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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Ohne mich einzumischen - ist Sache des Veranstalters - hege ich den Verdacht weit überdurchschnittlich guter Prints bei den genannten Titeln (Material aus D. und C. von 2 anderen Betreibern/Sammlern, die sich spezialisiert hatten). Vor 5 Jahren gab es aber eine "CinemaScope"-Retro der Cinema Ritrovato in Bologna: mit ausgewählten Kopien und Neuinstallation eines Panastereo-Verstärkers. Berlin hatte 1993 eine Mammutshow der Internationalen Filmfestspiele mit 55 Scope-Titeln (40 in CinemaScope, 7 in Magnetton) zzgl. einer "Wissenschaftpublikation" - und verursachte trotzdem einen Supergau: THE ROBE, RIVER OF NO RETURN, CARMEN JONES und SEVEN BRIDES "gurgelten" dort im Monoton; die beste Kopie (THE EGYPTIAN, BFI-Kopie) war dann mehr rötlich, aber Magnetton 2.55 und vom Kameraoriginal. PRINCE VALLIANT war technicolorig + magnetisch, aber tlws. unscharf, zusammgestückelt und verschrammt. FOURTY GUNS ein einziger unendlicher Flickenteppich. War das Ende aller aller Kinematographie-Thematisierungen in der Haupstadt. Die diesjährige Reihe in Ka. ist deutlich kleiner und konzentriert sich vermutlich auf sog. Edelprints und den authentischen Roadshow-Charakter der Erstaufführungzeit. - Kommentar Ende -
  2. Allemal Neuigkeiten (ging ich doch davon fälschlich aus, dass man 2010 in ein brandneues "Multiplex" ziehen wollte - was sich mißverständlich einprägte). Der "kühne Eisberg" sieht zwar aussen schick an, aber wie kühl und spartanisch werden wohl die Säle aussehen? Und würden alle Bildwandformen von Flat Screen über Curved Screen bis hin zu den Viertelkugel-Screens Berücksichtigung finden? Mir mißfällt bereits der Bau des NFT in London und der Cinémathèque Fancais in Paris ausserordentlich - nur noch übetrumpft von der baumarktgleichen "Kontainer"-Fassade des Filmmuseums "SONY-Center Berlin". Es könnte notwendig sein, darauf hin extra in Amsterdam hinzuweisen, wie wichtig diese "Variable" ist, damit es nicht wieder so endet wie in den auf den Vorseiten kritisierten Schuhkarton-Kinos einiger deutscher Kommunen. :roll: Daher fand ich die beiden Jugendstil-Säle im jetzigen Nederland Filmmuseum im Vondelpark inkl. zweier intakter DP70 recht beeindruckend (obgleich baulich kein Optimum für Breitwand- oder Großbildverfahren). http://www.meinamsterdam.de/kino.php Allemal aber konnte Holland in den letzten Jahren reichhaltige 70mm-Festivals anbieten: gerade die engagierte Musical-Bühne THEATER AAN DE PARADE hatte sich damit stark exponiert, schon zu einer Zeit, als der "Gigant" im Amsterdamer Filmmuseum noch zu "schlafen" schien. Die Erfolge dort heißen: EMPIRE OF THE SUN, CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND, WEST SIDE STORY, FAR AND AWAY, JESUS CHRIST SUPERSTAR, PLAY TIME, LAWRENCE OF ARABIA, SPARTACUS, FALL OF THE ROMAN EMPIRE und evtl. auch ANNIE. Es fand sich dort (reger noch als in späteren Festivals im BELLEVUE CINERAMA an der Marnix Straat) fast die halbe holländische Wide-Screen-Szene ein. Unter anderem die Familie von Jan Kotte, des Entwicklungsingenieurs des Philips-DP70-Projektors eben so wie Johan Wolthuis, der Gründer der International 70mm Association und Koorganisator der ersten Festivals im Amsterdamer Museum. Einen ausverkauften (oder auch bis auf eine Handvoll Plätze "fast" ausverkauften) Riesensaal sah ich desöfteren dort! Die Stimmung im THEATER AAN DE PARADE - auch nach den Veranstaltungen - war immer "bombig" und das Publikum sehr dem Monumentalfilm (und auch dem Bildwerferraum) zugeneigt. Ob und wann Screenings dieser Art fortgesetzt werden, ist zur Zeit nicht bekannt. Also wird man sich zunächst auf den "Eisberg" freuen müssen. :wink: http://www.filmmuseum.nl/website/exec/f...bfdhbgddea? (Computeranimation des Eisbergs: bei Tag und bei Nacht, von außen und von innen!)
  3. Das mit dem externen Dienstleiter stimmt. Oft genug richten diese sich aber die Anforderungen nicht an der Auflösung des Hauptfilms aus, sondern deren Titelgeneratoren wählen die niedrigste Auflösung. Somit könnte @Max Bielas Einschätzung zutreffen (habe den Film aber nicht zur Gänze gesehen)
  4. Und sind nun ein paar Bilder noch zu erhoffen? :cry:
  5. Für mich ebenfalls. :oops: Zur Erinnerung Ihr Werbepost vom April diesen Jahres:
  6. Manche Humor-Einfälle der User sind ja nicht unoriginell (@brillo) - die von @preston sturges aber immer sehr steif und konstruiert. Denke ich auch. Und warum @fabian und @brillo die "Diskretion" von @preston sturges so vorbehaltlos verteidigen, der immerhin Restitutionen bei den Early Adoptors ankündigte, kann ich nicht verstehen. Dann geht es also nicht um das Argument, sondern um die Verteidigung eines privaten Freundes oder Gleichgesinnten gegen Kritik? Wenn Forumskollege @preston sturges einen Marketing-Thread aufmacht (dessen Gedanken ich zum Erstaunen von @brillo ganz gut zu lesen glaube, weil ich ihn ja seit Ewigkeiten schon kenne :lol:), dann steht er bei solchen Ankündigungen wie ich finde in der Pflicht. In den Forumsregeln liest man also: 8. Quellenangabe nicht vergessen! Beim Zitieren immer die Quelle dazuschreiben! Unbestätigte Gerüchte (à la "Ronaldo kommt zu Sturm") sind nach Möglichkeit ganz zu unterlassen. Aus: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=2333 Da interessiert die Leser kein "@superman cinerama" / anlaufende PN-Aktionen für @eastwood, womit "Mißverständnisse" auf dem Wege der PN weichgespült werden sollen. Alles wieder heiße Luft? Hier wäre also der Platz für einen Beleg einer angeblichen "Einigung für Europa" und die Erläuterung Ihrer Ankündigung, @preston; keine Mauschelei bitte. :wink: Dankeschön. Sie sollten Falschzitate bitte vermeiden. Gehört sich nicht. Ganz tiefe Schublade. Schade um solche Entgleisungen. :roll: (Solche Namens- und Adresslisten - auch Schwarze Listen oder Spam-Listen - sind erst recht obskur.)
  7. @fabian: Zitation und Headline aus cinebiz ist völlig in Ordnung. Allein, die Headline "XDC erreicht Einigung für Europa" fand ich in Cinebiz nicht. Wenn doch, so bitte ich Herrn @sturges um Entschuldigung. Hat er sie erfunden? Gleichwohl könnte er seine Headline auch in Anführungszeichen setzen oder mit einem Fragezeichen ergänzen. Sie liest sich aber mit ihren Folgepünktchen wie die Aktionsmeldung bei Media-Markt oder der Maueröffnung aus der BILD-Zeitung. Als Erfolgsbericht eben. In Kenntnis der Wünsche von @preston sturges (und ich glaube seine Gedanken lesen zu können nach mehrjährigen Forumserfahrungen und anderswo) nehme ich an, die Einigung für den Teil-Roll-out sollte als Erfolgsmeldung hier vermeldet werden. Auch wenn nichts wirklich klar ist, so soll "positive Stimmung" gemacht werden, als daß die "Early Adaptors" durch Beschleunigung der Digitalisierung der Kinos endlich von mehr Verleihern als bisher beliefert würden Auch das klingt ja verständlich, die Suche nach einem breiten Bündnis und mehr "content", wie man den Film heute benennt. Schauen wir aber genauer hin: die Headline "XDC erreicht Einigung für Europa" sollte vielleicht besser - kritisch gesehen - "XDC erreicht die Spaltung in Europa" heißen. Warum Spaltung? Weil entgegen den Bestrebungen des HDF und anderer kleiner wie auch großer Betriebe (siehe CinemaxX-Report obenstehend) ein gemeinsamer Beschluß der ganzen Branche angestrebt wurde. Ja, man hätte warten können, bis die Konditionen günstiger sind und eine Spaltung weitestgehend hätte vermieden werden können. Das Abwarten hätte die deutsche Kinobranche gewiß nicht aus der Weltgeschichte katapultiert. Das XDC-Modell ist nun annähernd identisch zum VdF-Modell vor einem halben Jahr, wonach 1300 Leinwände als rentabel erachtet wurden, aber evtl. über die VPF denn nur (oder immerhin) 1800 Leinwände umgerüstet werden könnten. Der Roll-out der XDC stattet demnach etwas mehr als ein Drittel aller dt. Leinwände aus, währenddessen der Rest seinem Schicksal überlassen bleibt. Seit Jahren wird von einigen Seiten damit gerechnet, daß es zum größten Kinosterben der Geschichte käme (derzeit, 2008, ist das gottlob nicht der Fall). Kurzum: Wenn wir noch in VHS-Zeiten der Anfang 80er Jahre lebten und nur vier TV-Kanäle on air ins Haus verstrahlten, so wäre eine 2k-Digitalumrüstung der Kinos weniger problematisch ausgefallen sein, als sie es 2010 - unter völlig anderen Marktbedingungen mit anderen Medienkonsortien - zu werden scheint. Abgesehen aber von der Home-Cinema-"Vermählung", die ebenfalls Kinobetreiber beunruhigt, darf man sagen, daß der Roll-out, so wie er von den Majors angedacht ist, zur Marktbereinigung beitragen soll. Es geht um Monopolinteressen (dies höre ich auch immer wieder von Produzentenseite), um lückenlose Kontrolle und Gängelung der Betreiber, aber auch um Aufgabe der Belieferung unrentabler Spielstätten, inbesondere, wenn kleinere und unabhängige Häuser als Mitspieler (35mm oder digital) den Investitionsplan für die von XDC mit Digitalanlagen ausgestatteten Häusern auch nur im entferntesten eintrüben sollten. Es ist mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Änderungen zu rechnen, nicht nur mit einem Austausch oder der Modernisierung von Bilderwerfern oder Formaten. D.h. mit Arbeitsplatzverlust, mit geschlossenen Häusern und dem Erdboden gleichgemachten ehemaligen Kinostandorten- Fazit: keine "Einheit", sondern die Spaltung steht m.E. auf der Agenda. Dies hätte @preston sturges auch so darstellen oder zumndest in der Bewertung offen lassen können. Und auch die nachträgliche Restitution für die "Early Adaptors" näher erläutern können. Leider ist dieser Thread, wenn er wieder nur emotionales Marketing beabsichtigt und die Risikoszenarien ausser acht lässt, m.E. unbrauchbar.
  8. @Fabian ist glücklicher Gewinner eines Festivalpasses bei Mr. @preston sturges. Ich und andere sicher auch schon einmal gewesen. Wir wissen, daß dieses Werbemittel für alle Zeiten "Freunde" schafft. "Geschenke", die sich unter den Forumsmitgliedern in letzter Zeit verfielfältigen: von Einladungen zum Bier, über Filmwetten, über Eintrittskarten hin zu kleinen Komplimenten an wildfremde Forumsmitglieder in Manier des Mäzens und Lehers der Nation. Es handelt sich bei Beiträgen von @preston sturges - dies in aller Direktheit leider - weniger um kritische Informationen, Analysen oder auch streithafte Standpunkte, sondern ausschließlich um: - Marketing: es allen recht zu machen, alles schön zu reden, dabei jede reele Schwäche der Branche totzuschweigen (oder den Kritikern die Schuld an Verwerfungen zu geben), um interessegeleitete "Märchen", um endlose "Komplimente" nach allen Seiten, die auch nichts kosten, aber im Widerspruch zum m.E. recht harten Geschäftsverhalten stehen usw. Zumindest ich fühle mich dadurch für "dumm" verkauft. Weil das immer wieder aber nett zu lesen ist, fällt man darauf rein. Jeder solte erst einmal seine Erfahrungen machen, um Schönrednerei von der Wirklichkeit zu trennen. Dann erst haben Beiträge in einem Forum der Filmbranche auch einen ernstzunehmenden Charakter. :wink: Nur ein Beispiel, die Überschrift dieses Treads: XDC ERREICHT EINIGUNG FÜR EUROPA... Hat @preston diese Überschrift verfasst? Wenn ja, dann handelt es sich bei diesem Thread nicht mehr um eine Information, sondern Manipulation.
  9. Gerne. Konkret zu SEX AND THE CITY (Premiere letzte Woche miterlebt): http://www.zeit.de/2008/22/S_C-The-Movie?from=rss (Der Rezensent ist trotz seines Sarkasmus hochbefähigt, ein intimer Arnheim-Kenner)
  10. Sie hatten dieses Thema angestossen ... :roll:
  11. Konnte ich in DCI Spec auch nicht finden, wieso auch?:D Aber die hiesige Diskussion um Vorteile der DVD/Digital Cinema deutet ja ein wenig an, dass der, sagen wir einmal "Spin off" der Broadcast-Verwerter nur der Anfang innovativer Freuden sein dürfte. Jedem nach seinem Geschmack, jedem sein Format! Danke für die Nachfrage!
  12. Da hat's den Befragten wohl "kalt erwischt". Oder die Sache ist ein "zu heißes Eisen". Keine Antwort ist auch eine Antwort. Und die, die noch kommt, wird unbrauchbar sein. :wink:
  13. ... dafür droht noch ganz anderer "Schnickschnack" im Multimedia-Zeitalter von der Festplatte. Wirst Dich schon noch wundern!
  14. Anscheinend wird das STUDIO in Hamburg abgerissen: http://www.mopo.de/2008/20080522/hambur..._ende.html
  15. Das mit dem "Filmhasser" war ja nur global erwähnt, weil in Anbetracht der Branchenerosion selbst der zuvor engagierteste Filmfreund zum Filmhasser werden muß. Erstaunlicherweise aber gerade von Dir und den jüngeren Leuten dieses Forums durchaus noch ziemlich patente Versuche zur Differenzierung (... wo die alte Garde längst resigniert hat). Also bitte nicht böse sein, wurde nur als allgemeiner Trend von mir als Schlagwort benutzt. :wink: Die "handverlesene" Kopie wirst Du kaum mehr erleben, da sich die Produktionsbedingungen und der Wartungszustand der Kopierwerke geändert haben. Allenfalls denkbar bei Außenseiter-Produktionen mit klassischen Negativschnitt und Direktkopie über step-printer.... Der CASINO ROYAL sah passabel aus in Dtl. (6k Scan, 2k Ausbelichtung), die englischen Kopien aber deutlich besser (6 Scan, 4k Ausbelichtung). Allerdings sollte 6k Ausbelichtung zum Standard werden, dann dürfte der Schärfevergleich zur DLP-Projektion definitiv hinfällig werden. In Fragen der Durchzeichung und des Kontrasts ist ja klar, was Printmterial leistet. Leider aber wird man mit rationalen Lösungen im derzeitigen Hype nicht mehr durchdringen. Weil Du nach dem Spielberg-Ethos fragtest: der kennt sich bestens mit allem aus, handelt aber nicht danach. Liebt 70mm, aber macht nichts damit, schwört auf Kopierwerke, aber hält sie nicht in Schuss (ausser, als er in Berlin war und haarscharf alle Details überwachte), und seine Premieren-Filmkopien, die man sah (Europa-Premieren z.B. in Berlin) waren Standardware über D.I. und Durchlaufprinter. Der Mann ist in meinen Augen "abgehakt". :twisted: Berichtet wird auch von Digitalprojektionen, die verwunderlicherweise nicht zufrieden stellten - und trotz digital wurde gebetmühlenartig der Ruf nach Blu ray wieder lauter (will heissen: ein Kino-Roll-out wird die Aufwärtsspirale des Heimkinos nicht stoppen können, denn natürliche, KONTRASTREICHE Bilder sind gefragt): Ich habe ihn gestern im Cinespace Saal 2 in Bremen in digitaler Projektion gesehen. Den Film fand ich gut, klasse Unterhaltung, viele Lacher, gut gemachtes Popkornkino halt. Das Bild selbst fand ich sehr unterdurchschnittlich: Die Farben wirkten seltsam blass, der Kontrast war auch nicht soo toll (da könnte aber der Digitalo Schuld dran gewesen sein) und die Schärfe fand ich auch nicht so klasse. Ich hoffe, daß die BR dann doch besser aussieht. Aus: http://www.beisammen.de/thread.php?thre...r=0&page=3 Digital: egal.
  16. Also daß nach Umbauten klassischer Paläste alles besser wurde - das höre ich zum ersten Male in meinem Leben. Falls es stimmt: dann könnten hier bitte aber auch einmal Bilder gepostet werden anstelle rechthaberischer Statements von allen Seiten, die mich als thematisch Interessenten (und in der Lokalsituation Ahnungslosen) vielleicht doch noch erleuchten könnten. Wäre nett - denn so, wie die Aussagen gegenüberstehen, bin zumindest ich ausserstande, daraus ein Exzerpt für den Wien-Teil meines Roadhow-Buchs herauszudestillieren. Eine kürzliche Anfrage an einen unserer Diskutanten bzgl. des Bildmaterials blieb leider unbeantwortet. Und was hat die finanzielle Situation im GARTENBAU mit der Möglichkeit zu tun, dort einen 70mm-Film einzusetzen? Wo ein Wille ist, das ist ein Weg. Und wenn es eilig ist, dann kann eine Anlage innerhalb von fünf Stunden reaktiviert oder ergänzt werden, auch mit geringsten Mitteln. Fakt ist doch wohl eher: hier sind alle zu phlegmatisch dazu und führen lieber lange Reden über Gott, die Welt und frühere Bausünden. Folgt hier noch eine verläßlichere Dokumentation?
  17. Vielleicht mit am spannendsten - ebenfalls in den nächsten Quartalen - ab 2009: Das Filmmuseum Amsterdam reaktiviert sein 70mm-Festival. Schon vor dem Abriß des BELLEVUE CINERAMA Theaters an der Marnix Straat 400 (das schönste Cinerama-Haus, das ich je sah), war der Wunsch da, mit dem Festival in ein neues Megaplex-Kino in der City einzuziehen, sobald dieses eröffnen würde. http://www.70mm.nl/cms/control.php?&top...oupname=c6 Die Abrißbilder: Viele Jahre aber schon bestehen im Museumshaus selbst am Vondelpark 70-mm-Projektionsmöglichkeiten, u.a. in den historischen Sälen mit Projektoren der Type DP 70 aber für die Freilichtvorführungen im Vondelpark auch mit DP 75 und dts-Wiedergabe. Fotos: NFM. Amsterdam
  18. Glaube ich gerne. Hinterfragen darf man es dennoch: sind helle, randscharfe Bilder eine Erfindung der Digitalprojektion oder vielmehr Folge der Vernachlässigung der Standardfilm-Anlage? Zum "pixelfreien" [sagen wir besser: Fliegengitter-freien] Bild: das ist bei den beschriebenen Größenordnungen und Deinem Sitzplatz in Saalmitte (bei "mittelgrosser" 100 qm-Bildwand) selbstverständlich für 2k. Für solche (dennoch hinter den Höchststand der Filmtheaterbaukultur zurückfallende) "Kompromiss-Säle" ist 2k-Digital Cinema auch erfunden worden. Fliegengitter und Treppchenbildungen kenne ich eigentlich (von Ausnahmen wie TRON abgesehen, der aber höher aufgelöst wurde) im Kino primär seit 1999. Damit wird man leben müssen: es ist der Preis des Fortschritts. Zur Farbwiedergabe der DLP-Technik: diese kann optimal kalibriert sein und bisweilen die beim Massenstart zu schnell kopierte oder unterentwickelte 35mm-Theaterkopie ausstechen. Technisch gesehen müßte es umgekehrt sein: bei Normeinhaltung und Betrachtung von Negativ- und Printmaterial hat die DLP-Wiedergabe eine andere Farbcharakteristik, mit Film schwer kompatibel. Kontrastumfang und Gelbwiedergabe sind deutlich geringer, auch die Dichte beim Schwarz steht vor dem Potential des Printfilms zurück (physikalisch erwiesen). Ist mir klar, wenn statt mit 280 mit 920 Fuß oder (in London) noch rascher kopiert wird. "Originalkopien" von INDI wirst Du in dieser Kinowelt nicht mehr sehen (ich hatte Glück, zwei davon sehen zu können: 1982 und 1985, riesigere Leinwände, weniger Leinwände, vollere Säle, längere Laufzeiten). Was mich wundert ist Dein Digitalvergleich mit dem CASINO ROYALE, den Du gleichwertig fandest: den hattest Du aber analog gesehen? Fazit: für heutige Möglichkeiten (und gestiegene Ansprüche an Bildsauberkeit und Bildstand) hat derzeitiges DLP, 2k sogar noch die Nase vorn. Wer mit 35mm-Mainstream-Serienkopien die letzten 10 Jahre zu tun hatte, wird verständlicherweise zum Filmhasser. Und dennoch sind auch gute INDI-Kopien im Einsatz - kurz noch 4 Zitate aus dem Video-Forum www.beisammen.de, Meinungen von HD- und Home-Cinema- und George Lucas-Fans, die auch über einige gute 35mm-Kopien berichten: A) Zur Bild- und Tonqualität der Kinos: Die Unterschiede sind da offensichtlich sehr hoch. Von perfekter Vorführung bis zur unscharfen Projektion ist wohl alles dabei gewesen. Aber wer glaubt denn wirklich, dass er in der Reihe 2 eines Kinos ein scharfes Bild sehen kann? Sorry, gerade Leute aus diesem Forum sollten das doch eigentlich besser wissen. Andere beschweren sich über ein blasses und wenig spektakuläres Bild. Kann es sein, dass ihr alle eure Beamer- und TV-Einstellungen völlig verkurbelt habt? Hauptsache brillant, bunt und im Kontrast völlig überzogen? So(!) wie Indiana Jones 4 sehen Filme nun mal aus, wenn das Bild richtig eingestellt ist... B) Bild und Ton: Im Hamburger Cinemaxx 1 am Dammtor (ehemals THX lizenziert) war ich seit langer Zeit mal wieder von der Bild- und Tonqualität eines Filmes begeistert. Das Bild war durchweg scharf, besaß natürliche Farben und einen sehr guten Kontrastumfang für die Möglichkeiten eines Kinos (Stichwort-Notbeleuchtung). Weshalb mitten in einer Verfolgungsjagt das Bild beim Aktwechsel plötzlich total grün-bläulich wurde (fast wie Matrix, sagte meine Freundin), konnte ich mir nicht erklären. Ob das Labor versehentlich bei den letzten Akten dieser Kopie die Kelvinzahl versehentlich von 6500 auf 9500 gestellt hat oder ein Projektorwechsel mit unterschiedlichen Lampenlaufzeiten stattgefunden hat, werde ich nachher mal klären und bei Interesse hier berichten. Der Ton war das Beste, das ich seit langer Zeit im Kino hören konnte. Pausenlos wurden Effekte auf den Surrounds wiedergegeben, der Bass ließ mehrfach den Boden unter den Füßen vibrieren und war ansonsten ständig präsent. Kino: Da sich nur relativ wenige Zuschauer an diesem schönen, sonnigen Tag ins Kino verirrten, C) Habe den Film direkt am Mittwoch in Aachen gesehen. Das Bild war auch hier unscharf und blass. Nachdem ich vorher schon etwas über den Film gehört hatte, waren meine Erwartungen ziemlich runtergeschraubt. D) Eben zurück aus dem Kino (Cinestar - Multiplex - Größter Saal). Auch die Bildqualität überzeugte durchaus, hatte unmittelbar vorher und eben gerade wieder den einen oder anderen HD-Trailer als Vergleich hergenommen: http://www.moviefans.de/indianajones/trailer.html
  19. Genau. Das L-Kino (ansonsten schönes Kino) hat die heitere Begabung, sich als automatischer Schiedsrichter einzuklicken, sobald meine Wenigkeit ein paar Worte schreibt. Es sei Ihnen herzlich gegönnt, sich im Lokaljargon zu echauffieren. Und genau die Stimmen der sogenannten kleinen Kinos (die aber auf andere Weise auch ganz "groß" sein können), aber auch Stimmen der bereits zugerüsteten und nicht unbedingt zufriedenen sowie der kalkuliert nicht "geförderten" Spielstätten wären doch interessant zu hören! Und ganz so schnell ereignen sich die großen Umstellungen, Glückverheissungen oder auch Katastrophen eigentlich auch nicht, als daß m.E. akuter Handlungsbedarf bestünde? Eine seit 1999 verkündete Revolutionsprosa auf der einen Seite und eine immer wieder "abwartende" Haltung auf der anderen (man lese bitte z.B. den Geschäftsbericht der DLP-freudigen CinemaxX AG 2008 zum Digitalkino) zeigt eher vielleicht, daß es sich weniger um einen Geschäftsvorgang handelt, bei dem eine Insolvenz dadurch droht, daß man nicht rechtzeitig zugerüstet habe - zumal auch die Publikumsresonanz, 3-D einmal ausgenommen, sehr verhalten ist. Hier ein Zitat aus dem Geschäftsbericht der CinemaxX AG: http://cinemaxx-trailer.de/art/upload/2...B_2007.pdf: 1.3 Digitalisierung des Kinos Die sogenannte Digitalisierung des Kinos, also die Umstellung von Zelluloid-Filmkopien auf ein digitales Format, ist bisher in Deutschland nicht flächendeckend erfolgt. Hinsichtlich der Finanzierung dieser technischen Umrüstung gibt es unterschiedliche Auffassungen zwischen den Filmverleihern und den Kinos.Die Ausstattung mit digitalen Projektoren kostet pro Leinwand derzeit mind. EUR 80.000.Die Kinobetreiber in Deutschland fordern daher, dass die Filmverleiher die notwendige Umrüstung komplett finanzieren bzw. den größten Teil der anfallenden Kosten übernehmen.Die Studios und damit die Filmverleiher werden von der Digitalisierung erheblich profitieren, da sie wesentlich geringere Kosten für die Filmkopien aufwenden müssen. Letztendlich steuert die Branche auf eine für alle Kinobetreiber gültige Vereinbarung hin, da die finanziellen Spielräume aller Marktteilnehmer ebenso begrenzt sind wie die der CinemaxX-Gruppe. Herrn Flebbes (CinemaxX-Gruppe) begeisterte Roll-out-Predigten kann man in Illustrierten noch von 1999/2000 nachlesen. Wie aber kommt es nun zu dieser erstaunlichen Zurückhaltung der Branche? Möchte nicht @preston, der sich für Werbung in eine bestimmte Richtung entschieden hat ( http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=9506 ), eine Betriebsgarantie skizzieren? Vielen Dank! Die Verlautbarung des Verbandes der Filmverleiher (aber auch von Einzelverleihern), man wollte nachwievor an ristriktiven "Kopienvergaben" festhalten (Start spezieller Filmtitel nur in Schlüsselstädten, selbst wenn Anrainer für digitalen Content "empfangsfähig" wären), läßt weng hoffen, dass die Belieferungspraxis (Spielkreise A und B usw.) zugunsten der Schwächeren verbessert wird, wenn gleichzeitig den Umsätzen in bevorzugten Stätten Konkurrenz geboten würde. Ausserdem könnte eine "Formatidentität" zwischen kommender Blu ray (vielleicht in Kürze in Varianten mit jpg2000-ähnlicher Codierung?) und dem alsbald "überholten" DLP-DCI-Cinema zur Angebotsverwirrung für den Kunden führen. Hier hält sich die Industrie verdeckt, wo, wie lange und für wen Sie primär bereit ist, ein "Erstauswertungsfenster" aufrechtzuerhalten. http://www.netzwelt.de/news/77334_2-dig...t-ins.html
  20. Da @preston sturges regelmäßig die "Barometermeldungen" aus dem Multimedia-Revolutionsblatt BLICKPUNKT:FILM [Entschuldigung für die überzogene Ironie!] veröffentlicht, frage ich höflich an, welche Intention und Botschaft er damit verbindet?
  21. Im einst besten Thread des Filmvorführerforums zum Thema "Magnetton: 'An die Nostalgiker!', ging es einmal "hoch" her [das waren mannhafte Duelle bei Einsatz von Leib und Leben - am mutigsten und kompromisslosesten @expert grouper, der die Magnetton-Ära von Anfang an begleitete]: War damals sehr amüsant hier im Forum. :lol:
  22. Dafür drücke ich alle Daumen! Ist ja immerhin ein Film mit "50er Jahre"-Sujet, der vielleicht doch wieder in ältere Säle passt, wenn ich es mir noch einmal überlege. :)
  23. Bitte aber auch bedenken, daß Ihr an einem Fast-Monopolplatz seid, eines der ersten und auch größten Mehrsaalhäuser der Republik. Da springen bei Massenevents plötzlich Synergieeffekte an, die neuzeitlichen Bedürfnissen ganz junger Menschen nahe kommen, wie grosse Foyerhallen mit schicken Rolltreppen, mit wechselnden Reizeindrücken und Concession-Theken, bei Verfügbarkeit noch weiterer Filmangebote unter einem Dach, "Sehen und Gesehen werden", starkes jugendliches Gedränge und "Wohlfühlfaktor" in proppevollen Sälen vor denen Aktionspiele stattfinden (Lasergefechte unter den Teens usw.), angeblich größte Leinwände und angeblich "modernste" Technik - - - eben das "Kompakt-Konsumangebot" der neuen Glaspaläste, die einem Action-Film genügend "Trubel" angedeihen lassen sollen. Also weißt Du ganz genau, daß die Grundversorung mit Mainstream in nicht wenigen Kleincentern, Einzel- und Traditionshäusern schwer zu kämpfen hat. Auch wenn dort Projektion, Kundenbetreuung oder Preisgestaltung einem 14-Säle-Areal überlegen wären, so fügt sich die äussere "Hülle" der Glaspaläste weit eher zum Blitzgewitter einer George-Lucas-Production als ein alter, kleinerer oder auch riesiger, aber oft leerer Theatersaal. :cry:
  24. Man setzt regionale Zahlen ein in einen Ertrags- und Finanzierungsplan, schaut sich die bundesdeutschen Besucherschwankungen und den jeweiligen Standortvorteil an und setzt die Daten in Beziehung zur jüngsten Sondermaßnahme. Sofern die Zahlen einiger us-amerikanischer Roadshowhäuser (die es alsbald mit fortschreitendem Roll-out schon nicht mehr sind) für die deutschen Strandorte und bisherige 3-D-Einsätze übertragbar gewesen wären, so würden auch die dt. Banken und die Fördergremien mitziehen. Tun sie aber i.d.R. nicht, was auf schwerwiegendere Strukturprobleme in der dt. Kinolandschaft hindeutet, die durch ein paar 3-D-Kinderfilme nicht zu beheben sind. [subjektive Meinungsäußerung.] @pepu dürfte sich in seiner Region durchaus auskennen, die Einschätzungen sind realistisch und korrigieren die eher dumpf-"vorandrängenden" Marketing-Interviews und Erhebungen, die in einigen Branchenblättern wie etwa BLICKPUNKT:FILM an der Tagesordnung sind, wo man mehr vom Medien- als vom Kinobusiness zu verstehen scheint. Oder beides vermischt, was somit vorzeichnet, wohin die Reise in die strahlende Zukunft tatsächlich gehen soll.
  25. Ben-Hur genießt man schon seit Jahren "zu Hause". Einmal, weil die Kinos ihn in unwürdiger Fassung zeigen, zum zweiten, weil man sich selbst beizeiten eine "standesgemässe" Filmkopie zulegte. :) Was hätte Charlton Heston zu all dem Neuzeit-Spuk wohl gesagt? :oops: ("Von nun ab geht's bergab" - sang schon Hilde Knef.) Aber im Ernst: dies beweist neuerlich das Widersinnige des digitalen Roll-outs: ein Strudel ohne Ende und verbunden mit der Zerstörung der traditionellen Verleiherstrukturen. Der 35mm Filmprint würde bei hochwertiger Ausbelichtung (oder Large Format Photographie) 10k schaffen, aber man nutzt dieses Potential deswegen nicht, weil mit Kinofernsehen der Anschluss an die Video- und TV-Verwertung vollendet werden soll. Die Dinge drehen sich um: HD erst für On-Demand, und dann fakultativ für Kinostätten, die als Zweitverwerter von HDTV ihre "Sondervorstellungen" fahren dürfen.
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