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James-Bond-Film bei Vorpremiere in Bukarest abgewürgt
cinerama antwortete auf THHOFMA's Thema in Digitale Projektion
Bei aller Pro-Digital-Propaganda: ein heftiger Streitpunkt beim bisher verhältnismässigen Brauch des liberalen "Saaltauschs" eines Films. Die hier vorgetragene Aufklärung verschleiert die Schattenseiten dieser Betriebsweise. -
Nicht nur über die SPIO. Ein Direktlink: http://www.berlinale.de/de/service/akkr...index.html Akkreditierung ist seit Wochen möglich (seit dem 15. Oktober) und im Falle von Ehrenakkreditierungen (wer etwas direkt für das Festival in der einen oder anderen Weise, in dieser oder jener Sektion, beiträgt, erhöht seine Chancen) entgeldlos. Dies zur Ergänzung.
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Ebenfalls gerne gesehen, jede Art von Korrektur - aber auch in gleichem Masse, wenn etwas über die angekündigten Veranstaltungen geredet würde.
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Die B.Z. ist eigentlich das Schwesternblatt der BILD-Zeitung: Axel-Springer Verlag. Sie sind herzlich eingeladen die historischen Tatsachen richtigzustellen!
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Sie waren ja auch nur gerade 2x im Leben im Berliner Royal-Palast... Also ohnehin alles aus "zweiter Hand". :roll: (Das Foto erhielt ich im Original von Frau Bollmann und nicht von der BILD-Zeitung. Gezänk ist hier unerwünscht!). Darf man fragen, warum die beiden UP-700 dafür nicht benutzt werden...? Eine Entscheidung der Festspiele. Und ein Wunsch der Film-Leihgeber.
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Nicht nur der Februar in Berlin beschert eine Mammumtreihe des "echten" 70mm-Films (= 65mm Dreh) - zu hoffen ist dort auf den Besuch von Hannelore Bollmann, die seit 1947 ("Hallo Fräulein", "Oberst Redl", "Die Christel von der Post" oder "Der Kongress amüsiert sich") im westdeutschen Nachkriegsfilm brillierte. Mit dem MCS-70 KG-Gründer Rudolf Travnicek war sie in den 1960er Jahren verheiratet und übernahm von ihm, als dieser am Bauplatz seines Berliner "Royal-Palast und City"-Kinokomplexes verstarb, beide Häuser zur Eröffnung. Travnicek hatte auch FLYING CLIPPER produziert, auf dessen neue Kopie im Februar zu hoffen ist. Das Foto zeigt Hannelore Bollmann bei Eröffnung des Kinos "CITY im Europacenter" im Mai 1965 bei der Premiere von "Dschingis Khan". Einer der abgebildeten DP-70-Bildwerfer wird derzeit überholt um im Berlinale-Festspielkino "International" reinstalliert. (Die beiden älteren Lampenhäuser von Kalee hatte @cinerama 1996 übernommen.) Ein weiteres 70mm-Festival könnte sich im Sommer 2009 verwirklichen: vorauss. ein Feuerwerk mit vielen neufarbigen Kopien und präsentiert auf einer geschwungenen 19-Meter-Bildwand! (Vielleicht klappt dies schon im Juni!)
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auf Heise: DreamWorks-Boss erwartet Durchbruch bei 3D-Filmen
cinerama antwortete auf 3dcg's Thema in Digitale Projektion
Natürlich könnte ein Marktführer wie Real-D für das europäische Verleihwesen ein verlässlicherer Partner als Nu-Vision sein. Auch mit Blick auf die Potentiale von DCI, frage ich: ... würden Sie, @oceanic, da noch auf eine 70mm-Filmbandprojektion setzen, die ja nie identisch mit dem Mastering sein kann? Wir kennen ja alle die Probleme mit der nie kontinuierlich und präzise laufenden Mechanik (selbst bei Imax in Berlin vernachlässigt), Probs mit den nicht immer "adleräugigen" und wachen Filmvorführern, mit Kopierverlusten durch Schlupfbildung bei der Kontaktkopierung und bei Verunreinigungen auf einem Negativ. Digitale Bildstandsstabilisierung, Retusche, Farb-Enhancing und verschiedene Algorhythmen bei motion estimation beseitigen das Ungemach ohne Einschränkung und bieten stets identische Produkt-Replikation: ein Ei wie das andere. Sollte nicht auch der Sektor der sog. "klassischen" 70mm-Kopien (zumeist sind es ja nur Filme, die in die 1960er Jahren gedreht wurden) perfekt und haltbar auf Festplatten-Arrays für die DCI-Verwertung überführt werden? Was meinen Sie? -
Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Wer ist denn "Karlsruhe" und wo hat jemand Cinemaxx verspottet? Bitte um aufklärung...danke Aufklären tut die AG Kino, nicht nur in bezug auf mögliche Pannen, sondern auch die "Umwandlung" der Kinolandschaft: Bedroht wären nach dem Modell des deutschen Verleiherverbandes neben den Programm- und Filmkunstkinos besonders auch die Kinos in kleinen Orten. [...] Würde man gleichwohl nach den Vorstellungen des Verleiherverbandes verfahren, wäre zu erwarten, dass in den verbleibenden Kinos Hollywood-Produktionen dominieren und deutsches sowie europäisches Kino weitgehend auf der Strecke bleiben würde. http://www.agkino.de/downloads/dk_disku...agkino.pdf Auf @laserhotline (und andere Silberscheiben-Händler) kann nicht geantwortet werden, da er sich selbst lächerlich macht. -
Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Während Karlsruhe die CinemaxX-Gruppe verspottet, ziehe ich es gerne vor, das Thema der digitalen Premieren in Hollywood zu debattieren. Aber manche fürchten sich vielleicht hiervor und haben "Gründe", den kritischen Ansatz mit reinen Albernheiten im Keim zu ersticken. Finde ich unhöflich gegenüber demjenigen (@magentacine), der ein Thema einstellt. :wink: Er schrieb: Kommt jetzt der nächste Witz? -
In diesem Falle doch, wg. langjähriger Beziehungen zu eben diesen Angesprochenen. Insofern ist darauf Verlass.
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Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Natürlich gibt es Home Cinema-Enthusiasten fast rund um die Uhr, und nicht alle DCI-Anlagen laufen durchgängig, sondern in einigen Häusern nur "saisonal". Dagegen laufen Beamer und Blu rays in Media-Märkten 12 Stunden täglich, meist ohne Pannen, bei annäherd gleicher Bild- und Tongüte. Warum hier plötzlich gegen CinemaxX Front gemacht wird, verstehe ich im Themenzusammenhang leider nicht. Sicher sollte die Anm. als "lustig trallala" eingestreut werden, um dem Thema die Strenge zu nehmen. Zahlreiche übliche Privatchats hauen dann natürlich den Ansatz auseinander und verniedlichen das Problem. Schade. Darum zurück zum Thema digitaler Hollywoodpremieren. Oben hiess es: -
Die Nutzung verschiedener Medien führt selbstverständlich zu Marktaufteilungen, denn der Kuchen ist nicht mehrmals aufteilbar oder mehrfach "essbar". Dennnoh gibt es die Heavy User, die sich von ihrer priv. Videothek nicht vom Spaß des loyalen Kinogehens abbringen lassen. Statistisch aber müsste dann doch gegenübergestellt werden, welche Schichten seit Einrichtung einer guten Audiovisionsanlage zuhause bleiben? Weiters ist der Bedarf an audiovisuellen Inhalten (Kino und AV-Medien addierend) im Pro-Kopf-Verbrauch gestiegen. Erstaunlich positiv bleibt also (noch), daß die Kino-Besucherzahlen derzeit "nur" stagnieren und nicht einbrechen. Mittelfristig wird sich erweisen, welche Auswirkungen der derzeitige Hype um Blu rays und Flachbildschirme aufzeigen, die zu Weihnachten Konjunktur feiern werden. Abgesehen davon, dass es als Agitationsfeld allein sinnvoll bleibt, kulturelle, öffentliche und kommunikative Angebote zu stärken und zu verteidigen, wäre aber auch der Blick auf eine Prognose sinnvoll, die künftige Entwicklungen nicht nur als ein Abwechseln moderner Mitbewerber des Kinos auffasst (erst Radio und Schallplatte, dann TV und Video, heute Flachbildschirm und Blu ray), sondern in Betracht zu ziehen, dass Kernangebote des Kinos möglicherweise von modernen Medien "aufgefischt" werden, ohne das Produzentenverbände der Filmindustrie diesem Treiben einen Riegel vorschieben. Die These "Kino wird es immer geben" ist somit ideologisch und positivistisch auch stützenswert. Sie aber zur wiss. Prognose zu erheben und von konstantem Freizeitverhalten auszugehen, wäre m.E. fatal. Seit 1958 gibt es einen Trend in der Entwicklung des Kinobesuchs, der belegt, dass die Kinobranche beschädigt wurde.
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Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Wenn Du etwas Bestimmtes nicht sagen wolltest, was wolltest Du dann in aller Schärfe sagen? (Nicht ganz verstanden, da Du stark lavierst, was die Sache verwässert.) These: Wenn zwei noch vor kurzem intakte Filmbildwerfer installiert sind und dann plötzlich beide auf einmal ausfallen, spricht die Warscheinlichkeit nicht für ein solches Szenario. Warscheinlicher bleibt, daß ein Solo-Filmbildwerfer zu einer ausfallenden Vorstellung führt, noch warscheinlicher erscheint, dass eine DLP-/DCI-Solo-Anlage zum Ausfall führt, wenn nicht die Service-Techniker sofort eingreifen können. (Zum Glück hatte ich noch nie im 35mm-Betrieb eine ausfallende Vorstellung, kann aber auch an den Kinos gelegen haben.) Und wenn dies dieselbe Kamera ist, die schon für COLLATERAL eingesetzt wurde ( Thomson VIPER Film Stream Camera mit Zeiss DigiPrime Lenses ) interessiert zumindest mich die "Werktreue" nicht sonderlich. :wink: Ihm ist es mittelfristig aber nicht egal, wenn es merkt, dass es zuhause mit 1080p annähernd ähnlich bedient wird wie mit DCI 2k, wobei die heimische Anlage weitaus seltener Ausfälle zeigt. Insofern sei gut überlegt, auf welches Pferd man setzt. DCI ist m.E. das falsche Pferd: ein Trojanisches Pferd. -
Der normale Kinogast möchte einen Film in einer vernünftigen Qualität sehen (und hiermit meine ich nicht den Inhalt des Films!) und deshalb ist es dem normalen Kinogast auch sch***egal, ob der Film 35mm oder digital ist! Das einzige was zählt, ist die Bild- und Tonqualität, mit welchem technischen Hilfsmittel (Projektor oder Beamer) dies auf der Leinwand und in den Boxen erreicht wird, ist völlig unbedeutend...für bestimmt 99 % aller Besucher! Mag sein, dass die Schmerzschwelle des Zuschauers anders situiert oder erregbar ist ist als die des Betreibers. Daraus abzuleiten: Gast hat sich nicht beschwert = intakte Branche ... das wäre zu früh gefreut. Für die Branche ist es somit äussert relevant, denke ich, ob a) Filmkopien als Verleihwert gezeigt und verwertet werden oder b) Blu rays eingeworfen werden. Selbst, wenn das Bild identisch wäre (was es i.d.R. nicht ist), dann beweist Fall a) hier werden Güter für's Kino produziert, die nur in diesem Format abspielbar sind und Fall b) dass hier die Ware von zuhause oder der Videothek um die Ecke sich ins Kino verirrt hat und hierfür noch 7 Euro Eintritt genommen werden (was mittelfristig irritierend genug sein dürfte, wenn nicht der Anfang vom Ende der bisherigen Verwertungsformen). Darüber sollte man sich schon im klaren sein, wenn man diesen "change" will und befördert. :wink:
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Hurra, in Bad Schwartau bald wieder ein Kino.
cinerama antwortete auf ps45acp's Thema in Allgemeines Board
Vielleicht graduell besser, weil neu. Hochgepolstert, soweit man die Bestuhlung so nennen darf, übliche Resopaldecke (zum Glück nicht weiss), Ernemann 14, wieder übertrieben steile Auframpung, programmatische Grundversorgung ohne irgend ein Spartenprogramm, offenbar schnell angelerntes Personal (daher die Verschrammungen). Warum sollten die Unterschiede zum CineStar so gravierend sein? http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=48270 -
auf Heise: DreamWorks-Boss erwartet Durchbruch bei 3D-Filmen
cinerama antwortete auf 3dcg's Thema in Digitale Projektion
Real-D. Und gleich wieder abgebaut, da keine belastbare Ertragsgrundlage in Sicht. -
Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Nur wir Menschen machen Fehler, die Technik nicht. Wer hat denn die Technik aufgestellt ? So ist es, vor allem: wer hat ein Interesse daran eine bestimmte Technik aufzustellen und lobt sie über den Klee, um mit allen Mitteln schnelle Anteile zu ergattern? Während es in der traditionellen Filmbearbeitung recht still und bescheiden geworden ist, dröhnen einem die PR-Maschinen der Digitalisierer Augen und Ohren zu, wie strahlend die Zukunft und dreckig die Gegenwart sei. Die Relationen im Kosten- Nutzenaufwand 35mm versus Digitalbetrieb im Kino sprechen noch immer für die kostengünstige und leicht reparable Uraltmethode - das ist einfach der lange historische Vorlauf des Verfahrens, der schwer einholbar ist (auch wenn viele 35mm-Kopien zuletzt Anlass zur Klage gaben). Fehlentwicklungen von Negativen in Kopierwerken könnte ich én masse aufzählen, ohne daß es der "VALKYRIE" Dreharbeiten in Berlin u.a. Schlagzeilen der BILD-Zeitung bedarf, zumal in Berlin auch gar nicht entwickelt wurde, wie obenstehend der Eindruck entstehen könnte. Noch zahlreicher die Pannen, Verzögerungen und Kostenlawinen in der digitalen Postproduktion der letzten Jahre, die man (im Gegensatz zur leichten "Beute" des 35mm Films) gar nicht aufzählen könnte, ohne in Gefahr zu geraten. Die Kosten- und Pannenrelationen schlagen eindeutig aus zuungunsten digitaler Bildwerfer. Nicht völlig auszuschliessen: ein Milliardengrab. -
Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Beängstigend, und das im 'Cinerama Dome' in Los Angeles. Auch der Zusatz ist lesenswert: Variety's Anne Thompson recalled a recent screening of "Doubt" in which the subtitles for "Che" were somehow superimposed onto the Meryl Streep film, temporarily bringing the nuns of St. Nicholas together with the Argentinian rebel. [...] Time critic Richard Schickel fondly recalled the golden days of real film, which could be spliced and put back on the screen in a matter of minutes. Erstaunlich, dass dieser Tage der HDF-Vorstand ein "Ultimatum" an FFA und BKM gestellt hat, u.a. solle der Steuerzahler (resp. die Bundesregierung) den Roll-out endlich finanzieren. Ja - endlich ins Paradies gekommen. :wink: Die AG-Kino hat sich klugerweise von diesen brachialen Methoden distanziert. Auch in einigen Postproduktionshäusern werden mehrmals wöchentlich teure Service-Techniker bestellt, weil die Digital-Cinema-Anlagen beständig zu Pannen führen. Es kam bereits zu Vorstandsberatungen der führenden Häuser, in denen die Machbarkeit eines totalen Roll-outs bezweifelt wurde, 1. wegen der laufenden Betriebskosten für die Kinos und 2. weil man mit der Produktion der Geräte gar nicht schnell genug hinterherkäme, 3. weil die Parallelbelieferung sehr teuer kommt, 4. weil die Lebenspanne der Geräte schwer abschätzbar ist, 5. weil die Rohfilmkosten gesunken sind. Keiner also weiß genau, was 2012 in Europa noch funktionieren wird. -
auf Heise: DreamWorks-Boss erwartet Durchbruch bei 3D-Filmen
cinerama antwortete auf 3dcg's Thema in Digitale Projektion
Vor dieser Gewalt der obigen Werbeannoncen geht leider völlig unter, dass weder ein flächeneckender Roll-out 2009 in Deutschland stattfindet noch dieser erstrebenswert wäre, falls damit die restlose Auslöschung der tradierten Kinokultur einherginge (gerade darüber mit Filmwissenschaftlern wieder eine Diskussion gehabt). Selbstverständlich bringen neue Formen auch neue Künste und Inhalte mit sich. Erstarrung im Alten ist eben auch fragwürdig. Stünde man aber vor der Wahl, die oben aufgelisteten Filme bedingungslos zu bejubeln und sich dem geringsten Nenner des Mainstreams zu unterwerfen, oder weiterhin tradierte Kinobetriebe/Programmkinos weiterzuführen resp. den zeitkritischen Film zu fördern, so fällt die Unvereinbarkeit dieser Ansätze auf. Die aufgelisteten Titel (ich beschränke mich einmal auf die fragwürdigen Eigenheiten) haben sich scheinbar die möglichst viel Getöse machende Weltenflucht auf die Fahnen geschrieben, in Surround und Pseudoplastik. Das kann grossen Spaß machen, wie auch alle alten Sonderfilmverfahren von Stereovision 3D, Raumton oder 70mm. Was auffällt, ist jedoch, dass selbst Mainstream-Hardliner wie Ridley Scott mit "politischen Filmen", die im Grunde nur zeitgenössische Action-Filme sind, bereits im heutigen Popcorn-Kino Schiffbruch erleiden. Und wenn dann ausgerechnet Mr. Katzenberg hinterherschiebt "Ich denke, dass in vier Jahren fast jeder Film in 3D ins Kino kommt", so kann diese Vision auch zu einem Alptraum oder gar einer Drohung ausarten. Zu Katzenberg heißt es im obigen Artikel auch: Katzenberg ist übrigens davon überzeugt, dass 3D auch im Wohnzimmer Einzug halten wird, allerdings dauere das noch ein paar Jahre länger als im Kino. "Hier werden keine Filme, sondern Videospiele die treibende Kraft sein", vermutet der Studiochef. Ein Philosoph schrieb vor wenigen Jahren: Der Gegenstand, der im Spektakel ein Prestige hatte, wird vulgär, sobald er bei diesem Konsumenten und gleichzeitig bei allen anderen ins Haus tritt. Zu spät offenbart er seine wesentliche Armut, die natürlich vom Elend seiner Produktion herrührt. Aber schon trägt ein anderer Gegenstand die Rechtfertigung des Systems und die Forderung, anerkannt zu werden. Bedauerlich ist doch, daß kein einziger Autorenregisseur oder Gegenwartsstoff sich in der genannten Staffel anfindet (etwa G-FORCE von Bruckheimer?). Was den Vorurteilen Nahrung gibt, die Spektakel-Verfahren gäben einem ernsthaften Kino keinen geeigneten Rahmen. -
auf Heise: DreamWorks-Boss erwartet Durchbruch bei 3D-Filmen
cinerama antwortete auf 3dcg's Thema in Digitale Projektion
Dem Trailer nach durchaus "geschmackssicher" (für's amerikanische Publikum, und dann auch ein wenig für' auswärtige). Mein Geschmack mal aussen vor. Auch könnten die 3D-Effekte etwas vordergründig sein, nicht unbedingt neue Wahrnehmungen und Denkweisen kreierend. Inhaltlich denkt man an eine Realsatire wie "Mars Attacks" - aber dies von Dreamworks? [Fazit] So warten alle wohl auf den Cameron-Film, der ja an sog. "Botschaften" interessiert ist. Alle anderen 3D-Filme im Deutschland-Verleih werden m.E. kaum eine Welle auslösen können. -
War es aber nicht wert: die Bob-Bahn-Szene in FOR YOUR EYES ONLY kostete einem Stuntman seinerzeit das Leben. Ähnlich dem Wagenrennen in BEN HUR (1926), das "besser" als das Remake ist.
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auf Heise: DreamWorks-Boss erwartet Durchbruch bei 3D-Filmen
cinerama antwortete auf 3dcg's Thema in Digitale Projektion
Da er das produziert, muss er auch einen Durchbruch erwarten. Da er den Durchbruch auch im Heimkino erhofft, relativiert dies seinen Messias-Anspruch. Da "Monsters vs. Aliens" vermutlich kein Meisterwerk wird, ist auch der 3-D-Effekt angreifbar. Interessanter und anspruchsvoller eventuell: ein realer 3-D-Film gegenüber der putzigen Puppen- und Monstré-Show aus den Häusern Pixar & Dreamworks. -
Hab' ich auch nicht verstanden: sitzen die vor einer Art Spiegel, der unterhalb der Bildwand angeordnet ist? Manchmal sieht man auch einen Shot in Richtung Bildwerferraum, und die untere Bildhälfte zeigt einen Shot Richtung Leinwand. Also entweder Spiegel vor der ersten Reihe oder vielleicht Kompilation des Fotografen, der beide Perspektiven in einem Bild zeigen wollte? Interessant auch die Unperfektion der Roadshow-Vorführungen seit Anbeginn; leicht krumme Kaschierung und die "Spalten" der Lamellenbildwand sind noch immer gut erkennbar. Und dass die Bildgrössen bei 17 oder 19 Meter endeten und alles nach Einbauten, aber noch nicht "Zweckbauten" aussieht - eben Zirkus. Vielleicht haben den Mr. Todd doch gerade dieses improvisierten Elemente gestört. Dennoch eine faszinierende Zeitreise, Forts. von LIFE wäre schön: dasselbe für VistaVision und Todd-AO bitte!
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Zum HAUPMANN FLORIAN VON DER MÜHLE, der am Totensonntag, den 23.11.08 um 11.00 Uhr im Delphi-Palast am Zoo (Berlin) läuft, schrieb Ralf Schenk, Kenner der DEFA-70-Materie, eine Ankündigung in der "Berliner Zeitung" vom 20.11.08 ( http://www.berlinonline.de/berliner-zei...index.html ) Beteiligte der Produktion sind anwesend und die Kopie ist in erstklassigem Zustand, optisch wie magnetisch. --- Nachtrag: die Kopie war in gutem Zustand, das "erstklassig" wird relativiert. Die Veranstaltung war ein Event, da selten wohl so viele Produktionsbeteiligte der DEFA-70mm-Produktion anwesend waren. U.a. hielten der Regisseur und der Kameramann und der Cutter Einführungsreden. Die Projektion war die bis dato beste, die ich von einem DEFA-70-Film gesehen hatte. Der Aufwand der Veranstalter war enorm und kann als "Auftakt" zur IFB-Retrospektive 2009 gelten. Die Kopie hatte deswegen ein geringeres Orwo-"Flackern", da sie, den Auskünften folgend, in Moskau entwickelt worden war. Scheinbar waren dort die Entwickler-Turbulenzen gleichmässiger.
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Du machst ja auch, nach Wechsel der Auftraggeber, nichts mehr mit Film - der Dich zu überfordern scheint. :wink: MODERN TIMES: gibt doch die Chaplin-Kopien der Cineteca Ritrovata, streng photochemisch und unübertroffen auf 35mm umkopiert. Was soll das Geplänkel also? Aber unbedingt. Auch das Medium Printmaterial ist in Auflösung und Kontrastumfang unerreicht. Warum hierauf (und seine Verbesserungen) verzichten wollen?