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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Die Intimzone reicht vom unmittelbaren Kontakt bis zu gut einem halben Meter Abstand zwischen zwei Personen. Die persönliche Zone setzt dort an und lässt umfasst einen Radius von ca. einem Meter. Aus: "Distanz- und Raumzonen", auf http://www.soft-skills.com/sozialkompet...mzonen.php Herrlich, wenn man bei diesem System plötzlich kein Ghosting erkennen mag, aber angeblich jede "Schäbigkeit" der neuesten Film-Negative noch seitenlang umschreiben kann.
  2. Wahrscheinlich haben Sie Angst vor meiner Beurteilung. Ich weiss, wo Sie sitzen. Kurze Reichweite kartographisch gesehen, lange Entfernung die Aufgabenprofile angehend. Verrückte Beiträge. Ich verabschiede mich aus dem Irrenhaus.
  3. Erst lesen, dann polemisieren. Im Moment favorisiert Michel Bay für TRANSFORMERS II das analoge Imax-Format und widersteht der 3D-Mode. Ebenso verfuhr man mit dem grössten Kassenerfolg der letzten 12 Jahre: DARK KNIGHT. Müßten nach Ihrem Vortrag Laien sein, die es wagen, Red One und 3D zurückzuweisen.
  4. Jep. Noch deutlicher gesagt: CD & mp3 zu Konzerten und Diskos. Die nach wie vor hohen Besucherzahlen zeigen zwar, dass die klassische Theaterklientel den Theatern verbunden bleibt. Auch gibt es in zahlreichen Städten immer wieder Intendanten und Regisseure, die auch junges Publikum zu begeistern verstehen. Der Teil der Bevölkerung ohne einen klassischen bildungsbürgerlichen Hintergrund wird aber immer größer. Möglicherweise ist die Entwicklung der Gesellschaft durch Ausbreitung der elektronischen Medien und der durch Eventkonsum geprägten Gesellschaft bereits soweit voran geschritten, dass die eher in ihrer Entwicklung stagnierende Hochkultur der Theater dem Tempo nicht mehr folgen kann. Auf die Akzeptanz und Rezeption zeitgenössischer Oper, Musik sowie neuem Schauspiel und Ballett wird verwiesen. [...] Zwar ist die Zahl der Theaterunternehmen im Zehnjahreszeitraum nur um 7 auf 151 gesunken, gleichzeitig hat sich die Zahl der Spielstätten um 134 auf 721 erhöht. Die Zahl der angebotenen Plätze stieg um 32 000 auf fast 253 000. Inzwischen wird mehr als ein Viertel der Theater als GmbH bzw. AG geführt. Vor zehn Jahren war dies nur jedes sechste Theaterunternehmen. Obwohl die Zahl der Spielstätten um fast ein Viertel gestiegen ist, ist die Zahl der Veranstaltungen insgesamt nur um acht Prozent auf etwa 63 000 gestiegen. Seit der Spielzeit 1997/1998 nahm die Zahl der Besucher zunächst leicht, in der Spielzeit 2001/2002 jedoch immerhin um über 400 000 auf 21,7 Millionen ab. Es gab aber erhebliche Veränderungen nach Sparten. Stark rückläufig sind die im Zehnjahresvergleich die Besucherzahlen bei Operetten ( -33,6 %). Es folgen die Oper mit - 5,6 %, das Schauspiel mit - 3,8 % und die Musicals mit -3,1 %. Aus: http://www.theaterpolitik.de/index.php?...6&Itemid=2 Zum Glück wissen Sie nicht, was wir machen. Dann käme noch mehr unsachgemässte Häme, dass wir keine D.I.s bei Ihnen herstellen lassen wollen. Sie sind ein kleines Licht in dieser Branche. ist ja die Höhe. :lol: Erst bin ich Filmtheoretiker, plötzlich Technik-Fetischist und kein Cinéast. Wirre Fantasien, die Ihnen keinen Cent einbringen In diesem Stil schreiben Sie Drehbücher zu menschlichen Irrungen und Wirrungen? Das müssen wahre Meistertwerke sein!
  5. Die erste kam 2 Jahre nach Einführung der Kinostereophonie auf den Markt, in Deutschland bei Grammophon erst 1956 - und war stets zweikanalig und anfällig für Verkratzungen. Bild war nicht dabei. Laufend bestritten. Interessant, was die FFA-Studien dazu sagen. Wenn ja, so zeigt es, wo wirklich noch ein Geschäft gemacht wird, und mit welchem Distributionsweg die Produzenten- und Verleiherseite vorzugsweise liebäugelt. Das nenne ich eine historische Wende. Trivialargumentation. Dolby Digital ist ein Mono-Schaltverfahren. Das möchte ich auch dringend Ihnen raten. Zur Wahrnehmungsästhetik und zur Entwicklung der Kinematographie können gerade Sie wenig beitragen. Das ist einfach nicht Ihr Gebiet, wie sich schon in der haarsträubenden Verwechslung siompelster Grundbegriffe der Filmtechnik erwiesen hat. Das halbe Forum ist voll von dieser Ansammlung an Kuriositäten. Bleiben Sie beim DCI, das füllt Ihren Horizont voll und ganz aus.
  6. Sie haben es bestritten, nun also ein Rückzug. Auch Ihre These, dass es keinen Verdrändungswettbewerb gibt, werden Sie wohl oder übel zurückziehen. Zweifle nicht daran. Dann kommen endlich die ökonomischen Tendenzen unverklärt auf den Tisch. Je früher und ungeschminkter, desto besser.
  7. Es kommt, mein Freund. Ein Gesetz der herrschenden Marktwirtschaft. Die Produktzyklen in der Konsumindustrie sind bekanntlich schneller, innovativer und erfolgreicher als in der Theaterbranche, welche von anderen Qualitäten künftig wird leben müssen, wenn der Gimmick verraucht ist. Leider umgekehrt! Der Kino-Roll-out rennt der Home Cinema Industrie hinterher. Darin liegt eine neue historische Kategorie mit garantiert gravierenden Auswirkungen. Zur anderen Argumentation: Es ist fast beschlossen worden: 60 fps für jedes Auge im 3D Home Master Standard. Die Sache ist in Kürze durch, denke ich: "Kino von rechts überholt", wie in den "Berliner Perspektiven" diagnostiziert wurde. All das macht Sinn, zumal das jugendliche Publikum, Kerngruppe der 3D-Abenteuer, eine starke Affinität zu Computern, Flachbildschirmen und Beamern in sich trägt, die sich mit Verve im häuslichen Terrain entfaltet, weit weniger aber in der "gefesselten Position" eines Theatersaals. Das gibt dem digitalen 3D-Roll-out, noch bevor er seinen Versprechen auf langfristige "Errettung" der bedrohten Kinobranche einlösen konnte, so massiv den Wind aus den Segeln, das das "Nachäffen" der Home Cinema Standards auf Kinoseite (zumindest als ernstzunehmende Investitionsplanung für die nächsten Jahrzehnte) immer zweifelhafter werden läßt. Zur Ästhetik der Raumwahrnehmung: Die Immersion des 3D-Films ist m.E. "raumunabhängig" - dies im Gegensatz zum Breitwand- oder Imax-Film. Unverkennbar ist das Gefühl des "Eingekesseltseins", und zwar innerhalb der "Mauern" einer 3D-Brille, die die direkte oder auch indirekte Wahrnehmung des Umraums (sehr wichtig für perspektivische Einschätzungen und zur somatischen Erfahrung des Kinosaalvolumens jenseits des Bildschirms) ausgrenzt.
  8. Zur Korrektur Ihrer täglichen Märchenstunden, die ich brandgefährlich finde, eine aktuelle Meldung zur professonellen Einführung von 3D-Home-Cinema, das weitestgehend den Industriestandards der "grossen Studios" folgt: Formatstandard für 3D-Fernsehen nimmt Gestalt an Mit verbindlichen Formatangaben werde das tragende Glied in der Enstehungskette von 3D-Inhalten geschaffen, teilte der US-Fachverband SMPTE[1] (Society of Motion Picture and Television Engineers) mit. Der SMPTE 3D Home Master-Standard soll als eine kommerziell attraktive Plattform für alle beteiligten Inhalteanbieter und Distributionskanäle dienen. Der Industrieverband spricht von einer "Killeranwendung für die Unterhaltungselektronik". Innerhalb der nächsten zwei Jahre würden stereoskopische Bilder einheitlich codiert und gesendet werden. Der SMPTE 3D Home Master-Standard liefert Anforderungen für die Formatierung des Bildmaterials sowohl an der Quelle als auch bei der Distribution über terrestrische, Kabel- und Satellitenkanäle sowie über physische Speichermedien. Die SMPTE-Task-Force empfiehlt einen Mastering-Standard mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln bei 60 fps (Bilder pro Sekunde) für jedes Auge. Der Standard muss zudem rückwärtskompatibel zu 2D-Bildern sein und dabei Hybridprodukte wie Blu-ray unterstützen, die 2D- oder 3D-Displays ansteuern können. Auch die Erweiterbarkeit auf künftige 3D-Technologien ist vorgesehen. Diese Empfehlungen haben Gruppen von insgesamt rund 200 Personen aus 13 Ländern in gut sechs Monaten erarbeitet, erklärte SMPTE-Vizepräsidentin Wendy Ailsworth. Sie umfassen Master-Definitionen und -Parameter sowie eine Systembeschreibung einer vollständigen 3D-Systemkette mit Nutzungsbeispielen, technischen Anforderungen und Empfehlungen für die zu definierenden Standards. Der nächste Schritt sei nun eine formale Spezifikation des Standards, die ab Juni beginnen soll. Das SMPTE-Kommitee will dabei wie bisher schon[2] mit anderen Standardisierungsgremien zusammen arbeiten. Die Elektronikbranche scheint sich aber international einig zu sein, dass sie im Wesentlichen den Vorgaben der größten US-Filmstudios und einiger wichtiger Studioausrüster folgen werde. So äußerte sich etwa Nandhu Nandhakumar, Chef der Sparte Advanced Technology des südkoreanischen Unternehmens LG Electronics, in einer Pressemitteilung sehr zufrieden über die Vorarbeit der SMPTE, sie sei ein wichtiger Schritt. Erst wenn man wisse, wie das Masterformat der Studios aussieht, könne auch der Rest der Distributionskette angegangen vorgehen. [...] Die ersten Produkte dieses Standards könnten bereits Anfang 2010 in den Wohnzimmern stehen. (Erich Bonnert) / http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/136382
  9. cinerama

    Kein 3D

    Na was denn nun? Schnell schneiden oder Zeit lassen? Eine Analyse der stereoskopischen Wahrnehmung ist diesen Beiträgen nicht zu entnehmen. Dazu müsste man in die Wahrnehmungstheorie seit Simmel einsteigen, was einige überfordern dürfte. So umschreiben es jene Freunde der Audiovsion, die ihre "Film"-Sozialisation am PC durchschritten haben: auch dort braucht man bekanntlich zur Projektion keine "Optik" (und auch keine Bildwand)... denn das ersetzt ihnen der Bildschirm. :idea:
  10. Das nennt man Kriegstaktik: die Mittel der Gegner besser beherrschen zu lernen als diese selbst - um sie mit ihren eingen Mitteln zu "schlagen". Bei Minderjährigen aber hilft oft nur eins: Plug out: http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4...ntent.html
  11. ja genau und sicherlich fahrt ihr auch alle noch in kutschen durch die gegend, weil autos teufelszeug sind??? :roll: Das mit dem Teufelszeug stimmt sogar, ist für einige hier aber schwer verständlich: angefangen vom Kohlendioxid und CO 2-Emissionen - sie verbrutzeln Klima und Ozonschicht bis zum Verrecken - bis hin zum Öl, um deretweillen imperialistische Kriege bis in den Irak geführt werden. Aufwachen! Hallo? Eine wohl eher rein egoistische Verschwendung von Erdressourcen im Glauben, 4 Mia. Menschen würden irgendwann alle Autofahrer und hätten ein Naturrecht hierzu. Warum nicht mit der Bahn, Fahrrad oder zu Fuss? Und woraus besteht in nicht wenigen Fällen die derzeit geschätzte Kinotechnik, die manche in jugendlicher Arbeitsfreude so in Ehren halten? Manche haben nie mehr als ihr Multiplex resp. Comics und Computerspiele kennengelernt: daher kommen auch die geringschätzigen Äusserungen über alte Malkunst, elektromechanische Meisterwerke des 20. Jhds., Malteserkreuzgetribe, ältere (also "langweilige") Filme, magnetische Tonverfahren, photochemischen Film, Roadshowkinos, Off-Kinos, Sprechtheater, Opernhäuser, Instrumentalmusik, alte Möbel, altes Handwerk, alte Architektur, Bücher, Fotoapparate, Musik vor der Techno-Zeit oder Politiktheorien seit der Antike. Das ist der Eindruck, der sich beim Lesen der sehr innovativen Beiträge aufdrängt. Nennt man auch: Verblendung durch Konsumterror: http://limited.blog.de/2007/01/27/konsu...s~1631638/ So ist es. Vor allem, dass solche Serien-Filme, die ja zur Kurzweil auch gelegentlich mal unterhalten können, marktdominant die Säle blockieren und jedwede inhaltliche Erneuerung des US-Kinos verhindern. (Was schon mit den Lucas-Spielberg-Filmen begann.) So wie das Farb- und Lichtkonzept der derzeitigen Anmationsfilme, so knallig auch der Kunststoff-Frass in den Multiplexen: Krebs für's Auge, Krebs für den Magen. Allerdings: der Devils Tower krönte aber einst seinen letzten, visuell wirklich beeindruckenden Film: http://www.kinopolis.de/filminfo/u/unhe...gnung.html "Schindler" wirkte wie Retortenaufguss: zeitgleich drehte er "Jurassic Park" und war in Krakau mehr mit Handy-Gesprächen zur Postproduktion in L.A. beschäftigt als mit dem Genozid-Thema. Er manipuliert, sucht aber keine historische Wahrheit., Mit 11 oder 12 Jahren interessierten mich eher die dramatischen oder historischen Filme, selbst Disney (obwohl hohe HANDWERKSKUNST!) mochte ich nie, der eine verlogene Familienidylle predigte, die das US-System durch alle Kriege retten sollte. 8)
  12. Wir haben ein sehr heisses, optimistisches Projekt am Laufen, danke für die besorgte Nachfrage. :) Zu Ihren Worten:: bloss nicht "aus der Verantwortung" (der eigenen Aussage) fliehen, lieber Zeitgenosse: - Sie bestritten, dass es 3D-Auswertungen auf Blu rays gäbe - Beteuern, daß diese Aktivitäten (und auch andere, wie etwa "Opernausstrahlungen") exklusiv für's Kino gedacht seien - also "Alleinstellungsmerkmale" seien - Sagen aus, der Unterschied zwischen anaglypher und polarisierter 3D-Wiedergabe reiche aus, um das 3D-Alleinstellungsmerkmal nur Kinos zuzuordnen - Verweisen auf "Filmecho", das genau die Ankündigung der Industrie, mit 3D-Kino ins TV zu gehen, bereits beklagte (unabhängig von einer vereinzelten Reportage, die gerade erschien) - Führen immer wieder 1950er Jahre-Erfolge dieser (uralten) Technik dafür an, daß sie den heutigen Kinomarkt in gleicher Weise erreichten (ungeachtet des Umstandes, dass damalige Groß-Produzenten gegen das Fernsehen kämpften und Langzeiterfolge nur für's Kino kreierten: via innovative kinematogaphische Sensationen: denn Super-Breitwand Das überprüfen wir dann ein einigen Monaten auf's Neue, wenn gestattet.
  13. In der Presse wurden seinerzeit die Bauvorhaben in Berlin (Potsdamer Platz) als auch Hamburg (Dammtor) kritisch angesprochen. Ich erinnere mich an Artikel im Filmecho, die Beschwerderführer zitierten, die eine Wettbewerbsverzerrung befürchteten. Wie in vielen Angelegenheiten ist darüber heute "Gras" gewachsen. So viel Gras allerdings, daß wir alle bald die "Radieschen von unten sehen" werden, steht zu befürchten. @Stefan2 übertreibt keineswegs: auch ich sehe eine Alibi-Subventionierung, die fahrlässigen Betreibern zur Selbstabschaffung ihrer Standorte verhilft.
  14. der film ist in USA legal als 3-D version (rot/grün) als blu-ray in handel ... sieht aber ziemlich schei...e aus im vergleich zur 3-d kinoprojektion. Vor nur wenigen Wochen sprachen Sie von einer Exklusivität des "digitalen 3D-Kinos" nur für's Kino (nachdem ich als "Bedenkenträger" angefaucht wurde, der die Nachweise schuldig bliebe, wonach bald auch in Home-Cinema-Medien ein 3D-Vertrieb erfolge ... denn sowas - d.h. eine Illoyalität der filmproduzierenden Industrie zum Kinostandort - könnte doch gar nicht angehen. Sinngemäss @preston sturges von mir interpretiert) Es erstaunt immer wieder, wie oft ein "Standpunkt" gedreht und gewendet wird, wie es gerade ins Tagesgeschäft passt; und es wundert, wie andere Leser die hiesigen Aussagen höflich und widerspruchslos stehen lassen. Man darf gespannt sein, wann der nächste Sinneswandel folgt: ich tippe daher auf a) durchaus ins Umrüstungskonzept passendes Kinosterben (Plexe und Center eben so Programm-und Vorortkinos kaltstellend), und zwar infolge der allgemeinen (!) Digitalisierungen der Distributionswege von AV-Content (Film, Spiele, TV, Clips, Internet), b) Limitationen der DCP-Auslieferungen mit Vorzug sog. Event-Stätten aufgrund zu erwartender schnellerer Armotisation bei höheren Margen für den Verleiher schon in den ersten "risikoreichen" beiden Spieltagen, c) programmatische "Annäherung" der Kinospielpläne, der Ondemand-Angebote, der TV-Live-Events und Internetaktivitäten bei nicht auszuschließendem Rückgang des Kartenbruttos nebst gleichzeitig weiterlaufender Kapitaldienste zur Tilgung der überstürzten "Umrüstungen". Darüber spricht hier keiner. Auch logisch: wer gerade umgerüstet hat, kann diese Geschäftsentscheidung nicht im Nachhinein in Zweifel ziehen. - Ende meiner Meinungsäußerung -
  15. So zigtausendfach im KABEL1 ("Die besten Filme der Welt"). Die Lizenzen halt bis zur Neige ausgekostet. Typischer Fall täglicher Verderbung der Sinne: man diskreditiert zum einen das Filmwerk durch's Abscheiden (Format und Länge), und dann ein weiteres die analoge Filmtechnik (neuzeitliches Resumee bei vor allem jüngeren Leuten: "war schon immer so dreckig und taugte noch nie was".) Anderseits gibt es bei Foto Kem Neukopierungen auf 70mm vom OCN, dagegen ist selbst die Farbgüte der alten Kirch-Mazzen exquisit. Sehr weites Feld. 8)
  16. Unzutreffend, zumindest bei den allermeisten grösseren Produktionen der westlichen Sphäre. Die miesen TV-Versionen haben andere Ursachen. Neuere DVDs und Abtastungen stellen den guten Zustand der Urprungsmaterialien erstaunlich unter ins Rampenlicht. Tausendfach beweisbar.
  17. cinerama

    Kein 3D

    Wird sich unter an Inhalt und Drama interessierten Zuschauern nie durchsetzen. Daher ist auch der digitale Roll-out voll und ganz überflüssig. :)
  18. Höchstwarscheinlich: der Unterschied zum Dup ist bis Anfang der 1990er Jahre immer positiv erkennbar. (Aber in der Türkei wird heute kaum noch kopiert, leider.) Originalkopierungen beschädigen nicht zwangsläufig die Negativ, kommt auf den Zeitraum und das Kopierwerk drauf an. In der Alt-BRD in den 1950er und 60er Jahre war das die überwiegende Praxis. Gefährdung besteht wegen der Kerbenschaltung alter Negative. Mit Übergang zur Folien und später zur FCC RGB-Steuerung auf Durchlaufprintern eigentlich keine Gefahr für Negative. Bei 70mm gehörte es zum Perfektionsanspruch des Show-Prozesses. Als später in diesem Format fehlerhaft produzerte Dups eingesetzt wurden (FAR AND AWAY und viele IMAX-Titel), sank auch die Bildgüte dramatisch. Weil das D.I. so billig geworden ist. Ansonsten: OCN-Kopierung jederzeit machbar und auch empfehlenswert. Negativ wird ja gewachen, daher auch keine Verregnungen zu erwarten (ansonsten Nasskopierung - existiert alles noch in aller Herrlichkeit und ganz ohne "Migration" ). :wink:
  19. Ihre Angaben werden immer unzuverlässiger.
  20. Hat keiner gesagt, Pixar und Dreamworks sind ganz andere Welten für sich... Das erklärte ich Ihnen ja obenstehend, daß entgegen Ihren Posts solche Vorführungen (DIAL M FOR MURDER) in Berlin Ende der 1980er Jahre stattfanden. Irgendwie sind sie nicht ganz "von dieser Welt", was ich aus Ihrem quasi "gelöschten Gedächtnis" der Aktivitäten der 1980er und -90er Jahre entnehme. Erschütternd lückenhaft und unzuverlässig.
  21. - Doppelpost, sorry -
  22. Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Natürlich kann und darf sich jeder einen digitalisierten 3D- oder 70mm-Film ansehen, was Privatsache und Privatentscheidung bleibt. Wichtig ist, das historische Erbe kenntlich bleibt, und dazu gehören ja die originalen Kinematographien. :D Auch Kinos sind dem Erbe (und der Authentizität von Originalfassungen) eigentlich verbunden. So wie Traditionstheater auch ihre Bausubstanz erhalten und bewahren, anstelle einer Stahl-Glasfassade (selbst wenn der bauliche "Veranstaltungsinhalt" zu anderen Spielstätten identisch ist). dann mach' mal ... es gibt kopien und es steht Dir frei, zur abwechslung auch einmal selbst was auf die beine zu stellen ... Jeff Joseph macht seit einigen jahren 3-D festivals in Los Angeles ... also bitte, hau' rein in den aktuellen 3-D boom und präsentiere das original-format in Berlin ... denn wie schrieb Erich Kästner ... "Es gibt nichts gutes, außer: Man tut es!" Für Jeff Joseph in Zusammenarbeit schon genug getan, wir kennen uns seit 18 Jahren. Wir sind erst einmal im Mai mit Breitfilm dran und machen hier ja auch keine Propaganda, ihn durch DCI zu verwechseln. Kluges Kind. 8)
  23. Lief hier Ende der 1980er Jahre im SPUTNIK Wedding (Bln). Optik kam vom Verleih. Wäre schön, wenn es zu keiner (natürlich formatverfälschten) digitalen und somit Lügen-Version käme. Sondern das Originalverfahren reanimiert würde.
  24. Warnung aber auch vor externer Festplatte (blindlinks drauf vertraut): eine fabrikneu gekauft, alles drauf gespeichert zusätzlich einiger neuer Unikate. Platte nicht vom Stecker genommen, lief einmal die ganze Nacht. Kaputt. Bei mehreren Daten-"Recovery"-Spezialisten gewesen: Platte irreparabel. Datenrettung: @ 550,-. Zeitgleich Laptop-Festplatte durch Netzteilfehler kaputt gegangen und zur Sicherheit nur noch die Desktop-Festplatten in Betrieb, die nach 6 Jahren schön lärmig laufen (der nächste Crash). Also doch wieder teure Silber-Rohlinge und langsam brennen? (Ein paar gebrannte CD mal testweise im Keller gelagert: sind hinüber). Ausbelichtung auf Film (bei rund 20 000 Bildern) ist finanziell hier nicht mehr zu berappen. Der Fehler ist, überhaupt mit diesem Medium angefangen zu haben: Überblick kaum noch möglich, wie @TJ anmerkte. Ein Zeitkiller ohne gleichen. Was waren das noch für ruhige Zeiten mit Dias und Filmen... :cry:
  25. "Ciao Milano": maps & sights auf die Schnelle zum Anlicken: http://www.ciaomilano.it/e/sights/mappa.asp Die Programmangaben sind jetzt definitiv: wie auf der vorvorigen Seite http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...start=1125 angekündigt ist.
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