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cinerama

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  1. Vor dem Spätsommer leider kein Breitfilmscreening möglich, aber auch nicht unter zehn Besuchern. Aber falls wir uns am Bahnhof Zoo treffen (wohne fast um die Ecke), kann ich Dir den "Berlin-Fahrplan" für Filmtheater u.a. andere filmwirksame Lokalitäten empfehlen. Da gibt's sogar einen diesbezüglichen "Stadtplan". 8)
  2. Off Topic, aber passt trotzdem: beziehst Du Deine Aussage auf die im letzten Jahr vollkommen neu eingerichtete (und vergrößerte) Leinwand? Wußte davon gar nicht: richtig vergrössert worden? Das ist ja überaus erfreulich, aber auch erstaunlich (macht fast nie jemand heutzutage, leider). Aber ldies iesse für unser berliner 1074-Platz-Kino hoffen: kein Tag vergeht hier, an dem nicht (zumeist unter ROYAL-Berlin-Anhängern) das Lied anklingt, wann endlich der ZOO P. (Pendant zum Londoner Empire) seine Leinwand vergrössern könnte. Aus bautechnischen Gründen ging dies aber nicht (Vorführraum sozusagen als "Schwalbennest" eingehangen), obwohl in der Vergangenheit etliche 70mm-Premieren hier liefen. Aber vielleicht nach dem Umbau, wenn die Hausherrin geneigt ist? :wink: Vorerst wirst Du zusammen mit @Skaphod noch ganz andere Überzeugungs- und Vortragsserien zum "Anrollen" bringen müssen, um überhaupt erst einmal in München den allgemeinen Wunsch zu beflügeln, damit wieder anzufangen. In jedem Falle mit einigen neuen Ideen, denn die Wdhl. eines alten Konzepts könnte erwidert werden mit "hatten wir schon" oder "läuft nicht mehr". Das mit den Arri-Kurzfilmen zur Demo ist fein, vor allem da kein extra Kostenaufwand damit verbunden ist und weil das Material auf Polyester sich nahezu risikolos "mal auf die Schnelle" einlegen liesse. Also kein ungeschickter Anfang! Veit Helmers TOUR EIFFEL müßte man kostenpflichtig entleihen, er ist auf Triazetat und Magnetton - einige Clips werde ich hier in Kürze einstellen. JESUS WAS HIS NAME war aber m.E. "stumm" - aber wenn er auf die Schnelle greifbar wäre, um so besser. Und mittelfristig ist ein weiterer Überzeugungsschrittt nötig, auch einige Klassiker (in manchmal rötlichem "Touch") salonfähig zu machen. Der Erfahrung nach funktioniert dies auch, sofern man die anderen Vorzüge einer solchen Präsentation gut verkauft. Mit dem Fachpublikum wirst Du vermutlich al Koveranstalter ebenso plauschen wie es persönlich einladen müssen: etwa auch referierende Gäste aus dem süddeutschen Raum sowie Zeitzeugen der Produktion/Kinoerstaufführungen. Diese sind von Natur aus auch treue Verbündete, wenn es darum geht, das entsprechende Filmtheater oder Festival für Promotionszwecke anzuschreiben [damit man nicht wieder nur allein oder zu zweit dort im Büro vorstellig wird]. Also wenn Ihr sowas in München wirklich spielen wollt, dann setze ich mal meine Hoffnung auf @Skaphod und Dich, die in diesem und jenen Kino eine Testscreening erbitten und die Bereitschaft erkunden. Und danach könnte ein "abendfüllender Polyesterfilm" mit dts und einer der Vorfilme eine erstes, nicht zu kostenexpensives Programm darstellen, bevor man die internationalen Archive heranzieht, zumal Polyester-Material in Reichweite liegt. Und: man sollte auch zu denen gehen, wo man sich vielleicht nicht hintraute, weil man sich in diesem oder jenen Kino vielleicht einmal ärgerte. So überrascht es fast immer, dort offene Türen zu finden, wo man sie nie erwartet hätte - - - - - :)
  3. Ja, das werden wir erleben, so lange es die Bewegtbild-Produktion gibt. :wink: Bankrotteur-Systeme offensichtlich, meiner bescheidenen Ansicht nach.
  4. Na, allerhand - ist ja wirklich der unübertroffene "Übungsfilm" für alle heranwachsenden Meistervorführer der kommenden 500 Jahre! So soll es sein, state-of-the-art. Eine Klangfilm-Drossel ist natürlich auch perfekt, denn meine von Conrad ist da viel zu winzig. Die 300-Meter-Rolle lasse mal lieber original und bitte unzerschnitten, denn im Zweifelsfall braucht man sie immer mal für "Langlaufeinerichtungen" und Schränke der breitesten Sorte, d.h. ohne Klebenstelle. 8) Magnetköpfe und evt. Rohmasken sind ja ebenfalls am Antrudeln, und somit kann man schon fast auf Todd-AO-"Welttournee" gehen. :!: Aber noch einmal zurück zu unserer regionalen Kino-Geographie: EMPIRE am Leicester Square ist zwar etwas flach, aber es lassen sich dort die Kaschzüge nach unten und oben ausfahren: dabei sieht das 70mm-Bild in der vorderen Saalhälfte recht "füllend" aus. Liesse sich das auch in den Münchner Kinos bewerkstelligen? Die "deep curved screen" wäre sicher die allerschönste (aber optisch am schwersten einwandfrei zu projizierende) Variante, hier am Beispiel der BEN HUR-70mm-Kopie. Aber als Anhänger der Kurven, Wölbungen und Kuppeln kommt man schwer davon los. In Berlin gibt es leider keine deep curved screen mehr, allenfalls müßte man in einem Planetarium in die Kuppel projizieren. Wie sieht es damit experimentell denn in München aus? Noch einmal zum MATHÄSER: eine einzige 70mm-Matinee lief dort, aber es gab keine Folgeveranstaltungen. Wer auch immer der Iniitiator war: sofern er noch nicht aufgegeben hat, so wäre sein Beistand gewiss nötig, ebenso der Eurer älteren Kollegen im CITY, die sich mit der Materie der alten Filme auskennen und mit Rat oder Tat evt. behilflich sein könnten?? Dann zum Bereich der Kooperationen: Spezial-Matineen, Nachtvorstellungen, eine abendliche Gala, ein Weekend-Festival oder die Einbindung in das Münchner Filmfest wären zu bewerben. Das "Ankoppeln" an eine Großveranstaltung ist zu empfehlen. Dasgleiche könnten sich doch auch die Hamburger vielleicht überlegen? (M.W. wollte der Ex-Direktor von METROPOLIS einst eine Reihe machen, aber ich vergass ihn Woche danach zu fragen, ob dies ernst gemeint war. Dort ist immerhin noch das GRINDEL innerhalb des Hamburger Filmfestes eine sinnvolle Variante - und diese Idee kam nicht von mir. Allerdings dachte ich weiters noch an CinemaxX Dammtor: ein sehr grosses Bild. SAVOY entfällt bedauerlicherweise nach seiner Schliessung.) Bei Kopientransporten sind wohl Versicherungssummen zu beachten, aber auch Sonderabsprachen betreffs privater Transporte könnte man anregen. Es könnte aber für den Anfang und als Probe- und Einführungsphase auch nur 1 bestimmter Film im Einsatz sein, der längere Zeit liefe. Im Maßstab dann eines Großfestivals könnte ich jeden Filmtitel besorgen, allerdings mit Transportaufwand, der die Übersee im Einzelfall einbezöge. Sponsoren werden sich ebenfalls finden, je nach Grösse der Veranstaltung. Dafür wäre ein spektakulär-griffiges Festival- und Veranstaltungs-Exposé + Katalog erforderlich (das ist ja meine Lieblingsbeschäftigung). Aber die Ampeln sollten allgemein schon auf "Grün" gestellt sein, ohne zu grossen Skeptizismus. Rein theoretisch könnte bereits im September ein Festival stehen. Die Realität ist bekanntlich ein wenig langsamer. :lol: Aber ich wäre gern bei der schnelleren Truppe dabei - an meiner Langsamkeit scheitert es bestimmt nicht.
  5. Na, das wäre ja schon ein erster kleiner Schritt zum viel bewunderten Wide-Screen-Event! Die Magnetköpfe werden allerdings immer seltener. :cry: Letztlich müßtet Ihr eine kleine Lobby gründen, auch vorort. Im MATHÄSER wurde vor einigen Monaten noch eine 70mm-Matinee ("2001") bespielt, somit könnte auch dort eventuell ein an der Materie Interessierter zu erreichen sein, vielleicht einen Versuch wert? Nachfrage wegen der ATLANTIS-Bildwand: sind dort die unteren und/oder oberen Kaschblenden evt. noch etwas "ausfahrbar"? (Ich denke mal, Ihr habt Euch einen CinemaScope-Film angeschaut?? 2.39 : 1 also gegenüber möglichen 2.14 : 1 bei Todd-AO). Frage am @Chris: Deine Umschreibung/Schätzung entsprechend habe ich mir ein Bild gezeichnet, Krümmung käme auf 120 Grad. Als wir uns zuletzt in Baden-Würtemberg doch trafen: würdest Du sagen, daß die Krümmung identisch ist mit der Münchner Leinwand?? Etwas Zeit und Energie müßte man durchaus in die Sache stecken. Es gäbe von meiner Seite nur ein Konvolut an Vorschlägen, aber die Vorort-Diskussion und Organisation obliegt den kompetenten Münchnern. Solltet Ihr experimentell mit Veranstaltungen beginnen, wäre m.E. eine Testphase mit Polyester-Film zu empfehlen, um das Handling zu üben (und auch durch das Magnettongerät (ohne Magnetkopf natürlich) einmal einzulegen). In der Folgephase würde ich eine mechanisch defekte 70mm-Triacetat-Rolle durchtesten, hinsichtlich Filmschonung und Rißgefahren. Dann könnte man bereits Sonderveranstaltungen oder ein Wanderfestival erwägen (war einmal ein Vorschlag einer Kinotechnik-Schmiede Anfang der 1990er Jahre). Hinsichtlich Programm-Redaktion und Kopienrecherche: da hätte ich ausnahmsweise etwas voraus - danach würde sich vieles ins Licht bringen lassen. Gibt es denn in München - unter den erwähnten Spielstätten - vielleicht auch einige, die mit gelegentlichen Sonderveranstaltungen oder einem Schienenspiel hervorgetreten sind? Bin sehr gespannt, ob die Sache in München an Leben gewinnt! :)
  6. Urania am Rande: Jedenfalls wurde vor 5 Jahren schon infolge der allgemeinen City-West-Misere die Schliessung erwogen, auch nachdem Subventionen gestrichen worden waren. Das Filmprogramm dort galt immer (schon seit den 1960er Jahren, als ich als kleiner Bub dort mit Omi und Opi vorbeilief) als Geldbringer, es sollte sich selbst tragen und ggf. andere Veranstaltungen unterstützen. Was sagen soll, daß es auch in einer Millionenstadt gefährdete Einrichtungen und Betriebe gibt, eine Gefahr nicht nur das vermeintliche Klein-Stadt, oder wie Sie sagten "Provinz"-Kino ereilen dürfte. Immer höchst unerschiedliche Standortfaktoren, Pachtbedingungen und Einzugbereiche, die ursächlich sind, und keine Frage von groß und klein, niedrig oder hoch, metropolitan oder dörflich-idyllisch. :wink:
  7. Also mit SATURN könnte ich nicht grün werden - aber das ist vielleicht eine Berliner Spezial-Geschichte (siehe hier: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...3&start=30 ). Das ATLANTIS hätte - falls die Bildwand wirklich stark gekrümmt ist, einiges Potential, auch vielleicht nicht ganz so vom Blockbuster überlaufen wie das MATHÄSER (wo man vermutlich auf volle Auslastung Wert legt.) Würdest Du die Krümmung noch einmal in Erfahrung bringen wollen? Ein Magnettonverstärker läßt sich sicherlich auftreiben, die geringste aller Hürden. :wink: Es gibt durchaus einige Verleihkopien und weitere, die spielfähig wären. Den derzeit populären DIE HARD könnte man auch später zeigen, und da auch "Antik-Klassiker" in dem Genre bedeutsam sind (manchmal auch etwas rötliche Kopien), so sind diese Filme stets zugleich immer aktuell oder auch nicht aktuell. Einen speziellen Aufhänger wüßte ich vorerst nicht - es sei denn, man griffe das Digital-Symposium im Forum der Technik auf und knüpfte hieran an, um eine Technikdebatte zu führen. Wäre aber vielleicht zu wenig "postmodern", so daß man sich vernünftigerweise auf Kinogeschichtliches beschränken sollte. Aber vielleicht fällt Dir noch etwas ein... Ein Vorschlag wäre, die Billdung eines Abspielrings einmal kurz anzudiskutieren. Im Moment hätte ich für 2008 ein paar Auslandsaufträge, wo mir trotz Bezahlung auch die eine oder andere Austauschkopie angeboten wurde, sofern wir in Dtl. ein Festival veranstalteten. Die Offerte stößt bei mir durchaus auf Sympathie - es kämen evtl. ein paar englische Kopien und osteuropäische Raritäten in unmittelbare Reichweite die thematisch ganz neu vermarktbar wären. Wäre wirklich schön, wenn Du ein paar Fotos oder Informationen ins Netz bringen könntest, welche Bildwände und Publika in Deinem Umfeld zur Verfügung stünden? Ich glaube fest an München - eine Stadt der traditionellen Film- und Kinotechnik. Übrigens herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung der Filmausstellung im Technikmuseum! :)
  8. Wer ist wir? [...] Realität, ade. Erstens: Bad Soden hat knapp 22.000 Einwohner, die wohnen schon in einem Radius von 200 Metern rund um Zeughaus und Urania. Zweitens: Urania und Zeughaus sind hochsubventionierte Häuser und haben dadurch ganz andere Möglichkeiten. preston sturges hat folgendes geschrieben: Nein, nein, Mr. Sturges, das stimmt immer alles, was man so hört. Neulich ist zum Beispiel ein Ufo runtergegangen, ganz hier in der Nähe. Das stimmt, denn man hat es mir vertraulich erzählt. Also etwas mehr Vertrauen bitte, Mr. Sturges. Eine Co-Veranstaltung, d.h. von SDK/IFB und von mir. Wirklich so schwer zu verstehen, lieber Mr. Brillo? URANIA wird seit Jahren nicht mehr subventioniert, ZEUGHAUS ja. Im Umkreis von 200 Metern übrigens entweder nur Wasser oder abends unbeseelte Büro- und Universitätsgebäude. Und einen Vergleich guter (oder viel zu weniger) Besucherzahlen hatte doch @preston sturges zuerst hier angestrengt - mit Seitenhieb auf Neueinsteiger (potentieller Konkurrent für ihn). Somit mochte ich ihn gern zurückschubsen in seiner seiner "Welt-Entertainer-Rolle" - mit allemal einer Handvoll Gästen per screening. Trotz eines recht schönen Kinos - ist's auch bei ihm verbesserungsbedürftig. Die Cannes-Vorstellung PLAYTIME hat auch nicht er gemacht. Sie tournierte durch Europa und hatte auch an der Spree vor 3 Jahren ausverkaufte Vorstellungen, abgesehen von der älteren Fassung, die wir in den 90's spielten: bei vollem Haus. :wink: Gar nichts ist bedauerlich!
  9. Es handelt sich immerhin um eine aufs schnelle Geschäft zielende Industrie, weniger um sensibles Künstlertum in autonomer Abgeschiedenheit, von der wir hier reden. Das Anzweifeln derselben ist so legitim wir das Mißtrauen gegen Politiker und Geschäftsleute. Die Kritik in der Wahl der formalen Mittel und inhaltlichen Ausrichtung eben so. Da anderenorts bereits das Argument des Arbeitsplatzerhalts der Filmvorführerbranche von Digitalbefürwortern abgelehnt wurde, weil solche Hemmnisse real existierende Umbrüche (in Gesellschaft und Technik) nicht mehr repräsentierten, so kann nicht auf einem Umweg "von hinten" herum plötzlich das Arbeitsplatzargument wieder befürwortet werden, sobald einige digital Produzierende einmal einen Erfolg lancierten. Die Fragen werden interessanter, wenn es hiesse: für wen wird produziert, aus welchem Anlaß, auf welcher Vertriebsgrundlage, mit welchem Weltbild oder Kunstverständnis, mit welchem Verständnis handwerklichen Gestaltungswillens und mit welcher kulturhistorischen NACHHALTIGKEIT. Und wenn selbst kritische Gemüter sich vor THE GODFATHER und APOCALYPSE NOW verbeugen, neige ich zur Reserviertheit. Bei aller formalen, aufmerksamkeitsheischenden Brillanz waren beide Filme dürftige Verhandlungen der Zeitgeschichte. GODFATHER im Grunde Mafia-Operette (schärfte mir ein druchweg filmbegeisterter Politikprofessor einmal ein), und APOCALYPSE NOW ein Drogen-Exzess, der formale Spielereien an "Kriegsfestivitäten" reihte und leider weder J. Conrad, noch den Vietnam-Krieg, noch die Psyche des US-Marines oder die "Grausamkeiten" des Krieges" beleuchten" konnte. (Trotz oder auch wegen einer markanten Brando-"Show") Kameramann Storaro filmte später auf 65mm, aber auch auf 24p HD - und sollte daher ebenfalls in den hiesigen Post mit "News aus der Filmbranche" nicht allein schon deswegen als alleiniger Digitalfilmer ausgerufen werden - zumal alle Kameraleute irgendwann für's Fernsehen arbeiteten. Mr. Soderbergh kann ja gerne den 4k-Workflow beschreiten, was ihn in Anbetracht des Kaufpreisese der Kamera auch nicht sonderlich weh tut. Ein Gütesiegel für das Endprodukt ist es einstweilen wohl nicht, oder? Mein Lieblingsfilm von Soderbergh: SEX LÜGEN UND VIDEO. Der war ehrlich. :lol:
  10. Gut, daß Sie so perfekt in allem sind. :)
  11. Das ist wirklich so vorgekommen: bei PORGY AND BESS hatten wir 1074 Besucher, bei LAWRENCE OF ARABIA 560, bei MY FAIR LADY aber leider nur etwa 150 - jeweils in Berlin. (Es gab aber auch hier schon 20-Besucher-Vorstellungen in anderen 70mm-Häusern, die evt. unzureichend Werbung betrieben, mit denen ich aber nichts zu tun hatte.) Die auswärtigen Einsätze habe ich nicht immer notiert. Was gibt's daran also zu lachen?
  12. Moment mal: Sie haben dem neuen Kollegen attestiert, zu wenig Besucher zu haben. Dabei hatten Sie tlws. viel weniger. Damit haben Sie wohl das Problem, oder? Zur Ermutigung: Keinesfalls das, was Sie mit Realität verbinden: das kommunale ZEUGHAUS KINO UNTER DEN LINDEN sowie die URANIA (Berlin) haben beim Repertoire dreistellige Besucherzahlen. (Ich hatte auch ein einziges mal eine vierstellige Zahl)
  13. Wie bitte? Jetzt ist RED eine 35mm-Kamera? Schlafen Sie sich mal richtig aus - Sie sind ja mit den Nerven völlig runter.
  14. Fakten. Nicht so empfindlich gleich wieder @preston. Das Wahre und Gute wächst langsam heran, die Früchte aber wirken um so nachhaltiger. :wink:
  15. Fakten, die von den Stammgästen kommen - allerdings auch filmabhängig. Wie so alles im Business.
  16. Coppola hat als einer der ersten mit elektronischer Produkton begonnen (Zoetrope, ONE FROM THE HEART [1980], seinerzeit aber eine ineffiziente Produktionsweise). Von Soderbergh (OCEANS 13) erwarte ich visuell nichts Positives mehr, ist jedoch pers. ästhetischer Geschmack. Also nicht all zu gross offenbar, der Ansturm auf die (neben der Dalsa Origin) derzeit beste Digitalkamera. Hätte da mehr erwartet.
  17. Vor zwei Jahren war ich m CITY und sprach auch mit einem Deiner erfreulicherweise 60er Jahre/WideScreen-erfahrenden Kollegen. Ein anderer war seinerzeit krank, wohnte aber quasi im Nebenhaus: ihn hätte ich gern einmal wegen zeitgenössischen Dokumentationsmaterials angesprochen (sein Adresse leider abhanden gekommen). Wenn Du das ernstlich durchziehen willst - und München hätte einen guten Einzugsbereich und etliche Fans vorort - so wird man mit allen ausgestatteten Häusern sprechen müssen. Zugunsten des MATHÄSER: dort bestand durchaus kürzlich die Absicht, solche Reihen zu veranstalten, ich war selbst angenehm überrascht. CINEMA (spielte in den 1980er Jahren WEST SIDE STORY) hatte vor ein paar Jahren seine DP 75 leider zugunsten von DLP ausgebaut, Buchwald betrieb aber immerhin die Imax-Kinos, was man ihm hoch anrechnen sollte. Im FORUM DER TECHNIK war ich zur Auktion des Inventars nach Insolvenz des Vorbetreibers (die bereits an einer Reihe arbeiteten und mich anschrieben). Schade. Freute mich auf den Nachbetreiber, aber leider waren die Anlagen weg und man wollte schliesslich mit neuzeitlicher Technik-PR (DLP) auf einen neuen Markt vorstossen. MUSEUMSLICHTSPIELE hatten wohl mehrere DP 70 und spielten in den 1980er Jahren regelmässig BEN HUR (als die Kopie farblich noch besser erhalten war)! Im ATLANTIS war ich leider nie, aber dort soll HAMLET 1997 gelaufen sein. Welche Krümmung und Breite (Seitenverhältnis) der Bildwand wäre dort gegeben? Könntest Du evt. Bilder der Münchner 70mm-Kinos hier gelegentlich vorstellen??? Wäre grossartig! Zuguterletzt: eine Abspielkette bilden, dabei auch in Bad Soden vorfühlen, die sich ja jüngst in die Materie einarbeiten, auch in Hamburg die Fühler ausstrecken, vielleicht auch nach Essen, Hannover u.a. den Blick lenken sowie noch nicht angesprochene Mitstreiter ansprechen und auch die Berliner (einige mit dem Münchner CITY verbunden) nicht ganz vergessen. Und auch in einigen Häusern, die man böse findet, gibt es immer wieder überraschenderweise Protagonisten, die eine solche Reihe voranbringen würden, währenddessen leider die "Guten" nicht richtig aus der Reserve kommen. Vielleicht wäre die Projektionscrew im CinemaxX Dammtor in Hamburg oder im dortigen GRINDEL einen Anruf wert, und auch lokale Festival-Betreiber landesweit für eine solche Retrospektive zu begeistern? :wink: (Der Slogan "ein hübsches Nichts" ist aus DIAMONDS ARE FOREVER?)
  18. Na ja, bei Ihnen sind es bei den meisten Vorstellungen übers Jahr aber noch weniger Besucher, @preston. Bin zuversichtlich, daß Bad Soden weitermacht, und immer könnte ja aus DIE HARD 1 und 2 eine Dauerrepise werden, wobei die Leihmiete sinken dürfte. Beständige Wiederholung wird gewiss die Neugierde verstärken, sobald das Event regelmässiger annonciert wird und der Konsument darauf hingestossen wird, diese Besonderheit nicht zu verabsäumen! Viel Glück also, schon als Anerkennung des liebevollen Aufwandes beim Aufbau einer solchen Anlage, die echt Arbeit ohne Ende macht. :)
  19. Machst Du nun was in München, und war das nur ein Schnapsidee? Denke schon, daß sich in dieser Stadt eine Lobby zusammenfindet (per PN könnte ich Dir evt. weiterhelfen): es gibt auch weitere Kinos dort, deren Name hier noch gar nicht gefallen ist, die sich ausserdem dafür ganz gut eignen. Aber da müßtest Du Dich richtig reinknien: mit einfach mal scherzweise einen Film bestellen und den Chef für einmal sonntags vormittag "überreden" ist es noch nicht getan. Sammle mal aktiv die Mitstreiter an der Isar, dann wird das schon und es kommen auch noch ausserhalb welche dazu, wie die positive Erfahrung zeigt!! :)
  20. Da wird NAB eher in anderen Sparten Absatzmärkte suchen müssen: vielleicht in Large-Format-Kinos und Sportststadien, wo sich der Aufwand auch lohnt. Sinnlos ist eine erhöhte Auflösung keineswegs, da, wie oben erwähnt, auch die Filmhersteller nachwievor 65mm-Produktion anbieten können, die auch höchst vorteilhaft ausfiele. Als "Hirnwichserei" also (mein neues Lieblingswort, allerdings eher in bezug auf die Desorientierung und Verunsicherung der Kinobranche) betrachte ich den 2k-Teil-Roll-out in U, S and America. Auch wenn die virtual print fee dort die Risiken minimiert, so hat man sich doch ein entwicklungs-unfähiges Verfahren ins Haus gestellt. Derzeit bringt Runco den RS 1110 auf den Markt und wirbt im Home Cinema mit vollster HDTV-Aufläsung. D.h.: auch bei Scope-Intermediates (CASINO ROYALE als Bespiel hervorgehoben) wird das volle 16 : 9-Panel gefüllt und fakultativ mit einem Anamorphoten projiziert. Fazit: Bild ist zwar stärker kompressionsbehaftet als bei JPEG 2000 DC, aber nativ im Home Cinema mehr Bildauflösung als Digital-Scope-Projektion in den Kinos, die mit Letterbox fahren: 817 x 1920 pix. Derzeit scheint auch der SXRD-4k-Roll-out ebenfalls nicht in die Gänge zu kommen: http://www.digitalproduction.com/dp/new...=4192&NS=1 . Im Mai 2007 seien in Kinos, Studios und Produktionseinrichtungen lediglich 34 4k-Sony-Projektoren gezählt worden - vielleicht mittlerweile etwas mehr. Der 4k-Erstling R 110 kränkelte bekanntlich an Kontrastmangel und Helligkeit (bei 8 Meter Bildbreite "finito"), sodaß das Nachfolgemodell diesen Lapsus erst einmal ausbügeln hätte, um DLP aus dem Feld zu schlagen und das in der Vergangenheit als kontrastschwach verrufene LCOS salonfähig zu machen. Bei aller Zukunftsbegeisterung also seitens der Freunde der digitalen Perfektion würde ich aber dafür werben wollen, nicht ganz die derzeitige Filmbandprojektion zu vernachlässigen. Seit Mitte der 80er/Anfang der 90er Jahre hörte man vom Tod des fotochemischen Film und einer rundum vollendeten digitalen Produktionstechnik. Was leider auch verleitet zur Verachtung des bestehenden Standards, die man loswerden wollte. Die Folgen dieser Denkweise wären aber zu überdenken. Es spricht wohl weiterhin nichts gegen Filmdrehs auf 35mm, ein Einscannen auf 6k und Ausbelichten bei 4k (CASINO ROYALE u.a.), die der 35mm-Kopie zugute kamen. Ironie der Geschichte: Mit Technik des 19. Jhds. also wäre nachwievor ein hochwertiges Filmband projizierbar, das an Kontrast und Auflösung keinem der digitalen Projektionsverfahren hinterherzuhinken bräuchte und keinerlei Investitionen auf Seiten der Kinobetreiber bedürfte. Oder auch anders betrachtet und formuliert: folgt man der Denkweise, daß 2011 komplett alle Weltkinos "digital umgestellt" seien und prosperierten wie nie zuvor in der Lichtspielgeschichte [ironische Einfügung von mir], so macht es dennoch Sinn, die nächsten vier Jahre, wo ja irgendwie weitergespielt werden muß, das Publikum glücklich zu machen, in dem man bessere Filmkopien einfordert, und indem die Theaterverbände die Produzenten um höchstaulösende Digital Intermediates bitten, von denen bessere 35mm Dups hergestellt werden können. Was ich für ganz schädlich halte: sich seit Jahren (!) zurückzulehnen, auf das Ende des Filmbandes zu stieren, allen Roll-out-Versprechen blindlinks zu vertrauen und dabei Folgendes zu vernachlässigen: Pflege und Aufwertung des bestehenden Standards sowie das Einklagen in Schärfe und Kontrast verbesserter Filmkopien über die Verleiher. Man setzt schließlich nicht einfach eine Branche "auf Eis" (das geschieht leider seit den Roll-out-Versprechen seit 1999) und läßt den Ist-Zustand herabwirtschaften, um dann (2010? Oder später?) "richtig" zu investieren. Weder die durch 2k D.I.s sowie Massenkopierung verschlechterten 35mm-Kopien der letzten Jahre, noch die Heilsversprechen vom 2k-Digital Cinema als endgültigen Standard oder gar die "Zukunft des Kinos" scheinen geeignet, um eine Rückkehr des Publikums vom Home Cinema in die Kinos zu inspirieren. :?
  21. Oh, die Lage des BWR wechstelte 1962 entschieden in die Horizontale: zwei gewaltige Bildwerfer DP 70 mit Mole Super Sventy-Lampenhäusern wirkten dennoch zierlich, wenn man danebenstehend Betreiber Krüger sich positionieren sah: ein Riese an Statur (wogegen unser Jonigkeit fast "untersetzt" wirkt). :lol: (Grösser war nur der Bond-Bösewicht-"Beisser" Richard Kiel, anekdotisch bemerkt). Der Link ist zum Einstieg der Spreekinos ganz gut geeignet. Arbeite im Moment an der Neuversion: Erfassung sämtlicher Spree-Kinos und Spielpläne seit 1895 (Dokumente zum Tausch willkommen!). Einige BWRs in Altpalästen hingen direkt an der Decke inmitten des Saals, aber wie die Steilprojektionen gelöst wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Die EX für Steilprojektion kam ja erst Ende den 1950er Jahre sporadisch in Mode. :wink:
  22. Also Ende der 80er Jahre bei Beate Uhse überwiegend Triacetat wie in anderen Kinos auch. Du meinst sicher 8-perf. und IMAX 15 perf. ... Wie geschrieben "> 5-perf" = grösser als 5-Perforationsschritt, d.h. nicht nur 8-perf und 15-perf. :wink:
  23. Stufenweise Einführung von 35mm-Triacetat seitens Kodak ab 1949, 1952 endgültige Ablösung des Nitrofilm für Negativ- und Positivmaterial. Academy Award für Kodak 1950. Verbot von Nitrofilm (bis auf Ausnahmen) in Westdeutschland ab 1955. Polyester-Material für 70mm bereits Anfang der 1960er Jahre angetestet. In den 1990er Jahren Dutzende an 70mm-Polyester-Titeln im anglo-amerikanischen Verleih, auch wenn Lesern des Forums, die 70mm erst seit 2003 (im Zuge der Aktivität von Mr. @sturges) kennenlernten, das Material nur bei den Revivals und Restaurationen bekannt ist. Auch 70mm mit CDS war m.W. auf Polyester-Material, als ich das Material mal Anfang der 1990er Jahre im Kinepolis in Brüssel in der Hand hielt. Und früher noch bei den Large Formats > 5-perf., die in Anbetracht des Schaltschritts auf Triacetat nur geringe Überlebenschanchen gehabt hätten.
  24. Sachlich-elegant präsentierte sich 1928 die Fassade des neuen TITANIA PALAST-Kinos in der berliner Schloßstrasse, der einen 2071-Plätze Saal beherbergte, im "Dritten Reich" auch NS-Propagandafilme zeigte (Hitlers erklärtes Lieblingskino), schließlich 1961 auf Todd-AO umgebaut wurde, aber leider 1965 seinen gemischten Spielbetrieb aufgab (nachdem in der City-West zwei Großkinos im Bau waren, die wiederum 2006 abgerissen wurden). Einige Jahre nach der TITANIA-Schließung erfolgten Entkernungen für verschiedene Geschäfte und auch eine Probebühne fand dort Platz. Erst 1995 wurden dort wieder Kinos eingebaut. Seit dem Auszug des Schuhgeschäfts im Sommer 2007 wird dort von Star-Architekt Tchoban (Cubix-Kino am Alexanderplatz; Saturn als Ersatz für Royal-Palast im Europcenter; Aquadom Unter den Linden) ein neues Zwerg-Kaufhaus implantiert und die Fassade saniert. Gleichzeitig wird der Kinokomplex (neu eröffnet 1995 mit fünf Sälen) um zwei weitere Säle erweitert, die - zusätzlich zum Mainstream der bisherigen fünf Kinos - auch ein Arthouse-Konzept aufgreifen werden. Ein Bericht des "Tagesspiegel", der auch Stellung zum Umbau des ZOO PALAST-Kinocenters nimmt: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadt...25,2332861
  25. Kurzer Exkurs: Jenseits der Träume vom totalen, indexalisierbaren "Kino" (wir hatten einen Thread über "33k" und die Unendlichkeit von Produktbewerbungen): die Realität der derzeitigen DLP-"Umsteller" zeigt weltweit nur festgezurrte Substandards (auflösungsspezifisch und kontrastbezogen ein unflexibles Projektionsformat!) unterhalb der Güte einer professionellen 35mm-Kopienherstellung, sofern man 35mm bitte auch im Rahmen seiner Prozeßvorschriften verarbeitet. Zur Erinnerung ein spannender Thread vom Dezember: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...66&start=0 Es macht demnach Sinn, wieder auf 35mm zurückzugehen oder diese weltweit infrastrukturell einfach handhabbare KINO-Vertriebsgrundlage zu stärken, auch durch bessere Kopien, sowie künftig vorzugsweise (falls ein Digital Intermediate erforderlich ist) in 4k oder sogar 6k auszubelichten. Damit erübrigt sich auch die üble Digital-Cinema-Praxis der "Letterboxwiedergabe" von nativen Scope-Filmen (oder gar herunterskalierter Panel-Ansteuerungen mit noch weitergehenden Auflösungsverlusten, irgendwie passend zur jeweiligen Hauskaschierung, wenn tatsächlich 1.85 : 1 und 2.39 : 1 traditionell dort auf gleicher Bildhöhe projiziert werden).
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