens ließ James C. Katz in der Nacht vor der Zoo-Palast-VERTIGO-Aufführung aus zwei neu gefertigten Kopien eine irgendwie halbwegs erträgliche"zusammensetzen" und - aufgrund der zu hellen Kopierung - die Lichtleistung auf den DP-75-Projektoren drosseln. Sicherlich: erst recht in der DVD-Industrie, die jede Neuerscheinung als "Restaurierung" deklariert, auch wenn zumeist einfache Abtastungen vom intakten Interpositiv Grundlage des Transfers waren! Robert A. Harris und James C. Katz machten diesen Restaurationsjahrmarkt aber salonfähig - zu einer Zeit, als von Titeln wie LAWRENCE OF ARABIA, SPARTACUS oder MY FAIR LADY nur noch rotstichige (aber zumindest noch scharfe und klanglich unverfälschte) 70mm-Versionen existierten. Der Mangel entweder an Vergleichsmöglichkeiten mit früheren Fassungen, aber auch fehlender Einblick in die Interna der Kopierwerksstandards schufen alsbald eine Marktlücke für zwei Restaurateure, die auch noch die Kühnheit besassen, aufgrund angeblich vor der Selbstzerstörung stehende 65mm-Originalnegative bei Fox, United Artists oder Warner Brothers Aufträge "an Land" zu ziehen. Was bei diesen Companies aber kaum gelang, nachdem die Studiobosse dort versicherten, dass die meisten Materialien intakt seien und oder sich (noch) in keinem Zersetzungsprozess befanden. Verdammen sollte man die Restaurierungen zwar nicht, aber die Situation ist prekär und verschärft sich heute mehr und mehr, nachdem die Resultate nicht den reelen Möglichkeiten und Ansprüchen standhalten konnten und fehlerhafte Bearbeitung nachweisbar ist. Vielen Dank für diesen Termin, ist auch bei mir dick vorgemerkt. (Wenn auch eine unfreundliche Tag-Zeit-Kombination für Kinoangestellte...) Hier können wir allerdings noch weniger FARBE anbieten als Katz und Harris und andere Zauberer. Roadshow-Print von 1968, wie gesagt. Allerdings Originalkopierung vom 35mm-Scope-Negativ, die (im damaligen Zustand) so fantastisch war, dass viele daran zweifelten, dass der Film "nur" auf 35mm gedreht worden sei. Mit unserem Partner für diese Veranstaltung, "Spirit", basteln wir jetzt schon mal den Flyer: Erklärter Ehrgeiz ist es aber ausserdem, ein Spezialobjektiv für 8-Perf 70mm-Projektion (Iwerks-Systeme) einzusetzen, das @stefan2 rühmlicherweise verleiht. Was eventuell scheitert, ist jedoch der Einsatz unseres Kompensationstubusses für Schräg- oder Steilprojektion. Aber das ist eine lange Geschichte... :) Wir möchten aber nicht, dass uns ähnliche Ignoranz oder Desinteresse vorgehalten würde wie anderen Vorführungen, die in diesem Thread erörtert wurden. Es stehen zudem ja auch ein höchst angenehmer Kinosaal und konstruktiv interessierte und erfahrene Kinokollegen dort zur Verfügung, sodass unsere längere Vorbereitung entgegenkommenderweise akzeptiert (oder auch erwartet) wurde. Zur Einstimmung in IN DEN SCHUHEN DES FISCHERS hier ein pompöser Introitus: http://www.youtube.com/watch?v=ZTbHxhhY...playnext=1 Die umwerfende Musik stammt von Alex North und sollte ursprünglich partiell für "2001: A Space Odyssey" (der den fast gleichen Etat wie THE SHOES OF THE FISHERMAN verschlang) verwendet werden. Das Ganze ist als Hommage zum 25. Todestag des Schauspielgenius Oskar Werner geplant. Weggefährten und Kollegen Werners bemühen wir uns einzuladen. Dieser Film - finde ich - ist wirklich großartig.
  7. Das ist spannend, wie in Stuttgart die Paradigmenwechsel im Kinogeschäft verliefen: zum einen gut rekapituliert durch den Filmvorführer Mähl (die Vorführer sind stets die letzten, die das "sinkende Schiff" verlassen und auch die emotional treuesten zum Gewerbe), zum anderen die prekäre Lage des KoKi in Stuttgart, die hoffentlich kein Omen auch für den Bundesverband darstellt. Dank für den Hinweise zum Symposium "Zukunft des Kinos" (da gab es allerdings schon viele, die nie an die sozialen Ursachen und monopolistischen Bestrebungen der Verwerter rührten, wie Autor Joachim Polzer richtig folgert. In der These steht dann auch alles drin, was eine ernsthaftere Debatte in Zukunft hergeben könnte (als etwa nur die derzeit virulente Fixierung auf DCI oder 3D-Geschäft hergäbe): Dem Verlust des Monopols der hochqualitativen und großen Bilder, der seit den ersten CRT-Röhren-Videobeamern langsam eingetreten ist und nunmehr durch überall eingesetzte Großdisplays (vom Wohnzimmer bis zu Häuserwänden und Bankfilialen) zur wahren Inflation, Entwertung der Bilder und Töne geworden ist, kann letztlich nur durch zwei Modi gelenkt werden. Der eine Modus verweist auf das Museum und die historische Aufführungspraxis und der andere Modus zeigt in die diametral andere Richtung: auf die Wieder-Lebendigmachung des als wertig Erkannten durch soziale Prozesse. Das ist es. Und darum muß es zu massiven Umstrukturierungen in der Kinoinfrastruktur kommen, die stets eng mit der Immobilienlage verknüpft ist.
  8. Für Saal 7 installiert. Also im BWR, aussen links.
  9. War der SR220-Beamer nicht eher in drei kleineren Sälen? (Darunter als grösstem Saal die 3, wo die Bildwand etwa 14 oder 15 Meter misst). Kann mich irren, aber in Saal 7 war mal 7kW 1999 (aber @TJ könnte es genauer wissen). 22 Meter hatte Saal 7 nie, worüber ich mich mal beschwerte. Ich schätze 16 Meter. Auch ist das Bild nach der Eröffnung bei Scope massiv verkleinert worden. Ursprünglich stand sogar DP-75 im Saal und spielte mit recht gutem Bild 1 Woche lang 70mm. Der Projektor E 15 aber war dort immer gut kalibriert: trotz Steilprojektion ordentliches Scope-Bild. Hinter der Bildwand 5 St. 3-Weg JBL-Kombinationen: hörte sich bei SDDS immer ganz gut an. Seltsamerweise sind die äusseren Frontlautsprecher eher zur Mitte zusammengerückt. So richtig professionell ist die Gesamtkonzeption daher nicht. "Früher" gab's bessere, grössere und schönere Häuser. Welche Vorführungen wurden damit gemacht? Ich war auf der EXPO, habe aber diese Bildwand leider verpasst. :(
  10. Ein jeder arbeite stetig an sich selbst. Stillstand/Nostalgie wäre ein Fehler. Weltverbesserung ist gut - wenn mehr und mehr mitmachten... Die sachliche Richtigkeit aber der Kritik an Restaurateuren wurde von einigen anderen Forumskollegen zum Teil bestätigt (wenn wir weiter hoch-scrollen). Auch Akteure der reinen digitalen Bildbearbeitung (hier erinnere ich mich an ein @oceanic-Zitat), entrüsteten sich zurecht, bswp. über den Eindruck der restaurierten Fassung von LAWRENCE OF ARABIA (die noch als HD-Stream auf dem Monitor verwundert - und von SONY als Blu ray-Projekt immer wieder zurückgestellt wurde). Der "anerkannte Spezialist", wenn @preston sturges mit diesem Etikett für den jeweiligen Filmleihgeber wirbt, fungiert m.E. als Verkaufsfloskel. Die Ergebnisse der Restaurierungen lassen diesen Heiligenschein nur in wenigen Punkten zu. Solche Einsicht zu unterdrücken, und das könnte man den obigen Zeilen wieder entnehmen, liegt einer forschenden Aufarbeitung des Themas absolut fern. Auch die Vergleiche aus dem Tierreich übrigens, mit dem man geistige Gegner bekämpft. Danke für Deine Ausführungen. Nur bitte ich Dich meine Beiträge nicht unter "Karlsruhe" abzulegen. Ich weiß, möglicherweise sieht das von Berlin aus betrachtet so aus, als ob Karlsruhe und Stuttgart (oder noch besser: Korntal) praktisch direkt nebeneinander liegen. But trust me: it isn't so. Versuch mal Google Earth :roll: Dann bitte ich um Entschuldigung - falls wirklich das Bemühen im Vordergrund steht, über Sachverhalte des Kinowesens und der Restaurierungen verschiedene Auffassungen/Eindrücke zu tolerieren. Möglichweise könnte der Konsens heissen: man ist sich einig darüber, dass die meisten Restaurierungen wiederholt werden müssten. Und: dass Todd-AO heute nicht mehr so aussieht, wie in den 1960/70er Jahren. - - - Zurück zu den Veranstaltungsterminen im In- und Ausland: Wir zeigen im November (zunächst am 6.11.2009) eine Neukopierung von SPARTACUS (1991) in Kooperation mit einem vielleicht für einige bemerkenswerten Repertoire-Kino in Innsbruck. Das LEOKINO Innsbruck gehört zum Otto-Preminger-Institut und ist seit geraumem 70mm-fähig. Ein hoch einzuschätzender Ingenieur, tätig auch seit den letzten Jahren für die karlsruher Veranstaltungen, hat die Tontechnik optimiert. Zu sehen waren dort bereits THE LAST VALLEY und LAWRENCE OF ARABIA. Aus: http://www.leokino.at/70mm.php Da das Kino vermutlich zu den von @preston geschmähten (?) "Weltverbesserern" zählt, heisst die Thematik dort folgendermassen: "Freiheitskampf - hier und anderswo" erhalten werden (Zeitpunkt Herbst 2009). Aufhänger dieser Reihe wird ein erst vor kurzer Zeit wieder entdeckter Stummfilm "SPECKBACHER" aus dem Jahr 1912/13 sein, der sich mit dem Tiroler "Freiheitskampf" im Jahre 1809 beschäftigt. Diesem Film werden internationale "Freiheitskämpfer"-Filme beiseite gestellt, als historischer Beitrag zum Thema eben auch SPARTACUS und THE LAST VALLEY. Info zur Kopie SPARTACUS: müssen wir noch einmal putzen, hat etwas Regen im Bild. Ist aus der ersten Charge der sog. Restaurierung von 1990, in der Lichtbestimmung vollkommen ausgeglichen. Das lenke aber bitte nicht ab von massiven Einwänden hinsichtlich dieser Restaurierung. Ein Report bei Thomas Hauerslev reapituliert die Produktionsgeschichte: http://www.in70mm.com/news/2009/spartacus/index.htm Spätere Nachkopierungen vom restaurierten Negativ sinken gegenüber dieser Kopie leider massiv ab, insbesondere eine Kopie aus England, die vor ein paar Jahren auch auf einem deutschen Festival gezeigt wurde. Der Ton ist sehr schön dynamisch. Zumindest ansatzweise wurde die Direktionalität bewahrt, nach dem auf Dolby-A-Magnetton umgespielt wurde. Zuletzt wurde die Kopie in Österreich Anfang der 1990er Jahre als Wiederaufführung im Wiener Roadshow-Kino GARTENBAU eingesetzt. Es wäre wunderbar, wenn sich einige österreichische Fans dann in Innsbruck einfinden würden? In Kürze eine weitere Veranstaltung - mit einem Score von Alex North. - - - @showmansship und @Sam: Wie war's im 'arsenal'?
  11. Trifft überwiegend ins Schwarze. Ist aber auch nur ein Teil dessen, was zur Gesamtbewertung eines Kinos führt. VERTIGO ist im berliner 'Arsenal' sozusagen ein Semester-Ferien-Lückenfüller (ansonsten wird jährlich Tarkowski wiederholt). Aber auch eine DEFA-70-Reihe wurde hier durchgeführt. Es schmerzen nur leider Aussagen des Forumsleiters (das "Forum" ist Teilsektion des 'Arsenal' auf der Berlinale) , es seien heute (2002) Unterscheidungen zwischen Film und (HD)-Video nicht länger sinnig. Was auch von einigen Beitragenden dieses Forums, aber auch Betreibern mit gesteigertem Interesse an digitaler Umrüstung zum Ausdruck gebracht wird. Die Vorwürfe ans 'Arsenal', leichtfertig von wichtigen Unterhaltungsfilmen 16mm-Fassungen salonfähig gemacht zu haben, werden sich vermutlich in Kürze durch die technisch besseren Blu rays erübrigt haben: und dem Kino eine weitere "Einsparung" an Kopien-Recherchen, Filmbesorgungen und Personalaufwand bescheren. Die Silberscheibe bringts... Hitchcock ist hier (neben Tati) auch der einzige Zugang zu einem "Hineinschnuppern" in das 70mm-Format auf Seiten der Universitätsseminare und Professoren - die sich dafür sogar in Schalte werfen. Was immerhin einer 70mm-Retrospektive vom Februar auf der Berlinale hätte nützen können - wo man die Kollegen aber nicht auftauchen sah, da Kinemathek und Berlinale das Thema mit ihrem Hauspersonal über die Runden zu bringen hofften (daher Deine richtige Beobachtung der mittelmäßigen Publikation. Anch Aussagen der Kinemathek war es die Retrospektive, die die bisher kürzeste Vorbereitungszeit hatte). Die Verdienste des 'Arsenal' aber um Ausgrabungen, umd die Avantgarde, den politischen und experimentellen Film, das Aufbrechen von Verkrustungen und die kulturelle Opposition zum Blockbuster oder zum Mainstream sind m.E. von Weltrang: und bringen wirklich inspirierende Diskussionen. So könnte zumindest ich mir nicht vorstellen, in einem badener Kino, trotz intensiverer 70mm-Festival-Vorbereitung, irgendeinen Gewinn aus einer Unterhaltung/Zusammenarbeit mit dem dortigen Betreiber zu ziehen - was sich bereits im Internet-Forum abbildet. Da fehlt jeglicher kritische Ansatz zur Gegenwart und zur Branchenpraxis. Jedwede Schwärmerei bleibt einem da suspekt. Zu den obenstehenden Fragen/Entrüstungen aus Karlsruhe: Die CP200 würde ich nicht als "Verstärker" bezeichnen wollen. Eine DP70 ist ja auch kein "Heizofen" :roll: Oder möglicherweise umgekehrt? :) Dann hiesse es ja doch wieder: Der C(inema)P(rocessor) und der D(ouble)P(rojector). Oder auch so: CP 200 als Gesamtverstärkeranlage mit Zusatzgehäuse für Magnettonverstärkung (MPU, Cat 92 etc.) oder mit Zusatzgehäuse für Equalizer-Karten (Cat. 64), mit Zusatzgehäuse für die die Lichttonvorverstärkerkarten. Direkt im Gehäuse des CP200 die Prozessor-Steuerplatinen und Equalizerkarten der Frontlautsprecher. Was denn nun? ...1983 oder 1984 ??? Diese Hitchcock-Filme wurden in USA 1983 gestartet und als WA kopiert und kamen 1984 nach Dtl.: http://www.imdb.de/title/tt0052357/combined Unter der Rubrik Verleihfirmen ist das so angeführt - ich hatte mich in diesem Aspekt nicht unrichtig erinnert. @preston sturges: wenn das ernstgemeinte Beiträge/Ergänzungen aus Karlsruhe zu Fragen der Filmrestaurierung und Filmästhetik sein sollen, dann bin ich sehr froh, in Berlin zu leben. 8) Weitere Infos - zu Berlin, Innsbruck und Mailand - in Kürze... :wink:
  12. Montags mit Sicherheit kein Andrang - nicht einmal am Potsdamer Platz. Also man kann in Ruhe gucken - und hören. Projektion ist recht hell, allerdings ist auch die Kopie zu hell abgestimmt. Dadurch könnte sich leichtes Flimmern einstellen: weshalb man die Lichtleistung bei diesem Film zumeist drosseln sollte. Im ersten Teil des Parketts ist eigentlich jede Reihe annehmbar. Man sieht jedenfalls, dass für einen 50er-Jahre-Film ein Large Format zugrunde gelegen hat. Man hätte nur sorgfältiger kopieren können, wie dies etwa bei der Neuversion von LORD JIM (lief auf der Berlinale und war die einzige einwandfreie Kopie) fabelhaft geschehen ist.
  13. Danke für die Korrektur meines Tipp-Fehlers... - - - Für technisch Interessierte ein Exzerpt aus unserer Analyse der Restaurierung von 1998, die sich den Versionsunterschieden nähern möchte: Wenn 1996 seitens zu weniger Skeptiker von umstrittenen Restaurationspraktiken gesprochen wurde, so kulminiert das bei „Vertigo“, die mitunter als „Neuschöpfung“ von Robert A. Harris und James C. Katz rezensiert wurde. Beide lassen sich derweilen recht kokett als Restaurationsexperten auf dem Sektor breiter Formate und epischer Filme hofieren. Man verfällt daher bei jedem(heute selten gewordenen) Kino-Revival der Euphorie und Dankbarkeit - nachdem sonst Totenruhe herrschte. Fast wie bei verschütteten Fossilien findet seit Ende der 1980er Jahre mancher selbsternannte ,,Archäologe“ (Katz über Katz) ein vernachlässigtes Betätigungsfeld, sowie vor TV-Kameras x-beliebige verweste Filmreste ausgebuddelt und als schaurige Filmoriginale den Zuschauern vor die Nase gehalten werden können, ob es nun stimmt oder nicht. Was ist also „Stein des Anstoßes“ geworden, wo man doch im Fernseh- und Multiplex-Zeitalter glücklich sein sollte, überhaupt mal einen alten Film halbwegs sauber, komplett und scharf auf der Leinwand wiedersehen zu dürfen? Es ist die Frage des Berufsethos im Umgang mit dem Material. Harris stellt seine „Vertigo“-Erweckung wie folgt dar: »Als wir das erste Mal die Filmdosen von Vertigo öffneten, fanden wir im Grund einen ausgebleichten Negativfilm [während Harris’ Ausführungen werden auf der DVD-Dokumentation „Vertigo“-Filmdosen von Technicolor IB-Print-Akten, also einer älteren Kinokopie eingeblendet, die jedoch nichts mit dem Eastman-Originalnegativ zu tun haben – Anm. des Verf.]. Es sah echt fast so aus, als sei das Negativ vor dem Kopieren auf dem Boden geschleift worden [„vor dem Kopieren“ hieße während oder kurz nach der Entwicklung, was irreparable Schrammen verursachen würde, die aber in diesem Film nie sichtbar waren – Anm. des Verf.], und wir hatten Differentialschrumpfung zwischen den Gelb-, Cyan- und den Magenta-Trennungsmastern [dabei wird gleichzeitig die erst später restaurierte 70-mm-Kopie eingeblendet, obwohl vom Negativ gesprochen wird. Mit „Trennungsmastern“ können zudem auch nur die 3 Separationsauszüge gemeint sein, und diese sind bekanntlich Positive, nicht Negative – Anm. des Verf.], was uns dazu veranlasste, den Film auf ganz andere Weise zu restaurieren [mit dieser Aussage wird eine Legende geschaffen, da außer vom Originalnegativ oder andererseits von den Separationspositiven gar nicht anders restauriert werden könnte – Anm. des Verf.]. Wenn ein Film soweit ist, daß er nicht gut konserviert worden ist oder ohne Erhaltungsmaßnahmen blieb, muß er restauriert werden.« Konkret zeigt Katz in einem bundesweit ausgestrahlten >TV<-Demofilm „Fundstücke“ und hält erschüttert einen verschimmelten 70-mm-Filmstreifen mit Magnetitspuren empor (Reste einer x-beliebigen Theaterkopie eines x-beliebigen Films) und behauptet, dies sei ,,die Originalkopie“ von „Vertigo“. Richtig ist: Kopien dieses (70-mm-)Filmformats haben bis zur Restaurierung bei „Vertigo“ nie existiert - dieser Film wurde erst 1996 von dem horizontal durch die Kamera belichteten 35-mm-Originalnegativ mit 8 Perforationslöchern (>Vista-Vision<-Verfahren) auf vertikal laufenden Film für normale Kinoprojektoren (70 mm und 35 mm) über eine optische Reduktion umkopiert. Das immergleiche „Fundstück“, ein verschimmelter Positivstreifen einer Theaterkopie auf 70 mm mit Magnetit-Pisten, hält der Restaurateur auch schon im -Bonusmaterial seiner vorhergehenden Restaurierung empor und verkündet mit ernster Miene, es handelte sich diesmal um das Originalnegativ von MY FAIR LADY [auch hier gilt: wenn schon von einem „Originalnegativ“ die Rede ist, dann mißt dieses - auch bei MY FAIR LADY, einer -Produktion - höchstens 65 mm und trägt im übrigen auch keine Tonpisten - Anm. des Verf.]. Mit dem Dauerpräsent jongliert Katz bei mancher Gelegenheit, um zu beweisen, wie Show-Business betrieben wird: als wenn sich alle ihm zur Bearbeitung vorliegenden Negative bereits zersetzt hätten, wie horrend deren Farben verblaßt seien, wie unabänderlich verloren das Original ist oder beinahe geworden wäre, wie inkompetent die (wenigen) Kritiker seiner Restaurierungen sind, die es wagten, Vergleiche zu früheren Kopien herzustellen, und letztlich: wie unantastbar die mit viel Spektakel distribuierten Revivals künftig zu gelten haben, die sich alle wie „aus dem Reich der Toten“ zu erheben scheinen. Es ist darauf zu verweisen, daß „Vertigo“ (aufgrund sorgfältigerer Herstellung der seinerzeitigen Dupnegative) gerade erst 1984 auf 35-mm-Kopien (verkleinerte Intermediates vom o.g. -Kameranegativ) mit den in Berlin gelaufenen Kopien (im ‚Zoo Palast’ und im ‚Gloria-Palast’) mit stimmigerem Lichtausgleich und gesättigteren Eastman Color-Farben wiederaufgeführt wurde als davon 1996 in Harris’ restaurierter 70-mm-Eastman Color-Kopie zu entdecken war, ganz zu schweigen von der geradezu funkelnden Farbwirkung der (ebenso wie die 1984er Eastman Color-Wiederaufführungskopien nie als Restaurierung vermarkteten) -Druckkopien der 1950er und 60er Jahre. © @cinerama, 1998 Das geht noch weiter und ins Detail, aber ich lasse diese Kritik erst einmal wirken.
  14. Leider gab es 2004 gegen den Royal-Palast-Abriss in Berlin nur schwache Allianzen (32 Meter und der einzigartige Saal waren rettenswert). Seither leben wir in einer Republik der unstimmige Säle und 70mm-Bildwände jenseits der 20-Meter-Marke. :( Ein anderes Jahrhundert eben - mit sich wandelnden Bedürfnissen.
  15. Wäre eventuell ein kleiner Nachbericht über den Demo-Tag mit 70mm-Rolle im "Kino International" möglich? - - - In der selben Stadt geht es - nach der kontrovers debattierten "70mm-Berlinale" vom Februar und den vitaleren karlsruher Tagen des 5. Todd-AO-Festivals - weiter mit dem Repertoire: 'Kino Arsenal - Institut für Film- und Videokunst' eröffnet seine diesjährige Reihe "Magical History Tour" mit Beispielen aus der Geschichte des Farbfilms mit ALL TAHT HEAVEN ALLOWS (USA 1955, OF), LE MÈPRIS (F 1963, OmU, nachgezogene Mehrschichtenkopie) und WIZARD OF OZ (USA 1939, Technicolor-Dreh; nachgezogene Mehrschichten-Kopie mit OmU). Gestern um 20 Uhr VERTIGO (USA 1958, Technicolor-Dreh), der heute, am 5.10.2009 um 20 Uhr wiederholt wird: 70mm-Version von 1997. Das Kino 'Arsenal', seit 1973 eines der ersten kommunalen Kinos Deutschlands, zog 2000 von der Schönberger Welser Str. um zum Potsdamer Platz (domiziliert neben dem 'CineStar' im Untergeschoss des SONY-Centers ). Der größere Saal nimmt die Motive des BlackBox-Stils auf, aber auch der Arthouse-Bewegung mit betonter Nüchternheit und einer intendiert unverzerrten Projektion auf ein absolut flaches Rechteck. Man spielt seit 2000 mit FP-75-Projektoren sowie einem Dolby-CP-200-Verstärker auf bis zu 5 Frontkanälen. Die restaurierte Kopie von VERTIGO würde ich aber nicht als Farbreferenz heranführen: neben dieser Fassung (die durch Klarheit und Bildschärfe besticht) sind m.E. nachwievor die alten Technicolor-Kopien von 1958 und die Eastman Color-Kopien von 1983 aussagekräftiger hinsichtlich des Farbcharakters und der Dichte des Films. So hatte das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt sich vor einigen Jahren noch um eine Kopie von 1983 erfolgreich bemüht. Leider (oder glücklicherweise für das Kinospiel) sind sämtliche Videos und Silberscheiben des Films in einer so jämmerlichen Güte auf dem Markt, das jeder Gang in die 70mm-Fassung von VERTIGO wie ein Gottesdienst ist. :wink: Programm-Begleittext: VERTIGO (Alfred Hitchcock, USA 1958, 4. & 5.10.) Hitchcocks komplexe Farbregie ist erst durch die aufwendige Farbrekonstruktion 1998 nachvollziehbar geworden. Den farblichen Grundstock des Seelendramas eines zwischen Höhenangst, Liebe und Obsession gefangenen Ex-Polizisten bilden die Farben Rot, Grün und ihre Synthese Grau. Dabei spielt Hitchcock gekonnt mit der Oberfläche der Farben, die Figurenkonstellationen andeuten oder Szenen verbinden, und ihren emotionalen Untertönen, die das Innenleben der Figuren ausleuchten. Vorfilm: HEAT SHIMMER (Arthur & Corinne Cantrill, Australien 1978) zeigt ein beeindruckendes, in der Hitze Australiens flirrendes Farbspektrum. Aus: http://www.arsenal-berlin.de/arsenal/pr...00402cb85f
  16. Wiederholen möchte ich mich nicht.
  17. Die Technik kenne ich aus dem ff, Geräte existieren noch. Zusätzlich/rückwirkend auch die Erfahrungen der Kopierwerksmeister der 60er: man lernt daraus mehr als aus Büchern oder heutigen Betrieben. Widerlegen, lieber @preston sturges, hiesse m.E., ein Argument durch ein gleichwertiges abzulösen - und Persönliches beiseite zu schieben. Dennoch viel Vergnügen beim wieder durchweg abwechslungsreichen Programm. Allerdings vermisste ich die angekündigten Beiträge "Oklahoma!" sowie "Around the World in 80 Days". Die Kopien liegen in Rochester und Palmdale, denke ich.
  18. Nein. Die außergewöhnliche Leistung liegt in der Umkopierung auf optischem Wege. Wer die desaströsen Erfahrungen der 1960er Jahre in deutschen Kopierwerken kennt, weiß diese Ausnahme(!)-Leistung zu schätzen. Aber das führt jetzt in diesem Verkaufs-Thread etwas zu weit. Schlage Vertagung des Themas in einem anderen Thread vor.
  19. cinerama

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    Muß heissen, es lief "fast einwandfrei", obwohl noch kein digital im Spiel war und 11 Vorführer beschäftigt wurden. Und obwohl ein Pianist mir nicht bekannt ist, aber immerhin echte Raum-Bilder ("plastisches Sehen ohne Brille") im Spiel waren.
  20. cinerama

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    Das war das erste Software-Problem der Filmgeschichte - gut erkannt (Und beim schlecht geschlafenen Pianisten technisch nicht ohne weiteres lösbar. :lol: ). Technisch gut konzipiert war die fast einwandfrei laufende 1-streifige, farbige 360-Grad- 70mm-Projektion CINÈORAMA in Paris 1900. Weil es aber im Versuchsstadium zwei Jahre zuvor einen Brand gegeben hatte, verbot die Feuerwehr nach 4 Tagen weitere Aufführungen dieses Verfahrens. Ich warte ja nur auf den Tag, an dem die Roll-out-Verbrüderung aus @oceanic, @preston sturges und @EIX den Betrieb des 35mm-Kinos untersagen. Hab's mal gelernt. Da kommt in jedem Raum Freude auf, wenn man viel geübt hat. Nicht immer so unappetitliche Worte, bitte. Off-Topic, musste aber sein - sorry.
  21. cinerama

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    Ihnen fehlen die Grundlagen der Filmtechnik. Darum werden Sie auch niemals aussagekräftige und allgemein anerkannte Güten von digitalen Erzeugnissen objektiv bewerten können. Allein die Liste der von Ihnen genannten "Filmtitel", Paradebeispiele für angeblich hochwertige Digitalproduktion und Fotografie, führt sich regelmässig selbst ad absurdum. Wir kringeln uns regelmässig unter dem Tisch, wenn Sie wieder listen. Sie listen natürlich *nur* Erfolge. Oder machen das zum Erfolg, das nicht auf Basis eine Filmbandes entstanden ist. Das nennt man -gelinde gesagt - Manipulation respektive Business- Rhetorik. Welchen Verband meinen Sie? Ist das medizinisch gemeint?
  22. cinerama

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    Ist doch automatisiert. Und wäre ansonsten aus dem Theaterleiterbüro steuerbar. Was hat das mit Qualifizierung zu tun? Massive Störungen der Software sind durch Kinohauspersonal resp. Theaterleiter nicht zu beheben.
  23. cinerama

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    Hochinteressant, dass sich Film nicht "kalibrieren" lässt: LAD-Standard, Negativ-Analyzer, Graukeile und Densitometrie sind offenbar Fremdworte für reine Freunde des Videofilms. Amüsant, wenn man dann fast täglich von Filmemachern hört, wie sie wieder durch die "kalibrierten" DCI-Kinos reisten, und ihr Film (Video) jedesmal anders aussah, als erwartet. Alles "perfekt" - im Glauben der @oceanic-Gruppe. :wink: Man sollte die ganze Menschheit aus Technikräumen entfernen. Das gilt auch für perfekte Atomkraftwerke: die kalibrieren sich von selbst.
  24. Gut, dann ist das abgeändert worden - zu spät gemerkt. Ist aber trotzdem eine grandiose optische Umkopierung von Technicolor, der man die Breitenreduktion oder einen Auflösungsverlust in keiner Weise anmerkt. Im Gegensatz zu Monsieur F. und heutigen komischen Umkopierungen eine absolute Meisterleistung, wenn nicht sogar der Höhepunkt der analogen Kopierwerkstechnik. Nur wenige Kopien blieben erhalten.
  25. Wirklich? Für den Sonntag hatte ich einen Kurzbesuch disponiert, weil der Film seit Wochen angekündigt war in anamorphotischem Format: "The Fall of the Roman Empire" / "Der Untergang des römischen Reiches" (3:11) (+ intermission). Filmed in: 65mm, 5 perforations, 24 frames per second. Principal photography in: Ultra Panavision 70. Presented on: The curved screen in Ultra Panavision 70 with 6-track magnetic stereo. Aspect ratio: 2,79:1 ). Mit etwas mehr Vorabinformation (etwa, dass die Kopie vom NFM, Amsterdam kommt) wäre man doch ganz froh gewesen. Es gab und gibt doch das jährlich stattfindende Festival in Krnov, Tschechien. Nicht das größte, längste, breiteste und lauteste (wo gibt es das schon?), aber mit Raritäten ganz besonders auf diesem Festival. Es ist immer gut, wenn auch andere das Thema pflegen. Finde ich technisch auch ernsthaft interessant. Interessant, und als "Mischung" erörterungsbedürftig. PLAY TIME von Faillot ebenfalls. Was ist mit dem Spielfilm-Blow-up in DMR 4k von MATRIX REVOLUTION u.a. Titeln? (Celco Furry u.a.)
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