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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Engültiges "Aus" für das Imax Discovery Channel Theater Nähe Potsdamer Platz: Nachdem die Vermieterin, die Daimler AG, ein Angebot der Imax-Corporation ablehnte, das Haus in eigener Regie zu betreiben, hat jetzt ein Musical-Theater der Stage Entertainment GmbH den Zuschlag erhalten. Somit werden sowohl der engagierte (jedoch durch Imax-Lizenznachforderungen gebeutelte) Kinobetreiber, die Big Screen Cinema GmbH, das Haus räumen als auch der Franchise-Geber, die Imax-Corp., einen ihrer wichtigsten Standorte verlieren - letzter Spieltag: 31.7.2006. Daimler hatte zwar seit längerem dem jetzigen Betreiber verminderte Mieten zugestanden, ist aber offenbar nicht gewillt, sich auf Imax selbst einzulassen. Pikanterweise befindet sich gleich vis-à-vis von diesem Objekt ein weiteres Musical-Theater: das Stella-Theater am Potsdamer Platz mit rund 1600 Plätzen, betrieben von der gleichen Gesellschaft, die außerdem noch das Theater des Westens an der westberliner Kantstraße führt. Dafür gibt die Gesellschaft das Schloßpark-Theater in Berlin-Steglitz auf: seit Jahren ein Subventionsfall. So viel Musical also war nie, zudem in einer nicht unbedingt "bürgerlich" konstituierten Region, die aber mit starkem touristischen Zulauf gesegnet ist. Man darf also Wetten abschließen, wann dort neuerlich geräumt wird. :( Bild: www.kinokompendium.de
  2. Und außerdem aus der "Barco Projectors Story " (aktuelle Digital-Cinema-Firmenrevue in "Filmecho/Filmwoche" - sie klingt mir jedoch viel zu unterkühlt und nüchtern, es fehlt noch die wärmere, konzertante Einbettung in die klassischen Instrumente: Modulationstiefe natürlich bei 14 %!). :wink: :) ... who knows...
  3. Schwer vorstellbar, daß die erfolgeichen "Bollywood"-Filme in einem Land mit nur 900 Miol. EW in nur drei Kopien im Einsatz sind. :cry: Prinzipiell sind diese Filme auch interessant aufgrund der Verwendung des anamorphotischen Drehs und extensiver Ausleuchtung (egal, ob Kitsch- oder Kunstverdacht). Hier kamen die Inder in den Genuß weitaus brillanterer Bild als wir es in unserer westlichen Hemisphäre erfahren, in der Momente der Bildverfremdung das Sagen haben. Die Inder wollten ja mit einem Roll-out des E-Cinema bald beginnen, sodaß auch diese Hochwertigkeiten ihrer Kopien sehr bald ausgelöscht werden. Zu Deiner Information: es gab vor ein paar Jahren eine Bollywood-Reihe im berliner Arsenal-Kino, konzipiert von Dorothee Wenner mit begleitendem Katalog. Vielleicht kommen dort Infos zum Vorschein, die auch für Stuttgart etwas Zugzwang nach sich ziehen. Jedenfalls habe ich von berliner DVD-Bollywood-Einsätzen bislang noch nichts gehört. Eine Frechheit allemal, was man hier hört.
  4. "Rache der Sith" lief in Dtl. auf DLP nicht-anamorphotisch: 817 x 1920 pix "Letterboxformat". Hoffentlich stirbt dieses Format als erstes: eine Unverfrorenheit.
  5. Von Anfang an wurde mit Animationsfilmen (FANTASIA 2000) das "Kino der Zukunft" beworben, als man sich mit Live-Action-Filmen 1999/2000 noch nicht so selbstbewußt an die Öffentlichkeit wagte. Zu Deinem Schlußsatz aber noch eine Anmerkung: wenn ein überscharfer (wie ist das konkret gemeint?) Animationsfilm bereits Artefakte hervortreten läßt, so stimmt etwas am Gesamtprozeß nicht mehr. Vom Film kenne ich solche Symptome jedenfalls nicht.
  6. auch als "kurzzeit-erfolg" sehe ich es (noch) nicht...würde auch nicht den pr-veröffentlichen allzu sehr trauen...mir liegen eher mäßige bis schlechte besucherzahlen von einigen kino-tv-übertragungen vor ... und ob das kino sich mit diesen veranstaltungen auf lange sicht einen dienst tut, wage ich zu bezweifeln. Man verläßt den seit jahrzehnten konsequent eingeschlagenen und gehaltenen weg der kernkompetenz des kinos auf spielfilme und begibt sich in den unüberschaubaren dschungel des gemischtwarenladens für alles was gerade hip ist und/oder im trend liegt und mit "film" oder der historie oder örtlichen besonderheit des hauses nicht das geringste mehr zu tun ... Positive Äußerungen über die Ausstrahlung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in einigen Kinos der CinemaxX-AG finden sich hier: http://www.hd-vista.de/?subID=298&itemID=97
  7. Zum Thema XDC-Vertriebspolitik: Da schwärmt fast das geschlossene Lager der Roll-out-Befürworter vom Motion JPEG 2000-Kompressionsverfahren, aber die brandaktuellen XDC-Offerten stellen eine Server-Kompatibilität zwar für ihre nächste Serie in Aussicht, nicht ohne aber die Vorzüge von MPEG2 zu würdigen und JPEG 2000 als unausgereiftes, von der Industrie nur zögerlich akzeptiertes Codec zu bemängeln: Aktuell erhältliche JPEG 2000 Systeme erfüllen noch in keiner Weise die Interop-DCI Empfehlungen und können laut DCI nahen Quellen nach Festlegung der Standards zu großen Kompatibilitätsproblemen führen. (zit. aus: http://www.xdcinema.de/060330-pressde.pdf ) Ich frage mich, ob ich da etwas nicht ganz richtig verstanden habe? Wie will denn die DCI Normempfehlungen auf Jahre hinaus verabschiedet wissen in Anbetracht der raschen Alterung allgemein sämtlicher Prozesse und Produkte im Bereich der Elektronik?
  8. (Sarkasmus ein) Das wird bereits in den Kopierwerken praktiziert (Sarkasmus aus) Und ganz nebenbei: nicht nur Abfilmer ärgern sich über unscharfe Bilder :wink: Den "Buhmann" den Kopierkwerken zuzuschieben (man würde glauben, dort arbeiteten Alkoholiker oder Junkies) möchte ich so nicht ganz unwidersprochen stehen lassen. Die Ursachen für unscharfe Bilder oder schlechte Kopien sind mannigfaltig. Man beachte: Wenn ein Produktionsbetrieb einen Auftrag erhält, zu diesen oder jenen Bedingungen zu liefern, weil sonst der Auftrag an andere geht, dann geht dies mitunter auf Kosten der Prozeßkontrolle.
  9. Dieses Paradigma hat @preston sturges in diesem Forum salonfähig gemacht. Ich wiederum bedaure die Entwicklung zum "anything goes".
  10. Weil Du Äpfel mit Birnen vergleichst und nicht verstehen willst, daß die Primärgüten eines Filmkopie (Filmband-Original ist ein Begriff von mir, der nicht auf jede Dup- oder D.I.-Kopie anzuwenden wäre) nur auf voll analogem Wege ausgespielt werden, unter Umgehung von Down-Gradings u.a. Machenschaften der Postproduktion. Solange Du unaufhörlich DLP-Projektionen forderst, sie in den Himmel lobst, fördert Du die Herstellung weiterer über Digital-Transfer degradierter Filmprodukte, für die nicht die Kinokopie, sondern das Digital Source Master (als multimedial verwertbares HDTV-Format) der Nabel der Welt ist. Unter diesen Umständen zu verlangen, daß das Filmbandoriginal noch seine Vorzüge ausspielen kann, ist absurd, da Du mit Deinen Beiträgen unbewußt (und ungewollt) auf seine Abschaffung hinwirkst. Dafür nun mit jeder gerade gesehenen (scheinbrillanten) DLP-Projektion einen brandneuen Thread zu eröffnen (es gibt doch bereits den Thread DLP-Projektionen in Stuttgart??!), halte ich für eine versteckte Kampagne für Digital Cinema. Nimm zu Kenntnis, daß Filmbandorginal und DLP-Projektion, die Du naiverweise beide in einer optimalen Form sehen willst, auf Verdrängungswettbewerb, nicht aber auf faire Parallelexistenz abzielen. Deine Kundenwünsche einer ebenfalls optimalen Filmkopie jedenfalls werden unter Deiner Beweihräucherung des DLP-Kinos überall auf taube Ohren stoßen. Du verwendest - dauerhaft - die DLP-Projektion als Totschlagargument. Daher ist es konsequenter, Du würdest Dich für die eine oder andere Richtung entscheiden. Beides geht leider nicht, und mit Einführung der Blue-Ray-Disc wird man Dich vermutlich fortan auch seltener in Kinos antreffen, die mit dem Filmbandoriginal zu tun haben.
  11. Eine Imax-DVD kostet in unserem Imax-Souvenirladen € 29,30. Dasselbe kostet im Winter warscheinlich der Billigflieger Berlin./.Amsterdam. Schon um die Außenfassade des BELLEVUE CINERAMA noch einmal gesehen zu haben, lohnt die Anfahrt.
  12. Natürlich nicht, aber das war nicht meine Ausssage, sondern ein (offenbar mißverständlich ausgedrückter) ironischer Seitenhieb, daß eine erneute Umstellung problematisch wird. Meine Hauptfrage war: Gibt es einen schweizer Link und Anmerkungen zu "Three-In" und Sony 4 k??
  13. cinerama

    70mm ebay

    Das sind i.d.R. ja immer Video-Blow-ups gewesen. Wie lautet der Link? Kann das Stück leider nicht finden!
  14. Das war bei Grater Union schon vor längerer Zeit beschlossene Sache, daß man - zumindest in Berlin - die nicht lohnende Spielfilmverwertung im Imax-Haus zurückstellt. Besonders Berlin ist (trotz der objektiven Programmvielfalt) ein Kinofriedhof in jederlei Hinsicht. Das Overscreening ist hier derart fortgeschritten, daß alle nur noch nach Luft schnappen, aber keiner mehr an einzelne, respräsentative Säle mit "magnetischer Wirkung" glaubt (-> Roadshow-Prinzip). Aber von Stuttgart bis nach Amsterdam ist es ja nicht so weit, oder? :wink:
  15. Die RMC-Studie ist älter, wohlwahr, aber nachwievor im Netz und unwidersprochen geblieben. Mittlerweile haben sich die Hardrware-Kosten aber geändert und Leasing-Modelle sind Realität. Für meinen (in Kürze erscheinenden) Artikel bin ich unentschlossen, ob der Verweis auf die rmc-Studie ( http://www.medientage-muenchen.de/archi...1_koch.pdf ) nachwievor die richtigen Schlüsse zieht, oder 4 Jahre nach ihrer Erstellung völlig auszuklammern wäre? Gibt es einen Link zur schweizer Studie, selbst wenn diese auch nicht gerade taufrisch ist? Die (anfänglich digital-euphorische) FFA hat offenbar die Paradoxien eines Roll-outs erkannt. Vielleicht auch eine Wirkung einiger Forumsbeiträge oder der Zuträge der aus diesem Umkreis stammenden User. Wenn sie ihn fördert, so fördert sie auch weitere (unvermeidliche?) Spaltungen im Verleih und Abspielwesen bei nur geringer Essenz für wenige Anwendernutzungen. Wo wäre denn die schweizer Studie abrufbar? (Nebenbemerkung: da auch das In-Three-Verfahren nachwievor nicht über den Sony SXRD- 4 k-Projektor wiedergabefähig ist, soweit man die Amsterdamer Informationen richtig erfaßt hat, scheint sich der erste Roll-out-Versuch auf das HDTV-Wiedergabeormat einzulaufen, wie befürchtet. [http] Ob danach zu späterer Zeit weitere Um- und Umrüstungen getätigt werden - so wie man eben einmal eine Bildfenstermaske und ein Objektiv im 35mm-Projektor auswechselt - mag ich bezweifeln.)
  16. 6 Jahre Amortisation, laut Studie der RMC Medien Consult. Ansonsten führt die Einsparung von projektonstechnischem Aufwand auch zur Gleichschaltung mit Home-HDTV. Dafür selbst noch verminderte Eintrittspreise (vor allem bei Parallelstarts über Satelliten) zu verlangen, wäre immer noch zu hoch gegriffen. Wenn Kino so billig wird oder angeblich ist und Fernsehen so toll ist und angeblich wird, dann ist die Begriffstrennung zwischen beiden Auswertungskategorien immer überflüssiger. :roll:
  17. ... warum fühlst Du Dich ständig angegriffen ... und zählst Du wirklich die anzahl der filme, die Du gesehen hast? Cool ... aber warum machst man so etwas? Ich guck jetzt (nach unserem Gespräch) mit "Freuden" Fußball und zähle gern Eigentore, auf 16 : 9 allemal formatfüllender als Super 35 ... 8)
  18. Auch das ist Unterstellung, ich könnte mich auf einen Film nicht freuen (an die 9000 Filme habe ich vielleicht gesehen, da bedarf es Ihrer Nachhilfe nicht.) Solche Zeugnisse abzulegen (Sie kennen meine Vita überhaupot nicht) steht Ihnen gar nicht zu, für den es nachrangig ist, ob er einer Filmvorführung oder einer DLP-Vorführung beiwohnt. Was Sie kundtun, ist kein ernstzunehmender Beitrag: freuen wir uns also auf Miami Vice und Superman, alles gut, alles schön? Aber erörtern darf man das nicht, weil es schlechte Laune gibt? :lol:
  19. Das hörte sich für mich so an. Außer der Unterstellung, den in Rede stehenden Filmtitel nicht gesehen zu haben, mochten Sie meinen Super 35-Thesen ausdrücklich nicht zustimmen. Die Erwähnung einiger gelungener Titel nun erweckt den Eindruck, alles sei wunderbar. So kommt es hier leider an, und es ernüchtert. (Zum Untergang des "Filmbandoriginals" könnte man viel schreiben und beliebige Laune bekommen. Meinen Sie, meine hebt sich durch Panavision Genesis oder Super 35 ? :lol: Das sind m.E. Kompromißlösungen gegenüber den Positivbeispielen anamorphotischer Scope-Drehs oder gar eines Imax-Drehs. Warum fordert dies hier keiner ein? Stattdessen die Vorfreude auf kommende DLP-Vorführungen von Super 35-Titeln. Nun: unter den hier schreibenden Large-Format- und 70mm-Cracks ist das verwunderlich, wie sich plötzlich die Maßstäbe wandeln.) Mit 65mm Negativfilm und 70mm-Kopien hättest Du vermutlich vergebens nach dem Korn gesucht :wink: . Und was die eingeklemmten Köpfe angeht: schon mal SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD (Techniscope) gesehen? EAST OF EDEN (CS 1:2.55) ist meiner Meinung nach ein sehr schönes Beispiel, dass man mit einem 1:2.55-Format auch in engen Räumen hervorragend "komponieren" kann. 65mm-Negativfilm würde über heutiges D.I., schließlich umkopiert zur 35mm-Kopie, vermutlich noch unvorteilhafter aussehen als ein 35mm-Dreh. Überdies: bei Leone-Filmen von "eingeklemmten" Köpfen zu reden, ist mir zu kurz gegriffen, da es sich um eine outriertes Stilprinzip (das man befürworten oder ablehnen kann) handelt. Die Kritik an Super 35 wendete sich gegen ein kompositorisches Unvermögen, befördert durch das Handling des Equipments, also um unfreiwillige Entgleisungen der Cadràge.
  20. Also SUPERMAN RETURNS nicht gesehen und wie üblich etwas zusammengereimt :-) Unterstellen Sie, wozu Sie Lust haben (Amsterdam), wir drehen uns im Kreise. Zu Super 35: von Ihnen nicht die bescheidenste These oder Analyse, außer Eigenwerbung. Nein: es kommen (im Dauerwiderspruch zu mir) nur angeblich herausragende Super 35-Beispiele, die dem uniformierten Leser suggerieren, wie großartig das Format doch sei. Anfangs noch führen Sie aus, wie vortielhaft die Panavision-Genesis-Aufnahmen von SUPERMAN sein könnten - jetzt hört man nichts mehr davon. Ich vermute, Sie wissen es selber nicht. Machen Sie doch ein Super 35-Festival, wenn Sie mögen. Ich glaube kaum, daß das ernsthaft zu erwarten ist, und es zeigt, wie Sie wirklich über die Zusammenhänge denken, und was Sie aus Jux hier ins Forum posten.
  21. CAPOTE hatte sehr gute, aber auch ein paar inkonsistente Einstellungen. Nicht jeder Film wäre also durchgehend als perfekt oder gar mißlungen einzuschätzen. :wink: Die Tendenz bei Super 35-Drehs zur Mise cadràge einer Nicht-Breitwand-konstitutiven Komposition (auch wenn die Sucherlininen 2.39 solches "anbieten") resultiert aus verschiedenen apparativen, menschlichen und praktischen Gegebenheiten. Zum einen sind derzeit die Filmemacher mehrheitlich mit den sphärischen Formaten und Fernsehproduktion (schon von ihrer Vita her) vertraut, oft haben sich mit der Bildästhetik vergangener Epochen nur ungenügend auseinandergesetzt, weiters verführt das größerere Sucherbild (hinausragend über die 2.39-Begrenzerlinien) zu "gravimetrischen" Bildtableaus, die innerhalb einer streng konzipierten Breitbild-Cadràge zu übermäßiger Vergrößerung, angeschnittenen Motiven und - dies ist sensuell umschrieben - einer "Platzangst" beim Betrachten der Bilder führen können. All zu oft verführt der Super 35-Dreh auch zu Verwendung mittlerer oder längerer Brennweiten (verglichen mit einem Gros der in anamorphotisch fotografierten Filme), was auf besagte Konventionen und Wahrnehmungstrübung einiger "jüngerer" Filmemacher und DOPs führt. Das Endergebnis ist somit nicht immer oder durchgehend Breitwand- oder großbildtauglich, wie leider die Mehrzahl (!) der Super 35-Produktionen offenkundig werden läßt. Hervorragende Ausnahmen dürfen gerne ausdrücklich herausgestellt werden - es sollen ja nicht nur die Negativbeispiele gebrandtmarkt werden. :lol: Insofern verfügt @fn über eine durchaus scharfsinnige Beobachtungsgabe Dies noch einmal als Nachtrag zur obigen These und Anwort auf die User dieses Threads, jedoch nicht als Antwort auf fragwürdige "Fragen" von @preston sturges, dem ich bereits an anderer Stelle eine Absage erteilt habe.
  22. In Amsterdam alle begeistert vom fliegenden Menschen. Den Trailerszenen und dem Regisseur-Interview aber ließ sich wenig abgewinnen. Der Richard-Donner-Film war bereits etwas platt und dröge, aber wenigstens monumental und gut besetzt: Beim Titel und den Flugsequenzen stand einem damals der Mund offen. Das Remake nun wirkt wie ein Kompott aus Bruckheimer und Wachowsky-Brothers, Raimi und Lucas. Die Flugszenen wie am Graphik-Tableau gerendert. Auf ältere Zuschauer wirkt dies "unecht", jüngere aber wollen es nur so sehen und halten eine andere Darstellung für wenig effektreich. Imax macht's sogar in 3-D, wovon in Dtl. wieder nichts zu sehen sein wird: http://latinoreview.com/films_2006/wb/s...imaxlr.wmv
  23. Für Reisende ist Alfred Hitchcock vielleicht auch in seiner Heimat und direkt an der Themse sehenswert. VERTIGO also auch am 16.07.2006 im National Film Theatre (NFT), London, England. Nach zweieinhalbjähriger Pause setzt auch das Museumskino des Norsk Filminstitutt in Oslo seine i.d.R. sich über zwei Wochen ziehende Reihe im Januar 2007 fort: vielleicht auch mit neuen Kopien von GRAND PRIX, CEOPATRA und SOUTH PACIFIC, wie zu hoffen wäre. http://www.nfi.no/english/ Das Berliner Museumskino Arsenal bringt im August 2006 eine DEFA-70-Reihe, darunter die seit Jahrzehnten erstmals wieder öffentlich gezeigte 70mm-Version DU BIST MIN, einem starken Kürzungen unterliegenden Werk über ost- und westdeutsche Historie, die 1969 nur noch als Jubiläumsfilm der Rublikgründung (DDR) die ostdeutschen Kinos erreichte: Die Vorstellungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr: Fr, 4.8.2006: GOYA Mi, 9.8.2006: ORPHEUS IN DER UNTERWELT Do, 24.8.2006: EOLOMEA So, 27.8.2006: DU BIST MIN ...... und - jenseits von DEFA-70 - am Di, 29.8.2006: VERTIGO - (zu dessen Restaurierung einiges zu erörtern wäre). Kinoadresse: www.fdk-berlin.de Bilder: www.kinokompendium.de
  24. Letzteres ist nachwievor bei einigen Privatsendern gang und gebe, währenddessen die öffentlichen eher zu 2 : 1 tendieren. Aber auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sind viele Alt-Mazzen im Umlauf, sodaß von 2 : 1 resp. noch breiteren oder authentischeren Abtastrastern nich immer die Rede sein kann. Ich erinnere mich an DDR-Ausstrahlungen von Titeln in Scope, der Rest des Films war leider Pan-scan. Für 16 : 9 macht das Angleichen Sinn, aber nicht jeder Film ist hierfür geeignet. Andererseits gibt es TITANIC-Mazzen in 4 : 3, und hier nicht in"Full Aperture", sondern grob aus 2.35 : 1 heraus um ein weiteres beschnitten. Auf DVD hiervon gibt es angeblich auch verschiedene Versionen, ich glaube auch von T2, von denen ich nur hörte, sie hielten zwei verschiedene Formate bereit, darunter auch einen gegenüber der Kinoversion weiter geöffneten elektronischen Cash. Mein Ansatz war aber nicht das Bedürfnis allein der Home-Cinema-Enthusiasten oder 16 : 9:Gerätebesitzer, sondern die Stimmigkeit der Bildkomposition, die in Super 35 nicht selten Eigenheiten eines Fernsehdrehs annimmt, aber aus kommerziellen Gründen als Breitwandversion erscheint.
  25. Was es nicht alles gibt ... oder hier: www.de :sleep: Sie widersprechen sich. Und wir drehen uns im Kreise. Bohren Sie weiter, ich amüsiere mich darüber.
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