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Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
Zitiere bitte die Quelle korrekt: es ist "VIDEOMARKT - Das Fachmagazin für DVD und Video" und nicht "Blickpunkt Film"...die Befragung fand in den USA statt und wurde von Nielsen Analytics, USA erstellt, allerdings wird nicht gemeldet, in wessen auftrag Nielsen tätig war (die handeln nämlich in auftrag, könnte die DVD industrie gewesen sein). Andere Umfragen (Guideline) kommen zu anderen ergebnissen...also doch mehr spekulation als "baum der erkenntniss." :-) Ich habe nicht "falsch zitiert", sondern das Magazin "Blickpunkt:Film. daily", das mir täglich zugeht, wörtlich extrahiert. Die Zitation entspricht gängigen Regeln. Wenn Sie über die Google-Funktion noch andere Autoren hierfür ausmachen, die als Informanten für "Blickpunkt Film" dienten, ist dies freibleibend. Was bitte ist mit "erstaunlich gut punktet" gemeint? Image fürs kino? tatsächliche besucherzahlen? behauptete besucherzahlen? umsätze im kino durch WM-Gucker? bitte spezifizieren, sehr schwammige aussage ... Vollkommen einverstanden, diese Art der Unterhaltung "kritischer" unter die Lupe zu nehmen; ich hatte bereits obenstehend durchgängig die Praxis der Verschiebung von TV-Kultur ins Kino kritisiert - ohne aber Fakten verschweigen zu wollen, die vielleicht unangenehm/unbequem sind: und hier melden einige Säle "sehr gute Auslastungen" (-> natürlich in Bezug auf Nebenumsätze, für die Ergänzung bin ich dankbar.) Die WM-Übertragungen gelten somit als Kurzzeit-"Erfolg", selbst wenn Sie oder ich darin nicht die Zukunft des Kinos sehen. Die Nachfrage ist ebenso berechtigt. "Nur weil digitaler Content vorliegt, wird der Schritt zur Auswertung außerhalb der Kinos kürzer", kann so nicht automatisch gelten. Der digitale Content liegt bereits bei Erstellung eines Digital Intermediates, von dem 35mm-Kopien gezogen werden, vor, wie Du ausführtest. Auch fällt damit nicht schlagartig das Kinofenster - noch existiert es ja. Und: Es gab vor der Digitalisierung bereits die Videoauswertungen auf analoger Basis. Ein angenehmer Nebeneffekt der Digitalisierung aber (primär durch die Postproduktion als Revolution sowie durch DVD am Home Cinema-Markt vollzogen) ist, daß digitale Technologie im positiven wie auch anderen Sinne die Eigenschaft rasanter, materieloser, störungsfrei ab- und umkopierbarer, hochauflösend versendungsfähiger, multimedial verknüpfbarer und leicht austauschbarer Qualitäten besitzt. Das alles ist neu, und das gab es in der traditionellen, sich in einer durch das 35-mm-Monopol exklusiven Kultur- und Entertainment-Exklave befindlichen Kinowirtschaft so flächendeckend (trotz Fernsehen) noch nicht. Anfänglich werden Digital-Projektoren angeblich als moderner Ersatz für Analog-Projektoren ausgeliefert und installiert werden, und in der Filmauswertungspraxis, in den Auswertungsfenstern, dem Kino"monopol", in der Faszination, Film vornehmlich im Kino zu erleben, in der Stärkung der Kundenbindung an das Kino wird sich nichts ändern. Ja, ich überspitze die euphorischen Prognosen der Unterstützer noch: die Kundenbindung an die Filmtheater wird sogar fester und inniger, wenn wir den digitalen Kreis in der Auswertungskette endgültig schließen, nur so bleibt Kino "auf der Überholspur". Auch diese, ebenfalls nicht beweisbaren "positiven" Prognosen der Digital-Protegisten sollten hier infrage gestellt werden. Aber auch die umgekehrte These, daß mit Schließung der digitalen Verwertungskette das Kino letzlich zum Nebenzweig des Filmvertriebs über Satellit wird (das ist von den Produzenten ebenfalls gewollt, die zunehmend auf die derzeitigen Zweit- und Drittverwerter schielen), muß in seiner Tendenz ernst genommen werden. Dem Satelliten ist es kulturell und ästhetisch egal, welche Abnehmer er hat, der 35-mm-Kopie ist dies nicht egal (!), sie ist auf eine Kinoauswertung zwingend angewiesen. Somit ist nicht erwiesen, daß mit einem Technologiewechsel die Produktionsverhätlnisse die tatsächlich gleichen bleiben. War es diese These, die Ihr aufrecht erhalten möchtet? Hierbei ist auch zu bedenken, daß ein Techncologiewechsel immer auch die Produktionsverhältnisse (und ich füge hinzu. die Rezeptionsverhältnisse) einschneidend änderte, ohne daß es genau möglich ist, perfekte "Voraussagen" zu erstellen, was den Marktteilnehmern die Zukunft bringt. Aber es gibt sehr viele (bereits obenstehend beschriebene) kulturelle Phänomene, die durch Digitalisierung möglich wurden und massiv in Konkurrenz zum Filmtheatergewerbe traten. Dazu gehört auch der von Dir erwähnte Besucherrückgang durch DVD-Konsum. Daß außerdem beständig larmentierend zu hohe Eintrittspreise angeprangert werden, ist zuguterletzt erst Mode geworden, seitdem billig DVD in Ramschläden vertrieben werden, viele Menschen sportiven Ehrgeiz im Abkopieren entwickeln und tatsächlich auch qualitativ eine Nuance an "Kinofeeling" durch eine saubere Abtastung vermittelt werden konnte. Prinziell ist jeder heutige Kinoerfolg erfreulich, HdR oder H.Potter-Filme bewiesen diesen "Sog". Das sollte aber, wenn man Tendenzen beschreibt, auch mit Großerfolgen der 20er, 50er, 60er und 70er Jahre verglichen werden (Gone With The Wind, Schwarzwaldmädel, Doktor Schiwago/Sound of Music, Krieg der Sterne/Weiße Hai - inflatonsbereinigt betrachtet). Trotz Video gabe es Besucherzuwächse Anfang der 1990er Jahre und einen Bauboom sich modern gebender Kinozentren. Es wurden jedoch zu viele gebaut und die Kopienversorgung hinkte (bei nicht ausgelasteten Sälen) hinterher, und auch die Qualität der analogen Serienkopierung wurde (schon seit Mitte der 1980er Jahre) schwächer, und sie verschlechterte sich nochmals nach Einführung des Digital Masters (D.I.), von denen heute zunehmend 35-mm-Kopien gezogen werden. So kommt es, daß Zuschauer oftmals "keinen Unterschied" sehen, weil sich der Look der meisten Filme immer mehr (schon beginnend seit den 1970er Jahren) einem Video-Look näherte, selbst wenn noch auf Film gedreht (aber sparsam ausgeleuchtet) wurde. Ganz unabhängig aber von jeglicher Qualitätsdiskussion des Bildes scheinen die ökonomischen "Tendenzen" des Digital Cinema spannend zu werden. Wenn es also in diesem Thread Widerspruch hagel, die Einführung von Digital Cinema werde nichts am bisherigen Verwertungsprinzip ändern, so muß auch die gegenteilige Prognose überzeugend vertreten werden! Allein: mit fehlt der Glaube an Heilsversprechungen der Unterstützer. Das digitale Medium "frißt alles auf" (eine Abwandlung des Zitats des neuen Direktors des Berliner Fernsehmuseum: "Das Fernsrehen frißt alles auf"), das ist anscheinend seine Eigenheit. Es ist so schnell, so billig, so einfach kopierbar, so angenehm konsumierbar, als daß es nicht allein an Filmtheater gebunden sein muß. Diese "Zwangbindung" jedoch war über Jahrzehnte hinweg gegeben, solange Filmbandproduktion und Filmbandistribution existierte. 2006 haben wir die HD-DVD, und diese genügt (grob verallgemeinert!) ebenso für die Kinopraxis, wie die Auslierung von 2 k-Digital Projektoren aufzeigt. Der digitale Content erzeugt also seinen Mehrwert nicht mehr zeingend durch eine Kino-Monoppol-Spiel, sondern auf qualitativ ähnlicher Basis in den mit Kino kokurrierenden Filmverwertungsbereichen. Ds ist neu! Ein Akzeptanz des digitalen Monopols in Filmtheatern hat also einen "Haken", sofern man sich die dahinter stehenden (Gewinn- und Vertriebs-)Interessen nicht völlig ignoriert. Ist das unsinnig? Es gibt offenbar ein Video, "Der langsame Tod der Filmrolle", das anhand des bereits vorgestern im CinemaxX Berlin abgehaltenen Konsortium-Treffens der Digital-Anbieter genauer auf den Testfilm CIRCLE OF LOVE eingeht, der verschiedene visuelle Eindrücke vergleicht. Der Ankündigungstext geht von einer baldigen Marktverdrängung vieler bisheriger Teilnehmer und einer völligen Veränderung in der Filmästhetik aus, nach der alte Filme auf uns künftig lächerlich wirkten, wie "alte Lichtmalerei". Die sehr kühne Prognose ist hier abrufbar: http://www.mah-medienshop.de/news/HiTec...mrolle.pdf -
Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
Im Filmtheatergewerbe scheint es mir diffiziler, bodenständiger und konservativer zuzugehen. Der Roll-Out des Digital Cinema (einer Vertriebstechnologie der Sender und DVD-Produzenten) macht das Filmtheater zur Büttel dieser Zweit- und Drittverwerter. Das ist zwar schon seit längerem im Gange (seit den 1970er Jahren), kulminiert aber mit der Umrüstung auch technologisch und distributiv. In Geschlossenheit könnte die Filmtheaterbranche durchaus etwas erreichen: der Verleiher kann hier nicht einfach die Belieferung einstellen, zumal die Major-Konkurrenz dann in die vakanten Kinotermine nachrückt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor einer weiteren 35-mm-Auswertung, die sich natürlich rentieren würde, je weniger Leinwände, Mitspieler oder Zweitverwerter sich auf dem Markt tummeln. Ein abgeschlossenes Szenario aber der totalen Digitalisierung schafft m.E. keinesfalls mehr Gewinn für Verleiher und Filmtheater, wenn lediglich Kopienkosten reduziert werden konnten. Das ureigene Wesen des Digital-Speichers, der eben einen geringen Tauschwert bestitzt, macht ihn überall verfügbar und auswertbar: seine hohe Produktivität steht antiproportional zur individuell ablesbaren Amortisationsspanne (in künftig noch leereren Sälen). Für die Filmtheater bleibt mit einer Digital Cinema-Monopolisierung wenig Essenz, selbst wenn nach der Auslieferung des Contents und/oder mit Fallen der Auswertungsfenster die Filmmieten gar sinken würden, wie es die CinemaxX bereits kompromißbereit einforderte. Mit Digital Cinema - so sehe ich es ökonomisch - setzt auch eine Inflation von austauschbarem Kino ein (These in Wiederholung). Allerdings: Opernhäuser und Theater lassen sich auch nicht dauerhaft als Supermarkt, Disko. Sporthalle oder eben als PC-Derivat betreiben. Wichtig ist insofern Deine Korrektur, daß an der "Aufweichung" nicht die bösen Digital Cinema-Projektoren (von Barco, Christie oder Sony, in 2 k oder in 4 k usf.) schuld sind, sondern die multimediale Explosion insgesamt, die man durchaus kritisch sehen darf, ohne sie etwa "abschaffen" zu können. Die wenig kulturell elaborierten Produkte aber diese Konsumerzeugnis sind dauerhaft nicht kinotauglich, wiewohl immer wider Moden und Konsumbedürfnisse im Kino gespiegelt wurden ... aber doch auf einer höheren Ebene, in satirischer Verarbeitung oder Überwindung derselben; nicht aber durch Diffusion und Kapitualation. Die sehr schwierige Frage ist: paßt Kino ind die haptischen Konsumtrends der Multimedia-Schwemme immer und unbedingt hinein? Läßt sich eine Transfusion der "leichten" Unterhaltungsgüter ohne schädliche Folgen für das Ansehen der Branche durchführen? Sind Szenarien der multimedialen Unterhaltungen (auch die WM, die derzeit erstaunlich gut in den Kinos "punktet") tatsächlich nachhaltig geeignet, traditionelle Spielfilme notfalls zu ersetzen, wenn keiner Geduld mehr hat, sie anzusehen (Trend der Game-User unter den Teens und Twens)? Sind oft prophezeite handlungsvariabel Spielfilme (variabel bestellbare End-Versionen per Knopfdruck zzgl. evtl. Interaktionen) eine Innovation, und kreieren sie neue Margen und Publica? Und was geschieht mit den alten Publika? Ist man konservativ veranlagt und glaubt nur an das narrative Kino, so ist die leichte Ware der Multimedia-Welt mit einer theatralischen Veranstaltung auf Dauer schwer vereinbar. Keinesfalls plädiere ich nur für den narrativen Film (-> Unterhaltungskino mit "Story-Telling"). Aber zur Identitätsbildung von Kinos gehört mehr als HDTV und Live-Übertragungen. Eben etwas, was sich deutlich davon absetzt und nur dort und unterscheidbar zu haben ist. Digitalisierung und Auswertungsfenster (zwei eigentlich verschiedene Topoi) sehe ich somit als Phalanx, die die Filmtheater in die "Zange" nehmen möchte. Es wäre nicht unklug, wenigstens eine der beiden Zangen-Seiten (dem HDTV-/2k Cinema) den Zutritt in die Theater zu verweigern. -
Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
Wegfall des Kinofensters würde Branche schwer zusetzen Über ein Drittel der Amerikaner würde sich für das Leihen einer DVD entscheiden, wenn Kinostart und DVD-Release zusammengelegt würden, ermittelte eine US-Studie. (Aus: Blickpunkt Film, 15.6.2006. Ein Dauer-Thema, keine Spekulation) -
QUINTARAMA - Neue digitale Projektionstechnik!
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Das Gesamtkonsortium stellt sich so vor: http://www.cinevision2006.de/index_konsortium.html http://www.cinevision2006.de/Presseinfo_cinevision5.pdf Viel erfährt man leider nicht. Projektion und Präsentationen waren aber an dem Abend vielfach firmell getrennt. Kinoton trat in Erscheinung für alle 2 k-Projektionen mit Barco DCP 70 (Ausschnitte aus DANCE, DAS PARFUM), das Fraunhofer Institut u.a. mit 5 im Saal aufgebauten Christie-Projektoren (5 k Panorama Projection. Ausschnitte: Fußball-Match Frankfurt gegen Mainz, Sonnenblumenfeld, sowie Spreeufer und Reichstag am Ende), diesmal unter Ausschluß einer Kinoton-Projektion - was immer das heißen mag. Quelle: Project CineVision 2006, Technical Information (Handout) -
QUINTARAMA - Neue digitale Projektionstechnik!
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
"Moderator" @preston, bevor Sie weiterposten: es war nicht Kinoton, die bei "Quintarama" [haben Sie diesen Namen erfunden?] einen "Fuß in der Tür" haben wollte, sondern das Fraunhofer IML-, IIS und HHI-Institut sowie Arri München. Kinoton präsentierte 2 k-Projektionen. Die optisch beste Darbietung stammte vom 65-mm-Negativ ("Circle of Love"), projiziert in 4 k - und dennoch schlechter als eine Direkt-70-mm-Projektion. -
Ja, genau. Habe diesen Vorsatz auch einmal erworben zwecks Bastellösungen bei kurzen Brennweiten und zur Reduzierung des Randabfalls. Es gab auch von ISCO einen Anamorphoten ähnlicher Bauweise: Fassungsduchmesser 4 Zoll = 101.6 mm), gerne in Roadshow-Theater wie EUROPA PALAST in Essen oder ROYAL PALAST in Berlin eingesetzt.
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Zum Glück ist es auch nicht sinnvoll. Um so unergiebiger erwiese sich wohl die Investition ins Digital Cinema, das sich dann vom Look dieses Films kaum unterscheidet.
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QUINTARAMA - Neue digitale Projektionstechnik!
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Digitale Projektion
Ich war dort, habe das fotografiert und mit den Anbietern gesprochen. Das Verfahren ist m.E. hochinteressant, aber eine Totgeburt. Mit Ultra Panavision hat es nichts zu tun (es ist breiter), auch nichts mit Digital-Cinema-Roll-outs, die propagiert werden. Sie könnten aber bitte die Quelle der Fotos benennen. Am gestrigen Abend sah ich außer mit nur noch einen weiteren Fotografen. Oder die von Ihnen eingestellten Aufnahmen (Blickpunkt Film?) wurden vorher gemacht... -
Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
:sleep: -
Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
In fast allen Punkten Zustimmung - Wiederholungen und Betonungen sind durchaus in Ordnung, da wir Standpunkte vertreten. Natürlich sind die Entwicklungen der letzten Jahre unübersehbar, jeder verfolgt sie mit höchster Aufmerksamkeit. Es ist aber nicht einleuchtend, in Bezug auf das Gewerbe der Schausteller-Wirtschaft sich diesen Vertriebswegen des Home-Cinema-Verwerter willig anzuschließen. Ich bin fest davon überzeugt, daß die Beibehaltung des derzeitigen Standards und der Distributionsfenster das Schausteller-Gewerbe ("Kinobetriebe") stabiler hält. Nach mehr als drei Jahrzehnten der Marktbeobachtung (oder späteren Teilnahme) ist dies meine Quintessenz, gleichwohl ich mir eine "Umrüstung" zum 70mm-Kino stets gern gewünscht hätte. Dies war durchaus eine diametral entgegengesetze Vision zur jetzigen Zukunftsvision der Filmtheater - und wurde verpaßt. Derzeit also - hierin stimmen wir überein - herrscht Verunsicherung, die in den Medien durch Sprüche wie "Kino muß auf der Überholspur bleiben [vgl. 'Filmecho']" kaschiert wird. Realiter dominiert aber die Tendenz zur Verwässerung (auch der Auswertungsfenster) und die Non-Existenz einer überzeugenden Strategie, die den Roll-out mit einer Zukunft und Erhaltung des Filmtheatergewerbes verbindet. Ich halte die Verbindung für undurchführbar. Diese Fragen werden durch die Verbände auch nicht beantwortet: es kommen nur Empfehlungen und gefühliger Optimismus, auf den neuesten Zug aufgesprungen zu sein, egal, wohin er fährt. Vor diesem Szenario und den Tendenzen der Zweit- und Drittverwerter (On-Demand, DVD, Fernsehen) ist nicht die Angleichung des Filmtheaterbetriebs an deren kulturelle und technologische Sphären gefragt, sondern das genaue Gegenteil geboten, notfalls auch die Beibehaltung des jetzigen Standards, bis es zu einer überzeugenderen Lösung kommt. Darin sehe ich eine nicht völlig abweisbare Logik. (Auf @preston sturges gehe ich nicht mehr ein.) -
Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
´Die "Kinoatmosphäre" ist nach meiner (minderheitlichen oder "koditionierten") Empfindung im Digital Cinema eine andere. Nicht mehr die des handgemachten, von akrobatischen aber auch kleinen unvollkommenen oder pannengespickten Zirkus- und Schaubudenbetrieben präsentierten, dafür die einer vernetzten, numerische Gleichheit versprechenden Global Community. Der Kinobetreiber hat ein gutes weiteres Stück (ist das gut oder schlecht?) sein einstige Talent an Performance-Möglichkeiten (Wahl der Roadshow-, Repertoire-, Schmalfilm-, Archiv-Raritäten-Fassungen) jetzt an Online-Dienste und die dahinter stehenden zentralistischen Vertriebsformen überantwortet. Will heißen, die Vielseitigkeit (oder Unvollkommenheit) eines Bühnen- oder Theaterbetriebs, von dem Kino abstammt, soll in etwas anderes verwandelt werden, das von ferngelenkten Himmelskörpern geschickt wie eine Gottesgabe uns segnet. Diese Lösung wäre die einzige, die nach meinem Eindruck eine massive Insolvenzgefahr bändigen würde, die ebenso auch diejenigen treffen könnte, die digital umgerüstet haben und darin einen Marktvorsprung entdeckt zu haben glaubten. Es ist von Relevanz nicht wenige Betreiber (sowohl Kleinbetreiber wie auch Multiplexe), Staat und Kartellamt schon jetzt zu aktivieren, um die Angebotspalette beizubehalten. Die totale Abschaffung eines nachwievor für 99,9% aller Kinos unabdingbaren Verwertungsstandards dürfte weder friedlich noch förderlich für alle Seiten vonstatten gehen (ebenso wie jeder wirtschaftliche oder politische Umbruch, der nkicht nur Fortschritt, sonder auch Rückschritt sein kann). Mich interessiert die Frage: ist der derzeitige Zustand der Branche tatsächlich so destaströs, daß man eine Formatrevolution (Abschaffung Filmband, Ersatz durch Himmelskörper) "über's Knie zwingen" sollte? Ist der Gesamtzustand (statistisch allgemein wie auch èn detail betrachtet) nach einer Umrüstung schlagartig sicherer und stabiler als der jetzige? Nun: der jetzige ist absolut nicht ideal, wir wissen es. Aber die Szenarien des Neuen ist keiner imstande, bezogen auf die Filmtheaterlandschaft, glaubhaft darstellen zu können. Es gibt landläufig viele Marketing-Visionen und Versprechen (erst gestern eine Digital Cinema-Konferenz im Berliner CinemaxX mit buntgewürfelten 2 k-, 4 k- und 5-K-Darbietungen), aber kein einziges präzise vermitteltes Bild von der damit sich gewandelten Kinobranche. Man darf diese oder jenen Schritt wagen und riskieren, dabei gewinnen oder untergehen. Die Branche aber erführe eine Spaltung, das halte ich für gewiß. Es ist genau der letzte Punkt, der von absoluter von Brisanz ist. Den Parallelvertrieb von zwei Formaten halte ich für unökonomisch, für nicht tragbar, mithin ein Grund, warum noch immer kein Rollout stattfand. Oder der doch irgendwann, nachdem er stattgefunden haben könnte, zur Einstellung der 35-mm-Belieferung führen solle. Aber man kann es auch von Status Quo her betrachten: die Lieferung und Auswertung einer 35-mm-Kopie lohnt nachwievor, sie ist gegenüber der Digital-Lösung ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal der Kinobranche. Der Produzeht wie auch der Verleiher sind sich darüber bewußt, daß diese Investition amortisiert werden muß. Daher gibt es auch das exklusive "Kinofenster" und eine möglichst erst nach Monaten oder Jahren einsetzende Monitor-Zweit- und Drittverwertung. Mit Einführung des Digital Cinema entfällt teilweise der Schausteller-Druck auf die Verleiher und ebenso die Kinobetreiber, über den das Publikum durch eine Exklusivauswertung über Wochen und Monate (früher waren es Jahre - es gab Fernsehverbot und immens erfolgreiche Wiederaufführungen!) an eine Ware und ihre theatergebundene, identitätsstiftende Zurschaustellung gebunden war. Die neue Technologie (ökonomisch gesehen) macht Kinos mit anderen Wettbewerbern kompatibel und austauschbar mit dem innovativen Unterschied, daß der Kinobetrieb einen höheren Unterhalt als der Kneipenbetrieb erfordert. Dies ist aber dann dem Produzent "Wurst", wie und wo er sein Geld verdient. Daher müssen die Theaterbetreiber um ihrer Existenz kämpfen, die nicht selbstredend für die Produzenten als "Heilige Kuh" gilt, da diese keine Schausteller sind. Wie aber Kinobetriebe überleben sollen, deren Angebote nach Abschaffung des Auswertungsfenster, bedingt und befördert auch durch digitale Vertriebsstrukturen und der leichtfertigen Parallelstarts über Online-Dienste oder (HD)DVDs, da ist vollkommen ungelöst. Um diese Frage drücken sich alle Seiten n bemerksnwerter Schweigsamkeit. Nach meinem Eindruck ist das Auswertungsfenster mit Einführung von Digital Cinema nicht überlebensfähig. Allenfalls nur dadurch, indem die bisherigen Distributoren an ihre bisherigen Vertriebswege und Auswertungsfenster) weiterhin gebunden bleiben und das Filmband eine verbindliche Verwertungs-Exklusivität behält, d.h., daß von digitalen Parallelstarts (in die Home Cinemas und auch professionellen Cinema) abgesehen wird, um der theaterbasierten Auswertung weiterhin den Vorrrang zu geben. Daher ist allem Anschein nach das technisch "konserative", oft genug verächtlich betrachtete Filmband (viele Massenkopien sind natürlich unschön, gar keine Frage!) perplexerweise ein magischer Eckpfeiler am Fundament der Filmtheater. Das sollte man sich überlegen, liebe FFA, lieber HDF und liebe AG Kino/Gilde! -
Ist auch alles Ironie - wozu in einem Todd-AO-Film High-Speed? KHARTOUM und Wüste mit solchem Material? (Früher gab's sowieso nur ein Material - die berühmtesten Filme wurden damit gedreht...) :lol:
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Es gibt wohl (leider) keine gut erhaltene Kopie, sie müßte schon nachgezogen worden sein. Man begnüge sich mit dem, was auf den Tisch kommt. :wink: High Speed-Material hat mit UP 70-Eindrücken gar nichts zu tun, das ist ein hochempfindliches Marial für Innenaufnahmen (z.B. 500 ISO, 28 Grad) mit Kontrastproblemen und ausreißenden Schatten, während die Lichter nicht selten überstrahlen. Im Freien müßte man schon bei einer Apertur von f 22 fotografieren - theoretisiert - um überhaupt brauchbare Aufnahmen zu machen. Sowas empfiehlt sich vielleicht für "FAR AND AWAY - Return of Shannon" u.a. 70mm-Schauerfilme. Digitalaufnahmen hingegen (mit 2/3-Zoll-Chip, ohne Pro35-Adapter) haben in etwa diese UP 70-Tiefenschärfe, die Du Dir wünschst, die aber von heutigen Filmemachern zumeist als "schlecht" erachtet wird.
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Ligeti hatte wohl jahrelang Rechtstreitigkeiten mit M-G-M oder Kubrick-Production, aber bewunderte die visuelle Umsetzung allemal. Als ich vor anderthalb Jahren einmal seine Partituren durchschaute, waren sie kaum noch überschaubar: LUX AETERNA in einer Ausgabe, höher und länger als der Monolith. Ist man beim Lesen der Partituren gewöhnt zwar auch von oben nach unten, in erster Linien aber von links nach rechts zu lesen, wüßte man in der atonalen Partitur kaum, wo feste Fixierungspunkte liegen.
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Vorzüge und Legenden des Digital Cinema
cinerama antwortete auf cinerama's Thema in Digitale Projektion
Ein schon etwas älterer Text. Aber hat sich die Situation grundlegend gewandelt? Hat die Fußball-Weltmeisterschaft dem Roll-out den nötigen "Kick" verliehen, oder hat es sich nicht eher eingebürgert, in Clubs und Gastätten, Freiluftrestaurants und zentralen Metropolen-Plätzen wie dem Sony-Center in Berlin Live-Events zu gucken, dazu kostenlos? Wenn selbst Fußball keinen ausreichenden "Kick" gibt, was wird es dann sein? Im Raum San Diego fand offenbar ein massiver Roll-Out statt, die Premiere von MIP:III (?) soll in einem Plex in sämtlichen Sälen digital projiziert worden sein. In Deutschland ist die Branche zurückhaltender oder vorsichtiger, da Investitionsruinen erwartet werden und der Mehrwert dem Publikum (außer dem Neuigkeitseffekt einer weitgehend gesättigten Marketingfloskel?) wohl nicht anhaltend vermittelbar sein wird. Während die Verleihe enorme Einsparungen erwarten, kommen auf die Kinobetreiber riesige Investitionen zu. Die Digitalsound-Systeme,[...] sind noch nicht abgeschrieben, da fallen schon wieder hohe Ausgaben für die digitale Projektionstechnik an. Während ein 35mm-Projektor für 50.000 Euro zu kaufen ist, kosten D-Cinema-Systeme leicht das vierfache. Hinzu kommt, dass die Einsatzdauer eines Digitalprojektors viel kürzer sein wird als die eines 35mm-Projektors, da die Technik nicht nur neuer und damit anfälliger ist, sondern außerdem vergleichbar der Heimcomputertechnik schnell veraltet (Festplattenkapazitäten, Zugriffszeiten, Bildauflösung). Gleichzeitig können die Kinos angesichts des boomenden Heimkino-Marktes keine für sie positive Änderung des Konsumverhaltens erwarten. Deshalb fordern die Kinobetreiber von den Verleihen finanzielle Unterstützung bei der Umrüstung. In Deutschland ist dies auch bereits insofern geschehen, als dass über das europäische Digitalkino-Netzwerk CinemanetEurope europäische Fördergelder in das Projekt beantragt wurden. Ebenso ist in Deutschland im Gegensatz zu den USA die Filmbranche noch mehr unter dem "Kulturlabel" zu suchen, so dass sich zumindest in Deutschland auch zahlreiche Filmförderanstalten an der Ko-Finanzierung dieser Kino-Ausstattungen beteiligt haben. Neue Einnahmequellen könnten dennoch durch E-Cinema erschlossen werden. Mit den digitalen Projektoren können Konzerte, Sportereignisse oder Computerspiel-Turniere gezeigt werden. Auch kontextsensitive Kinowerbung - abhängig von Uhrzeit, Publikum oder Genre des Hauptfilms - ist möglich und würde der Kinowerbung eine neue Dynamik verleihen. Diese Einnahmen werden allerdings sehr langsam wachsen (Freeman 2004). Intermediäre Verleihe und Kinos stehen nun vor dem Henne-Ei-Problem. Für die Kinos ist eine Umrüstung auf eigene Kosten nicht finanzierbar. Die Verleihe können die Einrichtung des Vertriebsnetzes und die Ausrüstung der Kinos ebenfalls nicht aus der eigenen Tasche zahlen. Hinzu kommt, dass weder Verleihe noch Kinos Erfahrung in der Übertragung von digitalen Daten haben. Hier treten die Intermediäre auf die Spielfläche. Intermediäre finanzieren und bauen die Distributionsinfrastruktur und vermieten diese an Kinos und Verleihe. Dabei bieten sie meist eine komplette Prozesskette von der Produktion bis zur Projektion an. Dazu gehört auch der Betrieb von Playout-centern [...]. Besonders aktive Akteure in diesem Bereich sind die deutsche T-Systems, Technicolor und Boeing Digital Cinema (Slansky 2004). Quelle: http://www.kefk.net/Film/Zukunft/Akteure/index.asp -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Die Völkerschlacht bei Leipzig müßte man wiederum mit einer DEFA-70-Reflex drehen, mit "blauem" 70mm-Orwocolor-Negativ. Da fällt der Alkoholismus nicht mehr auf. Ansonsten darf ich Dir die Hauptstadt empfehlen: der belebteste Platz dort eben (nicht das Stadium aus der NS-Zeit, sondern der mit der größten Kinodichte) ist nunmehr Opfer von Kinoschließungen: die kommunalen Kinos ARSENAL 1 & 2 haben einfach während der dortigen TV-Übertragungen hinten am Sony-Gelände den Spielbetrieb ihrer Kinos eingestellt. Obwohl unterirdisch gelagert, ausreichend geschützt und nach meiner Beobachtung fernab von den Zielen der Lederfans. Wen wundert's... -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Na gut. Das soll auch so sein. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Und da wir alle sie kennen (und in diesem Forum die immerselben Large-Format-Intressenten diskutieren), wird's spannender, künftig darüber zu sprechen, was noch nicht veröffentlicht wurde. Die Thomas-Hauerslev-Website ist sehr umfänglich und mit vielen professionellen Berichten bereichert und gefällt mir auch besser als das "Widescreen Museum". Manchmal enthält sie irrtierenderweise 35-mm-Veranstaltungshinweise, die ich nicht so richtig verstehe (ist wohl Ansichtssache...) Seligsprechungen - die braucht Thomas aber nicht. Es geht ja um Film, nicht um Kirche. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Genau - nichts "Neues im Westen". Und die Verweise auf die immerselbe (von @preston sturges gesponsorte) Website ebenso. Interessanter würde es bezgl. der HiFi-Stereo-70- und Cinema 180/Omnivision etwas Neues zu hören. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Also wenn das Kameranegativ digitalisiert ist, dann ist zwar der Bildstand ggf. beurteilbar (insofern nicht am Abtaster Schwierigkeiten auftauchen, die auf einer Greifer-Kopiermaschinevielleicht geringer ausfielen), aber in der Bildschärfe-Beurteilung würde ich keine Hand hierfür ins Feuer legen. Man müßte wieder eine Direkt-70mm-Kopie ziehen - es gibt ja noch zeitgenössische Printer der 1960er Jahre. Habe noch schöne Fotos der Handkamera, im Einsatz im Helikopter hundert Meter oberhalb der Flying Clipper, vor der Motorhaube eines Rennsportwagens, auf einem Floß auf Tripod montiert, an Deck des Flugzeugträgers (mit Gehörschutz für die Operteure). Schöne, sehr leichte Kamera. Hätte Sie sehr gerne, lieber als jede andere. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Mitchell-Kameras wurden nie eingesetzt in M.C.S 70-Produktionen, das ist klar. Ebenso ist diese Kamera kein Mitchell-Umbau, sondern eine völlige Neukonstruktion mit - so Kollegen von Jan Jacobsen - einem neuartigen und genial konstruiertem Greifersystem. Man wird es anhand der Negative, ich denke aber auch anhand der Positive überprüfen können. Die Skepsis über die mechanische Verarbeitung der Arri-Kameras kann ich gut nachvollziehen, hatte ich auch schon festgestellt. Ich weitete Sie auch auf die (anders konstruierte) Panavision-Panaflex aus, die ihrerseits an Bildstandsungenauigkeiten gegenüber der alten Mitchell - mehr oder weniger - leidet. Somit würde ich (wie zuvor erwähnt) darauf ein Augenmerk legen, daß diese Charakteristik durchaus eine sichtbare Auswirkung auf die Bildqualität haben kann und die überragende Wirkung der 1960er Jahre Blow-up's auf die Mechanik der Mitchell-Kameras zurückzuführen ist. (Man kann ja im ASC Manual recht schön die Filmführung verschiedener Kameras studieren, die ihrerseits Einflüsse auf dieses Symptom hat.) Das optische System spielt sicherlich keine geringere Rolle, aber hier lassen sich ja oftmals Vergleiche mit ein und der selben Panavision-Optik der 1960er Jahre, die dreißig Jahre später wiedereingesetzt wurde, ziehen und ein Eindruck dessen vermitteln, wie weit Kameramechanik und Bildruhe Auswirkungen sehr wohl auf die Schärfe haben und hatten. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Jan Jacobsen macht's möglich - dafür macht man doch Luftsprünge, Ehrenssache! :lol: -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Die Darstellung ist gut geschrieben, kann man unterschreiben. Ähnliches vernahm ich auch von den Produktionsbeteiligten. Jan Jacobsen bewundere ich sehr. -
SCARY MOVIE 4 - Kopienqualität?
cinerama antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Wie darf ich das verstehen? Die MCS-70-Kamera ist eine modifizierte Mitchell? Wer erzählt das denn? -
Lohnt der sich? Wahr bei "Wunderwelt Korallenriffe" mit meiner Tochter, und fand den recht interessant. PS: Hatte das Bild bei dir auch öfter Schmutzflecke? Die "Wirbelstürme" hatten mehr Spannung und Action. Schöne Bilder aus der Hagia Sophia zu sehen. Es bildeten sich immer aufgrund der Tiefenschärfe Insekten auf der Frontlinse der Aufnahmeoptik ab, enttäuschend aber war wieder der schlechte Bildstand und die massive Bildaufhellung von den Flanken her (überhaupt kein Schwarz). Sonst ein schönes Kino.