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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. cinerama

    HiFI Stereo 70

    Gab es offenbar doch auf 3-D. Vor einigen Jahren lief eine solche Version in Dtl. (vergessen, wo das war).
  2. cinerama

    HiFI Stereo 70

    Es könnten sechs TitelDie Kamera ist eine modifizierte M.C.S. 70-Kamera der M.C.S. KG Es gab ungefähr acht Filme mit dem Logo, "Zärtliche Haie" wäre ein weiterer mit 3-D-Bewerbung. Eine Breitfilm-Fassung in 3-D wäre einen Vergleich mit 3-D- DLP einmal wert. Die Kamera wurde weiterverwendet, auch nach Insolvenz der Firma. Die Kamera ist eine modifizierte M.C.S. 70-Kamera der M.C.S. KG Es gab m.E. acht Filme mit dem Logo, "Zärtliche Haie" wäre ein weiterer. Eine Breitfilm-Fassung in 3-D wäre einen Vergleich mit 3-D- DLP einmal wert. Die Kamera wurde weiterverwendet, auch nach Insolvenz der Firma. "Künstlerisch" ergab sich leider kein großer Wurf. Die manchmal schwierige Schreibweise würde wohl "HI-FI Stereo 70" lauten. Das russische System "Stereo-70"er.
  3. cinerama

    16mm 3-D Film

    Schön, daß @preston sturges seinen obigen Beitrag "editierte" [löschte], wo er mir für 50 Euro eine alte 3-D-Pappbrille verkaufen wollte. Weiß nicht, ob sonstwer von diesem Deal gelesen hat, aber so verschwinden eben Forumsbeiträge in der Versenkung. :wink: (Es gibt noch mehr zu löschen, siehe "300") wurde versehentlich gelöscht ... aber 50,00 Euro für eine alte Pappbrille als sonderpreis für Dich gilt noch ... Aber da ich heute gut gelaunt bin (die sonne scheint), schicke ich Dir die brille gratis ... welche hättn's denn gern? Herzlichen Dank, ich habe schon eine bekommen. Aber die 50 Euro erhalten Sie trotzdem. See you later...
  4. cinerama

    16mm 3-D Film

    Schön, daß @preston sturges seinen obigen Beitrag "editierte" [löschte], wo er mir für 50 Euro eine alte 3-D-Pappbrille verkaufen wollte. Weiß nicht, ob sonstwer von diesem Deal gelesen hat, aber so verschwinden eben Forumsbeiträge in der Versenkung. :wink: (Es gibt noch mehr zu löschen, siehe "300")
  5. War nicht meine Absicht, den Film "mieszumachen" (wenn man sich ernsthaft für Film interessiert, fallen einem oft Mißverhältnisse zwischen der Sprache schlechten Marketings und tatsächlich guten Filmen auf. Damit könnte man auch Kühlschränke verkaufen. Liegt aber im Wesen des Marketing: keep it easy, speak simple. Geschmacksfrage. :wink: Den ersten Teil (BATMAN BEGINS) fand ich sehenswert, leider hier untergegangen (liegt sicher am Wetter): Ich habe den ersten Film auch als sehr gut fotografiert in Erinnerung. DP war Roger Pratt, ein sehr guter Kameramann, auch verantwortlich für BRAZIL, TWELVE MONKEYS und die wunderbare Piraten-Sequenz aus Monty Pythons THE MEANING OF LIFE. BATMAN wurde allerdings nicht anamorphotisch gedreht, sondern sphärisch für 1.85-Breitwand. Gemeint war BATMAN BEGINS. (Aber auch BATMAN von 1992 hatte tolle Einstellungen und Ausstattungen - "like VistaVision".) Das Format und die Postproduktion von BATMAN BEGINS ist insofern interessant und erfreulich für Filmvorführer, die sich mit dem Material indentifizieren und auf ihre Arbeit stolz sein möchten. Es war vor drei Jahren ungewöhnlich, daß ein Blockbuster in vollem anamorphotischen Scope gedreht wurde und deshalb eine höhere Auflösung und größeren Kontrast erzielte. Noch erstaunlicher ist, daß für einen Special Effects-Film für die Kinoauswertung auf das Digital Intermediate verzichtet wurde! Mit Rücksicht auf eine optimierte Kinoauswertung: womit der Anteil der in 35mm-gedrehten Szenen/Composits nicht wie üblich degradiert wurde, sondern eine sehr gute Kopie auf dem Niveau der 1990er Jahre enstand. Es ist interessant, ob der zweite Teil, "Dark Night", sich ebenfall um diese Zusammenhänge verdient macht: und ob die IMAX-gedrehten Szsenen nur im IMAX-Format oder auch auf 35mm herausragen - was ein schlagender Beweis für die Güte des 35mm Printmaterials wäre und dem DLP-Cinema den Wind aus den Segeln nähme. Ich fürchte leider, soweit an die Grenze des 35mm-Material wird man sich nicht heranwagen. Ist das eine Website? Die "taz" hat immerhin journalistische Aufgaben, die mit Box-Office-Meldungen nicht deckungsgleich sein dürfen. Wo bliebe sonst die Freiheit? Die "taz" berichtet regelmässig über den engagierten und innovativen Film, also das Brot der Kunst-, Szene- und kommunalen Kinos und ist ihnen ein konstruktiv-kritischer Partner. Den Vorwurf des "Geschmieres" weise ich höflich zurück! Na wenn Sie dies im Vorfeld schon predigen, dann werfen Sie anderen bitte keinen Negativismus vor. Darf man hier nicht trennen zwischen verschiedenen Perspektiven? Klar gibt es ein berechtiges Gewinninteresse für die Kinos (und beide Filme wurden hier durchaus positiv besprochen), andererseits aber auch getürkte Zahlen zu Box-office-Rekorden, zum weiteren stehen Fragen zur Ästhetik im Raum (Sie verdammten gerade den "CGI-Quark", ohne konkret zu werden und außerdem "Indiana Jones", auf den die Kinos als Brotfilm ihre Hoffnung setzten), und es gibt dann letztens auch eine Kehrseite der Medaille: daher finde ich die Raubkopien-Diskussion weiterführend, weil eben wegen - oder trotz - des Erfolges von "Dark Night" das Tor aufgestoßen wurde, über Online-HD-Vermarktung genau das durchzuboxen, worvor sich die Kinos am meisten fürchten: den day-and-date-Start für Kinopremieren und Consumermedien. Kurzum: Hinter einem erfreulichen Film kann durchaus Übles lauern. Dafür können die Macher des Film sicher nichts - aber man muß den Kontext der Marktbewegungen im Auge behalten. Insofern war der Streit hier doch ausgeglichen?
  6. cinerama

    16mm 3-D Film

    :lol: :lol: :lol: :roll: Zum Glück besteht Baden-Württemberg und auch Karlsruhe noch aus anderen hoch angesehenen Filminstitutionen. http://www.focus.de/finanzen/news/james...19738.html
  7. cinerama

    16mm 3-D Film

    Sie machen solche Dinge - nur aus Berechnung. Wir kennen uns wohl sehr gut und lange genug. Würde daher gerne für Ihre Brille etwas bezahlen, ginge dies? :)
  8. cinerama

    16mm 3-D Film

    Nichts gegen ein Werbegeschenk von Ihnen (mit denen Sie auch Ihre Kritiker beschwichtigen). Aber es war mir aus Interesse an der Technik wert, die Information weiterzugeben, dass man mit Ausfilterung eine Veränderung im Spektrum erreichen könnte. Diese Folien kann ich leider nicht "verschenken", da die Firma Lee und nicht Cinerama heisst. :wink: Aber bitte schicken Sie mir auch eine Brille - gegen Portorückerstattung. Sie hatten ja das Anaglyphen-System kürzlich erst als Rückschritt gebrandmarkt. Manchmal guckt man auch zu zweit oder zu dritt. Ich erwarte Ihre Post! Man bekommt davon in unserer Stadt auch Restbestände und Proben für einen Bruchteil des Preises. Auch ohne "Wäscheklammer": man schneidet sich die Folien zurecht. Wäscheklammern kenne ich nur von Ihrer XDC-Projektion...
  9. Das frage ich mich allerdings auch. Aber damals war KINO noch mit großem Abstand Umsatzfaktor Nummer 1: die TV-Verwertungen über die Degeto brachten nur sechstellige DM-Beträge, Video startete oft erst ein oder zwei Jahre nach Kinoauswertung. Aktuell - dies passt zum Thema 2k, 3k, 4k, 6k usw. - will man mit den Bits und Bytes ganz woanders hin: Hintergrund sind Überlegungen der Filmindustrie, ein zusätzliches Verwertungsfenster schon kurz nach der Kinoauswertung zu etablieren. Die Branche will Kinofilme im HD-Format über Video-on-Demand- oder Pay-per-View-Plattformen und andere Premiumdienste im digitalen Kabel ausstrahlen. (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/US-Filmi...ung/113104 ) Dafür werden "FILME gemacht". :roll: Mit 2k und DCI zieht sich die Industrie von ihrer Hauptverantwortung im exklusiven Kinospiel zunehmend zurück. Wer sich daran beteiligt, wird sich in wenigen Jahren wundern, auf welchem Stern er wieder aufwacht.
  10. PROF. BONDI: das könnte vor dem Sommer 1958 gewesen sein? (Für mich noch "5 Jahre zu früh" :wink: ) Aus den Filmblättern: Am 8. September schloß das Berliner "Capitol" [...] seine Pforten und läßt [...] einen Umbau über sich ergehen. Am 17. Oktober startete [...] "In 80 Tagen um die Welt". Etwas anderes noch gefunden: Annonce von 1955, "Die Ritter der Tafelrunde": dort nicht in Magnetton gelaufen (und diese Kopien gab es auch), sondern: in PERSPECTA! (Kenne sonst nur noch das MGM mit dieser Ausstattung.) Schreibt niemand ein Buch über das Universum/Capitol?
  11. cinerama

    16mm 3-D Film

    @eastwood schreibt doch deutlich: kein Fading... Die rotgrüne Brille kann man sich selber aus Scheinwerferfolie basteln und auch einem eventuellen Fading-Grad angleichen (hatten wir in Vorführungen selbst der Berlinale eingesetzt): http://www.thomann.de/de/lee_farbfolie_..._green.htm Wenn der Film volländig ist, kann man dafür ohne weiteres 500 Euro bezahlen - zumindest so lange er nicht in 3-D auf der Blu ray erhältlich ist.
  12. Dann lieber mit "Vielfalt gegen den Weltuntergang": es kann ein publikumswirksamer Batman-Film sein, eben so aber auch das mittlere Segment, Arthouse, Nachspieltheater, kommunale Kinoarbeit oder das Archiv- und Restautionsgewerbe. Oder "Casino"-Werbung. Jedem seine Begabung, @preston! Zur dürftigen Raubkopierung: http://satundkabel.magnus.de/buntes/art...ernet.html Immerhin mit nur "flackrigem" Ergebnis - erstaunlich genug. Zumindest auch keine "Schwarzen Schafe": sowohl seitens der Kopierwerke als auch der Kinomitarbeiter. Und ein Verleiher, der seinen Kinostart ernst nimmt. Droht "Neues Verleihfenster" via Digitalisierung? : http://www.heise.de/newsticker/US-Filmi...ung/113104 Zitat daraus: "Hintergrund sind Überlegungen der Filmindustrie, ein zusätzliches Verwertungsfenster schon kurz nach der Kinoauswertung zu etablieren. Die Branche will Kinofilme im HD-Format über Video-on-Demand- oder Pay-per-View-Plattformen und andere Premiumdienste im digitalen Kabel ausstrahlen".
  13. Der erste Teil war auch handwerklich (für das heutige, eher flüchtige Produktionsverständnis) hervorragend: gut geleuchtet, gedreht in anamorphem 35mm-Scope, ausbelichtet und - man staune - ohne Digital Intermediate direkt auf analoges 35mm Duplikatnegativ kopiert: und war um Welten schärfer als die D.I.-Kopien. Meine Unmut war nirgendwo gegen den Film gerichtet, sondern gegen "Casino"-Posts, die alles "ankurbeln" wollen - nicht um den Inhalts wegen, sondern wegen Stimmungmache und erhoffter Umsätze. Dies völlig ohne Angaben zur künstlerischen Qualität. Umgekehrt wäre mir lieber. Schade. :wink:
  14. Ich liebe Wahrsagungen. Ich zitiere @oceanic vom Mai 2006: falsch. tip, google mal sony durch, unter anderem. sind (zumindest hier) seit ~2 jahren basis. listenpeis war ~115Keuro, so ~2004.. Vom August 2006 (hervorragender Satz - ich habe ihn dick angestrichen): Ja, aber das problem ist, das die neue synthetische information das Auge so gut täuscht, da der Zuschauer ja nicht weiss, was TATSÄCHLICH an diesem Pixel war und davon ausgeht, daß der synthetische Bildinhalt real wäre. Nur bei höchstdetailierten Motiven kann man die Täuschung wahrnehmen, aber im Schärfepunkt des Bildes ist typischerweise die Haut eines Darstellers, und die liegt wiederum typischerweise unter ner guten schicht Makeup und somit sind die Poren so oder so weg... Mit Film haben wir all diese Probleme nicht. :wink:
  15. 1993 für die Restauration SNOW WHITE 4k gewählt: die (damals) ausbelichteten Kopien sahen sehr schlecht aus, hatten auch "neue" Kadrierungen.
  16. Dann wäre der linke weiße Kasten die Steuerungskabine, und jenseits des Bildes die mittlere Projektionsbox, wenn ich richtig verstehe... Zeitzeugen beklagten sich auch darüber, wie gut die Projektion mit den Favorit 70-Projektoren gewesen sei. Als sie ausgebaut wurden und gegen DP70 ersetzt wurden, sei die Qualität der Ausleuchtung dramatisch bergab gegangen. Stimmt das? Also der obere BWR für alle frühen Verfahren bis hin zu CinemaScope und der ersten 70mm-Anlage mit Favorit (auch mit Wiederauführungen: etwa WEST SIDE STORY, 55 TAGE IN PEKING); und der untere BWR dann mit DP 70 dann für den Rest des dortigen Kinolebens, das gelegentlich 70mm-Film aufführte, ansonsten jedoch mit Eröffnung der "Killerkinos" ROYAL + CITY eben so wie der TITANIA-Palast das Nachsehen hatte. TITANIA-PALAST schloß ja Mitte oder Ende 1965 (als das Europacenter in gang kam), und das OLYMPIC (ehemals MGM) schloß wenige Tage vor Wiederöffnung der FILMBÜHNE WIEN mit nunmehr 7 weiteren Zwergkinos. Soweit meine Notizen, falls es denn zutrifft. RENAULT DAUPHIN: dort wurden aus einer einzigen, somit auch gleichmäßigen Gußbahn die Teilauszüge für die Projektion gesplittet, was frühere Mängel der Bildunausgeglichenheit beseitigen sollte. Die Kopie ist heute puterrot und lief vor rund 5 Jahren im Bradforder Museumskino.
  17. Ein recht böses Zitat gefunden (aus "Film- und TV-Kameramann") - von Willy Kurant. Verstehen Sie, ich habe überhaupt nichts gegen die kleinen DV-Kameras, ich werde mir sogar selbst eine kaufen. Aber was mich aufregt, sind die Dummheiten, die in der Presse verbreitet werden. In einem großen Artikel in der „Los Angeles Times“ steht z.B., daß der Filmstreifen tot ist und nur noch ein paar Verrückte damit arbeiten. Das ist kriminell. Diese Artikel werden von Sony finanziert und die Regisseure erhalten kostenloses Material, damit sie damit arbeiten; das wird ein reiner Dienstleistungs- und Warenaustausch, was wirklich zu bedauern ist.
  18. Off-topic zwar: LAWRENCE hat eine Negativauflösung von mindestens 6k (Abschätzung von Panavision, Miyagishima). Leider sind die restaurierten Kopien (die auch wir zeigten seit 1993) vom schlechten Duplikatnegativ erstellt (das auch für SONYs jüngste Version neuerlich verwendet wurde), entgegen dem Originalprozeß von 1963. Das mindert die Güte beträchtlich. Trotzdem erfreulich, wenn einige dennoch einen Unterschied zum konventionellen 35mm-Film erkannten. Was die HD-Aufnahmetechnik und HD-Projektion angeht, betonen nicht wenige Größen der produzierenden Branche, daß sie nicht ursprünglich aus der Filmindustrie kamen. Und nachwievor - auf Jahre hinaus selbst nach Einschätzungen von SONY [bis etwa 2025] überragt die photochemische Aufnahme. Solange können wir hier weiterstreiten, ohne zu einer Einigung zu gelangen. Hier ein fachlich zutreffendes Interview der produzierenden Zunft (bestätige ich gern als Kopierwerkshase), eingestellt in diesem Forum übrigens von Kollege @magentacine (leider mochte niemand antworten!): http://www.ascmag.com/magazine_dynamic/.../page1.php Das sagt hundertmal mehr aus über Filmgestaltung und Bildgüten als irgendwelche Sensationsberichte in CT, BLICKPUNKT:FILM oder die täglichen Börsenmeldungen der Gruppe @oceanic. Die RED EPIC ist gemeint? Und der Speicher wird nicht größer: http://www.digitalproduction.com/dp/new...ODE=6&NS=1
  19. Ja, und im Auftrag einiger Produzenten und Gerätehersteller, die entweder a) Kopienkosten "sparen" wollten oder b) neue Absatzmärkte suchten, sofern die Home Cinema-Industrie nur schwerfällig anspringt. Und die nach und nach die Major-Verleiher mit ins Boot holten, die gleichfalls sparen wollen, aber ihre Geschäfte in illoyaler Weise auch zunehmend auch außerhalb der Kinoverwertung vorantreiben. Dies sind zwar Maßstäbe der effizienten AV-Verwertung, nicht aber mehr die Maßstäbe ortsfester, auf langwierige Strukturen und Exklusivrechte beharrende Filmtheater. DCI behauptet hier einen Standard, der Norm sein will, der sich aber in der digitalen Industrie von ihrem Wesen her nicht aufrechterhalten ließe. Das heißt: ich rechne mit einer neuerlichen Relativierung der DCI-Standards und deren Ablösung durch Standards auf der Mikroebene. Bei uns die modernsten Post-Production-Firmen vor Augen (nebenher auch mit 35mm und 16mm Entwicklung und Negativschnitt): die haben keine 4k Aufträge. Es trifft zu: die Entwicklung ist schnellebig wie am PC-Markt. Genau daraus könnte man jedoch ableiten, daß sie nicht für Filmtheater tauglich ist, sondern diese in die Insolvenz führt. Das ist die eigentlich neue Qualität dieses Mediums. Eine Silberleinwand verdreckt sehr leicht und bildet Wolkenstrukturen, Schutterbrillen fallen auch aus und 6kW-Lichtleistung (zzgl. des erhöhten Gesamtstromverbrauchs und Hitzebildung im BWR) sind als Minus-Punkte zu erachten. Das muß kein Nachteil sein. Wenn Sie an die neuere Technik gelangen: belichten Sie doch direkt aus vom 4k DSM auf 35mm Printmaterial. Sparen sich das Dupnegativ und den möglichen Qualitätsverlust. Der Kinobetreiber freut sich darüber, und Ihr 4k Digital Intermediate amortisiert sich allemal, nämlich durch Anerkennung besserer Filmkopien! Den Unterschied kennen die wenigsten hier, wenn sie nicht Kinogänger der 1960er Jahre waren. Und das imax-System überzeugt nicht unbedingt ob seines Bildformats und seiner Feldtiefe. Die heutige Generation kennt nur 35mm-Massenkopien von degradierten Digital Intermediates oder anderseits 2k DLP-Projektion - und natürlich ihren Heimcomputer, leider (das ist nicht als persönlicher Vorwurf gemeint). So so. Europa hat auch andere Publikumsbedürfnisse und ein an künstlerischen und sozialen Fragen orientiertes Besuchsverhalten. Da hat DCI einfach nicht den "Klang", der die Herzen berührt. :wink: 1.3k, 2k, 3k, 4k, 5k, 6k ... sagt nur bedingt etwas über arteigene Produktionsweisen, einen photographischen und einen künstlerischen Ausdruck. Ebenso wenig wie die Watt-Zahlen meines Autoradios. Aber die 35mm-Kopie könnte alle dies "K's" speichern, je nach Kopierung oder Ausbelichtung und ist deshalb ein sehr altes, mitunter ruppiges, aber universales Format. Wünschen wir ihm Besserung und ein langes Leben. :) Manchmal geht es nicht anders. Viele Theater konnte aber damit überleben und sanierten ihren Betrieb in späteren Zeiten. Das sind schwierige Prozesse. Kleiner Widerspruch: die Sonderformate in den 50's spielten fast immer ihr Geld ein oder hatte eine mindestens 13 jährige Laufzeit. Die ersten DLP-Projektoren von 200ß gingen schon 2002 kaputt, wurden abgeschaltet oder gegen neue ersetzt. Derzeit gibt es einen Teil-Rollout, während SONY ankündigt, im Sommer seinen ersten DCI 3-D-Beamer in 4k auf den Markt zu werfen. Auf einen Markt, wo in Dtld. und einigen anderen Ländern der Hype um 3-D-Fassungen nicht anzieht, wo selbst sujettypische Filme wie KUNG FU PANDA (toll gemacht, hätte in 2-D wie in 3-D Erfolg haben können) nicht an Erfolge von HARRY POTTER, BOND, HANCOCK oder LORD OF THE RINGS heranreicht. In Europa steht offenbar der Schauspielerfilm im Vordergrund, und der braucht kein DCI und kein 70mm.
  20. Danke für diesen aufschlußreichen Artikel. Der mich lehrt, was ich von Werbung für "Rekorde" zu halten habe. 8)
  21. Gar nicht, denn es zeigt ebenfalls (aus meiner Sicht) die Paradoxie eines Roll-outs. Und auf recht pikante Fragen der Kinobindung gibt es - auffällig genug - von der Industrie keine Antwort. Wer heute in 2k DLP "rüstet", wird schon morgen vom Konkurrenten umgelegt. Gleichzeitig entwickeln sich die Filmmaterialien weiter und der Filmdreh ist hoch angesehen, geradezu anachronistisch. Eine neue Kopierweise auf 35mm läßt hoffen: wenn schon Digital Intermediate, dann höchstauflösung und in direkter Ausbelichtung auf die Serienkopie (etwa langsamerer Produktionsprozeß) Die Serienkopie kostet den Kinobetreiber keine zusätztlichen Investionen. Das "Roll-out"-Karussell könnte fast alle in den Ruin treiben. Wo kein Standard herrscht, kein Alleinstellungsmerkmal für Filmtheater, da wird eine Branche ausgehebelt. Wie relevant sind unter diesen tektonischen Verschiebungen in der Unterhaltungsindustrie dann noch Debatten über 8mm, LCOS, VHS, CinemaSope anamorph, DLP, 70mm, 7.8 k, DVD, 2x 2k auf Imax, 1.3k-"Delikatessen" usw., usf.? "Gutes altes Filmmaterial", es wurde als traurig erwähnt, gibt es nicht im Selbstbedienungsladen. Aber es war (und ist!) der Überlebensgarant einer Branche - die breiten Filmbänder können eben nur Kinos abspielen. Ruckzuck also. :lol:
  22. Ist ja wieder heute anspruchsvoll hier... :D
  23. Die einzigen Bilder, die noch auffindbar waren, waren vorerst leider nur diese (Bild 1 in der Zeit vor Breitwand, kurz nach dem Gerhard-Fritzsche-Umbau von 1950; Bild 2 nach dem "Umbau auf Todd-AO" 1958, etwa zwischen 1959 und 1964): Dann wurde also bei Cinerama die Projektion für das mittlere Bild nicht aus dem ganz oben befindlichen BWR realisiert, sondern von der Mitte des Ranges aus? Also wurde der Rang für Besucher gesperrt? Dem (etwas kleineren) Bild nach zu urteilen steht die Kabine auf der Mitte des Ranges (fiel mir bislang nicht auf, weil die Abbildungen von Cinerama am Broadway zur Welturaufführung nur zwei Boxen haben, aber dort kommt die mittlere Projektion im konventionellen BWR ja auch aus der selben Achse (und im Capitol wäre dann sehr ungünstig eine noch stärkere Neigung inkauf genommen worden). Also trage ich bei mir ein: im 'Cinerama-Theater Capitol' standen 3 Kabinen, im Einsatz für sämtliche 3-Streifen-Projektionen, aber unter Inkaufnahme einer gewissen Steilprojektion, die nicht ganz absolut nach der Cinerama-Regel "55 Grad"-Winkel sowie in streng horizontaler Projektion erfolgte. Es sei denn, die Bildwand wurde etwas geneigt, aber das scheint bei Lamellen undurchführbar zu sein. (Wieder was gelernt.) :D
  24. Aufgrund der Ungnade später Geburt konnte ich das bisher nur rekonstruieren. Da freut es ganz besonders, wenn nach so langer Zeit eine fundierte Aussage der Aktiven die Sache ins Lot bringt: ich würde gerne dieses Zitat (direkt oder indirekt) in meine History der Breitwandgeschichte mit einbauen dürfen... Neu sind die U2 im 'Filmtheater im Sportpalast' für mich: fragt sich, wo sie nach der Sport-Palast-Zeit hingewandert sind? (Zoo-P. hatte ab 1960 U2, Delphi schon 1958, die FOF irgendwann in den 60ern wohl, die BSG irgendwann auch Anfang der 60er, das Cinema Bundesallee hatte sie 1988, zwei Privatiers in Berlin haben noch heute eine in ihrer Ausstellung). Ich sah ein Schriftstück, wonach es einige Beziehungen Sportpalast/anfängl. Pannen bei der Cinemiracle-Einrichtung, W.J. sowie Kinotone gibt - daher meine harte Annahme (läßt sich aber klären, es leben ja glücklicherweise noch fast alle). Er macht ja noch heute das City in M., und das Savoy in H. wurde jetzt weitergegeben und wird gottlob im August wiedereröffnet. Neue Welt in der Hasenheide war nach der Filmbühne Wien (und etwa zeitgleich mit D.-Palast) eines der ersten CinemaScope-Häuser in Berlin: Premiere u.a. von SINUHE DER ÄGYPTER u.a. Der Vorführer Franz R. (D.-Palast in Bln) - ich hatte ihn kurz in der Kindheit kennengelernt -, hatte den Ruf herausragender, fast ingenieurwiss. Kenntnisse und Fähigkeiten. Habe aberhunderte seiner Todd-AO-Vorführungen Anfang der 70er Jahre dort genossen - die waren prägend wie die Muttermilch. Seinen Nachfolger W. Kl. kannte ich dann etwas besser. Dank für die Korrektur der Gerüchte um angeblich abenteuerliche Gerätetypen beim Cinemiracle-Einbau (das Gerücht verfolgte mich seit Jahren). Von der Bildwand des Sportpalast gibt es noch ein oder zwei Bilder. Vom BWR habe ich welche gesehen. Vom MGM-Theater in Berliner sogar weder BWR noch Leinwandbilder - eine Katastrophe. Capitol ist laut eines befreundeten Zeitzeugen seines Erachtens die beste Kinostätte dieser Stadt gewesen. Das Bild kann, beschaut man die Fotos, kaum größer als 15 Meter gewesen sein, aber außerodentlich wirkungsvoll. Dort wechselte die Bildwand zigfach: Stummfilmformat, CinemaScope, Umbau auf Todd-AO (mit 35mm Cinestage-Projektion bei "80 Tage"), dann Cinerama-Einsatz auf vermutlich derselben Leinwand, weiters Cinerama- und Cinemiracle-Filme auf einer größeren gekrümmten Leinwand nebst 70mm-Projektion, aber auch Bilderwerfer im BWR sowie mit zwei Kabinen auf dem Rang (es existiert ein sehr gutes Fotos hiervon.) Zum Sportpalast habe ich die Bildbreitenangabe von etwa 24 Metern. MGM lag bei 27 Metern Breite und 10 Meter Höhe (aber nur für die EA von BOUNTY und die WA von BEN HUR in der Breite ausgefahren - extra flache LW für Ultra Panavision eingebaut). Royal war bautechnisch das Vollkommenste in der Geschichte überhaupt, aber ab 1977, bei Übernahme der Olympic OHG durch Heinz Riech, projektionstechnisch weit abgesunken, trotz des noch engagierten W.L. - und bis zum letzten Atemzuge. Ab 1975 waren die 70mm-Kopien zunehmend rotstichig oder leicht magenta geworden. Und selbst in diesem Zustand ein augen- und ohrenöffnendes Totalereignis, nach dessen Eindrücken es leider unmöglich ist, sich mit heutiger Kino- und Aufnahmetechnik abfinden zu müssen. :wink:
  25. Schon mal was gehört von menschenwürdiger Behandlung?
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