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IMAX will komplett von 70mm auf digital umstellen.
cinerama antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Was betriebswirtschaftlich effizient erscheint, ist strategisch und historisch Makulatur und Regression. Dafür ein Beispiel auf dem Sektor der Spielfilmauswertung aus der Historie des Roadshow-Kinos: die Entwickling vom 3-Streifenfilm auf 146-Grad-Bildwand über die 70mm-1-Streifen-Projektion auf 120 Grad-Bildwand hin zur 70mm-Auswertung von 35mm-Blow-ups auf alten, verwaisten Riesenleinwänden bis hin zu 70mm-Blow ups auf neueren Flachleinwänden und schließlich die Abschaffung des 70mm-Formats generell, gefolgt von der Abschaffung von Theatersälen von mehr als 800 Sitzplätzen und Grossbildwänden von mehr als 22 Metern endete nunmehr - vielleicht 2010 - mit der Einführung eines Einheitsformats: 2k DLP digital/HDTV, auf Flachleinwänden, in durchschnittlichen Leichtbausälen, mit 300-Sitzplatzkapazitäten, in austauschbaren Kaufhauskinos. Durch Bau aber eventuell noch grösserer Large-Format-Theater (mit 50 Meter-Bildwänden, einer Projektion auf 70mm-Horizontalformat: vielleicht 25-Perf in A.R. ca. 2.35 : 1) und durch Verquickung mit der Blockbuster-Filmproduktion auf 65mm sowie eine loyalere Standortpolitik der Bauherrin wären durchaus Event-Kinos in den Metropolen denkbar gewesen! Die Hinwendung der Imax Corp. zum Reperotire dank der billigeren DLP-Technik bleibt abzuwarten, zumal gerade diese Kinos ein Repertoire (auch älterer oder ganz früher 15-70-Produktionen) eklatant vermissen liessen. Diese Kinos wirkten daher manchmal wie überdimensionale Reisebüros mit den immer aktuellsten Routen, die stets in die Zukunft, aber nie in die Vergangenheit schauten. So viel Modernismus und inhaltlicher Eskapismus konnte auf Dauer nur zur Apathie führen. Die rückläufige Entwicklung ist somit Folge des verstärkten Engagements der Production Companies in der Home Cinema-Verwertung (12% Spielfilmerlöse aus der Kinoauswertung, 88% auf anderen Distributionswegen), die im Heim fast alles zulässt, was in besten Kinos Standard war. Das war "früher" umgekehrt, und daher waren bis Mitte der 1960er Jahre 2000-Platz-Theater und 30-Meter-Bildwände für die Spielfilmauswertung keine Seltenheit. Aufgeblasenes "Video-Material" (in 3-D) haben wir unlängst von James Cameron in 15-70 bewundern dürfen. Gerade dieser Regisseur bekundet seine Treue zur kollektiven Leinwandprojektion (anstelle des Home Cinemas) bei jeder Gelegenheit - und bewirkt wie George Lucas gewollt oder ungewollt das Gegenteil. Jean-Jacques Annaud hatte als einer der ersten eine Spielfilmproduktion in 15-65/70 gewagt: ein Weg, dem leider nur wenige folgen mochten! Ganz vorüber wird es mit der 65mm-Materialherstellung nicht sein:zumindest Fuji bietet nachwievor fast alles an, und es ist mit weiteren 65mm-Imax-Drehs zu rechnen. Auch genügt es ja u.U., wenn nur 1 Kopierwerk fortexistiert (vielleicht Gulliver Paris, die trotz geringer Profiterwartung einst am Markt erschienen und durch Spezialaufträge Reputation gewannen.) Alexander Kluge dreht derzeit auf 65 mm Arriflex. -
Es ist ein unfreiwilliges Ausscheiden als Cinemaxx-Chef ....
cinerama antwortete auf RaKna's Thema in Allgemeines Board
HJF wollte den Cinemayy-Kinos aber wieder ein menschliches Flair und kinospezifischeres Relaunch verordnen. Was wird aus diesen Vorhaben? Da er in Großstädten direkt in die Zentren ging (Hamburg, Berlin, Essen, Hannover usw.), waren viele ältere Spielstätten überflüssig geworden. Den Filmhistorikern sei eines Tages vorbehalten, über die Vor- und Nachteile des Wandels der Filmtheaterbau- und Projektionskultur zu urteilen. -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Nach dermassen viel Werbung hier für XDC - ausnahmsweise auch einige damit nicht konform gehende Ansichten seien mir erlaubt, hier anzuführen: Ebenfalls in BLICKPUNKT:FILM (ein Werbemagazin für Digitaldistributoren) auch andere Stimmen vernehmbar. Sinngemäss Kramer (HDF): Konzept nicht greifbar. Sinngemäss Klingsporn (VdF): Wir können keine Kinos refinanzieren, die unterhalb des 100 Tsd. Jahresumsatzlimits liegen. Geschäftsführerin Metropolis-Kino: Kinoprojektoren können sehr alt werden. Dieser Roll-out bring uns keinen Mehrwert. Andere Stimmen (die auf Subventionierung der fast 2000 "unrentablen" Leinwände durch BKM und FFA hoffen): Absprachen bis Jahresende nicht auszuschliessen, damit die Förderkonzept der FFA "2010" zu greifen begännen. Weitere Stimmen in FILMECHO/FILMWOCHE, sinngemäss zitiert: Koch (rincke medien consult): die digitalen Sonderprogramme sind nicht der alleinige oder ureigene Programmauftrag von Kinos - sie sind nicht ausreichend für Deckungsbeiträge bei Digitaleinbauten. Roßmann (AG Kino): Die Kinobetreiber sollten keinesfalls den Roll-out leichtfertig mitgehen - wer früh adaptiere, der werde nur geringe Margen (oder das Gegenteil) erwirtschaften. Der Nutzen für die Programmkinos sei eher gering gegenüber dem Schaden eines massiven Kinosterbens. Gysi (CinemaxX): zum derzeitigen Roll-out Konzept kein Verhältnis. Mein bescheidenes Fazit: die schleichende Anpassung (auch: Gleichschaltung) an Internet- und Fernsehentertainment sollten die Kinos dringend versuchen hinauszuzögern und so lange wie möglich auf exklusive Langzeitauswertungen in Filmkopien setzen. Da eine Filmkopie den Verleiher Geld kostet - so eine These - sollte er ein ureigenes Interesse daran haben, Kinos mit Premieren zu bespielen, von denen andere Medien erst mit Zeitverzug profitieren. Die totale Umstellung auf elektronische Datenträger heisst: der Verleiher geht ohne Risiko in die Kinosauswertung. Er betreibt day-and-date-Starts in allen Medien bei Substitution der Sonderstellung von Filmtheatern, die über 100 Jahre lang immerhin mit einem "Sonderformat" versorgt wurden - welches glücklicherweise inkompatibel ist mit anderen AV-Medien und Rezeptionsweisen. Genau darin liegt der kritische Punkt der Umstellung. -
Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Bestätige ich gerne. Seit bald 8 Jahren (beginnend im Mainstreambereich bei vorübergehender Schonung der kleineren Produktionen) sehen wir Bildverschlimmerungstorturen, die gar nichts mit analog oder photochemisch zu tun haben und in diesem Medium völlig neu sind! Passiert zumeist bei inkorrekter und physikalisch limitierter "Ausbelichtung" der Dig-Source Master auf 35mm-Film: entweder niedrige Scanrate, niedrige Bitraten oder filmische Unerfahrenheit des Grading Studios/der Coloristen im Umgang mit Filmtransfer. [Womit ich @oceanic nicht beschuldigen werde, so lange ich deren Arbeiten nicht gesehen habe - aber im allgemeinen trifft es leider zu.] Dabei unfreiwillige, massive Farbraumverfälschungen eines intentional "naturalistisch" gemeinten Films (d.h. ohne beauftragte Änderungen des indexikalischen Negativbildes) mit div. Unschärfen gegenüber dem noch korrekten analogen Dup-Prozeß noch der 1990er Jahre. Es ist schön, daß es offensichtlich noch ein paar (ältere? Oder mit Kamera- oder Kopierwerkstechnik vertraute?) Vorführer noch gibt, die diese Unterschiede bemerken und erinnern können. Billig ist die HD-Technik überhaupt nicht, sondern recht teuer in der Postproduktion. Fimbandaufnahme und traditioneller Negativschnitt schneiden günstiger ab. Auch wenn sich das einmal ändert, bestechen Auflösung und Kontrastumfang des filmischen Negativs. Was einer der Gründe ist, warum Hollywood nachwievor auf die traditionelle Technik setzt - so lange kein würdiger Ersatz in Sicht ist. :) [Nur in Dtl. redet man den Filmstudenten ein, sie müßten so schnell als möglich vom Film wegkommen. Es wundert wenig: da dt. Kameraleute nicht einmal das Potential des 35mm-Verfahrens auszuschöpfen wissen. Da ist die Fallhöhe schon kein Untergang mehr.] -
Gibt es dazu einen Literaturtip oder Ähnliches? Dafür wäre ich sehr dankbar. (Würde den Bericht ggf. einscannen und hier ins Forum stellen.) Mit welcher Kamera und Opitk wurde LOKORAMA 1984 gedreht? Zu Details der Kopien: welche Teile von THE ROBE waren aus einer Erstaufführungskopie? Bei HOW TO MARRY A MILLIONAERE würde ich auf EA-Version von 1954 tippen. Alles andere ab 1955. Das Alter der STAR IS BORN-Kopie wäre noch sehr spannend zu erfahren und der Jahrgang des Trailers zu THE KING AND I. Gibt es einen Schaltplan für die Filterung von Magnettonkopien? - Danke -
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Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Schon das hochempfindliche neue Kodak-Vision 3-Negativ unterm Vergrößerungsglas gehabt? Da körnt fast nichts. "The new emulsion has a much wider range of latitude in the overexposed areas," says Daryn Okada, president of the American Society of Cinematographers (ASC). "I found at least two more stops of range in the highlights, which enabled me to record more details. I got a rich range of colors and skin tones without saturation contamination. Also, there was an almost magical reduction in grain without affecting colors." http://www.kodak.com/US/en/motion/about...5.42&lc=en -
Da müsste warscheinlich sehr lange diskutiert werden, weil @filmempire zwar die evtl. spannendsten Punkte anreißt, aber man darüber hin- und herdebattieren müßte. Die frühere Analogtechnik in der Mischung war technologisch einfacher: Zustimmung. Die Mischungen und die Mischungaufwand bei etlichen frühen Filmen (Raumperspektive, Dialogregie der Synchro usw.) warscheinlich deutlich höher und engagierter als die heutige Produktionsweise - und vor allem länger (dauerten bspw. bei der BSG oft Wochen oder gar Monate [My Fair Lady]. Und weil's spät war und jeder ein Bier genass, schwanden oft die Sinne. Der Eisenbahnfilm war die technische Sensation. (Die "teuereren" Kopien beziehen sich in meiner Wertung auf die Spielfilme; die emotional oder optisch umwerfensten Erlebnisse waren - je nach Neigung - vielleicht wieder THE ROBE und A STAR IS BORN (letzteren noch nie in der Kopiengüte so authentisch erlebt - gerne wieder in einem Kino dieser Republik). Beim Eisenbahnfilm "fiel" etlichen Besuchern "der Kiefer" runter. Im engeren Sitzkreis von mir kam von jahrzehntelang filmkopienerfahrenen Fellows/Sammlerkollegen der Kommentar: " ist 70mm". Hätte dann aber eine minimal durch Bildstandsschwankung und minimale Randunschärfe/Deckungsverschiebungen der Fokuspunkte beeinträchtigte Güte einer Todd-AO-Projektion sein können. Kein absolut perfektes 70 mm. War's aber nicht: sondern eine herausragende Filmkopie auf 35mm Scope mit einem Landschafts-Ride, aufgenommen bei kleinster Blende und kopiert 1984 auf älterem (gegenüber heutigem Stock anfechtbarem) Print-Material. Der Eisenbahnfilm war wie neu, hatte einen guten Bildstand und war knochenscharf bis kornlos mit einer - für 1984er Produktionen - exorbitanten Raumtiefe. Der hierfür benutzte Projektor jedenfalls hatte eine für 35mm perfekte Ausleuchtung. Auch bei 70mm. Also "nur" eine einfache, billige Filmkopierung von 1984 (sowas kenne ich nur von Answerprints oder Produzentenkopierungen aus dem Kopierwerk. Und somit der schlagende Beweis, daß die angebliche Schärfe, Bildsauberkeit, scheinbare Tiefe und Farbdichte der digitalen DLP-Projektion simulierter Schwindel ist! Daher: vielen Dank, daß der Versuch, die frühen Roadshow-Jahre des Kino-Scope intentional zu simulieren, durch keine halbschwangeren Digitalvorführungen wie RIO BRAVO auseinandergerissen wurde.) So bewies selbst eine STAR IS BORN-Kopie von 1955, kopiert vom Original, haushohe Überlegenheit zur heutigen Serienkopierung und andererseits auch zum "getürkten" Scope der DLP-Letterbox-Verfahren, wie man sie sonst zugemutet bekommt. (Übrigens macht der Vorhang ein Geräusch, mir wichtiger als die nervige Digitalwerbung des Hauses.) Die Sonderkaschierung und Maskierung auf 2.55 : 1 vermittelte in dem alten Filmtheater tatsächlich einen Eindruck von "Zeitreise": das Bildfeld ist sehr dynamisch und zeigt den "Appeal" der besten Kinematographieverfahren der Geschichte. [Demgegenüber sind wiederum HDTV und DLP today "optimal" nur auf Flachleinwänden bei 1.89 : 1 goutierbar - ein Rückschritt in der Kinowahrnehmung!] Der Magnetton kann nicht auf allen historischen Kopien einwandfrei gewesen sein. Um einige Rollen überhaupt spielfähig zu machen, bedurfte es wohl einer Frequenzausfilterung am Tonrack. Das rettet alte Kopien vor der Unspielbarkeit mit beträchtlichem Aufwand, kann aber auch nicht alles zurückholen, was im Modulationspektrum (und hörbar) verlorengeht. D.h. kein fabrikneuer Magnetton, sondern eine museale Rekonstruktion. Über die Technik könnte der Veransalter durchaus ausführlicher informieren, damit der Ingenieur sie auch anderen Kinos vorschlagen kann. Aber mein ausdrücklicher Glückwunsch an den seit den 80er Jahren gut bekannten Ingenieur, der sich den Sonderverfahren zuwendet und sie konzeptionell ergründet/revitalisiert. Solche Leute fehlen der Branche landesweit. Die Beteiligung des Publikums hätte durchaus mehr Themendiskussionen anstossen können oder 50er Jahre-Filme kritischer sehen können, war aber diesmal primär an Nostalgie orientiert. Das ist in kommunalen Kino anders: distanzierter und skeptischer, wo andererseits aber das historische Ambiente fast immer vernachlässigt wird, zumal ein Fokus auf "Kinogeschichte" dort kein Theman ist. Reizvoll wäre eine Öffnung für die Rechercheure oder Forscher, die Kopienforschung betreiben oder Clips gerne abfotografieren oder scannen würden. Hier sollte der Veranstalter - und vor allem die bekannten Filmkopienleihgeber evtl. ihr Einverständnis erwägen oder von sich aus gescanntes Material anbieten. THE ROBE, der aus gut 3 unterschiedlichen Materialien kompiliert war, wäre ein wichtiges Beispiel für die Versionskunde des Films und seiner WA's. Intereressant wäre noch einmal eine Sichtung des Trailers THE KING AND I: hier einige Ablichtungen aus dem Bildfeld auch an den Szenenübergängen und weiters an den Übergängen zu den Einstellungen mit deutschen Titeln. Da wäre ich gerne an einem Bilder-Tausch interessiert und zur Aufwandsentschädigung bereit, was man aber jetzt auch nicht von den Leihgebern "einfordern" kann. Ist aber für mich immer wieder der interessanteste Part bei Festivalbesuchen - gegenüber rein lukullischen und dionysischen Programminserts, die es auch anderswo gibt, eine Filmkopienbeschreibung. Geburtstag (den 55.) hat das Verfahren erst im September 2008. Als "historischer" Kompromiß hatte es auch seinen Anteil an der Schwächung des 70mm-Prozesses. Offenkundig werden ließ dies die CinemaScope-Retrospektive mit 55 (teils dürftigen) Vorführungen auf der Berlinale 1993, wo ein "weniger" nämlich eine Sonderschiene für den Todd-AO-Prozess durchaus zugelassen hätte.
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Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Diesseits zu genüge Originalkopien gezogen oder auch Schärfestests entwickelt, um sagen zu können, dass Details auf Film hervorragend und unübertroffen hoch aufgelöst werden können! Die "übliche" 35mm-Kopie ist allerdings nicht mein Hauptgebiet - befasse mich primär mit Originalmaterial. Zum obigen Vorschlag: Den Beamer etwas zu defokussieren ist die landläufige Lösung, aber keine wirkliche Lösung. Warum das Pferd von hinten aufzäumen, wenn der Fisch vom K. her st. Last but not least: Wenn haufenweise Aussagen von OSCAR-Preisträgern, die in den letzten Monaten auf Film drehten, gewünscht sind, so reiche ich sie gerne nach. Das ist schließlich Ehrensache. :) Sehr netter Text mit Film aus der Fotografen-Szene: Can a digital camera match the resolution of a 35mm? If you're talking about raw resolution, 35mm still outperforms digital. If you take a high-quality 35mm image, made with a top-quality Leica lens or a top quality Nikon or top-quality Canon lens, those images, when scanned using a high-quality scanner will produce a file 130 to 150 megabytes worth of data, huge amounts of data. Today, I can take digital pictures with a 12 or 16 or 20 megabyte digital camera and make better prints than I ever could have made with film because of the whole digital technology where I take the high-quality digital file, take it into the computer, process it myself, and print it digitally. The bottom line is, I'm making better prints today, larger prints, even though I don't have the raw resolution. It's amazing what we can do with today's digital technology. Why are some people still buying film cameras? Some people are still buying film cameras because of the look and feel of film. Look at the difference between the motion pictures you go to that are shot on film versus shot on video. It's the same thing: film versus digital. Film photography has a life. Film photography is a living, breathing thing. Film pictures have more soul than digital ones. Film pictures have more depth; there's more light, there's more action going on inside the image because film is a deeper, richer medium. You see much more shadow detail, much more highlight detail in film than you ever will in digital. Digital is cool, digital is convenient, digital is hot, digital makes beautiful big prints, but there's a look to film. Are regular people going to be shooting film as time goes on? Probably not. The artists, the serious photographers will, just like in the movie business, still shoot film instead of video, and that's because it's a different look; it's a different feel; it's a different medium. http://www.videojug.com/interview/digit...lm-cameras -
Digitale Distriution: Bye, Bye Cinema? Oder Bombenerfolg?
cinerama erstellte Thema in Digitale Projektion
Die Überschrift heiße bitte "Distribution" - Verzeihung für den Tipp-Fehler! Eine recht konservative und äusserst skeptische Betrachtung. Alles falsch daran? Bye Bye Cinema, stimmt! Es hat nicht erst jetzt begonnen, es hat begonnen, als die Grossraum-Kinos Mitte der 90iger Jahre unterteilt wurden, um mehr kleinere Säle zu erstellen. Mit dem zukünftigen Einzug der digitalen Distribution der Filme, wird diese Ära komplett verschwinden. Filme wird es immer geben, aber eben anders. Für CHF 3.50 aus dem Internet ziehen, sich den Film zwischendurch auf einem 19 Zoll PC-Monitor oder iPod reinziehen und das war's. Kommt hinzu, dass das Kino heute viel zu teuer ist, für das was es bietet. CHF 19.00 für einen Eintritt! Für was eigentlich? Um in einem mit Neon-Röhren beleuchteten kühlen Beton Raum und einer kleine weissen Wand sich für 100Min. einen Film reinzuziehen? Den Film kann ich drei Monate später im Exlibris für CHF 19.90 auf DVD kaufen! Also nochmals, wieso ins Kino gehen? Für eine vier köpfige Familie lohnt sich ein Kinobesuch eh nicht. Man rechne: CHF 76.00 der Eintritt! Popcorn und Getränke für vier Personen nochmals CHF 40.00, Total CHF 106.00 um einen Film anzuschauen. Billiger ist es doch, eine DVD zu kaufen sich zu Hause mit der ganzen Familie auf den neu erworbenen FlatScreen anzuschauen. Zudem sollen die Filme, wenn es nach Hollywood geht, in Zukunft mit Digitalen 24FPS Kameras produziert werden, um die Filme weltweit direkt ins Kino via Satellit zu exportieren. Die Bildqualität wird wohl ein einziges Grauen sein, welches noch auf den Zuschauer dazu kommen wird. Willkommen in der schönen Pixelwelt! Schöne scharfe Bildpunkte auf den Leinwänden. Vorbei ist es mit der Bilddynamik, Tiefenschärfe, Ästhetik, den satten Farben, etc. Heute wird mit diesen neuen Digitalen Kameras noch rumexperimentiert, einige Filme sind bereits mit diesem Format entstanden, ein Graus. Zum Glück wird heute der grösste Teil der Filme noch auf 35mm Negativ Film aufgenommen. Die Bezeichnung "Film" und "Filme drehen" muss in Zukunft geändert werden. Denn ein Film (Negativ Film) gibt es dann nicht mehr, und gedreht (Negativ Film wird durch die Filmkamera transportiert) wird auch nicht mehr. "Film" wir durch "Digital Video" ersetzt und "Drehen" wir durch "Aufzeichnen" ersetzt werden müssen, das wäre die richtige Bezeichnung! Ich denke, dass Hollywood in Zukunft Probleme bekommen wird, wenn es diese nicht schon hat. Die Filme werden sich ändern müssen, sie werden auf das neue Digitale Medium angepasst werden, was sich inhaltlich, ästhetisch, qualitativ etc. negativ auswirken wird. Aber was soll's, das junge und neue Publikum von heute, weiss eh nicht, dass Filme nicht nur angesehen werden können, sonder auch erlebt werden könnten! Denn etwas, dass man nie erlebt hat, kann man auch nicht vermissen. Pascal Chuat Aus: http://www.cinema-astoria.com/cinematog...index.html -
Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Fortschrittlich und revolutionär ist das primär für die Fernsehindustrie gewesen, die damit Quantensprünge vollzog. Die meisten Hersteller digitaler HD-Kameras haben in aller Bescheidenheit die ersten Jahre lang nur für den TV-Markt ihr Marketing ausgerichtet und die Produktionsweise angepasst. Dass man damit "ins Kino gehen" würde (und die Hemmschwellen derart gesunken sind), hatten auch die Großkonzerne nicht erwartet. -
Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Genau das ist der Punkt, der mir schon länger auf dem Herzen liegt. Es wird einfach behauptet 35mm ist wie 2k, also ist 2k genauso gut wie 35mm und alles was über 2k ist, ist also besser als 35mm. Ich sehe das nicht so. Ich brauche doch nur mal meine Nase (besser gesagt meine Augen) vor eine Leinwand halten und bei 10 m breite sehe ich bei 2k digital logischerweise 0,5 cm breite Gitter/Kästchen/Pixel. Bei 35mm könntest Du in die Leinwand reinkriechen und kannst so was wie Körnung gerade mal erahnen. (alle Angaben sind ca. Angaben :D ) Stimmt auch, selbst wenn das ein für heutige Verhältnisse marginaler Punkt ist, der (neben dem rieisigen Kontrastumfang de Printmaterials und feinster Auflösung mit fast nicht sichtbarem Korn) kaum noch beachtet wird. Entweder schlägt in vielen "Massenproduktionen" ein zu grobes Korn durch forcierte Neg.-Entwicklung oder oder ein zu flaches Duplikatnegativ zubuche, oder nicht gerade selten fehlerhaft ausbelichtete Digital Intermediates sorgen für zusätzliche Farbraumverfälschungen und elektronisches Rauschen in Farbflächen. Nun wird man hier Sturm ernten, sobald @oceanic so tut, weil die heutige Produktionsweise über Digital Intermediate verläuft, so sei dies schon immer Anfang und Ende der Produktionsgeschichte gewesen. Insofern hat es den Begriff "Filmkopie" (oder Filmverleih und Filmkino) scheinbar nie gegeben: eine virtuelle Täuschung. :wink: Das sehr sehr filigrane Korn des Printmaterials ist auch imstande, einige Moireé-Effekte und andere Artefakte "auszulockern", Sieht man im Nachbereich vor der "DLP"-Leinwand gewissen Gitterstrukturen (und somit auch Pixel, die scheint kluger Mr. @brillo offenbar verdrängt zu haben), so sieht man vom Printmaterial allenfalls noch eine Bildstandsunruhe oder winzige Schrämmchen. Beim Betrachten von SPEED RACER machte ich im zweitgrössten Kinosaal Dtlds. eine lustige Entdeckung: da einziger Gast diese Show, setzte ich mich im Schneidersitz kurz zwei Meter vor die Leinwand und betrachtete die Bildstruktur des digital aufgenommenen Bildes in der 35mm-Projektion. Nun war die Detailzeichnung und Blendenumfang des Real-Life-Sequenzen nicht das, was man vom Filmnegativ her kennt, aber ein DLP-FLIEGENGITTER arteigener Projektionsweisen (eine Projektionsart, die dort weitgehend eingestellt wurde) war nirgendwo erkennbar: digitale Strukturen wurden somit durch das Bewegtkorn nicht unschärfer, sondern dank der ständigen und ungeordneten Mini-Kornbewegung wunderbar aufgelockert. So wie grobe Klumpen, die man beim Kochen in einem Sieb verfeinert - der dröge Inhalt des digital fotografierten Bildes bleibt aber der gleiche, nur dass es einem nicht mehr "im Hals stecken bleibt". Daher: nieder mit der DLP-Projektion! Hört sie Signale! :lol: -
Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Vielleicht ist der Mensch leicht zuckerkrank - diese Patienten haben bekanntlich Wahrnehmungsprobleme. Das ist sehr aufschlussreich. Trotz etwa 150 digital zugerüsteter Säle in Dtl. erfüllen diese in ihrer Referenzfunktion also nicht die Norm. In einer Studentenarbeit (die tlws. stark klischeesiert) dennoch ein einige vernünftige Feststellungen gefunden: Wird das Auflösungsvermögen bei Videokameras durch die Pixelanzahl auf dem Chip und die folgende Signalverarbeitung bestimmt, variiert es bei Rollfilm mit der Empfindlichkeit der Filmemulsion. Rein rechnerisch hat das Format 1080/24p etwas über zwei Millionen Bildpunkte Auflösung, im Gegensatz dazu entspricht nach Wikipedia der 35mm-Film einer realen Auflösung von 8,8 bis 135 Millionen Bildpunkten, abhängig von der Lichtempfindlichkeit der Emulsion. Derzeit werden bei teuren Produktionen in 4k maximal 8 Millionen Bildpunkte aufgezeichnet. [...] Vergleicht man auf dieser Basis das Auflösungsvermögen von 1080/24p-Camcordern mit typischen 35mm-Rollfilmen, so ergeben sich treu nach dem Motto „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“, je nach Quelle völlig unterschiedliche Ergebnisse. Tabelle übs. aus SMPTE-Journal: Aufnahmemedium maximale Auflösung in Linien/Bildhöhe 50% Kontrastwiedergabe in Linien/Bildhöhe Kodak Vision 500T unverstärkt 1520 ca.575 HD1080 (keine nähere Angabe) unverstärkt 770 ca. 525 Kodak Vision 500T verstärkt 1800 ca. 1325 HD1080 (keine nähere Angabe) verstärkt 764 ca. 675 [Vergleich des maximalen Auflösungsvermögens von Rollfilm und 1080/24p-Video nach Morton/DuMont/Maurer (2003, 91). Die Angaben >verstärkt< bzw. >unverstärkt< beziehen sich auf »with Sharpening« bzw. »no Sharpening«].[/size] [...] Ein moderner Negativfilm kann sehr hohe Kontraste aufzeichnen. Derzeit wird der Kontrast mit 1:10.000 angegeben, zwischen schwarz und weiß liegen also etwa 10.000 Grautöne, das entspricht 12 Blenden. CCD-Sensoren leisten gerade einmal einen ungefähren Umfang von 1:1000, dem entsprechend etwa neun Blenden, einem neueren HD-Rollfilm-Vergleich von Thomas Bresinsky zufolge, bringt die dritte Version der Sony HDW-F 900 es schon auf einen Umfang von 10,5 Blenden. [....] Neben dem Kontrastumfang im Gesamten spielt das Verhalten des jeweiligen Systems in der Unter- und Überbelichtung eine große Rolle. Bei der Wiedergabe von Spitzlichtern unterliegt HD dem Rollfilm vollkommen. Die lineare Charakteristik der elektronischen Bildwandler führt ohne entsprechende Signalverarbeitung zu einem harten Abknicken in den Lichtern, dem so genannten Clipping. [...] Generell lässt sich sagen, dass der Farbraum, also die gesamt darstellbare Anzahl verschiedener Farben, von Rollfilm weitaus größer ist, als die von HD-Video (selbst wenn das Bild unkomprimiert aufgezeichnet wurde). Rollfilm zeichnet grundsätzlich jeden Bildpunkt auf, soweit man überhaupt von einem solchen reden kann, und bietet allgemein eine bessere Farbdifferenzierung vor allem im Bereich der gesättigten Farben. [...] Aus: http://haake.lucidlab.cc/Der%20Wandel%2...arbeit.pdf -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
@odiug ... es hält mich u.a. menschlicher und kaufmännischer anstand davon ab, details von vereinbarungen zwischen mir und meinen geschäftspartnern öffentlich hier zu posten. Das sollte eigentlich doch allgemeines anstandsgut sein und tatsächlich schon im kindergarten vermittelt werden ... Dann sind Sie eventuell Nutznießer von Sondervereinbarungen (irgendwelcher Referenzprojekte mit Sponsoring usw.). Aus dieser Warte aber hier PR (aus Dankbarkeit den Partnern gegenüber) zu machen und die Branche mit gut gemeinten Tips "beeinflussen" zu wollen, kann dann aber nicht auf verallgemeinerungsfähigen Bedingungen basieren. Daher finde ich es anständig, auf diese, Ihre glückliche Ausnahmesituation hinzuweisen. :) -
Na wenn in diesem Interview die digital bearbeiteten Filme LORD OF THE RINGS als Musterbeispiel für "bessere Farben, feineres Korn und bessere Tiefe" deklariert werden, dann ist man über die Statements solcher Marketing-Schwindler durchaus "im Bilde". Da heisst es in diesem Artikel doch aufschlussreich: Denn die Computertechnik ermögliche es, Filme mit den gleichen Gerätschaften gleich auf mehrere Vertriebswege zuzuschneiden: Kino, Fernsehen, Internet, für DVD, Spielekonsole und Handy. „Das ist das eigentlich Revolutionäre“, glaubt der Experte. Das ist freilich das Revolutionäre (und nur sekundär der Wechsel eines Kinosprojektors von 35 zu DLP für die Spielfilmverwertung). Und denken wir dabei an die ortsfesten Kinos, so wird die einstige Marktführerschaft damit evtl. endgültig atomisiert werden. Der Mediensoziologe Georg Seeßlen schrieb (zum Thema DVD) vor ein paar Jahren: Neu ist jedoch, dass »mediale Multiplikationen« zu der alten Konkurrenz hinzugekommen sind. Die Vermarktung eines »Blockbuster«-Films versucht so viele Medien wie möglich gleichzeitig zu besetzen, Kino und DVD und Fernsehen und Comic und T-Shirt, während der Film zugleich in erbitterter (um nicht zu sagen: tödlicher) Konkurrenz mit allen anderen Projekten ähnlicher Größenordnung steht. Im Grunde haben wir es mit einem Kampf zwischen verschiedenen Copyright-Systemen zu tun. An die Stelle der Multiplikation von Begriffen, Bildern und Erzählungen in den unterschiedlichen Medien tritt die allfällige Arbeit an der Kreation eines einzigen grenzenlosen, polyvalenten Megamediums. Das erfolgreiche Bild ist nun jenes, welches alle Differenzen der Medien überspringt, das Bild, das zugleich Comic, Film, Computerspiel und Fernsehfutter ist, das Bild, das die Medien miteinander verschmilzt. Möglicherweise widerspricht der Ort Kino sogar dieser Konzeption des flüssigen Bildes in seiner neuen, globalisierten Form. http://www.zeit.de/2005/31/DVD_1
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XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Da eine Firma XDC angeblich die europäische Einigung erreichte, fand ich es spannend, in diesem Thread seriöse Informationen erhalten zu haben: @mr. eastwood ... ich schätze die filme Ihres herrn namensvetters Clint sehr und freue mich auch schon auf seinen neuen film CHANGELING mit Angelina Jolie. Sie sollten aber bei Ihrem herrn namensvetter etwas nachhilfe in "umgangsformen" nehmen. [...] So überzeugt man Menschen und nutzt dieser Branche. Vielen Dank. -
Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
cinerama antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Die ganz große Mehrheit der professionellen Produktion (nicht nur Kino) setzt auf Filmaufnahme. Die Liste negativer Erfahrungen mit Video- und HD-Equipment ist lang. Laut SONY bleibt das photochemische Negativ bis 2025. Zunächst hatte SONY ein "Aus" für den photochemischen Film schon für 1995 prognostiziert. Selbst die 16mm-Produktion hat in den letzten Monaten angezogen; Verkauf der neuen Arri weltweit mit erstaunlichen Zahlen angezogen (obwohl es genug Filmequipment gibt). Das Material ist billig. Aber auch viele RED-Verkäufe, vornehmlich im semi-professionellen Bereich (mit einigen Ausnahmen bei Kinoregisseuren wie Soderbergh, Jackson usw., die den Unterschied zum 35mm oder 65mm-Film nicht sehen.) -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Bald hundert Jahre - nichts falsch daran... Betriebswirtschaftliche Verantwortung? Sehr richtig, daß Sie das endlich erkennen: sie liegt beim Betreiber. Und auch darum hatten CinemaxX und andere einem vorzeitigen Roll-out den Riegel vorgechoben. Der Begriff "Lichtspielhaus", den Sie gebrauchen, ist heute nicht mehr in Verwendung - er wurde erst in den 1930er/40er Jahren in Dtl. populär. -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Schon richtig und von mir unzulässig verallgemeinert. Man müßte das Etikett DLP hierfür aber heranziehen, also war Texas Instruments von mir gemeint. Christie hat ja schon vor bald 100 Jahren Analog-Projektoren hergestellt, ist also Kinoprofi. (Bin aber mehr ein Anhänger von Simplex :) ). Da gibt es nichts zu beglückwünschen, da fast 2/3 aller dt. Kinos leer dabei ausgehen. Das nenne ich Spalterverträge. Beglückwünschen Sie die Firma, die die Bestandsfähigkeit der beiden letzten Drittel an Filmtheatern zu garantieren imstande ist und Sie erhalten hier den Nobelpreis. Alles andere ist Marketing interessierter Kreise, aber keine Stärken/Schwächen-Analyse, wie sie in der BWL eigentlich üblich wäre. -
REGAL Entertainment bestellt 1500 weitere 3D Digitalkinos.
cinerama antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Werden wir sehen. Ich berufe mich auf den aktuellen Artikel in "film-dienst" http://film-dienst.kim-info.de/inhalt.php: "Hollywood spricht über... verzögerte Digitalprojektion". Dort wird Katzenberg zitiert zu Regal Cinemas: "es ist ein Jammer". Dann die Erwähnung, die einstmals konkurrierenden Gruppen Regal und AMC wollten einen Fond gründen, der aber auf der Kreditsicherheit der Majors fußen würde. Man wurde sich angeblich nicht einig werden über die Höhe des Kredits/VPF. Anzumerken ist, daß es den US-Ketten blendend geht (im Gegensatz zu den deutschen) - trotzdem aber "Katzenjammer". (Habe den Text nicht im Original hier, gibt's am Kiosk). -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Wer unwissend ist sollte schweigen können. Christie verkauft keine Home Cinema Systeme. Nur kommerzielle Systeme, und ist seit 1929 a priori auf kommerzielle Kundschaft ausgerichtet. Der DCI Projektorenmarkt gibt Milliarden her. Christie hat über 70.000 Projektoren weltweit installiert, DCI bewegt sich in etwa nochmal in dem Korridor. DCI hat weiterhin kein Dolby (oder ähnliches) mehr nötig. 12 völlig unkomprimierte digitalkanäle sind basis der Norm. Wenn Sie allwissend sind, so dürfte Ihnen nicht entgangen sein, daß auch Dolby sog. Digital Cinema Ausrüstungen liefert. http://www.dolby.com/professional/motio...d3ddc.html Auch dürften Sie wissen, daß Christie dies eben so tut. http://www.christiedigital.com/ Somit liegt das Interesse solcher Post in nur einem: schnelle Produktabsätze um jeden Preis, gerade in Zeiten der Verunsicherung. So schießt man die "unwissende" Landschaft der Kinobetreiber und Filmvorführer sturmreif, um dann für den Vertrieb einiger "Nischenprodukte" die eine oder andere neue Abspielstätte aufpicken zu können. Welche Digital Cinema DCI-Anlagen liefert denn bitte @oceanic und zu welchen Konditionen? Wo bleibt die "Einigung für Europa"? -
REGAL Entertainment bestellt 1500 weitere 3D Digitalkinos.
cinerama antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Bedauerlicherweise antworten weder die Teilnehmer @oceanic noch @preston sturges auf Nachfragen der Community. Also nur Schlagzeilen der Bö[r]senblätter über Rollouts oder ein humoristisches Ablenken vom Thema. Einige der Schlagzeilen verschweigen übrigens, daß es sich um Versuchsballons handelt. Erst letzte Woche war zu lesen, daß sich Regal und AMC auf keine gemeinsame Vorgehensweise einigen konnten - demnach für das zweite Quartal 2008 ein Rückschlag für die USA. -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Christie und Dolby instrumentalisieren das Kino m.E. primär als Werbeplattform für das Home Cinema-Geschäft. So auch deren Branding, das identisch für's Home Cinema übernommen wurde und dort - anders als in den konsistenteren Kinos - eine "Zellteilung" der Upgrades/Produktnachfolger ingang gesetzt hat. Eine milliardenschwere Industrie produziert für einen Primärmarkt des Mainstreams, der nunmehr weltweit gleichen oder ähnlichen Bedingungen unterworfen werden soll. Dies bedeutet natürlich auch, dass eine "Angleichung" ins Rollen gebracht wird. Gleichheit und gleicher Produktzugang für alle Marktteilnehmer und Konsumenten bedeutet weiterhin, dass künstliche Protektionismen (etwa langjährige Kinofenster) beseitigt werden müssen, um den zügigen Kaptitalrückfluss bei stark imageabhängigen und somit risikobehafteten Produkten zu gewährleisten. Und schließlich die Frage, was und wer in der Filmindustrie des 21. Jhds. als Primärmarkt definitionsfähig wäre, und unter welchem Blickwinkel Margen erzielt werden müssen, die bei INDIANA JONES heute innerhalb einer Woche erbracht sein müssen (- im Gegensatz zu Monumentalfilmen vor einem halben Jahrhundert, deren Gewinnspanne für frühestens 3-Jahreszeiträume berechnet waren.) Dann ist "Digitalisierung" bislang noch mit keiner spürbaren Revolution der Filminhalte und visuellen Strategien ineins zu setzen, sondern lediglich (dun immerhin) mit einer technischen und ökonomischen Revolution im Austausch von Medien und Informationen rund um den Erdball von und zu jeden beliebigen Ort. Filmtheater als Etablissements des spätbürgerlichen Amüsier- und Monopolbetriebs der 1920er Jahre konnten sich dennoch bis heute halten, wie die Durchdringung mit zeitgleichen, billigen und austauschfähigen Medien an jeden Ort der Erde noch nicht jene Durchdringung erfuhr wie 2009. So ist das, was als teuer und langsam verpönt wird - also die Produktions- und Reproduktionsweise des Films der analogen Ära mit der Folge einer Begrenzung hochintensiver Kapitalgüter auf sogennannte renommierte Produzenten oder Filmtheater - auch ein Ausdruck der Herrschaft einer auf Exklusivität und kollektive Attraktivität ausgerichteten Industrie. Das ist nicht unbedingt ein Lob auf die Produktionsweise der vergangenen Dekaden, aber sie hatte Stabilität für die Betriebe der sog. ortsfesten Filmtheater garantieren können. Der Kinomarkt, sobald er von den Produzenten im Stich gelassen wird, bzw. sobald die Auswertungsfenster fallen sollten, müßte sich dann zur Gänze umorientieren. Zumindest technisch ist er nie wieder Vorreiter wie noch in klassischen 35mm-Zeiten (und Zeiten des TV- und VHS-Konsums), sondern nur ein Mitspieler unter anderen HD- oder [Verzeihung für das schlimme Wort:) Broadcast-Verwertern. Wenn auf diese Änderungen, die die gravierendsten in der Geschichte des Kinos sind, "Branchenfachblätter" wie BLICKPUNKT:FILM mit ihrem Yuppie-Chefredakteur Höcherl nur von wöchentlichen "Erfolgsmeldungen" leben und in postmodernen Jubel ausbrechen (ohne die "Seifenblasen an der Börse" zu registrieren), dann ist klar, daß eine ernstzunehmende Prognose/Analyse oder umfangreichere Entwicklungsszenarios für das "Kino von morgen" bisher nirgendwo vorgelegt werden konnten. Und das läßt Zweifel an der Seriösität solcher Magazine aufkommen oder läßt Branchengrößen klein werden, wie etwa Herrn Dr. Negele (die allesamt "neuen Märkten" hinterherreden, zumal sie ja irgendwo unterzukommen glauben, so lange sie im Boot der Newcomer sitzen). Der Sieger heißt aber nicht Kino, sondern Home Entertainment. Es bedarf daher einiger sehr komplexer Gedankengänge, um sich von den "Börsenmeldungen" des Tages einmal zu lösen und die Basis der Kinoverwertung auch aus historischer Sicht in ein Verhältnis zum Multimedia-Zeitalter zu setzen. Es wird sich also an den Besucherzahlen und Deckungsbeiträgen der Filmtheater erweisen, inwieweit die "Einpassung" in die Vertriebsweise des Multimedia gelingt, die ja von den Major Companies gewollt ist (von einzelnen Filmemachern aber abgesehen, die immer noch pathetisch wie Cameron & Katzenberg behaupten, sie produzierten nur für das Kino und die "große Leinwand" und wären auch mit dem HDTV-Format sehr glücklich.). Das haben m.E. einige Kinobetreiber erkannt und bislang in keine "Umstellungen" ihrer Betriebsweise in die geforderte Angleichung investiert, wenn dann als "Dank" der Companies die Aufhebung der Auswertungsfenster hinterherfolgt. Zumindest Flebbe wollte - soweit man hörte - eine Umstellung nicht überstürzen, da die Liquidität auf dem Spiel stand. Und angeblich soll er für diese rationale und "bremsende" Haltung (entgegen seiner televisionär zur Schau getragenen "Umstellungseuphorie") von der CinemaxX AG als Geschäftsführer abberufen worden sein. [Falls diese Info falsch ist, bitte ich um Gegendarstellung.] -
XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Der Link zeigt Statements einiger Geschäftsleute mit Interesse am Roll-out. Deswegen aber hat @preston sturges nicht recht, auch wenn einige seine Promotions unterstützen möchte. Denn die prekären Fragen hier drehten sich um Restitution bei bereits eingebauten Anlagen der sog. Early Adoptors einerseits und um den Begriff "XDC erreicht Einigung für Europa". Ein Teil-Roll-out für etwas mehr als 1/3 der Kinos ist somit möglich. Über den Rest schweigt des Sängers Höflichkeit. Einige hoffen jedoch, daß nach einem Teil-Roll-out die Qualität der 35mm-Kopien wieder besser austariert und massiv verbessert werden könnte. Würde im Sinne der Vielfalt und auch einiger Parameter des Print-Films sogar Sinn machen. Meine Prognose läuft aber auf Marktbereinigung und massives Kinosterben hinaus. So sieht man bereits im Berliner Bezirk Wedding eine Auslastung eines hochmodernen, projektionstechnisch einwandfreien Plexes an der Seestr. mit 7%, und nebenan in der Müllerstr. hätte man zwar einen (technischen und programmatischen) Mischbetrieb fahren können, der aber aufgrund des Einzugsbereichs vermutlich nicht richtig anzieht. Schade um diesen Bezirk, der bald weder Roll-outs noch konventionelles Kino mehr erleben wird. Der relevanteste Punkt für die Branche ist nicht die Datierung von Roll-outs (womit die Abhängigkeiten von der Major-Companies massiv anwachsen werden - im Arthouse-Bereich wiederum wird über andere Geschäftsmodelle debattiert), sondern die Verteidigung des Auswertungsfenster. -
Zum Futurismus der Museums- und Kinoszene aufregende Bilder: http://www.augensound.de/img7363.htm http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise...50156.html , darin: http://www.bild.de/BILD/lifestyle/2008/...92952.html http://www.zeit.de/online/2006/15/bilde...odernismus Der Mensch - ein Cyborg, der sich seiner sterblichen Urahnen erinnert. Wieviel hätte wohl der Weiterbetrieb des 'Bellevue Cinerama' an der Marnix Straat die Stadt Amsterdam gekostet? Oder der retrovertierte Einzug in historische Stätten wie diese in Paris: (Kasch-Einstellung optimal für PLAY TIME!) Oder die funktionalistische Variante der reinen Sehmaschine, in den 1950er-Jahren konzipiert - und seitdem in der Saalarchitektur eher Rückschritte im Filmtheaterbau:
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XDC erreicht einigung für europa ...
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
So zwischendurch ein älterer Artikel http://film-dienst.kim-info.de/artikel....&dest=abo& und zwei neuere: http://film-dienst.kim-info.de/artikel....&dest=abo& xy Jahre Refinanzierung, Kosten Hybridbetrieb, höhere Strom- und Wartungskosten, evtl. Umbau der Vorführräume - dies räumt selbst der VdF zumindest twls. ein: http://www.filmstiftung.de/fist/downloa..._dez07.pdf (ab S. 14, Artikel von Juli 2007) Und zu XDC (dem Auslaufen des Delicatessen-Modells; keine weiteren Auf- und Nachrüstungen mehr; gegen das "Ruckeln und Knistern" des Films; für staubfreie Vorführräume; Schlüsselprobleme und Software-Pannen/ausbezahlte Zuschauer nicht nur in Bln, Hmb, Ka, Mnch, sondern auch in Düs.) ab S. 16 ein interessanter Artikel: http://www.filmstiftung.de/fist/downloa..._dez07.pdf (Und aus der nüchternen Warte des BWL-Wissenschaftlers bringt Kim Ludolf Koch die intelligentesten Abwägungen auf S. 17 - dieser Mann ist zu Differenzierungen jenseits dumpfen Marketings durchaus fähig. @preston sturges leider nicht.)