Zum Inhalt springen

cinerama

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    10.470
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    80

Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. UCI ist "flächendeckend" umgerüstet? Nun ja, es ist immer i.d.R. nur 1 Saal in einem Plex dieser Gruppe, welches zugerüstet hat (primär wegen 3D-Aufführung als wohl einzigem Grund). Filmkritiken von ICE AGE 3 sind sehr zurückhaltend: es heisst, die 3D-Fassung ist offenbar kein dringendes Muß, um den Film optimal auszuwerten, da fast nur kleine Kinder das Zielpublikum sind.
  2. "Second Hand"-Belieferung sind die vielen 2k/HDTV-Roll-outs, die Kinos zu grossen Fernsehstuben machen sollen - dies meine Gegenthese.
  3. Dann sollten Sie einmal ein Lehre machen im Filmkopierwerk. Mehremale hat ein großer Rohfilmhersteller bereits die Kosten der Printmaterialien gesenkt, um den Markt auszubalancieren. Davon wissen die wenigsten hier nichts, die aus der Theorie die Angebots- und Nachfrage-Schere bemühen, scheint mir immer wieder. Auch sind durch die Erhöhung der Kopiergeschwindigkeiten und längere Enwicklungsmaschinen mit höherer Geschwindigkeit größere Kapazitäten geschaffen worden. Diese Vorrichtungen amortisieren sich gerade. Der 35mm Betrieb ist für Kinobetreiber und auch etliche Verleiher günstiger als DCI-Betrieb, mit vergleichbaren oder ähnlichen Bildresultaten. 4k- oder 6k-Ausbelichtgungen auf 35-Intermediate würden die Printgüten nochmals massiv aufwerten, was in einigen Fällen schon geschah. Die Kinobetreiber haben regelmässig und immer wieder investiert, nicht nur "vor 20 Jahren": so in Digital-Tonverfahren, neueres Projektions- und Beschallungsequipment, in Bausubstanz und Innenausrichtung, in Public Relation und Programmprojekte. Das Klischees des versifften Hinerhof-Betreibers stimmt einfach nicht mehr. In diese Richtung unzähliger Kleinbetreiber ohne grosse Zweckkinobauten und Zweckeinrichtungen gehen wir aber mit Durchsetzung von DCI, HDTV und Blu ray. Die HDTV- und 2k-Systeme sind kompatibel und anders als der 35mm-Film nicht mehr allein auf lukrative Kinoauswertung angewiesen. Diesen "Fortschritt" werden viele Clubs, Cafees, Vereine, Schulen, Heime und Privathaushalte geniessen können, nicht aber mehr die auf Exklusivität angewiesene Theaterbranche mit ihren Zweckbauten. Denen bricht jedwede Exklusivität der Start- und Format-Fenster auf immer hinweg.
  4. Ich habe ja diskret geschwiegen. Standort und Firma gebe ich nicht bekannt. Aber solches gibt es, und es gehört sich einfach, dies zu erwähnen, damit der Produktionsstandort Dtl. von Ihnen nicht ins Lächerliche gezogen wird.
  5. Schon eine amüsante Dreistigkeit. :wink: Zu Zeiten der Voll-Analogkopierung erreichte sie dies allemal: und übertraf 2k. Dafür gibt es in Kopierwerken Schärfetests, ganz antiquiert und unwiderlegbar. Die sind hier der Ami-Propaganda auf den Leim gelaufen. Traurig aber wahr: nun haben alle falsch gerüstet und werden sich albald vom Publikum dafür kritisieren lassen. Regal Cinemas als größte US-Kette hat dan den (in meinen Augen) "Minimal"-Standard gesetzt: SXRD mt 4k. Weiter oben beginnt ja schon die Kritik, dass man Treppchen und Pixels im vorderen Saaldrittel der europäischen "DCI-Kinos", wie Sie sie nennen, erkennt. Wie sagte Jacques Tati: "Herrlichte Zeiten!" Was man sieht. Dramatisch übelerregend sogar bei den peinlichen IMAX-Projektionen. Also ich sehe seit Kindheit gern grosse Bilder. Und wenn die Leinwände heute kleiner geworden sind, setzte ich mich so hin, dass sie grösser werden. Nur eine Frage der Zeit. Der rasante Fortschritt gerade in der Home Cinema-Beamer-Technik schliesst aus, daß DCI (oder irgendein anderer elektronischer Kinostandard) im Kino überlebensfähig ist. Gut, daß Sie dann noch leben, nicht nur zum Schein. Solche Schärfe bekommt man selten geboten. 8) Prima Synopse. Inbesondere die manipulative Wendung, wenn 2k besser sei als 35mm, wieviel besser noch 4k als 65mm sein müßte. Tpyisch @oceanische Milchmädchenrechnung - muss sich ja irgendwie verkaufen, die zweitklassige Spielfilmkamera RED ONE. Für den Ton trifft dies zweifelfrei zu (seitdem es keinen Magnetton mehr für Filmband gibt). Jedoch wird Home Cinema alsbald ganze Zimmerwände ausfüllen und somit DCI (und das Kino als Gattung) untergehen lassen. Wir beide ahnen dies doch - nur: der eine verdrängt es, der andere spricht es offen aus, auch wenn's weh tut. Nach Eigenpropaganda der DCI: Nach 100 Jahren Film wollen wir den Standard für die nächsten 100 Jahre setzen. (Anm.: so einem Konsortium würde ich keine Silbe glauben. Muß jeder wissen!) Dann relativieren Sie sich selbst und erkennen die zeitliche Begrenzheit des eigenen Wirkens und Lebens. Dann sind Sie eben etwas jünger und hatten den zeitbedingten Nachteil, nur SOWAS noch geboten zu bekommen. Insofern sind Ihre Schlußfolgerungen eben durch den Status Quo erklärbar. Andersherum sollten Sie diejenige nicht als Fuzzis bezeichnen, die bessere Güten noch kennen oder produzierten. Es ist normal, daß von älteren Zeitgenossen bestimmte Neuerungen der heutigen Konsumzeit nun einmal skeptisch betrachtet werden. Völlig zurecht in vielen Fällen und seit Jahrtausenden übrigens.). Schade übrigens, daß der Stummfilm verdrängt wurde. Auch dies das Beispiel einer Sprache, die wir verlernt haben. So geht es uns auch mit dem photochemischen Film und seiner Bedeutung, die viele einfach nicht begreifen wollen.
  6. Logisch in dem Punkt, als dass ich eine DCI-Umrüstung rundum ablehne. Elektronisches Kino kann programmatisch interessant und flexibel sein, verdrängt aber das Mechanisch-Handwerkliche, das schaumännisch-performative, das Sonderformatige und Exklusive in den Film-Theatern. Dabei ist gleichgültig, ob dies in 8k Dijektion mit Kontrast 1.000 0000 : 1 realisiert werden könnte, denn Bild- und Tongüten sind beim Wechsel von Film auf Dijektion m.E. nur marginal von Relevanz. Das klingt konservativ, spricht aber einen Wesenszug der Gattung an. Man kann und wird das Tradierte zwar ändern, wird aber selbst mit noch so effekhascherischen Interaktivitäten und Digisaten das Bedürfnis nach dem Modernismus nur kurzzeitig bedienen können, wenn Kino seine Differenz zu anderen Unterhaltungs- und Rezeptionsweisen verliert und sich künstlerisch wie vertriebstechnisch "angliedert". Eine lediglich grössere Spielkonsole und HDTV-Bildwand in Relation zu den Heim- und Mobilmedien oder ein wenig Geselligkeit in einem dunklen, halbvollen "Kinosaal", wird diese Gleichschaltung mit Computer-Content nicht verhindern können. Darin besteht der eigentliche kategoriale Wechsel für das Theatergewerbe. In Anbetracht der schon seit Jahren an Videospielen und Internetkulturen orientierten Spiel- und Unterhaltungsfilme des Mainstreamkinos, ist es eine Geschmacksfrage, weiteren Unterwerfungen unter die Schreckensherrschaft des Multimedia tapfer zu widerstehen.
  7. Jo, trotz der verschuldeten Privathaushalte und des aufgrund der Bankenaffäre noch immer dahinsiechenden Berliner Haushaltes stellen die Landes-Fraktionen (mit Ausnahme der FDP) dies den Programmkinos in Aussicht. Die FDP vertritt dabei den objektivsten Standpunkt und scheint auch einigen Kinobetreibern geistig voraus zu sein: sie sieht darin Subvention und Marktverzerrung, eben so aber mangelnde Effizienz in der Digitalisierung, da der bestehende Standard stabil sei und eher die Programmstruktur zu stärken sei. Bin selber erstaunt - ein Grund, eventuell dort parteilich einzutreten.
  8. Falsch, wie ausführlich in Fernseh- und Kinotechnik bereits widerlegt wurde: ein 30-Grad-Winkel bereits genügt für eine solche Differenzierung Dieses Forum verfügt über viele und erfahrene Kino- und Produktionsfachleute. Die Schimpkanonade geht leider nach hinten los. Lustig ist, dass die Early Adaptors in Image-Schwierigkeiten geraten werden und ihren "Home Cinema"-Standard jetzt wortgewaltig verteidigen werden müssen. Wie vorausgesehen, was die erste Roll-out-Welle daher überflüssig und stürzt in immer neue Nachinvestitonswellen. Trotz DCI-"Einigungen" ist sind Format- und Präsentationswechsel zu erwarten, die die Turbulenzen um die Tonumrüstung auf CDS, LC Concept, SDDS, Dolby Digital und DTS bei den Filmkopien bei weitem in den Schatten stellen dürften. Was für eine Geschichtsklitterung: das hatte sich mehr als 15 Jahre gegen 35mm etabliert: mit den erfolgreichsten Filmen der damaligen Dekaden. Schauen wird doch einmal, wie lange DCI sich hält: der Sache gebe ich keine 5 Jahre, dann ist sie von der Home Cinema-Industrie ausgehebelt. :D
  9. Was hat das mit Dtld. zu tun? Hier wirken andere Markt- und Fördermechanismen, die die us-amerikanischen Konsortien-"Lösungen" fragwürdig erscheinen lassen.
  10. Aha - UCI bekam die Förderung von der FFA? Ist das eine Auskunft der @oceanischen Presseabteilung?
  11. Werden wir erleben...
  12. In Berlin ist davon die Rede, daß der Senat die Programmkinos mit Digitalumstellung subventioniert. Da wird die FFA ihre Konditionen schon anpassen müssen. Sich jetzt noch an XDC-Verträge usw. zu fesseln, wie oben empfohlen wird, erscheint töricht, War es auch von Anfang an...
  13. Wo bleibt die Eigenverantwortlichkeit und Autonomie des Theaterbetreibers, seine Shomansship, sein Ideenreichtum, seine Kreativität und sein Individualismus? Hier wird mir doch mulmig: als würde George Lucas die ganze Welt in sein Verwertungskonzept zwingen wollen - und wer rebelliert, wird vom Todesstern (DCI-Konsortium & Major Companies) zügig eingeäschert. :lol:
  14. Nun, ob die Übertragung härtester neoliberalistischer Ideen der sensiblen Theaterbranche hilft oder sie tatsächlich erhält/"modernisiert", kann ich mir im Marktgefüge des 3. Jahrtausends kaum vorstellen. Genau diese verkürzten Produktzyklen halte ich für absolut tödlich für eine persistente Branche, wie es die Theaterbetriebe sind. Denn je höher der Investitionsaufwand (und das gilt für Theaterbauten und Stadthallen usf.), desto krisensicherer und nachhaltiger sollte das Inventar und Equipment sein. Das steht also im Gegensatz zum Normalkonsum der Wegwerfgesellschaft. Nur eine Meinung am Rande.
  15. Wie so der Quatsch? Das zahlt doch jetzt der Staat (FFA-Beschluss: http://www.ffa.de/index.php?page=presse_detail&news=776 ). Ein Wahnsinniger, der sich da an solche Konsortien bindet. :wink:
  16. Das bedeutet: Kinobetriebe können Umrüstungen und Investitionen nicht mehr aus dem Eigenkapital decken - und eine Digitalisierung ist derart "lukrativ" seit 1999, daß sie nur mit Kultursubvention noch durchsetzbar ist. Dem ging, folgt man der Schlagzeile, ein Boykott-Szenario voraus. Abgesehen von den markverzerrenden Auswirkungen der Subvention gewerblicher Betriebe wird somit klar, daß der produzierenden Industrie der Erhalt der bestehenden Infrastruktur der Filmtheater seit längerem gleichgültig war. Und ein Roll-out nur aufgrund ideologischer Erwägungen mitgegangen wird, um den Schein von Innovation aufrechtzuerhalten. 5 Jahre soll die Maßnahme dauern, also 2014 abgeschlossen sein, was auf Weiternutzung filmischer Träger deuten läßt, für die man sich auch einsetzten sollte.
  17. Ich werde damit nicht herausrücken. Es gibt immerhin Betriebsgeheimnisse. Es wäre begrüssenswert, wenn Sie im Forum einmal Listen ihrer Produktionen veröffentlichten. Würde diese gerne studieren. Sie behaupteten immer, alles perfekt im Griff zu haben. So könnte man doch voller Stolz dies einmal hier vorstellen - so wie @preston sturges gerne seinen ganzen Stolz zeigt. Finde, Sie sind viel zu schüchtern.
  18. Was sagen eigentlich die Firmen Raytheon Anschütz, Kinoton oder FTT Rüttgers dazu? Sind die hier Mitlesenden mit dieser Pauschalisierung einverstanden? Im LP-Bereich war nicht alles gleich schlecht: noch heute lieben wir LPs mit Frequenzgängen bis zu 40 oder 60 kHz, was sich unvergleichllch besser als CD anhört. Im Archivbereich ist der Schwarzweissbereich am Kommen, auch Finanzfirmen belichten digitale Daten neuerdings auf Film aus. Gedreht wird mehr denn je auch Film: auf 16mm wie 35mm. Im Kino ist - trotz des für 1999 ausgerufenen Roll-outs durch George Lucas - 90% des Geschäfts mit 35mm zu benennen und scheint auch krisenfest zu sein. Irgendwie hat sich die "Revolution" als flügelahm erfwiesen. Verglichen mit der Tonfilmumstellung oder Farbfilm- oder Breitwand- oder Raumtonrevolution ein müder Kater.
  19. Langsam beginnen Ihre grauen Zellen zu rotieren - und ich bin gespannt, an welchem Ort sie am Ende angekommen sein werden. :)
  20. Es gibt ja Digital-Doppelprojektionen für 3D: in einigen Kinos bereits gesehen. Insofern ist das so rückschrittlich und noch teurer als die ersten 3D-Systeme der 1950er Jahre, die ebenfalls dual verfuhren. Seit 50 Jahren aber hat sich das 1-bandige 35mm-System bewährt, die Optiken wurden meist vom Verleiher mitgeliefert. Das ist easy. Bestreiten 90% des europäischen Kinoumsatzes.
  21. Wenn die 3D-Fassung auf 35mm kein technisches Problem ist, dann müssten die eigentlichen Verweigerungsgründe einmal eruiert werden. Dies könnten die Vorstände der Kinoverbände tun, wenn dort nicht geschlafen wird. Noch vor wenigen Jahren wurden wie selbstverständlich für 3D-Fassungen von SPY KIDS II Brillen und 35mm-Kopien geliefert. Das Ende der Einzelkinos ist vermutlich seit Jahren gewollt: daher die bevorzugte Belieferung der Multiplexe und Langzeitvermietung, aber auch der Schuldenerlaß bei grossen Ketten. Mit DCI wird sich der Verdrängungswettbewerb verschärfen, auch wenn im Moment einige Early Adoptors und Einzelhausbetreiber über angebliche Lieferverbesserungen seit Einbau einer DCI-Anlage jubeln. Es kommt auch die Zeit, in der einmal - parallel zum Kinostart - DCI-fähige Blu-ray Discs (nach entsprechender Normwandlung) an andere Endabnehmer und Konsumenten ausgeliefert werden. Das große Geschäft mit 2k DCI und HDTV - Zwillingsbrüder im technischen und wirtschaftlichen Sinne - wäre erst dann vollends erschlossen. "Mechanische 3D"-Projektoren sind mir gar nicht bekannt. Kann mir da jemand helfen? Beim Durchwälzen der Projektionsbroschüren seit 1895 kann ich das nicht finden. Vielleicht sind ja auch die Adaption gemeint. Wo steht denn diese Vorstellungsankündigung, bitte? Ich blättere gerade in der Zeitung - und kann auch diesen Begriff nicht finden. Hatte mich darüber vor Wochen bereits beklagt - und daß hernach kaum ein Unterschied zur 35mm-3D-Projektion bemerkbar ist. Daß Sie das einräumen, zeigt den Widerspruch in Ihrem Marketing: RealD ist bei Ihnen an eienm Tah der (verdiente) Marktführer, anderentags der "Ghostbuster", spaßig betrachtet. Die Geschichte zeigt auch das Gegenteil. Resümee: Wenn RealD das "Kino der Zukunft" oder die "Revolution des 3. Jahrtausends" darstellen soll, wie man den Käufern einredet, und andererseits die Filmtitel ICE AGE, BEOWULF oder MONSTERS VERSUS ALIENS die Menschen noch in 70 Jahren zu Tränen rühren (wie etwa der Technicolor-Klassiker GONE WITH THE WIND), dann darf daran massiver Zweifel angemeldet werden.
  22. Die beiden DP-70-Installationen beim letzten Festival in Berlin waren ja auch in einem erbärmlichen Zustand, vor dem monatelang vorher gewarnt wurde. "Typisch" sind sie nicht für DP-70, würde ich betonen. Typisch für DP-70 ist ein exzellenter Bildstand und hervorragende Filmschonung. Das ist bei anderen Universalprojektoren leider nicht selbstverständlich, siehe DP-75, Vicotria-8, Fedi, Favorit 70, Bauer U2 (hätte Bedenken wegen Filmschonung, was sich immer wieder gezeigt hatte), FH99U usw. Nachtrag: von mir wurde am Montag eine Dp70-"Ausschlachtmachine" an den Altmetallhändler verkauft. Sie war unkomplett und nur noch ein Torso. Das Typenschild listet die Nummer 908. Das Schild kann ich Thomas vermachen, sofern er sie als Belege sammelt - oder hier einscannen.
  23. Nein, ist es nicht. Auch wenn es Sie wahnsinnig macht: es gibt in Berlin die 4k-Studioprojektion seit vielen Monaten und in der täglichen Praxis. Eine Sonderausführung, wie bereits angemerkt. @oceanics: Sie sind ja nicht die einzigen, die davon leben.
  24. Rauschen tun allenfalls die Sensoren digitaler Kameras, nicht aber ein kornloses Filmbild (8k bei 35mm Printfilm). Rauschen tun vielleicht Ihre RED-Kameras, wovon man bei etlichen Produktionen immer wieder hört. Noch nicht bemerkt. Eher wohl ist echtes räumliches Sehen mit höchstauflösendem Filmmaterial und raumgreifender Fotografie bewerkstelligbar: sozusagen eine "gleitende Raumsicht". Stereoskopie hat den Makel, mit 2 flachen Bildebenen zu arbeiten, die den Raum sythetisch sozusagen "vorgaukeln". Das ist so nicht zukunftsfähig, liesse sich sagen. Noch nie festgestellt. Zudem sind neue Filmkopien im Einsatz auf Tellern und mit Ultraschallreiniger neu von Anfang bis Ende der Spielzeit, während ich bei DCI-Projektionen schon Komplettausfälle erlebte bzw. monatelange Unschärfen erstragen musste, zumal Vorführer nun nichts mehr zu tun hatten Anderherum: das Publikum und alle Fachleute, die ich las, bevorzugen das IMAX-70mm 3D-System gegenüber DCI 3D. Aber schreiben Sie sich die Finger wund, es wird daran nichts ändern. :wink: Das klingt alles nach Theorie. Die mir vorliegenden 70mm-Kopien haben keine (auch nicht aus der ersten Reihe) konstatierbaren Bildstandsschwankungen. 35mm-Kopiena auf Greiferkopiermaschinen ebenfalls nicht. Auch nicht mit der "Nase an der Wand". Wovon reden Sie? Bei IMAX DLP haben sie zwei DLP 2k-Panels miteinander verkoppelt. Mit Ihren 1.2 k, 2l, 4k, 10k und 99 k werden Sie die Branche nicht umstülpen können. Vorführer werden dafür mittel- und langfristig nicht mehr gebraucht (allenfalls im Hybridbetrieb. Vorführer können nicht einfach "umlernen", wie man für's Bedienen einer Kinocomputerkasse angelernt wird. Man braucht sie schlichtweg nicht mehr und entlässt das Personal. Gebraucht werden allerdings IT-Techniker. Dieser Studienabschluss ist auch nicht "anlernbar", sonder eine jahrelange Berufsausbildung. Sie setzen, habe ich den Eindruck, sowohl den Betreibern als auch den Vorführern ein "Kuckucksei" ins Nest. Konstanter Lichtstrom bei 35mm ausgeschlossen? Sie haben damit offenbar nie zu tun gehabt. RealD perfekt? Das hatte "Ghosting"-Bilder ohne Ende! Eine Fehlinsvestition. Viele Vorteile: handhabbarer, verlässlicher, viel kostengünstiger für den Betreiber. Und im Archivwesen, wo die Digitalträger nach 5 Jahre schon sich auflösen. ist Film wegen seiner Haltbarkeit von bis zu 500 Jahren eine Bombeninvestition ins Produktionskapital, weswegen auch Digitalproduzenten ihre Daten darauf belichten. Das ist nur beim 16mm Scannen der Fall, da die, zumindest optisch erstelle 16mm-Kopie Nachteile hat. Ein Unzahl von Ausbelichtungen von Digital Intermediates weist zerstörte Farbräume und extreme (!) Unschärfen auf. Das sieht man den Kopiernegativen bereits an. Derartiges hat es zuvor nie gegeben. Es ist ein Skandal, was da in der Postproduktion durch unqualifiziertes Personal resp. defekte Ausbelichter an Bildgüten kaputt gemacht wird, und das leider seit Jahren!
  25. Soweit ich mich noch richtig erinnere, wurden von SONY Europe eingeweihte Kinotechnikexperten auch zur deutschen Kinoton GmbH geschickt, um dort Schulungskurse zu geben. Anders als bei THX mußten demnach im Kino-Alltagsbetrieb keine fremdländischen Servicetechniker eigens eingeflogen werden, da die Aufgaben regional deligiert werden konnten.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.