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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Er hat aber schon mit 21 angefangen und hat daher sowieso einen längeren Atem als die bedrängten Kinoleute der heutigen Multimedia-Untergangsepoche. Wir können ja seine Gene uns einspritzen lassen, dann klappt das auch mit der Standortsicherung. :wink:
  2. @oceanic, Sie fantasieren ja wie ein Neuling der Branche. Oben genannte Uralt-Kameras (ohne vernünftige Perepherie!) gab es öfter im Angebot, eben so die Printer oder Projektoren dubioser Konstellation. Wer im "VistaVision IMAX"-Format, wie Sie so schön laienhaft umschreiben (ähm.... nochmal: welches Format bitte?), drehen möchte, bedient sich anderer Typen bei Fries Engineering. Apropos RED: vor Juli wird es wohl nichts mit der Auslieferung, auch nicht bei Ludwig, wie man hört. Würden wir auch mal gerne sehen wollen, wie es auf SRX-R210 und auf 35mm wirkt. So lange müssen wir im Deutschen Fernsehen also noch mit dem schrecklichen "VistaVision-IMAX"-Format vorliebnehmen, hi hi. :wink:
  3. War mal vor Jahren zu Besuch im BWR von einem dieser Kinos (ich sage jetzt nicht welches). Überblendbetrieb, aber die Klappen der Projektoren waren außer Gefecht gesetzt. Zum Überblenden wurde daher per Hand ein Schieber an der Wand betätigt, der gleichzeitig das eine Kabienenfenster abdeckte und das andere freigab. Primitiv, hat aber funktioniert. @Mr. Brillo, u.a. dort Vorführer gewesend, habe ich Sie als neugierigen Zaungast gar nicht gesehen? Sie mochten also meine oder - vor meiner Zeit - @Lurchis Vorführungen per Überblendungsschieber nicht, trotz fürsorglichster Betätigung? Das ist unfein. Aber ich bekenne mich schuldig, an Ihrem Meinungsumschwung zum Filmkino schuldig zu sein: Zum 35mm-Betrieb ein nicht-erhaltungswürdiges Verhältnis: Woher kommt dann bei @brillo das Interesse für die alten Kinohütten? Das scheint ein kleiner, aber kardinaler Widerspruch zu sein. Denn eigentlich wissen wir: "Ausverkauf. Alles muß raus!". :wink:
  4. @zehkuh: Danke für Deinen Beitrag. Der seit 1999 proklamierte "Roll-out" stockt doch an allen Ecken und Enden. Die Umstellung auf Tonfilm bedurfte 1929 lediglich zweier Jahre. Daher steht zur Digitalprojektion m.E. fest: a) sie bringt für Kinoleute keinen Mehrwert b) sie destabilisiert eine gewachsene, weltweit tauschbare Infrastruktur des Abspiels, die inkompatibel zum Home Cinema bleiben sollte c) sie behindert die Dispo-Freiheit der Betreiber, auch den Saaltausch etc. pp. d) sie führt zu knebelnden Service-Verträgen e) das Publikum sieht den Unterschied nicht - das liest man immer wieder f) die 35mm-Kopie hat Potential, und Ausbelichtungen in 6k stehen kurz bevor g) die Spaltung der Branche in 35mm-Spieler und Digitalspieler (sie ist unvermeidlich) führt evt. zur Spaltung des HDF und somit zur Schwächung der Betreiberpositionen gegenüber den Verleihern (hierbei werden sowohl digitale Betreiber als auch 35mm-Betreiber geschwächt. Im Moment schwächeln aber die Digitalbetreiber. :wink: ) Also ruhig weiter auf die 35mm-Disposition setzen. Nicht alles ist hier Gold, aber die "verbrannten" Landkarten bleiben uns vorerst erspart, und wir dürfen uns weiterhin an erhaltenswerten Spielstätten und Standorten erfreuen. Eine gewaltsame Umstellung auf Digitalvertrieb ist daher illusorisch.
  5. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    Bescheidene Frage: Lacht hier wirklich jemand über diese Kalauer (von Leuten, die sich nur die "Bälle" für einen Kleinkrieg "zuspielen" und dabei jeden Beitrag im Hohn untergehen lassen)? Der am Thema "30 Jahre Star Wars" interessierte, auswärtige Forumsleser schüttelt vermutlich gar den Kopf darüber, da er diese Privatchats/Kalauer nicht mehr nachvollziehen kann. Was ist der Sinn dieses Witzelns, wo keiner wirklich lacht?? Danke @SUPERCINERAMA, für die wunderbaren Dokument-Beigaben. So feiert man Jubiläen viel anschaulicher als mit irgendwelchen CNN-Live-Sendungen von verkleideten Fans/Reportern, dies sich in Los Angeles herumtummeln und zum Film oder zur Uraufführung nur wenig sagen haben. :D Noch etwas von der Erstaufführung gefunden, die auch noch bescheidener beworben wurde und das Original-Plakatmotiv enthält. ____________
  6. War das eine Satire oder ein ernstgemeinter Einwand gegen Agfacolor? Begreife die Pointe nicht. Bitte: Was hat eine Restaurierung mit dem Originalprozeß von 1942 zu tun? Wissen Sie überhaupt, welche Wege das Negativ von "Münchhausen" nach dem Kriege nahm? Und wie 2005 restauriert wurde? :roll: (Ein "Grünstich" wurde von @preston sturges gegen "Fluch der Karibik II (Teil 2!)" ins Feld geführt - aber so lange lesen Sie noch gar nicht mit. Farbstiche sind nun einmal Gegebenheiten und keine Zufälligkeiten, und sie sind i.d.R. korrigierbar.)
  7. U.a. das Goebbels-Zitat zeigt den Streit um das frühe Agfacolor, das Sie leider mit GRÜN IST DIE HEIDE in einen Top warfen (und das Zitat spiegelt überhaupt nicht meine Weltbilder). "Geistreichen Aphorismus" sollte man den Philosophen überlassen. Technik gibt m.E. für Verulkungen keine gute Steilvorlage ab, was nur Dilettanten in dieser Weise bedienen, die nicht wissen, wie was auf fotochemischem Film funktioniert.
  8. Das ist ja Unfug. Ausgereiftes Agfacolor! Die Probs mit zu blauem oder gelben Rasen/Tageslicht gab's bei Agfacolor nur Anfang der 1940er Jahre, die dann nach der Licht- und Farbkorrektur ins Bräunliche abdrifteten. Goebbels soll gesagt haben: "Verbrennt diese Scheiße". Seit "Die Goldene Stadt" und "Münchhausen" (um 1943) aber gibt es kein verfälschtes Heidekraut mehr. Nichts gegen Witze, aber manches grenzt an Diskreditierung. :twisted:
  9. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    @E IX, es hat gar keinen Sinn, da herumzustochern. Mathäser München hatte die definitiv kleinere Bildwand, Royal Berlin das bald Doppelte an Quadratmetern und eine dazu stärkere Krümmung. Das Nonplusultra war das Berliner (Riech-)Haus [Royal und City im Europacenter) schon seit 1976 nicht mehr, außerdem gibt es seit jeher die Anhänger des Zoo Palastes, die die dortige "festliche" Atmosphäre (ebenso im alten Mathäser) und die ovale, italienische Opernarchitektur "schöner" fanden. Mein Plädoyer für das Berliner Royal gilt als ideales Theater für die Weltraum- und überdimensionierten Panoramafilme, das obige Schwarzweiss-Bild des Zürcher Apollo Cinerama ähnelt diesem Eindruck, der allerdings noch um einiges größer ist. "Doktor Schiwago" wirkte im Royal-Berlin allerdings weniger schön und paßte besser ins alte Grindel Hamburg, vielleicht auch ins alte Mathäser. Die Aufnahmeoptiken sind bei allen Theater-Shots natürlich beeinflussend (habe keine Tools, die dem entgegenwirken könnten, man hätte rechtzeitig mit einer Architekturkamera fotografieren sollen). Aber in Berücksichtigung dessen hat das wunderbare Odeon Marble Arch allemal die kleinere und etwas bühnenartigere Bildwand. Akustisch könnte es, ebenso wie im "Kireg der Sterne"-Erstaufführungshaus Europa Palast in Essen, Probleme gegeben habe (Hallfokussierung/akustische Linse an den ovalen Seitenwänden) - aber ich war im Marble Arch tragischerweise nie gewesen. Möge @laserhotline ein Bild einstellen - es kann nicht sein, daß immer nur @preston sturges oder ich sich die Arbeit machen. @magentacine: es ist überhaupt nicht egal, in welchem Kino man prägende Erinnerungen hat! Du sprichst wie unsere Filmtheorie-Professoren, die irgendwann nur noch von "chiffren" fantasieren, welche ganz fulminant-ominöse Wirkungen enthielten (nachdem selbige gerade auf fast monochromer DVD "Playtime" geguckt haben). Für jeden speziellen Film müßte ein eigens entworfenes Roadshow-Haus gebaut werden. Und diese Ansätze gab es 1905/06, in den Zehner Jahren (Dekorpaläste) und Ende der 20er Jahre (funktionalistische Tonfilmtheater der Sachlichkeit), dann Mitte der 50er mit von grundauf verschiedene Theaterbauten für entweder CinemaScope, VistaVision, Cinerama, Breitwand, Todd-AO oder bei den osteuropäischen Verfahren und Sondersystemen. Zurück zum berliner 32,80-Meter-Haus: es gab landesweit Gäste, die Jahre auf eine WA von "2001" oder den Sternenkriegen warteten, weil sie sie nur in diesem Hause erlebenswert fanden und folglich auf andere Versionen, Kopien und Filmtheater dankend verzichteten. Und es gab schon in den 1970er Jahren Zuschauer, die nach einem einzigen Besuch in Royal und City Berlin sich "dankend" und für immer verabschiedeten. _________
  10. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    Danke für Zürich, hatte ich mal von @Super Cinerama dankenswerterweise zugesandt bekommen. Ein Berlin/Royal-Foto von @samuel bronston aus unserem Forum zeigt es, jedoch wirkt alles deutlich flacher und und auch kleiner durch das Perspektiv der Kameraoptik (Breite: 32.80 Meter): ____ Den Vergleich zum ODEON MARBLE ARCH müßte@laserhotline herstellen. Er zickt ja leider. :oops:
  11. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    :roll: Schade - aber es kommt halt nichts.
  12. Es lebe der Cyborg, der hat die Kamera schon im Kopp eingebaut. Damit ist Ihr Technik-Problem endgelöst (eine fast materielose Bildtransfusion). :P
  13. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    Nicht lästern, sondern Beweise vorbringen! :idea: Sonst bringe ich sie sein. dann aber sehr zuungunsten des MARBLE ARCH - und das wollen wir doch nicht? :lol:
  14. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    Ahnte ich es doch. Viel Schmus, aber kein Dokument. Man gewöhnt sich halt daran. Sehr schade, aber so wird es auch bleiben mit Dir. Wer ODEON MARBLE ARCH zu sehen wünscht, kann auf S. 103 in "London's Westend Cinemas" die geöffnete Bildwand sehen. Sofort erkennbar: es geht eben nicht - wie im berliner Royal Palast - derart rigoros "Von Wand zu Wand" oder vom "Boden bis zur Decke", sondern leicht in Richtung "Bühne". Die Bildwand ist groß, aber keine Mammutbildwand - auch hier übertrifft das CASINO CINERAMA jenes Haus um Nasenlängen!!! Und die Ovalform im MARBLE ARCH verjüngt sich leider in Richtung Bühne, währenddessen Royal-Berlin immer breiter und höher zur Bildwandfront wurde - ein irres Soggefühl beim Sturz durch den "Lichtkorridor" in KRIEG DER STERNE oder 2001! :D
  15. Wie? War das jetzt ernst gemeint? Es geht um Debatten der Kontinuität und der Brüche im Kulturbetrieb. Die finden statt bei allen Systemumbrüchen. Ein "Viertes Reich" kenne ich überhaupt nicht, das hat noch keiner ausgerufen - und es braucht auch keiner wirklich, um hiermit Ihre Hoffnungen gleich zu enttäuschen. :wink:
  16. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    Doch richtig, würde ich sagen. Denn Odeon Marble Arch hatte weder die Bildgröße, noch den Verdunklungsfaktor noch die Sogwirkungen des Royal Palastes von der Spree. Habe mich den Parametern der Bildwirkung lange befaßt und über 4000 Kinoabbildungen und Grundrisse so gesammelt. Odeon Marble Arch war sicher grandios, aber eben kein richtiges "Weltraumkino", das trotz technischer Grundlage der Super Cinerama-Projektion keinen derartig schwindelerregenden Anwesenheitseffekt anstrebte, wie ihn das Haus an der Spree vermittelte und den ja erst später die Imax-Systeme für sich ostentativ vermarkteten. (Würde mich aber freuen, @laserhotline, wenn auch Du einmal ein paar Bildbeiträge Deiner langfährigen Filmtheatererfahrungen beisteuern würdest. Die vermisse ich bei Deinen Posts schmerzlicherweise!) Hier also war die quirrligste Wallfahrtsstätte der Laserschwertträger: ___________________
  17. cinerama

    STAR WARS Jubiläum

    In Bln lief in den letzten Jahren noch eine Aufführung damit? Habe nix mitgekriegt davon. Es kämen auch nur drei Kinos infrage, die sowas mal machten. Außerdem wirkten die Filme ausschließlich im Royal-Palast visuell-"galaktisch", nirgendwo sonst auf der Welt besser. Von Teil 1 (Episode IV, 1977) ist Anfang der 80er Jahre das Tonmaster der BSG im Fox-Filmlager Frankfurt verbrannt, neben zahlreichen anderen Mehrkanal-Magnetton-/Perforbändern. Zur "Restaurierung" wurde der nuschelnde Dumpfton der Sprache der Dolby-A-Fassung von einer dt. 35mm-Verleihkopie auf die Digitalfassung umgespielt. Von Teil 2 und 3 waren die Synchronbänder erhalten geblieben. In Gottes willen, der liebt doch mittelgroße Flachbildwände und ebnete alle Todd-AO-Leinwände ein, sobald THX reinkam! (Ich hab' noch was in 70, da klingt der Ton wenigstens gut und sehr präsent, nicht derartig steril wie seit 1996)
  18. 21 mio bes. für GRÜN IST DIE HEIDE zweifel ich stark an ...die BRD hatte zu der zeit ca. 47 mio einwohner, ganz jung und ganz alt inbegriffen ... wie soll das funktioniert haben? "Könnte" war ein Zahlenvorschlag und eine Frage von mir, keine Angabe also. Zweifeln sei gestattet, aber es gibt u.a. auch "Die große Liebe" (mit ganz schlimmer Zarah Leander) mit gar 27 Millionen Zuschauern - zur Zeit des Beginns des Untergangs des Deutschen Reichs 1942. http://www.daserste.de/beckmann/sendung...av7~cm.asp
  19. Sind auch Filme, die in gewissen "Kontinuität" zum "Dritten Reich" liegen, die versprechen alle ein trügerisches Glück. Aber zu den Zahlen: GRÜN ISTDIE HEIDE könnte 21. Mio. (rund 42 Mio. Augen, es sei denn, man ist kriegsversehrt) gemacht haben. :oops:
  20. Ja klar. Etwas Anderes ist auch nicht mehr zu erwarten, wenn Sie es realistisch betrachten. Bin mit diesen Äusserungen ( wenn auch bedauerlicherweise) im Reinen.
  21. Vermutlich etwas weniger als GRÜN IST DIE HEIDE und SCHWARZWALDMÄDEL. Es sei denn, man nimmt SISSI als Trilogie.
  22. Weniger als GRÜN IST DIE HEIDE [?]. :wink:
  23. So ein Unsinn wird von mir nicht behauptet (vielleicht von Ihnen?), da sich der Einsatz des 35mm-Standard-Formats sich nicht nur auf Bockbuster beschränkt. Da viele in Massenabfertigungskinos mit nur gnädig zugestandenen Massenkopien tätig sind (sie bilden da keine Ausnahme seit Fft.-Gr. und sind daher m.E. ein Filmtheater-Verr.), sind ganz einfach die Maßstäbe verloren gegangen. Maßstab ist die normgerecht hergestellte Filmkopie. Das könnte man einklagen - wozu diese halb-insolvente Branche natürlich zu unfähig ist und wie die Home-Cinema-Freunde zur DVD (oder zum HD-TV-Cinema) greift. Einige Filmbetrachter sind ja auch kurzsichtig und erkennen kein Aliasing oder Pixelartefakte, sondern primär nur die Bildstandsschwankungen oder zu helle und farbunkorrigierte Kopien - die meisten aber kennen auch keinen fotografischen Kontrast. Also setzt man auf ein (derzeit) qualitativ sich im Griff befindendes (weil neues) Medium, das schon morgen eine Schrottinvestition sein dürfte. Die Anlagen sind m.E. Invesitionsruinen. :D Falsch. Auch ein scheinbar bequemer Schuh kann letztlich der orthopädisch falsche und stofflich instabilste sein. :lol: Auch McDonalds-Produkte sind griffig und schmecken jut, aber die Wirkung des "Double-Size" kennt man aus vielen "erheiternden" Kinodokumentationen (extra auf Video gedreht: bei dieser Satire hoch wirksam!). Zu Dir aber: Du scheinst mir um mind. etwa vier Dioptrien kurzsichtig zu sein und auch keine aktuelle Brille zu tragen. Für diesen Kundenkreis ist eine Videoschärfe immer hoch attraktiv. Defakto ist es sogar so, daß hoch auflösende, sehr scharfe Filmkopien, subjektiv auf den Betrachter unschärfer wirken können. Kein Scherz - sondern Fakt. Ebenso könnte man über das frühere Kodak-Vision-Material, Technicolor u.a. streiten, denn nicht alles, was scheinbar brillant herüberkommt, ist objektiv das richtige (oder "naturgetreue") Verfahren. Gute Filmkopien gibt es in jedem Filmkopierwerk der Welt. Für insolvente und geizige Kinobetriebe gibt es natürlich die billigere Ware. Das ist mit jeder Ware so, auch im Moment mit HD-Cinema, da derzeit nur realitätsfremde "Avantgardisten" betreiben. Führt eben so in die Sackgasse.
  24. Ihr vergeßt den Uprezz und Downrezz nebst bikubuscher Interpolation. :lol: Aber so ist das mit denen, die Angst vor einer "35mm-Fraktion" haben (die sich längst zurückgezogen hat). So werden dann Äpfel und Birnen (siehe den überheblichen Leitspruch eines Forumskollegen) durcheinandergewürfelt, die nicht reel miteinander vergleichbar sind. Bedauerlicherweise ist mir unter den Digitaljublern bis heute kein einziger begegnet, der einmal Grundlagen der Photo- und Filmtechnik gerafft hätte oder je in der Herstellung gearbeitet hätte. Zumeist hat ja auch keiner mehr eine State-of-the-art-Kopie kennengelernt. So nährt sich das filmische Halbwissen eben aus Anschauung von 35mm-Serienkopien gewisser Blockbuster der letzten 8 Jahre. :cry: Der Schlüssel hat natürlich zu funktionieren, den Rest aber erledigt der Service der Geräteanbieter. So stirbt ein Handwerk aus.
  25. Eine Zeitungsnotiz zum Filmerhalt im sog. StaSi-Staat und zur Filmerosion im Land unendlicher sog. Unternehmerfreiheiten - ein m.E. sinnfälliger Bericht. Wer Filmgeschichte und Kinokultur zu erhalten wünscht: kommt er anscheinend nicht mehr umhin, einige aktuell geltende Grundregeln auch der neueren Civitas vom Kopf auf die Füsse zu stellen? Auch als Überlebensfrage? :) "Bei um die 25000 Euro Aufwand für einen Spielfilm kommen wir mit der Sicherung nicht hinterher. Was die Filmarchive leisten können, ist die Lagerung. Darüber hinaus darf man sich keine Illusionen machen." [...] Von den Produzenten der Filme, den Rechteinhabern also, wurde diese Arbeit mitunter blockiert. [...] Warum ist der Filmbestand der DDR vollständig erhalten, während die halbe Nachkriegsproduktion der Bundesrepublik verloren ging? Weil in den sozialistischen Ländern, aber auch in Frankreich, die Einlagerung einer Kopie im Archiv Pflicht war. Aus: http://www.berlinonline.de/berliner-zei...index.html
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