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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Wieder abgebaut und eingemottet, hörte ich. Schade, die hatten hervorragende Justagemöglichkeiten für die "Registrierung" der Auszüge. APOCALYPSE NOW habe ich zur letzten WA (director's cut) in OV mit dt. UT gesehen, er sah deutlich besser aus als die grieseligen Dupkopien von Oktober 1979. Gründe für die Einstellung des modernen TC-Druckprozesses waren wohl die nunmehr digital möglich gewordenen Steuerungsmöglichkeiten der "selektiven Farbkorrektur" - und wohl auch der mangelnde kommerzielle Durchbruch. Aber für den DVD und HD-DVD-Markt sind die Technicolor-Auszüge ständig in Bearbeitung - der Prozeß wird also in anderen Medien "forgesetzt".
  2. Genau, herrlich (fiel mir gar nicht ein) :lol: Oder so: BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUM Mit der in Kraft getretenen Änderung wird die Werbung für Schönheits-OP's eingeschränkt. Schönheitschirurgische Eingriffe, die nicht medizinisch notwendig sind, wie zum Beispiel Brustvergrößerungen durch Implantate oder Fettabsaugung zur Verbesserung der Körperformen, sind - wie jeder operative Eingriff - mit Risiken verbunden, die zu erheblichen Gesundheitsschäden führen können. Verstöße gegen Paragraph 3 stellen bei vorsätzlichem Handeln eine Straftat (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe), bei fahrlässigem Handeln eine Ordnungswidrig-keit dar (Paragraph 15 Abs. 2 HWG, Geldbuße bis 20.000 Euro). Verstöße gegen Paragraph 11 stellen einen Ordnungswidrigkeit dar (Paragraph 15 Abs. 1 Nr. 8 HWG, Geldbuße bis 50.000 Euro).
  3. Für eine Detektei müßte es schon einen Auftraggeber geben. Ob in dortigen Mülltonnen etwas zu holen ist? :roll: Aber es ist schon eine Kühnheit, wie Legenden-Impresario @preston sturges Hymnen auf Filmbandoriginale anstimmt, Leser hübsch einwickelt, sich selbst widerspricht und seine Ansichten wechselt wie andere ... Verzeihung ... die Unterhose. Mir pers. (aus 700 km Entf.) ist egaliter, was wer privat macht, bin ja nicht die Kirche, aber solche häufigen "Dreher" finde ich für ein Diskussionsforum, ähm - unschön: man merkt, da steuert einer recht deftig die "Emotionen" (Aussage vom @preston), um wechselnde Ansichten für Ansprüche des Tagesgeschäfts salonreif zu machen. Dieser Thread stammt auch nicht von mir: Liest man @preston, Ihre obigen Auffassungen zu 4k-Projektionen, deren Qualitäten angeblich fast niemand "wahrnahm" (man aber stattdessen die 70mm-Güte von "Far and away" bejubelte), ziemlich hemdsärmelige Auffassungen über 4-k-Projektionen, die "ein grosser hypezug seien, auf den natuerlich auch einige kinobetreiber gerne mitaufspringen, in der hoffnung, dass jetzt alles besser wird.", die "viel Rauch um nichts" seien, ... und geht man auf das Thema des Threads ein, nach dem derselbe Diskutant sich (ohne die für 70mm übliche Werbetrommel) letzlich 2k-"HDTV"-Projektion einbaut (die seinem Credo nach eigentlich noch weniger Menschen positiv bemerken dürften), dann darf gefragt werden, und zwar jenseits pro oder kontrakt "digital", wie solche Kinoto_e- und "Virtual Print Fee-Verträge (u.a. Investitionspläne) auch anderen Teilnehmern zum glücklichen "Full HD-Roll-in" verhelfen? schade ... gerade eine betrachtung aus @cineramas blickwinkel hätte mich (und evtl. auch andere forumsteilnehmer) sehr interessiert, da dessen kompetenz uns sicher eine fundierte, detailierte und kritische schilderung dieser vorführung möglich gemacht hätte ... [...] Also: nicht immer alles zu ernst nehmen, was unser @preston plaudert und beschmeichelt, wenn die Threads (und seine Büro-Pausen) zu lang werden. :lol:
  4. Hi, hi - aber noch viel weniger, wetten? 3 Stunden, sonst kommt Skywalker mit Laserpistole in die Marienstrasse und richtet Kanzlerimperator Palpatine - unverzüglich! [Aber Scherz am Rande: das Sony-SXRD-System in 4k war damals vor 1 1/2 Jahren optisch nicht besser als heute. Und die obige Äußerung ist schon stark, wenn man sie wieder nachliest - Zufallsfund beim Stöbern der wirklich spannenden und aufregenden Debatten, die 2005 so liefen - aktuell wie eh und je.] :)
  5. Fundsache des Plädoyers eines stets lustigen Zeitgenossen, (den zumindest ich noch nie ernst nahm, mir zu windig und wendig...) - hier mit Angaben über eine gesehene 4k-Projektion, - das klingt gewerblich angenehm luftig, leicht und "horizontal" (Verzeihung) :lol: : Aus: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...c&start=30
  6. cinerama

    4k

    Also der Sony 4k-R-110 war nie lichtstark und die Bildbreite bei meiner letzten Sichtung auf 8 Meter beschränkt. Außerhalb der Messen spielten u.a. ein oder zwei Kinos in L.A. hiermit. Ein genereller 4k workflow ist aber leider in der Branche noch nicht Usus, daher kann wohl auch Sony keine Verkündungen auf den Durchbruch seines Systems vermelden. Der Nachfolger R-220 ist evt. erst ab Apil lieferbar und beleuchtet erstmals Bildbreiten von 20 Metern. Bislang war 2k-DLP die günstigere Lichtausbeute und angeblich besserer Kontrast beschert: Texas Instruments warb mit 3000 : 1 (was ich nicht die Bohne glaube) und Sony für SXRD mit 2000 : 1. Das gab den DLP-Promotors (Kinoton, Texas, Christie, FTT) das Argument in die Hand, Auflösung sei nicht alles. Dennoch stimmen auf DLP das filmische Gamma für Schwarzdichten nirgendwo und auch optimale Hauttöne kenne ich bis dato nicht. Demgegenüber kann Sony SXRD filmische Kennlinien eines Positivs authentischer nachilden und auch die Hauttöne sind neutraler. Für einen 5000-Lumen-Beamer verlangte man vor noch einiger Zeit $ 63.000, für einen 10 000-Lumen-Beamer $ 93.000. Der 20 000-Lumenprojektor war nicht preislich angegeben. Nachdem die Marketing-Abteilung von Sony von O. Pasch (Ex-CinemaxX Technical Manager) geleitet wird, wäre anzunehmen, daß auf langfristige Bedürfnisse der Kinolandschaft effizienter als beim Konkurrenten DLP eingegangen wird. Sony betont jedenfalls, an kein Übergangssystem wie 2k zu glauben (ich ebenso wenig), sondern langfristigere Standards setzen zu wollen. Aber auch hier erwarte ich keine Wunder: eine Revolution des Kinos stellen alle diese Panel-Systeme (die an Grenzen stoßen) leider nicht dar. Erst eine farbraum-kompatible, auflösungsvariable Laserprojektion wäre dies. Und nachwievor ist auch eine optimierte Filmkopie imstande, 4k SXRD-Projektionen mindesten ebenbürtig zu sein (vom Bildstand einmal abgesehen). Weder 2k oder 4k noch 35mm stellen m.E. eine Revolution des Kinos im 3. Jahrtausend dar. Sie entsprechen allesamt zueinander und durchbrechen keine Schranken. Zum sichtbaren Seitenverhältnis der 2k-DLP-Projektionist ist mir 16 : 9 geläufig, für Sony alles mögliche in Abhängigkeit zum SXRD 1.9:1-Panel. Beides irgendwie Mischmasch-Lösungen, die primär die HDTV-Branche befriedigen, aber zur Not auch noch 2.35(9) : 1 zulassen sollen, unter Berücksichtigung dessen, daß viele MP-Kinos eh nur noch 1.85:1-Bildwände haben. Warum keine Panels für 2.35 : 1 angeboten werden, kann man nur bedauern, hängt aber mit dem digitalen workflow und den Bedürfnisse der Broadcast-Industrie zusammen. Schade, dabei wirbt Sony beim SXRD-4k-Panel mit "70mm"-Güten. Hat damit nur nichts zu tun und bleibt ein Werbegag. Liegt beim Diigtal Cinema-Projektor bei 2048 x 1080 pix, wird aber nie effektiv genutzt. Das Fraunhofer Institut hat auf der Berlinale einige Digital-Systeme und auch Kameras (etwa die Arri- D20) ausgestellt. Spezifische Fragen und Kennlinien (auch im Vergleich zu Film) konnte mir leider keiner beantworten oder vorlegen. Auch zu den DCI-Spezifikationen kommt man ins Grübeln: diesen sei allein zu genügen. Dabei waren sie ein verspäteter Kompromiß auf einen bislang schon erfolgten Teil-Rollout mit 2k-Systemen, deren Abschaffung man der Branche schon nicht mehr zumuten konnte. Die Frage aber, ob die DCI-"Empfehlungen" immer auch allen Wünschen der SMPTE-Kommisson entspricht, mag sich keiner mehr stellen? :roll:
  7. Die ON-Kopierung war ja jahrzehntelang Praxis bei einigen zigtausend Filmen weltweit in den Kopierwerken. Fahrlässigkeit kann man hier wie dort sicherlich unterstellen, es würde sich aber eher an die Produzentenseite richten sowie diejenigen Kopierwerke, die den Prozesse nicht im Griff hatten. Aber mehr als nötig sollte ON-Kopierung auch nicht getätigt werden. Nur das war nun einmal die fast ausnahmslose Praxis etwa sämtlicher 70mm-Verfahren der 1960er Jahre und der westdeutschen 35mm-Filmproduktion zwei Jahrzehnte nach dem Kriege. In einigen Fällen sind dabei Negative schwerwiegend leider beschädigt worden (SCHATZ IM SILBERSEE, WINNETOU, SEVEN BRIDES FOR SEVEN BROTHERS, JONNY GUITAR u.a.), in den meisten anderen Fällen sind die Negative noch intakt. Ich jedenfalls habe diese Verfahrensweisen nicht erfunden und würde das heute tunlichst meiden, in einer Zeit, in der ohnehin Dup- und Scan-Prozesse an die Stelle der ON-Kopierung getreten sind. Hinsichtlich der Ergebnisse des digitalisierten 35mm-Bildes hat man, denke ich, in den letzten Jahren zu 99 % nur Verschlechterungen gegenüber dem Stand guter Dup-Kopierung bis etwa 2000 erlebt. [Auch das Forum ist voll von Beschwerden über diese "unscharfen" Kopien.] Sowohl die Rückbelichtungen auf Dupnegativ enttäuschten, erst jüngst bei LA VIE EN ROSE (ausgenommen z.B. die brillanten engl. Kopien von CASINO ROYALE), aber auch DLP-Projektionen wiesen Schwächen in Farbraum, Kontrast und Auflösung zum intakten photochemischen Prozess auf - unbenommen einmal der Treppchen-, Jalousie- und Aliasing-Effekte der Panels. Das hat mich darin bestärkt, nicht zwingend mehr einem Erfolgs- und Fortschrittdenken in der Kinotechnik nachzuhängen, sondern sämtliche Technik-Entwicklungen der letzten Jahre als Hybrid, also als Zwitter zwischen Film und Fernsehen, zu betrachten. Fernsehtechnisch also sahen wir gewaltige Fortschritte, der sich die Filmtechnik anzupassen hatte und dabei ihre Standards und Bild-Potentiale herunterschraubte. Also ein Trend hin zum Fernsehkino. Der sog. Roll-out, so wie derzeit propagiert, ist ein ebensolcher Hybrid ohne echtes Forschrittspotential. Aus diesem 2k- und 16:9-"Gitter" kommt man nicht mehr heraus, es sei denn, man kauft ständig neue Anlagen. Und auch die Inhalte der Filme sind sowohl im US- als auch im europäschen Kino nicht gerade überzeugend im Moment. Komplette Ablehnung daher meinerseits: der Filmbandbetrieb scheint den Kinobetreibern eine weitaus höhere Verläßlichkeit und Langzeitstabiltät zu gewährleisten. Es muß eben Druck gemacht werden, die Kopienqualität zu allermindest auf dem Niveau von Festivalkopien (die ja auch seltenst noch ON-Kopien sind) einklagen zu können. Dafür gibt es eine nützliche Rubrik auch im HDF-Forum. :)
  8. Ja und nein - also da bin ich eher positiv aufgeschlossen zur O-Kopierung (mache es auch für Kleinaufträge - über Model C ohne Probleme. Bei Naßkopierung mit z.B. Schnitzer-Kopf bei älteren, bereits beschädigten Negativen besteht auf jeden Fall ein höheres Risiko, selbst bei sorgsamster Handhabung - darin muß ich Dir leider beipflichten. Demgegenüber aber wird fast nie über die horrenden Datencrashs der überlasteten Transferwege in der digitalen Postproduktion gesprochen, die mitunter schon zu wochen- oder gar monatelangen Verzögerungen führten ... ist ja auch nicht ohne). Mittlerweile besteht die heutige Postproduktion von Filmmaterial zu mehr als 90% aus digitaler Nachbearbeitung, wenn erst auf diesem Wege Lichter und Schatten virtuell eingefügt werden, Titel und Blenden gefahren werden sowie der Schnitt erfolgt. Mitunter gab es dennoch einige Beispiele dt. 35mm-Mainstream-Produktionen vor ein paar Jahren, wo vom Original kopiert wurde. Und das wurde ja nicht teurer und geschah nicht einmal aus Qualitätsgründen, sondern weil das Dupnegativ schlichtweg eingespart werden konnte/sollte. Bei intakten neuen aber auch vielen ältereren intakten Negativen hätte ich keine Berührungsängste mit der O-Kopierung, wenn es nicht zu sehr ausufert (mehr als 300 Stück doch lieber nicht :wink: ) Allerdings ließen sich heute über ordentliche Dup-Negative qualitativ fast identische Serienkopien heute ziehen, nur leider beherrscht heute kaum mehr einer dieses Handwerk, und die wirklich erfahrenen Lichtbestimmer sind nicht mehr branchentätig. Aber auch über diesen Weg (oder über ein hochwertigees Digital Intermediate) ließen sich Kopien herstellen, die immer noch Vorteile gegenüber der 2k-Digitalprojektion aufweisen: zumindest verschwinden dann die Treppchen- und Jalousieeffekte unter der extrem feinmaschigen Bewegtheit der feinen Korns moderner Printmaterialien, die kein Digitalprojektor der Welt wiederzugeben imstande ist! Und auch der Bewegtbildkontrast ist ein besserer. Nur: diese Vorteile werden zu selten ausgereizt. Zur Schrittkopierung glaube ich, daß die westdeutsche Kopierwerkspraxis leider schon Mitte der 1960er Jahre dem hohen Anspruch der Greiferkopierung zuwiderlief, als daß zu der Zeit solche Printer bereits derart heruntergekommen waren, daß der Bildstand nunmehr über B&H Modell C-Kontaktprinter bedeutend besser war und auch über lange Zeit (konstruktiv bedingt) konstant blieb [bis zur Einführung der vollelektronischen Kontaktprinter, siehe Hollywood Film Company u.a.]. So schlecht, wie der heutige serielle Bildstand der Kopien und auch der meisten Bildwerfer ist, war er Anfang der 1990er Jahre noch nicht. Wenn also heute statt mit normgerechten 480 Fuß dann außerlandes mit etwa 1000 Fuß kopiert wird [und der Printer auf Glaskugeln gelagert ist] und auf der anderen Seite der Verwertungskette elektronische Schrittmotoren allenfalls zum Zeitpunkt der Neuinstallation optimal eingemessen werden), dann erleben wir eben "erdbebenartige" Projektionen, die - arg verkürzt - auf die Minderwertigkeit des 35mm-Formats (oder seine überschrittene Marktreife, sprich "Degeneration"?) abgestellt werden. Umgekehrt schweigt man sich bis dato zu den Pannen der Digitalprojektion aus. Die Schweigepflicht macht's, wie schon erwähnt. (Zu den Pannen evtl. später mal mehr.) 8)
  9. War vor rund anderthalb Jahrzehnten Jahren eine bedeutende Weiterentwicklung für den Studiobetrieb und dessen Erfordernisse. In der Debatte anno 2007 aber um state-of-the-art-Kinopräsentationen (und den tatsächlich optimalen Bildstand) würde ich gern aus dem FP-20-Thread des Forums zitieren: Aus: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...46ce261156 Daraus spricht Erfahrung. Deshalb wäre auch die FP-30-D-Version einer Würdigung und eines Vergleichs einmal wert. Hier noch ein Kurzreport zur E-Version mit Bildern auf Stuttgart (aus einem Kino, das jüngst verstärkt komplett D-Cinema einbaute): http://www.kinoteam.de/kt/kt_pr_kfp30e.html Es gab dann letztens auch noch eine empfindliche Debatte um Archivkopien, Schrumpfungsverhältnisse sowie die Zahnteilung, konkret bezogen auf den FP-75-E. Das Gerät ist nämlich auch in kommunalen Kinos bei Archivkopien im Einsatz.
  10. Habe schlechte Kopien benannt, weil dies im Sinne der Digital-Befürworter liegt, die sich damit verständlicherweise nicht länger abfinden möchten. Bessere Kopien hatte ich in einem anderen Thread benannt (Sie werfen mir dann wieder Wiederholungen vor!), aber auch auf die dt. 50er 60er Jahre-Produktion der Direktkopien verwiesen. Bitteschön aber hier etwas "Positives" ("think positive" würden Sie sagen): NE TOUCHEZ PAS LA HACHE - Die Herzogin von Langeais (Regie: Jacques Rivette) war gestern ein wahres Kopienkunstwerk! (Ausgenommen die Projektion über den 35mm-Bildwerfer mit E-Schrittmotor - halt digital.) Technische Angaben habe ich nicht parat (ich muß jetzt auch zurück zu den Screenings, sorry). Es sah aus nach 35mm Kodak-Negativ und voll-analoger und unbeeinträchtigter Bearbeitung. (Aber vielleicht hat ja auch jemand mit 6k gescannt, allerdings würden Farben und Kontraste dann anders wirken. Ein Film übrigens aus dem Zeitalter der "Postkutschen", da im Digital-Thread hiermit so oft argumentiert wird. :wink: Nach Tagen des Augenkrebses bei 2k-HD-Cinema war dies die schönste Chemotherapie, die man sich überhaupt wünschen mag. Perfekt der Farb- und Lichtausgleich des Lichtbestimmers (würde ich gerne einmal kennenlernen), überwältigend schön der natürliche Kontrast und die Feinzeichnungen, einzigartig die Bildschärfe, Auflösung und Bildttiefe. Hier auf dem Festival also kaum Bedarf nach 2k DLP! [rechtschreibkorrigiert, 01.52]
  11. Na, da muß man sich doch verteidigen dürfen. Zunächst zu dieser Darstellung etwas: Sicherlich, ich glaube auch, dass der Blick auf die Kopienqualität von früher reichlich verzerrt ist. Die Filme, die von früher überlebt haben, waren ja gleichzeitig auch damals oft richtige Knaller, Großproduktionen, mit deren Kopien auch entsprechender Aufwand betrieben wurde. Die meisten der kleinen anspruchslosen Filme von damals mit körnigen oder matschigen Kopien sind ja im Laufe der Zeiten restlos untergegangen, daher drängen sie sich für einen Vergleich nicht auf. Sollten sie aber, sonst wird der Vergleich Heute/Damals schief. "Knaller" und "Großproduktionen" des Mainstreams wurden seit jeher auch in der Serienkopierung und mit höheren Auflagen herausgebracht. Die damit einhergehenden Duplikatprozesse (sowohl im Eastman Color- als auch im Technicolor-Prozeß) waren seit jeher auf massenhafte Verbreitung, Vergünstigung und Beschleunigung der Kopierprozesse ausgerichtet. Diverse 35mm-Staffeln von VOM WINDE VERWEHT, BEN-HUR, SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, KRIEG DER STERNE, UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART, JAMES BOND, HERR DER RINGE waren optisch gewiss keine "Knaller". Dementgegen war es zu jeder Zeit möglich, bei Kopienkleinauflagen gleich Direktkopien vom 35mm-O-Negativ zu ziehen (die meisten westdeutschen 1950er/60er Jahre Filme bspw.), im Einzelfall auch heute noch möglich, die dann eine überragende Bildgüte zulassen. Aber es ist seit Einführung auch des neuen Kodak-Intermediate-Materials von 1992 möglich, Serienkopien nahezu in der Güte von Direktkopien zu ziehen. Das sind technische Vorgänge, die nicht immer mit der Größe der Produktion und der Budgets zu tun haben. Das Digitalbild wirkt zumeist aufgrund diverser Manipulationen und der Digital Enhancements wie geleckt (aber auch detailärmer), und ist vornehmlich auch nur bei größerem Betrachtungsabstand und für Kurzsichtige "brillant". Ich sehe im Moment täglich neue HD-Projektionen in Berlin, und erst gestern war das Erlebnis wieder ernüchternd: selbst aus vierfacher Entfernung (!) zur Bildbreite störten leider Jalousieflickern (diagonale Strukturen, Wiesen-Motive) und Treppchenbildungen (haifischzahnartig in Kerzenflammen eruierbar) überdeutlich. Auf Film gibt es diese Artefakte nicht. Eine digitales Bild ohne Artefakte ist daher nicht möglich. Auch der DLP-Kontrast enttäuschte neuerlich, die Schärfe (gegenüber diversen 35mm-Berlinale-Kopien) noch viel mehr. In der vierten Reihe im SONY-Center dann war das Seherlebnis noch weit unangenehmer als vor meinem privaten Röhrenfernseher. Zudem störten chromatische Säume, die ich seit Technicolor-Zeiten nicht mehr so auf's Auge gedürckt bekam. Feststellung: eine brillante 16mm-Kopie hat mehr Potential als das Gros der mir bekannten HD-DLP-Projektionen. Aber der Vergleich bleibt theoretisch. Auf die gehe ich gerade ein - aber wenn es halt "überscrollt wird". :wink: Ein verwackeltes, körniges Bild mochte ich noch nie. (Jedenfalls begann ich mit 70mm-Materialsammlungen schon vor 25 Jahren und betrat später die Kopierwerke, um an besserer Qualität zu arbeiten.) Verwackelte Bilder sind ein Greuel! Jenseits aber des "Blabla" nun zu Deinen Informationen: den Begriff "Schwarzwert" wendest Du irrtümlich auf Filmkopien an. Da kann ich nicht zustimmen. Schwarzwert 1.) Pegelwert des Videosignals, das eindeutiges Schwarz beschreibt. Bezugspunkt von 0 Volt bzw 0% für den Videopegel und den Synchronwert. 2.) Gesamter Schwarzwert aller drei Farbkanäle R, G und B bei einer Kamera. Nicht zu verwechseln mit dem Schwarzabgleich. 3.) Das Schwarz einer Szene bei der Aussteuerung elektronischer Kameras wird durch die Schwarzabhebung bestimmt. (Aus: BET Fachwörterbuch - Michael Mücher, Hamburg) Es ist schade aber Tatsache, da viele jüngere Kinofreunde und Aktivisten eine stärkere Nähe zum Videomedium empfinden. Wenn aber von Filmkopien die Rede ist, dann müssen anstelle eines "Schwarzwertes" Grundlagen der Sensitometrie (Transparenz, Opazität, Dichte, Durchlässigkeit als logarhythmisches Verhältnis sowie Gammawerte am Schleier und Durchhang, im gradlinigen Teil sowie der Schulter einer Dichtekurve) bitte angewandt werden. Ein "subjektiver" Vergleich, den Du nahelegst, eignet sich hierfür leider nicht. Zum zweiten Absatz Deiner Zukunftsbeschreibungen: es wird die meisten Theaterbetreiber freuen, daß Sie gemäß dieser ständigen Forschritte und Abänderungen dann im Zweijahresturnus Server und DLP-Projektor austauschen dürfen? Meine Auffassung ist diese: man sollte nicht mit Verachtung auf den bestehenen Kinostandard herabsehen, der immerhin unser aller Broterwerb darstellt und auch weiteste Verbreitung fand. Der neue Standard wird viele Locations schaffen, immer häufiger auch am Kino vorbei. Zum dritten Punkt (D.I.): ich bin mir (im Gegensatz zu Dir) nicht sicher, welcher Film in welchen Auflösungsparametern (siehe Diital Intermediate) ausbelichtet wurde. Die meisten der hier geposteten Informationen beruhen auf Angaben der Produzenten, die Realität ist oft eine andere. Zur wiederholten Forderung, eine "Blacklist" zu ertstellen: Blacklist ist der Begriff aus der McCarthy-Ära, als ein Senatsausschuß zur Untersuchung angeblich "unamerikanischer Aktivitäten" Filmkünstler Hollywoods aus der Produktion entfernen ließ, wobei einige den Freitod nahmen. Frage auch an den Moderator: ist es zur Versachlichung der Debatte gewünscht, Blacklists zu erstellen? Nach welchen Kriterien würde vorgegangen werden? Zuguterletzt noch zwei (stark vereinfachende) Bilder und eine (kurze!) Lektüre zur Veranschaulichung einiger Wesensunterschiede digital/analog: (Aus: http://www.movie-college.de/filmschule/...terial.htm )
  12. Aha, der Schwarzweißfilm wird nach jeder Tellerprojektion dünner und dünner... :lol: Seltsame Zustände in K.
  13. Da täte dann digital doch Not, gell? :wink: Scheint ein DP-75-typisches Problem (nicht nur dieses) Hauses zu sein. Angeblich hatte dort Herr Fr. vor bald 2 Jahrzehnten Abänderungen des Luftdrucks an der s-förmigen Bildbahn vornehmen lassen. Wenn es stimmt, dann halte ich es auch für logisch. In Berlin gab es noch in den 1990er Jahre Schärfepumpen (jedoch nicht Wandern) auf DP-75 im ZOO P. Saal 1 (Berlinale-Schwarzweißfilm BÜCHSE DER PANDORA). Ähnliches ist auch bei noch einigen anderen Projektortypen nicht immer auszuschließen, aber doch wohl die Ausnahme im Projektorenbau! Glücklicherweise wurde ich mit diesem Problem nie konfrontiert - und auch die dieser Tage Tag & Nacht Schwarz-weiß-Kopien spielende Retrospektive der Berlinale (Projektortype Ernemann 15, was bitte nicht als Pauschal-Empfehlung mißverstanden werden sollte) soll bislang kein einziges Problem dieser Art gezeigt haben. Grundsätzlich hat s/w-Film einen höheren Wäre-Absoptionskoeffizienten als Mehrschichten-Farbfilmmaterial. So hatten wir verschiedene Kopien von SCHINDLERS LISTE (entweder durchgehend auf Farbfilmmaterial, oder adäquat zum Negativ auf s/w-Positiv kopiert und die Farbszenen als Insert eingefügt, wobei es bei einigen Projektoren und sogar auf DP 70 im Tellerbetrieb zum Schärfeabfall kam und daraufhin eine Kopie aus einem Material eingesetzt wurde, weil das betreffende Premierenhaus damit nicht klar kam.) Notfalls ist die Änderung der Spiegeleinstellung (bei leichtem Lichtverlust) ein vertretbarer Kompromiß, sofern sich an der Bildbühne keine Änderungen auf die Schnelle bewerkstelligen lassen. Aber es bleibt dabei: Kinos waren 112 Jahre lang imstande, Schwarzweißfilm perfekt wiederzugeben. Nunmehr wie @laserhotline zu fordern, ein perfektioniertes System über Bord zu werfen, ist bestenfalls Ausdruck der Wegwerfegesellschaft, aber keine vernünftige Perspektive für praktisch tätige Filmtheater, trifft aber zufälligerweise auf offene Türen, zumal der Filmemacher selbst auf der Berlinale diesen Film (als fast einzigen des Wettbewerbs) von vorneherein digital einsetzen ließ. Schwache Leistung, kann ich dazu nur sagen. :cry:
  14. Mit ist neu, daß Systemkonkurrenten brav in "Eintracht" nebeneinander leben. Woher haben Sie eigentlich Ihre Lebenseinsichten? :lol: Warum die Scheu vor den Begriffen Marktverdrängung? Das Wort allein ist noch kein Verbrechen, wohl aber, Menschen falsche Hoffnungen zu machen. Ich würde ja im Boden versinken, in Nacht- und Nebelaktionen (zudem ohne Not) Beamer einzubauen und am nächsten Tag meinen Angestellten Glauben zu machen, sie hätten in einem solchen Betrieb eine Zukunft. Eigentlich zutiefst inhuman, solche Ammenmärchen. Kaum zu glauben, daß plötzlich ein Teilaspekt von Auswirkungen erkannt und akzeptiert wurde. Merkwürdigerweise aber werden noch ganz andere Folgeerscheinungen noch immer in Abrede gestellt, und es wird utopistisch das sozusagen ewige Kino deklariert, daß fortexistiert, solange sich Bild bewegt und sich davor aufrechtgehende Wirbeltiere versammeln. Das nenne ich ideologisch, oder genauer: mystifizierend. Starke Worte, schwache Fundamente. Und 112 Jahre haben immerhin ausschließlich Filmbanderfolge gezeitigt - so viele Wechsel gab es also nicht. Wir wissen beide als historisch beschlagene Kinokenner von den verschiedensten Varianten des Kinomachens: programmatisch, technisch und architektonisch. Währenddessen ich niemals die Parole vom "richtigen" Kino ausgab, verstiegen Sie sich immerhin zur Prophetie, es werde "das" Kino immer geben. Über diese idealistische Verklärung hat kürzlich Prof. Seeßlen einen Essay verfaßt, ich erspare mir vorerst die Rekapitulation desselben. Die Schellackplatten-Anekdote faßt es leider auch nicht - Sie müßten schon näherungsweise die Vinyl-Schallplatte heranführen, aber auch diese hatte in den letzten Jahren vor Einführung der CD unerhörte Fortschritte gezeigt, die hernach verhallten. Auch die Metapher mit den Pferdefuhrwerken und den ersten Autos (für die erst eine Infrastruktur geschaffen werden müßte), die kürzlich Christian Koppelmeier (Roll-out-Kommission des HDF) metaphorisch benutzte, schafft keine Klarheit, sondern propagiert nur große Taten, die die Branche bräuchte. Der nächste Vergleich, der des "Übergangs" vom Stummfilm zum Tonfilm ist ebenfalls ungeeignet und wurde von Prof. Mühl-Benninghaus als Mythos dekonstruiert, der die Digitalisierung, der er übrigens kaum neue ästhetische Ausdrucksweisen nachsagt, falsch umschreibe. Und Prof. Belton (renomiertester filmtechnik-historischer Wissenschaftler) spricht von einer "Scheinrevolution", er lehnt digitale Projektion sogar per se ab, da sie von der Home Cinema-Industrie her gesteuert sei. Der Mehrwert durch digitale Projektion ist für die Gäste gering und kann sogar zum Maluspunkt werden (denn so schlechte Farbkalibrationen, wie bei den Classics-Revivals in Digital Cinema auf Barco DP 100 [u.a. SINGIN IN THE RAIN, ADVENTURES OF ROBIN HOOD] habe ich selbst in verkorksten Technciolor-Alt-Kopien so noch nicht gesehen - und ich kenne diese Filme in- und auswendig). Die meisten Kinogäste nehmen ohnehin an, daß heute DVDs in den Kinos gezeigt würden, sodaß die Projektion so schlecht eigentlich nicht sein kann. Andere sehen keinen Unterscheid bei einer Projektion 35mm vs. digital (ich schon, und zwar in einigen Parametern manchmal zuungusten der digitalen); und auf Trade-Shows, auf denen 35mm Ausschnitte gezeigt wurden, nahm man sogar an, es würde digital projiziert. Ähnliches Wirrwaar auch auf der Berlinale: Sog. "Diiie-Zinnemaaa"-Ankündigungen (gemeint ist "D-Cinema", was dort abkürzend für Digital Cinema oder 2k-HD-Projektion steht) verwirrten mich zunächst, denn ich nahm an, es gäbe endlich nun "die" [phonetisch mit "D" synonym stehend, hier eine Artikelhervorhebung!] Cinema-Projektion zu sehen, die noch ein Geheimnis sei, weil sie keiner kennt), stießen kaum auf merkliche Resonanz. Ein Beispiel von mehreren im Berlinale-Palast 2007: Der Moderator hob an zur Vorgangöffnung und verkündete: "Roll the film ... ähm ... push the button!". Der ironische Versprecher war inszeniert und sollte eigentlich den technisch sensationellen Paradigmenwechsel rhetorisch ankurbeln: nur mäßiger Applaus, keiner verstand die Pointe. Die anschließende Weltpremiere der koreanischen Video-Produktion ICH BIN EIN CYBORG, ABER DAS MACHT NICHTS [schauplatz] war wieder reines Augengift (ausgelaugte Kontraste, mangelnde Auflösung), paßte aber perfekt zum Thema. Nächste Vorstellung, selbe Stelle, wenn auch nicht gleiche Welle: Weltpremieren von THE WALKER (R: Paul Schrader D: Lauen Bacall, Willem Dafoe, Christin Scott Thomas u.a.), projiziert voll analog auf 35mm in Scope-Format. Die Moderatorin kurz, griffig und knapp: "Roll the Film" - und entsprechend feierlich der Applaus. Dasselbe bei THE GOOD SHEPARD - Der gute Hirte sowie dem Rest der Berlinale-Großpremieren (Steven Soderbergh, den amerikanischen "Wenders", einmal als Verrückten ausgenommen). Und so laufen die Weltpremieren auch 9 Jahre noch nach dem ersten Digital-Roll-out auf Filmbandprojektion, für die die HD-verwöhnten Produzenten, Kameraleute und Regisseure sich jedesmal im Berlinale-Palast bedanken und den versierten Vorführern einen Anerkennungsbesuch abstatten. Mich wundert's in anbetracht der Anbetung der Branche der totalen und restlosen Digitalisieurung: denn der im Berlinale-Palast voll funktionsfähige und perfekt kalibrierte Digital-Referenz-Projektor pausiert nahezu pausenlos. Merke: eine Produktion, die etwas auf sich hält, hat auch Geld, um eine Filmband-Kopie zu ziehen. Festplattenfreaks dürfen sich gern in der Festival-Sektion "Forum des Jungen Films" austoben, zumal die meisten Filme hernach keine Auswertungschance bekämen, wenn sie keiner mag. Der Träumer sind Sie, der als D-Cinema-"Avantgardist" auf halbgare Beamer- und Serversysteme der "Großen" setzt. Also solches wurden jedenfalls von Koppelmeier, der den Roll-out befördern möchte, die nicht auf branchenübergreifenden Konsens beruhenden Digital-Einbauten derzeit eingestuft, womit er recht hat. Und "die" Kopierwerke und sonstige Betriebe produzieren seit jeher nur das, was die Produzenten von ihnen wollen, also nicht in erster Linie 70mm-Bäbder für romantische badische Filmtheater. Manche Produzenten denken überhaupt nicht mehr an Filmtheater (oder Kinos, welche Betriebsvariante sei dahingstellt), sondern an schnellen und billigen Vertrieb für alle "locations" zur gleichen Zeit. Und hier sind wir genau am wundesten Punkt einer zwangsweise herbeigeführten "Umstellung": die Kinobranche als unterwürfiges Anhängsel der (HD)TV-Verwerter. Genau an diesem Punkt stehen Debatten über Vor- und Nachteile digitaler und analoger Fertigungsweisen zurück, wenn es um den ökonomischen Stellenwert geht: denn die Kinoindustrie findet im Konzept der Multimedia-Industrie eine schwächere Berücksichtigung als je zuvor in der Geschichte. Neuerdings heißt es: das Kino müsse sich diesen Interessen "anpassen", dürfe nicht dem Erfolg (der Silberscheiben?) "hinterherhinken", sondern "mitmachen" und "kooperieren" (so wie Herr Weber in Nürnberg, dessen DVD-Kinoshop sogar künftig "Kino nach Hause" versenden will). Anderentags heißt es aber: das Kino müsse sich "absetzen", exklusiv bleiben, Auswertungsfenster behalten, Vorreiter sein, Trendsetter werden, das günstigste und aufregenste Freizeiterlebnis sein und technologisch an der Spitzen stehen usw. usf. Wenn wir auch nicht wissen, wie "das" oder (mehrere Varianztypen) im Kino der Zukunft aussehen, so wissen wir aber allemal, daß vor Aufkunft von HD-Ready-Bildschirmen, DVDs, Video-on-Demand usf. Filmauswertungen in geschlossenen, überdachten gewerblichen Einrichtungen eine allgemein akzeptierte Chance erhielten und einen Erlebnisvorsprung sicherstellten. Verleiher investierten kräftig in die Distributionsware, und die hohe Wareneinsatzquote zwang zunächst zur exklusiven, wenn nicht gar zur Langzeitauswertung. Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben sich einige Bezugspunkte von den Füßen auf den Kopf gestellt: die Exklusivtechnologie des tradierten "Filmkinos" (hier: hochwertiger oder auch degradierter photochemischer Film) verwandelte sich im Trend der Computerisierung der Bildkomposition (wertfrei angemerkt) nur noch zum Nebenprodukt und zur Stütze innerhalb der Gesamtproduktion, in der der animierte Bild-"Effekt" Vorrang gegenüber der Aura des optisch einwandfreien Bildgenusses erhielt. Die künstlerischen Verfremdungsmöglichkeiten des Digital-Bildes waren zwar voll-entfesselt und werden unentwegt in neuen Varianten erprobt, aber ihnen gemein ist eine katastrophale Verschlechterung der Bildauflösung, Schärfe, des Kontrastumfangs, der Farbbalance oder auch des (konservativ gesagt) auratischen Kinobildes, das wie einst "Technicolor" oder "70mm" auf den "Anwesenheitseffekt" zielte und "lebensechte" Imitationen beschwor. Jede Zeit hat somit ihre eigenen ästhetischen Paradigmen und Technologien, und heute ist es vielleicht der schrankenlose Bewegungs- und Morphing-Effekt in der Misé-en-Scene, der am ehesten begeistert. Eines ist unter solchen Produktionsverhältnssen jedoch absehbar: die wenigsten Filmemacher mehr achten auf Wirkung ihrer Werke auf Großleinwänden oder glauben noch an die Langzeitauswertung. Und die Ko-Produktion mit dem Fernsehen gibt es schon seit bald 50 Jahren. Neu aber ist, daß Teile der Industrie der Auffassung sind, Film sei zu aufwendig und zu teuer, HD flexibler und kreativer, und die DVD- und TV-Auswertung befreie sie zur Gänze von Ihrer Verantwortung gegenüber den Filmtheatern. Dies führte seit 5 Jahren dazu, daß in vielen Fällen zunehmend HDTV-"Endmaster" auf 35mm "zurückbelichtet" wurden, die angeblich Original-Master genügten. Wo dann die Ausbelichtung mißlang, wurde die Schuld auf die analoge 35mm-Technik geschoben (die jedoch gegenüber der HDTV-Technik deutliche Grenzen nach oben hin aufweist). Also half die DLP-Technologie als Spin-off-Produkt aus Reagans Star-Wars-Projekten nunmehr auf den jüngerern Filmemachern auf die Beine, die sich weniger für Bildbearbeitung und Ausstattung am Set als am Computer interessierten und jedesmal ausrasteten, wenn sie nach Sichtung ihrer HDTV-Harddisc später im Filmtheater auf Filmband etwas anderes zu sheen bekamen. Ja: man hätte ihnen auch ein Imax-Bild offerieren können, und sie hätten noch immer weitergetobt. Seither fanden windige Produzenten das Argument, mit HDTV-Technik auch ins Kino zu gehen, ohne nur eine Sekunde sich über die Austauschbarkeit von Home Cinema resp. HDTV-Übertragungen und die künftigen Kinobegrifflichkeiten Gedanken zu machen. Dergleichen scheint auch die Kinobranche nicht zu alarmieren, weshalb ich eine massive Schließungswelle prophezeie, sollten die Majors a) zeitgleich Premieren für Home Cinema und Kinos abhalten und b) mit demselben Technikformat beide Märkte abzudecken versuchen. Wer als Kinobetreiber so unbedarft ist, und eine mit HDTV-Vertrieb nicht kompatible, aber bewährte Distributionsweise grundlos unterminiert, indem er ohne Not und Anforderung bei sich Beamer einbaut, ist in meinen Augen ein Totengräber des (oder "der"?) Kinos. Wie Sie möchten: freie Auswahl. Ihre Erläuterungen "pro Digitalkino" spiegeln nur die Interessenlagen einiger Produzenten und Verleiher wider, nicht aber die der (bisherigen) Kinobranche, und sie klammern die Widersprüche wiederholt aus. Diese gedanklichen Leistungen sind von Ihnen auch nicht zu verlangen (von der Profession her Marketing-Manager, der stets neue Märkte aufgreift), da Negativ-Szenarien im Curriculum der Management-Ausbildung i.d.R. unterrepäsentiert sind. Man glaubt dort schlicht: der Markt reguliert sich selbst, es entstehen immer neue, an denen man sofort teilhaben müsse, und ob das dann noch Kino oder anders heißt, liegt nicht in der Kompetenz des Betriebsleiters, für den allein die "Zahlen" Geltung haben. Und die Zahlen für das Kino dürften mit Akzeptanz von HDTV-/2k-Vertrieb dramatisch bergab gehen. Auch viele digital umgerüsteten Multiplexe werden schließen, wenn nach dieser Ware kein exklusiver Bedarf merh besteht, so diverse öffentliche und private "Locations" diesem homogenen Angebotsoligopol längst Tür und Tor öffneten. :wink:
  15. Es handelt sich um geläufige, sowohl in Ost als auch West öfter gezeigte Filme, die bei Nennung des dt. Verleihtitels manchen Zeitzeugen der 1970er Jahre auch sofort den zündenden Funken geben würden, anstatt salopp (und etwas faul) nur die nichtssagenden Originalttitel aufzureihen. Vermutlich kennen Sie die Filme mal wieder nicht, lieber Sturges? :cry: (Die Internet-Bilder von der rosastichigen CLEO sind übrigens von den Vorjahren, auch FLYING CLIPPER ist heute rot, und die letzte Kopie wurde 1972 neu gezogen, ist abe rnicht verfügbar. Das Negativ ist noch intakt, wie ich kürzlich vernahm. "Gelbstichige" Kopien, da sie gerade erwähnt wurden, sind ein Phänomen der Neuzeit und Signum des Untergangs seriöser Kopierwerksarbeit: mehr Farbe zwar als bei den Altkopien allemal, aber noch nie zuvor waren sie so durcheinandergefallen wie jetzt, ebenso Kontraste, Blendenverläufe und Dichten, wenn man eben eine erfolgte Neukopierung unter von Kodak festgelegten Standards und existenter Lichtfahrpläne als gängige Meßlatte nimmt. Immer wieder zum Lachenfinde ich das nicht, sondern sehe darin "Ausschuss", mit denen man leichtgläubige 70mm-Cracks, die ja keine andere Möglichkeit mehr haben, wieder mal abservierte.) Das arme tcheschische Festival wird aber nicht einmal darauf einen Zugriff haben. Vielleicht kann man sie beim nächsten Festival ja unterstützen.
  16. Das sind ja hier wieder absurde Humoresken. Fachlich hier kein Beitrag mehr. Verabschiede mich aus der Fan-Group - die Berlinale beginnt ja gerade, und deren Debatten bringen's genauer auf den Punkt.
  17. Ihr ROMAN EMPIRE-Verriss im England hat sich wahrhaftig schon bis nach Frankreich herumgesprochen. :lol: In gewissen humorigen Anmerkungen leuchtet für mich durch, als hätten Sie manchen Film zum ersten Male gesehen. Man kann subjektive Bewertungen jederzeit verfassen, allerdings darf von anderer Seite auch eine alternierende Sichtweise beschrieben werden. Aus meiner Sicht also der interessanteste römische Monumentalfilm! "It doesn't work" und die Einspielergebnisse sind für eine Film- und Kunstbewertung nie ein schlußgültiges Kriterium gewesen. Da wir beide der Erstaufführung dieses Films in ihrer Zeit nicht beigewohnt haben - wozu auch das Ambiente, eine seinerzeit stets perfekte Kopie und ein Zeitgefühl in der Zeit des Kalten Krieges gehören, sind unsere "Filmkritiken" ebenso befangen, wie die filmwissenschaftliche Einschätzung von Stummfilmen. Sowohl diese Filme als auch Kinos erleben wir heute nur noch in verstümmelter Gestalt, sodaß immer nur eine Näherung möglich ist. Und das alt erst recht für den Produzenten von FALL OF ROMAN EMPIRE, der mit seiner Näherung an Ereignisse, die vor 1500 Jahren stattfanden, einen beträchtlichen Aufwand treiben mußte. Wenn es dann heute heißt "It doesn't work", zucke ich doch nur mit der Schulter und erwidere schmunzelnd: "Who care's?" Und: funktioniert denn die karlsruher Nostalgie-Reihe im rein gewerblichen Sinne? In einer "irgendwie" neuen Kopie möchte ich diesen Film lieber nicht sehen (seit LAWRENCE OF ARABIA sträuben sich einem die Nackenhaare), auch wenn @laserhotline und vielleicht auch andere dies völlig unverständlich finden. Einer neuen Kopie würde neuerlich die geeignete Gradation, Bildtiefe, Schwärzung und Farbbalance fehlen, die erst Todd-AO zu dem Event macht, das auch von Erstaufführungen von 1964 (etwa Cleopatra) bekannt ist. Ebenso würde die dts-Mischung und Dynamik hinter der panoramatischen und transparenteren Original-Magnettonversion zurückfallen. Es wäre durchaus möglich, eine schöne neue Kopie des einen oder anderen Films zu ziehen, allerdings hat sie sich in diesem Format uns noch nicht vorgestellt. Man könnte aber sowohl eine neue wie auch eine alte Version wechselweise zeigen. Wie auch immer: der in Wort und Schrift überlieferte Jubel von @laserhotline auf jede neue Farbkopie ist m.E. Ausdruck einer nostalgischen Schwärmerei und Ignoranz grundlegender Prozesse und Änderungen in der Filmbearbeitung. Was nicht heißen soll, daß rosastichige Kopien schön seien. Aber die neuen sind es auch nicht.
  18. Das haben Sie schon in Bradford kundgetan, daß man FALL OF THE ROMAN EMPIRE, als er dort letztens lief, vom Einmalsehen schon zu genüge genossen habe. Die Dialoge sind jedoch römischen Versen ihrer Zeit nachempfunden, daher die pathetisch-poetische Semantik. Die Dekadenzphase wird in fröstelnden Ansprachen und in der Darstellung eines degressiv verkümmerten Senats getroffen - dies entgegen den "Fantasy"-Gebilden anderer Rom- und Bibelfilme. Obwohl ich den Film vierzigmal gesehen haben, gibt es für mich stets Neues zu entdecken. Berlingeschichtlich handelt es sich (neben MUTINY ON THE BOUNTY) um die den Schilderungen nach beste Todd-AO-Präsentation überhaupt: man hätte auf die Bühne des Zoo-Palast steigen wollen, um auf's Forum Romanum zu gelangen, berichten selbst Todd-AO-kritische Geister. Bleibt zu hoffen, daß nicht auch hiervon wieder eine neue Kopie verbrochen wird, so daß die leicht purpurfarbene Version des BFI nach meinem Geschmack ein besseres Bild abgibt. :)
  19. Hervorragender Score, bei Ausscheren der römischen Legionen in den Teutoburger Wald einer Bach'schen Fuge gleichkommend. Bildgestaltung perfekt und 3-D-Sets ein produktionsgeschichtlicher Epochenschritt gegenüber BEN-HUR oder SPARTACUS. Die NFM-Kopie ist glücklicherweise länger als gewöhnlich, aber noch immer gekürzt. Die BFI-Kopie ebenso. CAMELOT ist ein sehr weiches Blow-up. [Das ist jedoch eine Beurteilung des Looks, nicht der Inszenierung] Hab' nur nen Clip davon (dt. Version vom Europa-Palast Essen), der ist wiederum gepreßt. :wink:
  20. Dann scheint es wohl kaum Resonanz auf solche "Anfragen" zu geben. Daher sollte man den FFA-Unfug auch ignorieren und kann weiter fahren wie bisher (Filmband für die Projektion). :wink:
  21. Fand im Ordner diese Daten für das SAVOY Düsseldorf (ohne Wissen, ob diese Parameter immer eingehalten wurden): Todd-AO: 16,6 m x 8 m, Brennweite 115 mm, Stromstärke 85 bis 90 A CinemaScope in 1 : 2.34: 15,2 m x 6,6 m, Brennweite 105 mm, Stromstärke 70 bis 75 A Normalbild: 9 m x 6,6 m, Brennweite 85 mm, Stromstärke 70 bis 75 A VistaVision (Breitwand): 14 m x 7,4 m, Brennweite 65 mm, Stromstärke 75 A Saalgröße: 38 m x 17 m. Zur Zeit des Todd-AO-Einbaus läuft offenbar die 35mm-Premiere von DIE ZEHN GEBOTE. Wer die Diskussionen um die Kopierweisen der letzten Monate zurückverfolgt hat, insbesondere Diskussionen zw. mir und @preston sturges, hat erkannt, daß Sticheleien beliebt sind. Dem wollte ich tunlichst vorbeugen. @preston sturges kenne ich sehr gut: es ist wie mit einem offenen Buch, in dem man die Gedanken lesen kann, und umgekehrt ist es eben so.
  22. Ja, der Tausch ist möglich und gewollt. Ich werde da in Kürze ein paar Anfragen stellen. Es sind bereits tausende solcher Dokumente vorhanden. Generell bin ich über jeden Tauschpartner bei Bilddokumenten und Annoncen froh, um das Gebiet immer "lückenloser" zu durchforsten - das perpetuum mobile sozusagen.
  23. Ah, danke. War nur für mich ein "Rätsel" - als Opfer der Gerüchteküche.Die Wochenschau - so hat man sich gerade in D. entschuldigt, enthielt zwar Kirk Douglas, allerdings nur als "Einspieler", also Ansprachen und Würdigungen zu den deutschen Premieren. Läge evt. im Filmmuseum Düsseldorf, erzählt mir gerade am Telefon mein Bekannter. Vermutlich nur im Wiener GARTENBAU war Douglas zur Premiere zugegen. Also viele SAVOYs: auch in Hamburg, wo ich gerade ein Premierenbild mit dem Betreiber vor mir habe, der auch in Berlin 70mm-Häuser betreibt und betrieb. In Berlin lief er dennoch im Titania-Palast an (Krüger-Filmtheaterbetriebe), wobei die Bildwandangaben, die durch die Fachpresse geisterten (10 x 22 Meter) von den mir nahestehenden Zeitzeugen massiv angefochten werden ... deutlich kleiner sei die Bühne gewesen. Vom Düsseldorfer SAVOY sind mit 20 Meter (?) zugetragen worden, falls dort nach der jüngsten Umnutzung zum Theater überhaupt noch 70mm-Projekton (DP 70) installiert Um diesen "aus-dem-sitz-gehauen" eindruck beneide ich Dich wirklich ... da bist Du einer der wenigen, der "original" und "nachkopierung" sehen konnte. Recht listig von @preston sturges, dem Zeitzeugen durch eine höfliche Verbeugung eine Aussage zu angeblich intakten 70mm-Neukopien der Fox der letzten Jahre zu entlocken und mit meinem Verriss (und dem von @magentacine) zu konfrontieren. Es ist aber unnötig, die jüngsten Revivals dieser Kopien sakrosankt zu sprechen, da man bekanntlich keine andere Wahl hatte als diese zu sehen. Unschön wäre es, wenn Sie unbedingt darauf aus wären, eine Aussage als Prädikat für sich zu reklamieren, nach der die jüngeren Kopien den früheren Kopien ähnelten - denn auch Sie wissen (und bestätigten es mir anhand von THOSE MAGNIFICENT MEN), das es erkennbare "Änderungen" gab, einmal sehr, sehr zurückhaltend ausgedrückt. Daher: freilich beneidenswert, wer noch gute Premierenkopien kannte, die auf Film heute leider fehlerhaft nachkopiert werden. Denn über SPARTACUS könnte ich mir kein Urteil zur EA-Kopie erlauben (hatte ihn zwar hier im Archiv auf Technicolor [exzellente Schärfe und Farbabstimmung, ähnlich "state-of-the-art" wie bei EL CID und MY FAIR LADY], dann die magentafarben 70mm-EA-Kopie [beachtliche Bildtiefe und ungewöhnliche Schärfe], die Mehrschichtenkopie von 1982 [farblich und in der Schärfe ordentlich und um Welten besser als die 35mm-WA-Kopien von EL CID und PEKING] sowie letzlich die restaurierten 1989er Versionen auf 35mm und 70mm. Behielt davon dummerweise nur die 70mm restored version und bereue diese Entscheidung heute.) SAN SEBASTIAN ist in den deutschen 70mm-Kopien noch erstaunlich gut erhalten, als ich neulich reinschaute. Ist auch ein Direkt-Blow-up und kein Dup. :D
  24. cinerama

    Berlinale

    In diesem Jahr, 2007, sind wieder alle bisherigen Kinos mit am Start und erstmals auch das CineStar Cubix am Alexanderplatz (eine Interlock-Betrieb für die Bespielung zweier Säle, Saal 7 + 8, wird angeboten, was innerhalb eines Festivals sicher nur mit einer herausragenden technischen Vorbereitung sicherzustellen ist). Neben dem 35mm Standard auch diesmal eine Unmenge ans Standard-Video-Projektionen und etwa zwei Dutzend HD-/Digtal Cinema-Projektionen. Die HD/Digital Cinema-Projektionen laufen zwar auch im Wettbewerb (der in früheren Jahren ausschließlich den 16mm, 35mm und 70mm-Formaten vorbehalten war), allerdings laufen sie überwiegend in kleineren Sälen. So ist in Delphi, Zoo Palast 1 oder Cubix 9 (Bildwände zwischen 15,80 und 19,40 m Breite) fast keine Video- oder HD-Projektion zu sehen. In der Wettbewerbs-Jury sitzen Paul Schrader, Mario Adorf und William Dafoe. Die Leiter der Festival-Sektionen sind bewährterweise nachwievor dieselben. Die Retrospektive widmet sich in diesem Jahr dem Frauenbild in Filmen der 1920er Jahre und läuft im CinemaxX Saal 8 sowie im traditionsreichen Zeughaus-Kino. Hier sind auch die Einführungen einige Museumsleiter sowie ein Restaurationssymposium aber auch dei Live-Musikbegleitungen (etwa mit Aljoscha Zimmermann) von Interesse. Die Hommage befaßt sich mit Arthur Penn ("Little Big Man", "Bonny and Clyde"). Die Volksbühne am Rosa-Luxem-Platz präsentiert als Events Fassbinders digital restaurierten "Berlin Alexanderplatz" sowie den photochemisch restaurierten Stummfilmklassiker "Hamlet" mit Asta Nielsen.
  25. Ja, wirklich besten Dank an @Samuel Bronston für die Neuzugänge. Daran entspinnt sich fast ein neues Rätsel: welcher berühmte 70mm-Film erlebte zwei Jahre vor CLEOPATRA seine Deutschlandpremiere im berühmten KRISTALL-PALAST in Düsseldorf? Und welcher Hauptdarsteller wohnte ihr bei und taucht auch in zeitgenössischen Schwarz-weiß-Wochenschauen auf??? Und hier die Charts des Tages: Die betrübliche Leihmiete :oops: : Die gloriose Roadshow-Annonce der Centfox Germany: Und der ebenso aufwendig beworbene "CinemaScope-"Start in den Bezirkskinos (vielerortes mit 4-kanal-Magnetton auf Agfacolor): Von unserem Freund aus Luxemburg kommen noch aufwändigere Annoncen: die Luxemburger gehörten zu den eifrigsten Todd-AO-Enthusiasten, für West- wie Ostproduktionen:
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