-
Gesamte Inhalte
10.470 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
80
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von cinerama
-
Seit den ersten Restaurierungen Ende der 1980er Jahre schien klar, daß es immer wieder Sinn macht, bei historischen Filmkopien zu bleiben. Der Frust ist zwar auch unübersehbar, die Verärgerung über die Nicht-Authentizität neuerer Versionen aber in etwas der gleiche, und der ewige Glaube (mittlerweile seit Anfang der 1990er Jahre), plötzlich ginge alles besser, billiger und schneller mit herrlichen Abtastungen hat in einem Zeitraum von fast zwei Dekaden dazu geführt, daß der photochemisch-analoge Prozesse einschließlich adäquater Kinorevivals zunehmend blockiert wurde. Allenfalls zugunsten des Blu ray-Markte feiert dieser Weg der Digitalisierung von filmischen Large Formats erste Erfolge, während auf der Kinoschiene alles beim alten bleibt. Da von einem Negativ (einschliesslich eines evl. nur leicht beschädigten BEN HUR oder auch PLAY TIME) jederzeit auf dem Wege des 65mm-/70mm-Verfahrens eine Neukopierung (in limitierter Auflage selbstverständlich auch vom Kameraoriginal) möglich wäre, wäre dies bei den noch weniger beanspruchten horizontal laufenden 35mm-Negativen (8-perf) theoretisch noch unproblematischer - praktisch aber durch die Zerstörung des Kopier-Equipments verhindert. IL GATTOPARDO - "Der Leopard" (It 1962) wurde ja vor wenigen Jahren vom horizontalen Technirama-Negativ auf 35mm Scope reduziert: dafür stand ein Printer bereit - wenngleich man sich über die Farbgebung wundern darf, erst echt, zumal Giuseppe Rotunno dem Transfer/Neukopierung beiwohnte. Für F, It oder GB sollen angeblich 70mm-Kopien annonciert worden sein, dies zieht sich als Gerücht seit Jahrzehnten durch die Szene. Das letzte Gerücht entnahm man einer Zeitschriftenmitteilung vor etwa 10 oder 15 Jahren, wonach auf der Mostra in Venedig eine solche Version gelaufen sei. Zur Magnetton-Kopierung: sie ist technisch möglich und auch dringend erstrebenswert, sofern man ein wenig mehr Geld in die Hand nähme. Im letzten Labor ist zwar die Riskostreuung gewachsen, sodass jede zweite Rolle Fehler und wabernde Spuren aufweisen könnte, aber die Option auf Polyester wird angeboten. Wenn also dann ein analoges magnetisches, aber intaktes Produktionbsband vorliegt, wäre es verrückt, das erst in andere Format zu konvertieren. Sofern dies aber aus "pragmatischen" Gründen (so pragmatisch wie eben die Scans und Abtasungen von Filmen für elektonische Wiedergabe) geschieht, läßt das Resultat nicht lange auf sich warten. Mit der Einschränkung, dass sie nur zum Schein "feinkörniger" als neuwertige Kopien vom Original sind. Die Filme dieser Ära hatten also alle ein sichtbares Korn, dass erst im Fading-Process verringert wurde. Ein Rückschluss auf den Original-Look ist daher immer sehr wage (so müsste bei gefadeten Kopien etwa von CLEOPATRA der Eindruck entstehen, der Film hätte immer etwas "weicher" als andere 65mm-Produktionen oder auch Technirama-Produktionen ihrer Zeit ausgesehen), gleichwohl einige Restaurierungen mitunter noch weiter davon entfernt sind. Dies wäre Anlass für eine pessimistische oder defätistische Schlussfolgerung, die ich aber unterlasse.
-
Welcome, Thomas, to the german projectionists forum with discussions about the 70mm heritage and future! The Festival in Copenhagen was a new milestone for the landscape of the repertoire culture - amazing efforts in such a large Roadshow cinema - and in an architectural manner more charming there than in USA (in my personal opinion): The only cinema in Berlin with nearly comparable dimensions is the ZOO PALAST cinema with a 20 metres screen until 1996 (and a little bit smaller today). Here ran IN HARMS WAY, CAN-CAN, PAINT YOUR WAGON, CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND, THE ABYSS, BATMAN II, DICK TRACY, A CHORUS LINE, KRULL, KELLYS HEROES, 2010, IN HARMS WAY, OLD SHATTERHAND or FAR AND AWAY in 70mm with Bauer U2 and since 1988 with DP-75: _________ And for visitors of the International Filmfestival Berlin a short information about the second cinema location of the 70mm restrospective in February 2009, the CineStar Posdamer Platz (however: it's not a critical, but an admiring web report - in german language). http://www.slashcam.de/artikel/Essays/D...-Kino.html Furthermore: Two Philips DP-70 projectors will be lavishly restored for that 70mm Festival, "rearranging" the classical Todd-AO configuration. Ja, höchste Zeit, aber leider, leider keine "mediengerechte" Lösung in Sicht, denke ich. Das Entfernen der Kopiermaschinen, etwa bei Technicolor London und allen anderen Kopierwerken der Welt für die direkte Kopierung von horizontalem Negativ auf 70mm- Film (und nur diese Prozedur rechtfertigt das Verfahrenlabel "Super Technirama 70") mit den älteren subtraktiven Lampenhäusern ist das Hindernis für neue Kopien. Wer scannt, wird auch beim digitalen Träger bleiben wollen: hierfür bieten sich dann billig die SXRD-4k-Beamer an (Fall BLADE RUNNER). Es wird auf den Berlinale-Symposien wohl wieder einige Befürworter dieser Verfahrensweise geben. Zumindest ich würde gerne eine perfekte photochemische Kopierung sehen - mit analogem 6-Kanal-Magnetton.
-
8k-Abtastung ist völlig neu, gab es vor einigen Jahren noch nicht: also damals reiner 4k-Transfer. Und da aktuell auch keine 8k Daten mehr exisitieren, sondern nur ein 2k HDCAM SR, frage ich mich, wo und wann eine SXRD-4k-Dijektion des kompletten Titels aufgeführt werden könnte. Gar nicht vermutlich, und das erfreut, denn da das Negativ ja in etwa intakt ist, ist die 70mm-Kopie der einfachste und direkteste Weg: und überall abspielbar in den Kinos! Ja, ja. Wieder ein neues Spielzeug gefunden. :wink:
-
Ein "Wegnehmen" betrifft vielleicht eher das Mainstream-Gewerbe und das Standortgerangel bei aktuellen Filmstarts. Hier aber liegen die Festivals örtlich weit auseinander, und auch terminlich: ein Februar tangiert keinen Oktober, ein Oktober keinen März usw. usf. Man beachte auch den Fantasiereichtum der Festivals, die stets mit innovativen Programmraritäten und Ausgrabungen überraschen. Unterschiedliche Architekturen im Kinobau und im Innendesign der Theatersäle spielen ebenfalls in das "wellness"-Gefühl hinein, weiters die verschiedensten Gäste und Vorstellungen oder Begleitpublikationen usw. Etwas Wirbel nun aus der sonst immer nur als kalt verschrieenen Hauptstadt setzt sich durchaus positiv in den Köpfen der Presse nieder, die fortan landes- und wie ich hoffe europaweit ein Auge auf das Thema hält. Warum also kein Hype um 70mm? Er läge sogar dann im Trend, wenn die Digital-Cinema-Euphorie verklungen ist, schon aufgrund des inflationär gebrauchten Begriffs und weil schon nichts mehr neu daran zu sein scheint... Der 70mm-Hype nützt dem Aufnahmeformat, wenn zumindest die in den Mammutveranstaltungen an der Spree anwesenden Filmemacher endlich einmal ins Grübeln kommen werden. Es nützt den Restaurierungsarbeiten (oder besser noch: hoffentlich profunden Neukopierungen vom Large-Format-Originalnegativ), die alsbald auf mehr Spielstätten hoffen dürfen! Es nutzt vielleicht auch der Problematisierung der "vergessenen" Formate wie Super Technirama 70 - wo Lösungen gefunden werden müssen. Schaden nimmt niemand, jedenfalls wüsste ich keinen Grund. :)
-
Die Aufnahmeoptiken müssen einen konstanten Faktor aufweisen, da immerhin auch eine 35-mm-Auswertung (für Flachleinwände) Voraussetzung einer Major-Produktion ist. Es wird wohl eine 1 : 1 Kopie sein vom durchgängig komprimiertem (Faktor 1.25x) Originalnegativ, alles andere wäre auf analogem Wege unbezahlbar, einschliesslich einer sphärischen Umkopierung. Eine exponiert als "flammenneu" annoncierte Kopie dürfte innerhalb eines A-Festivals die meisten Fürsprecher haben. Abwägungen im Einzelfall mit auch älterem Material, sofern darin vorteilhafte Eigenheiten herauszulesen sind, bedeuten dann längere Aufwendungen und etliche Vergleichssichtungen. Ich rate dazu, Anliegen und Ideen direkt in die Mail-Box der Berlinale zu versenden, da nicht alle das "Filmvorführerforum" abonniert haben: retrospektive@deutsche-kinemathek.de Frage an @Laserhotline: auf S. 11, linke Spalte, Deiner Bradford-Review informierst Du über die neue STAR!-Kopie: STAR! Der Samstagabend stand ganz im Zeichen einer neu restaurierten 70mm- Kopie der Todd-AO-Produktion STAR! mit Julie Andrews. Das 1968 von Robert Wise inszenierte Musical litt zwar unter fehlendem Schwung, der erst nach der Pause richtig einsetzte, bot dafür aber eine ausgezeichnete Bildqualität. So etwas sieht man nicht mehr alle Tage. Vermutlich wird diese Kopie auch im Oktober beim 70mm-Festival in Karlsruhe gezeigt werden. Hochinteressant war der Gast an diesem Abend. Denn es handelte sich um einen echten Industrie-Insider, einen Mann, der sich hauptberuflich als Kopierwerksmitarbeiter mit 65mm und 70mm Material beschäftigt. Er war es auch, der von Twentieth Century Fox den Auftrag zur Herstellung einer neuen 70mm-Kopie von STAR! erhielt. Im Anschluss an die Vorführung von STAR! stellte er sich den Fragen des Publikums. Aus: http://www.laserhotline.de/newsletter/newsletter229.pdf Meine Frage: wie ist der von Dir angeführte Kopierwerksexperte am einfachsten erreichbar? (Gerne auch PN) Danke! Eine wohl äusserst erregende Zeit (die ich als Westberliner verpasst habe). Im KOSMOS wurde ja auch GOYA welturaufgeführt und auch die dt. Premiere von KRIEG UND FRIEDEN gefeiert. Bildwandbreite war 19 Meter, also zwei Meter breiter als im International, allerdings in einem wesentlich größeren und breiteren Auditorium. MACKENNAS GOLD ist eine 70mm-DDR-Legende: ob er weltweit irgendwo erfolgreicher als dort lief, ist zu bezweifeln. Sehr viele erinnern sich daran. Zur MY FAIR LADY-Aufführung soll Kurt Enz gesagt haben, dass Derartiges die DEFA-Produktion wohl nicht erreichen könnte. Aber wenig später war mit OPRHEUS IN DER UNTERWELT ein Gegenstück unter dem Produktionsausstatter Hirschfeld entstanden, der auf DEFA 70 eine Augenweise ist. Der Vorhang im KOSMOS war aber doch der ähnliche wie im INTER: silberner Pailetten-Vorhang, soweit ich mich entsinne? In beiden Häusern aber, INTER wie KOSMOS, hätte das Raumvolumen evtl. eine noch grössere Bildwand zugelassen, oder nicht?
-
Auf alle Fälle, und auch ausserhalb der Berlinale einen Besuch wert! Das Foto stammt jedoch von Frühjahr 2001. Würde man auflisten, wie viele 70m-Filmtitel hier gelaufen sind, so wüßte ich neben dem (leider niedergerissenen) Royal-Palast im Europacenter kein zweites Kino, das einen solchen Umfang an 70mm-Filmen je gezeigt hätte. Darunter schon zu DDR-Zeiten: VOIJNA I MIR (Krieg und Frieden 1-4, WA), PORGY AND BESS, SPARTACUS, DAS ZIGEUNERLAGER ZIEHT IN DEN HIMMEL, AM HIMMEL NUR MÄDCHEN, GRAND PRIX, EL CID, DIE BEFREIUNG 1-5, MEUTEREI AUF DER BOUNTY, HELLO DOLLY, SOLDATEN DER FREIHEIT usw. usf. Auch im benachbarten KOSMOS KINO liefen viele 70mm-Filme: das Haus ist jedoch seit 4 Jahren zu einem Freitzeitcenter umgebaut worden und nicht mehr für Kinozwecke in Betrieb.
-
-
Na, dann nehmen wir ihn gerne beim Wort: "When I create films, I look at the theatre as a temple. The audience sits in the dark with their senses alert and their defenses down. It is a perfect opportunity to bypass the viewer's personality and adress their inner being". Die neuen Sichtweisen der Welt haben sich mir noch nicht überall verständlich genug eingeprägt. Würden Sie diese - aus philosophischer Sicht - etwas ausführlicher erläutern mögen? (Auch im Vergleich zu "Koyaanisqatsi") Vielen Dank, bin sehr gespannt! Warum nicht?
-
Beamer im Taschenformat und Handys mit eingebauten Beamer...
cinerama antwortete auf Martin Rowek's Thema in Digitale Projektion
Dann sind wir uns einig - es betrifft alle Bereiche der Wirtschaft und des Überlebens. -
Beamer im Taschenformat und Handys mit eingebauten Beamer...
cinerama antwortete auf Martin Rowek's Thema in Digitale Projektion
Der ungezügelte Markt wird nichts mehr entscheiden, sondern führt direkt in den Untergang. Einige Marktanbeiter sind zu zügeln, das sind die Änderungen, die von Kinoverbänden über den Gesetzgeber herbeizuführen sind. -
Beamer im Taschenformat und Handys mit eingebauten Beamer...
cinerama antwortete auf Martin Rowek's Thema in Digitale Projektion
am vergangenen wochenende hat sich die jugend überhaupt nicht an Deine "theorien" gehalten und ist in massen ins kino gekommen. 800.000 zumeist jugendliche kinobesucher in 4 tagen für "High School Musical 3" sind sensationell. Man kann sich die Wirklichkeit auch so hinstellen, wie man sie gerne hätte und die Probleme ausblenden. Ist das nun gewünscht? Die Soziodemographischen Untersuchungen über die Trends stehen überall im Blätterwald abgedruckt. Nur hier werden sie als Unfug dargestellt. Woher kommt dieses Abstreiten des Offensichtlichen? Die Generation flatscreen existiert, und ich verstehe nicht, wie die auch zahlengestützten Untersuchungen einfach als "Quatsch" beiseitegeschoben. Offenbar befassen sich hier die wenigsten mit demographischen Entwicklungen? Das Kino-Angebot und der Inhalt stimmt oft, wird aber beiseite gedrängt. Hier müssen staatlichze Marktregelungen eingreifen, sonst ist die Kinokiste am Ende. -
ganz einfach ... damit wir 2010 einen NEUEN 70mm film auf dem festival aufführen können :-) ... ich bin jedenfalls sehr gespannt auf SAMSARA ... Fricke hat es bisher mit seinen filmen immer geschafft, mir neue sichtweisen auf die welt anzubieten ... Wurde infrage gestellt, denn er wolle über ein Digital Intermediate gehen. 70mm-Kopie ist noch nicht annonciert. Eben so bei A. Kluges Kurzfilm oder T. Tykwers Passagen aus INTERNATIONAL (Und immerhin gibt es noch ein paar tausend spielfähiger Theater weltweit). "Weltoffenheit" wäre vielleicht der anzuwendende Begriff :wink: Das ist das Gegenteil der "Vogel-Strauß-Taktik" :roll: Stimme Thomas immer zu 99% zu und verfolge selber mit Interesse die Home Cinema-"Restaurierungen". Er müsste dann aber konsequent sein, und auch über HOW THE WEST WAS WON, GRAND PRIX, 2001, BEN.HUR und andere Blu ray Artikel veröffentlichen. Da fände ich eine hitzige Debatte über die Kinostandortfrage weitaus belebender, wie es dort künftig weitergeht. :wink: Damit meinte ich die erste Breitfilmwelle mit Magnifilm und Vitascope, (65mm) aber auch Realife und Grandeur (70mm). Für erstes Verfahren wurde ein Simplex-Projektor eingesetzt, für zweiteres Ernemann II Breitfilm und "handgemachte" Projektoren. So ist es. Vielleicht schließt sich auch @Laserhotline dieser Auffassung an?
-
Beamer im Taschenformat und Handys mit eingebauten Beamer...
cinerama antwortete auf Martin Rowek's Thema in Digitale Projektion
Alle diese medialen Angebote und Spielzeuge sind ernste Konkurrenten für den öffentlichen Kulturbetrieb. Derzeit ist das noch nicht an katastrophal einbrechenden Besucherzahlen festzumachen, denn es ist die ältere Schicht, die dem Kino beständiger die Treue hält. Demographisch ist ein Teil der Jugend jedoch bereits völlig auf Flachbildschirmkommunikation eingestellt und sieht einen Kinobesuch als Zumutung an. Ideologisch gewendet: da hat der verwesende Kapitalismus sich derart ausdifferenziert, dass das Ausmass der Massenverdummung zur völligen Regression von Geist und Psyche geführt hat. Man braucht also keine Lichtspieltempel und öffentlichen Fernsehsender mehr, um die Arbeitskraft des Proletariats zu restituieren und in Krisen einen Schein von Trost zu induzieren. Wir haben jetzt: schnelle Bits und Bytes, die ubiquitär und multinational die Gehirne zumüllen: mit flashigem Content, den keiner wirklich braucht und der sich selbst fortpflanzt und ernährt. -
Ähnliche Artikel schon vor Wochen überfliegend, fragte ich mich, warum Thomas das Thema unbedingt ins Rampenlicht stellt. Der arteigenen Vorführung in Todd-AO-Formaten seit 1929 in Ost und West hilft es nicht weiter. Und kennzeichnet die Resignation der Filmemacher, mit ihrer Art der Visualisierung überhaupt noch im Kino ausreichend und lohnende Einsätze lancieren zu können: dies betrifft mittlerweile Fricke, den Restaurateur R.A. Harris, die Regisseure R. Scott und Greenaway u.v.a., die vor Verzückung konvulsivisch zu zappeln beginnen, wenn sie von den "traumhaften Potentialen" der Blu-ray fabulieren. Da dieses Format auch treueste Kinogänger und filmtechnische Experten aus unser aller Umgebung bereits jedweder Kino-Darbietung abspenstig gemacht hat, möchte man eigentlich nur randständig darauf eingehen. Da auch DVD mittlerweile in öffentlichen Kinovortellungen salonfähig ist, wird die Blu ray endgültig alle Dämme brechen. In meinen Augen ein Videoformat bleibend (unterhalb der Auflösung einer 35mm-Serienkopie oder dem als Kinostandard verkauften DCI-Empfehlungen), ist diesem Medium eine Kinoberechtigung abzusprechen. Blu ray wird das Kino aber an vielen Standorten zerstören, auch wenn die US-Konsumnachfrage derzeit noch stagniert, aber in Europa prosperiert. Wer die Audiovisions-Blätter lieft, erfährt dieser Tage, dass in wenigen Jahren dank Multi-Layers usf. eine Speichergrösse von 500 GB auf der Blu ray anvisiert wird. Neben fortschrittlicheren Kodierungverfahren ist spätetens dieser Durchbruch das Ende von DCI, die angeblich über "Jahrzehnte" hinaus, für das "kommende Kinojahrhundert" der dominierende Kinostandard werden sollte. Wie Kinos sich in Zukunft positionieren, ist sehr spannend und auch kreativ zu erforschen. Das Alleinstellungsmerkmal aber in technologischer Hinsicht, ein arteigenes Kinoformat, also ein Vorsprung zum Home Cinema, der es über Jahrzehnte hinweg durch alle Krisen rettete, erscheint somit von der Entwicklung ad acta gelegt worden zu sein. Die MPI Media Group, die BARAKA neu herausbringt, beschreibt ihre Ziele wie folgt: For the home entertainment industry, "Baraka" represents a digital breakthrough that will change the way we watch DVDs. Die Wiedereinführung von 70mm (also auch Large-Format-Aufnahme) hätte somit nicht durch Fricke und Horward versucht werden sollen, sondern spätestens Ende der trüben 1970er Jahre einsetzen müssen und durch die Sternenkriegs-Filme vorangetrieben werden können. - Das Gegenteil wurde dem Format angetan. BARAKA und FAR AND AWAY kamen in eine Zeit der Multiplexe, in der exklusive Langzeitauswertugen bereits schwierig wurden. BARAKA lief in Dtl. jeweils nur 3 Wochen an zwei oder drei Standorten, FAR AND AWAY mit etwa 14 Kopien relativ erfolgreich mehr als ein Vierteljahr - trotz Multiplex-Overscreening. Aber in USA zünderte der Funke überhaupt nicht. Wer BARAKA mehrmals in 70mm gesehen hat, hat die Blu ray nicht nötig. Das betrifft auch ältere Todd-AO-Klassiker, die zumindest in meiner Rinde so präzise abgespeichert sind, dass ich auf Video-Revivals verzichte. Warum bei einem so neuen Film wie BARAKA plötzlich das Mischband laut Report beschädigt sein soll, kann man auch nur mit Kopfschütteln registrieren. Vielleicht hat Herr Magidson ja seine Rollen in der brennenden Sonne in Malawi zwischenlagern lassen? (Hiesse ich Fricke, so würde ich eine 70-mm-Referenzkopie ziehen, eine mobile Todd-AO-Anlage zusammenstellen und mit dem Film auf Tournee gehen, anstatt das eigene Werk im Ghetto des Home Cinemas zu degradieren. Wozu dieser Mann SAMSARA jetzt auf 65mm dreht, wüsste ich zu gerne. :wink: )
-
WELCOME TO THE INTERNATIONAL BERLIN FILMFESTIVAL! Nach Jahren der Hoffnung und des Wartens haben sich die Träume an der Spree erfüllt: in Kontinuität zu den Retrospektiven zum Farbfilm, zu 3-D, CinemaScope und Special Effects wird das bis dato umfrangreichste und vermutlich auch "überlaufendste" Festival des 70-mm-Monumentalfilms vom 5.-15. Februar 2009 70mm - Bigger Than Life realisiert werden. Rund 22 Filmtitel werden in 9 Tagen gezeigt, fast ausnahmslos neuere (oder farblich noch intakte) Kopien der zuletzt fast nur von Video- oder Fernsehmedien bekannten Mammut- und Langfilmproduktionen - in ungekürzter Fassung mit allen Ouvertüren-, Pausen und Schlußmusiken in 6-Kanal Stereoton auf der Großbildwand. Das Stammhaus wird (dank der Betreiberin, der Yorck-Kinogruppe) das letzte unverbaute Roadshow-Kino Berlins sein, das INTERNATIONAL an der Karl-Marx-Allee 33, Nähe Alexanderplatz am U-Bahnhof Schillingstr. Auch der Eröffnungsfilm des Hauses, OPTIMISTISCHE TRAGÖDIE (UdSSR 1962), um den es seinerzeit viel Trouble mit der damaligen SED-Führung gab, ist neuerlich zu sehen, wie auch Konrad Wolfs DEFA-70mm-Produktion GOYA und die Highlights der Fox-Musical-Todd-AO-Produktion von SOUND OF MUSIC bis zu HELLO DOLLY. Das Römische Reich spiegelt sich in BEN-HUR und der Weltraum in 2001: A SPACE ODYSSEY wieder. Kurzinformationen unter: http://www.in70mm.com/news/2008/berlin/index.htm http://www.berlinale.de/de/presse/press....html#4531 Dringend wird die Kartenreservierung empfohlen, aber mit dem CineStar Kino 8, dem außer dem IMAX-Kino größten Saal im Sony-Gelände am Potsdamer Platz, wird eine Zweitspielstätte den Ansturm abfangen helfen. Die Techno-Museographie und Essays zum Thema erscheinen rechtzeitig zum Festival und sind über den Bertz-Verlag bestellbar.
-
Das sind die Brücken von Krnov - ich hätte Sie Ihnen im April zu gerne gezeigt. :wink:
-
Zum Scan gehört immer auch ein Saal: hier das Mutterhaus der wunderbaren Kopie, das MIR Filmtheater in Krnov: Und es gibt auch gute Gründe, an das Original heranzugehen, wenn die Consumer-Medien den Ansprüchen nicht gerecht werden: Der Film ist wirklich toll und unterhaltsam, weshalb ich mir auch die DVD zugelegt habe. Ich muß trotzdem gehörige Kritik an der Umsetzung üben: der Film wurde seinerzeit im 70mm-Breitwandformat gedreht, einem Format, was doppelt so scharfe Bilder wie herkömmliches 35mm-Material brachte. Die Umsetzung auf DVD ist allerdings katastrophal: total ausgeblichene Farben, vorschwommenes, unscharfes Bild und das alles im 4:3 letterbox-Format, statt ein 16:9-optimiertes anamorphes Bild zu präsentieren. Eine Restaurierung hat nicht stattgefunden, die Defa-Stiftung hatte hierfür wohl noch keine Mittel (den 70mm-Konrad-Wolf-Film "Goya" hat sie dagegen vorzüglich restauriert). Eine der schlimmsten DVDs, die mir seit langem untergekommen sind. Bestenfalls VHS-Niveau. Quelle: http://www.amazon.de/review/R3MU8U1EPW3A2X Aber auch GOYA wurde leider noch nicht restauriert (oder besser noch: neu kopiert). Kurzrezension: http://www.epilog.de/Film/H_Hd/Hauptman...R_1968.htm
-
Da würde ich einmal nachhaken: Es gibt gegenüber der Langzeitarchivierung bei einigen Filmen, insbesondere in Sonderformaten, die nicht umkopierbar sind - keine Alternative. Also muss langfristig archiviert werden. Die Entscheidung für 5 Grad Plus und 25 r.L.F. empfiehlt sich für regelmässig im Gebrauch befindliche Triacetat-Kopien: d.h. optimale Lagerung für den Gebrauch innerhalb unserer Lebensspanne. Wer einfriert (und nicht gerade wöchentlich auftaut, was zu Schrumpfungen führt) ist im Vorteil. Die Methode aus Russland bei 25 Grad kenne ich leider nicht. Auch wenn dabei sehr trocken gelagert wird, ist davon zwar die Hydrolyse betroffen, leider aber nicht das Color Fading (oder ein Stoppen von im Anfang befindlichen Zersetzungssyndromen). Mich überzeugt daher die Kühlkammer bei 5 Grad Minus, alles andere (auch kühle Lagerungen in skandinavischen Archiven bei nur 8 Grad plus) zeigten nachwievor nach Jahren einen fortgeschrittenen Grad des Color Fadings und der Ausbleichung der Dichte sowie weitere Verwellung. Nie wieder Zimmer-oder Kellereinlagerungen! (Es sei denn, man sammelt Polyester). :) Die älteren 35mm-Schaltrollen-Projektoren der Philips-Serie sind gerade eben diejenigen, die am ehesten geschrumpftes oder angeschlagenes Material noch transportieren. Genau deswegen hatte sich Walter Kirchner mit seinen Lupen-Kinos (und seinem Verleih aus alten Kopien) mit speziell diesen Anschaffungen bewährt. (Aus eigener Erfahrung würde ich das besätigen, im Gegensatz zu den Ernemann-Projektoren.) Gute Idee. Wer nur für sein Archiv lebt, sollte sich mit den Inseln anfreunden. Die tägliche Kinoauslastung im Mischbetrieb würde ich vorsichtig optimistisch bei 50 Besuchern ansetzen. Reicht für ein Ladenkino völlig aus.
-
Letzteres wäre meine Befürchtung. Das kann warscheinlich in dieser Statik und Standortentwertung nicht lange gut gehen. Oder umgekehrt gedacht: befänden wie uns in den 1980er Jahren, in denen die Industrie nur die Videokassette für den Konsumenten freigab, wäre der Roll-out weniger verdächtig gewesen, die Debatte weniger "ideologisch", da in dieser Scheidung zwischen Home Cinema und richtigem Kino die Industrie ein Standortbekenntnis abgäbe. Aktuell aber zieht die Blu ray - wider Erwarten - in den Verkaufszahlen kräftig an. In "Audiovision" ist von DCI-ähnlichen Verfahren auf MPEG3-Basis mit neuer Codierung die Rede, wonach gehobene Heimkinos sich (zwar keine Festplatten, aber) eine Serie von 4 DVDs bestellen und zuhause auf einen Server überspielen. Und auch das ist Schnee von gestern, sobald auf Blu ray ein anderer, DCI gleichkommender Codec eingeführt wird - woran ich nicht zweifle). Bin gespannt, wie die US-Kinoketten, von denen sich derzeit einige in Manier der Supermärkte mit DLP-2k-Equipment vollaufen lassen, in drei oder vier Jahren auf ihre technische wie distributive Entwertung reagieren werden?
-
Höhere Auflösung durch das weit über 8k liegende Auflösungsvermögen des 35mm-Print-Stocks. Die Auflösung wird doch sicherlich vom Quellmaterial bestimmt, also in unserem Fall vom Digital Intermediate. Dass durch eine Ausbelichtung auf Filmband eine höhere Auflösung erreicht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Möglicherweise habe ich Dein Argument nicht richtig verstanden :oops: Damit ist gemeint, das bspw. ein 6k Negativ-Scan und ein 4k Work Scan mit 4k D.I. in der Ausbelíchtung auf 35mm-Dupnegativ auch in der Serienkopie gegenüber einer 2k-Ausbelichtung und auch gegenüber einer 2k DCI-Projektion überlegen wäre (wenn es denn alsbald Produktionspraxis wird, was ich mir hier wie dort vorstellen könnte).
-
Die ist abhängig vom Sparwillen der Verleiher und Produzenten, die auch an die Kopierwerke und die analoge wie digitale Postproduktion wenig bezahlen möchten. So mißlingen selbst teuerste Blockbuste wie LORD OF THE RINGS ob ihrer 2k CGI-Produktion zu trüben Erlebnissen, gleich ob auf 70mm-Kopie (gab es zum Glück nicht in diesem Falle) oder in Digitalprojektion. Das Overscreening der Filmtheater hat plötzlich scheinbare "Einsparzwänge" auf Verleiherseite mit sich gebracht. Diese setzen sich fort auf der Kinoseite: bei der Personalpolitik und beim mangelnden Service. Da die Verleiher aber in vielen Fällen nicht wirklich einsparen, haben sie - wie wir sehen - unseren Kinobetreibern keine solchen Geräte geschenkt, obwohl man dies doch erwarten dürfte, wenn man schon Home Cinema-Content oktroyiert bekommt. :wink:
-
Wo genau siehst Du einen Vorteil, wenn man ein Digital Intermediate (egal in welcher Auflösung) auf analoges 35mm-Filmband ausbelichtet? Höhere Auflösung durch das weit über 8k liegende Auflösungsvermögen des 35mm-Print-Stocks. Evtl. besserer Kontrast und getreuerer Farbumfang gegenüber dem DLP- und bisweilen sogar dem SXRD-System: der statische Kontrast eines DLP-Projektors von 150 : 1 ergibt einen Bewegtbildkontrast von 1500 : 1. Analoges, sich bewegendes, zufällig verteiltes Korn punktet gegenüber festen Gitterstrukturen der Digitalprojektion. Farbnegative erreichen einen Kontrast von 25000 : 1. und im Positiv einen Bewegtbildkontrast von 1500-2000 : 1. Die Fortschritte der filmischen Materialemulsionen werden durch die festgezurrten DLP-Systeme des 2k-Roll-out nicht berücksichtigt. Der digitale Projektor ist somit (im Gegensatz zur Anfaffung des 35mm-Projektors) aus technischer Sicht ein System der "Endlichkeit". Gleichzeitig rentiert sich die 35mm-Filmkopie im Nachspiel weiterer Theater, erhält die regionalen Verleiher-/Theaterbeziehungen und stellt ein arteigenes, nur hier auswertbares "Kinoformat" dar, das nur im Kino abspielbar ist (daher stellt das 2k-Verfahren eine Kapitulation gegenüber der Home Cinema-Industrie dar: beide Techniksysteme und künftig auch die Distributionsverfahren werden hier verkaufstechnisch (aber auch vom Image her) beim Verbraucher künftig "gleichgesetzt": man hat fast dasselbe zuhause. Man kann es nur schneller "downloaden"). Daher gerät der Erhalt der filmbandbezogenen Produktion welt- und kulturgeschichtlich m.E. zu einer eine Frage des Überlebens der Filmtheater - und auch der Archive (siehe hier: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...7550#97550 )
-
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (A.M.P.A.S.) hat eine Dokumentation zu Archivfragen und zu Relationen der Film- und Mediengüten herausgegeben: THE DIGITAL DILEMMA Und man möchte fragen: sterben die Archive? Aus dem Manifest der A.M.P.A.S. seien einigen Passagen zitiert: For Hollywood studios, the “library,” or their collection of titles, is arguably one of their largest and most valuable assets. For most of the last 40 years, and in many cases longer than that, they and other content owners stored all motion picture film records – original camera negative through final release prints – not throwing anything away. The “save everything” strategy was possible because of the low cost of storage and long-term life of film and its supporting photochemical technology. Film assets also served content re-purposing, even for distribution channels and markets unknown at the time the film materials were created and saved. In contrast, digital data practices generate much greater amounts of material, and currently very little of it is preserved. The digital master, created during the Digital Intermediate process, is recorded to very stable yellow-cyan-magenta (YCM) separations on black-and-white film with an expected 100-year or longer life. However, this preserves only that singular version of the created content. Anm.: Die YCM-Auszüge haben auf Polyester eine Lebenserwartung von geschätzten 1000 Jahren! The digital equivalents of “B neg,” trims and outs, and other ancillary materials available and commonly used for non-theatrical distribution, are not saved as film but as digital data that needs to be actively managed or “migrated” to new digital media formats every few years. [...] The exploding use of digital technologies in acquisition, postproduction and distribution raises new issues related to production workflows, organizational responsibilities and business models. Data explosion also comes with the threat of data extinction and, therefore, the loss of valuable content. With a single digital motion picture generating upwards of two petabytes of data – the equivalent of almost half a million DVDs – the decisions as to what materials to hold, what to preserve and what risk management decisions are needed before the migration decision, all place new pressures on management. “In the excitement about the solutions digitization offers, the right questions about costs are often not asked, especially about long-term costs for keeping the digital files alive. This enthusiastic attitude is risky, for the conversion process to create the digital files may well be quite expensive to start with, and these investments may turn out to be wasted if planning for the future is ignored and no structural funding for maintenance is secured. [...] Without such long-term planning, digitization projects can come to behave like black holes in the sky. Anm.: Es gibt bereits in vielen Produktionen größere Datenausfälle und Probleme mit der Auslesbarkeit älterer Daten, die auch durch Emulation nicht mehr zu retten sind. Scanned information, which in the analog world could be accessed simply by the use of our eyes, is suddenly stored in an environment where it is only retrievable through the use of technology, which constitutes a constant cost factor. The more information is converted, the more the costs for accessing it go up. The digital black hole has got its firm grip on the project. It will go on swallowing either money or information: the funding must be continued or the input will have been wasted. If funding starts to fade, the information may still be retrieved but after a while it will no longer be accessible due to corrupted files, or obsolete file formats or technology. Then the digital information is lost forever in the black hole.” (Quellenangabe: The Science and Technology Council of the Academy of Motion Picture Arts and Sciences, 2007)
-
103 min = ohne altersbeschränkung 106 min = ab 6 jahre 115 min = ab 12 jahre :-) (angaben ohne gewähr) Bei der neuesten Generation von Digitalprojektoren gibt es dafür einen Menüpunkt. Vor der Vorstellung wird ausgewählt, welche Fassung gezeigt werden soll. Entsprechend werden einzelne Szenen gezeigt oder einfach übersprungen. Der Fachmann sagt dazu digitale Hulk-Technik. Man stelle sich einmal vor, Goethe hätte aus seinem "Faust" die Mephisto-Szenen geschnitten, um jugendfrei zu werden, Einstein hätte aus der Relativitätstheorie den Begriff des "Schwarzen Lochs" getilgt, um die Käufer seiner Dissertation nicht zu verschrecken oder Mozart die Königin der Nacht aus "Die Zauberflöte" gestrichen, um Schadenersatzforderungen der Coloratur-Sporanistinnen wegen entzündeter Stimmbänder abzuwehren. Bin gespannt, wie der uralte Begriff des "Werkoriginals" in den Künsten und Medien des 3. Jahrtausends verwandelt wird. Demgemäß wäre alles relativ und nichts ist mehr verbindlich oder provokant?
-
Und die SMPTE warnt aktuell vor dem "Digital Dilemma" - die grosse Archivierungskatatrophe, die auf die digitalisierte Menschheit zurollt... und spezifiziert die analogen und digitalen Auflösungs- und Kontrastparameter recht überzeugend. Außerdem. Da SONY ankündigte, nur noch 4k Digital Intermediates (anstelle 2k) zu produzieren und sich auch ARRI dem weitgehend anschliesst, was letzlich auch der 35mm-Ausbelichtung mehr zugute käme als die 2k-Frechheiten, die man in den letzten Jahren dem 35mm-Filmband zumutete, kann man nur jedem Betreiber, der auf 2k-Anlagen umrüstet und sich zudem in die Dispofalle oder ins Fernsehprogramm begibt, ein herzliches Beileid aussprechen! :wink: