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Ja, richtig! Dort waren Rottöne. Und leider war es dann auf DVD "blaustichig". Das wollte ich auch gerne sagen, falls es jemanden überhaupt interessiert. DVD-Best.-Nr.: 2375108 Z5 (Special Edition) @oceanic: Der Terminus "Special Effects" ist ein Oberbegriff, seit Jahrzehnten gang und gäbe, als Sie noch gar nichts mit Film - oder vielmehr Video - am Hut hatten. Ausdrücklich verwendete ich nicht die Begriffe SFX oder VFX. Das D.I. ist somit nach allen Arbeitsgängen das "Nadellöhr", durch die die Produktion - spöttisch formuliert - hindurchrauscht: zumeist das niedrigste Niveau dessen, was von allem übrig bleibt, und das sehen wir täglich in den Kinokopien. Ihr JURASSIC PARK-Beispiel von 1992 zeigte bereits niedrig aufgelöstes Rendering mit schlechten Kontrasten der Special Effects (CGI), daß mir damals der "Bissen im Halse stecken bieb". Dass blieb rund 15 Jahre das Niveau in der Produktion (bis hin zu LORD OF THE RINGS oder KINK KONGs), in dort immer wieder Live-Action-Drehs herausstachen und die CGI-Szenen dagegen abfielen. Weitere Verluste kommen durch gehäufte Arbeitsgänge am Inferno o.a. zur Erstellung eines D.I., das leuchtet jedem ein, nur Sie verschweigen es mit Vorsatz. Sie reden wirklich Unsinn hinsichtlich der "narrativen" Möglichkeiten der Erstellung eines Source Masters über das D.I. Es geht es um optische Stilisierungen und Nachbearbeitungen zum Endprodukt, nicht aber um die "Story" oder das Erzählte im Film. Sie sollten sich einen Duden kaufen, um den Sinngehalt der deutschen Sprache zu erlernen. Wie ausgeführt, ist die Narrativät eher zugunsten des Gimmicks zurückgedrängt worden, seitdem die Filmemacher verspielt am Inferno und DaVinci sitzen und alles Mögliche probieren, anstatt Drehbuch, Schauspielführung, Photographie und Dialoge sorgfältigetr auszuarbeiten. Das hat sich sowohl in Kreise der Produktion als auch der Kinobetreiber, Verleiher oder Filmkritiker gerumgesprochen: der einzige, der denn geistig-narrativen Verfall leugnet, sind Sie, der ja davon lebt. Freundlicherweise unterstellen Sie mit bitte keine falsche Aussagen, o.K.? Woran ich mitwirke oder nicht, darüber haben Sie keine Kenntnis, sonst kriegt man von Ihresgleichen noch "Hausbesuche", die ich mir verbitte. Wer wie Sie hier unaufhörlich von 54-mm-Filmen, den Weiterentwicklungen des Schwarz-weiß-Aufnahmematerials, neu erfundener Narrativität in den D.I.s oder gar von 4k-SONY-Kameras schwärmt, die auf der 65mm-Liga mitspielen würden, der hat in meinen Augen wenig vom Film erlebt. Und Das spricht aus jedem Ihrer banal-konfuse Postings. Ihre DI-Wandlungsmöglichkeiten bis hin zur selektiven Farbkorrektur (weswegen sie die traditionelle Lichtbestimmung offenbar auch verachten) sind so neu nicht. Ob sie immer zum optisch und künstlerisch besten Ergebnis führ(t)en, ziehe ich in Zweifel, Hier nur einer Ihrer Sätze: Nochmal: man "biegt" und lügt sich das in der Postproduktion oft genug zurecht, was beim Dreh vermasselt wurde und macht daraus eine Tugend. Genau das ist ihr "Bier", von dem ich nicht kosten mag. Zur Senkung der Produktionskosten durch die Visual Effects aus dem Computer diese Eigenauskunft der Produzentenseite: http://www.productionnet-bb.de/fileadmi...XTeil2.pdf Daraus ergibt sich auch die Erstellung eines D.I. Mal nebenbei: findet man Sie ansässig in der Lützowstr. oder am Hohenzollerndamm? Ich hätte wohl einen solventen Kunden für Sie, der gerne mit Ihrer 4k-SONY-Kamera, wenn Sie sie denn bekämen, einige schöne Testaufnahmen machen würde. Einige Bilder des Chips sahen wir bereits: einfach erstaunlich, die zugelaufenen Lichter und die Farbe. Mit sowas spielen Sie nach eigenen Worten in der "65mm-Liga"? (die SONY-4k-Bilder folgen noch in diesem Forum). Zum Glück hat ja die Barbara Broccoli auf diverse SFX und VFX-Effekte zugunsten eine besseren "narrativen" Glaubwürdigkeit und auch besseren Bildgüte verzichtet. Noch ein Tip für die VFX-Begeisterten; vor einiger Zeit verirrte ich mich schon in einem www.vfx-forum.de , wo diverse Amateurfilmer wie Ihresgleichen sich in Endlosdebatten über Themen wie "Schwarzweiß nachkolorieren", "Fernsehrauschen-Effekt", "2 mal selber im Bild", "Energiekugeln à la Charmed", "mit Ego-Perspective in den Spiegel sehen" oder "Menschen schweben lassen" austoben. Als ich dort was vom Film, vom Material und seiner Geschichte erzählte, hatte dort noch keiner was davon gehört. Film und Kino sind offenbar Fremdworte geworden für Leute, die Tag und Nacht nur an Monitoren herumfuchteln und von "Narrativität" schwafeln. Zuletzt eine filmwiss. Erklärung des Narrativs, vielleicht verstehen auch Sie als Analphabet hernach, daß es um Fragen der Dialoge, der Montage, der semantischen Potentiale und semiotischen Codes geht, die die Filmregie und den Drehbuchautor berühren, nicht aber die Soft- und Hardware der Postproduktion: http://www.plomlompom.de/weblog/900/ Kurzum: Was ist Narration/"Erzählung"? Definition: Eine Erzählung ist allgemein eine Form der Darstellung. Im besonderen versteht man darunter eine Geschichte in mündlicher oder schriftlicher Form und die Perspektive des Erzählers usf. Auch auf Wikipedia zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Erz%C3%A4hlung Zurück zum Thema "James Bond"!
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Warum so negativ eingestellt? Es klappt doch prima mit den polnischen (aus England importierten) Kopien auf Weltpremierenniveau. Dort war der Weihnachtsmann schon Mitte November unterwegs, währenddessen der deutsche Kinomarkt nicht nur im 35mm-Niveau "hinterherhinkt". Zu DIE ANOTHER DAY: die hiesigen dt. Kopien dieser Stadt hatten keine Laufstreifen oder Farbverschiebungen, im Gegenteil (allerdings einen schlechten SDDS-Synchro-Ton). Schaut Euch nur die Digital-Version (DVD) von DIE ANOTHER DAY einmal an: blaustichig! Und dieses Manko wiesen die 35mm-Kopien nicht auf, die Farben stimmten. Wenn die DVD-DeLuxe-Version der Bondfilme, die gerade auf den Markt kam, solche Fehler wiederholt und auch die kommenden Blue-ray-Discs, dann sollte man auf Abstand zur Digitalisierung dieser Filme gehen.
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Fand nur wenige Kinos, die angeblich digital spielen: http://www.exhibitorads.com/csentry/tim...36127.html http://www.ticketmakers.com/tmGenOps.dl...&TBP=19000 Hier anscheinend nicht: http://cinecitta.de/main.html http://www.innenstadt-kinos.de/home/ Falls die 35mm-Bond-Kopie nun wirklich auf 4k-Niveau mit einem fantastischen Farb- und Lichtausggleich läge, wozu dann noch den Umstand mit 2k-DLP-Cinema? 35mm ist ja ein duldsames Format bis hin zu theoretischer 8k Auflösung, wenn man von Imax verkleinert oder es 8k-D.I.s gäbe. Damit könnte auch künftig jedes Club- und Dorf-Kino noch "007 auf Weltpremierenniveau" spielen, ganz ohne ruinöse Umbauten. Danke also für jede scharfe 35mm-Kopie! :lol:
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Stumpfsinnig, diese Verkürzung. Man erspart sich den Negativschnitt und den Aufwand mit den teuren Arbeitskopien. Man erspart sich über das D.I. auch die teuere optische Umkopierung vom Super 35-Negativ zum analogen Scope-Intermediate. Neben den schon von mir erwähnten Gründen der Special-Effects aus dem Computer (anstelle der Kullissen- und Modellbauten) der heute rationellere Weg über ein 2k-D.I., ob man dies nun begrüßt oder nicht. Daß ein D.I. trotzdem teuer ist (und die sich häufenden Pannen damit Kosten ins Abgründige treiben), tritt erst dann in Erscheinung, wenn klar wird, daß manche 16mm-/35-mm-Produktion eines D.I.s gar nicht bedurft hätte. Offenbar sind Sie schon zu lange draußen aus der rein analogen Filmbearbeitung, um das noch überblicken zu können. Mit "narrativen Möglichkeiten" hat es überhaupt nichts zu tun. Das Gegenteil narrativer Durchdringung hat sich seit Einführung dieser Postproduktionsweisen (mit ihrem auffällig ausuferndem "Spieltrieb") eingestellt. Das kann man glasklar an den Inhalten, Formen und Dialogen jüngerer Filme ablesen, die sich immer häufiger in optischen Gimmicks verlieren, wo sie inhaltlich und bildphilosophisch nichts mehr zu sagen haben.
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Zur "Billigkeit" von Super 35 und/oder 2k D.I.: Kostenersparnis beim Rendering von Special Effects, aber auch produktionsseitig während des Drehs. Sie sind doch vom Fach, woher also diese ewig-ungläubigen Fragen? (Verweis: aktuelle Ausg. "Film- & TV-Kameramann" mit Report eines Kameramanns, der in Dtl. in Scope drehen wollte, aber aufgrund von Lieferverzögerungen und Extra-Kosten für Sdg. von Scope-Optiken aus England vom Produzenten am "echten" Scope-Dreh gehindert wurde. Scheint wohl im Trend zu liegen, wo jegliche "analoge" Qualität zunehmend zurückgedrängt wird. Grund: "bösartige" Marktverdrängung, die gewiss nicht wir angezettelt haben) :wink:
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Ist doch wieder "typisch", daß jemand stets dann so schreibt, wenn er selbst den besagten Film nicht disponieren mochte. Dementsprechend dann die "negative Erfolgsvermeldung" aus dessen Feder. :wink: "negative erfolgsvermeldung" ... :-) :-) :-) ... platz 1 für HAPPY FEET kommt zumindest für mich überraschend ... ich hatte den BOND im vorfeld auf platz 1 gesehen ... aber platz 2 ist doch auch nicht "negativ", oder ... ?? ... habe erstaunt den dogmenwechsel zur kenntnis genommen. Super-35 und DI für Dich jetzt nicht mehr gleichbedeutend mit "ende des kinos" ... schau an :-) Ausnahmefälle eben. Unter den Beschränkungen eines Super 35-Formats und eines D.I.s kämpfen nachwievor noch immer Kameraleute und Produzenten, um daraus noch das Bestmögliche zu machen, denn zumeist dienen diese Wege doch der "Kosterersparnis". Das "Ende des Kinos"? Dieses wird nicht durch 007, Multiplexe oder 4k-D.I.s eingeläutet, wohl aber durch die allgemeine Digitalisierung aller Lebensbereiche. :cry: [insofern lassen sich auch nachwievor optisch bessere Filme in anderen Formaten als Super 35 und D.I. produzieren, die auch länger dem Kino vorbehalten blieben, wenn sie auch in vierzig Jahren noch "überragend" aussähen.}
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Öffentliche Vorführungen von DVDs sind Raubbau und Verrat an der Kinowirtschaft. Solche "Weicheier", die damit in Aktion treten wollen, sollten besser "zuhause bleiben" als die Umwelt zu verpesten.
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Auch seitens einiger (älterer, auf konventionelle "Tradition und Güte" bedachter) Kollegen viel "Gutes" gehört: Premierenkopie in Warschau im 'Cinema City Arkadia - Kino 9' [ http://www.arkadia.com.pl/ http://www.cinema-city.pl/ , : - trotz Super 35-Format und Digital Intermediate eine gestochen scharfe und farblich in den Innen- wie Außenaufnahmen "hervorragend" ausgeglichene Kopie. [4k-Transfer? Verzicht auf manipulative Eingriffe in den Farbraum?] - atemberaubende Aufnahmen bei sämtlichen Action-Szenen - trotz der Einschränkungen von Super 35 dennoch ein motivisch gelungenes Konzept: herausragende Kameraarbeit - auch filmmusikalisch ambitioniert dem epischen Kino verpflichtet - interessante und überraschende Plot-Wendungen - phantastischer englischer SDDS-Ton (wie er in Berlin in keinem einzigen Kino, selbst den mit HPS 4000 ausgestatteten, je gehört wurde) - exzellenter Bildstand (trotz Ernemann 15-Projektoren) - "rasiermesserscharfe" Abgrenzung des Kaschs zu den Seitenwänden (bei 25 Metern Bildbreite!) - tolle Ausleuchtung dieser Bildwand - alle anderen zeitgleich gezeigten Filme/Kopien hätten grauenvoll ausgesehen: rundum verwackelt, szenenverschaltet, körnig und mit verschobenen Farbabstimmungen. Wenigstens also tut die Broccoli-Produktion (ein "Relikt des Kalten Krieges") noch etwas für's Kino, um das sich nicht wenige andere Mainstream-Companies nicht mehr die Bohne zu scheren scheinen. :) Ist doch wieder "typisch", daß jemand stets dann so schreibt, wenn er selbst den besagten Film nicht disponieren mochte. Dementsprechend dann die "negative Erfolgsvermeldung" aus dessen Feder. :wink:
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65/70mm - 35mm - 4K-Digitalprojektion im Vergleich
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Nun, die EPISODE 1 hatte indertat noch etwas 35mm um die CGI-Effekte der Kindskopf-Story "herumgebastelt". Man las ja über Monate die flammende Werbung für den Einsatz von Hawk-Anamorphoten, deren Aufnahmequalitäten dann aber aufgrund der (massiv unterbelichteten und zu flachen, "flaumenweichen") 35mm-Dupegative letztlich begraben wurden. Das war ja ein übles Kopierproblem, das Ding - nie wieder! Zur Premiere von EPSIODE III in einem Deep Curved Screen Theater (ehemals Pacific's 'Cinerama Dome' in Los Angeles, heute 'Arclight Cinemas') muß ich trotz beachtlicher 26 Meter Bildbreite anmerken, daß dies neben dem 'Cinerama Theatre' in Seattle vielleicht das einzige verbliebene Haus noch ist, auf dessen Bildwand die Weltraumfilme "fesselnd" wirken. Sie dürfen nicht übersehen, daß seit 1977 massiv Filmpaläste mit gewölbten Bildwänden oberhalb der 25 Meter geschlossen haben. Daher spreche ich gerne heute (insbesondere mit einem gelangweilten Blick auf Berlin) von "2k-Leinwänden", die sich durchsetzen. Verübeln Sie mir also bitte nicht, daß man es noch größer und besser kannte, als nämlich die erste Trilogie den Weg auf die Großbildwände fand, wo ich sie auf 33 Metern Bildbreite erlebt habe. Diese Art des Schauerlebnisses ist leider fast ausgestorben, und auch Mr. Lucas' Referenzkinos auf seiner Ranch und überall dort, wo er die jüngeren Premieren veranstaltete, haben alle keine Riesenbildwand mehr. Aus gutem Grund: denn für heutige Ansprüche würde ebendort auch "4k" für das menschliche Auge nicht genügen. Diese "Verkleinerung" nenne ich einen bedauerlichen kulturellen Rückschritt in Richtung Ladenkino. Sehr schade um die Schaufilme aus Hollywood-Land. :cry: -
Hmmm, das klingt ja nicht so begeisternd, wenn da ausschließlich nur Krawall ist? Wo sind die mythischen Momente (Ansprachen von Auric Goldfinger über das "ungewöhliche Licht, das bis auf den Mond reicht", von Curd Jürgens über eine "neue Welt unter Wasser ohne Dekadenz")? Wo die Schönheiten à la Barbara Bach oder Myriam d'Abo? Wo die Sets von Ken Adam (japanische Vulkankrater und orbitale Raumstationen)? Das sind die sog. "kontemplativen" Momente, die man sich als Szenenbild reproduzieren möchte, um sie an die Wand zu hängen - den Restplot dieser Filme kann man ja nach Belieben kürzen, weil sich alles wiederholt. Ich hoffe doch, daß diese Prestige-Produktion außer martialischen Härten nicht ganz den Sinn für optische Reize, farbige Photographie und auch etwas "Postkarten"-Kitsch verloren hat ... es ist ja eine Serie, die stets höhere Levels des stramm westlich geprägten Konsums bediente.
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ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE war für mich der erste Film der Reihe, den ich je sah: vom Tempo der Bob-Bahn-Szenen aber auch der schlagkräftigen Hauptdarstellerin damals hingerissen! Dazu ein enervierender, vorantreibender und "souverän" unterlegter 60er Jahre Soundtrack sowie die gescheiterten Rettungsversuche des Helden (das rein-animalische Totschläger-Image sollte durch Lazenby korrigiert werden) machten ihn zu einem der dollsten 60er Jahre-Agentenfilme: noch ohne märchenhaft überzogene Weltuntergangs- und Weltraumfilm-Effekte, bodenständig und auf die Eleganz der sportlich tüchtigen Darsteller vertrauend. Die verschneite schweizer Weihnachtsstimmung tat ihr übriges. Ein nich heute ins Auge fallender Versuch, das Agenten-Genre in die romantische Richtung der Endsechziger (Flower- und Power-Bewegung) zu lenken. Darsteller, Optik und erste Szenen des neuesten Films der Reihe sind mir zu "modern" und ernüchternd, um darin "kontemplativ versinken" zu können.
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Wundervoll ausgedrückt. Leider (!) ist es nur ein Internet-Beitrag, denn ich hätte ihn gerne weiterzitiert. Es wäre wünschenswert, wenn ein einziger der windelweich zwischen Hypothesen changierenden "Filmwissenschaftler" den Mut zu einer Abrechnung dieser Art fände. So manches würde klarer werden. Im übrigen ist die Debatte um 4k und 35mm seitens der Nomenklatura der Filmkunst spätestens seit zehn Jahren "erledigt". "Augenöffnend" für das postmoderne Verständnis von "Avantgarde" und "Bildrevolution" war für mich schon 1997 Lars von Trier mit BREAKING THE WAVES. Dazu ein paar Zeilen, die ich heute schrieb: Die durchaus vitalen Ideen dieser Bilderstürmer und Bildzertrümmerer kommen jedoch nicht ohne Widersprüche aus, und der Vorwurf einer vordergründigen Infantilisierung im Vermitteln der schauspielerisch authentisch gespielten Tragik wird durch Aussagen der Filmemacher noch untermauert. So Robby Müller, der Kameramann für Lars von Triers BREAKING THE WAVES (Dä 1996, Super 35) gewesen war und proklamatorisch für die Bewegung erstmals im Breitbildformat Super 35 photographierte: Lars hat mir wörtlich gesagt: „Ich möchte alles sehen können. Ich möchte überhaupt nicht das Gefühl haben, daß hier ein Film gedreht wird, und vor allem möchte ich nichts wiederholen, weil dann die Schauspieler anfangen darzustellen, und das möchte ich vermeiden.“ Daraus ergab sich dieser Stil. S. 149 […] Wir wußten gar nicht, wie sich die Schauspieler überhaupt im Raum bewegen. […] Der Schwenker hat gearbeitet wie jemand, der in einem Gespräch sitzt [-…]. Die Unschärfen sind dabei Zufälligkeiten. […] Die Stärke dieses Films ist seine Konsequenz, daß wir keine Reparaturen und keine Extraaufnahmen gemacht haben. Aufnahmeschäden waren uns scheißegal. Es gab keine Auflösung. Jede Szene ist aus zwei, drei Einstellungen zusammengesetzt. S. 150 […] Tatsächlich ist sehr viel im Schneideraum entstanden. S. 151 […] Die unterschiedliche Bildqualität wurde später mit dem Computer ein wenig aufgefangen, indem die grobe und die feine Körnung etwas ausgeglichen wurden. Breaking the Waves ist auf Film gedreht und später auf D1 (digitales Video) überspielt worden. Bei dem Prozeß wurde die Farbe entzogen. Dann wurde der Film wieder auf Negativmaterial zurückgescannt und davon wurden die Kopien gezogen. S. 151[…] In den ersten Tagen hatte ich keine Kadrage. Lars wollte das Licht überall haben. Die Decke musste zu sehen sein, der Fußboden musste zu sehen sein und 360 Grad rundherum. S. 151 […] Die logische Konsequenz war die Verwendung von unterschiedlichem, forciertem Filmmaterial. S. 152 […] Es scheint, als handelt es sich im Schnittechniken, die man auch in Werbespots findet. S. 154 […] Auch wenn es dann manchmal technische gesehen nicht ganzb in Ordnung war. Lars sagte: „Habt ein neugieriges Auge!“ Das bedeutete, daß wir zurückgehen mußten zu der Unschuld, die man als Kind gehabt hat. S. 154 […] Lars wollte immer die Leute in der Mitte vom Bild haben: „Wenn Du mit jemandem bei einem Kaffee sitzt und Dich mit ihm unterhältst, wirst Du denjenigen immer in der Mitte Deines Blckfeldes plazieren: Seine Nase zeigt auf Deine Nase.“ S. 154 […] Aus: Müller, Robby: Der naive Blick. Zur Kameraarbeit in „Breaking the Waves“. In: Kamerastile im aktuellen Film. Berichte und Analysen. Karl Prümm/Silke Bierhoff/Matthias Körnich (Hg.). Schüren: Marburg 1999. S. 149-154 (S. 149-160) In der Debatte um Konvergenz und Ausdifferenzierung der Leitmedien kommt dieser Bewegung eine fast katalytische Funktion zu, in dem sie jegliche Repräsentanz eines „Kinos der Attraktionen“ und dessen kinästhetische Aura „ex negativo“ unterläuft und ein Eintauchen in eine geglaubte totale Welt des Bildsurfens suggeriert. Das Ideal der Kinotechniker vom ausgewählten "Fenster zur Welt" als Inbegriff des Realismus scheint ebenso bedeutungslos als auch unvermittelbar geworden zu sein. Ihm folgende Apologeten haben zumindest eine Intelligenzleistung zustande gebracht: endgültig auf den Film zu verzichten, um von weiterer unnötiger Bildmalträtierung abzusehen. Es schien fortan "wahrhaftiger", gleich auf Mini-DV zu drehen, was das ergötzende Herumpfuschen mit Filmmaterial am "DaVinci" und "Inferno" uns ersparte.
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Du konntest ja ebenso - dabei anderen eine Bildungslücke vorwerfend - die Begriffsmonstren "65mm projektion vom direktdup", "54 mil", "pancho" erklären. Wer erklärt sie nun? Wenn man weiterrätselt, dann gibt es 54 mm-Filme ebenso wie panchromatische Optiken. :lol: "lpms" http://www.realtech.com/wInternational/...lman_e.pdf Was hat das mit den damit in Zusammengang gebrachten Aufnahmeoptiken und deren Filmnegativ-Modulationen zu tun, wenn hier Monitore kalibriert werden?
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Dann erkläre mir bitte @oceanics Akronyme "lpms", "65mm projektion vom direktdup", "54 mil" und "pancho". (Ich sage immer wieder: eine "Akronymentartung"). 8)
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GLADIATOR hate ebenfalls Eingriffe dieser Art wie Desatutierungen/Denaturierungen, Degraining und Kornrauschen erfahren und ist ein Historienfilm, der viel Geld einspielte. Nach Eurer (@prestons + @oceanics) Maxime müßte ja hier der Erfolg die Mittel heiligen... Bisher hat filmästhetisch noch niemand hier begründen können, warum diese Eingriffe und Verfremdungen bei Historienfilmen abzulehnen seien. Ich wüßte sehr wohl Gründe hierfür, aber würde sie Genre-unabhängig benennen wollen. Diese Exgese führt dann auch eher an den Kern handwerklicher Fehlleistungen, nicht aber die Genre-Festlegung. :wink:
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Der FFA-Kredit ist ein zinsloser Förderkredit - mehr (leider) nicht. "Teilsubventioniert" werden staatlicherseits lediglich Kommunale Kinos. Aufgrund derer Programmstruktur ist das nachvollziehbar, hinsichtlich des Kinoambientes wiederum bleibt diese Festlegung ablehnbar.
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Die Fotos müßten nach 1980 entstanden sein (Fotos von R.B.???) Gottseidank gibt es sie. Und dennoch schmerzlich: die Fotos "schmälern" ganz gewaltig die Bildwandeindrücke, was man anhand von EUROPA PALAST in Essen sowie ROYAL PALAST in Berlin sofort erkennt, deren Bildwände nicht nur groß (wie auf dem Foto), sondern gewaltig, umhüllend und von "galaktischer Tiefe" zeugten. Der GRAND PALAST in Essen spielte die letzten Jahre auf der Größe "real thing" Scope-Filme und galt als wirkungsvollste CinemaScope-Projektion Deutschlands. Die Vorhangfarbe eventuell, sicherlich aber die der drapierten Wandbespannung des EUROPA PALAST in Essen war zuletzt wohl eine grünliche, und die Bildwand im ROYAL PALAST, Berlin kommt mir zu "mickrig und flach" davon (Foto nach September 1980 entstanden, als für DAS SCHWARZE LOCH die seitlichen Surround-Speaker installiert wurden): der Vorhang zeigte ein aquarium-unterkühltes Grün, ganz wunderbar. EUROPA PALAST, Essen hatte allerdings noch eine für 3-Streifen-Ausrüstung um 146 Grad gekrümmte Bildwand bei 28 Metern Breite. Das "Desgn" des CITY IM EUROPACENTER, Berlin, das @preston sturges offenbar nicht kannte, ist nicht nur interessant, sondern war das Konzept optimaler akustischer Raumplanungen, weswegen von Heinz Riech auch THX-Anlagen hier installiert, aber dann doch nicht abgenommen wurden. Die Bildwand hatte eine bewußt leichte Todd-AO-Krümmung bei unverzerrter Projektion und eine Leinwandbreite von 19 Metern. Die Decke war nicht sepiafarben, was schon @laserhotline sofort bemerkte, sondern zeigte ein tiefes Rot, ebenso wie der Vorhang. Die letzten 15 Betriebsjahre wurde leider ein honiggelber Deckenanstrich verbrochen, der Lästerer von einem "Bienenwabenkino" sprechen ließ. Ein jüngeres Bild von 2004 des ROYAL PALAST IM EUROPACENTER, Berlin (Bildwand etwa viermal so groß wie SCHAUBURG FILMTHEATER, Karlsruhe, und zwar bei Bildbreite 32.80 Meter bei 120 Grad Krümmung), anbei: ZOO PALAST - "Das geht noch größer", trifft als Bewertung zu. Allerdings zeigt die abgebildete Größe das Mini-Scope-Bild bei etwa 14 Metern Breite, gleichzeitig aber auch das an Breite maximal mögliche Bild bei Digital-Projektion. Es gibt noch die größere Version bei etwa 18 Meter, die "Super-CinemaScope" im Hausjargon genannt wurde. 19.80 Meter war die maximale Bildbreite der alten Leinwand vor 1993 sowie das dort "klassische" Todd-AO-Format (legendärste Vorführungen: UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES 1964 sowie der STYVESANT-Werbefilm). Das obige Photo stammt ebenfalls aus den 1980er Jahren, wie die Schroeder & Hentzelmann-Bestuhlung ausweist. Die letzte 70mm-Vorführung dieses Hauses war mir mit einer alten Kopie vergönnt, als 1999 PORGY AND BESS der Abschluß- und Abschiedsfilm der Berlinale vom ZOO PALAST als Wettbewerbshaus war, allerdings projiziert bei allenfalls nur 17 oder 18 Metern noch (erzwungene Bildbreite gegenüber vorherigen 15 Metern mit leider desolater Magnetton-Anlage, die in Berlin niemand reparieren konnte oder mochte). Die dortige, dennoch immer sehr schöne und festliche Bühne ist ab 2009 ebenfalls "Geschichte", da der große Saal um ein Drittel zugunsten einer Shopping Mall "ge-cropped" wird. :oops:
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65/70mm - 35mm - 4K-Digitalprojektion im Vergleich
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
In meinem Freundes- und Kundenumfeld filmt niemand digital. Sowas wurde erst erwogen, als der Lucas, von einer Computer-animierten Special-Effects-Origie ausgehend, auf den Gedanken stieß, noch schnell eine Liebesgeschichte mit einigen Menschen drumherum basteln zu müssen, die sich auf Film gedreht allerdings optisch zu vorteilhaft von den schemenhaften CGIs abgehoben hätte. So mußte alles auf das Niveau der Videoten degradiert werden, damit alles gleich aussieht. Von 4k hat der Mann noch nie etwas gehört, zwischenzeitlich waren ja auch die Premieren-Leinwände seiner Weltenraum-Zappeleien zunehmend winziger geworden, da reichte 2k-HDTV. Typisch menschliche Allmachtsfantasien: "Der Berg kreiste und gebahr eine Maus", heißt es zu deutsch. -
Ist mir nicht entgangen, bin allerdings in letzter Zeit immer mehr geneigt, mich esoterischen Betrachtungen hinzugeben. Wenn ich so an die 60er Jahre-Kombinationen Mitchell + Panavisions anamorphe Optiken denke, und man mit Vorsatz die Spezifikationstabellen der jüngeren Optikhersteller - rein "gefühlsäßig", d.h. in dem Sinne, was Sie als laienhaft anprangern - ignoriert, dann käme man möglicherweise zum Ergebnis, daß hieran hinsichtlich der Schärfe (auch Linienpaare pro Millimeter als Meßgrundlage) nicht mehr viel revolutioniert wurde. In guter Kenntnis einiger 60er Jahre-Filme (THE SHOES OF THE FISHERMAN) u.a. wäre man geneigt, doch besser mit diesem Equipment Live-Action-Szenen zu drehen. Wie gesagt: esoterisch, aber mir mißhagen Schärfe und Look der Scope-Filme, die dieser Epoche folgten, zutiefst. Es gibt ja noch andere "Spinner", etwa bei der Produktion BRAVEHEART oder bei einigen Bond-Filmen, die diese alten "Kübel" wieder ausgruben. Rein technisch müßte man vom Optimum der heute computerberechneten und gefertigten Optiken ausgehen: allein, es fehlt das Vertrauen, und Grund hierfür ist ein unvorteilhafter Look heutiger Produktionen, gerade auch hinsichtlich der Schärfe. Offenbar basieren diese auf Kompromißanforderungen.
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Ich wiederhole, daß das Unsinn ist, wenn Sie - zufällig herbeigerufen? - die 50er Jahre nun niedermachen. Bei den anglo-amerikanischen Produktionen verhält es sich daher wie oben beschrieben. Es ist davon auszugehen, daß Sie "50er Jahre"-Equipment noch nie in der Hand hielten. :wink:
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65/70mm - 35mm - 4K-Digitalprojektion im Vergleich
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
das cinematography forum ist seit ~1 jahr nicht mehr wirklich ernstzunehmen. -alle- unabhängigen industrievertreter von sony, panasonic, zeiss etc posten dort nicht mehr. hintergrund, für diejenigen die nicht auf der geschlossenen cml das damals mitbekamen waren juristische auseinandersetzungen wegen beleidigung & offener bedrohung.... Na, dann sind wir ja noch liebe Menschen hier. Aber es spricht für die Standfestigkeit der Kameraleute in USA und GB, daß sie sich nicht alles "andrehen" lassen. Weiter so und Glück auf! :) -
65/70mm - 35mm - 4K-Digitalprojektion im Vergleich
cinerama antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Ich hatte Sie nur zitiert (und hier richtig gelesen): "65mm-Projektion vom Direktdup". Das es sowas gar nicht gibt, wollte ich nur am Rande feststellen. :wink: -
Ja, NARNIA war deutlich brillanter als fast alles andere (aber auch extensiver belichtet). Vielleicht weniger algorhythmische Abweichungen beim Wechsel der Softwares oder einfach weniger Bearbeitungsstufen? Wurde wie SPIDERMAN II bei Sony und Imageworks und auch bei Technicolor L.A. gemacht, auf der Discreet's Lustre Workstation. AVIATOR war auch noch ganz annehmbar für eine D.I.-Produktion. Tiefststände im D.I.-Prozeß waren m.E. u.a. TROY, POSEIDON, LORD OF THE RINGS, FLIGHTPLAN oder KING KONG. Deutsche Kopierwerke haben langsam laufendere Printer, daher war oder ist hier die Schärfe zumeist besser als bei Kopien aus anderen Ländern. Als man hier noch den Duplikat-Prozeß besser im Griff hatte, führte das in den 1990er Jahren bei Bavaria und Arri zu den m.E. besten Dupkopien weltweit, schärfer auch als selbst NARNIA und andere D.I.-Titel.
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Ich bin da anderer Meinung. Bezüglich COLLATERAL diskutierte ich mit Freunden über das Konzept, wobei ich die Verteidigerrolle übernahm (aufgrund der spezifischen Wirkungen der Nachtaufnahmen). Dabei stellte sich heraus, daß sämtliche Nachtaufnahmen zu Farbverfälschungen neigten, und Spitzlichter (beleuchtete Taxi-Schilder und Straßenlaternen) keine Zeichnung aufwiesen. Auch dramaturgisch besehen überwog hier das Urteil, ein eher "dünner Stoff" sei maßlos aufgebauscht worden. Ich indessen mag die Story durchaus, weniger aber die anstrengenden Videobilder. Im Rahmen der Diskussion "4k und das menschliche Auge" werden, so nehme ich an, die Enthusiasten eines angeblich perfekten 4k-Digital Cinemas sich mit COLLATERAL ohnehin wenig anfreunden können. Dann geht es mir in diesem Beitrag (und ich denke auch @jensg) diesmal nicht um die digital aufgenommenen Filme, sondern um Digital Intermediates von 35mm-Negativen/Komponenten.) Bzgl. der STV-DVD-Versionen der alten Fox-Filme bleibe ich bei meiner "Farben"-Begeisterung. Nachbearbeitungen sind zumeist nicht nötig gewesen, und wo doch minimal nachgearbeitet wurde (vielleicht hier und dort eine Schrammenretusche) sieht das Endergebnis farblich authentisch aus, auch zu Filmkopien vom Kameraoriginal (selbst wenn hier neuerlich wütender Widerspruch aufkommt, daß aufgrund der 8-bit-Rate und des anderen Farbraums dies doch ein Ding der Unmöglichkeit sei). Digital ist hier nicht immer gleich digital=schlecht, und eine von einem endlich einmal (!) neu angefertigten 35mm- oder 65mm-Interpositiv vorgenommene Abtastung eines älteren Films mit geringfügiger Nachbearbeitung ist nicht in erster Linie das, was man als Schändung des Originals erachten könnte (von der leider begrenzten Video-Auflösung und dem Unwillen der Verleiher, auch ebensolche Filmkopien für Kinos bereitzustellen, einmal abgesehen). Eine ordentliche Filmaufnahme und Nachbearbeitung hätte die neuzeitlichen Diskussionen über 2k und 4k oder D.I. gar nicht nötig. Die Scan-Raten würden sich möglichst höchstauflösend dem Optimum des Negativs stilschweigend anpassen, was leider nicht der Fall ist. Für das "menschliche Auge" jedoch (oder besser gesagt: den Konsumentenglauben) lassen sich nun derartige Begriffe wie digital und "2-4"k simpler verkaufen und trotz ihrer Defizite als als Qualitätssiegel anpreisen, und das viel eingängiger, als über die unendliche Artenvielfalt des photochemischen Films zu dozieren. Das ist höchst bedauerlich, aber Folge einer irrationalen Kahlschlagpolitik gegenüber dem Filmbandoriginal. :wink:
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Dies darf bestätigt werden, wenngleich ich die Zwischenschritte in der Postproduktion zur 35mm-Kopie für diese Degradierungen verantwortlich machen würde. Außerdem "saufen" in den sog. D.I.-35mm-Kopien die Schatten ab: zumeist entweder kein richtiges oder ein zeichnungsloses Schwarz. Leider kenne ich keine einzige "state- of-the-art" 35mm-Kopie, die über den D.I.-Prozeß gegangen ist, also ansehnlich geblieben ist. Mittlerweile ein halbes Jahrzehnt schwerwiegender Zuschauerschädigung, eines Schadens, der auch dem Kino ökonomisch zugefügt wurde, um es "abbruchreif" zum "Umbau" auf das voll-elektronisierte Bild zu machen, das nach solcher Mißhandlung des 35mm-Potentials ein leichtes Spiel hat und sich dem DVD-Look assimiliert.