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Na schön, dann bleibt es bei der demokratischen Widerrede und wir gehen jetzt ans Tageswerk. Trotzdem können Sie sich ja überlegen, ob man Meinung, (vom Objekt distanzierte) Analyse und Werbung besser voneinander trennen könnte. :wink:
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Also, wenn für die Festivalmacher in Krnov, die z.B. Festivals für die alten Breitfilme machen (und in diesem Thread auch für viele andere Veranstalter nach Massgabe der Informationen) recht flächendeckend und überregional Werbung von mir gemacht wurde, ist es ja einigermassen ausgewogen in diesem Forum, oder? Und schadet niemandem, auch keinem Einzugsbereich in ka. Wie aber steht es hier um "Mißgunst", wenn Screenings einmal weitab vom deutschen Publikum dokumentiert werden? Wenn dann jemand eine Beschreibung verfasst (etwa aus meiner Feder), die weitab von Ihrem Haus einen Film inhaltlich angeht, kommt von Ihnen ein solches Kompliment: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...&start=120 Mein Resümee: Es ist nichts schlechtes an Veranstaltungsankündigungen, gerade auch kinematographischer oder musealer Besonderheiten. Denn wenn Sie eine Fachzeitschrift für sich in Anspruch nehmen, die schrieb, so sei ein Festival beschaffen, für das Todd-AO gemacht oder erfunden worden sei, dann steht in meinen Beschreibungen nichts dergleichen. Auch nicht zugunsten von Veranstaltern, die ich sehr gut finde. Und ich finde Sie als Veranstalter auch nicht schlecht. Aber nicht Ihre Schreibe. Und streite jedwede Perfektion auf diesem Sektor ab, die nicht herstellbar ist. Es wird somit möglichst relativiert und um kritische Beiträge gebeten. Man sollte auch gelegentliche Fehler oder Irrtümer zugeben und nicht - das ist der Punkt - auf ihnen beharren und sie zu einer neuen Wahrheit umdeuten. (Das betrifft Beschreibungen von Filmkopierungen eben so wie den Einsatz verschiedener Projektionsobjektive oder Formate.) Wenn es Sie stört, können wir ja meine Festivalhinweise wieder löschen? Dann gibt es ganz exklusiv nur Veranstaltungen im Thread "70mm Event in Karlsruhe". Amen.
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Leider entsteht irgendwann dieser ziemlich einseitige Eindruck, wenn jemand nur laut genug trommelt und seine Geschenke verteilt. Dass deutlich mehr als 307 Betreiber ( http://www.programmkino.de/cms/index.ph...a094231b9e ) in Deutschland etwas für die Programmkultur leisten, geht in dem Getöse unter. Mitterweile werden auch in vielgeschmähten Multiplexen ohne Trommeln im Filmvorführerforum hervorragende Filmreihen veranstaltet, darunter ein von uns mitbetreutes Dokfilmfestival in S. (nein: keine Werbeschaltungen an dieser Stelle) oder kürzlich in einer Spielstätte des grössten MP-Konzern seitens diverser Veranstalter so subkulturelle Reihen wie "Queerfilm-Festival", "Verzaubert", "TOFFI-Festival", "Kurzfilmfestival interfilm" usw usf. etc. pp. Zwar finde ich die Breitwandthematik am interessantesten, aber gerade darum hätte ich mir gewünscht, dass historische und technische Fakten nicht auf dem Altar der Show und der Eitelkeiten geopfert würden. Die Diskreditierung der Kritiker und Forscher in diesem Kontext seitens dieses Kinos verstärkte allemal die Unlust an Kontakten zu diesem Haus, selbst in der Rolle des zahlenden Gastes. Die Diskussionsbeiträge des erwähnten Forumskollegen sind nach meiner Wahrnehmung leider mit Kalkulation auf versteckte Werbebotschaften und Stimmungmache aus. Die Idee Problemerörterung und Kritik des Zeitgeschehens wäre da ein Unwort. Alles bleibt Show und Illusion, Nostalgie oder digitale Euphorie. Das Kritisierenswerteste bezieht sich also auf die aus meiner Sicht nicht sehr überlegten oder vertieften Diskussionsbeiträge dieses Users, denn der Programmstandard dort ist deutlich höher. Ein echtes Paradoxon. Zum sehr dehnbaren "Team"begriff, weil das anklang: Die Entscheidungs- und Planungskompetenzen sind dort unilateral, die Betriebsverfassung streng hierarchisch. Nicht mein Bier... Der Veranstalter könnte sich in der Lautstärke seiner Botschaften (und häufigen Unterstellungen bei mißliebigen Diskutanten) ein wenig zügeln. Was hier geschieht, ist weniger Sacherörterung oder Programminformation als vielmehr beinhartes Standortmarketing, das mittlerweile in der Rubrik "70mm-Event in Karlsruhe" gezielt auch andere Veranstaltungen inkludiert.
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Soweit ich mich erinnere, war sie französisch synchronisiert. Aber andere hier wissen es genauer. Vielleicht doch noch einmal in Coburg nachfragen, ob man dort vom Verbleib einer anderen und dt. Kopie weiss. Ansonsten wird es sehr schwierig, glaube ich. Nur gerüchteweise hörte ich vor 15 Jahren einmal, eine Komplettkopie habe in obskuren Kreisen in Bln kursiert. Die Gerüchte haben sich nicht bestätigt, denn irgend etwas davon wäre dann aufgetaucht. Aber vielleicht gibt es ja bei Euch noch andere Screening-Wünsche, wo man weiterhelfen könnte? Es ist immens wichtig, die Spielstätten darin zu ermutigen, diese Option wieder aufzugreifen. Von daher gäbe es (im Gegensatz zu Videoverwertungen) von mir aus massive Unterstützung bei eventuell anderen Titeln oder Technikfragen, sofern Du das Thema ausweiten möchtest.
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Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Es wurde ja verglichen - und dem Anaglyphen-System auch Nachteile bescheinigt - aber es funktioniert. Seit Jahrzehnten. Nicht die Verhinderung besserer Systeme ist das Anliegen, sondern Rücksichtnahme auf weniger vermögende Spielstätten. Wenn es gelingt, diese am 3-D-Spiel zu beteiligen (wie vor nicht all zu langer Zeit bei SPY KIDS - MISSION 3D), ist das super für den Standort und viele Gäste, die auf das Kino angewiesen sind, aber auch für den Betreiber, der bei Nullkosten 3D zeigen kann. Anderenfalls stünde die bessere Polarisationsmethode für 35mm noch offen: mit Silberleinwand, die auch digital wiedverwendbar wäre. Einige Leinwandshots von 2004 mit einer Billig-Knipse gemacht. Daher keine Gewähr für die Güte des eingefangenen 35mm-Projektionsbildes. Das fände ich besser, als Spielstätten von einer Belieferung auszunehmen oder sie zu hohen Hypotheken zu drängen, wenn diese sehr oft in die Insolvenz führen, wie ich das schon im 35mm-Bereich erlebt habe. D.h.: 3D ist schon wichtig und attraktiv, aber noch wichtiger ist der Spielstättenerhalt. Soweit diese These, die nicht in erster Linie der Technik huldigt. -
Oder die Topics und Threads nach Standorten zusammenfassen, um die Übersichtlichkeit zu erleichtern. (Und diese Diskussion ist beendet.)
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600 km weit entfernt, da hält sich der Neid in Grenzen. (Und die gezeigten Kopien kenne ich alle schon, daher auch kein Stammkunde in Karlsruhe.)
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Genau. Der floppte ebenfalls (an meinem runden Geburstag war 70mm-Premiere). TRON war aber eine originäre Idee zugrundeliegend: einige Mythen der Antike und des Gladiatorenspektakels. (Bemerkenswert der Einsatz von VistaVision- und 65mm-Kameras anstelle einer 2k Letterbox-Aufnahme anno 2008). MATRIX musste man ob seiner Kühnheit und Zivilisationskritik bewundern. Was werden wir an SPEED RACER bewundern können? Die Farben?
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Es reissen sich auch viele andere etwas auf und kämpfen für Repertoire und Standort. Viele Kinos mit schwierigerer Ausgangslage ringen ums Überleben, andere pflegen noch intensiver ein Repertoire in anderer und bisweilen vielfältigerer Ausrichtung - und bleiben bescheiden. Die Widescreen-Filme sind sicher klasse, der Wille Repertoire zu zeigen eben so. Die Fragwürdigkeiten, die man nebenbei schlucken soll, sind leider jene: - Selbstbeweihräucherung - Verklärung oder Umdeutung der technischen/geschichtlichen Vorgänge - zentralistische Bestrebungen - Durchdringen fast jeden Threads mit Eigenwerbung - "Zaubereien" auf der psychologischen Ebene; kleinere Werbegeschenke, um Kritik vorzubeugen - Anwürfe gegen Kritiker, die zoologischen Genres beigeordnet werden Das haben andere Betreiber m.E. nicht nötig. Hier wäre eine zurückhaltendere Einstellung förderlich, die davon ausgeht, daß ein nicht-kommerzielles Forum noch immer der Diskussion dient und nicht nur der kostenlosen Insertion. Allerdings wird diese Sichtweise von den Moderatoren und vielen Usern nicht geteilt, weshalb es mit diesen Werbemethoden ewig weitergehen wird.
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Er ist im Geschäft und ist auch interessiert an diesem Thema. Aber ich kann nicht für alle Familienmitglieder sprechen - und die haben in höherem Alter auch Anspruch auf den Ruhestand. Die sehr umfängliche Programmgeschichte des ATRIUM wäre hier einer schönen Dokumentation würdig. Todd-AO in allen Formaten und Reprisen sowie Cinemiracle - das waren die Epochenschritte in Stuttgart, gleichwohl auch andere Häuser dort viel 70mm zeigten. Das alles könnte @filmempire bestens mitverfolgt haben? Laut dieser Auskunft wurde im ATRIUM Cinemiracle mit FP 30-Bildwerfern bespielt: http://cinematreasures.org/theater/9348/ (Notiert hatte ich immer FP 20-S - offenbar falsch.)
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Zum Videomedium gehört das DVD-Medium. Ein Gattungsbegriff der internationalen Archive (die neben Film auch Video und DVD oder Digita Beta sammeln, auch wenn es mir nicht so gut "schmeckt"). Zum Video gehören auch Blu ray und HD-Quellen. SHATTERHAND auf Video ist ein Ärgernis. Zum Produzenten sage ich nichts, um keine neuerliche Unterstellung zu lancieren. @Federico wird mir den Ersteindruck hoffentlich nicht verübeln, aber vielleicht sieht er das Problem, mit dem er ja nichts zu tun hat, dennoch ähnlich? Ansonsten möge er die harte Nachfrage bitte entschuldigen.
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o.K. - sehr lobenswert! Dann hätte man das doch ansagen können! Und warum gehen diese Infos vorab privat ab, und nicht eingangs zum besseren Verständnis? ("Beschämend" finde ich nur die Videoszene in Dtl., daher die kritische Nachfrage!).
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Ein Beispiel: gäbe es es nicht so viele mittelmässige EL CID Transfers, und jüngst auch noch Stereoton, würde der Film endlich vom Original her restauriert werden. Die Kritik geht hier auch gegen die Mogelpackung von Scorsese von 1991, die auch im Cinerama Dome lief. Das ist m.E. der falsche Weg, der auch etwa von Robert A. Harris in diesem Punkt einmal zurecht kritisiert wird. Eine reine "Videorestaurierung" behindert die Filmrestaurierungen, so seine zutreffende These.
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Das wollte ich fragen, hielt mich aber zurück, zumal mir der Betreiber gut bekannt ist, er als sehr engagiert auf diesem Sektor gilt und auch heute noch hierfür eintritt. Er erwartet aber zurecht eine Manpower der Unterstützer. Diese ungewöhnlich Anstrengung vieler Beteiligter erkärt dann sicher den enormen Zuspruch. Davon bitte mehr in Germany!
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Fand es seltsam. Also ich merke immer mehr, dass teilweise gutes oder weniger gutes Sammlungsmaterial oder Unikatkopien für eine billige Telecineabtastung genutzt werden. Das hat den "Vorteil", daß für den Videokonsument eine interessantere Fassung als bisher auf den (Schwarz-)markt geschleudert wird. Der "Nachteil" der Abtastungen ist m.E., daß gute Archivkopien nach der Abtastung immer weniger im Repertoire- oder musealen Kinobereich auf Zusprüch stossen, wenn genau diese Fassung in jedem Haushalt verfügbar wäre. Der weitere "Nachteil" ist m.E., daß eine grundlegende Restaurierung, auf die man seit Jahren hofft, oftmals erst dann realisiert wird, wenn es besonders weh tut. Restaurierung also nicht nur für Video, sondern in den filmischen Originalformaten wäre doch das Ziel, damit man diese irgendwann doch einmal wieder auf einer Leinwand sieht oderals neue Archivkopie wiedererstehen sieht. OLD SHATTERHAND hatte bei der Brauner-Hommage im Zoo-Palast zu seinem 70. Geburtstag eine von verschiedenen Theaterkopien "gedoubelte" 35mm-Version erfahren (neu kopiert nach allen Regeln der Kunst, aber von verfügbarem Gebrauchsmaterial), die schlimm aussah. Nach der Vorstellung wurde ein Akt (der letzte verfügbare) auf 70mm angekündigt. Es blieben zwar von den 1250 Gästen nur fünf im Saal, aber für die "ging die Sonne auf". Die existente Videofassung ist ebenfalls minderwertig, und daher nehme ich an, ein Videovertrieb fragt hier an. Wünschenswert wäre aber die Bearbeitung der Original-Ausgangsmaterialien (Negaitv und Mehrkanal-Tonmaster) durch den Produzenten, Herrn Brauner, und keine nur leicht verbesserte Mogelpackung für DVD, die sich von der eigentlichen Aufgabe ablöst. (Als Videofirmen auch von mir Material und Mehrkanaltöne "abnehmen" wollten, sagte ich kategorisch ab. Das Geld war mir egal - aber es war erreicht: ein Film weniger auf Video in unausgegorener Mogelpackung!) [ist die Privatmeinung eines "Video"-Gegners.]
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Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Bin kein Raucher. Danke für die Unterstellung von Gras u.a. Kräutern. Aber im Gegensatz zu Ihnen offenbar habe ich zumindest SPY KIDS 3D gesehen: in Farbe. Über Ihr Quellen- und Content-Verständnis hat sich übrigens der Administrator beschwert, während ich sie überscrolle, weil sie mir zu unkritisch und unhistorisch sind. Die 35mm-Bilder/Screenshots, nach denen Sie fragen, liegen hier vor (ich bringe sie hier lieber nicht ein - das braucht jedes mal ne halbe Stunde, sie ins Web zu bringen. Was kriege ich von Ihnen dafür?). Ihre Ausrufe wie "3D war ja wohl auf Film nicht der Reis(s)er" kann ich überhaupt nicht teilen. So ist das eben mit dem Zeitgeist 2008 - erinnert man an bestehende und preiswert nutzbare Lösungen, wird man in die Ecke gestellt. -
Frage mich, für welche Abtastungen und Videos man dieses Kopie schon wieder benötigt? Ist das ein Auftrag von Herrn Brauner? Brauner hat keine Kopie mehr dieses Formats, aber das Negativ existiert. Ein alte 70mm-Kopie in irgendeiner Weise für Video zu verwerten, finde ich seltsam.
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Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Spaß verstehen Sie wohl keinen. Aber ernst nehmen werde ich Sie auch nicht.. Vielleicht sollte ich mal SPY KIDS hier einstellen, damit das Thema nicht abrutscht - "mit gutem Kontrast und kräftigen Farben": http://www.dvd-sucht.de/movie.php?id=1330 (35mm-Leinwandshots gibt's auch noch, aber für Sie wäre das vertane Zeit.) Quellenangaben wünschen Sie auch noch? Wo machen Sie sowas denn, wenn Sie nicht gerade andere Forums-User "outen"? Letztens schrieb allerdings an Sie der Administrator ein paar Zeilen: -
Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Die Aussage kam von mir und nicht preston sturges, auch wenn sie jetzt umgedreht wurde. Manchmal fällt es einige nicht leicht, Anlaß, Reihenfolge und Schlussfolgerungen von Debatten mitzuverfolgen! Fakt . Frühlinghaften Samstag abend! -
Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Die Kritik an der Farbwiedergabe des Anaglyphensystems war ja mein Argument. Danke, daß Sie es übernehmen. Ansonsten ist der Vorschlag der 35mm 3D-Projektion als Ersatz für DC an Diejenigen gerichtet, die davon wirtschaftlich profitieren. Zu diesen gehören Sie nicht, da Sie andere Regelungen trafen. Daher ist leider keine Annäherung unserer Ansichten vorstellbar. -
Was lief da falsch? Unsere Matineen seinerzeit waren bis auf den letzten Platz restlos ausverkauft. Der Andrang war sogar so groß, dass man sich spontan zu einer zweiten Vorstellung entschloss, um nicht alle Besucher unverrichteter Dinge wieder heimschicken zu müssen. Zudem wurden dann noch Spätvorstellungen eingerichtet. Und selbst die waren sehr ordentlich besucht. Welches Kino war dies beim 70mm-Repertoire-Spiel auf der Matinee-Schiene? (Zu dieser Tageszeit habe ich das noch nie gehört, es wäre aber eine enorme Leistung des Veranstalters!)
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Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
... sprach die Arroganz der Macht, die es sich leisten kann, mit Verachtung auf funktionable Wiedergabesysteme herabzuschauen. Anderes widerspräche auch Ihrem Marketing-Konzept, der sich mit DC sozusagen bis zu den Haarspitzen eingedeckt hat. So einer darf einfach nicht einräumen, daß es anderswo auch andere Betriebskonzepte geben darf. Wir werden möglicherweise erleben, daß die Systeme mit schweren Shutterbrillen auf Widerstand oder Unlust treffen und der eigentlich interessanten Revitalisierung von 3D einen Dämpfer geben. Die bessere Bildwiedergabe ist damit dann auch auf der Kippe, wenn ganz andere 3D-Verfahren als brillenabhängige eingeführt werden. -
Neues Konzept für "digitalen" roll-out
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
die von @cinerama empfohlenen 3-D Optiken von ISCO kosten für 35mm zwischen 3.000 und 10.000 Euro, die optik für 70mm 3-D kostet 15.000 Euro + silberbildwand ... macht betriebswirtschaftlich durchaus sinn :-) So war es nicht gemeint. Es käme deutlich billiger, sofern die Optiken vom Verleih gestellt werden, was nicht neu sein sollte. Und SPY KIDS 3D war ohne Silberleinwand ausgekommen (zwar gibt es minimale Farbverluste durch das Anaglyphen-System, aber bei computeranimierten und sonst digitalisierten Filmen ist ein farblicher Verlust ohnedies kaum feststellbar.) Mit dem richtigen Film würde somit 3D auf vorhandener Projektionsbasis epidemisch in allen konventionellen Kinos eingesetzt werden können - bei allergeringsten Unkosten und in direktem Wettbewerb mit Digitalspielern. Daher ist der HDF aufgerufen, einen entsprechenden Aufruf zu starten, anstatt den üblen Drohungen nachzugeben, wer nicht z.B. Real-D-, Nu-Vision oder Dolby-fähig sei, sei bald insolvent, könne schliessen, entkernen, abreissen ... oder bitte von der Brücke springen. Kinder und Eltern bei SPY KIDS 3D waren glücklich mit den Vorführungen, obwohl kein "Digital"-, sondern nur ein "3-D"-Schild aushing. Und darauf kommt es doch letztlich auch an? Fazit: die gesparten dreistelligen Euro-Beträge kann der Betreiber endlich in die Erneuerung von Bestuhlung, Lautsprechern, Foyer-Inventar, Gebäudesanierung oder in die Personalschulung und in kulturelle Events investieren, anstatt sich als Geißel der Roll-out-Verträge oder gar einer mit 15 kW belasteten digitalen Doppelprojektion à la EL CAPITAN made in Hollywood machen zu lassen. :) -
Da hätten Sie zum Festival nach Krnov fahren müssen, was Sie enthusiastisch angekündigt hatten. Die Frage geht auch an @laserhotline. APOCALYPSE NOW läuft dieser Tage im Einsatz, wie Sie sehen, und auf vielen 70mm-Festivals der 1990er Jahre wurde er gezeigt, auch in Multiplex-70mm-Festivals mit Repertoire. Aber lassen Sie mich sagen, daß ich dafür keine Empfehlung abgeben würde, sondern eindeutig zur Technicolor-/Dup-Version der Redux-Fassung neige. Insofern war PORGY AND BESS als original Todd-AO-Produktion immer die interessantere Disposition und brachte von all den "aus dem Verkehr gezogenen Filmen" die meisten Besucherzahlen. :) Sie müssen sich schon ein bisschen selbst um das Geschäftliche, Technische und Programmatische kümmern und nicht von anderen die Recherche erwarten. Ich kann Ihnen nur Mailadresse und Telefon der Programmleitung der American Cinematheque/Egyptian Theater heraussuchen, weil ich mich denen mal zu tun hatte, aber das können Sie eben so sich besorgen. Ist unterschiedlich. Mit Matineen machte ich keine guten Erfahrungen. In Einzelvorstellungen als Abendvorstellungen (allerdings grosser Programmkinos oder Kulturhäuser mit Breitenwerbung) kamen ausser leider bei MY FAIR LADY nie unter 200 Besucher pro Vorstellung, mehr als dreimal so viel bei LAWRENCE, IN 80 TAGEN UM DIE WELT, dann etwa das Doppelte bei SCHIWAGO und PLAYTIME oder 2001 und selbst TSCHAIKOWSKI in Sovscope 70 hatte noch 320 Besucher. Und noch einmal zum ARSENAL: das Event PLAYTIME lief dort - trotz nur eines einzigen Tagestips eines Stadtmagazins - vor völlig ausverkauftem Haus und musste um Mitternacht wiederholt werden, bevor die Kopie zurück nach Paris ging. Schlecht liefen leider einige Festivals der 1990er Jahre bei CxX, die m.E. mehr als PR-Gag für die Darstellung der neuen THX-Anlagen veranstaltet wurden und wo man darauf hoffte, die Filme seien aufgrund Ihres Bekanntheitsgrades "Selbstläufer".
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Kinematheken und nahmhafte Festivals erhalten die Genehmigungen, sowohl für AMADEUS als auch APOCALYPSE NOW (mehrere existente Archivkopien) wie auch PORGY AND BESS, berichte ich gern aus Erfahrung. Es sind und bleiben natürlich Ausnahmegenehmigungen. STAR WARS vermutlich nicht machbar, aber die Kopie ist ohnehin rötlich, Dennoch: das Urmaterial ist gesichert. (Im Gegensatz zum Stummfilm, bei dem erst kürzlich eine Unikatsammlung wieder aus Unkenntnis der Müllabfuhr übereignet wurde.)